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Arne L.
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25.01.2026 - 10:56 Uhr
Hideko the Bus Conductress (1941) Mikio Naruse
8/10
The Time That Remains (2009) Elia Suleiman
8/10
The Voice of Hind Rajab (2025) Kaouther Ben Hania |
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ijb
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25.01.2026 - 12:56 Uhr
@Arne
The Voice of Hind Rajab (2025) Kaouther Ben Hania
Da hast du die Wertung vergessen. Ich habe so enorm Kritisches über den Film gelesen - speziell die EPD- und Filmdienst-Rezensionen (und wahrscheinlich critic.de), dass ich entschieden habe, den nicht anzuschauen. Stimmst du mit den genannten Rezensionen überein?
Ich kann mich nicht erinnern, ob ich "Die Zeit, die bleibt" gesehen habe. Dem Titel nach würde ich vermuten: ja - aber irgendwie klingelt da nix. Es gibt vermutlich von jemand anderem einen Film mit dem gleichen Titel (François Ozon?). Aber "Divine Intervention" (2002) war damals eine sehr starke Sache. Wie sich die Zeiten doch ändern... Müsste man heute mal wieder schauen. |
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ijb
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25.01.2026 - 13:02 Uhr
Ich selbst hab gestern noch einmal "Springsteen - Deliver me from Nowhere" gesehen; beim zweiten Mal bzw deutsch Rewatch fand ich den sogar noch besser, runder. Kleine (bereits erwähnte) Kritikpunkte findet man, sind aber vernachlässigbar. Nachdem ich mich die letzten Wochen recht intensiv mit dem Werk von Springsteen beschäftigt habe, sehe ich auch einige Details, die ich beim ersten Mal nicht so klar gesehen hatte. Auch das ebenfalls bei Disney+ zu schauende Bonus-Interview mit Springsteen, Jon Landau, Regie & Hauptdarstellern bekräftigt nochmal, dass der Film auf jeden Fall sehr viele gelungene Aspekte hat, die auch sehr eigen sind.
Außerdem diese Woche gesehen: ein Drittel von Christian Marclays "The Clock" (8 von insgesamt 14 Stunden). Auch hier würde ich 9/10 geben, mit Luft nach oben. |
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Arne L.
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25.01.2026 - 13:09 Uhr
Ah, sorry. Also der Film von Suleiman ist ganz runtergebrochen eine Wes-Anderson-artige Vision der Besatzung Palästinas mit ganz düsterem Humor, hellen Farben und situativen Gags zwischen Gräueltaten. Funktioniert viel besser, als man beim Lesen vielleicht denkt.
Und ich finde es schwer, "The Voice of Hind Rajab" ohne seinen Kontext zu bewerten. Filmisch fand ich ihn ok, da gibt es ein, zwei Kniffe, die den Bezug zur Realität klarmachen, die mir gefallen haben. Aber die Geschichte dahinter ist natürlich so schrecklich, dass ich von den 90 Minuten bestimmt 30 Minuten Tränen in den Augen hatte oder richtig geweint habe. Bin da bei einer 7/10 insgesamt, aber was bedeutet das schon?
Ich les gleich mal bei EPD und Filmdienst quer, dann kann ich vielleicht mehr dazu sagen. |
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ijb
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25.01.2026 - 13:21 Uhr
Und ich finde es schwer, "The Voice of Hind Rajab" ohne seinen Kontext zu bewerten. Filmisch fand ich ihn ok, da gibt es ein, zwei Kniffe, die den Bezug zur Realität klarmachen, die mir gefallen haben. Aber die Geschichte dahinter ist natürlich so schrecklich, dass ich von den 90 Minuten bestimmt 30 Minuten Tränen in den Augen hatte oder richtig geweint habe. Bin da bei einer 7/10 insgesamt, aber was bedeutet das schon?
Ja, das meinte ich, deckt sich mit den Rezensionen, die ich gelesen habe.
