Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

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Web2.0

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02.11.2019 - 17:00 Uhr
Ein Klassiker schon, würde trotzdem nicht mehr als 7/10 geben. Ist dann doch zu albern und bemüht kultig. Clerks 2 fand ich als Film besser.

MopedTobias

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02.11.2019 - 17:26 Uhr
Inwiefern "bemüht kultig"? Diese Art von Dialogen im Fahrwasser von "Reservoir dogs" und das Mumblecore-"Genre" an sich waren doch damals noch ziemlich neu. Imo kann Smith da eigentlich noch nicht abgesehen haben, wie sein Film später rezipiert werden wird. Ich würde es eher so interpretieren, dass da ein popkulturell nerdiger Slacker-Typ halt so geschrieben hat, wie er spricht, weil er bei Tarantino, Linklater, Soderbergh und Co. gesehen hat, dass das jetzt "erlaubt" ist bzw. von Kritik und Publikum anerkannt wird.

Der beste Kevin-Smith-Film ist allerdings "Chasing Amy", zumindest in meiner Erinnerung. Der hat mich wirklich berührt.

Der Untergeher

User und News-Scout

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02.11.2019 - 22:31 Uhr
Joker (5/10)

fitzkrawallo

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03.11.2019 - 17:05 Uhr
Gestern gab's "Parasite" und so gut der war, am Ende wohl nur der zweitbeste Film, den ich dieses Wochenende gesehen habe. Komme gerade aus "Monos" und bin immer noch hypnotisiert. Unglaublich intensiver Film über jugendliche Guerillas in Kolumbien, untermalt von einem fantastischen Mica Levi-Score.

Underground

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03.11.2019 - 18:35 Uhr
Oh, wo kann man den denn sehen?

Wolleschmittjunior

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03.11.2019 - 18:58 Uhr
Frauen- & schwulenfeindlich: DAS PERFEKTE GEHEIMNIS

Deutsche Komödien sind nicht nur dumm, unlustig und primitiv, sie verbreiten auch brandgefährliche Ideologien: Til Schweiger ist kein Einzelfall, auch sein Kollege Bora Dagtekin hat bereits mit seiner „Fack Ju Göhte“-Reihe die Zuschauer gelehrt, die Armen zu verachten. Integriert wird nur, wer sich dem Diktat der Mehrheit unterwirft. Dieses Motiv kehrt jetzt auch in Dagtekins neuer Komödie „Das perfekte Geheimnis“ wieder, doch dieser Film hat nun neue Opfer: Frauen und Schwule. Bereits Til Schweigers Film „Klassentreffen 1.0“ war schwulen- und frauenfeindlich, Dagtekins Machwerk knüpft daran an, obgleich er etwas subtiler vorgeht – und dadurch eigentlich nur noch perfider ist.
Der allgemeine Rechtsruck spiegelt sich auch in der deutschen Komödie wider.

Underground

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03.11.2019 - 19:57 Uhr
warum schaust du dir sowas überhaupt an?

Eurodance Commando

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03.11.2019 - 20:06 Uhr
Überhöhter Narzissmus.

BVBe

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04.11.2019 - 14:28 Uhr
SUSPIRIA (7/10)

Einer von diesen Filmen, die sich mir nicht so ganz erschließen, die mich auch thematisch eigentlich nicht so einladen, die mich aber wegen der in sich geschlossenen und faszinierenden Atmosphäre noch tagelang verfolgen und beschäftigen. Und mich daher irgendwann wieder zum zweiten Anschauen reizen werden.

peppermint patty

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04.11.2019 - 14:43 Uhr
@Wolle

Bora Dagtekin ist der neue Veit Harlan!

The MACHINA of God

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04.11.2019 - 17:25 Uhr
The Cabin in the Woods 8,5-9/10

Hab ich damals ohen große Vorkenntnisse gesehen und das hat dann schon angenehm überrascht. Aber auch beim zweiten Mal funktioniert der überraschend gut. Die Horror-Klischee-Sammlung, der nahezu durchweg gut funktionierende Humor, der "Twist".
Auf jeden Fall irgendwie ein erfrischender Film für das Genre.

