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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

Deaf

Postings: 3644

Registriert seit 14.06.2013

25.01.2025 - 18:12 Uhr
Sind Huhnmeister und ich etwa diesselbe Person? :-D

Huhnmeister

Postings: 4322

Registriert seit 22.08.2022

25.01.2025 - 18:17 Uhr
Sind wir nicht letztlich ALLE dieselbe Person?!?

Huhnmeister

Postings: 4322

Registriert seit 22.08.2022

25.01.2025 - 18:20 Uhr
So ist halt alles nie mehr auffindbar, was irgendwann mal auf einer der fast 700 Seiten zu einem Film geschrieben wurde...

Geht mir haargenauso. Nach dem Gucken interessanter Filme denke ich mir nicht selten: Mal gucken, was bei PT so dazu geschrieben wurde. Filmtitel in die Suchmaske eingeben —> entweder gar kein Thread oder einer mit 10 Einträgen, von denen die Hälfte aus „Grunz“ oder „Nakdinak“ besteht.

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

25.01.2025 - 19:10 Uhr
Ja, ich weiß auch nicht, irgendwie wäre es aber auch komisch, dann zwei Threads zu haben, in denen man sich einen Wolf sucht. Schließlich ist das hier in erster Linie ein Musikforum, und ich hab gar nicht so den Eindruck, dass es hier so viele filmbegeisterte Leute gibt, dass sich das lohnen würde. Wenn man im Userwahlvorschläge-Thread einen Filmpoll vorschlägt, melden sich gefühlt fünf Interessierte.

Außerdem: Angesichts der Tatsache, dass sich der Filmthread inzwischen - oder eigentlich schon länger - zu einem PT-Kulturgut entwickelt hat, das ja quasi Kultstatus besitzt, fände ich es schon hart, das nach so vielen Jahren zu ändern oder gar den Titel umzubenennen. Stattdessen wäre ich dafür, eine Suchfunktion innerhalb der Threads einzuführen. Das würde die Sache deutlich erleichtern.

Rhyton

Postings: 1283

Registriert seit 26.09.2024

25.01.2025 - 19:26 Uhr
Hab genausowenig den Eindruck, dass es hier viele musikbegeisterte Leute gibt. Dafür gibt es große Leidenschaften für Fußball, Politik und Rechthaberei.

Luc

Postings: 4707

Registriert seit 28.05.2015

25.01.2025 - 19:29 Uhr
Und Loginwechsel

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

25.01.2025 - 19:40 Uhr
:D

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

25.01.2025 - 23:21 Uhr
Who Let The Dogs Out (2019) Brent Hodge

Warmherziger, einstündiger Dokumentarfilm über die undurchsichtige Entstehungsgeschichte des bekannten Pop-Songs. 7/10

ijb

Postings: 7948

Registriert seit 30.12.2018

26.01.2025 - 02:25 Uhr
Dafür gibt es große Leidenschaften für Fußball, Politik und Rechthaberei.

Die Fußball-Threads interessieren mich zum Glück nicht die Bohne, und von den Politik-Threads halte ich mich weitestgehend fern, schaue da sporadisch mal rein, manchmal gibt's interessante Hinweise.

Zum Thema:

Ich bin mir grad nicht sicher, wie alt Clint Eastwood eigentlich schon ist. Aber deutlich über 90 sollte soweit korrekt sein. Im Kino läuft sein neuer Film, angeblich sein letzter, „Juror #2“. Geradezu unglaublich, wie souverän und gut der alte Mann hier noch erzählt. Die Geschichte mag ein wenig konstruiert sein, aber das stört mich nicht. Das Leben schreibt ja oft die seltsamsten Geschichten, und es gibt wahrlich unglaubwürdigere Geschichten, die tatsächlich passiert sind, verglichen mit diesem Drehbuch. Mir geht es normalerweise so, dass es mich viel mehr stört, wenn Charaktere unglaubwürdig agieren. Dann steige ich aus. Da kann die Geschichte noch so gut überlegt sein. Andersrum: Glaube ich den Charakteren, in dem, was sie da durchmachen, stört es mich nicht, wenn der Plot etwas ausgedacht klingt oder mal ne Lücke aufweist. Diese Grundregel kann ich seit vielen Jahren fast immer auf Filme anwenden.

