Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

Talibunny

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30.09.2020 - 21:41 Uhr
Get duked ! (Boyz in the wood)

5/10

Will witzig sein. Gelingt nur selten.

XTRMNTR

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Registriert seit 08.02.2015

05.10.2020 - 10:43 Uhr
Tenet 5/10

Für mich auch der schwächste Nolan.
Mindfuck nur um des Mindfuck Willens funktioniert für mich nicht.
Dieses "Zeitreise/Invertierte Gegenstände" hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Es wurde schlecht erklärt und schlecht geschnitten.
Aber der Hälfe des Films (Spiegel-Szene) war es mir egal und beim Ende habe ich wirklich nichts mehr verstanden.
Gegen wen haben Team Blau und Team Rot eigentlich gekämpft? Warum fährt Pattinson nochmal eine extra Runde? Warum bedroht der Teamleiter am Ende die beiden Hauptdarsteller mit der Waffe?
Mir war es irgendwann egal.
Handwerklich allererste Sahne, aber storytechnisch hat Nolan für mich definitiv übertrieben. Der Zuschauer muss auch irgendwo mitgenommen werden. Und das schafft der Film für mich überhaupt nicht.

peter73

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Registriert seit 14.09.2020

05.10.2020 - 12:38 Uhr
on the rocks 6/10

bill murray und rashida jones in einer eher unaufgeregten vater/tochter/seitensprung-dramödie, die niemandem weh tut und lediglich für einen kleinen pausensnack gut ist.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

05.10.2020 - 15:24 Uhr
Bei tenet stimme ich 100% zu mit Ausnahme, dass ich ihm 4/10 gegeben habe... total uninteressant und langweilig in jeder Hinsicht.

hubschrauberpilot

Postings: 6155

Registriert seit 13.06.2013

05.10.2020 - 16:08 Uhr
Haus aus Sand und Nebel

Wie gut ist bitte Ben Kingsley? Schon einige Filme mit ihm gesehen, aber da war er eher in Nebenrollen präsent. Der Film an sich ist auch gut, aber bei weitem kein Feel-Good-Movie. Auf Empfehlung von Schröck aus Kino+, das Format kann ich jedem eingefleischten Cineasten ans Herz legen, bzw. kennen wohl die meisten schon.

7,5/10

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

05.10.2020 - 22:06 Uhr
Tenet

Nolan serviert das erwartete Spektakel und schafft es trotzdem nicht, an seine Großtaten anzuknüpfen. Fürs Auge gabs jede Menge Leckereien, vor allem Beginn und Schluss waren schlicht geil. Leider bietet aber nicht ein Charakter so etwas wie eine Identifikationsfläche, sämtliche Figuren bleiben blass und ihre Motivation wirkt häufig halbherzig, vor allem Bösewicht Sator nimmt man sein Handeln nur selten ab. Schauspielerisch war das auch durchgehend lediglich ok, Washington spielt seine Rolle solide und ohne Glanz runter, Pattison ist demgegenüber deutlich charismatischer, bleibt aber auch unter seinem Niveau. An der Geschichte scheidet sich auch mein Geist, ob ich das nun genial oder schlicht übertrieben finde, kann ich momentan noch nicht beantworten. Den Score mochte ich übrigens, der Song beim Abspann war allerdings fürchterlich. So viel zum ersten Eindruck. 6/10

MopedTobias

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06.10.2020 - 01:25 Uhr
Predators 7-7,5/10

Nimród Antals 2010er-Fortsetzung des Predator-Franchise ist ein unterschätzter kleiner Action-Thriller. Natürlich trashig as fuck, aber da macht der Film mit seinem Videogame-mäßigen Figuren-Setup und dem aufs allernötigste entschlackten Survival-Plot auch selbst keinen Hehl draus. Die Spannung wird konstant hochgehalten, die Ästhetik überzeugt und der Ensemble-Cast macht auch Spaß. Verbeugungen vor der Vergangenheit (die Infrarot-Sicht der Predators) werden mit eigenen, neuen Einfällen verbunden (beste Szene: der Samurai-Schwertkampf des Yakuza-Typen mit dem Predator). Einfach eine Riesengaudi. Kommt nicht an den Originalfilm oder die ersten drei Alien-Teile heran, ist aber deutlich besser als alles, was danach in beiden Franchises passiert ist.

peter73

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Registriert seit 14.09.2020

07.10.2020 - 09:39 Uhr
2012 3/10
so ein typischer emmerich katastrophenquatsch, hirn aus und abschalten. letzteres wäre beim unfassbar in die länge gezogenem schlusspart kein fehler gewesen, das war ja nicht zum aushalten...

