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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

MopedTobias (Marvin)

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29.03.2021 - 19:42 Uhr
Der ist überhaupt nicht misslungen in meinen Augen und wäre in meiner QT-Top-5.

Kai

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Registriert seit 25.02.2014

29.03.2021 - 19:59 Uhr
Für mich war nach Kill Bill mehr oder weniger Schluss.

Zwar hab ich außer Death Proof alle Streifen gesehen aber mehr als "ist halt nen Tarantino" kam da für mich nicht mehr.

Klar der Soundtrack ist gut und es gibt nette Bilder aber das Schema ist gefühlt immer das gleiche. So wirklich "traut" er sich halt auch nicht aus diesem Schema auszutreten.

Wäre es nicht so absurd, man könnte Tarantino fast vorwerfen, dass er Schiss sich einmal außerhalb seiner "comfort-zone" zu bewegen.

ijb

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29.03.2021 - 20:55 Uhr
Eine Top 5 bei 9 Filmen ist natürlich eine halbwegs lustige Angelegenheit.

Wäre es nicht so absurd, man könnte Tarantino fast vorwerfen, dass er Schiss sich einmal außerhalb seiner "comfort-zone" zu bewegen.

Der Film, den ich von QT am besten finde, "Inglorious Basterds" macht genau das: Er bewegt sich außerhalb der "Tarantino Comfort Zone", und das ist einer der Gründe, warum ich richtig gut finde, auch beim wiederholten Sehen. Bei QT geht's mir so, dass ich die eine Hälfte seines Werks (4 Filme) sehr gut finde, die andere Hälfte (4 Filme) eher nicht so interessant bis sogar recht langweilig im Referenziellen steckend. "Once Upon A Time.." wäre so genau in der Mitte, halb so, halb so.

MopedTobias (Marvin)

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29.03.2021 - 21:43 Uhr
Ich zähle die "Kill Bills" als zwei Filme, dann sind's immerhin 10 :) Wollte in erster Linie ausdrücken, dass ich den Film in der besseren Hälfte seines Schaffens sehe.

Ich finde, dass er seine distinktive und selbstreferenzielle Filmsprache in jüngeren Filmen wie dem von dir angesprochenen "Inglourious Basterds" (auch einer meiner Lieblinge von ihm) oder dem erzählerisch sehr losen "Once upon..." durchaus genug variiert hat, um für mich weiterhin spannend zu bleiben.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

29.03.2021 - 22:17 Uhr
Aber der Quentin selbst sagte ja, dass er nach zehn Filmen aufhören wolle als Regisseur.
(Ich glaub allerdings nicht so recht dran...)

Kai

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29.03.2021 - 22:29 Uhr
@ijb
mir gehts ganz genau so bei olafur arnalds

ijb

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29.03.2021 - 22:32 Uhr
Hm? Was meinst du? Sagte der auch, dass er nach 10 Alben aufhört?

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

29.03.2021 - 22:35 Uhr
Oder meinst du: 4 Alben gut, 4 Alben langweilig, eins in der Mitte?
Ich müsste man überlegen, welche ich kenne. Ich kenne nicht so viele, aber die, die ich kenne, fand ich nicht schlecht... allerdings fand ich die alle nach einer Weile dann nicht mehr so packend. Deshalb besitze ich keins mehr. Ich hab mal nach einer Veranstaltung (da hat er sein blaues Album erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und darüber geredet; das war sehr interessant) ein paar Worte mit ihm gewechselt, und als Filmmusikkomponist finde ich ihn spannend.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

29.03.2021 - 22:37 Uhr
... am besten finde ich von ihm, glaube ich, das Projekt Kiasmos. Die Kollaboration mit Nils Frahm hat mir auch zumeist sehr gut gefallen; speziell die EPs (die erste CDs des Doppelalbums).