Die Beschreibung von dem Suleiman-Film kommt mir tatsächlich sehr bekannt vor. Der vorherige Film "Divine Intervention" hat allerdings auch schon einiges in der Richtung, war allerdings noch eher realistisch. (Das sage ich jetzt mit sehr großer Distanz zum tatsächlichen Sehen.) |
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ijb
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25.01.2026 - 13:23 Uhr
Die Filmkritik von Leonard Krähmer bei critic.de finde ich da ziemlich überzeugend:
https://www.critic.de/film/the-voice-of-hind-rajab-19564/
aber mir entsprechen natürlich sehr solche Absätze wie
Die Unterscheidung zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm, wie sie in Festivalkatalogen und anderswo häufig getroffen wird, ist müßig. Sie entspringt einem Verlangen nach Ordnung und Übersicht. Plakativ gesprochen wollen wir einfach wissen, ob das, was der Film uns zeigt, der „Realität“ entspringt oder „nur“ erfunden ist. Tatsächlich richtet aber noch der nüchternste Dokumentarfilm die Realität für seine Zwecke zu, insofern er sie inszeniert, was immer auch Entscheidungen gegen andere Bilder und andere Inszenierungsweisen miteinschließt. Ebenso erzeugt jeder Spielfilm dokumentarische Effekte – und wenn er nur nebenbei ein paar Fetzen äußerer Wirklichkeit errettet. Die Filme der Tunesierin Kaouther Ben Hania werden gern als „Hybride“ bezeichnet, weil sie die brüchige Trennung von Fiktion und Dokument durch eine Vermischung der Inszenierungsmodi und Schauspielweisen aktiv herausfordern. |
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nagolny
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25.01.2026 - 15:00 Uhr
24 Hour Party People, Syriana, Persepolis, Das Mädchen Wadjda, Systemsprenger, Deliver me from Nowhere sind solche Spielfilme, die viele quasi dokumentarische Elemente enthalten. |
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ijb
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25.01.2026 - 15:11 Uhr
@ nagolny
Klar. Manche argumentieren ja, dass letztlich jeder Spielfilm dokumentarische Anteile enthält. Die Frage ist dann ja eher / nur, in welchem Ausmaß.
Und andersrum isses eben auch so, dass kein Dokumentarfilm vollkommen neutral sein kann und jeder Dokumentarfilm ganz klar erzählerische Methoden nutzt (und jeder Filmemacher das auch weiß und nicht verleugnet) – selbst wenn du die Kamera nur hinstellst und 90 Minuten am Stück laufen lässt, triffst du eine Entscheidung über deine Perspektive, über das, was du zeigen (und eben nicht zeigen) willst. (Deshalb betone ich ja immer wieder, dass "Dokumentation" kein Synonym für "Dokumentarfilm" ist.) |
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ijb
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25.01.2026 - 15:16 Uhr
Sachen wie "Deliver me from Nowhere" finde ich da besonders spannend. Weil das hätte genau so gut auch ein Dokumentarfilm sein können, mit "Re-enactments". Von der Liebesgeschichte abgesehen (und wahrscheinlich von den haargenauen Dialogen, bspw. zwischen Landau und seiner Frau) wird es ja so dargestellt, dass es wirklich ziemlich genau so passiert ist, bis dahin, dass die beiden Schauspieler Springsteen und Landau so exakt imitieren, wie es geht. Mir ist beim ersten Sehen nicht mal aufgefallen, dass Jeremy Allen White manche Passagen selbst singt. |
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Hierkannmanparken
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27.01.2026 - 15:14 Uhr
Etwas verspätet, mit Spoilern und mit Interpretationen, die vielleicht bereits im Thread besprochen wurden, aber:
Weapons
Ich fand die Kombination aus Horror und Humor echt wahnsinnig gut. Das Finale war ja so komisch, mir ist die Kinnlade runtergeklappt und gleichzeitig musste ich echt lachen. Die Kinderschauspieler müssen einen Riesenspaß gehabt haben.
Während es die paar obligatorischen Jumpscares gab, muss ich sagen, dass ich die Szenen deutlich beklemmender fand, in denen die Tür zu diesem Haus aufflog und man erstmal ein paar Sekunden ins Dunkle geschaut hat, bis jemand rauskam. Und beobachtet hat man das immer aus der Ferne, also wirklich keine Jump Scare-Gefahr, trotzdem, puh... :D
Und auch wenn ich nach dem Film nicht den unmittelbaren Drang hatte, über dessen metaphorische Bedeutung nachzudenken, weil er auch so einfach gut funktioniert hat, hab ich mich doch irgendwann gefragt, warum bestimmte Details so entschieden wurden. Zur Uhrzeit 2:17 hat ja der Regisseur schon gesagt, dass es eine Anspielung auf Room 217 aus The Shining war. Und wie in der Kubrick-Verfilmung, habe ich angefangen, so Symbole von Amerikas Machtpolitik zu entdecken. Wie die Besessenen mit ausgebreiteten Armen laufen, hat mich zB an Drohnen erinnert. Die Tante ist sehr deutlich in Red White n Blue gekleidet, als sie den Schulleiter besucht. Der Schulleiter selbst kotzt Öl, greift jemanden an der Tanke an und wird dann vom SUV überfahren. Dann natürlich das Gewehr, das bei dem einen Vater im Traum über dem Haus erscheint. Dann gesellschaftliche Krisen wie Drogenepidemien, School Shootings, überhitzte, polarisierende, nicht zielführende Debatten (zu Beginn bei der Schulversammlung).