VfBFan

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07.10.2020 - 11:38 Uhr
Passt zu meiner damaligen Bewertung, genauso 3/10. Habe den Schmirgel damals nur angeschaut weil manche Rezensionen den schon fast gelobt haben. Unverständlich.

Luc

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07.10.2020 - 12:55 Uhr
Du könntest auch das Hirn anlassen und dafür ausschalten.
Hat sich bei mir bei Emmerich-Filmen so eingespielt ;-)

BVBe

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08.10.2020 - 13:57 Uhr
@hubschrauberpilot:

Ist HAUS AUS SAND UND NEBEL denn ruhig erzählt? Der Trailer wirkt ja relativ hektisch - aber das mag ja wie so oft täuschen. Und ich mag keine Ami-Filme, die nach gutem Beginn am Ende "over the top" werden und übertrieben die Drama- und Actionkarte ziehen.

hubschrauberpilot

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08.10.2020 - 15:16 Uhr
Ja, hat eine ruhige Erzählstruktur. Natürlich gibt es auch Action, aber in meinen Augen war es recht wenig, das Drama steht im Vordergrund.

Übertrieben sind vielleicht die letzten 10 Minuten.

Grizzly Adams

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08.10.2020 - 21:42 Uhr
Knives out auf Amazon Prime? Oder Netflix? Kurzweiliger Krimi britischer Art. Hübsche Geschichte. Stimmige Location. Gute Schauspieler. Fühlte mich angenehm unterhalten.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

09.10.2020 - 18:33 Uhr
Extra Ordinary

Eine kleine, feine Komödie über Liebe, Geister, Exorzismus und andere Alltäglichkeiten, mit denen Mensch sich so herumschlagen muss. Wunderbar britischer Humor trifft auf durch die Bank liebenswerte Charaktere, die mit ihrer Verschrobenheit dem Zuschauer ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Zwar zündet längst nicht jeder Gag, manches wirkt hier und da auch etwas plump und eine Straffung hätte gut getan (denn ein bisschen lang sind die 90 Minuten manchmal schon), nichtsdestotrotz aber ein schönes und über weite Strecken abwechslungsreiches Vergnügen mit frischen Ideen und einem herausragenden Ende, welches mich in seiner "Radikalität" angenehm an Sightseers erinnert hat. 7/10

kingsuede

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10.10.2020 - 10:49 Uhr
Fight Club von Fincher

Muss man nicht viel darüber sagen, landet aber bei mir knapp hinter Se7en.

Matjes_taet

Postings: 732

Registriert seit 18.10.2017

11.10.2020 - 02:56 Uhr
Ein Abend mit Privatsendern:

Meine erfundene Frau: 7/10
Die Art von Adam Sandler-Komödie, die mich trotz aller Unkenrufe immer wieder gut abholt.

Focus: 3/10
Will Smith und Margot Robbie, was kann da schon schiefgehen? So ziemlich alles, wie sich herausstellte. Filme über Trickbetrüger scheinen einfach nicht mehr zu funktionieren, dieser hier hat es sogar geschafft "Die Unfassbaren 1&2" noch zu untertreffen.