Kai

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29.03.2021 - 22:45 Uhr
Wo ist die Edit-Funktion? :D
Ich hatte zwei Tabs auf und das gehört ins Nils Fram Topic....

ijb

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29.03.2021 - 22:49 Uhr
Haha. Lustig. Ja, in Nils-Frahm-Diskussionen bin ich nicht aktiv.

MopedTobias (Marvin)

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Postings: 16746

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30.03.2021 - 01:30 Uhr
Do The Right Thing 9,5/10

Zum Abschluss einer nicht nur cineastisch besonderen Dekade hat das Filmjahr 1989 nochmal so richtig einen rausgehauen. Das vielleicht beste Highlight: "Do The Right Thing", Spike Lees erstes und größtes Meisterwerk. Ein Molotov-Cocktail von Film, der die rassistischen Spannungen am heißesten Tag Brooklyns im wahrsten Sinne des Wortes zum Überkochen bringt und in die unabwendbare Eskalation überführt. Ein Film mit viel Wut im Bauch, aber auch einer unfassbaren visuellen Wucht. Die Kombination aus Lees eigenständiger Bildsprache, kluger Beobachtungsgabe, Humor und Menschenliebe fand hier ihren immer noch unerreichten Höhepunkt.

darkchild1985

Postings: 25

Registriert seit 05.12.2020

30.03.2021 - 10:14 Uhr
"Der Film, den ich von QT am besten finde, "Inglorious Basterds" macht genau das: Er bewegt sich außerhalb der "Tarantino Comfort Zone", und das ist einer der Gründe, warum ich richtig gut finde, auch beim wiederholten Sehen."

Das stimmt in der Tat. Passt am allerwenigsten in den Tarantino-Kosmos. Situative Spannungsmomente in Verbindung starkem Fokus auf den Dialog sind hier aber immer noch das auffälligste Tarantino-Merkmal.

Mit 'ner Top 3 oder 5 tue ich mich sehr schwer. Ist bei mir immer mal wieder anders. An Pulp Fiction hängt definitiv mein Herz. Ich liebe aber Django für seinen Kitsch und Sch(n)ulz, Hateful Eight als völlig ausuferndes Kammerspiel mit wiedermal sensationeller Besetzung, Kill Bill (besonders Vol. 1) für seine übertriebene Comichaftigkeit nebst völlig ausufernder Gewaltdarstellung. Einzig "Once upon..." hat irgendwie noch nicht so richtig zünden können bei mir.

Talibunny

Postings: 477

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31.03.2021 - 00:37 Uhr
Sound of Metal
9/10

Starker Film ! Dicke Empfehlung.

poser

Postings: 2293

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31.03.2021 - 17:47 Uhr
Love Exposure (2008)

zum zweiten Mal geschaut. Ist wohl mein neuer Lieblingsfilm. Die obligatorische Bewertung ist da natürlich 10/10.

Kai

Postings: 790

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31.03.2021 - 20:42 Uhr
wenn er nur nicht so lange gehen würde. ich finde dafür irgendwie nie zeit. :(

super film.


da es in der QT Diskussion unter gegangen ist:
Schaut euch White Tiger auf Netflix an. Guter Film

hubschrauberpilot

Postings: 6505

Registriert seit 13.06.2013

01.04.2021 - 17:50 Uhr
Love Exposure (2008)

Klingt anhand der Inhaltsangabe ziemlich krank. Ist gekauft.

Enrico Palazzo

Postings: 1610

Registriert seit 22.08.2019

01.04.2021 - 22:23 Uhr
The Trial Of The Chicago 7

8,5/10

Toller Film, tolle Schauspieler, wichtiges Thema und gerne bitte den Oscar. Also definitiv eher als Mank, den ich mal unter "aufgesetzte Kunstkacke" ablege in meinem Filmhirn.

Leech85

Postings: 91

Registriert seit 15.03.2021

02.04.2021 - 18:25 Uhr
Last King of Scotland

9/10

Grossartiger Film, der von der Story lebt und dazu noch perfekte schauspielerische Leistungen aufzeigt.
Forest Withaker wohl in der Rolle seines Lebens!
Und das Ende ist grandios.

