Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

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KingAdRock

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20.07.2020 - 12:23 Uhr
@Vive: Ich stimme bei Breaking the Waves zu.

fuchs

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Registriert seit 19.07.2020

20.07.2020 - 13:07 Uhr
Lars von Trier ist generell echt viel zu schwer verdaulich, hab mir glaube ich nur Dogville mehrmals angeschaut, weil ich da vom Setting begeistert bin, und die neueren, eher poppigeren Filme (ab Antichrist) sind wiederum nicht gut genug, um sie sich mehrmals anzutun, wenn gleich sie nicht ganz so intensiv sind wie sowas wie Breaking the Waves.

MopedTobias

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20.07.2020 - 13:42 Uhr
Ich finde Melancholia definitiv gut genug für wiederholtes Schauen.

fuzzmyass

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20.07.2020 - 14:04 Uhr
Jackie Brown 9/10
Etwas unterbewertetes Meisterwerk mit sehr hohem Wiederschauwert. Eig. ein reifes Alterswerk mit ruhiger Hand, was viele Zuschauer bei der Erstsichtung nach dem Feuerwerk Pulp Fiction etwas enttäuscht haben muss... grandiose Atmosphäre, fantastische Pam Grier und toller Robert Foster, formidable Drehbuchadaption, super Nebenrollen - de Niro als schlaffer, ausgebrannter und nuschelnder Ganove sehr lustig... Die Intro-Szene mit Pam Grier am Band im LAX ist grandios.

Kill Bill Vol. 1 10/10
Furioses "Sample"/Zitate-Feuerwerk aus diversen Stilen/Filmen/Aufnahmechniken/Soundtracks/etc. - alles genial verwurstet zu einem ganz eigenen Meisterwerk. Grandiose Uma Thurman, die spielend leicht, glaubwürdig und einnehmend zwischen eiskaltem Racheengel und dezent melancholisch gebrochener Frau pendelt, der man jedes hunderte durchtrennte Körperteil ihrer Gegenspieler aus vollem Herzen gönnt... Nach dem eher ruhigen Alterswerk zuvor dreht Tarantino hier komplett ab... Tour de Force! Macht nach all den Jahren immer noch unfassbar Spaß und packt von der ersten bis zur letzten Sekunde...

Als nächstes steht dann Kill Bill 2 an...

Rainer

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20.07.2020 - 14:26 Uhr
So seh ich das bei Kill Bill auch.
Was gibt es geileres sich als Geschichtenerzähler zu etablieren und dann einfach mal ohne Kompromisse cineastisch sich quasi einfach mal selber auszuprobieren. Da sitzt dann jedes Detail, jede Einstellung. Ich hab das mit 13 Jahren (als der Film rauskam) schon feiern müssen, weil das einfach ein filmisches Biest ist. Bis heute eine ungebrochene Faszination von mir für diesen Film (ich sehe beide Teile so wie Tarantino auch als einen gesamten Film).
Tarantino in a nutshell.
Und ich behaupte (ohne Sexismuskeule):
Es gab zu diesem Zeitpunkt keine attraktivere Frau als Uma Thurman.
Tarantino hat sie zu seiner Muse gemacht und ich vermisse ihre Auftritte schon ein wenig. Nach "Kill Bill" dauerte es erst ein wenig wieder bis er mich wieder ganz bekommen hat. Ironischerweise (und um auch wenig den Bogen zu spannen) war sie in den letzten Jahren bei von Trier tätig (und das auch irgendwie sehr gut!), auch wenn "Nymphomaniac" ambitionierter Arthouse-Crap war.
"The House That Jack Built" wiederum (bis auf das artsy fartsy Ende) hat mich abgeholt. Ein dreckiger Mistkerl von einem Film (Grüße an American Psycho).

Vive

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20.07.2020 - 14:33 Uhr
The House that Jack Built empfand ich als Frechheit, und zwar nicht in einem spannend-provokanten Sinn. Aber lassen wir das, daran scheiden sich die Geister.
Dogville habe ich letztens auch wieder gesehen und musste feststellen, dass das vom Drehbuch her einer seiner schlüssigsten Filme ist - da stimmt alles.

fuzzmyass

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20.07.2020 - 14:41 Uhr
@Rainer

ja, sehe das bei Kill Bill und Uma genau so - beide Teile sind für mich ein Gesamtwerk.