The Drop - Bargeld: 7/10
Ein langer ruhiger Fluss, Tom Hardy als Barkeeper der sich in einen Hund (und Noomi Rapace) verliebt. Nicht ganz der erwartet reißende Thriller, aber in seiner melancholisch, bodenständigen Art sehr mitnehmend.

boneless

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11.10.2020 - 12:38 Uhr
Freies Land

Ich habe zum Glück erst im Nachhinein erfahren, dass Christian Alvert u.a. beim unsäglichen Tschiller: Off Duty Regie geführt hat, sonst wäre ich Freies Land sicher mit einigen Vorbehalten begegnet. So aber ging ich unbelastet in diesen Thriller, der sich trotz Alverts Tatort-Vergangenheit deutlich über den gewöhnlichen, sonntäglichen Kriminalabend auf ARD hebt. Freies Land ist toll gefilmt, bietet fast gänzlich unverbrauchte Gesichter (von denen vor allem Felix Kramer heraussticht) und fängt die hoffnungslose Stimmung des Originals La isla mínima komplett ein, wenn er jene nicht sogar übertrifft. Die Idee, das Ganze in den Osten Deutschlands kurz nach der Wende zu verfrachten, erweist sich als kleiner Geniestreich, so kann dem Zuschauer zusätzlich zum Kriminalfall die menschliche Zerrissenheit anno 1992 präsentiert werden, welche von Zukunftsängsten und unangenehmen Vergangenheiten geprägt ist. Ich bin ehrlich gesagt kein Freund deutscher Filme, aber Freies Land ist tatsächlich mal wieder ein Streifen, den man fast uneingeschränkt empfehlen kann. 7,5/10

peter73

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11.10.2020 - 20:10 Uhr
ziemlich beste freunde 8,5/10
idiocracy 7/10
train to busan 7/10

Enrico Palazzo

Postings: 309

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11.10.2020 - 20:27 Uhr
A Star Is Born 5/10

Null Chemie zwischen Cooper und Germanotta, alles total künstlich und öde. Kein Vergleich mit den tollen Once und LaLaLand.
Gäbe es die schon tollen Musikszenen nicht, der Film wäre richtig schleht.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

11.10.2020 - 22:21 Uhr
The Wind

Stimmungsvoller Grusler, der die unheimliche Wirkung von The VVitch in den Wilden Westen verlegt, ohne die Thematik zu kopieren. Parallelen zu Eggers Debüt findet man trotzdem, was aber nicht stört. Störend ist eher die etwas zähe Erzählweise und die munteren Sprünge zwischen Gegenwart, Vergangenheit und noch mehr Vergangenheit. Denn wo jene anfänglich noch einen gewissen Reiz ausmachen, wird es mit zunehmender Laufzeit doch immer beschwerlicher, dieser Struktur zu folgen. Auch in puncto Suspense zieht The Wind im Vergleich mit The VVitch den Kürzeren, allerdings gelingt es Emma Tammi, die spärlich eingesetzten Schocker sehr klug zu platzieren. Das führte u.a. dazu, dass einer dieser Momente mich komplett überrumpelte und mir eine Gänsehaut verpasste, die sich gewaschen hatte. Das schaffen nicht viele Filme. Von dieser Frau wird man mit Sicherheit noch hören. 7/10

Vive

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11.10.2020 - 23:30 Uhr
Hört sich gut an

testplatte

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12.10.2020 - 07:03 Uhr
'alice in den städten' wim wenders

kann man sich gerade in der ARD-mediathek ziehen (nur noch kurze zeit, meine ich).

bin jetzt nicht der große cineast, aber den mochte ich sehr gern. schwarz-weiß-ästhetik, recht schnarchige handlung, aber zwei tolle hauptdarsteller auf einem roadtrip durch das westdeutschland der frühen 70er. herrlich die ausgedehnte szene in einem italienischen eiscafe, wo ein etwa 10jähriger entrückt an der jukebox lehnend und immermal am eis schleckend canned heat - on the road again (natürlich) völlig schräg mitnörgelt ... gefühlte ewigkeiten.

schlüsselzitat für mich: 'ich weiß auch nicht, wie man leben soll. mir hat es auch keiner gezeigt.'

nur CAN rauszuhören, ist mir nicht so ganz gelungen, aber vlt starte ich heute abend nochmal einen versuch.

fazit: lohnt sich

Analog Kid

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12.10.2020 - 08:48 Uhr
Wird heute Abend geguckt:

Star Crash - Sterne im Duell (1978)

mit u.a. David Hasselhoff
Trailer äußerst vielversprechend:

https://youtu.be/pzfuNSpP0RA

Scheint ein episches Meisterwerk zu sein. Bin jetzt schon völlig in Love mit sexy Stella Star.