Jetzt schau ich nach vielen Jahren mal wieder "Der schmale Grat".

Eurodance Commando

Postings: 1166

Registriert seit 26.07.2019

02.04.2021 - 18:29 Uhr
Im Juli 8/10

Frühwerk von Fatih Akin (er kann keine schlechten Filme machen) und einfach ein fantastisches Road-Movie, was total gute Laune macht.
Und Bleibtreu geht wirklich immer.

Enrico Palazzo

Postings: 1610

Registriert seit 22.08.2019

03.04.2021 - 22:21 Uhr
Sooo, kurz mein persönliches Oscar-Update: White Tiger fand ich jetzt nur okay gut, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. The Trial of The Chicago 7 fand ich schon auf ner ganz anderen Stufe.

White Tiger 6,5/10
Chicago Seven 8,5/10

Weitere Updates Folgen...

u.x.o.

Postings: 229

Registriert seit 29.08.2019

03.04.2021 - 22:45 Uhr
Sound of Metal
Auch wenn der Hauptcharakter durchgängig angepisst ist, was mir als Zuschauer teilweise ziemlich unangenehm war, kann man diesen Horror als Musikliebhaber und Musiker bis in jede Faser seines Körpers nachfühlen... Wahrscheinlich wäre ich ähnlich verzweifelt und grumpy. Ich bin mir wirklich nicht sicher, wie man dieses Schicksal aushalten kann. Richtig heavy.
8 (danke für den Tipp, tailbunny)

Portrait einer jungen Frau in Flammen
Subtile Geschichte über Zwangsheirat und Homosexualität im 18 Jahrhundert. Tolle Darstellerinnen, sehr ergreifend.
8

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 2258

Registriert seit 14.03.2017

03.04.2021 - 23:36 Uhr
Trial of the Chicago 7 : 8,5/10
Mitreißend inszeniert,stark besetzt

Mank: 8/10
Gary Oldman darf hier gerne wieder den Oscar für haben und der Film war zwar sehr gut und die Szene am Bankett mit seinem Monolog gigantisch, aber die 10 Oscar Nominierungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen

Sound of Metal: 8/10
Ja, der Stress bzw die Unruhe des Hauptcharakters überträgt sich in der Tat auf den Zuschauer.Toll dargestellt, besonders gefallen hat mir das Aufzeigen wie es sich für ihn anhört, dieses Dumpfe und später dieses blecherne.




Zu Tarantino:
Inglorious Basterds ist zwar echt gut, aber mich stört immer die Story der Französin mit Brühl etwas. Das passt für mich irgendwie nicht zum Rest.
Deswegen nur mein Platz 4.
Dafür hat sich Hateful Eight echt gemausert. Fand den beim ersten Mal fast schon mau aber beim zweiten und dritten Mal hat der mich voll gepackt. Dieses Kammerspiel ist großartig.
Django fand ich irgendwo over the top
Once upon a time hat mich zweimal nicht wirklich bekommen.
Kill Bill 1 fand ich klar besser als 2, als ganzes war mir das thematisch zu lang
Death Proof nimmt sich verdammt viiiel Zeit macht danach aber wahnsinnig viel Bock
Jackie Brown hat seinen Charme und seinen Twist (und Robert Forster), kommt aber für meine Begriffe etwas zu träge daher.
Reservoir Dogs ist schon ziemlich genial aufgezogen und über Pulp Fiction geht gar nix.Den hab ich mittlerweile bestimmt zehn mal gesehen.

