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Arne L.
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29.03.2026 - 21:30 Uhr
Dolores Claiborne (1995) Taylor Hackford
Hatte etwas Hoffnung, dass hier möglicherweise ein kleines King-Juwel wartet, gerade weil mit Bates, Jason Leigh, Plummer und Reilly sehr gut besetzt. Leider war der Film in meinen Augen viel zu lang und diffus, weil er zu viele Themen anschneiden will. Schade! 5/10
Suddenly, Last Summer (1959) Joseph L. Mankiewicz
Noch eine Adaption, in diesem Fall von einem Stück von Tennessee Williams. Hat wirklich eine ganze Handvoll erinnerungswürdiger Szenen und Elizabeth Taylor und Katharine Hepburn plus Montgomery Clift sind auch gut, aber es ist alles auch sehr viel und am Ende war ich verwirrt, was ich da gerade gesehen habe. 7,5/10 |
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Vive
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29.03.2026 - 21:37 Uhr
Dolores Claiborne (1995) Taylor Hackford
der gehört für mich auf jeden fall zu den besseren king-verfilmungen. sehr atmosphärisch, was natürlich auch was mit kathy bates zu tun hat.
als ich ihn vor ein paar monaten gefunden habe, war ich positiv überrascht. |
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ijb
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29.03.2026 - 22:48 Uhr
@ fitzkrawallo
"Boogie Nights" darf aber keinesfalls so weit runter wie von ijb impliziert.
"Boogie Nights" habe ich, glaub ich (mag mich irren), nur das eine Mal gesehen, als er im Kino kam - und würde den Film nach wie vor als "sehr gut" einordnen. Abgesehen von "Hard Eight" finde ich aber alle anderen noch besser.
Ich hatte nie so das Bedürfnis, den wiederzusehen, andere Anderson-Filme allerdings schon, selbst wenn (oder vielleicht gerade weil?) sie sich mir zu Beginn nicht ganz erschlossen.
@ "American Fiction"
Percival Everett ist aber auch echt ein hervorragender Autor. Ich bin sehr erstaunt, dass der sowohl im Bücher-Thread als auch im "beste Bücher"-Thread niemandem(?) auch nur eine Erwähnung Wert ist.
@ "Dolores Claibourne"
fand ich auch hervorragend. Hab ich als sehr starken, eindringlichen Film in Erinnerung. Bin nicht sicher, wie oft ich ihn gesehen habe. Zwei Mal wahrscheinlich.
Ich kenne vielleicht nicht gaaanz so viele King-Adaptionen, aber diese fand ich nicht nur eine "der besseren", sondern eine der besten. Das Buch hab ich dann auch irgendwann mal gelesen; fand ich sehr spannend, dass das eben nicht das gleiche ist - sondern eine ganz eigene Form hat. |
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Deaf
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29.03.2026 - 23:07 Uhr
Percival Everett ist aber auch echt ein hervorragender Autor. Ich bin sehr erstaunt, dass der sowohl im Bücher-Thread als auch im "beste Bücher"-Thread niemandem(?) auch nur eine Erwähnung Wert ist.
Zumindest ich hatte den 2024 gelesen/erwähnt. Seinen Roman "Erschütterung" fand ich dann aber nur mittelmässig. Empfehlungen? |
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Vive
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29.03.2026 - 23:13 Uhr
Ist das der, der jeffrey wright am Schluss ein peace sign zuwirft? |
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Luc
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30.03.2026 - 11:56 Uhr
Blue Moon 8/10
Jetzt verstehe ich warum einige den Oscar für Ethan Hawke gefordert haben, das ist wirklich eine Performance der Extraklasse.
Natürlich gibt es in dem Film sehr (sehr, sehr) viel Dialog, aber das sind dann eben auch sehr viele Bonmots, Witze, Sottisen etc. dabei.