Bei von Trier bin ich sehr zwiegespalten... Melancholia find ich z.B. super, aber Antichrist oder Nymphomaniac sind einfach provokanter, aber optisch sicher gut gemachter Crap, der mich summa summarum total kalt lässt... House That Jack Built hab ich nicht gesehen...

poser

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20.07.2020 - 21:40 Uhr
The House that Jack built ist ein Thesenfilm und den halt ich für inhaltlich vollkommen richtig. Nur das Ende fällt da etwas ab, auch wenn es ein paar beeindruckende Einstellunge hat. Mein Problem mit dem Film war beim wiederholten Schauen eher die Erzählstruktur und die Geschwindigkeit des Films. Die ganze Provokation und Emotion wurde distiliert und gab mir nicht genügen Raum zur abstrakten Reflexion über das was passiert. So war ich dann eher gelangweilt.

Insgesamt halte ich Lars von Trier aber für einen der wenn nicht den besten Regisseur der letzten 40 Jahre. Gerade seine 90er Werke sind unglaublich gut. Europa, Hospital der Geister und Breaking The Waves sind für mich die Meisterwerke. In den 00ern war er zwar populärer, aber hat aufgrund des Dogma 95s immer wieder Probleme zu zeigen wie unglaublich kreativ er auf einer visuellen Ebene sein kann. Gerade Europa oder The Element of Crime sind da sehr gute Beispiele.

Melancholia immerhin hat einfach den tollen Anfang und das noch bessere Finale. Vor allem die zweite Hälfte des Films find ich abgesehen von ein paar Dialogen sehr gut.

Mister X

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20.07.2020 - 22:04 Uhr
Tenet schon wieder verschoben. Dieses Mal auf unbestimmte Zeit. Wenn ihn die Usa nicht zeigen können, soll es wohl niemand.

Ich glaube dieses Jahr wird das Erste Mal sein, dass die Award-Season abgesagt wird. Das Telluride-Festival, auf den die meissten Award-Mitglieder ihre Filme sehen, ist ebenfalls abgesagt. Venice wird bestimmt folgen.

Es werden einfach zu wenige Filme da sein, die für die Season in Frage kommen. Und ich glaube kaum dass man als Notlösung auf sowas wie Sonic oder Bad Boys zurückgreift. Wenn die Oscars stattfinden, dann hat, wegen mangelnder Konkurrenz, Da 5 Bloods seinen Best Picture und Director Oscar sicher.

Lindo hätte ihn aber verdient. Eine Wahnsinns-Performance. Allein sein Monolog im Dschungel.

fuchs

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20.07.2020 - 22:55 Uhr
Dann soll man doch einfach das auszeichnen, was da ist. Dann gewinnt halt ein Amazon- oder Netflix-Film, fände ich nicht schlimm. Die Golden Globe und Oscars sind mir sonst ohnehin zu durchkuratiert, ist ja oft ziemlich vorhersehbar was da abräumt, für manche Produzenten sogar schon bevor ein Film gedreht wurde.

Mister X

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20.07.2020 - 23:30 Uhr
Man hat ja schon bestätigt dass für nächstes Jahr auch Streaming-Filme ohne die Kinoauswertung von ein Paar Wochen berücksichtigt werden. Zudem will man auch noch die Filme der ersten Monate von 2021 berücksichtigen. Die Oscars sind erstim April.

Muss auch sonst so weiterhin gehandharbt werden. Man sehe sich nur mal an wieviel Regiesseure dieses Jahr ihren Film über Netflix veröffentlichen : Fincher, Howard, Kaufmann, Sorkin...uvm

Für 2021 hat Netflix schon den Neuen Spongebob und Del Toros Pinoccio sicher.

Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusehen dass spätestens Ende des Jahrzehnt nur noch Blockbuster und Europäische Filme ins Kino kommen.

Regiesseure haben bei Netflix einfach zu viele Freiheiten um dies nicht zu nutzen. Netflix mischt sich kaum in die Produktionen ein und fördert zudem noch. Ohne sie hätte The Irishman nie verwirklicht werden können. Die grandiosen Aufrufzahlen sprechen für das Vertrauen von Netflix. Zudem erspart es auch den Produktionsfirmen ein Haufen Arbeit, ihren Film über Netflix zu veröffentlichen.


An sich ist das ja schon eine tolle Sache. Der Film ist dann direkt abrufbar. Wartezeiten für Deutschland bis zu vier Monaten fallen dann auch weg (Filme der Award-Season).

Nur bin ich leider jemand, der sich seine Lieblinge des Jahres als Bluray/4k ins Regal stellen will. Und Netflix-Filme kommen in der Regel nicht als Retail. In den Usa haben es Uncut Gems uns Marriage Story geschafft. Roma kam sogar nach Deutschland. Von Buster Scruggs und Irishman fehlt bis jetzt jede Spur.