1.Pulp Fiction 10/10
2.Reservoir Dogs 9,5/10
3.Hateful 8 9/10
4.Inglorious Basterds 8,5/10
5.Kill Bill 1 8,5/10
6.Death Proof 8/10
7.Jackie Brown 7,5/10
8.Django Unchained 7,5/10
9.Kill Bill 2 7/10
10.Once upon a time... 6,5/10

sweet nothing

Postings: 229

Registriert seit 04.11.2014

04.04.2021 - 09:09 Uhr
Jackie Brown ist bei mir auf Platz 1 und auch sein einziger 10/10 Film. Unglaublich wie erwachsen der ist, und wie konträr dazu sich Tarantino mit einigen seiner späteren Werke entwickelt hat...
Reservour Dogs, Pulp Fiction und Inglourious Basterds halten alle bei 9/10 und danach wird's etwas beliebig. Django ist sein Schwächster.

sweet nothing

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Registriert seit 04.11.2014

04.04.2021 - 09:10 Uhr
*Reservoir

Enrico Palazzo

Postings: 1610

Registriert seit 22.08.2019

04.04.2021 - 09:12 Uhr
Jetzt habe ich vergessen, Mank aufzuführen in meiner Oscars - Liste:

Chicago Seven 8,5/10
White Tiger 6,5/10
Mank - /10

Ich habe Mank nach gut einer Stunde ausgemacht, weil ich den unfassbar öde fand. File under: Kunstkacke, allerdings mit einem grandiosen Gary Oldman. Also von mir aus: Für den Film nix, für Oldman den Oscar.

Jennifer

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Postings: 4271

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04.04.2021 - 10:08 Uhr
Da 5 Bloods 8/10

Also, darunter hatte mir nun etwas ganz anderes vorgestellt. Der hatte teilweise schon was von einem Tarantino-Streifen (passt hier thematisch ja eh gerade in die Diskussion). Auch dachte ich, dass der Part von Chadwick Boseman größer ausfallen würde. War aber dennoch ein sehr guter Film, hier und da gings ziemlich in die menschlichen Abgründe und mir damit sehr nah. Etwas lange Spielzeit vielleicht, aber ich wüsste jetzt auch nicht, wo man etwas hätte kürzen können. Empfehlenswert.

Leech85

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04.04.2021 - 10:10 Uhr
Der schmale Grat 7/10

Ein grosses Staraufgebot welches gleichbedeutend in Szene gesetzt wird. Das finde ich gut. Die Szenen am Hügel sowie die strategischen Handlungen werden gut erzählt und man fühlt sich für gut 1h mitten wie im Gefecht. Leider hat der Film jedoch seine Längen. Meiner meinung mach hätte man diesen um gut 1h kürzen können. Ich hätte hier jedoch gerne noch mehr über die einzelnen Charaktere erfahren.
Als nächstes werde ich wohl mal wieder platoon reinziehen sowie die Pacific Reihe.

Schwarznick

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04.04.2021 - 22:11 Uhr
Willy’s Wonderland

Nicolas Cage haut Plüschtieren in die Fresse. Mehr Inhalt braucht es nicht. Mal wieder ein herrlich abgewichster Cage-Film ,der mit sehr viel Bier eine trashige 8/10 echt verdient hat und viel Laune macht :D

Mr. Orange

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Postings: 1924

Registriert seit 04.02.2015

05.04.2021 - 00:05 Uhr
Jackie Brown ist bei mir auf Platz 1 und auch sein einziger 10/10 Film. Unglaublich wie erwachsen der ist

Vielleicht einer der Hauptgründe, warum gerade dieser Film bei mir einen eher schweren Stand im Tarantino-Gefüge hat. Denn an Tarantino schätze ich ganz besonders seine pubertäre Unberechenbarkeit, das Irrationale und Überbordende, den ständigen Hang zum kompletten Austicken. Das hat er in anderen Filmen besser entfesseln können.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

05.04.2021 - 00:09 Uhr
Jackie Brown ist bei mir auf Platz 1 und auch sein einziger 10/10 Film. Unglaublich wie erwachsen der ist, und wie konträr dazu sich Tarantino mit einigen seiner späteren Werke entwickelt hat...
Reservour Dogs, Pulp Fiction und Inglourious Basterds halten alle bei 9/10 und danach wird's etwas beliebig. Django ist sein Schwächster.