Aber Lust auf Oklahoma! hab ich danach noch weniger ;-)
Sie glauben an Engel, Herr Drowak? 8/10
Da dachte ich, ich hätte mit Kill The Jockey schon den schrägsten Film des Jahres gesehen, da macht mir diese Groteske doch glatt noch einen Strich durch die Rechnung. In (meist) schwarz-weißen Bildern (wobei der Brutalismus der Archtiketur (Drehorte Freiburg, Basel, Köln, Paris, Rottweil plus Schwebebahn in Wuppertal)) auch hervorragend zur Geltung kommt, Kamera, Setting, Score allesamt sehr gut, zwei wunderbare Hauptdarsteller (Luna Wedler und Karl Markovic) und dazu dann noch Lars Eidinger, der komplett freidrehen darf.
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Arne L.
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30.03.2026 - 11:57 Uhr
Hab gestern noch zwei Remakes geschaut:
The Caine Mutiny Court-Martial (1988) Robert Altman
Basiert ursprünglich auf dem Stück von Herman Wouk, das wiederum auf seinem Buch basiert und ist jetzt mehrfach verfilmt worden. 1954 als Kinoerfolg mit Humphrey Bogart und 2023 als posthum veröffentlichter letzter (Fernseh-)Film von William Friedkin mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle. Deutlich unbekannter ist der Fernsehfilm von 1988 mit Jeff Daniels als Angeklagtem. Ist deutlich reduzierter, nimmt den Teil auf dem Schiff weg und findet bis auf die letzten zehn Minuten nur in einer zum Gerichtssaal umfunktionierten Sporthalle statt. Für einen Fernsehfilm ist das alles richtig gut und der Originalstoff eh. 7/10
12 Angry Men (1997) William Friedkin
Und hier dann noch mal Friedkin mit einem Remake eines der besten Filme aller Zeiten. Der Film kommt in Sachen Intensität nicht ans Original ran, aber gewinnt durch einen modernen Cast an Modernität und ist mit Jack Lemmon, James Gandolfini, Armin Mueller-Stahl auch gut besetzt. Und hier ist der Originalstoff ja wirklich unkaputtbar. 8/10
Falls jemand noch ein unterschätztes oder vergessenes (internationales) Legal/Courtroom Drama kennt, nehm ich gerne Tipps an. Das ist ein Genre, das ich mir einfach immer gut anschauen kann. |
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Socko
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30.03.2026 - 12:08 Uhr
Krvžpłmšt-Xylofonowa im Nebel der Agonie
​Regie: Bogdan Bogdanić (1988)
Produktion: Staatliches Kollektiv für kinetische Melancholie, Volksrepublik Trans-Karpatien
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​In einer 174-minütigen Schwarz-Weiß-Elegie begleiten wir den Biologen Dr. Szymon (gespielt von einem Mann, der aussieht, als hätte er seit 1974 nicht mehr gelächelt), wie er die jährliche Froschwanderung im fiktiven Industriestädtchen Bržtk überwacht.
​Doch Vorsicht: Die Frösche werden im gesamten Film nie gezeigt. Stattdessen verbringt Szymon die erste Stunde damit, schweigend auf eine Pfütze zu starren, während im Hintergrund das rhythmische Quietschen eines rostigen Fabriktor-Scharniers die „Musik“ bildet. Die Frösche sind hierbei natürlich eine plumpe, aber lautstarke Metapher für das Proletariat, das blindlings in den Abgrund der Bürokratie hüpft – oder einfach nur für den schleimigen Zustand der menschlichen Seele.
​
​Bogdanić nutzt hier radikale Stilmittel, die selbst Godard Kopfschmerzen bereitet hätten:
​Die 20-minütige Nahaufnahme: Szymon isst eine kalte Kartoffel. Die Kamera weicht nicht zurück. Man hört jedes Kauen, jedes Schlucken, jede innere Kapitulation vor dem Schicksal Es gibt insgesamt nur drei Sätze. Der wichtigste fällt nach 90 Minuten: „Die Kröte ist der Spiegel meines Vaters.“ Danach folgt eine Blende auf ein totes Telefon.
​ Einmal läuft ein Zirkusbär durch das Labor des Biologen. Niemand kommentiert es. Es ist osteuropäischer Realismus; der Bär steht vermutlich für die Inflation.
​Krvžpłmšt-Xylofonowa ist ein Meisterwerk des „Depressiven Minimalismus“. Es ist ein Film, der so tiefgründig ist, dass man am Ende nicht weiß, ob man gerade eine politische Parabel gesehen hat oder ob der Kameramann einfach nur vergessen hat, das Licht anzumachen.