MopedTobias

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21.07.2020 - 01:52 Uhr
The Hurt Locker 7,5/10

"The Hurt Locker" ist sicher einer der entschlacktesten Kriegsfilme, die je aus Hollywood und seinen Rändern entstanden sind. Kathryn Bigelow inszeniert den Alltag eines US-Bombenentschärfungskommandos im Irak wie eine Reihe von Versuchsanordnungen. Die Grundstruktur ihres Films besteht aus sieben Einsatzsequenzen, in denen die Beschaffenheit des Raums in aller Präzision entscheidend ist. Es gibt kein Pathos, keine Effekthascherei, jegliche Spannung erwächst natürlich aus der Konstellation der Figuren in diesem Raum, ihren Manövern, Perspektiven und Unsicherheiten. Zur Spitze getrieben wird dies im zentralen Setpiece, dem Scharfschützenduell in der Wüste, einem staubtrockenen Meisterstück des Spannungskinos.

Dieser klinischen Dramaturgie ringt die Regisseurin ihre Figuren ab. Während ein Pedro Almodóvar ein Filmemacher ist, der ein Händchen für Frauenfiguren hat, zieht es Bigelow immer wieder zur männlichen Psyche hin. So zeichnet sie Skizzen selbstdestruktiver, verlorener Männer, für die der Krieg mehr als nur ein Job geworden ist. Sie pointiert leider ihr Ende nicht ganz und hat vielleicht nicht so viel zum amerikanischen Kriegsgebaren und seinen Fußsoldaten zu sagen, wie es möglich gewesen wäre. Doch stellt "The Hurt Locker" in seinem weitgehend radikalen Anti-Bombast einen Konterpunkt zur Hollywood-Auslegung eines Genres dar, in dem Mel Gibson'sche Mythenfiguren noch immer in Zeitlupe über Schlachtfelder rennen dürfen. Kein Meilenstein der Oscar-Geschichte, aber weiterhin ein sehr gelungenes Comeback Bigelows nach sechs Jahren Regie-Abstinenz.

Mister X

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21.07.2020 - 02:03 Uhr
Richtig gesehen ist Hurt Locker aus dem Jahr 2008 und nicht 2009 (Usa-Start). Er lief 2008 schon auf dem Venice-Festival. Somit hätte er bei den Oscars 2009 eigentlich das Jahr davor und gegen Slumdog antreten müssen.

Ich frag mich ja ob 2010 dann Avatar oder Basterds gewonnen hätte. Man erfährt ja leider nicht, welcher Film die zweitmeissten Stimmen hatte. Aber es wäre wohl Precious geworden

Felix Klaus

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22.07.2020 - 20:19 Uhr
John Rambo (7/10)
Bad Lieutenant (10/10) natürlich der mit Keitel

slowdive

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24.07.2020 - 10:15 Uhr
Love on Delivery

Klamauk ausgestattet mit einer messerscharfen Stilsicherheit und immer ins humorige Schwarze treffend, Nonsens-Dialoge nonstop, ein Spiel mit der Filmgeschichte, das mit jeder hyperreferenziellen postmodernen Produktion den Boden aufwischt, City Pop-Sounds mit Trash-Attitüde, Kung Fu-Fights am schöpferischen Peak und – wie für gute Comedy existenziell – immer auch die augenzwinkernde Auseinandersetzung mit den irrsinnigen Normen der eigenen Kultur (hier: Product Placement, Medienwahnsinn, Männlichkeitswahn und so viel mehr) und ihrem Durchbrechen mit Hilfe der Kunst des gelungenen Gags. Kurzum: 90 Minuten absoluter Unsinn, bei dem selbst die hartgesottensten Adorno-Snobs nur schwerlich nicht unterhalten sein können. Stephen Chows Love on Delivery zeugt von einer solch großen Leidenschaft für die Kunst des popkulturellen Kinos und versprüht so viel explosive Kreativität, dass es für 27 "Familienstrukturen werden am karg eingerichteten Küchentisch dekonstruiert"-Berlinale-Einreichungen aus Kontinentaleuropa gereicht hätte. Von unserem Humor ganz zu schweigen.

PS: Wo wir schon hier sind: Ein großartiger Video-Essay, der einem auch theoretisch erläutert, was intuitiv längst klar scheint: Kaum jemand ist lustiger als Stephen Chow.

slowdive

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24.07.2020 - 10:16 Uhr
PS2: Gibt es gerade auf Netflix. Manchmal sind sie ja doch für was gut.

MopedTobias

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28.07.2020 - 01:40 Uhr
The Silence of the Lambs 9,5/10

Muss nicht mehr viel zu gesagt werden. Ein "best picture", das diesen Titel wahrlich verdient.

