Listen




Banner, 120 x 600, mit Claim


Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

oldschool

Postings: 1170

Registriert seit 27.04.2015

27.05.2026 - 21:10 Uhr
@Arne L:
Gäbe es den historischen Hintergrund nicht bzw. kann man das so einfach ausblenden, dann ist der Film okay. Trotz Malek und einigen unglaubwürdigen Wendungen. Aber es gibt nun mal den historischen Hintergrund und ich finde es fragwürdig, Charaktere, Fakten und Dialoge wild zu verändern, so dass von der Wahrheit nur noch der Schauplatz übrig bleibt

kingsuede

Postings: 5460

Registriert seit 15.05.2013

30.05.2026 - 17:38 Uhr
Człowiek z marmuru (Der Mann aus Marmor) vom großen Andrzej Wajda aus dem Jahr 1977. Läuft noch bis morgen in OmU auf Arte.tv.

Vielleicht bislang sogar mein liebster Film des polnischen Regisseurs. Komplexe Handlung mit Film im Film, in der die Diplomandin/Filmstudentin Agnieszka in den 70er Jahren einem Helden der Arbeit, dem Maurer Mateusz Birkut, in ihrer Abschlussarbeit nachspürt. Zweieinhalb Stunden beeindruckendes Kino aus einem ganz eigenen Kosmos.

9,5/10

nagolny

Postings: 2484

Registriert seit 06.11.2022

02.06.2026 - 23:02 Uhr
@ Spinnefink: "Solaris hab ich noch nicht gesehen."

Alle drei Verfilmungen lohnen das Anschauen:

Der sowjetische Fernsehfilm ist ein spannender Sci-fi-Thriller als psychologisches Kammerspiel, das mich atmosphärisch stellenweise an Dürrenmatts "Die Physiker" erinnert hat. Tarkovski hat zu Lems philosophischem Roman eine fast schon meditative filmische Poesie existenzieller Einsamkeit erschaffen, die ihresgleichen sucht und am ehesten noch mit dem Films hafen Malicks zu vergleichen ist. Soderbergh hat daraus in der ersten Hälfte fast schon einen psychologischen Horrorfilm / Mystery zum Miträtseln gemacht, bevor in der zweiten Hälfte mehr und mehr eine Betrachtung der Ambivalenz und Fragilität von Erinnerungen in den Fokus rückt, Aspekte, Fragen und Problematiken der Kommunikation, des Konstruktivismus und Solipsismus angerissen werden.

Auf jeweils unterschiedliche Weise greifen alle Verfilmungen mindestens einen Aspekt des großen Romans von Lem wieder auf und bebildern / formulieren / interpretieren ihn in anderen Facetten neu, ohne Kernaspekte zu vernachlässigen (auch wenn der Autor der Buchverlage an allen Ansätzen etwas zu mäkeln fand; aber ein Roman bietet eben auch andere Möglichkeiten sowohl der begrifflichen Detailpräzision und Zeitdehnung/raffung als auch des gezielten Offenlassens, des Spiels mit Ambiguität und Tonalität, mit Interpretationsfreiräumen, Leerstellen, Paradoxien, Perspektivenhaftigkeit, Projektionsflächen, Widersprüchlichkeiten und Zweifeln - als ein konventioneller Spielfilm).

Gleichgültigkeit, Himmel, Hölle, Panik, Stoizismus, tiefe Empfindung, kühle Berechnung, Lebensziele und Zwischenmenschliches, Aufopferung oder Egozentrismus, Weltbearbeitung oder Weltflucht, letztlich unsere komplette Wahrnehmung und Weltdeutung und all unsere Handlungsmuster sind eben weder als Schicksal noch Zufall objektiv an äußere Umstände gekettet, sondern hängen als unser subjektives Erleben, als einheitliche biographische Erzählung in großem Stil davon ab, was wir selbst an Werthaltungen in uns tragen.

Aus genau dem Grund ist allerdings die Lektüre mindestens genau so sehr zu empfehlen wie jede einzelne der Verfilmungen. Nicht alles an dem Roman ist (als eine Gesamtheit) überhaupt sinnvoll vetfilmbar.