Donny-

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Registriert seit 19.12.2016

12.10.2020 - 09:04 Uhr
Die Rüden (2020)

9/10

Loketrourak

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Registriert seit 26.06.2013

12.10.2020 - 09:40 Uhr
Haha, Star Crash! Top Film. Viel Spaß!

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

12.10.2020 - 20:36 Uhr
Leningrad: Kolshik

Im Grunde kein wirklicher Film, sondern ein Musikvideo. Geht mit seinen knapp 5 Minuten aber gut und gerne als Kurzfilm durch und ist schlicht und ergreifend eine Wucht. Kein Wunder, denn für dieses Theater ist mal wieder Ilja Naischuller verantwortlich, der schon mit seinem Langfilm Hardcore und den Musikvideos für Biting Elbows und The Weeknd für Aufsehen sorgte. Während er da aber stets aus der POV-Perspektive aus allen Rohren ballerte, läuft die Chose jetzt rückwärts. Kolshik ist prall gefüllt mit unterschiedlichsten Verkettungen unglücklicher Umstände (oder auch: Murphy's Law) und macht einfach einen Mordsspaß. Für lau gibts das Video auf Youtube.

Das die Musik leider ziemlich fürchterlich ist, kann man zusätzlich erwähnen, muss man aber nicht...

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

13.10.2020 - 00:35 Uhr
I'm thinking of ending things 9/10

Großartiger Film, grandiose Atmosphäre und sehr packend... verstanden habe ich ihn nicht wirklich, ich habe nur sehr lose Ideen im Kopf... ich denke der Rewatchfaktor ist sehr hoch

MopedTobias

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13.10.2020 - 01:42 Uhr
The Guilty 8/10

Der dänische Oscar-Beitrag von 2018 ist einer der seltenen Filme, in denen dem Ton eine größere Rolle zukommt als dem Bild. In Gustavs Möllers "The Guilty" nimmt der in die Notrufzentrale degradierte Polizist Asger am Vorabend einer ominösen Gerichtsverhandlung den Anruf einer entführten Frau entgegen – und macht den Fall zu seiner persönlichen Mission. Visuell verlässt der Film die Polizeistation nie, die Kamera klebt an Asgers Gesicht und seinen unruhigen Händen, während die Handlung vollständig durch Telefongespräche erzählt wird. Es ist ein radikales Stilexperiment, das voll aufgeht: Das Drama in Asgers Ohr ist unheimlich packend und enthält so manche Wendung, die einem die Schuhe auszieht. Ein Sonderlob muss Sound-Designer Oskar Skriver ausgesprochen werden, der durch die kluge Dynamik von Stille und Geräusch einen ganzen Film im Kopf des Zuschauers – oder besser, Zuhörers – abspielen lässt. Jakob Cedergren spielt seinen seltsam obsessiven, impulsiven und selbstgerechten Anti-Helden mit großer Dringlichkeit und bietet Möller die Fläche, seiner Geschichte noch eine wirkungsvolle Skizze von Polizeigewalt hinzuzufügen. Ein filmisch hochklassiger, spannender, intelligenter Thriller, der seine Lorbeeren zurecht bekommen hat.

Autotomate

Postings: 2402

Registriert seit 25.10.2014

13.10.2020 - 09:15 Uhr
Auf testplattes Hinweis hab ich gestern ebenfalls "Alice in den Städten" gesehen. Wirklich netter Film, insbesondere wegen der tollen Yella Rottländer. Große Augen hab ich gemacht, als gegen Ende Sibylle Baier auf der Fähre steht und "Softly" vor sich hinträllert.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

13.10.2020 - 12:46 Uhr
Star Crash - Sterne im Duell

Wertung unmöglich

Nach Sichtung dieses Machwerks wird einem echt mal wieder bewusst, wie gut und seiner Zeit voraus eigentlich der erste Star Wars Film war. Denn hier ist offensichtlich so vieles geklaut, aber auf so dermassen schlechte Art und Weise, dass es einen graust.
Gelohnt hat sichs trotzdem, ich konnte an mehreren Stellen herzlich lachen:

"Das ist ein Eisplanet. Nachts fällt die Temperatur um mehrere tausend Grad!"
"Setzt die... UNTERGANGSMASCHINE EIN!!!"
"Wir aktivieren Star Crash! Das ist ein Angriff aus der vierten Dimension!"