Before the Devil Knows You're Dead 8/10

Sidney Lumets letzter Film, in Deutschland unter dem furchtbar generischen Titel "Tödliche Entscheidung" veröffentlicht. In einem minimalistischen, bösartigen Hybriden aus Heist-Thriller und Familiendrama führen die missglückten Pläne zweier Brüder auf brutalste Weise zum inneren Zerfall der Beziehung zwischen sich und ihren Eltern. Die Erzählstruktur ist meisterhaft, verschachtelt, aber nicht überkonstruiert. Vier Jahre vor seinem Tod hinterlässt Lumet der Welt ein radikales, trostloses Porträt des Scheiterns, das wie im Brennglas konzentriert nie über seinen eigenen Kosmos hinaus verweist.

Rainer

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Registriert seit 22.03.2020

28.07.2020 - 02:12 Uhr
Saving Private Ryan 10/10

Vielleicht (ohne Übertreibung) das hundertste Mal gesehen, aber immer noch eine Wucht von einem Film. Spielberg auf seinem Zenith. Vielleicht die beste Kameraarbeit aller Zeiten. Und diese Inszenierung... einfach wow. Und das großartige Ensemble um Hanks, Damon, Sizemore, Diesel, Burns, Goldberg, Ribisi... Einfach unfassbar. Einer der Filme, die ich eigentlich als Jungspund noch damals nicht gucken durfte, aber bis heute noch nachwirkt.
Spielberg verdient diesen Respekt allein schon für diesen Film für die Ewigkeit.

Given To The Rising

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28.07.2020 - 08:34 Uhr
Schindlers Liste hat bei mir mehr Eindruck hinterlassen. Und Jurassic Park. Aber halt typisch Spielberg, dieses Gut-Böse-Schema bei jedem Film aufrechtzuerhalten.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

28.07.2020 - 11:01 Uhr
@Moped

Before The Devil Knows Youre Dead ist wirklich ein fantastischer Film - ich würde gar 9/10 zücken... sehr spannend und packend, ohne konstruiert zu sein

Neytiri

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Registriert seit 14.06.2013

29.07.2020 - 11:27 Uhr
The Half of it / Nur die halbe Geschichte 9/10

Ich bin verliebt in Ellie Chu.

boneless

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29.07.2020 - 15:15 Uhr
I See You

Erster Gedanke: was um Himmels Willen ist mit Helen Hunts Gesicht passiert? Das allein war schon gruselig genug, von ihrem katastrophal hölzernen Spiel mal ganz zu schweigen. Ultimative Fehlbesetzung, ihre Rolle hat man Helen zu keiner Zeit wirklich abgenommen.
Ansonsten war I See You aber eine positive Überraschnung. Von Anfang an hohes Tempo, so gut wie nie Leerlauf und eine Story, die gekonnt Haken schlägt und vor allem beim entscheidenden Twist schön zupackt. Aber auch danach hält Randalls Film noch so einige Bonbons parat, die die Geschichte immer wieder sehr gekonnt in neue Gewässer treiben. Hätte er auf 1-2 unrealistische und leider trotzdem wichtige Sequenzen vor allem beim Finale verzichtet, wäre eine hohe Wertung drin gewesen. Aber auch so ist I See You ein spannender Thriller, den man durchweg empfehlen kann. 7,5/10

First Love

Takashi Miike =

Yakuza.
Korrupte Bullen.
Drogen und Waffen.
Jeder gegen Jeden.
Überzeichnete Charaktere.
Viel Blut.
0815 Story.

Bleibt nicht viel hängen beim gefühlt 200. Film des Meisters der Subtilität. Die ersten 60 Minuten plätschern vor sich hin und auch der Showdown bietet nichts, was er so nicht schon deutlich konsequenter und erbarmungsloser durchgezogen hat. Wirkt häufig wie eine lasche Fingerübung und bis auf die irre Braut des einen Dealers langweilen einen sämtliche Charaktere zu Tode. 4/10

Old Nobody

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29.07.2020 - 22:37 Uhr
Grad bei Arte zum mindestens fünften Mal Toni Erdmann

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr die Zeit vorbeifliegt bei diesem Film.Das ganze ist wie aus einem Guss, ein Film der einfach fließt und einen mitnimmt.

Wie eigentlich unterkühlt und nahezu unsympathisch die Ines rüberkommt und sich meine Haltung zu ihr im Laufe des Films durch wirklich nur wenige Augenblicke ändert, ist schon ein Kunststück.Authentizität ist da das Stichwort.
Sandra Hüller ist einfach die perfekte Besetzung und die Whitney Schnuck Einlage ist und bleibt göttlich.