Insgesamt beeindruckend, wie der Film auch ohne all diese Gedanken schlüssig ist, man sie sich aber trotzdem machen kann und dann alles Mögliche entdeckt. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8362
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27.01.2026 - 21:53 Uhr
The Rip 7,5/10
Netflix-Copthriller mit Matt Dämon und Ben Affleck. Ich fand ihn überraschend ziemlich gut. 120 kurzweilige Minuten Spannung, Twists und allem Genre-Pipapo. Etwas cheesy hinten raus. Ich würde ihn trotz leichter Schwächen hier und da zu den positiven Netflix-Produktionen zählen. |
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Vive
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29.01.2026 - 07:14 Uhr
Black Bag
ja, schön inszeniert, aber dann doch mit diesem quäntchen "überernster bullshit", das ich bei diesem spy-setting befürchtet hatte.
da wär eher ne gute mini-serie draus geworden, man hätte nicht ganz so überhastet erzählen müssen. gleich wieder vergessen. |
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oldschool
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29.01.2026 - 10:37 Uhr
Bei mir bekommt the RIP bestenfalls 6/10
Etwas zu generisch, einfallslose Action (ermüdentes Geballer) Hat etliche Längen und manches wirkte arg konstruiert. |
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BVBe
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29.01.2026 - 13:03 Uhr
@Hierkannmanparken zu WEAPONS
Ich empfand die meisten Splatterszenen als überflüssig und etwas störend. Der Film war am spannendsten, als alles noch mysteriös war. Aber dann wollte man wohl zeigen, was man masken- und gewalttechnisch alles drauf hat. Mir hätte die unerwartete Gabelszene gereicht, um die beängstigende Macht darzustellen. Und die wirklich bizarre Schlussszene. War ein guter Film mit schöner Erzählstruktur, aber mehr Suspense und weniger Gewalt hättens für mich besser machen können. |
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ijb
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29.01.2026 - 13:24 Uhr
@ BVBe
Ging mir genauso.
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Telecaster
Postings: 1430
Registriert seit 14.06.2013
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30.01.2026 - 00:22 Uhr
Primate
7/10
Affengeiler Popcorn-Horror. |
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Hierkannmanparken
Postings: 2915
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30.01.2026 - 11:16 Uhr
@BVBe Der Film war am spannendsten, als alles noch mysteriös war.
Selbst nachdem sich vieles aufgeklärt hat, blieb der Film aber spannend, z.B. als man beim Drogenabhängigen mitgefiebert hat, dass er den Polizisten zum Haus mit den entführten Kindern führt, obwohl seine Glaubwürdigkeit geschädigt war. Der Handlungsaufbau mit den verschiedenen sich zusammenfügenden Perspektiven bot viel Potenzial für ne klassische Thriller-Spannung, während die Horror-Spannung natürlich geringer wurde, je mehr man erfahren hat. |
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Croefield
Postings: 1776
Registriert seit 13.01.2014
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30.01.2026 - 11:28 Uhr
Hamnet
Gute Schauspieler*Innen und eine theoretisch fähige Regisseurin machen noch keinen guten Film. Die Charaktere haben mich nicht berührt und der immer gleiche Max Richter-Song hatte seinen Peak bei Arrival .
4/10, Oscar-Bait.
Song Sung Blue
Eine echte Überraschung. Ich mag keine Biopics, ich mag Neil Diamonds Musik nicht und der Film ist 30 Minuten zu lang, hätte mind. 3x früher aufhören können und ist hier und da zu kitschig und auf die 12. Und trotzdem ist das so herzlich, menschlich, unterhaltsam und toll gespielt, dass ich wirklich gerührt und emotional investiert war- Zudem wirklich angenehm warm und supersolide inszeniert. Eine Liebe zur Musik, eine Liebe zu den Tönen spürt man hier wirklich und auch wenn es nicht meine Musik ist, transportiert der Film wunderbar die Leidenschaft oder auch Sucht zu ebenjener und Liveauftritten sowie einer netten Patchwork-Familiengeschichte. Einfach ein kleiner, feiner Film.
7/10 mit Herz.
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BVBe
Postings: 837
Registriert seit 14.06.2013
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30.01.2026 - 12:05 Uhr
@Hierkannmanparken
Da hast su absolut Recht.
Ich mag ja diese Kleinstadt-Horrorfilme.
Die Schlussszene war echt krass - sowas bleibt in Erinnerung. |
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Arne L.