Sehr schön auch die deutsche Synchro wieder auf Schülertheaterniveau.

Bermerkenswert übrigens wie Hasselhoff es trotzdem schafft, inmitten all dieser Schrottdialoge und Zusammenhanglosigkeiten eine einigermassen unpeinliche Figur abzugeben. Einfach magic dieser Mann.

peter73

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Registriert seit 14.09.2020

13.10.2020 - 14:22 Uhr
magic? haha :)
warum hasseldoof im deutschsprachigen raum solche beliebtheitswerte einfährt, entzieht sich meinem verständnis: die (damals schon plumpen) serien mit ihm sind alle sehr schlecht gealtert und die wenigen fimauftritte, die ich so am rande mitgenommen habe, waren alle zum fremdschämen...

Analog Kid

Postings: 1508

Registriert seit 27.06.2013

13.10.2020 - 15:00 Uhr
Er ist einfach wunderschön. Wie ein griechischer Halbgott herabgestiegen zu uns unwürdigen Sterblichen.

peter73

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Registriert seit 14.09.2020

13.10.2020 - 15:27 Uhr
achso. das erklärt alles.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

13.10.2020 - 18:44 Uhr
Vor paar Tagen schon:

Alien Covenant

*Vorsicht vor Spoilern *

So desaströs wie ich nach den ganzen Verissen hier und anderswo gedacht hab, fand ich ihn gar nicht, aber schon deutlich der schwächste Film der Reihe bisher. Und vor allem auch angesichts des vielversprechenden Prometheus. Ganz schön Kraut und Rüben irgendwie und auch bloss noch wenig "Alien-Feeling" eigentlich, und wenn, dann wirkte es blass abgekupfert und ein bisschen aufdringlich auf eklig und Schockwirkung getrimmt stellenweise.
Leider auch sehr vorhersehbarer Twist zum Schluss.
Immerhin fand ich die Idee, dass Android David die Aliens wie man sie dann aus den Filmen kennt, sozusagen "designt" hat (wenn ich das richtig verstanden hab) eigentlich aber ganz neckisch. Im Grossen und Ganzen wars zumindest unterhaltsam.

6.5/10 würd ich mitgehen.

MopedTobias

Postings: 15834

Registriert seit 10.09.2013

13.10.2020 - 19:05 Uhr
6,5 ist ok, aber beim "schwächsten Film der Reihe" würd ich nicht mitgehen. Fand Prometheus schwächer und auch Alien:Resurrection hat mir beim jüngsten Rewatch nur noch wenig gegeben. Von den furchtbaren AvP-Filmen ganz zu schweigen, aber die hast du wahrscheinlich nicht mitgemeint.

Analog Kid

Postings: 1508

Registriert seit 27.06.2013

13.10.2020 - 19:26 Uhr
@MopedTobias

Nee, AvP meinte ich nicht mit, noch gar keinen von gesehen, glaube ich.

Prometheus fand ich ne originelle und interessante Herangehensweise an die Reihe, interessanter jedenfalls als noch ne blosse weitere Fortsetzung. Auch wenn es ja immer zur Reihe gehörte, die Herkunft der Kreatur im mysteriösen Dunkel zu lassen, war das ein spannender Ansatz bei Prometheus wie ich fand, diesen riesigen mysteriösen "Piloten" in dem Alienraumschiff aus dem ersten Teil mal näher zu beleuchten, und da mal ein bisschen Licht reinzubringen. Fand das gelungen und und mal so ganz anders als die anderen Filme.

War aber natürlich klar, dass da irgendeine geheimniskillende Auflösung in der Fortsetzung kommen muss, deswegen hatte das dann nicht mehr diese einzigartige Prometheus-Stimmung für mich, obwohl Covenant ja offenbar der Versuch war, das Flair der alten Teile und dem Vorgänger irgendwie in einem Film unter zu bringen, was wie gesagt in diesem etwas Kraut-und-Rüben-mässigen Eindruck bei mir mündete.

