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nagolny
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28.02.2026 - 17:54 Uhr
"The Tree of Life" ist wirklich großartig.
Bei spirituellen Filmen bin ich oft raus, aber hier hat es für mich tatsächlich funktioniert, auf einer lyrischen Ebene. |
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MopedTobias (Marvin)
Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion
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28.02.2026 - 19:54 Uhr
Es gibt keinen Film auf der Welt, bei dem sich meine Meinung so radikal geändert hat wie bei "The tree of life". Vom pseudo-deepen Eso-Quatsch zum völlig einzigartigen, filmsprachlich meisterhaften, auf einer tiefen emotionalen Ebene ergreifenden Kunstwerk. Klare 10/10 inzwischen. Und Malick ist generell einer der faszinierendsten Filmschaffenden überhaupt. |
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RaylanGivens
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28.02.2026 - 19:58 Uhr
Obwohl ich Mel Gibson (schon seit 2006) als privaten Mensch überhaupt nicht mag, muss ich doch zugeben dass Hacksaw Ridge doch ein ziemlich gelungener Film ist. Teilweise höchst unrealistisch, aber trotzdem gute Unterhatung 7,25 / 10 |
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RaylanGivens
Postings: 355
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28.02.2026 - 20:00 Uhr
@MopedTobias
Dachte für ne Sekunde du meintest Rami Malek; das wär höchst ulkig. |
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fakeboy
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Registriert seit 21.08.2019
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28.02.2026 - 23:05 Uhr
@boneless: Danke für den Hinweis auf Days Of Heaven. Grad geschaut, fantastische Bilder. Und die Erzählstimme ist absolut einnehmend. Toller Film. Mein erster Malick. Hab nun grad sehr Lust auf Tree Of Life. |
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Kai
User und News-Scout
Postings: 3328
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28.02.2026 - 23:45 Uhr
Marty Supreme
Das hat Spaß gemacht, wirkt aber auch irgendwie ziemlich durcheinander. Zum Meisterwerk fehlt etwas der Feinschliff und 20 Minuten weniger hätten sicher nicht geschadet.
8/10 |
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boneless
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Registriert seit 13.05.2014
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01.03.2026 - 00:05 Uhr
@boneless: Danke für den Hinweis auf Days Of Heaven. Grad geschaut, fantastische Bilder. Und die Erzählstimme ist absolut einnehmend. Toller Film. Mein erster Malick. Hab nun grad sehr Lust auf Tree Of Life.
Gern. Ich kenne von Malick lediglich noch A Hidden Life, den ich auch sehr gut fand. Der nächste Film wird wohl The Thin Red Line werden.
Im Schatten
Deutschland braucht mehr Regisseure wie Thomas Arslan. Und mehr Filme wie "Im Schatten". Jetzt. 8/10
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terranova
Postings: 594
Registriert seit 24.12.2014
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01.03.2026 - 10:43 Uhr
"Obwohl ich Mel Gibson (schon seit 2006) als privaten Mensch überhaupt nicht mag, muss ich doch zugeben dass Hacksaw Ridge doch ein ziemlich gelungener Film ist. Teilweise höchst unrealistisch, aber trotzdem gute Unterhatung 7,25 / 10"
auch gestern gesehen.
ambivalent würd ich mal sagen.
Der erste Teil inklusive Ausbildungszeit (bis auf Vince Vaughn als Drill Sergeant bissi lachhaft (zb im Vergleich mir R. Lee Ermey in Kubricks Full Metal Jacket) war noch ok, die Frontszenen nahe/auf Okinawa driftete da schon mehr als lachhaft unfreiwillig komisch schon ins comic-hafte ab (Ziehszene mit Vaughn).
Neben den komplett unrealistischen battleszenen und auf effekthascherei dargestellten szenen (gedärme, weggesprengte körperteile, 10fach wiederholte szenen der flammenwerfer etc), die übliche stereotype freund/feind darstellung mit dem reinramschen der dämlichsten japaner cliches (Sturmangriffe, Harakiri Szene, etc).
Obendrauf dann noch die schlussendlich doch sehr medioker erzählte Story um das Helfersyndrom des Hauptcharakters inklusive Strickleiter-Fiasko inklusive Sonnenuntergang. Puh.
Mehr als 4/10 ist da nicht drin. |
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Loketrourak
Postings: 3690
Registriert seit 26.06.2013
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01.03.2026 - 12:45 Uhr
Supermarkt von Roland Klick (1974).