Einem verschachtelungsbesessenen und betriebsirren Technokraten und Workaholic wie Nolan, der ständig strukturelle drehbuchtechnische Herausforderungen sucht, würde ich die Anmaßung / Chuzpe zutrauen, sich an einer "romangetreuen Komplettverfilmung" zu versuchen und diese auch finanziert zu bekommen; doch das von vornherein zum Scheitern verurteilte Ergebnis wäre zweifelsohne ein stilistisch ähnlich holpriges, thematisch überfrachtetes, verquastes, erzählerisch und tonal mäanderndes, letztlich oberflächlich und filmisch ohne roten Faden oder innere Stringenz bleibendes Ungetüm wie "Oppenheimer" - oder gar ein noch farbloseres und langwierigeres Machwerk ohne eigene Haltung zu den dargestellten Ereignissen; also weitaus fader im Inhalt und unterhaltungsarmer als Lems denkwürdiger und sprachgewaltiger Roman mit seinen feinsinnigen, intellektuellen, ironischen, menschenkennenden, philosophischen, rätselhaften und satirischen Phantasien und Spitzen.

nagolny

Postings: 2484

Registriert seit 06.11.2022

02.06.2026 - 23:44 Uhr
Was ich damit unterm Strich meine:

Die von Lem bemängelten Verkürzungen und Fehltritte, die aus seiner Sicht seinem Roman entweder nicht gerecht wurden oder dessen Intention verkannten, mag man streng literarisch gedacht vielleicht ebenso streng abwerten oder bemängeln; vom Blickpunkt einer eigenen erzählerischen Dramatik, einer vereinheitlichenden thematischen Schlüssigkeit, der konsequenten Ausspielung und zielbringenden Nutzung originärer Möglichkeiten und Stilmittel des Mediums Film (bzw. im Falle des alten Schwarzweißspiels noch etwas näher am Theater), da kommt den drei Verfilmungen jedoch zugute, dass sie jeweils auf bestimmte Aspekte des Romans konzentrierter fokussiert und diese dann eigenwillig, schöpferisch frei, bisweilen noch originell ausschmückend umgesetzt haben.

mare

Postings: 10

Registriert seit 13.04.2026

03.06.2026 - 10:20 Uhr
„Spermworld“ (2024)

Nach „Some Kind of Heaven“ der zweite Dokumentarfilm von Lance Oppenheim, der mich absolut in seinen Bann gezogen und begeistert hat. Dies vor allem auch dank der fantastischen Cinematografie, für die wieder David Bolen verantwortlich war. Eigentlich bei beiden Filmen kaum zu glauben, dass das alles ungescriptet sein soll (und ich würde darauf wetten, dass viele Shots geplant bzw. wiederholt gedreht sein könnten). Anyway, beide Filme haben eine enorme Sogwirkung; beide für mich eine 9/10.

Freue mich nun sehr auf Oppenheims ersten Spielfilm „Primetime“ (inkl. Bolen und Pattinson).

Vive

Postings: 1529

Registriert seit 26.11.2019

06.06.2026 - 19:44 Uhr
Obsession

10/10
Ist wirklich ein Phänomen.
Er wirkt so kurz, weil er so „ohne zu kauen“ reinrutscht

kingsuede

Postings: 5460

Registriert seit 15.05.2013

06.06.2026 - 20:08 Uhr
Die letzten drei:

El ángel exterminador (Der Würgeengel) von Luis Buñuel (1962)
9,5/10
La salaire de la peur (Lohn der Angst) von Henri-Georges Clouzot (1953)
9/10
Panique von Julien Duvivier (1946)
8,5/10

Glufke

Postings: 1534

Registriert seit 15.08.2017

07.06.2026 - 21:53 Uhr
Hoppers (10/10)

Der beste Pixar-Film seit Coco. Und einer von wenigen, deren Handlung man kaum vorhersehen kann. Und vielleicht der einzige mit Anspielungen auf Hitchcock, Game of Thrones und Herr der Ringe. Manche Szenen find ich schon fast zu verstörend für Kinder :D wobei Toy Story 1 auch dieses creepy Spielzeug im Nachbarhaus hatte...

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37182

Registriert seit 07.06.2013

07.06.2026 - 21:59 Uhr
Schau mir grad einen Veriss von diesem Amazon-Werbefilm "War of the worlds" (2025) an. Das ist ja wirklich unfassbar.

DerMeister

Postings: 2703

Registriert seit 22.06.2013

07.06.2026 - 23:40 Uhr
Mai Top 10:

01. Lilith (1964, Robert Rossen)
02. To the Sea (1999, Annik Leroy)
03. In der Dämmerstunde: Berlin (1981, Annik Leroy)
04. Dust of Angels (1992, Hsu Hsiao-Ming)
05. A Borrowed Life (1994, Wu Nien-Jen)
06. Memento Stella (2018, Takashi Makino)
07. Afternoons of Solitude (2024, Albert Serra)
08. Genevieve (1965, Michel Brault)
09. Silence (1971, Masahiro Shinoda)
10. Remembering Every Night (2022, Yui Kiyohara)
oder
10. It Was Just an Accident (2025, Jafar Panahi)

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

08.06.2026 - 01:41 Uhr
@DerMeister Danke, wie immer und noch mal die Frage: Du bist nicht bei Letterboxd, ne?