Find es auch immer wieder spannend, wie sehr bei mir der Eindruck entsteht, dass manches einfach spontan entstanden ist, was die Situationen vielleicht auch so ehrlich und echt wirken lässt.

Ich liebe diesen Film

Rainer

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29.07.2020 - 22:42 Uhr
Ohja den schau ich grad auch nochmal über die Mediathek. Ich kann von Maren Ade auch den Film "Der Wald vor lauter Bäumen" sehr empfehlen.

slowdive

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30.07.2020 - 23:45 Uhr
I'm a Cyborg, But That's OK

Wir folgen einer Frau durch die Korridore einer psychiatrischen Klinik und hören ihr gemeinsam mit Im Soo-jung dabei zu, wie sie uns die verschiedenen Bewohner vorstellt: Vergewaltiger, Suizidale, Sodomisten, Mörder – es wird die komplette Klaviatur bürgerlicher Vorurteile psychisch erkrankten Menschen gegenüber bespielt. Man glaubt sie alle und hinterfragt nichts, sind es doch genau die Narrative, die in den Produktionsküchen der Kulturindustrie seit jeher gekocht und mit dramaturgischer Soße à la Hollywood serviert werden. Doch stellt sich heraus: Nichts davon ist wahr, es sind nur die Fantasien einer pathologischen Geschichtenerzählerin. Park Chan-Wook braucht nur diese eine Szene zu Beginn dieses verschroben-schönen Liebesfilms, um gleich zwei Pflöcke in den cineastischen Boden zu hämmern: Erstens ist der Blick, den wir auf diejenigen haben, die gesellschaftlich als psychisch krank gelesen werden, keine passive Betrachtung einer bestehenden Sachlage, sondern für gewöhnlich pure Ideologie: Die Aussonderung von "Anderem" in der "aufgeklärt-rationalen" Gesellschaft. Und zweitens soll I'm a Cyborg, But That’s OK genau das nicht sein. Es ist der in brillanten Bildern inszenierte inklusive, humanistische Gegenentwurf zu eben diesem Blick. And that's more than ok.

Mister X

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01.08.2020 - 11:40 Uhr
Jackie Brown

In den Meissten Tarantino-Rankings auf dem Vorletzten Platz vor Death Proof. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass Jackie Brown für seeehr viele Regiesseure ihr Magnus Opus gewesen wäre.


Ich sehe den Fim wirklich sehr gerne. Man merkt zwar dass es nicht Tarantinos Figuren sind, er holt aber 100% aus den Darstellern heraus. Besonders fast Forster nur allein mit Blicken ausdrückt, ist meisterhaft.


Ich finde die Geschichte hinter dem Cast auch toll. Forster hatte für Dogs und Grier für Pulp vorgesprochen. Tarantino hatte beiden die Rolle nicht gegen. Aber nur in dem Wissen dass er für beide in Zukunft einen eigenen Film hat, wovon sie nocht nichts wussten.

Die Karrieren beider war 1995 am Tiefstpunkt und die Produktionsfirmen haben es gar untersagt beide für Rollen zu besetzen, da sie als Kassengift gelten können. Tarantino kämpfte für die Bestzung beider und hat es tatsächlich geschafft die Karieren beider wieder zu beleben. Forster hatte sogar eine Oscar-Nomierung und spielte seitdem wieder in bekannten Filmen mit. Es war auch die Rolle in diesem Film hier, was Forster seine Rolle in Breaking Bad einbrachte. Dass Pam Grier nicht für den Oscar nominiert war, halte ich für einen der Größten Oscar-Snubs.

Dasc

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Registriert seit 14.06.2013

01.08.2020 - 12:06 Uhr
@Mister X:
Interessant, so genau hab ich mich noch nicht mit der Entstehungsgeschichte auseinandergesetzt, vielen Dank dafür.

"In den Meissten Tarantino-Rankings auf dem Vorletzten Platz vor Death Proof.
... was ich immer wieder seltsam finde. Ich halte "Jackie Brown" für einen seiner besten Filme, weil er hier die Balance aus interessanter Geschichte, Action und seiner Vorliebe für langwierigen Gesprächsrunden erstaunlich gut hält. Und Pam Grier, da stimme ich dir zu, hätte eine Oscarnominierung verdient (allerdings weiß ich gerade nicht, was in dem Jahr sonst noch so los war, vielleicht haben die die auch alle verdient).

fuzzmyass

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01.08.2020 - 14:18 Uhr
No way, ich empfand Jackie Brown auch immer als ein Riesenhighlight... ein absolut fantastischer Film.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

01.08.2020 - 14:24 Uhr
Pam Grier war zuvor für die Golden Globes und SAG Awards nominiert und Tarantino war angepisst, dass die Oscars da nicht mitgezogen sind... so blöd es klingt, zur damaligen Zeit waren schwarze Darsteller noch nicht so akzeptiert.... zu dem Zeitpunkt gan es noch keine schwarze Gewinnerin für eine Hauptrolle...