Ich verstehe die Filmpreise dafür nicht. Ich mag ja Hamburg in den frühen 70ern, das Lokalkolorit geht schon in Ordnung, aber Handlung, Anschlüsse und Dialoge lassen mich ob ihrer aus meiner Sicht handwerklichen Schnitzer etwas ratlos zurück. Keinen Autoren- sondern einen Actionfilm drehen zu wollen in allen Ehren, aber ich kann die Größe nicht erkennen. Kann an mir liegen, aber die Menschen, die mitgeschaut haben, sahen das ganz ähnlich. |
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DerMeister
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Registriert seit 22.06.2013
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02.03.2026 - 01:33 Uhr
Top 10 für Februar:
01. L' immortelle (1963, Alain Robbe-Grillet)
02. The Sky Socialist (1968, Ken Jacobs)
02=Blue (2002, Hiroshi Ando)
04. The Wild Geese (1953, Shiro Toyoda)
05. The Secret Agent (2025, Kleber Mendonca Filho)
05=Snow Flurry (1959, Keisuke Kinoshita)
07. Of Whales, the Moon, and Men (1963, Michel Brault/Pierre Perrault)
08. Wind (1996, Marcell Ivany)
09. Your Face (2018, Tsai Ming-liang)
10. Die Bergkatze (1921, Ernst Lubitsch) |
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Arne L.
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02.03.2026 - 03:45 Uhr
@DerMeister Danke, hab wie immer was für die Watchlist mitgenommen. Besonders "L'Immortelle" sieht toll aus. "Szél" oder "Wind" von Ivany fand ich auch richtig super. Kurzfilm-Tipps nehm ich immer gerne.
"Of Whales, the Moon, and Men" hab ich kurioserweise vor drei Tagen auf meine Watchlist gepackt, hab ich eben gesehen. Wurde der irgendwo erwähnt? Criterion Closet oder so? Wo hast du den geschaut, wenn ich fragen darf? |
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fitzkrawallo
Postings: 1928
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02.03.2026 - 08:19 Uhr
Einiges sehr gutes gesehen in jüngerer Zeit:
Sentimental Value (8/10)
The Secret Agent (8/10)
Marty Supreme (8/10)
Sirāt (7/10)
Dass die ersten drei derzeit gefühlt auch breiteren Anklang finden, halte ich für eine sehr positive Entwicklung, sind ja nun alle nicht gerade auf Mainstream geeicht. Schön auch, dass es bei Mubi den Kleber Mendonça Filho-Backkatalog gibt. "Bacurau" hatte ich schon gesehen, aber da scheint mir noch einiges zu holen zu sein. |
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fuzzmyass
Postings: 20885
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02.03.2026 - 21:12 Uhr
Father Mother Sister Brother 8/10
Mal wieder ein schöner, wenn auch teilweise etwas "unspektakulärer" (im Jarmusch Universum sicher ein komischer und nicht wirklich passender Begriff :)) Film.
Paterson war ein spätes Meisterwerk und einer seiner IMO besten Filme (10/10 IMO), danach kam mit Dead Don't Die ein sehr unterhaltsamer, aber auch etwas ZU schräger bzw. vermutlich sein schwächster Film auf höherem Niveau (7/10)...
jetzt wieder etwas back to the roots mit einem Anthologie Film aus 3 Episoden über Familien und gestörten Verhältnissen deren Mitglieder, verbunden durch kleine Details/Elemente (Skater, Rolex Uhren, Wasser :D)... Finde der mittlere Teil, wo 2 Töchter ihre Mutter zum jährlichen Teekränzchen in Dublin besuchen etwas schwächer und langweiliger als die anderen beiden, während der erste mit dem Vater Tom Waits in der Pampa in New Jersey schräg unterhält sowie inkl. fantastischer Wendung am Ende etwas überrascht und der letzte am meisten berührt inkl. der schönsten Cinematography des Films (2 Zwillinge schließen in Paris mit dem unfallbedingten Tod ihrer Eltern ab)...
Ich denke der Film könnte etwas spalten, aber ich als langjähriger Jarmusch Fanboy bin sehr zufrieden, auch wenn nicht total überwältigt wie es bei Paterson noch der Fall war... Jarmusch enttäuscht nie, zumindest mich nicht :)
Habe jetzt schon Lust auf eine Zweitsichtung und bin gespannt, ob ich da noch kleine Details entdecke |
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Arne L.