​Wer schon immer einmal sehen wollte, wie ein Biologe versucht, mit einer Amphibie über den dialektischen Materialismus zu diskutieren (wobei die Amphibie durch einen Stein ersetzt wurde, aus Budgetgründen), kommt hier voll auf seine Kosten.
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Unangemeldeter
Postings: 2574
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30.03.2026 - 15:06 Uhr
@Arne: hast du die späteren Fritz-Lang-Filme schon gesehen, die er dann in den USA gemacht hat? Beyond a Reasonable Doubt und so? Der hatte ja einige juristische Fragestellungen verfilmt und die fand ich auch alle sehenswert. Ist bei mir aber schon lange her, weshalb ich mich mit konkreten Titelempfehlungen grad schwer tue, aber da kann sicher der Meister aushelfen haha. |
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Arne L.
Postings: 3122
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30.03.2026 - 15:12 Uhr
@Unangemeldeter Guter Hinweis, vielen Dank! |
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Gallants22
Postings: 165
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30.03.2026 - 21:24 Uhr
Zeugin der Anklage 8,5/10
Gerichtsdrama nach Agatha Christie mit humoristischen Anstrich. Charles Laughton und die Dietrich in Bestform. |
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Felice
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31.03.2026 - 17:56 Uhr
Sie glauben an Engel, Herr Drowak? :
Mann ist zynisch und verbittert, eine sexistische kratzbuerste und trotzdem sind alle viel zu nett zu ihm znd geben ihm voellig unverdient chance um chance. In Rueckblenden wird klar dass er unter einer Vergangenheit leidet die er komplett eigenverantwortlich verkackt hat. Der film nimmt sich selbst unfassbar ernst, unlogisches irrationales verhalten mit abstrakten fantasieelementen und hat nicht nur ein sondern zwei frauencharaktere die manic pixie dream girls sind. Am ende weiß der film selbst nicht was er sagen moechte und ich wehre mich die letzten Szenen als redemption zu verstehen weil es durchweg unverdient ist. |
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HELVETE II
Postings: 2540
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01.04.2026 - 10:15 Uhr
Explorers (1985) 80s/10 |
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Unangemeldeter
Postings: 2574
Registriert seit 15.06.2014
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01.04.2026 - 11:44 Uhr
Ich bin gestern spontan in Project Hail Mary / Der Astronaut (diese deutschen Titel, ey...) gegangen und könnte einfach die Rezi von Gomes21 von der letzten Seite copy-pasten. Für Weltraumfilme gehe ich ja immer gern ins Kino und dieser hier war auch schön bildgewaltig. Insgesamt sehr charmant und lustig, wenn auch teils vielleicht ein wenig zu doll disneyhaft und 20 Minuten zu lang, aber das gilt ja inzwischen für die meisten neuen Filme.
Kann man sich sehr gut anschauen, bin auch bei ner 7/10. |
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Arne L.
Postings: 3122
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01.04.2026 - 12:06 Uhr
Vulgaria (2012) Edmong Pang
Ein vorsätzlich politisch unkorrekter und vulgärer Exploitation-Film aus Hongkong, der sich auch sehr hart über "Mainlander" lustig macht. Geht um einen Filmproduzenten (von 18+-Hongkong-Filmen, was noch mal speziell ist), der die ganzen Widerstände beschreibt, die er bewältigen muss. Da fehlt mir sicher viel Hintergrundwissen und ich hab gelesen, dass es wohl ein schlechter Einstieg ist, um mit Indie-Regisseur Edmond Pang und seinem Humor anzufangen, das ändert aber auch nichts an dem teilweise zu nervigen Sexismus und mehr. Kann aber auch nicht bestreiten, dass der Film nicht auch Charme hat. 5/10 oder so
The Mothman Prophecies (2002) Mark Pellington
Horrorthriller mit Rigard Gere, der als Journalist Sichtungen des Mothman und damit verbundenen Zukunftsvisionen nachgeht. Mir ist aufgefallen, dass mir kaum ein Schauspieler egaler ist als Richard Gere. Man merkt, dass Pellington und sein Kameramann ein paar Ideen haben, die sind aber auch sehr 2000er-zeitgeistig und die Story so wirr, dass auch die einigermaßen spannende letzte Viertelstunde für mich nichts rausreißt. 4/10 |
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Vive
Postings: 1486
Registriert seit 26.11.2019
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01.04.2026 - 13:54 Uhr
Blue Ruin (2014)
endlich mal gesehen, nachdem er auf vielen listen empfehlenswerter indie filme stand.
geiler trip, ruhig erzählt.