RU486

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04.11.2019 - 17:31 Uhr
Still 4/10

Oh Mann, was ein unlogischer Mist. Es macht mich schon nahezu aggressiv, wenn der Zuschauer so verarscht wird.

VfBFan

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04.11.2019 - 18:34 Uhr
RU486
Wird vermutlich ebenso schlecht sein wie damals The Blind Man, oder?

RU486

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04.11.2019 - 20:14 Uhr
Den kenn ich nicht, aber der war unterirdisch. Der Regisseur wollte keine Dialoge schreiben, daher ist die Person im Film taubstumm. Das merkt man, denn jeder Dialog ist dumm.

jayfkay

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04.11.2019 - 22:42 Uhr
Moonlight 7/10

Eurodance Commando

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04.11.2019 - 22:58 Uhr
Kennt hier jemand Neil Breen?

Mr. Orange

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04.11.2019 - 23:16 Uhr
Eine 4/10 für Mist, der einen aggressiv macht? Warum????

jayfkay

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05.11.2019 - 00:01 Uhr
waren halt doch voll die premium camera shots und so

RU486

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05.11.2019 - 08:59 Uhr
The King of Comedy

9,5/10

Unfassbar, was ein geiler Streifen. Wie konnte ich das so lange übersehen? Robert de Niro macht aber auch jede Rolle zu was besonderem. Ich dachte, der Film wird mir eh nicht so gut gefallen wie Taxi Driver - Irrtum, er ist mindestens genau so gut. Michael Scorsese hat bei mir einen Stein im Brett. Bisher alle Filme von ihm, die ich gesehen habe, als grandios empfunden.

MopedTobias

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05.11.2019 - 12:26 Uhr
"Moonlight" wäre mir auf jeden Fall zwei Punkte mehr wert, immer noch ein unglaublich faszinierendes Stück Filmkunst.
Ansonsten thumbs up für "The King of Comedy", wird im Vergleich zu Martys größten Filmen immer ein wenig unterschätzt, aber ist definitiv ein Meisterwerk, das ihnen wenig nachsteht.

Man on a Ledge 7/10

Sam Worthington steht auf dem Fenstersims eines Hotels, zögert aber noch, in die Tiefe zu springen. Das ist die Prämisse von "Man on a ledge" (in Deutschland unter dem nichtssagenden 08/15-Namen "Ein riskanter Plan" veröffentlicht) und mehr sollte man hier auch nicht zur Story sagen, denn die (Hinter)Gründe für diesen augenscheinlichen Suizidversuch werden nach und nach aufgerollt. Der Film des Dänen Asger Leth ist Hollywood durch und durch — ein kompakter Cop- und Heist-Thriller, der zwar ein puzzleartiges Netz von Charakteren und Motiven spinnt, erzählerisch aber immer geradlinig und klar bleibt. Letztendlich konventionelle Genre-Kost, aber als solche sehr spaßig, durchweg fesselnd inszeniert und großartig visualisiert.

saihttam

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07.11.2019 - 11:43 Uhr
Parasite 9/10
lustig, spannend, dramatisch, traurig und auch sehr tiefgründig. Der Film hatte eigentlich von allem etwas. Er bringt den Kontrast zwischen Arm und Reich sehr schön rüber und lässt einen trotz all dem Spaß noch lange grübeln. Hat mir sehr gut gefallen.

Joker 7/10
Schön, mal einen Film aus dem Comic-Superhelden-Genre zu sehen, der eine etwas andere Perspektive einnimmt. Dennoch hat es bei mir nicht hundertprozentig geklickt.

You were never really here (A beautiful day) 7.5-8/10
Der zweite Film mit Joaquin Phoenix, den ich im letzten Monat gesehen habe. Da sind einem auch durchaus ein paar Parallelen aufgefallen. Ein vereinsamter Kerl, der bei seiner Mutter lebt und seine Depressionen/ Traumata durch Gewalt kompensiert. Aber natürlich ist der Film durch seine Herangehensweise doch sehr anders. Man braucht schon Durchhaltevermögen wegen des langsamen Erzählstils, aber dafür wird man mit einigen wahnsinnig intensiven Szenen belohnt. Dazu der tolle Score von Jonny Greenwood.