Zumindest eine Nominierung für Grier hätte drin sein sollen - eine wahrlich überragende Leistung von ihr.
Für Pulp Fiction hat Tarantino sie für die Rolle der Freundin/Frau von Eric Stoltz in Betracht gezogen, er empfand es aber als unglaubwürdig, dass sie sich von ihm verbal zurechtweisen lassen würde in den Szenen :D

Deaf

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Registriert seit 14.06.2013

01.08.2020 - 14:32 Uhr
Jackie Brown ist natürlich einer der besten von Tarantino, glaube kaum, dass ihn die "Meissten" (autsch!) auf dem vorletzten Rang platzieren.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

01.08.2020 - 15:05 Uhr
Vorletzter Platz ist übertrieben, aber in den meisten Rankings taucht er tatsächlich in der unteren Hälfte auf. Aus meiner Sicht zurecht, auch wenn es trotzdem ein fantastischer Film ist, an dem ich kaum etwas auszusetzen hab.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

01.08.2020 - 16:14 Uhr
Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau, kompletten Schund hat Tarantino noch nicht abgeliefert. Und selbst wenn ich mit Once upon a time in Hollywood nicht viel anfangen konnte, haben ihn andere dafür gemocht.

Jackie Brown sehe ich qualitativ im Mittelfeld von Tarantinos Filmen, darunter kommen noch Death Proof, Kill Bill 2 (bis auf die Sarg-Szene unendlich zäh) und The hateful 8.

Vive

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Registriert seit 26.11.2019

01.08.2020 - 16:24 Uhr
@Rainer

Ich kann von Maren Ade auch den Film "Der Wald vor lauter Bäumen" sehr empfehlen.

Jaaaaaaaa!!! Selten hat mich ein Film so erschüttert. Er ist so authentisch und tut sowas von weh.. bis zum Schluss (you know what I mean, "how's it going 2000-man?")

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

01.08.2020 - 16:38 Uhr
Dem kann ich nur zustimmen bin aus Zufall in der ARD Mediathek auf den FIlm gestoßen, der zur Zeit die Reihe "Film-Debut" feiert (wer also mag, kann den Film dort streamen).

Erst in den credits habe ich gesehn , dass der Film von MAren Ade ist.

Sehr deutsch im denkbar besten Sinne.

hos

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Registriert seit 12.08.2018

01.08.2020 - 17:40 Uhr
Black Panther.

Schon eine ganze Weile her, aber war mir im nachhinein schon beinahe peinlich, den jetzt tatsächlich gesehen zu haben. Unterm Strich leidet der Film unter dem gleichen Makel wie Avatar: Sieht gut aus, ist inhaltlich leider flach und cheesy und gibt sich noch nicht einmal Mühe, auch nur einen Hauch von sagenumwobener Spannung aufzubauen, geht stattdessen direkt All-In und protzt dem Zuschauer mit nahezu permanent offener Technohose ins Gesicht. Dass man versucht hat, das ernste Thema BLM in dieses lausig gescriptete Dialogsystem einzuspinnen, um sich einen Hauch von Anspruch zu verleihen, setzt dem ganzen die Krone der Lächerlichkeit auf.

3 von 10, für die Farben.

Vive

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Registriert seit 26.11.2019

01.08.2020 - 21:08 Uhr
Der Zementgarten (1993, Andrew Birkin)

Ziemlicher Geheimtipp. Man könnte ihn so beschreiben: Gilbert Grape, fünf Jahre vor dem nach ihm benannten Film, (oder: Trip Fontane zwei Jahre vor Virgin Suicides.. ein bisschen Kurt Vile is auch mit drin) der ein kompliziertes Verhältnis zu seiner Schwester hat (gespielt von einer jungen und ausdrucksstarken Charlotte Gainsbourg), in dem auch Sexualität eine Rolle spielt.
Sehr feinfühlig beobachtet, mutiges und waches Drehbuch, kein Malen nach Zahlen, visuell teilweise so stoisch wie Napoleon Dynamite, dann aber wieder sinnlich und ergreifend. Ein schöner Soundtrack rundet die Sache ab.