Postings: 2790
Registriert seit 27.09.2021
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02.03.2026 - 23:31 Uhr
Accattone (1961) Pier Paolo Pasolini
Der Debütfilm von Provokateur Pasolini ist hauptsächlich mit Laiendarstellern aus dem Millieu und in enger Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Franco Citti entstanden. Ich kann bestimmte Darstellungen auch normalerweise akzeptieren, wenn es eben darum geht, einen realistischen Eindruck eines sozialen Millieus, einer Zeit oder eines politischem Klimas zu zeigen, aber die allgegenwärtige Misogynie in dem Film war in diesem eigentlich interessanten und teilweise sehr ästhetischen Film stellenweise echt nervig und fühlte sich ein bisschen relativierend an. Deshalb nur 7/10.
Little Bone Lodge (2023) Matthias Hoene
Zwei Verbrecher landen nachts in einer abgelegenen Hütte bei einer Familie. Einer dieser Filme, wo von Anfang an klar ist, dass es Geheimnisse und eine Gewalteskalation gibt. Kritiken sind insgesamt wohlwollend, ich hab aber nach gutem Beginn immer mehr das Interesser verloren, bis es mich am Ende nicht mehr gejuckt hat, wer nun überlebt. 4/10
Death Whisperer (2023) Taweewat Wantha
Erster, sehr erfolgreicher Teil eines thailändischen Horrorfranchises, von dem es mittlerweile schon drei Filme gibt. Startet stark, hat ein paar gute Szene, besonders für Gore-Fans, ist mit 120 Minuten für einen Horrorfilm aber deutlich zu lang. Das gibt die Geschichte einfach nicht her. 5/10
The Odessa File (1974) Ronald Neame
Basierend auf einer echten Terrorzelle aus Altnazis entsteht in Hamburg ein Katz-und-Maus-Spiel mit Jon Voight in der Hauptrolle. War insgesamt interessant und cool, ein paar Locations wie den Bahnhof St. Pauli zu sehen. 7/10
Incendies (2010) Denis Villeneuve
Der Film um zwei Geschwister, die nach dem Tod ihrer Mutter, ihren Bruder und Vater im mittleren Osten finden sollen, ist in meinen Augen Villeneuves Meisterwerk. Hab in meinem Leben kaum einen bedrückenderen Spielfilm gesehen und Villeneuve ist clever genug, um sich bewusst zu sein, dass er einen Western Gaze auf das Thema hat und es deshalb nicht zu sehr mit einem bestimmten Ort oder Konflikt aufzuladen. Hat auch beim zweiten Schauen kein bisschen an Wirkung verloren. 10/10
Shutter (2004) Parkpoom Wongpoom, Banjong Pisanthanakun
Der thailändische Horrorfilm um einen Fotografen, der nach einem Unfall von einem Geist heimgesucht wird, wurde jetzt einige Male neu verfilmt. Gerade erst von Netflix. Ans Original kommt bisher scheinbar nichts ran und die Auflösung finde ich auf jeden Fall eine der cooleren im Horrorgenre. 7/10
Murder on the Orient Express (1974) Sidney Lumet
War interessant zu sehen, wie der Lumet auf mich wirkt, weil ich wegen meines Alters zuerst die moderne Version von Kenneth Branagh gesehen und auch mehr Bezug zu den Darsteller:innen in der 2017er-Version habe. Aber auch die über 50 Jahre alte Variante mit Finney als Poirot und Ingrid Bergmann und Sean Connery ist ziemlich gut gealtert, was auch an der guten Vorlage liegt. 7/10
Star Wars: The Last Jedi (2017) Rian Johnson
Für mich der beste Film aus der neuen Trilogie, auch nach Rewatch und auch, obwohl der Humor mich dieses Mal deutlich mehr gestört hat. Aber insgesamt schon irgendwie nervig, was das Franchise und die Lore eigentlich hergeben und was man als "Fan" am Ende vorgesetzt bekommt. Hätte gerne mehr von Johnsons Vision gesehen. 7,5
Save the Green Planet! (2003) Jang Joon-hwan
Die Vorlage zu "Bugonia" (den ich noch nicht gesehen habe) und Jang Joon-hwans Debütfilm. Besonders vor dem Hintergrund sehr beeindruckend und krass, wie versiert er verschiedene Genres jongliert. Arrow Video hat eine 4K-UHD-Box rausgebracht, die die 30 Euro für Sammler:innen locker wert ist in meinen Augen. Schade, dass er krankheitsbedingt das Remake abgeben musste. Werd die Tage mal schauen, was Lanthimos draus gemacht hat. Aber wird schwer für ihn vom Gefühl. 8/10
Morning Glory (2010) Roger Michell
Nach Harrison Fords bewegender Rede zum Preis für sein Lebenswerk, wollte ich einen Film von ihm schauen, den ich nicht schon ein Dutzend Mal geschaut habe. Da sprang mich "Morning Glory" an, wo er einen verbitterten alten Journalisten spielt, der vertraglich verdammt ist, sich auf eine Position im Morgenfernsehen einzulassen. Guckt sich auch beim zweiten Mal gut weg und hat wirklich lustige Moment, auch wenn's von seiner Hall of Fame natürlich meilenweit entfernt ist. 6/10