Nightmare on Elm Street 7/10
Ich fange in letzter Zeit an mich für Horrorfilme zu interessieren. Bis vor ein paar Jahren konnte ich damit noch überhaupt nichts anfangen. Dementsprechend hab ich bei den ganzen Klassikern auch noch einiges an Nachholbedarf. Der Film war auf jeden Fall besser, als ich bisher angenommen habe, auch wenn Freddy meistens eher komisch als gruselig rüberkommt. Aber gerade die verschwimmenden Zustände zwischen Traum und Wirklichkeit haben mir sehr gut gefallen.

Lateralis84skleinerBruder

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07.11.2019 - 17:50 Uhr
@Freddy. Ich bekomme heute noch Gänsehaut bei der letzten Szene

ƒennegk

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07.11.2019 - 18:27 Uhr
Aus langer Weile und weil ORFeins gestern damit auch das brauchbarste auf Mattscheibe brachte: "Planet der Affen - Survival", der dritte Teil.
Tjoa, viele Affen und mit hirnschmalzendem Wohlwollen sicherlich auch mit Parabeln gespickt... not bad, but entertaining. Genug für einen Mittwochabend, da erwartet man nicht viel.
4/10

MM13

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07.11.2019 - 19:02 Uhr
@saittham
das ist eigenlich das schöne an freddie,dass alle teile mit schwarzem humor daherkommen.kann man eigentlich alle teile anschauen.

Lateralis84skleinerBruder

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07.11.2019 - 20:01 Uhr
Noch ein Ding zu Freddy. Meine Lieblingsszene der gesamten Reihe ist in Teil 3

„I said, where‘s the fuckin bourbon“

Der Untergeher

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08.11.2019 - 09:47 Uhr
@saihttam: Was an Parasite fandst du tiefgründig? Ich habe ihn leider als relativ platt wahrgenommen. Würde gerne verstehen, wo andere die Tiefe im Film ausmachen.

The Holy Mountain (7/10)

Jodorowsky halt.

Eurodance Commando

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08.11.2019 - 11:03 Uhr
Jodorowsky halt.

Was für ein Understatement. :D

peppermint patty

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09.11.2019 - 11:26 Uhr
Greta (6,5/10)

Als Psychothriller knüpft "Greta" mit all seinen bekanntrn Zutaten wie Stalking und Paranoia doch sehr an die Klassiker dieses Genres aus den frühen Neunzigern wie "Weiblich, ledig, jung sucht.." an. Spannend oder gruselig ist das nur bedingt, da wirklich zu vorhersehbar.
Aber auf einer übergeordneten Ebene kann man das Ganze durchaus als eine Art Verbeugung vor klassischen romantischen Gruselstoffen wie "Hänsel und Gretel" verstehen, nur halt in die heutigen Zeiten versetzt und ohne Hänsel. Für diese den Film durchziehende Doppelbödigkeit, den ehrenwerten Versuch, ein Genre wiederzubeleben, das in den letzten Jahren immer weniger präsent in den Kinos war und die wie immer tolle Darbietung einer Isabelle Huppert (als "moderne Hexe) kann man den Film durchaus noch eine positive Bewertung zugestehen.

peppermint patty

Postings: 439

Registriert seit 07.05.2019

09.11.2019 - 11:38 Uhr
Edit:
..kann man "Greta" durchaus noch eine positive Bewertung zugestehen.

Zweimal Film in einem Satz geht gar nicht, da ist selbst ein Peppermint Patty nicht völlig schmerzbefreit :/

ƒennegk

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Registriert seit 07.11.2019

09.11.2019 - 12:16 Uhr
Bin ich der einzige (sicher nicht!), der beim Namen Greta und egal worum es im weiteren geht, immer a certain Antlitz vor Augen hat?
Hinzukommend, dass ich den textlichen Inhalt automatisch auf die ViPrincess umlege, aber das ist eher Sahnehäubchen.

u.x.o.