Postings: 2793
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30.01.2026 - 12:28 Uhr
Fires on the Plain (2014) Shinya Tsukamoto
Es gibt eine Version von 1959 von Kon Ichikawa, die als herausragend gilt und den Stoff des zugrundeliegenden Buches über die letzten Tage japanischer Soldaten auf den Philippinen zwischen Krankheit und Kannibalismus sehr ernst und als Drama inszeniert. Die Vision von Tsukamoto ("Tetsuo: The Iron Man") ist natürlich viel brutaler, psychedelischer und an der Grenze zum Exploit. Ernst nimmt er sich trotzdem, auch wenn man dem Film sein geringes Budget auf jeden Fall ansieht. Trotzdem gibt es viel (Verstörendes) zu entdecken. 7/10
Nobody Knows (2004) Hirokazu Kore-eda
Eine leise, langsame Geschichte, die auf dem echten Fall einer Frau basiert, die ihren kleinen Kindern etwas Geld gegeben und sie in einer Wohnung zurückgelassen hat. Die Kinder, von Laiendarsteller:innen mit so wenig Anweisungen wie nötig gespielt, müssen sich über Monate alleine organisieren und man kriegt einen (in meinen Augen) grausigen Eindruck, wie schrecklich Vernachlässigung ist. 9/10
All the Empty Rooms (2025) Joshua Seftel
Kurzfilm über einen Journalisten und Fotografen, der Eindrücke von Zimmern von Kindern sammelt, die bei Amokläufen in Schulen ums Leben gekommen sind. Interessante Verteilung des Fokus auf den Protagonisten. Hat mich bis auf zwei, drei Szenen überraschend kalt gelassen, auch wenn das Thema gut und sein Werk wichtig ist. 6/10
Rosemary's Baby (1968) Roman Polanski
Wusste natürlich schon sehr viel über den Film, hat aber der guten Geschichte kein bisschen geschadet. Gruselig ist hier natürlich nicht so viel, aber spannend trotzdem und Farrow ist super. 8/10
Maradona's Leg (2019) Firas Khoury
Kurzfilm über zwei Palästinenser-Jungs während der Fußball-WM 1990, die ihr Stickeralbum unbedingt vollmachen wollen und dafür nur noch Maradonas Beine brauchen. Toller und bunter Eindruck davon, wie Kindheit trotz der Situation aussehen konnte/kann. 8/10
Emilie Muller (1993) Yvon Marciano
Ein Wunder von einem Kurzfilm, bin total begeistert. Eine junge Frau bewirbt sich für eine Rolle und wird beim Casting gebeten, ihre Handtasche auszupacken und etwas zu den Gegenständen darin zu erzählen. 9,5/10
Uncle Moustache (1970) Bahram Beyzai
Ein griesgrämiger Mann zieht aus der Stadt ins Umland, nur damit der freie Raum vor seinem neuen Heim von Kindern zum Fußballplatz umfunktioniert wird. Das gefällt ihm gar nicht. Halbstündiger Film aus dem Iran mit wenig Worten und viel Mimik und Gestik aus der Schwarz-Weiß-Ära. Hatte seine Momente. 6/10
Afrique 50 (1950) René Vautier
Vautier wurde mit Anfang 20 von der Ligue française de l'enseignement nach Westafrika geschickt, um einen Film darüber zu drehen, was für tolle Arbeit die Kolonialisten da machen. Zurückgekommen ist er mit einem 17-minütigem Film, der als erster französischer Anti-Kolonialismus-Film gilt, der über 40 Jahre verboten war und für den er mehrere Monate ins Gefängnis musste. Gerade für das Alter des Films war ich total begeistert, wie er inhaltlich aufgebaut ist. 8/10
Tomorrow I'll Wake Up and Scald Myself with Tea (1977) Jindrich Polák
Ein Altnazi hat in diesem Science-Fiction Film aus der Tschechoslowakei durch Anti-Alterungspillen bis in die 90er überlebt, in denen kommerzielle Zeitreisen normal geworden sind. Er schmiedet einen Komplott, Hitler im Jahre 1944 eine Wasserstoffbombe in Granatengröße zu überreichen, um den Kriegsausgang in Richtung der Nazis zu kippen. Bei dem Plan geht vieles schief, auch wenn sie es tatsächlich bis zu Hitler schaffen. Kuriose Nummer mit einigen Absurditäten, Lachern und tollem Kostüm- und Setdesign. 8/10
Illustrious Corpses (1976) Francesco Rosi
Lino Ventura wird als Polizist mit dem Aufklären eines Mordes an einem Richter beauftragt. Als weitere Richter getötet werden, kommt er einer politischen Intrige auf die Schliche. Ohne große Action, aber viel Ventura, der Dinge beobachtet und nachdenkt. Außerdem mit Max von Sydow in einer Nebenrolle und tollen Aufnahmen der italienischen Landschaft und Städte. 7/10 |
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ijb
Postings: 8069
Registriert seit 30.12.2018
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30.01.2026 - 12:56 Uhr
der immer gleiche Max Richter-Song hatte seinen Peak bei Arrival .
4/10, Oscar-Bait.