Sparrow

Postings: 3

Registriert seit 15.12.2025

09.06.2026 - 20:25 Uhr
Hab mit Freunden letztens 1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (2008) angeschaut und fand den überraschend gut. Hab sowas wie Ritter der Kokosnuss erwartet mit viel Parodien oder doofe Scherze unter der Gürtellinie. Mit dem Plot wurde natürlich nicht das Rad der Mittelalterfilme neu erfunden aber war trotzdem gut. Rick Kavanian ist auch eine gute Besetzung in seiner Rolle gewesen.

Gallants22

Postings: 199

Registriert seit 22.01.2025

10.06.2026 - 10:43 Uhr
Nebraska 9/10
Mit einem sehr gut funktionierenden Cast.
Läuft momentan in der ARD Mediathek.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

10.06.2026 - 10:53 Uhr
Find "Nebraska" auch mindestens 9/10, leider in der Mediathek nur mit deutscher Audio. Da würde ich dringend raten, die paar Euro für die Leihe zu zahlen und die herausragenden Bruce Dern und June Squibb mit Akzent babbeln zu hören.

Francois

Postings: 1624

Registriert seit 26.11.2019

10.06.2026 - 12:30 Uhr
Hab meine Frau am Wochenende die Hoheit über die Filmauswahl gelassen und ihre Wahl fiel auf „Office Romace“ auf Netflix, Jennifer Lopez.

Was soll ich sagen. 1/10
Ich wüsste echt nicht, ob ich einen schlechteren Film gesehen habe. Was für ein Scheiss.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

10.06.2026 - 15:49 Uhr
So, lang nichts mehr gepostet, deshalb halte ich mich bei den Meinungen kurz:

The Conformist (1970) Bernardo Betrolucci

Der skrupellose Aufstieg eines Opportunisten während des Faschismus ist schlimm und interessant zugleich. 8/10

Leviathan (2014) Andrey Zvyangintsev

Zvyangintsev gewinnt mit "Minotaur" ja dieses Jahr wieder Preise, das zynische "Leviathan" über Korruption in einer russischen Küstenstadt ist nur einer seiner mehreren guten Filme. 8/10

Final Fantasy: The Spirits Within (2001) Hironobu Sakaguchi

Der Film, der eine technische Revolution war und für Square fast den Untergang bedeutet hat, ist ein spannendes Zeitdokument des Animationsfilms, aber die Story völlig egal. 5/10

Werckmeister Harmonies (2000) Béla Tarr

Wer mit Slow Cinema nichts anfangen kann, sollte selbst um die kürzeren Tarr-Filme wohl einen Bogen machen, ich fand den Wal und die Eskalation aber natürlich faszinierend. 8/10

Apex (2026) Baltasar Kormákur

War neugierig, wie Netflix hier Theron, Egerton und Bana begeistern konnte. Die Antwort ist wohl schnöder Mammon, weil viel zu sehen gibt's bei dem Survivalhorror außer des guten Cast nichts. 4/10

Fractured (2019) Brad Anderson

Der Downfall von Anderson nach "The Machinist" muss erkundet werden. Ein selten doofer Film, bei dem man den großen Twist schon nach fünf Minuten weiß. 3/10

A Brighter Summer Day (1991) Edward Yang

Tolles Epos über Jugendbanden und Liebe im Taiwan der 1960er, das sich genügend Zeit für alle seine Charaktere nimmt. 9/10

Athena (2022) Romain Gavras

Optisch atemberaubender Film über einen Aufstand im Banlieue von einem der besten Musikvideoregisseure der Neuzeit und Sohn von Politfilm-Ikone Costa-Gavras mit einer der krassesten Eröffnungssequenzen, die ich seit langem gesehen habe und einem Ende, das alles runterzieht. 7/10

Die Kinder sind tot (2003) Aelrun Goette

Nüchterner Dokumentarfilm über den Tod zweier Kinder, die 1999 von ihrer Mutter allein in der Wohnung zurückgelassen wurden. Sehr eindrücklich. 8/10

The Man Who Stole the Sun (1979) Kazuhiko Hasegawa

Ein Lehrer baut zu Hause heimlich eine Atombombe. Hab selten so einen einzigartigen Film gesehen – in Sachen Story, aber auch in Sachen Regie. 9/10

Left Luggage (1998) Jeroen Krabbé

Eine relativ weltlich lebende Jüden kommt als Haushälterin und Kindermädchen bei einer orthodoxen Familie im Antwerpen der 70er unter und lernt dabei etwas über sich selbst und das Leben nach dem Holocaust. Mit unter anderem Isabella Rossellini und Maximilian Schell. 6/10

Coven (1997) Mark Borchardt

Objektiv kein besonders guter (aber mit 37 Minuten kurzer) Horrorfilm, dessen Hintergrundgeschichte mit Selbstfinanzierung aber Thema der (in den USA) Kultdokumentation "American Movie" ist. 6/10