„Juror #2“ ist nicht nur unglaublich gut und mit großer Klarheit inszeniert. Es kommt auch viel zwischen den Zeilen dabei rum. Der Film sagt sehr vieles über Menschen, über Amerika, über die Welt, ohne dabei plump zu sein oder überladen. Das würde ich „große Kunst“ nennen. Oder wenigstens „großes Können“. Und am Ende ist das Ganze sogar nicht einmal gemütlich aufgelöst, sondern beeindruckt mit einem souveränen offenen Schluss.

Wenn das tatsächlich Eastwoods letzter Film ist, dann ist das ein Abschluss, von dem viele andere träumen dürften. Woody Allens letzter Film z.B. war ein ärgerlicher, großer Stuss (ja, Eastwood hat in der Vergangenheit auch schon so manchen Stuss fabriziert, bei dem ich kopfschüttelnd im Kinosaal saß), Theo Angelopoulos’ letzter Film war auch zum Fremdschämen, ein echt trauriger Tag im Berlinale-Wettbwerb, Auch David Lynchs letzten Kinofilm „Inland Empire“ fand ich misslungen und unfreiwillig selbstparodistisch.

Sonntag Abend steht im Kino an: "Mulholland Drive". Nur sehr, sehr wenige Filme habe ich schon so oft gesehen wie diesen. Bin gespannt, wie er diesmal ist. Wird er diesmal langweilig?
Am Mittwoch dann "Lost Highway".

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 09:53 Uhr
Die Fußball-Threads interessieren mich zum Glück nicht die Bohne

Ja, da sind wir schon zwei, und das passt dann auch gut für den 50. und letzten Betrag auf dieser Seite. Ich flippe dann mal ;)

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 09:54 Uhr
Die Geschichte mag ein wenig konstruiert sein, aber das stört mich nicht. Das Leben schreibt ja oft die seltsamsten Geschichten, und es gibt wahrlich unglaubwürdigere Geschichten, die tatsächlich passiert sind, verglichen mit diesem Drehbuch.

Stimmt, seh ich auch so, und vor Kurzem hatte ich ein ähnliches Erlebnis mit Dominik Molls "Seules les bêtes". Ein richtig starker Film übrigens, bei dem ich mich wirklich gefragt habe, warum ein solch fantastisches Werk eigentlich nicht in aller Munde ist. Darstellerleistung, Inszenierung, Plot – alles top. Allerdings bin ich kurz mit der Konstruiertheit der Geschichte ins Straucheln geraten, weil in dem Film ein paar ziemlich verrückte Zufälle vorkommen, und ich mich manchmal gefragt habe, ob das noch im Rahmen der Glaubwürdigkeit liegt. Aber nachdem ich dann über eigene, selbst erlebte unglaubliche Zufälle nachgedacht habe, dachte ich mir: Nein, das passt schon so. Wenn das Leben selbst die unglaublichsten Geschichten schreiben kann, dann darf das ein Autor auch.

Und ja, cool, dass dir der neue (und vielleicht letzte) Eastwood gefallen hat. Ich hab auch schon gehört, dass der richtig gut sein soll und werd ihn mir wohl demnächst anschauen.

Bei mir wurde es gestern "Conclave", den ich zwar sehr wahrscheinlich nicht noch einmal schauen werde, da mich das Thema (katholische Kirche, Papstwahl usw.) insgesamt zu wenig interessiert, ihn aber für eine einmalige Sichtung durchaus ansprechend fand. Die Geschichte wird gut erzählt, und die darstellerischen Leistungen waren größtenteils erstklassig und überzeugend. Insgesamt ist es aber auch so ein Film, bei dem die eigene Stimmung passen muss, da er sonst komplett in die Hose gehen kann :D. Nur manchmal wurde ich das Gefühl nicht los - aber vielleicht bildete ich mir das nur ein -, dass "Conclave" irgendwie der typische Oscar-Kandidat ist, oder eben sein will. Das ist jetzt gar nicht abwertend gemeint, aber es wirkt fast so, als wär es das Ziel bereits während (oder gar vor) seiner Entstehung gewesen, den Film in eine Richtung zu lenken, die auf eben diese Art von Auszeichnungen abzielt - Oscar-reif eben. Aber wie gesagt, vielleicht täusch ich mich auch, oder ich schau zu viel Indie und zu selten Filme dieser Art.