8/10 |
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J. Peterman
Postings: 87
Registriert seit 14.06.2025
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01.04.2026 - 18:40 Uhr
The Mothman Prophecies hatte ich 2002 mit meiner damaligen Freundin im Kino gesehen. Ich hab den als schön atmosphärisch in Erinnerung. Wir sind dann danach zu ihr und da war eine Motte in ihrem WG-Zimmer. Absoluter Horror! |
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Arne L.
Postings: 3122
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01.04.2026 - 18:50 Uhr
Ok, das ist ziemlich witzig, danke dafür! |
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dieDorit
Postings: 3003
Registriert seit 30.11.2015
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02.04.2026 - 08:15 Uhr
@Unangemeldeter
Ich habe auch Project Hail Mary im Kino gesehen, nachdem ich kurz vorher noch das Buch gelesen habe. Die Eindrücke aus dem Buch waren bei mir also noch ganz frisch und vor diesem Hintergrund kam mir der Film tatsächlich eher zu kurz vor, einfach weil so viel aus dem Buch weggelassen oder nur stark verkürzt gezeigt wurde. Ich hatte daher ein bisschen das Gefühl, ich hätte mir einen 2,5h Trailer angesehen. Der Film hat mir trotzdem sehr gut gefallen, aber nicht so gut wie das Buch :) |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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02.04.2026 - 12:48 Uhr
Muss noch mal kurz eine Lanze für "The Emperor's Naked Army Marches On" brechen, weil ich wirklich jeden Tag an den Film gedacht habe, seit ich ihn vor ein paar Wochen gesehen habe. Wer was mit anspruchsvolleren Dokumentarfilmen wie Oppenheimers "The Act of Killing" anfangen kann, sollte den dringend auf seine Liste schreiben. |
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Unangemeldeter
Postings: 2574
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02.04.2026 - 14:08 Uhr
Wo hast du den denn gesehen? |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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02.04.2026 - 14:16 Uhr
Hab ich mir bei Arrow Video als DVD bestellt. |
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Unangemeldeter
Postings: 2574
Registriert seit 15.06.2014
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02.04.2026 - 14:21 Uhr
@Dorit: interessant. The Martian hatte ich damals ne ganze Weile vor dem Film gelesen und fand die Adaption aber ziemlich gut gelungen. Andy Weir hab ich als Autor aber überhaupt nicht weiterverfolgt, hätte irgendwie nicht gedacht dass der nochmal was schreibt was mich interessieren könnte - beim Martian ist es ja auch eher die Story-Idee und nicht die tolle Schreibe, die das zu so einem Schmöker macht.
Gibt es denn bestimmte Story-Lines die im Film weggelassen wurden oder ist das Buch einfach "breiter" erzählt? |
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OMalley
Postings: 1178
Registriert seit 16.01.2022
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03.04.2026 - 17:09 Uhr
Auf Netflix
the little things 5/10
Gute Schauspieler, unendlich zähe, lahmarschige Handlung. |
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Spinnefink
Postings: 2014
Registriert seit 25.05.2022
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03.04.2026 - 17:48 Uhr
"Gibt es denn bestimmte Story-Lines die im Film weggelassen wurden oder ist das Buch einfach "breiter" erzählt?"