Resurection ist komisch, aber den fand ich immer irgendwie trotzdem ganz sehenswert eigentlich. Lange nicht gesehen zwar, aber eindrückliche Bilder und Szenen sind im Gedächtnis geblieben. Nachdem Ripleys' Story ja im dritten beendet war, wirkte das zwar storymässig immer ein bisschen wie so ein rangeklatschtes "Bonusalbum" zur Reihe, aber wie gesagt durchaus sehenswert.

MopedTobias

Postings: 15834

Registriert seit 10.09.2013

13.10.2020 - 19:52 Uhr
Ich schätze Prometheus für seine Ambition, der fühlt sich teilweise wie ein ganz eigener Hard-Sci-fi-Film an, den man an die Alien-Mythologie angepasst hat. Trotz seiner Originalität hängt er aber imo etwas zwischen den Stühlen, ist weder unterhaltsam noch tiefgehend genug.

Resurrection ist ein bunter, comichafter Mischmasch von katastrophalen und spaßigen Einfällen. Man merkt schon, dass es kein einfacher Ami-Studio-Actionfilm ist, sondern ein französischer Auteur dahintersteht, aber die trashig-guten und trashig-furchtbaren Ideen halten sich ziemlich genau die Waage.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 22794

Registriert seit 07.06.2013

14.10.2020 - 11:54 Uhr
Fand es eh interessant, dass die ersten 4 Filme von vier doch recht unterschiedlichen Regisseuren gedreht wurden. Jeunet fällt da wohl klar am meisten raus.

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 1630

Registriert seit 04.02.2015

14.10.2020 - 22:27 Uhr
Herr Lehmann (2003) 6/10

Ein sehr okayer Film, der mich jedoch nicht durchgehend begeistern konnte. Einzig das großartige Schauspiel Christian Ulmens hebt den Film über das Mittelmaß hinaus. Und der schon damals absolut überragende Christoph Waltz in einer Nebenrolle am Ende des Films hat letztlich die 6/10 zementiert.

Telecaster

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Registriert seit 14.06.2013

16.10.2020 - 02:16 Uhr
Bill & Ted Face The Music

Unterhaltsam, nett, größtenteils unpeinlich.
Wer die beiden ersten Teile nicht gesehen hat, wird sich danach fragen, was das überhaupt soll, für Fans der ersten Stunde ein schöner Nostalgie-Trip. Muss ich so schnell aber auch kein zweites Mal sehen.

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 3166

Registriert seit 14.05.2013

17.10.2020 - 01:43 Uhr
"The trial of the Chicago 7" 8/10

Sacha Baron Cohens Kraut-und-Rüben-Akzent war größtenteils eine ziemliche Katastrophe, ansonsten liefert er hier eine Glanzleistung ab, die ich ihm nicht zugetraut hätte. Auch der Rest des Ensembles (Eddie Redmayne, Yahya Abdul-Mateen II, Mark Rylance, Frank Langella, Joseph Gordon-Levitt uvm.) kann sich sehen lassen. Hatte nicht viel erwartet und wurde durch und durch positiv überrascht.

boneless

Postings: 3145

Registriert seit 13.05.2014

17.10.2020 - 22:37 Uhr
Dirty Grandpa

Wow. Das ist wirklich mit Abstand der schlechteste Film, den ich bisher gesehen habe. Ich bin gerade wirklich zu fassungslos, um hier irgendwelche Hasstiraden schreiben zu können. Da fehlen einem tatsächlich die Worte. 0/10

testplatte

Postings: 114

Registriert seit 13.06.2020

17.10.2020 - 23:12 Uhr
eben entdeckt, startet in dieser minute auf 3sat:

'Der Geschmack von Rost und Knochen'

... die etwas andere liebesgeschichte, ich mag diesen film absolut !