Und ja, speaking of Oscars: Die Nominierung für Isabella Rossellini versteh ich auch nicht so ganz - nichts gegen sie, aber die Rolle war doch eher klein. Vermutlich schwingt hier, wie so oft bei den Oscars, mehr Symbolik mit. Es ist ihre erste Nominierung überhaupt, und die Verbindung zu ihrer Mutter Ingrid Bergman, die vor 50 Jahren ihren dritten Oscar gewann, dürfte da sicher die 'tragendere' Rolle gespielt haben ;)

ijb

Postings: 7948

Registriert seit 30.12.2018

26.01.2025 - 12:31 Uhr
manchmal wurde ich das Gefühl nicht los - aber vielleicht bildete ich mir das nur ein -, dass "Conclave" irgendwie der typische Oscar-Kandidat ist, oder eben sein will.

Ja, echt? Den Gedanken/ das Gefühl hatte ich überhaupt nicht. Ich fand dagegen beeindruckend, dass Berger diesen Stoff überhaupt gewählt hat; er beweist sich meines Erachtens damit als jemand, der jedes Mal was anderes ausprobiert, und dabei immer wirklich unglaublich gut weiß, was er da tut. Ich war bei allen seinen Filmen vorher eher skeptisch (dachte, das wird durchschnittlich und wird mich nicht interessieren), aber die Ergebnisse haben immer gezeigt, dass da ein Regisseur sein Handwerk unfassbar gut beherrscht - und nicht nur als sauberer Handwerker (wie z.B. James Mangold oder Ridley Scott), sondern es stimmt immer im Dienst einer wirklich künstlerischen Regie. Daher hat mich "Konklave" wirklich überrascht - wie gut mich (und alle, mit denen ich gesprochen habe) der unterhalten hat und wie toll dabei doch sehr viel und sehr vielschichtig erzählt wird. Und die Schauspielführung ist wirklich auch famos, da kann kaum ein deutscher Regisseur "mithalten"; ich ziehe meine Hut. ;-)

Ach, ja, kleiner Nachtrag:
Muss sicher total spannend sein, den kreativen Prozess so direkt mitzuerleben.

In der Tat ist das der wesentliche Grund, warum ich immer wieder solche Dokumentarfilme mache - sowie kürzere Sachen über Musiker/innen und Albumproduktionen. Tatsächlich ist das Hauptfokus (und Hauptgrund) einiger Sachen, die ich in den letzten 15 Jahren gemacht habe (u.a. schon mal ein Dokumentarfilm über ein Streichquartett).

ijb

Postings: 7948

Registriert seit 30.12.2018

26.01.2025 - 12:33 Uhr
*
...steht immer im Dienst...

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 13:54 Uhr
Ich hoffe, du hast mich nicht falsch verstanden - das mit dem "Oscar-Kandidat"-Gefühl war gar nicht negativ gemeint. Ich schaue wirklich sehr viele Filme im Jahr, und da sind natürlich viele dabei, die in Richtung Award Season schielen (Oscar-Bait). Bei vielen habe ich dieses Gefühl allerdings überhaupt nicht, weil das vermutlich nicht mal ansatzweise beabsichtigt oder das Ziel ist. Aber es gibt eben auch welche, bei denen ich den Eindruck habe, dass schon während der Produktion bewusst im Raum steht, etwas zu machen, das für Preise geeignet ist. Dieses Gefühl hatte ich beispielsweise auch bei Im Westen nichts Neues oder bei Filmen wie The King’s Speech, Green Book, The Theory of Everything, Mank - oder fast allen Iñárritu-Filmen irgendwie. :D

Das muss aber nicht unbedingt negativ ausgelegt werden - diese Wettbewerbsorientierung kann natürlich auch zu etwas Großartigem führen, da sie den Antrieb für Filme bietet, die in ihrer Kunstfertigkeit und Tiefe herausragen. Die Ambition, etwas "preiswürdiges" zu schaffen, kann schließlich auch Meisterwerke hervorbringen. Aber leider führt dieser Druck manchmal auch dazu, dass das Gegenteil passiert - Filme wirken dann kalkuliert oder unterkühlt, weil die reine Jagd nach Auszeichnungen den kreativen Prozess überschattet.