Oh shit, sag nicht, die haben diesen Song in diesem FIlm schon wieder verwendet?!? Das wär echt grenzwertig. Aber Max Richter finde ich sowieso überbewertet; das ist oft so Malen-nach-Gefühlsknopfdruck-Zahlen. |
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Arne L.
Postings: 2793
Registriert seit 27.09.2021
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02.02.2026 - 15:03 Uhr
Intellektuell ausgewogen:
Porno (2019) Keola Racela 5/10
Orang Ikan (2024) Mike Wiluan 5/10
Rom, offene Stadt (1945) Roberto Rossellini 9/10
Possession (1981) Andrzej Zulawski 9/10
Murder by Decree (1979) Bob Clark 6/10
Deutschland, bleiche Mutter (1980) Helma Sanders-Brahms 8/10 |
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DerMeister
Postings: 2590
Registriert seit 22.06.2013
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03.02.2026 - 16:46 Uhr
Bei der 9/10 für "Nobody Knows" und "Possession" stimme ich zu. Interessant auch dass du "Hideko the Bus Conductress" gesehen hast. Ist ja nicht wirklich einer von Naruses bekanntesten. Schon andere gesehen?
Bei Minnelli ist mein liebstes Musical "The Band Wagon". "Home From the Hill" mag ich aber noch um einiges mehr als seine Musicals.
Top 10 für Januar:
01. When It Was Blue (2008, Jennifer Reeves)
02. The Flame of Devotion (1964, Koreyoshi Kurahara)
03. Presents (1981, Michael Snow)
04. The Tale of Genji (1951, Kozaburo Yoshimura)
05. Entranced Earth (1967, Glauber Rocha)
06. Crayon Shin-chan: Shrouded in Mystery! The Flowers of Tenkasu Academy (2021, Wataru Takahashi)
07. Corruption (1963, Mauro Bolognini)
08. Voluptuous Sleep (2011, Betzy Bromberg)
09. India (2005, Ute Aurand)
10. Fallen Leaves (2023, Aki Kaurismäki)
oder
10. Cherie (1984, Patrick Tam)
"When It Was Blue" hat eine sehr gute Chance mein Platz 1 des gesamten Jahres zu werden. Viertliebster Film von 2008 (hinter "Love Exposure", "Synecdoche, New York" und "Ponyo". |
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Ralph mit F
Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion (Ralf Hoff)
Postings: 850
Registriert seit 10.03.2021
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03.02.2026 - 17:31 Uhr
Der 9/10 für Nobody Knows schließe ich mich an.
Hab von Kore-eda noch mega viel nachzuholen. Wo mach ich am besten weiter? |
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Affengitarre
User und News-Scout
Postings: 11735
Registriert seit 23.07.2014
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03.02.2026 - 17:46 Uhr
Shoplifters! :) |
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DerMeister
Postings: 2590
Registriert seit 22.06.2013
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03.02.2026 - 17:49 Uhr
Klar vorn bei mir (neben NK):
Maborosi (1995)
anonsten mal noch 5 mehr:
After Life (1998)
Distance (2001)
Our Little Sister (2015)
Shoplifters (2018)
Monster (2023) |
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DerMeister
Postings: 2590
Registriert seit 22.06.2013
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03.02.2026 - 17:52 Uhr
Deutscher Titel von "Monster" anscheinend "Die Unschuld". Ok... |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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03.02.2026 - 18:02 Uhr
Bei Netflix gibt's auch zwei sehenswerte Mini-Serien von Kore-eda (The Makanai: Cooking for the Maiko House und Asura). |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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06.02.2026 - 10:46 Uhr
No Other Choice 6.5/10
Ich bin ob der allgegenwärtigen Lobhudeleien (97% bei Rotten, 76% bei IMDb was bei nicht Blockbustern ja normalerweise schon das obere Ende darstellt, dazu die wohlwollende Kritik z.B. in der Zeit und auch beim Filmdienst) dann doch etwas verwirrt.
Ja, das ist eine heftige Kritik an den kapitalistischen Lebensumständen, ja, es ist (stellenweise) sehr unterhaltsam, aber es ist vor allem ein wilder Stilmix ohne jegliches Gespür für's Tempo.
Und dann auch noch mindestens 45 Minuten zu lang ;-) |
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Arne L.
Postings: 2793
Registriert seit 27.09.2021
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06.02.2026 - 10:54 Uhr
Seh ich komplett anders. Für mich war das der zweitbeste Film des letzten Jahres nach „OBAA“. Allein was Kamera und Editing angeht, gab‘s da so viele Sachen, die ich noch nie gesehen habe, es war fantastisch gespielt und noch dazu wunderbar beißend schwarzhumorig (was natürlich Geschmacksache ist, wie vieles). Dazu kamen für mich Story und Setting, also ob nun in der Fabrik, den Häusern, im Wald, auf der Straße. Hätte für mich sogar noch länger sein dürfen und in meiner Liste eine sehr gute 9/10. |
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Arne L.