Das warme Geld (1992) Christian Petzold

Halbstünder aus Petzolds Studienzeit. Man kann das Potenzial schon erahnen. 6/10

Viking Wolf (2022) Stig Svendsen

Durchschnittlicher Creature Horror, der aber irgendwie überraschend konsequent beim Bodycount ist. 5/10

Postmen in the Mountains (1999) Huo Jianqi

Ein alter Postbote macht eine letzte mehrtägige Tour mit seinem Sohn, der seine Route über die Berge und übers Land übernehmen wird. Einfach Vibes, einfach schön, sehr berührend. 9/10

The Battle of Algiers (1966) Gillo Pontecorvo

Endlich geschafft, diesen (blödes Wort) "Kriegsfilm" zu schauen und absolut beeindruckt. Kein Wunder, dass der in wichtigen Listen immer auftaucht. Kaum zu fassen, wie fantastisch er ist. 11/10

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

10.06.2026 - 17:24 Uhr
The Conformist (1970) Bernardo Betrolucci

Der skrupellose Aufstieg eines Opportunisten während des Faschismus ist schlimm und interessant zugleich


"Der Konformist" ist der beste Film, der je gemacht wurde, und man kann dem Film immer wieder verwenden, wenn die 10er-Skala geeicht werden muss.

Zugegeben hab ich den wohl immer nur im Kino gesehen. Immer wieder die alte Filmkopie im Arsenal-Kino, und dann in Cannes auf mal die restaurierte Version, was total interessant war, weil durchs Restaurieren plötzlich die Farben anders waren. Ich warte schon drauf, dass das neueröffnete Arsenal den wieder zeigt. Dann gehe ich natürlich wieder rein.

Ich hab auch viel gesehen, muss das irgendwie noch zusammenschreiben.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

10.06.2026 - 19:52 Uhr
Ich komm gerade aus „Disclosure Day“ und ich bin leider schockiert und würde davon abraten, Geld dafür auszugeben.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

10.06.2026 - 21:43 Uhr
@ijb Sorry, hatte deinen Post vorhin gar nicht gesehen. Spannend, dass du den so herausragend findest. Vielleicht muss ich den dann auch mal im Arsenal gucken, wenn er wieder gezeigt wird, weil sooo beeindruckt hat er mich nicht.

oldschool

Postings: 1170

Registriert seit 27.04.2015

10.06.2026 - 23:33 Uhr
"Ich komm gerade aus „Disclosure Day“ und ich bin leider schockiert und würde davon abraten, Geld dafür auszugeben. "

Schockiert ist ein Wort, dass man früher benutze, wenn man Zeuge eines Gewaltverbrechens wurde.
Also was hat dich in den Schockzustand versetzt oder warum empfielst du uns, den Film nur als illegalen download ohne Geldausgabe zu konsumieren? Oder ist er dafür auch zu schlecht?

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

10.06.2026 - 23:50 Uhr
Ich würde dazu raten, den Film am besten für immer zu ignorieren, um das Bild von Spielberg nicht unnötig zu verschlechtern.

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 00:24 Uhr
Muss Arne leider absolut zustimmen.
Hier im Kino gab es die letzten Wochen die Chance, eine ganze Reihe Spielberg-Filme zu sehen. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, auch wenn ich nicht alle (wieder-)sehen konnte, die ich gerne besucht hätte. Immerhin, meine Ausbeute:

„Jaws“ (aka „Der weiße Hai“) — tatsächlich zum ersten Mal gesehen, da ich für die Erstsichtung immer drauf gewartet hatte, dass der mal wieder im Kino gezeigt wird. Hat sich gelohnt, auch weil es die ganz neue restaurierte Version zum 50. Jubiläum mit nettem Spielberg-Intro war. Einiges kam mir bekannt vor, da man über die Jahre ja schon so einige Szenen irgendwann mal irgendwo gesehen hat, überrascht hat mich, dass die zweite Hälfte dann vollständig mit den drei Männern auf dem Schiff spielt. Da wird der Film dann sozusagen elementar — Mensch gegen Natur. Interessant auch, wie souverän Spielberg damals, bei seinem Debüt die Mittel beherrschte, und wie viel Geld man dem 27-Jährigen für sie eine überraschend aufwendige Produktion anvertraute. Und dann übernachte mich, wie normal die Figuren aussehen und wie wenig mainstreamig das Ganze ist; ich hatte mehr so was Angepasstes erwartet wie Spielbergs spätere Filme und wie Blockbuster-Kino ab „Star Wars“ dann geworden ist. Runde 9/10