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09.11.2019 - 12:21 Uhr
Ist wirklich schlimm, wenn so eine Nonsense-Band wie Greta Van Fleet einen weiblichen Vornamen prägt...

Echt jetzt? #gähn

Zig-Zag-Zig

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11.11.2019 - 21:10 Uhr
Booksmart

Ich fand den überhaupt nicht witzig. Will eine Superbad-Kopie für woke Twittermenschen sein, ist aber einfach nur super bad. Einfach mal alles was gerade als "progressiv" gilt in den Film gestopft - ohne narrativen Zweck, ohne jegliche Tiefe - nur damit es drin ist und auf der Liste abgehakt werden kann.

SehrSchlecht/10

slowdive

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11.11.2019 - 22:37 Uhr
Joa, schon vor längerer Zeit gesehen. Ein Film, in dem zwei Teenager eine Stunde lang über Genderidentitäten sprechen, während sie auf Unisextoiletten gehen, glaubt wirklich er sei subversives, emanzipatives Kino. Kein Wunder, dass die Zeiten hoffnungslos erscheinen.

Wobei: Ganz so düster vielleicht nicht. Immerhin läuft gerade auch Portrait einer jungen Frau in Flammen im Kino. So sieht feministisches Kino aus.

Booksmart

Zunächst sei Folgendes festzuhalten: Booksmart ist eine schlechte Kopie von Superbad. Und nein, auf die fantastische Tarantino-Remix-Art, die ihren Vorbildern stets ihren Tribut zollt, sie aber nie kopiert, ist dies nicht gemeint. Hauptcharaktere, Setting, Grundnarrativ und teilweise sogar komplette Plot-Points wurden hier 1-zu-1 und ohne Humor oder Augenzwinkern übernommen. Bei einem asiatischen Film könnten an dieser Stelle die guten, alten „Chinesische-Kopie“-Witze präsentiert werden, wären sie nur nicht so verdammt rassistisch. Da Superbad jedoch eine fantastische Komödie ist, könnte eine billige Kopie zumindest einen noch annehmbaren Film ergeben. Booksmart ist dies nicht.

Hier wird wirklich (fast) alles aufgeboten, das der aktuelle „liberale“ Hollywood-Zeitgeist zu bieten hat. Zwischen funktionierenden Unisex-Toiletten, in denen im Grunde genommen alle cool miteinander sind, „Malala“-Codewordes als Insider-Jokes feministischer Freundinnen und Free-Palastine-Flaggen kreiert Olivia Wildes einen auf furchtbar oberflächliche Weise moralisierenden Zeigefinger-Film, der selbst mit seinen fantastisch harmonierenden Hauptdarstellerinnen nichts besseres anzufangen weiß, als den klassischen „typische Jungenrollen mit Frauen besetzen“-Move zu zeigen. Aber hey, die eine ist immerhin auch noch lesbisch, wenngleich diese Tatsache natürlich nicht mehr als ein Plot-Device ist.

Die Ursache dafür, dass man sich hier, trotz eines Films, der scheinbar allerlei strukturelle Tiefpunkte unserer Gegenwart verhandelt, beim Abspann prächtig fühlt, liegt darin, dass derlei „Feelgood-Sozialkritik“ zur Thematisierung tatsächlicher Probleme ein ähnliches Verhältnis hat, wie der Teufel zum Weihwasser. Transgender-Rechte, Rassismus, Sexismus, vor allem auch Kapitalismus – im Leben der priviligierten Yale-Aspirantinnen werden all diese Furchtbarkeiten, die wirklich schmerzen, entweder durch solidarisierende Poster oder Lichtgeschwindigkeits-Dialoge verhandelt, deren Tempo natürlich nur einem Zweck dient: Über das Gesagte soll nicht nachgedacht werden. Sich selbst auf die Schulter klopfen reicht völlig. Am Ende wird das Politische hier stets zum Privaten, zum Konsumierbaren.