Postings: 2793
Registriert seit 27.09.2021
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06.02.2026 - 11:12 Uhr
Ansonsten bei mir durchwachsene Woche auf grundsätzlich ordentlichem Niveau:
Beyond the Infinite Two Minutes (2020) Junta Yamaguchi
Low-Budget-Sci-Fi-Film, der während COVID gedreht wurde und (zwar mit Cuts, aber) als eine lange Aufnahme inszeniert ist und in der ein Fernseher zwei Minuten in die Zukunft blicken lässt. War wirklich fantastisch, wie unterhaltsam das ist, wenn man nicht zu sehr hinterfragt, wie es genau funktioniert. Liebe es, wenn Leute mit so wenig Geld, aber einer guten Idee, sowas Tolles schaffen. 9/10
The Advent Calender (2021) Patrick Ridremont
Französisch-belgischer Horrorfilm, in dem eine querschnittsgelähmte Ex-Balletttänzerin einen tödlichen (deutschen, haha) Adventskalender geschenkt bekommt, der Dinge von ihr fordert, aber dafür auch etwas verspricht, wenn man Folge leistet. Ganz coole Ideen, völlig solider Horror mit guter Produktion und gutem Creature Design. 6/10
Folktales (2025) Rachel Grady, Heidi Ewing
Die Prämisse des Dokumentarfilms "Folktales" des Produzentinnen- und Regisseurinnenduos erscheint einfach: draufhalten, wenn junge Menschen sich für ein Jahr der Unabhängigkeit vor Eintritt in die Arbeitswelt in die norwegischen Wälder verabschieden. Und wer tolle Landschaftsaufnahmen, Hundewelpen und etwas Eskapismus erwartet, wird nicht enttäuscht. Wie profund die Gedanken und Erfahrungen der Protagonist:innen sind, ist trotzdem eine schöne Überraschung. 7/10
Elegant Beast (1962) Yuzo Kawashima
Mehr oder weniger ein Kammerspiel einer hinterlistigen Familie, die andere um Geld betrügt. War ziemlich schön anzusehen, die Story gut. 7/10
Star Wars: The Force Awakens (2015) J. J. Abrams
Mein drittes Mal und er ist jedes Mal um einen Punkt abgesackt. Ist eigentlich echt ärgerlich, wie sehr man damals auf Nummer sicher gegangen ist. Klar, das sieht alles toll aus, besonders die Lichtschwertkämpfe im Schnee, aber es ist auch phasenweise echt langweilig, egal und von der Logik fängt man besser nicht an. Auch ist mir dieses Mal aufgefallen, dass die eigentlich gute Besetzung hier schon eher Paychecks einsammelt, so mein Gefühl. 6/10
Und dann noch extra abgesetzt meine erste persönliche 10/10 seit längerer Zeit:
Ayka (2018) Sergei Dvortsevoy
Der Film ist mit seinen Aufnahmen ganz nah bei einer illegal in Moskau lebenden Kirgisin, die von einer Frustration in die nächste rutscht, während die russische Hauptstadt in Rekordschnee versinkt. Extrem traurig, brutal in seinem Realismus und Samal Yeslyamova als Hauptdarstellerin wurde in meinen Augen zurecht mit dem Preis als beste Schauspielerin Cannes ausgezeichnet. Der Vergleich ist vielleicht nicht 100 % zutreffend, aber das ist für mich, was rauskommen würde, wenn Sean Baker noch zynischer wäre und die traurige Realität zuende denken würde. Fand alles an diesem Film nahezu perfekt. Ja: 10/10! |
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cargo
Postings: 832
Registriert seit 07.06.2016
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06.02.2026 - 11:14 Uhr
Fand "No Other Choice" leider auch etwas zu lang. Gerade im letzten Drittel gibt es doch einige Szenen, die die Handlung unnötig in die Länge ziehen bzw. die nicht wirklich notwendig gewesen wären. Nichstdestotrotz fühlte ich mich sehr gut unterhalten und der "Kampf" um die Waffe bei voller Musiklautstärke gehört für mich jetzt schon zu den Szenen des Jahres. |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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06.02.2026 - 11:20 Uhr
Wenn du mubi hast und du ja auch offensichtlich krinerlei Berührungsängste mit Filmen aus aller Herren Länder hast, lege ich Dir Touki Bouki ans Herz.
Nicht irritieren lassen, wenn man nicht alles blickt (zumindest ich habe bis ans Ende gebraucht um das alles zusammenzusetzen), aber das ist mal eine erfrischend andere Art von Film (okay, der ist nicht neu, der hat auch schon über 50 Jahre auf dem Buckel).