„Lincoln“ — ebenfalls zum ersten Mal. Hatte ich damals nicht geschaut, weil die Rede davon war, dass des ein langer historischer Dialogfilm in dunklen Räumen des 19. Jahrhunderts sei. Das reizte mich nicht wirklich. Der Film ist aber hervorragend. Obwohl er genau das ist, was ich erwartet hatte, inklusive herausragender Leistung von Daniel Day-Lewis. Verblüfft hat mich, wie gegenwärtig das Ganze ist, im Jahr 2026. Bemerkenswert weitsichtiger Film, der zwei Aspekte von Spielbergs Können bezeugt, die man sonst nie hört und ihm selten zugute hält: Erstens ein gewisses politisches Bewusstsein und zweitens das Erzählen in Dialogen und mit vielschichtigen Charakteren, die mehr sind als die typisierten Figuren in den meisten seiner Blockbuster. Sehr gute 9/10

Vor allem letzteres trifft auch auf „Saving Private Ryan“ zu. Der Film ist deutlich besser, als ich ihn in Erinnerung hatte, seit ich den vor bald 30 Jahren bei der Kinoaufführung gesehen hatte. Der Film ist auch vielschichtiger und ambivalenter, als gemeinhin gesagt wird. Größter Schwachpunkt ist leider die Musik, die am meisten zu dem grundsätzlichen Eindruck von Kitsch und Sentimentalitätsgedusel beisteuert. Schade. Stark, wie Spielberg innerhalb eines solchen Produktionsaufwands in allen möglichen Aspekten klassische Autoren-Regiekunst an den Tag legt. Der Regie-Oscar für seine Leistung ist auf jeden Fall verdient, muss ich nun nach dem Wiedersehen uneingeschränkt anerkennen. Und ich hatte witzigerweise den entscheidenden Storytwist am Schluss komplett vergessen. In vieler Hinsicht hat mich die Qualität des Films beim Wiedersehen überrascht. 10/10, wäre die Musik nicht so bombastisch. Daher leider nur 9/10

Ebenfalls erstmals seit der damaligen Kinoauswertung wiedergesehen: „Jurassic Park“. Funktioniert gut, aber im direkten Nebeneinander mit „Jaws“ fällt auch sehr auf, wie ähnlich sich die beiden Filme sind. Allerdings ist „Jurassic Park“ streckenweise doch auch etwas albern und unglaubwürdiger. Ein paar Szenen sind im Spannungsaufbau arg überzogen und bis an die Albernheit ausgereizt. Und letztlich fügt der Film „Jaws“ nichts hinzu. Außer vielleicht zwei Kinder und Richard Attenborough. Es fällt auch auf, wie „Jurassic Park“ (so auch im direkten Vergleich mit „Jaws“) viel mehr als Popcorn-Blockbusterkino mit Typen statt Charakteren konzipiert ist; Plotstruktur vor Glaubwürdigkeit. Schwache 8/10

Und auch wiedergesehen: „A.I. - Artificial Intelligence“. Schwächer, als ich den in Erinnerung hatte vom damaligen Kinobesuch. Durchaus interessant, visuell wird einiges geboten, aber es wird doch vieles dialogisch erzählt, ohne wirklich die Dialog-Komplexität zu erreichen, die es z.B. in „Lincoln“ und sogar in „Private Ryan“ gibt. Es geht letztlich nicht wirklich in die Tiefe, auch wenn es sich den Anschein gibt. Ich kann gut verstehen, warum ein guter Bekannter, der sich immer intensiv mit Kubrick beschäftigt hat, meinte, dass Kubrick genau wusste, warum er sich gegen eine Verfilmung des Drehbuchs entschieden hatte. Leider findet Spielberg streckenweise keine richtige Form, übertreibt es mit dem Kitsch und der Langsamkeit — und zum Ende wird es immer alberner und quatschiger, und John Williams’ haarsträubend übertreibende Musik trägt auch eindeutig zum Nachteil des Gesamtergebnisses bei. Gute 6/10

Und heute dann „Disclosure Day“. Das ist tatsächlich der beste Spielberg-Film seit…. „The Fabelmans“. Wer immer geschrieben hat, es sei der beste seit 20 Jahren (also seit „München“), hat weder „The Fabelmans“ gesehen noch „Lincoln“, und offenbar auch nicht „Bridge of Spies“, „The Post“, „Big Friendly Giant“… Nein, nein, dieser Film ist ein ziemliches Durcheinander, ein sagenhafter Quatsch. Spielberg goes Nolan. Und John Williams’ Musik trägt wieder einmal massiv zum Kitsch und Übertrieben bei. Nein, leider ist das Ganze viel näher an „A.I.“ als an Spielbergs besten Filmen, trotz so mancher gekonnter Spannung. Die Albernheit und Überzogenheit der Suspense-Konstruktion in ein paar Szenen erinnert deutlich an „Jurassic Park“ (aber auch an James Bond), und dass Spielberg bzw. sein Drehbuch kein Ende findet und noch alles mögliche auch noch erzählt werden muss, ohne dass es einen Mehrwert bringt, erinnert wie der esoterische Edeltrash an „A.I.“ und so manche B- und C-Movies. Je länger der Film ging, desto schlechter wurde meine Punktewertung. Zwischendurch hätte ich noch 7/10 gegeben, aber am Ende müssen sowohl ich auch als meine Begleitung zu 4/10 tendieren. Was hat den Mann nur geritten, nach dem Karrierehöhepunkt, diesem persönlichen Autorenfilm-Meisterwerk „Fabelmans“, zum Ende seines achten Lebensjahrzehnts so einen ausufernden Eso-Quatsch zu verfilmen?