Bei Conclave hatte ich zwischendurch auch diesen Eindruck, wobei ich dir absolut recht geben muss: Berger macht hier wirklich unfassbar gute Arbeit und geht mit einem künstlerischen Gespür an die Sache heran, das schlichtweg beeindruckend ist. Vielleicht war mein Gedanke also mehr eine Reflexion über die Branche insgesamt als ein Vorwurf an den Film selbst. Ich fand ihn durchaus ansprechend, auch wenn ich ihn vermutlich kein zweites Mal schauen werde. Aber allein die Tatsache, dass er mich trotzdem abgeholt hat, spricht schon sehr für Berger und den Film.

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 13:56 Uhr
…also trotz des Themas, das persönlich nicht so meins ist, wollte ich eigentlich sagen

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 14:06 Uhr
In der Tat ist das der wesentliche Grund, warum ich immer wieder solche Dokumentarfilme mache - sowie kürzere Sachen über Musiker/innen und Albumproduktionen. Tatsächlich ist das Hauptfokus (und Hauptgrund) einiger Sachen, die ich in den letzten 15 Jahren gemacht habe (u.a. schon mal ein Dokumentarfilm über ein Streichquartett).

Kann man deine Sachen irgendwo finden/schauen?

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

26.01.2025 - 19:27 Uhr
The Childhood of a Leader (2015) Brady Corbet

Morgen geht es endlich in "The Brutalist", deshalb wird vorher noch mal schnell Corbets kurze Laufbahn als Regisseur rekapituliert. Klar ist er nicht der typische Jungregisseur und "The Childhoof of a Leader" nicht das typische Debüt, aber es ist schon beeindruckend, wie stilsicher er da schon mit Mitte 20 war. Ein bedrückender und düsterer Film über, nun ja, die Kindheit eines Führers. Freu mich jetzt noch mehr auf "The Brutalist". 8/10

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2025 - 22:12 Uhr
Komme gerade aus "Juror #2". Wirklich ein solides Spätwerk von Eastwood, der mit 94 Jahren zeigt, was auch im hohen Alter noch alles möglich ist. Wenn es stimmt, was ich gelesen habe, hat er sogar an der Filmmusik mitgewirkt. Stark!

Lustig auch, Hoult und Collette wieder gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Und, Minispoiler: Die erste Szene im Juryraum ist eine schöne Hommage an "12 Angry Men".

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

27.01.2025 - 08:03 Uhr
Vox Lux (2018) Brady Corbet

Auch in Corbets zweitem Langfilm steckt eine ganze Menge drinnen, im Gegensatz zu "Childhood ..." geht hier aber das Meiste nur bedingt für mich auf. Die Eröffnungssequenz zieht einen voll rein und auch die finale Conclusio ist ziemlich cool. Dazwischen passiert aber viel stressiges oder langweiliges Zeug, was auch bestimmt Absicht ist, aber ich hab zeitweise das Interesse verloren. Außerdem – auch wenn sie in der Rezeption hauptsächlich positiv erwähnt wurde – finde ich Portman hier das erste Mal in meinem Leben auffallend unglaubhaft. Aber: Jetzt bin ich nur noch gespannter auf "The Brutalist". 4/10

Vive

Postings: 1339

Registriert seit 26.11.2019

27.01.2025 - 08:59 Uhr
"Eastwood, der mit 94 Jahren zeigt"

völlig verrückt, dass der mit 94 noch am steuer von so riesigen produktionen sitzt. 94!!!

cargo

Postings: 811

Registriert seit 07.06.2016

27.01.2025 - 09:56 Uhr
Kneecap - 7/10

Tatsächlich sehr unterhaltsamer Film, in dem die Besetzung der irischen Hip Hop Formation Kneecap sich selbst spielt. Gerade der DJ beweist dabei ein richtig großes Schauspieltalent.
Von der Machart und dem Humor her hat der Film mich oft an "Snatch" erinnert. Dramaturgisch zwar etwas holprig unterwegs, aber kann man sich auf jeden Fall geben.

peter73

Postings: 3824

Registriert seit 14.09.2020

27.01.2025 - 13:45 Uhr
Despicable Me 4 (2024)
5/10

More of the Same; aber immer noch ganz nett.