Farbenfroh (Kaurismäki ist schwarz-weiss dagegen), intensiv, inszenatorisch ungewohnt.
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Arne L.
Postings: 2793
Registriert seit 27.09.2021
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06.02.2026 - 12:09 Uhr
Danke für den Tipp mit "Touki Bouki"! Hab ich auch gesehen, dass der da jetzt im Angebot ist und zur Watchlist hinzugefügt, aber dann rutscht er jetzt höher.
Ich merke immer wieder, dass ich Mubi mittlerweile viel weniger nutze, weil sie keine PS5-App haben und ich fast alles über die Konsole gucke und dann die Kopfhörer am Controller anschließe.
Bei Letterboxd kann man in seinen Stats auch eine Weltkarte sehen und wie viele Filme man aus den Ländern geguckt hat. Da hab ich zwar schon ein paar aus dem Senegal, aber gerade im Afrika ist noch viel zu viel grau und ich bin immer dankbar für afrikanische Tipps. |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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06.02.2026 - 12:16 Uhr
Da hab ich es einfacher, weil ich für meinen TV mubi als App zur Verfügung habe.
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Arne L.
Postings: 2793
Registriert seit 27.09.2021
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06.02.2026 - 12:20 Uhr
Für meinen auch, aber ich guck Filme echt zu 99 % mit Kopfhörern und da ist die PlayStation die einfachste Methode für mich. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36401
Registriert seit 07.06.2013
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06.02.2026 - 12:22 Uhr
Für meinen auch, aber ich guck Filme echt zu 99 % mit Kopfhörern und da ist die PlayStation die einfachste Methode für mich.
Aaaaaah, erzähl mal. Ich suche nämlich. Und da die PS5 ja nicht wirklich Bluetooth unterstützt, wollte ich da mal Tipps. Macht du per kabel vom Controller aus oder wie geht das? |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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06.02.2026 - 12:28 Uhr
Und keinen Kopfhörer-Anschluss am TV?
Ich hab mir extra einen Sennheiser Funk-Kopfhörer zugelegt (kam mir vor wie mein Vater, der so einen schon in den 90ern hatte und damit Tennis geschaut hat - das Plop-Plop in Stereo muss toll gewesen sein) und ihn am optischen Ausgang angeschlossen, damit ist er unabhängig von der TV-Lautstärke regelbar.
Brauche ich bei manch deutschen Filmen.
Kürzlich hab ich (ohne Kopfhörer) Nordkurve angefangen und in den ersten zehn Minuten ungefähr Null Dialog verstanden |
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Arne L.
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06.02.2026 - 12:37 Uhr
Ja, tatsächlich sehr Oldschool per Klinge im Controller und das nervt auch manchmal, wenn man sich dreht und wendet, aber grundsätzlich mach ich das so seit Jahren. |
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Arne L.
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06.02.2026 - 12:38 Uhr
Oh, gute Frage, ob ich nicht sogar einen TV hab. Vielleicht ist das noch angenehmer. |
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Luc
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06.02.2026 - 12:39 Uhr
Ah, "Frau Werwolf sagt, des g'hört so"
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sizeofanocean
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06.02.2026 - 22:24 Uhr
Alien:Romulus | 8/10
die üblichen Drehbuch-Logiklöcher, aber meine Güte hat dieser Film ein fantastisches Set und Sound Design |
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Old Nobody
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06.02.2026 - 23:30 Uhr
Die PS5 hat mit der eigentlichen fehlenden Bluetooth Unterstützung echt einen gravierenden Mangel. Der ist umso schmerzhafter, da nach meiner Erfahrung der Klinken Anschluss am Controller sehr empfindlich zu sein scheint da ich da öfters ein rauschen drüber höre und manchmal klingt es blechern so als ob da Frequenzen fehlen.
Das nervt nicht nur beim filme schauen sondern auch gewaltig beim zocken.
Echt doof
Hab mich daher auch der Umstände zuhause halber dran gewöhnt auf dem tablet zu streamen mit Kopfhörern.
Das ist ganz angenehm.
Hab welche von soundcore, sind on wars, bin ich sehr zufrieden mit |
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Old Nobody
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06.02.2026 - 23:51 Uhr
On ears soll das am Ende heißen:) |
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The MACHINA of God
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07.02.2026 - 11:49 Uhr
Und keinen Kopfhörer-Anschluss am TV?
Keinen TV. Und Prjector hat leider kein Bluetooth und keine direkte Klinke.
Ja, tatsächlich sehr Oldschool per Klinge im Controller und das nervt auch manchmal, wenn man sich dreht und wendet, aber grundsätzlich mach ich das so seit Jahren.
Ah danke.
