Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag
Bester Film
11.03.2019 - 21:02 Uhr
Turn the Pages 10/10
Wolfgang M Schmitt
13.03.2019 - 17:15 Uhr
Nicht ohne Sentimentalität erzählt "Mid90s" vom Mikrokosmos der Skater - die wohl letzte Generation, die draußen auf der Straße erwachsen wurde. Jonah Hill zeigt dabei auch, daß die "fröhlichen Neunziger" doch ein sehr melancholisches Jahrzehnt waren. Sehenswert!
Wolfgang M Schmitt
13.03.2019 - 17:19 Uhr
PS in meiner Freizeit trage ich gerne Frauenkleider

MopedTobias

Postings: 11223

Registriert seit 10.09.2013

14.03.2019 - 23:59 Uhr
Destroyer 7/10 (Wer in jeder Filmkritik SPOILER sieht, wird sie auch hier finden)

Nicole Kidman ist kaum wiederzuerkennen in Karyn Kusamas neuem Film, weder äußerlich, noch in der Art des Charakters, den sie verkörpert. In "Destroyer" spielt sie Erin Bell, eine völlig kaputte, alkoholkranke Polizistin auf Rachemission in einer Rolle, die man auf dem Papier eher einem Harvey Keitel oder Matthew McConaughey zuschreiben würde. Moralisch korrupt und selbstgerecht in ihrer sturen Bestimmtheit erinnert sie manchmal an Charlize Theron in "Monster" oder auch Frances McDormand zuletzt in "Three Billboards", doch beide erreichen sie nicht diese unheimliche, bedrückende Präsenz, die schlaflos und mit rot unterlaufenen Augen wie ein Zombie durch die Straßen L.A.s schwankt. Im Gegensatz zu McDormand fehlen ihr vor allem auch jede Coolness und die One-Liner, was auch wunderbar zum Rest des Films passt. "Destroyer" ist ein ultra-langsamer, harter und über zwei Stunden komplett humorloser Thriller, der einem kaum Momente der einfachen Unterhaltung bietet. Passend dazu inszenieren Kusama und ihre Kamerafrau Julie Kirkwood die Stadt nahezu post-apokalyptisch als karges, verfallenes, von der Sonne versengtes Höllenloch. Das ist eine wunderbare Verbindung von Form und Inhalt, weil wir als Zuschauer die Umgebung damit genauso freudlos und abweisend empfinden wie die Protagonistin.

Leider kann der Rest der erzählerischen Ebene nicht immer mit diesem (selbst-)zerstörerischen Tandem von Frau und Umgebung mithalten. Ein Nebenplot um Bells Tochter ist etwas öde und vorhersehbar, dazu wirkt der mystifizierte Gegenspieler Silas weder sonderlich bedrohlich noch charakterlich gut ausgearbeitet. Auch Bells Motivationen sind nicht immer ganz nachvollziehbar, was sie aufgrund ihrer Zerbrochenheit allerdings auch nicht müssen. Diese Punkte fallen nicht allzu schlimm ins Gewicht, der Film erzeugt trotz seiner sperrigen Form durch Kidmans Performance und die Atmosphäre in Bild und Ton eine beeindruckende Sogwirkung. Doch hätte die zentrale Figur und die um sie gebaute Welt noch etwas mehr Sorgfalt im Writing entgegengestellt bekommen, hätte hier ein kleines, böses Meisterwerk entstehen können.
Wolfgang M Schmitt
15.03.2019 - 15:02 Uhr
Das interessiert mich besonders an Polizeifilmen, dass wir hier starke Subjekte im Mittelpunkt haben, die bereit sind alles zu tun. Gerade heute, wo wir immer stärker ein kontrolliertes Subjekt haben wollen, ein Subjekt, das permanent überwacht ist, ist das immer wieder ein gute Erinnerung, solch starke Subjekte zu sehen. Ein solches liefert uns „Destroyer“ und ist deshalb trotz aller Schwächen sehenswert.
@Marvin
15.03.2019 - 15:10 Uhr
Hals Maul!
Pöni, der weltbeste Kritiker
16.03.2019 - 14:50 Uhr
Trautmann
Bert Trautmann, der nach dem Zweiten Weltkrieg für Manchester City spielte und als einer der besten Torhüter der Welt in die Geschichte einging.
Einfach strukturiert, aber unterhaltsam.
3 von 5 Pönis