Nordrand (1999)
8/10

Nina Proll in einer ihrer besten Rollen, der Film selbst ist dann schon schwere wie empfehlenswerte Kost.

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

27.01.2025 - 14:35 Uhr
@peter
Wo hast du Nordrand gesehen? Warte immer noch auf eine VÖ auf Bluray.

peter73

Postings: 3824

Registriert seit 14.09.2020

27.01.2025 - 14:47 Uhr



hab die dvd vor ein zwei jahren hier gekauft:
hier -> https://www.hoanzl.at/nordrand?sku=05301-8

Luc

Postings: 4707

Registriert seit 28.05.2015

27.01.2025 - 16:28 Uhr
Seitdem sweet alle VHS-Tapes auf BluRay überspielt hat, guckt er doch keine DVD mehr!

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

27.01.2025 - 17:05 Uhr
DVD ist eh wie VHS, nur halt ohne Bildflimmern und Artefakte ;)

Luc

Postings: 4707

Registriert seit 28.05.2015

27.01.2025 - 17:51 Uhr
Dafür aber per HDMI statt Scart anschließbar :)

kingsuede

Postings: 5167

Registriert seit 15.05.2013

27.01.2025 - 23:00 Uhr
Weiter mit den 2010ern

Agassi (The Handmaiden / Die Taschendiebin) von Park Chan-Wook (2016)
7,5/10
Leviathan von Andrey Zvyagintsev (2014)
7,5/10
De rouille et d‘os (Der Geschmack von Rost und Knochen) von Jacques Audiard (2012)
8,5/10

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

28.01.2025 - 01:04 Uhr
The Brutalist (2024) Brady Corbet

Ich habe seit Monaten auf die Veröffentlichung dieses Films gewartet. Er hatte also keine Chance, meine Erwartungen zu erfüllen. Und doch hat er das geschafft – in der ersten Halbzeit. Nach der Pause gab es einige Entscheidungen, von denen ich kein Fan war. Dennoch waren Brody und insbesondere Pearce durchweg großartig. Ich werde noch eine Weile darüber nachdenken und bin im Moment nicht enttäuscht, aber ich habe kein Meisterwerk gesehen, das die Zeit überdauert. Ich bin wirklich gespannt, wie die Leute darüber denken, jetzt, wo es einem breiten Publikum zugänglich ist. 8/10

Unangemeldeter

Postings: 2241

Registriert seit 15.06.2014

28.01.2025 - 09:09 Uhr
@kingsuede: Die Taschendiebin nur auf 7,5? Der ist für mich wahrscheinlich Chan-Wooks bester (auch wenn Oldboy enormen Einfluss auf mich hatte und mir daher noch näher am Herzen ist) und ein nahezu perfekter Film. Wollte den eh schon lange mal wieder anschauen, hab den als eine 10/10 abgespeichert.

sizeofanocean

Postings: 1943

Registriert seit 27.01.2020

28.01.2025 - 14:16 Uhr
The Holdovers | 7/10

absolut unspektakulär, aber dafür feinfühlig und warmherzig, ne willkommene Abwechslung in CGI-Action-Overkill-Zeiten

kingsuede

Postings: 5167

Registriert seit 15.05.2013

28.01.2025 - 22:01 Uhr
@Unangemeldeter: Ich finde, Oldboy ist noch einmal eine andere Liga. Ästhetisch ist der Film herausragend, aber mir ist das Ganze dann zu vorhersehbar und ab und an zu nahe am Kitsch.