Weitgehend auch voll meine Meinung! Mit der Ausnahme, dass ich "Death Proof" wirklich vollkommen banane finde und seinen schwächsten und uninteressantesten. (Hab aber auch schon gehört, dass das sogar QT selbst sagt, keine Ahnung, ob das ein falsches Gerücht ist.)

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16746

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05.04.2021 - 00:20 Uhr
"Jackie Brown" hat eine fantastische Eröffnungssequenz mit "Across 110th Street" und ist auch sonst ein sehr guter Film. "Erwachsen" heißt in diesem Fall aber auch stellenweise ein bisschen öde, weswegen er bei mir mit einer soliden 8/10 im QT-Mittelfeld landet.

"Death proof" ist schon eher weiter unten, vor allem mit der zweiten Hälfte und dem Finale hab ich aber trotzdem viel Spaß. Zoe Bell könnte allerdings ein Schauspiel-Double gebrauchen :)

sweet nothing

Postings: 229

Registriert seit 04.11.2014

05.04.2021 - 09:51 Uhr
Denn an Tarantino schätze ich ganz besonders seine pubertäre Unberechenbarkeit, das Irrationale und Überbordende, den ständigen Hang zum kompletten Austicken. Das hat er in anderen Filmen besser entfesseln können.

Stimmt schon alles, und dafür liebe ich Tarantino ja auch, nur manchmal ist weniger halt auch mehr. Und wenn es beim Filme machen ähnlich wie in der Musik ist, nämlich, dass es schwieriger ist leise als laut zu spielen, dann muss ich Tarantino für Jackie Brown einfach meine Hochachtung aussprechen. Und auch wenn dies in seinem Schaffen einmalig und einzigartig war, so hat er immerhin bewiesen, auch das zu beherrschen. Ja und wenn er dann auch noch einen 2-fachen Oscar-Preisträger und eine lebende Hollywood Legende wie De Niro nur für einen einzigen Film verpflichtet, und ihn dann so einen Typen spielen lässt, dann ist das nur ein weiterer Beweis für die Genialität dieses Regisseurs.

Death Proof und Django Unchained sind tatsächlich jene beiden Filme von Tarantino die ich nur einmal gesehen habe und die somit für mich auch den niedrigsten
Rewatchability Faktor mitbringen. Von Death Proof fühlte ich mich aber irgendwie besser unterhalten, darum steht der minimal über Django...

Eurodance Commando

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05.04.2021 - 10:18 Uhr
"Django Unchained" rangiert bei mir auch auf dem letzten Platz, einfach wegen der (gefühlsmäßig) fehlenden Dramaturgie. Bei Einsteigern scheint der aber recht beliebt zu sein, vielleicht wegen dem lockeren Humor oder den oberflächlichen Charakteren. Ich finde ihn stellenweise etwas zäh, was ich sonst eigentlich nie bei Tarantino verspüre. Von daher letzter Platz.

Luc

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Registriert seit 28.05.2015

05.04.2021 - 11:58 Uhr
Wunder 8/10
Gänzlich gegensätzig zu Tarantino ein "Mitfühlfilm" am Ostersonntag.
Dank guter Besetzung, verliert der Film nie wirklich die Balance und kippt nicht ins Kitschige.
Durch die wechselnden Erzähler schafft der Film es auch, die Geschichte mehrschichtig zu erzählen.
Klar, drückt er immer wieder auf die Tränendrüse, aber das hab ich schon viel schlimmer gesehen.

Enrico Palazzo

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05.04.2021 - 12:01 Uhr
Hillbilly Elegy 6/10

Glenn Close und Amy Adams super, der Film aber nur okay nett.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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06.04.2021 - 01:12 Uhr
Malcolm X 8,5/10

Ein Jahr lang musste sich Denzel Washington auf die Rolle des amerikanischen Bürgerrechtlers vorbereiten, doch es hat sich voll ausgezahlt: Es ist die vielleicht großartigste Performance einer Karriere voller großartiger Performances. Auch abseits davon ist Spike Lees 200-Minuten-Epos ein fesselndes und inspiriertes Werk, das seine traditionelle Biopic-Form mit viel Leben und Kreativität füllt. Ein faszinierender Film über einen faszinierenden Mann.