Nein, die wesentliche Story wird vollständig erzählt. Hauptsächlich sind es die wissenschaftlich ausführlicheren Erklärungen und Herleitungen, die stark reduziert wurden. |
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nagolny
Postings: 2477
Registriert seit 06.11.2022
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04.04.2026 - 12:34 Uhr
Paul Thomas Anderson scheint hier sehr beliebt zu sein. So viel kenne ich gar nicht von ihm:
1. There Will Be Blood (9,5/10)
2. Magnolia (9/10)
3. Boogie Nights (8/10)
4. One Battle After Another (7,5/10) |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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04.04.2026 - 12:46 Uhr
The Umbrellas of Cherbourg (1964) Jacques Demy 10/10 |
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nagolny
Postings: 2477
Registriert seit 06.11.2022
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04.04.2026 - 13:03 Uhr
Zuletzt gesehen:
9/10:
1. Magnolia (2.-Sichtung Kino#2)
2. Bugonia (1.-Sichtung Kino)
3. Mother Father Sister Brother (1.-Sichtung Kino)
4. Trumbo (2.-Sichtung daheim#1)
8/10:
5. The Last Viking (1.-Sichtung Kino)
6. Project Hail Mary (1.-Sichtung Kino)
7/10:
7. Eddington (1.-Sichtung Kino)
8. Send Help (1.-Sichtung Kino)
9. 28 Years Later: The Bone Temple (1.-Sichtung Kino)
10. Brokeback Mountain (3.-Sichtung daheim#3)
6/10:
11. Good Luck, Have Fun, Don't Die (1.-Sichtung Kino) |
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terranova
Postings: 627
Registriert seit 24.12.2014
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05.04.2026 - 10:40 Uhr
The Killing of a Sacred Deer (derzeit bei filmfriend)
1. und sicherlich nicht letzte Sichtung.
Sehr viele Ideen und religiöse, politische, gesellschaftliche Referenzen, auf die sich wohl erst nach mehrmaligem Sichten konzentriert werden kann.
Beim ersten Sehen wie üblich den Film in seiner ursprünglichen Form genossen, wenn man das bei dieser Umsetzung eine Tragödie (mit einigem schwarzen Humor untersetzt) überhaupt sagen kann.
Wie bei allen Lanthimos Filmen unkonventionelle Story, hier in Adaption einer griechischen Sage in Ausführung einer griechischen Tragödie.
Passt zum griechischen Regisseur.
War sofort (trotz moderater Spielfilm-Länge) im Film drin und hooked bis zur letzten Sekunde.
Der minimalistische und teils (für einige vielleicht zu monotone) Score ergänzt die Story und die hervorragenden Kameraaufnahmen bestens und schafft eine beklemmende Atmosphäre, die, mit den bewusst monoton und emotionslos gehaltenen Dialogen fast aller Protagonisten (die durch die Bank überzeugend spielen (Farrell, Kidman, Keoghan), hervorragend passt.
Der Film verknüpft einige Genres ab (ua Drama, Horror, Thriller, schwarze Komödie) und schafft somit einen Genre-Mix, der diese allerdings mit Bravour schafft.
9/10
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Old Nobody
User und News-Scout
Postings: 4238
Registriert seit 14.03.2017
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05.04.2026 - 11:38 Uhr
Schön geschrieben @ terranova
Wertung passt für mich auch
Für mich wahrscheinlich Lanthimos bester Film, der geht auch beim dritten Mal noch voll unter die Haut |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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05.04.2026 - 15:22 Uhr
The English Patient (1996) Anthony Minghella 8/10 |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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05.04.2026 - 15:25 Uhr
@nagolny "Trumbo" bei 9/10? Spannend, der ist auf meiner Watchlist wirklich ganz weit unten, aber jetzt bin ich einen Ticken neugieriger bei so einem hohen Ausreißer. |
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sizeofanocean
Postings: 2037
Registriert seit 27.01.2020
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05.04.2026 - 19:56 Uhr
Stromberg, wieder alles wie immer | 3/10
was für ein furchtbar deprimierender Film |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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05.04.2026 - 23:35 Uhr
Once Upon a Time in the West (1968) Sergio Leone 10/10 |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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06.04.2026 - 14:27 Uhr
Anatomy of a Murder (1959) Otto Preminger
Courtroom/legal drama ist wahrscheinlich echt mein liebstes Microgenre, das find ich fast nie langweilig. 8/10 |
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Luc
Postings: 4795
Registriert seit 28.05.2015
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06.04.2026 - 16:42 Uhr
Un Poeta 8/10
Puh, hundertzwanzig Minuten jemandem beim Arschlochsein zuzuschauen...