Diese furchtbare Selbstgerechtigkeit, dieses Kritisch-sein-ohne-Wehzutun, diese kalkulierten Grenzüberschreitungen. Bitte Hollywood, hört auf pseudoaufgeklärte Pädagogik-Grausamkeiten zu produzieren. Ihr helft niemandem, stabilisiert den Status Quo, verletzt die Kunst im Innersten. Schaut euch Lubitsch an, schaut euch das Blaxploitation-Kino der 70er an. Schreibt gute Frauenrollen, thematisiert die Schattenseiten unseres Daseins. Doch hört hiermit auf! Solange Filme wie Black Panther und Booksmart die Waffen sind, mit denen wir in den Kampf gegen die Ismen dieser Welt ziehen wollen, so bleibt, um die Worte Tocotronics anzurufen, nur eines übrig: Kapitulation.

Link

Eurodance Commando

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11.11.2019 - 23:31 Uhr
"Booksmart" find ich auch richtig scheiße. Keine Ahnung warum der teilweise so gefeiert wird.

MopedTobias

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12.11.2019 - 00:24 Uhr
The Last Boy Scout 6/10

Vielermaßen fragwürdiger, aber unterhaltsamer Action-Quatsch, der zur Zerstreuung gut getaugt hat. Die Dialoge müssten eigentlich noch einen Extrapunkt bekommen. Einer der Filme, die man auf jeden Fall mit deutscher Synchro gucken muss, weil dann alles noch blöder klingt.

Cade Redman

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Registriert seit 14.02.2018

12.11.2019 - 03:06 Uhr
Ja, die Dialoge bestehenden ausschließlich aus coolen, dummen Sprüchen. Ich habe den jetzt auch noch Mal angefangen zu gucken und finde den so verdammt unterhaltsam.

Der Untergeher

User und News-Scout

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12.11.2019 - 08:51 Uhr
Bait (7.5/10)

Starkes Debüt. Portrait eines Fischerdorfs in Cornwall. Vom Stoff her könnte es ein Loach Film sein. Aber die Ästhetik (Analogaufnahmen, B&W) und Erzählweise rückt das Geschehen in ein ganz anderes Licht. Satirisch, aber auch poetisch. Sehr empfehlenswert.

RU486

Postings: 227

Registriert seit 04.07.2018

12.11.2019 - 10:20 Uhr
Casino 9/10

Wie sollte es auch anders sein, Martin Scorsese eben. Und der Soundtrack... Bombe.

ƒennegk

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Registriert seit 07.11.2019

12.11.2019 - 12:11 Uhr
Ich habe den vor ewigen Jahren und eben das erste Mal werbefrei auf ORFeins gesehen und mich die volle Laufzeit über nicht von der Mattscheibe lösen können oder auch nur auf dem Sessel bewegen wollen.
Pure greatness.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

12.11.2019 - 17:21 Uhr
@Der Untergeher
Sorry für die späte Antwort!

Achtung Spoiler!
Ich finde Parasite hat es sehr gut geschafft, die Nöte und Sehnsüchte der ärmeren Bevölkerungsschichten aufzuzeigen, ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken oder nur auf die Mitleidsschiene zu setzen. Der Film inszeniert die arme Familie nicht als Sympathieträger, sondern lässt einen über sie lachen und sich lustig machen. Im nächsten Moment werden einem dann aber die Gründe für ihr Handeln gnadenlos aufgezeigt. Sei es durch den Mann, der im Keller wohnt, oder die Überschwemmung ihrer Wohnung. Gleichzeitig wird die reiche Familie nicht als grundsätzlich unsympathisch dargestellt. Sie sind nur nicht in der Lage die Probleme der anderen Menschen zu erkennen. Der Regen zum Beispiel ist für sie eine willkommene Abkühlung im heißen Sommer. Auch den miefigen Geruch der armen Familie empfinden sie einfach nur als unangenehm und machen sich nicht bewusst darüber lustig. Und dennoch löst es die Tat des Vaters am Ende aus, da er sich generell zurückgesetzt fühlt und dies irgendwann aus ihm herausbrechen muss. Der Fokus wird durch diese Inszenierung aber von der Schuld der einzelnen Personen auf die Probleme eines größeren Systems gelenkt, die diese Handlungen begünstigen. Natürlich sind die Personen alle überzeichnet, aber dies ist nun mal das gewählte Mittel zum Zweck, um die dargestellten Kontraste noch deutlicher zu machen. Außerdem würde der Film sonst auch trotz der ernsten Thematik lange nicht so viel Spaß machen. Mich jedenfalls hat diese Mischung aus schwarzer Komödie, Drama und Thriller sehr beeindruckt. Platt empfand ich das gezeigte nur in wenigen Momenten. Vielleicht kannst du ja auch mal ausführen, was dich genau gestört hat.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

12.11.2019 - 17:40 Uhr
Ich sehe du hast es schon auf den Seiten davor etwas genauer ausgeführt. Das werde ich mir demnächst mal durchlesen.