Vennart

Postings: 1493

Registriert seit 24.03.2014

11.06.2026 - 00:24 Uhr
Arne, bei “Conformist“, “Athena“ und vor allem “Leviathan“ hättest du aber schon noch etwas großzügiger Punkte verteilen können, würde ich zumindest so machen :)
“The Battle of Algiers“ muss ich noch sehen, da bin ich ja mal gespannt.


„Ich würde dazu raten, den Film am besten für immer zu ignorieren, um das Bild von Spielberg nicht unnötig zu verschlechtern.“

Da müsste man aber von Spielbergs letzten zehn Filmen mindestens die Hälfte ignorieren haha, da war einiges Enttäuschendes dabei.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 00:34 Uhr
@Vennart Bei "Conformist" und "Leviathan" bin ich gesprächsbereit. Bei "Athena" war es wirklich das sau inkonsequente Ende, das alles vorher so egal gemacht hat. Möchte nichts spoilern, weil der Film ja definitiv sehenswert ist, aber dass er sich dann quasi doch leicht aus der politischen Affäre zieht, war für mich mehr als nur ein Wehrmutstropfen.

Bei Spielberg fand ich viele der neueren Filme ok bis gut, zum Beispiel das von ijb erwähnte "The Fabelmans" (8/10) oder auch das insgesamt ja ein wenig gescholtene "The Post" (8/10). Und allgemein war in seiner ganzen Karriere nie was dabei, was mich wirklich geärgert hat. Aber "Disclosure Day" hat mich (ja wirklich) schockiert und ich kann immer noch kaum glauben, dass das von derselben Person sein soll. Bin da bei 3/10. Je länger ich drüber nachdenke, desto schlimmer wird's.

Gallants22

Postings: 199

Registriert seit 22.01.2025

11.06.2026 - 06:51 Uhr
No other choice. 04/10
Selten waren 5€ ( Prime ) so schlecht investiert.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 07:29 Uhr
Krass, "No other choice" finde ich nahezu perfekt.

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 09:56 Uhr
"nahezu perfekt" kann ich jetzt zwar nicht sagen, aber ich fand den Film ebenfalls sehr unterhaltsam und gut erzählt. Wie bei em Regisseur häufiger kann ich mich an Details der Geschichte und an einzelne Bilder kaum erinnern, aber ich weiß, dass das eine runde, spannende Sache war.

Lucas mit K

Postings: 593

Registriert seit 19.07.2024

11.06.2026 - 10:02 Uhr
Ich kann verstehen, dass man „No other choice“ nicht mag. Auf den Humor muss man erstmal klarkommen. Ich fand ihn jedenfalls auch richtig gut. Perfekt wäre mir zu hoch gegriffen, aber unterhaltsam allemal. Ich habe ca. 10 € bezahlt (Kino) und die Investition nicht bereut. :–P

Vive

Postings: 1529

Registriert seit 26.11.2019

11.06.2026 - 10:21 Uhr
Ich fand die zweite Hälfte nicht mehr so gut wie die erste. Das war in meinen Augen zu sehr ein Abarbeiten einer Liste, das dann klamaukig wurde (die Linie zwischen galoppierender Verzweiflung und Klamauk ist dünn)

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 10:51 Uhr
Das mit dem Humor versteh ich schon irgendwie, aber gerade weil Gallants22 vorher "Nebraska" mit seinem ebenfalls kruden Humor 9/10 gegen hatte, war ich sehr überrascht.

Enrico Palazzo

Postings: 9332

Registriert seit 22.08.2019

11.06.2026 - 10:57 Uhr
Eure Bewertungen für "Disclosure Day" stehen in starkem Kontrast zu den Bewertungen, die ich sonst bisher gelesen habe - Guardian 4/5, Empire 4/5. Interesting!