Aber der Hauptdarsteller macht das grandios, mit Mimik, Körperhaltung, Blicken.
Und das als Laiendarsteller!
Und lässt William H. Macy in Fargo geradezu als Glückspilz erscheinen :)
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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06.04.2026 - 17:28 Uhr
@Luc Bei dem überleg ich seit Wochen, ob ich ins Kino gehen will, aber ich vermute vom Trailer, da reicht mir das VOD-Release. Oder würdest du sagen, der gewinnt im Kino deutlich? |
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Luc
Postings: 4795
Registriert seit 28.05.2015
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06.04.2026 - 18:29 Uhr
Weiß ich nicht.
Ich gehe halt gerne ins Kino, Cineville-Karte sei Dank.
Der große Unterschied zu daheim ist immer, dass ich mich komplett auf den Film konzentrieren/einlassen kann, da keine Ablenkung wie Handy, Familie, Dringlichkeiten vorhanden sind |
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Old Nobody
User und News-Scout
Postings: 4238
Registriert seit 14.03.2017
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06.04.2026 - 19:46 Uhr
Ich geh überhaupt nicht mehr gerne ins Kino weil im Publikum fast immer Leute dabei sind, die mir auf den Zeiger gehen mit Dauergeknister, - Geschmatze und, oder - Gequatsche. Ich kann mich davon einfach nicht mehr abgrenzen.
Deswegen war ich gestern froh und dankbar, dass Sentimental Value endlich online verfügbar wurde. Zu meiner Überraschung sogar direkt bei hbo Max. Also direkt wieder ein Monatsabo gemacht weil auch die 2. Staffel The Pitt in 2 Wochen voll ist.
Zu Sentimental Value:
Die hohen Hoffnungen in den Film wurden absolut erfüllt.
Großartig besetzt, starke Story, toll geschrieben und umgesetzt, berührend, persönlich und auch ein ganzes Stück weit authentisch.Wirkt nach und ich habe große Lust mich gleich nochmal in diese Stimmung reinfallen zu lassen. Auch ein paar sehr schöne Songs drin.
War auf ganzer Länge jetzt nicht die intensivste Erfahrung aber der Film hatte viel Tiefe und lässt Raum auch für ungesagtes. Er war auch zu keinem Zeitpunkt langatmig, die Laufzeit geht voll klar.
Man könnte meinen, Reinsves Performance war in der schlimmste Mensch der Welt etwas eindrucksvoller.
Aber sie ist sehr gut auch hier, in ihrem Gesicht, in ihrer Mimik lässt sich einiges an Zwischentönen, an eben dem Ungesagten ablesen. Die Emotionen sind hier des öfteren hinter einem Lächeln oder einem „ alles gut“ versteckt.
Da ist immer auch etwas Unbehagliches, was da mitschwingt.
Klare Empfehlung von mir
8,5-9/10 mit Tendenz eher zur 9. gibt auf jeden Fall ne baldige zweitsichtung
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Vive
Postings: 1486
Registriert seit 26.11.2019
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06.04.2026 - 20:59 Uhr
Der Hype um sentimental value ist für mich ein Rätsel. Der ist doch einfach ein Standard dänischer Film. Ziemlich gut aber halt auch normal bei denen, Durchschnitt haha |
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MopedTobias (Marvin)
Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion
Postings: 20408
Registriert seit 10.09.2013
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06.04.2026 - 21:04 Uhr
Als norwegischer Film ein "Standard dänischer Film" zu sein, ist ja auch eine Leistung. |
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ijb
Postings: 8405
Registriert seit 30.12.2018
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06.04.2026 - 21:07 Uhr
Auf die Gefahr, dass ich gleich wieder imaginär die "Oberlehrer"-Keule auf den Kopf bekomme - aber "Sentimental Value" ist im Wesentlichen ein norwegischer Film. Es stimmt zwar, dass Regisseur Joachim Trier mit dem dänischen Lars verwandt ist und, wenn ich mich nicht täusche, auch in Kopenhagen studiert hat, aber er ist an sich Norweger, und der Film spielt, wie Joachim Triers bekannte "Oslo-Trilogie", auch in Oslo, größtenteils auf Norwegisch.