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 1874

Registriert seit 14.03.2017

01.08.2020 - 23:44 Uhr
Zu Der Wald vor lauter Bäumen mit Spoilerwarnung:

Danke für den Hinweis @ dreckskerl !
Hab ich mir dann auch grad angeschaut und es war ein sehr unangenehmes Gefühl beim Schauen,was ich abolut positiv meine.
Unangenehm weil ich zwar zum einen todesgenervt wäre von ihr weil sie halt sehr aufdringlich ist aber trotzdem ein unfassbar großes Mitgefühl mit ihr hatte weil sie verzweifelt Anschluss sucht und alles versucht und weil Kinder halt nicht nur zu Kindern scheiße sein können sondern auf jeden Fall auch in der Lage sind eine erwachsene Lehrerin zu zerstören wenn die keine Respektsperson ist bzw nicht wie so eine auftritt. Dabei wollte sie doch nur nett sein.
Ein Film,der auf seine Art an die Nieren geht

hos

Postings: 695

Registriert seit 12.08.2018

02.08.2020 - 02:17 Uhr
"Der Wald vor lauter Bäumen"

ist auch was für Haneke Fans. Stichwort "Soziale Vergletscherung"

Vive

Postings: 307

Registriert seit 26.11.2019

02.08.2020 - 14:10 Uhr
hab ich auch schon gedacht. dieses ultra-realistische, das etwas brutales und trostloses hat.

Lichtgestalt

User und Moderator

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Registriert seit 02.07.2013

02.08.2020 - 19:04 Uhr
@Felix Klaus

"Bad Lieutenant (10/10) natürlich der mit Keitel"


Natürlich!
Wie urteilte Regisseur Abel Ferrara über das schlappe Remake von Opa Herzog?

"Soweit es Remakes betrifft...ich wünsche mir das all diese Leute in der Hölle sterben. Ich hoffe, die sitzen alle in der gleichen Straßenbahn, die gesprengt wird)."

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

02.08.2020 - 20:09 Uhr
Das Herzog-Remake kenn ich nicht gut genug, um darüber zu urteilen, aber so hart wie das von Abel Ferrara würde es wohl nicht ausfallen :)

Vom Original bin ich angetan, seit es mir ein Kumpel gegen Ende der 90er vorgestellt hat. Es war nicht in erster Linie die christliche Symbolik, die mich so begeisterte, sondern der Komplex mit den verlorenen Wetten und dem daraus folgenden Totalabsturz. Und bevor manche hier wieder auf falsche Gedanken kommen: Im Vergleich zur Figur von Keitel war ich selbst in wilderen Zeiten ein Waisenknabe, noch weniger als ein kleiner Fisch, Fischfutter vielleicht...:)

Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

02.08.2020 - 22:06 Uhr
https://www.theyshootpictures.com/gf1000_100-1.htm

Da hat sich ein Listomania die Aufgabe gemacht 8797 All-Time-Listen auszuwerten :D

4 Filme aus den 90ern und 2 aus den 2000ern in den Top 100. Sorry aber das ist absoluter Unsinn dass nach den 80ern angeblich so wenige Meisterwerke erschienen sind. Die Liste ist Stand 2020 und es können sehr wohl schon Filme ab 2000 in All-Time-Listen auftauchen.

Genrell sind da viel zu viele Schwar/Weiß-Filme drinne. Frankreich auch ein bisschen zu präsent vertreten.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

02.08.2020 - 22:09 Uhr
Das Herzog Remake von Bad Lieutenant ist recht gut, keine Ahnung warum man das niedermachen muss...

Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

02.08.2020 - 22:10 Uhr
https://www.theyshootpictures.com/gf1000_all1000films_table.php

Hier auch noch mal alle 1000. Sind auch ein Paar mehr Filme seit 2000 dabei, aber sehr weit hinten

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

02.08.2020 - 22:16 Uhr
Ich hab's nicht niedergemacht, ich hab nur gesagt, ich kann's nicht beurteilen, weil die Sichtung zu lange her. Das Original war zu 100 Prozent Finstrnis, das Remake trug Spuren von Humor, also Licht in sich, vielleicht auch einen anderen Begriff von Moral als den von Ferrara intendierten, das könnte zu dem vernichtenden Urteil geführt haben. Eventuell auch nur berufliches Konkurrenzdenken...ich weiss es nicht

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

02.08.2020 - 22:27 Uhr
Da ich hier eh gerade aktiv bin, meine Filmausbeute im Media gestern:

Vox Lux
Gone Baby Gone
Der Elefantenmensch
Smoke/Blue In The Face
Die Spur des Falken

und an Serien:

Die grosse Flatter (8/10)
The Outsider

slowdive

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Registriert seit 15.09.2016

02.08.2020 - 23:49 Uhr
Happy Together (Wong Kar-Wai, 1997)