Hab am Wochenende übrigens Metropolis mit Livemusik-Untermalung im Murnau-Filmtheater gesehen. Das war schon ein tolles Erlebnis, auch wenn mir die abschließende Beurteilung des Films schwerfällt. Aber die Kulissen sind für die damalige Zeit schon sehr beeindruckend und der Film war für einen Stummfilm mit der Länge auch wirklich sehr kurzweilig, wobei ich in dem Bereich auch noch nicht viel gesehen habe. Zuhause auf der Couch hätte ich mir vermutlich schwerer getan, aber in dem Kontext auf großer Leinwand und mit toller Musik war es auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Den Inhalt muss ich für mich aber noch ein wenig analysieren.

MM13

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Registriert seit 13.06.2013

12.11.2019 - 18:40 Uhr
godzilla 2 6,5/10
bisschen trashig,bisschen abgespaced und irgendwie gut,hat spass gemacht.

Der Untergeher

User und News-Scout

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Registriert seit 04.12.2015

12.11.2019 - 21:24 Uhr
Ich danke für die ausführliche Antwort! Habe den Film im Gesamten etwas anders wahrgenommen, konnte aber der Schilderung deines Eindrucks gut folgen.


Feuerpferde (7.5/10)

Paradschanow ist sicherlich einer der vergessenen großen sowjetischen Regisseure. Im Grunde eine Verfilmung einer Volkslegende der ukrainischen Huzulen. "Die in Farbkaskaden schwelgende Kamera läßt eine urtümliche mystische Vergangenheit in all ihrer wilden Schönheit aufleben." Hervorheben will ich noch den grandiosen Soundtrack, der mit den Bildern einem audiovisuellen Rausch nahekommt.

Kalle

Postings: 32

Registriert seit 12.07.2019

12.11.2019 - 23:34 Uhr
Das Perfekte Geheimnis

Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache, ich fand ihn sehr unterhaltsam und habe mich gut amüsiert. Ich muss halt nicht nicht immer anspruchsvolle Filme sehen.

Matjes_taet

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Registriert seit 18.10.2017

13.11.2019 - 01:29 Uhr
Habe die französische Version gesehen (das Drehbuch wurde wohl mittlerweile in ca. 10 Ländern verfilmt) und von der deutschen den Trailer, in der jede Szene dann auch nach 1:1-Kopie aussah.
Aber definitiv nix womit man sich unbeliebt macht nur weil Wolle meint hier den großen Anti-Schwulen/Frauen-Film gesehen zu haben.

Für ne 6/10 langt es.

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 98

Registriert seit 03.03.2019

13.11.2019 - 08:05 Uhr
Spiderman: Into the Spiderverse

Habe ewig lange keine Animationsfilme mehr gesehen.
Der Film hat mich von vorne bis hinten begeistert. Flottes Tempo, gute Jokes für alt und jung, ein Drehbuch ohne ein einziges Gramm Fett, ein ins Mark gehender Score (Prowler - heart emoji), und dann natürlich dieser Zeichenstil.
Musste mich in den ersten Minuten bisschen daran gewöhnen, aber dann war ich voll gefangen.

Hab ihn dank AU direkt ein zweites Mal angeworfen, so unglaublich flott zogen die zwei Stunden vorbei

slowmo

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Registriert seit 15.06.2013

13.11.2019 - 10:25 Uhr
American Son (Ein Netflixfilm)

Eigentlich ein Theaterstück vom Broadway, dass nun verfilmt wurde und daher nur in einem Raum vom einer Polizeizentrale spielt.