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 11:03 Uhr
Ich bin wirklich ziemlich durcheinander seit gestern und hab noch anderthalb Stunden Reviews zu "Disclosure Day" gelesen, weil es sich irgendwie wie ein großer Prank anfühlt. Ich glaub, viele sind da nicht bereit, ihre Spielberg-Nostalgie-Brille abzusetzen oder haben auch einfach tatsächlich wärmere Gefühle dazu. Bin mal gespannt, ob es da eine deutliche Diskrepanz zwischen circa U35 und Ü35 gibt. Kann mir kaum vorstellen, dass junge Leute da schon reingehen und auch der Zoopalast war gestern um 17 Uhr echt leer.

Vive

Postings: 1529

Registriert seit 26.11.2019

11.06.2026 - 11:04 Uhr
Guardian 4/5, Empire 4/5.

glaub da spielt Politik eine große Rolle.
Spielberg verprellen - nein danke!

Enrico Palazzo

Postings: 9332

Registriert seit 22.08.2019

11.06.2026 - 11:07 Uhr
Warum sollte man Spielberg nicht verprellen wollen als britisches Paper?

Vive

Postings: 1529

Registriert seit 26.11.2019

11.06.2026 - 11:08 Uhr
weil er halt royalty ist

Enrico Palazzo

Postings: 9332

Registriert seit 22.08.2019

11.06.2026 - 11:09 Uhr
Verstehe ich nicht.

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 11:09 Uhr
Ich muss mich auch sehr wundern... habe heute morgen Rezensionen gelesen, etwa bei Artechock – und bekomme das Gefühl in einer alternativen Realität zu leben.

Aber wir saßen im Kino und waren doch recht frustriert, und ich muss sagen, dass ich all das auch gerne gesehen hätte, was z.B. bei Artechock steht, aber ich kann diese Lobhudelei überhaupt gar nicht mit dem Film zusammenbringen, den wir gestern gesehen haben.

Dabei war ich nach „The Fabelmans“ und auch anderen gesehenen Spielberg-Filmen der letzten 25 Jahre wirklich guter Dinge und dachte, das wird bestimmt ein souveränes, vielleicht sogar starkes Spätwerk. Doch je länger das ging, desto schlechter wurde mein Urteil. Eine ganze Weile lang dachte mich mir noch, „okay, es bietet leider nicht das, was zu Anfang als Erwartungshaltung geschürt wurde, aber immerhin ist es recht unterhaltsam, fast wie ein besserer James-Bond-Film", aber je länger sich das hinzog, desto frustrierter waren wir (und und das habe ich auch bei anderen Besucher*innen aus den Nachgesprächen im Kinofoyer rausgehört).

Guardian hab ich ebenfalls gelesen und bin verblüfft. Klar, Peter Bradshaw hat schon öfter mal mittelmäßige oder alberne Filme mit 5 Sternen beworfen.
Ich kann mir das nur so erklären, dass diese Filmkritiker großen Spaß an all der Christopher-Nolan-Esoterik und den erzählerischen Albernheiten haben und das Ganze als intellektuell als Märchen mit Trash-Faktor akzeptieren. Ich bin jetzt mal gespannt, ob die Meinung der normalen Allgemeinheit da ähnlich von den vielleicht intellektuell abgehobenen Rezensionen abweicht, wie das ja manchmal der Fall ist.

Gallants22

Postings: 199

Registriert seit 22.01.2025

11.06.2026 - 11:13 Uhr
@Arne L.
Meiner Meinung nach ist der Humor von NOC und Nebraska nicht zu vergleichen. Nebraska verkörpert für mich einen skurrilen Humor. NOC geht hingegen gen vorhersehbaren Klamauk. Und letzterer war noch nie so meins.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 11:15 Uhr
@Gallants22 Verstehe und ich finde, du hast da auch Recht, dass der Humor nicht vergleichbar ist. War auch nur überrascht, weil ich beides ziemlich witzig finde. :D

VfBFan

Postings: 463

Registriert seit 14.06.2013

11.06.2026 - 14:46 Uhr
Zwei kurze Meinungen von Privatpersonen gestern zu Disclosure Day gelesen und die waren beide nicht positiv. :-D

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 14:49 Uhr
4/10-Wertung auch hier:

Steven Spielberg's 'flimsy' alien drama is like 'a drab X-Files episode'

Disclosure Day isn't the worst film of the year, but it may well be the most disappointing. (...) many of us hoped that the 79-year-old would deliver a career-crowning masterpiece: his profound last word on a question he has been thinking about and researching for most of his life.

And what did he deliver instead? A flimsy, outdated car-chase thriller with no ideas about aliens that we haven't heard before.


https://www.bbc.com/culture/article/20260609-disclosure-day-review

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

11.06.2026 - 14:49 Uhr
Bei IMDB und Letterboxd pendelt es sich nach den ersten 24 Stunden quasi genau bei 7/10 ein. So in den Regionen dürfte das erfahrungsgemäß auch +- 0,5 bleiben, außer wenn's dann einen großen Streamer wie Netflix erreicht, da gibt's manchmal noch einschnitte.