Kai

User und News-Scout

Postings: 3304

Registriert seit 25.02.2014

28.01.2025 - 22:48 Uhr
Arne hast du den in OV gesehen oder in deutscher sync? Wenn letzteres: geht die I.O.?
Leider läuft er im Luxussaal hier in Köln nur in sync

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

28.01.2025 - 23:01 Uhr
@Kai Hab die OV gesehen, also kann da leider nichts sagen.

joseon

Postings: 1441

Registriert seit 04.09.2023

29.01.2025 - 11:06 Uhr
Ebenfalls "The Brutalist", als 70mm-Kopie. Würde Arne im großen und ganzen zustimmen. Auch mich hat die zweite Hälfte nicht mehr so richtig abgeholt. In manchen Momenten dachte ich, das ist jetzt aber schon Oscar Bait. Hätte man im zweiten Teil ein wenig von dem erzählt, wovon im Epilog gesprochen wird, hätte mir der Film besser gefallen. Wird sich wohl so zwischen 6 und 7/10 einpendeln.

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

29.01.2025 - 11:54 Uhr
Eure Einschätzungen zu "The Brutalist" decken sich leider mit dem Gefühl, das ich bereits im Vorfeld hatte, ohne großartig viel darüber gelesen zu haben. Momentan hadere ich sogar mit der Entscheidung, mir den Brocken im Kino überhaupt anzusehen. Wie ist dein Eindruck, nachdem nun doch einige Tage vergangen sind, @Arne L? Vielleicht geht's dir ja ähnlich wie mir, dass oft mehrere Tage vergehen müssen, um ein abschließendes Urteil zu bilden, weil Filme im Nachhinein öfters noch "wachsen" - oder eben nicht.

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

29.01.2025 - 13:36 Uhr
Also um jetzt rein numerisch zu antworten: Unter 8/10 wird der Film bei mir nicht fallen, dafür gibt es einfach zu viele eindrückliche Szenen, an die ich in den letzten 36 Stunden gedacht habe. Ich glaube, mein persönliches Problem ist, dass ich etwas in Richtung "There will be blood" oder "The Master" erwartet habe. Corbet ist ja auch nicht zu arrogant, um nicht in Interviews breit zu erklären, wo er zitiert und wovon er beeinflusst ist, also eigentlich ist die Sperrigkeit keine Überraschung. Im Gegensatz zu anderen anstrengenden Sachen, werde ich sicher auch noch mal sichten, wenn es on demand verfügbar ist.

Muss auch ganz klar sagen, dass Kino für mich eine Herausforderung ist, weil mich die ganzen Nebengeräusche und das Verhalten der meisten anderen Kinogänger:innen extrem stört, weshalb ich meistens mittags oder in schlecht besuchte Vorstellungen (checke den Sitzplan vorher) gehe und das hier natürlich zu 95% ausgelastet war, was es für mich schwieriger gemacht hat. Gerade bei 3,5 Stunden.

Vive

Postings: 1339

Registriert seit 26.11.2019

29.01.2025 - 13:50 Uhr
„Wenn der Herbst naht“, Francois Ozon

Ist für mich sein bester Film. Perfekt.

Matjes_taet

Postings: 2552

Registriert seit 18.10.2017

29.01.2025 - 14:14 Uhr
"weil mich die ganzen Nebengeräusche und das Verhalten der meisten anderen Kinogänger:innen extrem stört"

Manchmal sorgen sie aber auch für humoristische Meisterwerke wie den Oppenheimer-Fart beispielsweise.

https://www.youtube.com/shorts/tLs97xzel0o

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

29.01.2025 - 14:17 Uhr
Haha, wow

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

29.01.2025 - 15:38 Uhr
In der Tat perfektes Timing ;)

@Arne: Danke für die Antwort, kann ich alles sehr gut nachvollziehen

boneless

Postings: 6907

Registriert seit 13.05.2014

30.01.2025 - 17:52 Uhr
Apples

As an unpredictable, sweeping pandemic causes people to develop sudden amnesia, a man finds himself enrolled in a recovery program designed to help him build a new life. His treatment: performing daily tasks prescribed by his doctors on cassette tape, and capturing those with a Polaroid camera.