Die PS5 hat mit der eigentlichen fehlenden Bluetooth Unterstützung echt einen gravierenden Mangel. Der ist umso schmerzhafter, da nach meiner Erfahrung der Klinken Anschluss am Controller sehr empfindlich zu sein scheint da ich da öfters ein rauschen drüber höre und manchmal klingt es blechern so als ob da Frequenzen fehlen
Ja, mich stört das auch. Sie machen es ja aus Latenz-Gründen, oder? |
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boneless
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07.02.2026 - 18:41 Uhr
Miroirs No. 3
i, too, would become obsessed with having paula beer in my house. minor petzold but loved
Das fasst im Grunde meine Gedanken zum Film bereits sehr schön zusammen.
45 Sekunden sind vergangen, Paula Beer schaut gedankenverloren ins Wasser und schon bin ich wieder fällig. Diese Frau hat eine unglaubliche Aura, allein ihrer Stimme könnte ich stundenlang zuhören. Sie und Petzold sind einfache eine gnadenlos gute Kombination, auch wenn die fulminante Brillanz von Roter Himmel nur in ausgewählten Momenten durchschimmert. Aber seis drum, selbst mit leicht angezogener Handbremse sind Filme von Petzold ein Geschenk. Keiner aus unseren Gefilden kann Ruhe, Introspektion und Melancholie derart einnehmend auf die Leinwand bringen wie er. 7,5/10
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zeckezichter
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07.02.2026 - 23:55 Uhr
Momentan beide in der ARD-Mediathek abrufbar:
Anatomie eines Falls 8/10
Helden der Wahrscheinlichkeit 9/10
Gibt zusammen einen langen Filmabend, aber lohnt sich sehr. |
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Old Nobody
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08.02.2026 - 00:44 Uhr
In die Sonne schauen 9-9,5/10
Sehr beeindruckend
Intensiv
Stimmung oft gradezu erdrückend
Besonders durch die grandiose Soundkulisse ausgelöst
Über dem ganzen liegt die ganze zeit so was unheilvolles und das hat mich echt ziemlich angespannt, was sehr positiv ist.
Das gezeigte tut da natürlich sein übriges, das ist oft schon harter tobak in den verschiedenen coming of Agent Szenarios.Grade auf psychologischer Ebene sehr packend. Mag ich.
Die 4 zeitebenen fand ich jetzt nicht unbedingt gleich interessant aber alle sehr gut. es wurde da schon eine Verbindung erzeugt und grade die Übergänge fand ich immer wieder klasse umgesetzt. Und jede Ebene hat ihre starken Momente und Szenen.
Die erste war ja so zur Zeit vor dem ersten Weltkrieg, zeitlich ähnlich wie das weiße Band. Und so fühlte sich das beim Schauen auch an.
Man bekommt da eine kleine Ahnung davon wie die Kindheit meiner Großeltern so gewesen sein könnte. So mit dem fast totalen Emotionsverbot und eiskalten Eltern. Ich denk ja immer meine Kindheit war schon nicht ohne aber das muss damals schon ne völlig andere Liga gewesen sein. Könnte manches erklären.Aber das nur am Rande
Zurück zum Film: neben den stimmungsvollen Sound waren auch die Bilder immer wieder beeindruckend. Unter anderem diese Filter ab und an wo das Bild dann so aussah wie zu der Zeit gefilmt.
Das wirkt alles aus einem Guss.
Muss man sich echt einfach reinfallen lassen und sich vom Film und der Stimmung treiben lassen.
Wie gesagt, sehr intensiv, voll meins
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ijb
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08.02.2026 - 01:39 Uhr
@Old Nobody
Ich hab gestern "Silent Friend" gesehen. Der könnte dir auch gefallen. |
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Unangemeldeter
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08.02.2026 - 13:54 Uhr
Silent Friend fand ich leider nicht wirklich empfehlenswert. Phasenweise waren da schöne Momente drin, aber für mich ging das Konzept mit den verschiedenen Ebenen nicht gut auf. Der Film hatte zuwenig Story um interessant zu sein, und war atmosphärisch nicht stark genug um rein über die Vibes zu funktionieren. Kann man schon mal gucken, aber das ist so ein Film den man nach 2 Jahren wieder vergessen hat. Knappe 6/10
Ich war gestern dann auch in No Other Choice, sehr unterhaltsam. Das Mädchen ist der Knaller. Im Grunde erzählt der Film eine recht einfache Geschichte auf ziemlich komplizierte Art (was Park ja schon öfter gemacht hat) und will vielleicht ein bisschen mehr sein als er tatsächlich ist. Aber er ist stets unterhaltsam und wie immer bei Park unfassbar toll gefilmt. Ich hab nur einfach Gewalt als Humor-Vehikel satt. 7,5-8/10 |