Superhelge

Postings: 694

Registriert seit 15.06.2013

18.10.2020 - 20:58 Uhr
Personal Shopper (2016)

lag lange auf meiner Festplatte, unbeding tsehen wollte, weil mit Kirsten Stewart und Lars Eidinger gefeatured wurde...

kann mir den mal einer erklären. Soll das jetzt ne Psychostudie, ne melancholische Geschwistergeschichte, n Film über Übernatürliches oder nen Thriller sein?

Irgendwie passiert den ganzen Film über gar nichts, man erhält null Info zu den Charakteren oder irgendeine Möglichkeit, sich in die Handlung einzufinden.

Habe nichtmal verstanden, von wem jetzt die Nachrichten sind und ob sie ihren Bruder letztlich "gefunden" hat...

Bewertung besser erst nach Erklärung ;-)

Superhelge

Postings: 694

Registriert seit 15.06.2013

18.10.2020 - 21:01 Uhr
@boneless: Dann hast du nicht viele Adam Sandler und neuere Eddie Murphy Filme gesehen, or? ;-)

Superhelge

Postings: 694

Registriert seit 15.06.2013

18.10.2020 - 21:03 Uhr
Nur son Tipp: In der ARD Mediathek ham se zurzeit die uralten deutschen >Filmklassiker der 1920/30er im Zuge der Staffel 3 von Babylon für lau in restaurierten fassungen. Wen sowas interessiert, sicher toll.

Mann 50 Wampe

Postings: 652

Registriert seit 28.08.2019

18.10.2020 - 21:09 Uhr
Le Mans 1966 6/10

Schöne Bilder, tolle Rennszenen, sehr Detailreich. Aber der Handlungsstrang konnte mich nicht wirklich überzeugen, über weite Strecken recht langweilig, auch wenn es eine wahre Geschichte ist.
Was mich negativ überrascht hat, ist die Schauspielerische Leistung von Christian Bale. Ziemlich übertrieben gibt er hier den "schwierigen Charakterkopf", dazu wirkt er irgendwie ziemlich verkrampft und einfach unpassend. Als Batman hat er mir besser gefallen.
Matt Damon aber mit der gewohnt überzeugenden Darbietung.

Vive

Postings: 383

Registriert seit 26.11.2019

18.10.2020 - 21:32 Uhr
Personal Shopper fand ich ziemlich toll.
Erfrischend wenig Erklärung, das ist halt inmitten der restlichen Filmwelt eher ungewohnt, aber mich hat das nicht abgeschreckt, sondern eher angesprochen.

Spoiler

Also ja, der Geist ihres Bruders war für mich präsent, er hat ja gegen Ende Geschirr runter geworfen. Es gibt natürlich immer die Möglichkeit, dass sie sich das zusammenspinnt und ein unreliable narrator ist, aber das macht doch den Reiz aus. Es gibt keine definitive Auflösung, kein „sie hat eine Psychose und deswegen war das alles nur Einbildung“, so wie es ein deutscher Film wohl gehandhabt hätte, sondern lässt die Tür zum Übernatürlichen offen.
Unglaublich einprägend, wie sie anfangs in dem dunklen Haus sitzt und auf ein Zeichen von ihm wartet. Absolut unheimlich und gruselig, aber darauf spielt der Film null hin, behandelt es nicht als Grusel- oder gar Horrorszene, sondern bleibt seinem Genre treu. Absolut stilsicher.
Bonuspunkte für Nora von Waldstättens „cameo“

MopedTobias

Postings: 15834

Registriert seit 10.09.2013

20.10.2020 - 01:12 Uhr
Moonrise Kingdom 8/10

Kein Top-Notch-Wes-Anderson, aber wie immer sehr, sehr schön.

XTRMNTR

Postings: 1020

Registriert seit 08.02.2015

20.10.2020 - 09:27 Uhr
Predators 7/10

Deutlich besser als erwartet. Mit geringer Erwartungshaltung angesehen und dafür belohnt worden. Vielleicht war ich aber auch einfach nur in der richtigen Stimmung.
Fängt den Vibe des ersten sehr gut ein und ich mag einfach die Grundidee.
Werfe eine handvoll Supersöldner in einen Dschungel und lass Predatoren sie jagen.
Nur der Auftritt von Laurence Fishburn war etwas für die Tonne.

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