Iphigenia (1977) Mihalis Kakogiannis
Und noch mal eine Empfehlung für physische Sammler:innen. Das Radiance-Release aus letztem Monat bringt den griechischen Historienfilm das erste Mal in HD in die Heimvideothek und ist trotz limitierter Auflage auch noch nicht ausverkauft. Wer (mythologische) Historienfilme mag, sollte hier zugreifen. 8/10 |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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04.03.2026 - 13:11 Uhr
Father, Mother, Sister, Brother 6.5/10
Nein, kein schlechter Film, aber so richtig "zünden" wollte der bei mir auch nicht.
Erschien mir insgesamt eher als eine Art Fingerübung, die Bemühung die drei Geschichten miteinander zu verbinden (Skater, Anstossen) waren auch arg bemüht.
Kill The Jockey 8.5/10
Was hab ich denn da gesehen?
Einen Sportfilm, einen Gangsterfilm, einen Transgenderfilm, eine fantastische Traumreise oder gar alles auf einmal?
Der Film ist wahrlich unfassbar, immer wenn man denkt man hat ihn, biegt er wieder komplett anders ab.
Dazu faszinierende Choreographien, visuell sehr ausgefallene Ideen und ein gutes Ensemble.
Ich hatte beim Schauen sehr viel Sapß und mehr als einmal den Eindruck Bunuel hätte da, ob der Vielzahl an absurden Ideen, seine Finger drin gehabt.
Der Kameramann ist Timo Salminen (Kaurismäki).
(Läuft bei mubi) |
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kingsuede
Postings: 5259
Registriert seit 15.05.2013
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04.03.2026 - 19:49 Uhr
Bugonia von Yorgos Lanthimos
Mir gefallen seine Filme immer weniger. Bugonia ging für mich so gar nicht.
4/10 |
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Vive
Postings: 1391
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 07:11 Uhr
bin auch überrascht, dass der film diesen hype bekommt. inhaltlich für mich ziemlich schwach.
andererseits freue ich mich, dass so ein freakfilm so prominent ist. |
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cargo
Postings: 832
Registriert seit 07.06.2016
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05.03.2026 - 07:43 Uhr
The Bride!
Leider die erste große Enttäuschung des Jahres, obwohl Plot und Cast eigentlich enormes Potenzial hatten. Die feministische Botschaft wird extrem mit dem Holzhammer rausgehauen und ist dann auch noch inkonsequent, weil ausgerechnet der weibliche Hauptcharakter viel zu oft als schwaches Geschlecht inszeniert wird und der Film dadurch seltsam gegen die eigene Aussage arbeitet. Es gibt tolle Shots, starkes Spiel von Jessie Buckley und Christian Bale – aber am Ende bleibt der Film deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück.
5/10 |
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Enrico Palazzo
Postings: 8352
Registriert seit 22.08.2019
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05.03.2026 - 08:06 Uhr
Empire sieht es ähnlich:
https://www.empireonline.com/movies/reviews/the-bride-review/ |
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Vive
Postings: 1391
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 08:50 Uhr
in meinen augen kriegt jessie buckley momentan auch das Margot robbie/emma stone-treatment, sie wird mit unablässiger präsenz so verbrannt, dass man sie bald einfach nicht mehr sehen will. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8352
Registriert seit 22.08.2019
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05.03.2026 - 09:17 Uhr
Aber eigentlich war sie doch zuletzt mehr oder weniger nur in Hamnet zu sehen, oder? Woher kommt dein Eindruck? |
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cargo
Postings: 832
Registriert seit 07.06.2016
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05.03.2026 - 09:51 Uhr
Finde auch absolut nicht, dass Jessie Buckley übermäßig zu sehen war. Es gibt halt jetzt gerade eine Überschneidung mit "Hamnet" und "The Bride!". |
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Vive
Postings: 1391
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 10:05 Uhr
stimmt schon - allzu geballt war ihre präsenz nicht speziell in letzter zeit, da hat mich mein eindruck getäuscht, weil ich wicked little letters und fingernails beide erst kürzlich gesehen habe, dann nochmal i'm thinking of ending things und men rewatched habe.