Ich würde davon abgesehen schon sagen, dass der nochmal ne Ecke besser ist als so ziemlich die meisten dänischen und norwegischen Filme. Bzw. als die allermeisten Filme des letzten Jahres überhaupt. |
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ijb
Postings: 8405
Registriert seit 30.12.2018
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06.04.2026 - 21:08 Uhr
Der Film hätte auf jeden Fall ein paar der "normalen" Oscars verdient gehabt (Regie, Drehbuch, Stellan Skarsgard...), nicht nur den für den "besten Film" (der Welt). |
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Deaf
Postings: 3810
Registriert seit 14.06.2013
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06.04.2026 - 21:11 Uhr
Ganz falsch ist es aber auch nicht. Produktionsländer sind Norwegen, Dänemark, Schweden, Deutschland, Frankreich und UK. |
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Vive
Postings: 1486
Registriert seit 26.11.2019
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06.04.2026 - 21:29 Uhr
Nordisch halt |
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ijb
Postings: 8405
Registriert seit 30.12.2018
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06.04.2026 - 21:36 Uhr
@ Deaf
Nee, klar, "ganz falsch" ist es nicht. Aber das ist halt so ein bisschen so eine neue Entwicklung, dass viele größere Produktionen drei, vier oder fünf Co-Produktionsländer haben, um die Summen zusammenzubekommen. Vor allem Deutschland ist fast immer dabei; deshalb laufen auch bei den großen internationalen Filmfestivals seit Jahren immer vier, fünf "deutsche" Filme im Wettbewerb. Da finden Monika Grütters, Claudia Roth und W. Weimer sehr gut - in der allgemeinen Wahrnehmung wird das dann aber eher nicht als "deutsches Kino" gesehen.
(Selbst bei Michael Haneke, der ja gebürtiger Münchner ist und z.B. "Das weiße Band" eine 50% deutsche Produktion mit einem explizit deutschen Thema war, haben alle (außer den deutschen Geldgebern) irgendwie vehement drauf bestanden, das als "österreichischen" Film zu bezeichnen".) |
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ijb
Postings: 8405
Registriert seit 30.12.2018
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06.04.2026 - 21:37 Uhr
PS: ich hatte deshalb ja auch "im Wesentlichen" geschrieben |
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VelvetCell
Postings: 9922
Registriert seit 14.06.2013
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06.04.2026 - 22:31 Uhr
Musste mir den neuen Anaconda mit Jack Black ansehen. Du meine Güte, was ein Trash. Aber auch nicht trashig genug, um Kult zu sein.
3/10 |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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06.04.2026 - 22:37 Uhr
Hab nach einem ziemlich epischen Run leider heute auch mal wieder was Schlechtes gesehen:
Feel My Voice (2026) Luca Ribuoli
Italienische Netflix-Produktion mit der Pop-Sängerin Sarah Toscano in der Hauptrolle, die als einzige in ihrer Familie hören kann und deshalb die eigenen Träume (singen, obviously) hinter familiäre Verantwortung stellen muss. 3/10 |
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Arne L.
Postings: 3122
Registriert seit 27.09.2021
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06.04.2026 - 22:44 Uhr
Ah, hab noch vergessen:
Queen Margot (1994) Patrice Chéreau
Natürlich glaube ich wie jeder nächstbeste Typ an Isabelle Adjani supremacy, aber dafür kannte ich abgesehen von „Caché“ Daniel Auteuils Werk nicht wirklich. Er spielt in diesem brutalen und blutigen, aber dennoch großartigen Historiendrama, einen paranoiden Hugenotten und das wahnsinnig gut. Den Film werde ich mir in den nächsten Jahren bestimmt noch einmal ansehen. Der deutsche Verleihtitel "Die Bartholomäusnacht" klingt ausnahmsweise sogar fast cooler als der internationale und der Originaltitel. Und ich habe die 2013 von Pathé restaurierte Fassung gesehen. Gibt wohl vier merklich unterschiedliche Schnittfassungen. 8/10 |