Enrico Palazzo

Postings: 9332

Registriert seit 22.08.2019

11.06.2026 - 14:53 Uhr
Also näher am Guardian und Empire als an euren Verrissen - was stimmt denn mit euch nicht? ;P

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 15:01 Uhr
Wir haben andere Ansprüche an gutes Kino. ;-(

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

11.06.2026 - 15:07 Uhr
Die gerade verlinkte BBC-Rezension bringt einige meiner Kritikpunkte während meines Kinoerlebnisses durchaus gut zur Sprache.

Takenot.tk

Postings: 2309

Registriert seit 13.06.2013

11.06.2026 - 16:00 Uhr
Ich finde 7,0/10 bei IMDB direkt nach Kinostart ehrlich gesagt recht niedrig, in der Tendenz würde ich die 0,5 Punkte von Arne dann eher nach unten erwarten, weil Filme mit Kinostart tendenziell meist eher stärker einsteigen (weil sie da vor allem von Leuten geschaut werden, die erstmal eine positive Grunderwartung haben).
Wenn ich die Überlegung mit einbeziehe und annehme, dass der Film am Ende eher bei 6,5 (bzw. auf jeden Fall unter 7) landet, ist das schon echt wenig für einen Spielberg. Wäre aus meiner Sicht dann auch eher bei den Verrissen als bei einer 4/5.

jo

Postings: 7779

Registriert seit 13.06.2013

11.06.2026 - 18:07 Uhr
Bei Serienjunkies auch nicht gerade wirklich positiv gesehen.

Vennart

Postings: 1493

Registriert seit 24.03.2014

11.06.2026 - 22:41 Uhr
@Arne:
„Bei "Athena" war es wirklich das sau inkonsequente Ende, das alles vorher so egal gemacht hat.“

Das kann ich nachvollziehen, der Film hat neben eher flachen Charakteren definitiv narrative Schwächen und die letzten Szenen machen so ziemlich jedes Fünkchen Revolution zunichte und ich kann verstehen, wenn man da etwas Anderes erwartet. Das Ende fühlt sich etwas nach einem cop-out an, pun intended :)

Aber zugegebenermaßen lasse ich mich von DIESEN technischen Aspekten und DIESER Virtuosität des Filmes nur allzu gerne blenden und darum geht es für mich hauptsächlich in dem Film, da sehe ich über narrative Schwächen hinweg :D

Aber klar, ich sehe den jetzt auch nicht auf einer Stufe mit so einem Meisterwerk wie “La Haine“ zum Beispiel.

Arne L.

Postings: 3298

Registriert seit 27.09.2021

12.06.2026 - 01:33 Uhr
@Vennart Ich glaub, wir verstehen uns da und meinen denselben Aspekt und gewichten ihn nur unterschiedlich. *Handshake Emoji*

Socko

Postings: 2942

Registriert seit 06.02.2022

12.06.2026 - 01:43 Uhr
Masters of the universe
7/10
Wer auf Guardians of the Galaxy steht, wird hier verdammt glücklich: Es gibt ordentlich Action, einen herrlich quatschigen Humor,Die Optik von Eternia ist ein Fest für die Augen, und man merkt in jeder Szene, dass die Macher wirklich Ahnung von der Materie haben. Die Fans der alten Schule dürften sich hier also voll abgeholt fühlen. Von mir gibt es daher eine solide 7/10 – es macht einfach Spaß, He-Man und Skeletor und Fisto(hihi)so charmant in Szene gesetzt zu sehen.
​Es ist deshalb echt bitter, dass der Film an den Kinokassen gerade so ein bisschen untergeht. Man fragt sich wirklich, woran es liegt(zu eng gesteckte Zielgruppe!), denn qualitativ hebt er sich deutlich vom üblichen Blockbuster-Einerlei ab. Eigentlich hätte so ein liebevolles Projekt einen richtigen Hit verdient und nicht dieses schleppende Ergebnis. Dass er aktuell eher Flop da rausgeht, das hat er definitiv nicht verdient. Wer Bock auf echtes Entertainment ohne unnötiges Drama hat, sollte dem Streifen unbedingt eine Chance geben, bevor er wieder aus den Kinos verschwindet. Es wäre echt schade, wenn ich wegen der schwachen Zahlen keine Fortsetzung suchten können würde. Ein kleiner Geheimtipp!! Lange nicht mehr mit so einem Lächeln aus dem Saal gekommen

Seite: « 1 ... 739 740 741 742 »
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.
Benutzername:
Deine Nachricht:





Banner, 300 x 250, mit Claim