Es legt offen, wie tief noch immer die Abgrenzung zwischen "schwarz" und "weiß" in unserer Gesellschaft verankert ist. Wie Vorurteile und Rassismus noch immer in jedem von uns stecken und was diese auslösen können. Egal wie tolerant wir glauben zu sein.

Leider geht der Verfilmung dann doch etwas die emotionale Tiefe abhanden.

saihttam

Postings: 1478

Registriert seit 15.06.2013

13.11.2019 - 12:15 Uhr
@Der Untergeher

Du kritisierst ja vor allem die Message des Films, dass es erstrebenswert sei so zu leben wie die Reichen. Ich denke das ist aber nicht der Punkt, den der Film machen will. Ich hatte auch kurzzeitig Angst, dass der Film tasächlich damit endet, dass der Sohn das Haus kauft und so den Vater befreit. Dann hätte ich dir auch auf jeden Fall zugestimmt. Aber der abschließende Blick auf das Gesicht des Jungen in seiner ärmlichen Wohnung hat den Film dann doch wieder in die Realität zurückgeholt. Er sehnt sich nach Erfolg und Anerkennung, wird dies aber vermutlich wie so viele nie in seinem Leben erreichen. Ich denke der Film will zeigen, dass Reichtum und Luxus nun mal als Idealbild gelten und die Sehnsucht danach sehr tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Nicht umsonst spielen ja sehr viele, denen eigentlich eh schon das Geld fehlt, regelmäßig Lotto oder sie kaufen sich Klatschblätter, um über das Leben der Stars informiert zu sein. Das trifft natürlich nicht auf Jeden zu und der Film könnte da vielleicht etwas differenzierter sein. Aber ich denke er will eher kritisieren, dass diese Denkweise durch die kapitlistische Gesellschaft gefördert wird, statt eine Handlungsempfehlung zu geben. Das kann man aber natürlich auch anders interpretieren, da hast du recht.
Außerdem gibt es ja auch positive Aspekte an der Darstellung der armen Familien. So ist ihr familiärer Zusammenhalt deutlich größer als der der reichen Familie, die doch teilweise sehr entfremdet wirkt. Die Haushälterin hat sich zum Beispiel an ein verhältnismäßig gutes Leben gewöhnt, pflegt aber trotzdem über Jahre ihren verschuldeten Mann im Keller. So geht die Menschlichkeit auch in deren Darstellung nie ganz verloren.

Zu faul zum einloggen

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Registriert seit 13.07.2017

13.11.2019 - 13:02 Uhr
"Habe die französische Version gesehen (das Drehbuch wurde wohl mittlerweile in ca. 10 Ländern verfilmt) und von der deutschen den Trailer, in der jede Szene dann auch nach 1:1-Kopie aussah.
Aber definitiv nix womit man sich unbeliebt macht nur weil Wolle meint hier den großen Anti-Schwulen/Frauen-Film gesehen zu haben."

Die Anti-Schwulen/Frauenfeindlichkeit bezieht ja auch auf das deutsche Remake. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=c3I2zuKrOl0

Das ist ja das Absurde, dass das zu den wenigen Dingen gehört die nicht 1:1 übernommen bzw. neu hinzugefügt wurden. Und wenn man sich ein paar Kritiken durchliest, sieht man auch, dass das nicht Wolles exklusive Meinung ist.

Cade Redman

Postings: 120

Registriert seit 14.02.2018

13.11.2019 - 22:56 Uhr
Auf Amazon:

The Funhouse(Kabinett des Schreckens)(1981)

Zwei Teenager-Pärchen gehen auf den Rummel und beschließen, in der Geisterbahn zu übernachten um es da zu treiben, werden aber leider eingesperrt und müssen sich mit der verrückten Schaustellerfamilie auseinander setzten. Ich war überrascht, der Film hat mich prächtig unterhalten, viel besser als der diesjährige "Halloween Haunt". Er ist kompetent gefilmt und hat eine wunderbare bizarre und unheimliche Jahrmarkt-Atmoshäre. Für wohliges Gruseln an Halloween bestens geeignet.

7/10

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