Am Anfang die Liebenden, am Ende die Trennung und der Neubeginn. Dazwischen: Die Einsamkeit. Wie kaum jemand sonst, bringen Tony Leungs Charaktere in Wong Kar-Wai Filmen die Komplexität tiefster menschlicher Gefühle in einfachsten Sätzen zum Vorschein: "Nun bin ich am Ende der Welt und muss an Ho Po-wing denken. Ich bin traurig. Wir sollten zusammen hier sein." Natürlich bricht Happy Together Herzen und ist mitunter erfüllt von tiefster Traurigkeit. Doch ist eben diese emotionale Wucht nur deshalb existent, weil wir Menschen und Gefühlen mit Fallhöhen folgen.

Wong Kar-Wais Darstellung von Liebe ist so stark, so kompromisslos und somit wahrhaftig, dass ihr Abhandenkommen mit völliger Leere einhergeht. Sie ist Schutzschild und Enklave der Liebenden zugleich. Erodiert sie, bleiben nicht mehr als atomisierte Einsamkeiten inmitten einer entgrenzten, urbanisierten Welt zurück, in der niemand allein und doch alle vereinzelt sind. Es ist genau das, was auf dem Spiel steht. Es ist diese Darstellung der Zerstreuung, der auf den globalen Kopf gestellten Lost in Translation, die Happy Together für die Darstellung von Einsamkeit zu dem macht, was Louis Malles Das Irrlicht für die Apathie der Depression war: Das cineastische Gradmesser.

In letzten Szene sitzt Tony Leung in der Metro, auf dem Walkmen läuft ein Cover des titelgebenden Turtles-Songs. Mit der typischen Handschrift des Regisseurs verschwimmen die Menschen der Großstadt mit dem Neonlicht der Fassaden, zwischen denen sie sich bewegen. Der Film endet mit einem Lied, mit dem Romanzen in mittelmäßigen Sitcoms beginnen würden – nur bleibt der Protagonist diesmal allein zurück. Trotzdem sehen wir keinen Abschluss in Trümmern. Aus den letzten Einstellungen spricht auch die Möglichkeit eines Neubeginns, nachdem mit der Vergangenheit abgeschlossen wurde.

Happy Together ist ein Film von unfassbarer Schönheit und – wie alle Wong Kar-Wai-Werke dieser Jahre – keinesfalls depressiv, sondern die wärmende Wolldecke in sozialen Wintertagen. Der tröstende Arm auf der Schulter des fragmentierten Ichs.

Ursprünglich erschienen auf tiefenschaerfe.org.

dreckskerl

Postings: 3168

Registriert seit 09.12.2014

03.08.2020 - 00:20 Uhr
Absolute Zustimmung, hab ich seinerzeit im Kino gesehen und hat damals einen sehr starken Eindruck hinterlassen, vor einigen Jahren nochmal, wirklich enorm anrührend und echt.

Hätte dass nie so wunderbar ausdrücken können, was mich allerdings wundert, dass du gar nicht bemerkst, dass es um 2 Männer aus Hongkong stammend geht, die nach Buenos Aires ausgewandert sind, wo der Film spielt.

Ich nehme mal an, dass du dies bewusst nicht bemerkst, mich würde interessieren warum.

slowdive

Postings: 183

Registriert seit 15.09.2016

03.08.2020 - 12:34 Uhr
Ui. Wong Kar-Wai-Filme im Kino sehen. Neid!

Doch, ich habe das bemerkt (kann man wohl überhaupt nicht nicht bemerken, oder? :D). Deshalb schrieb ich auch "auf den globalen Kopf gestellte Lost in Translation", da jener Film ja eine ähnliche Prämisse hat, nur dass Amerikaner dabei in einer asiatischen Metropole einsam sind. Über den Queer-Aspekt hätte ich auch noch schreiben können, aber ich wollte mich da etwas eingrenzen. Außerdem ist das Gefühl, die Liebe, die gezeigt wird, absolut universell, denke ich. Aber klar, diese berührende Art der Normalisierung einer Gay-Beziehung, ist schon ganz fantastisch.

Ohnehin: Happy Together, Laurence Anyways, Call Me By Your Name, Handmaiden, Portrait einer jungen Frau in Flammen, Moonlight, My Own Private Idaho, Brokeback Mountain – die schönsten Liebesfilme – gerade in jüngerer Vergangenheit – kommen aus der LGBTQ-Ecke.

Takenot.tk

Postings: 896

Registriert seit 13.06.2013

03.08.2020 - 12:47 Uhr
Blau ist eine warme Farbe!

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