Optisch hat Apples den gewollten Charme einer Raufasertapete und auch in anderer Hinsicht schlägt dieser Film in eine Kerbe mit spröden, widerspenstigen Griechen im Geiste ala Alpen oder Dogtooth. Man muss sich auf Apples einlassen, die rissige, zerschundene Oberfläche abkratzen, um zu einem Kern zu gelangen, der mit seinem leisen, traurigen Wesen sprachlos macht. Es ist kein leichter Ritt und man benötigt ein ums andere Mal Geduld, aber für jene wird der Zuschauer reichhaltig entlohnt, nämlich dann, wenn die knapp 90 Minuten rum sind, das Geheimnis gelüftet ist und alles auf wundervolle Weise Sinn ergibt. Aber nur scheinbar, denn die Interpretationsansätze sind trotzdem vielfältig. Sie haben alle eins gemeinsam: sie sind bezaubernd einzigartig und sorgen für ein zutiefst melancholisches Gefühl.
Eine kleine, stille und unendlich menschliche Geschichte, die nicht viele Worte braucht und trotzdem so viel sagt. 8/10

Wer auf die früheren Lanthimos Sachen steht, sollte Apples eine Chance geben. Ist noch für 3 Tage in der arte Mediathek zu sehen (OMU).

Arne L.

Postings: 2602

Registriert seit 27.09.2021

31.01.2025 - 05:03 Uhr
Herr Bachmann und seine Klasse (2021) Maria Speth

Ein herzerwärmender Dokumentarfilm über was es bedeutet, in einer (Klassen-)Gemeinschaft zu leben, über Integration, Menschenwürde und Toleranz. Ein Film, der immer wichtig ist, aber der jetzt gerade ganz besonders wichtig erscheint. 9/10

Luc

Postings: 4707

Registriert seit 28.05.2015

31.01.2025 - 08:15 Uhr
Ja, das kann ich genau so unterschreiben

VfBFan

Postings: 444

Registriert seit 14.06.2013

31.01.2025 - 10:35 Uhr
Ja, ein super toller Film!

Peacetrail

Postings: 4162

Registriert seit 21.07.2019

31.01.2025 - 11:27 Uhr
Zurück in die Zukunft 1
Sehr gut gealtert, Gags sitzen, Story ist schlüssig, Actionszenen stimmen. Mit viel Liebe sind auch die vielen versteckten Anspielungen/Hinweise auf den Fortlauf der Story platziert
Klassiker.
9/10

Teil 2
Nicht so gut gealtert. Hat man sich in den 80ern wirklich so das Jahr 2015 vorgestellt? Zudem ist die Story zu wirr. Die Action ist weniger gut getimed.
Schwache 6/10

Teil 3
Besinnt sich auf die Stärken des ersten Teils. Gerade die Zugszene ist perfekt inszeniert. Leider ist die Szenerie sehr stark B-Movie, gerade mit Blick auf Der mit dem Wolf tanzt und Erbarmungslos, die ja etwa zur gleichen Zeit entstanden sind.
Guter Abschluss
7/10

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

31.01.2025 - 15:12 Uhr
@Vive
Danke für den Ozon-Tipp. Der ist wirklich absolut meisterhaft :)

Vive

Postings: 1339

Registriert seit 26.11.2019

31.01.2025 - 16:16 Uhr
@sweet
Oder!!??? Alles ist PERFEKT erzählt, es sind genau die richtigen Stationen in genau der richtigen Länge zu sehen, um am Ende als Zuschauer hinterher im Kopf noch viel mehr vom Film zu haben.

Unangemeldeter

Postings: 2241

Registriert seit 15.06.2014

31.01.2025 - 16:22 Uhr
Wo kann man den Ozon denn sehen? Von dem hab ich bislang gar nichts mitbekommen...

sweet nothing

Postings: 2627

Registriert seit 04.11.2014

31.01.2025 - 16:39 Uhr
Via Prime France gestreamt, wird aber nur mit VPN klappen.

@Vive
Absolut großartig - und die Kritik vom Filmdienst ist ziemlich daneben. Von wegen, der Film wisse nicht, was er sein will. Ozon wusste ganz genau, was er da tut.

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