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fakeboy
Postings: 6522
Registriert seit 21.08.2019
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05.03.2026 - 10:25 Uhr
@kingsuede: was gefiel nicht? Bugonia ist auf meiner Watchlist. Poor Things fand ich - mit wenigen Einschränkungen - grossartig |
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Arne L.
Postings: 2790
Registriert seit 27.09.2021
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05.03.2026 - 12:33 Uhr
Hab mir eben "Bugonia" angeschaut und ich bin wirklich ein bisschen ratlos, warum der Film existiert, vor allem, wenn er die Leute davon abhält, den wesentlich interessanteren und verrückteren "Save the Green Planet!" anzuschauen. Ist jetzt keine komplett ärgerliche Westernization, aber gerade im direkten Vergleich kann ich nur mit den Schultern zucken. Wirkt aber bestimmt anders, wenn man halt nur "Bugonia" schaut. 5/10 |
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nagolny
Postings: 2453
Registriert seit 06.11.2022
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05.03.2026 - 13:08 Uhr
Ja, dann ist der gut.
Und macht auch Lust auf das Original.
Das werden einige dadurch erst kennen lernen. |
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Arne L.
Postings: 2790
Registriert seit 27.09.2021
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05.03.2026 - 13:21 Uhr
@nagolny Wenn das wirklich den Effekt hat, dann begrüße ich das natürlich. Beim Durchschauen der populären Letterboxd-Reviews sah es aber eher so aus, als würden die Leute denken, Lanthimos hätte sich die Geschichte ausgedacht. Hoffentlich hast du Recht, dass ein paar Menschen mehr auch das Original gucken. |
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nagolny
Postings: 2453
Registriert seit 06.11.2022
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05.03.2026 - 14:33 Uhr
Wer den Abspann sieht, weiß zumindest schonmal Bescheid. Anscheinend gehören die meisten letterboxd user zu den Banausen, die dies nicht tun. |
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boneless
Postings: 7027
Registriert seit 13.05.2014
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05.03.2026 - 21:28 Uhr
Ich fand Bugonia großartig, kenne Safe The Green Planet aber noch nicht (der sitzt seit Jahren in meiner Watchlist fest). Zwei gute Freunde von mir haben beide Filme gesehen und beide fanden Bugonia besser. Ist wohl wie immer Ansichtssache. |
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Arne L.
Postings: 2790
Registriert seit 27.09.2021
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06.03.2026 - 11:31 Uhr
Red Angel (1966) Yasuzo Masumura
Eine junge Krankenpflegerin wird während des Japanisch-Chinesischen Krieges in die Lazarette an der Front geschickt. Dort erfährt sie in einem Umfeld, das eh schon von Gewalt und Leid geprägt ist, auch persönliche Gewalt, aber auch Zuneigung. Sehr hart anzusehender Film. 8/10
The Sixth Sense (1999) M. Night Shyamalan
Als Kind hab ich den Film vor allem als Horrorfilm verstanden, als junger Erwachsener als Paradebeispiel für einen gelungenen Twist und einen Film, der auch beim zweiten Gucken standhält und mittlerweile sehe ich auch in oberflächlichen Zügen die Auseinandersetzung und Darstellung von Trauer. Shyamalans Bester. 9/10
Who Killed Captain Alex? (2010) Nabwana IGG
Schwer, Ugandas ersten Actionfilm (so das Studio Wakaliwood selbst) neutral zu betrachten, weil er für unter 200 Dollar eigentlich nur fürs Dorf der Macher produziert wurde, die Originalfassung verloren gegangen ist und es nur die mit einem Voiceover eines Hypemans gibt. Hat Kultstatus in Teilen des Internets und ist grundsätzlich einfach ein Manifest des Spaßes und des Willens. Ein guter Film ist es eigentlich aber nicht. Irgendwie 7/10 wahrscheinlich.