Destroyer
Oscarpreisträgerin Nicole Kidman als heruntergekommene Polizistin, die die Chance auf späte Rache bekommt.
NICOLE KIDMAN ist hier ein "spezielles" Erlebnis-Ereignis.
3 von 5 Pönis
Bernd Oelschlaeger
16.03.2019 - 22:07 Uhr
Marie Antoinette (8/10)

Einer Wertung enthält sich Sofia Coppola ganz
bewusst. Selbst absolutistische Regenten sind
auch nur Menschen. Dafür schwelgt sie in ttaumhaften Bildern, die das pompöse, höfische
Leben als das zeigen, was es vermutlich war:
Glitzernde Öberfläche, ohne tiefere Bedeutung.
Sehr ähnlich übrigens wie in Bling Ring, der zwar
über 200 Jahte später in der Gegenwart spielt,
aber die gleichen Strukturen offenbart. Die Dame
hat wohl ihr Thema gefumden.

RU486

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20.03.2019 - 11:08 Uhr
Hat schon jemand Triple Frontier gesehen?

Underground

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Registriert seit 11.03.2015

20.03.2019 - 11:21 Uhr
Ja, gestern.

Tolle Bilder, aber das wars dann leider auch.

4/10

und wann hören die in Hollywood bitte auf, CCRs "Run Through The Jungle" für Dschungel-Szenen zu verwenden?

Underground

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Registriert seit 11.03.2015

20.03.2019 - 11:22 Uhr
p.s.: Kein Wunder, dass so viele Darsteller aus dem Projekt ausgestiegen sind...

hubschrauberpilot

Postings: 4982

Registriert seit 13.06.2013

20.03.2019 - 19:51 Uhr
Danke für die Info, wollte ich mir eigentlich am Wochenende reinziehen. Aber scheint ja nicht so gut zu sein....

Matjes_taet

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Registriert seit 18.10.2017

21.03.2019 - 09:09 Uhr
Nur ein kleiner Gefallen 8/10
Das Finale übertreibt etwas, aber ich mag die Darstellerinnen und der Soundtrack ist klasse.
Besser als Gone Girl. (Roman-Verfilmung der gleichen Autorin)

Triple Frontier 7/10
Sieh an, die Macht des Geldes korrumpiert sogar solch Alpha-Charaktere wie Ben Affleck.
Etwas merkwürdiger Mix aus Sicario, Apocalypse Now etc. - fand den aber nicht übel.

A Private War 5/10
Rosamunde Pike ist grossartig, aber der Film halt ein Bio-Pic mit bekanntem Ausgang, ergo etwas schnarchig.

Matjes_taet

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Registriert seit 18.10.2017

21.03.2019 - 09:38 Uhr
Weiter im Text:

Galveston 7/10
Mochte das Buch, die filmische Umsetzung fand ich gelungen.

The Bad Batch 6,5/10
Suki Waterhouse, Jason Momoa, Jim Carrey, Giovanni Ribisi und Keanu Reeves - einiges an Prominenz aufgefahren.
Kannibalen-Horror meets Love-Story.

The Great Battle 5/10
Schlachtengetümmel auf asiatisch.
Frägerich
21.03.2019 - 10:13 Uhr
Galveston-Verfilumg? Wie ist das an mir vorbeigeangen, wie und wo kann man den sehen?

RU486

Postings: 98

Registriert seit 04.07.2018

21.03.2019 - 10:43 Uhr
Ich fand den Triple Frontier jetzt auch nicht so schlecht, wie er gemacht wird. Da gab es schon desaströsere Netflix-Produktionen ^^
Film- und Serienzombie
21.03.2019 - 10:53 Uhr
Grundsätzlich muss man sagen, dass Filme (Games und Serien) interessanter sind als das eigene Leben. Aus diesem Grund habe ich meins auch völlig dem Konsum dieser Produkte gewidmet.
Film- und Serienzombie
21.03.2019 - 11:07 Uhr
Und wenn mir der Stoff ausgeht, trolle ich gerne in Foren, da das grundsätzlich befriedigender ist als wirkliche Hobbies.

Morgen vormittag kann ich aber leider nicht, Termin beim Amt. :-(

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