Humanist Vampire Seeking Consenting Suicidal Person (2023) Ariane Louis-Seize
Eine junge Vampirin hat Gewissensbisse (höhö) und möchte keine Menschen töten. Für mich ein Film, der in Tradition von Tumblr-Ästhetik steht und zwar ein bisschen mit Pacing-Problemem zu kämpfen hat, den ich aber eigentlich von vorne bis hinten mochte. 8/10
Dawn of the Dead (1978) George A. Romero
Ja, ein Kultfilm, ich weiß. Und ich schätze auch Romero, mag Zombiefilme und das Kaufhaussetting ist cool. Aber das ist mir irgendwie alles zu albern und die Charaktere langweilig und da bin ich dann persönlich trotz des Einflusses nur bei einer 6/10. |
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kingsuede
Postings: 5259
Registriert seit 15.05.2013
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06.03.2026 - 18:34 Uhr
@fakeboy: Ich fand die Umsetzung ein wenig zu plakativ und routiniert. Es hat mich daher etwas ratlos zurückgelassen, auch wenn der Cast natürlich durchaus gut war. Aber Plemons und Stone sind dann auch bekannte Gesichter, die ich in solch einem Setting auch ein wenig zu gut gecastet finde. Das Ganze war dann letztendlich trotz Twist etwas zu unüberraschend. |
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Vive
Postings: 1391
Registriert seit 26.11.2019
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06.03.2026 - 18:56 Uhr
I Came By (2022)
für einen random netflix-find hat mir der absolut super gefallen!
spannend und atmosphärisch! kelly macdonald und das gesamte ensemble zeigen top performances.
hat mich an zach cregger und david fincher erinnert.
8/10
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Lateralis84skleinerBruder
Postings: 1139
Registriert seit 03.03.2019
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06.03.2026 - 20:07 Uhr
@Bugonia: Mich hat er zwar gut unterhalten, aber so nachhaltig beeindruckt wie ein Dogtooth, Sacred Deer oder Kinds of Kindness, war es nicht.
Den Spoiler zum Ende habe ich mir vorher unfreiwillig im Ansatz eingefangen, aber da dachte ich nur „immerhin konsequent Lanthimos“. Daran kann es also nicht gelegen haben. |
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kiste
Postings: 318
Registriert seit 26.08.2019
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07.03.2026 - 11:59 Uhr
Ich fand Bugonia, vor allem mit Blick auf die schauspielerischen Darbietungen klasse. Grad zum Ende hin waren da einige coole Szenen (z. Bsp. die Fahrradfahrt in das Heim der Mutter). Im Vergleich zu Safe the Green Planet wesentlich runder und präziser erzählt. Ich fand Save the Green Planet aber wesentlich erinnerungswürdiger weil er die Irrsinnsschraube noch ein Stück weiter dreht. Und der Mix aus Elementen von Komödie, Body Horror, Folter, Verschwörung, Martial Arts einem sehr unbedarft um die Ohren gehauen wird. Es gab aber glaube nicht diesen creepy Cop. Beides feine Filme. |
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Lucas mit K
Postings: 425
Registriert seit 19.07.2024
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07.03.2026 - 19:48 Uhr
Father Mother Sister Brother
Ich mochte das ruhige Tempo, die klare Struktur, die Autofahrten. Aber als Ganzes war mir der Film zu öde. Die drei Episoden kamen für mich nicht ganz zusammen, vor allem nicht durch die erzwungen wirkenden gemeinsamen Motive. Das ging für mich irgendwie nach hinten los.
Story 1 gefiel mir wahrscheinlich noch am besten, wahrscheinlich weil es stellenweise sehr lustig war und mit der Pointe am Ende zugleich auch sehr traurig.
Story 2 gefiel mir am wenigsten, hier fand ich den Film zwischenzeitlich unfassbar träge und fad.
Story 3 landete für mich irgendwo dazwischen. Das war schon sehr melancholisch, dieses Flanieren durch die leere Wohnung und das gemeinsame Erinnern über alte Fotos. Nett, aber nicht wirklich was Neues? Fühlte sich an, wie schon tausendmal so gesehen.
Im allgemeinen positiv: Jim Jarmusch schafft es auf sehr kurzer Strecke mit wenigen Worten ganze Familien- und Lebenswelten zu zeigen, ohne sie zu sehr auszuschmücken. Das ist schon bemerkenswert. |
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Sneedlewoods
Postings: 1530
Registriert seit 07.05.2023
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07.03.2026 - 23:54 Uhr
Wir kommen gerade aus dem Kino
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Solide Unterhaltung mit ein paar Längen.
8/10 |