Luc

Postings: 1081

Registriert seit 28.05.2015

06.04.2021 - 09:42 Uhr
Das Piano 9.5/10

Was eine bildgewaltige, poetische Geschichte, die mich immer wieder fasziniert und gefangen nimmt.
Und auch die drei Hauptdarsteller (Holly Hunter, Sam Neill, Harvey Keitel) muss man nochmals gesondert herausheben.

qwertz

Postings: 652

Registriert seit 15.05.2013

06.04.2021 - 10:30 Uhr
The Florida Project 8/10

Weckte mein Interesse, weil er gelegentlich als Referenz für den fantastischen "Nomadland" angeführt wird. Sozialdrama über ein Leben am Existenzsminimum in der unmittelbaren Nachbarschaft von Disneyland. Hauptsächlich mit Laiendarstellern und überwiegend durch Kinderaugen erzählt, für die die Armut und fehlende Schuldbildung Normalität ist. Leichtfüßige Milieustudie.

Grizzly Adams

Postings: 732

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06.04.2021 - 20:44 Uhr
Hab mich an Der goldene Handschuh gewagt und anschließend gleich mal an The House That Jack built. Dabei bin ich gar nicht so ein Psychopath...;)

Enrico Palazzo

Postings: 1610

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2021 - 20:50 Uhr
Eastern Promises 7/10

Guter Film. Cassel eklig, Mortensen sehr sehr gut. Aber hinten raus fühlte es sich an, als sei der Film irgendwie nur so halb fertig. Als fehle da ein richtiges Ende.

Außerdem finde ich es seltsam, dass immer aufgeschrien wird, sobald ein milieufremder Schauspieler jemanden aus nen bestimmten Kulturkreis spielt. Aber den bösen Russen darf irgendwie jeder spielen, stört keine Sau. Fand ich zB auch bei Tenet nicht gut.

Alice

Postings: 244

Registriert seit 27.10.2019

07.04.2021 - 00:16 Uhr
Der goldene Handschuh (7/10)
Seaspiracy (8/10)

slowmo

Postings: 729

Registriert seit 15.06.2013

07.04.2021 - 11:17 Uhr
Mal eine Frage... wo guckt ihr denn solche Filme wie Nomadland oder Der Rausch, die noch gar nicht erschienen sind?

Kai

Postings: 790

Registriert seit 25.02.2014

07.04.2021 - 11:23 Uhr
Ich hab mir am Ostersonntag Godzilla vs. Kong angeschaut.
Man bekommt was man erwartet. Popcorn-Actionkino. Ich war gut unterhalten und würd da wohl ne 7/10 raushauen.

Zur Frage oben: vor Corona bin ich regelmäßig ins Kino gegangen. Filesharing war mich seit Netflix, Amazon Prime und Co. nicht mehr spannend.
Da es nun aber z.B. den oben genannten Film aufgrund von merkwürdigen Umständen auch im Stream nicht so schnell in Deutschland gibt, bin ich, ganz ohne schlechtes Gewissen, auf die Piratenbucht ausgewichen.

Hätte es HBO Max nach Deutschland geschafft sehe das anders aus und ich hätte einen neuen Anbieter... Danke Sky

Eurodance Commando

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Registriert seit 26.07.2019

07.04.2021 - 20:55 Uhr
Mail an Merkel is raus

kiste

Postings: 112

Registriert seit 26.08.2019

08.04.2021 - 13:51 Uhr
@grizzlyAdams: Wie fandest du den „The House that Jack built“? Traue mich da nicht so recht ran. Doch das Gesamtpaket, also Schauspieler, Regie und Thematik klingen doch recht spannend, wenn auch sehr verstörend.

Vennart

Postings: 646

Registriert seit 24.03.2014

08.04.2021 - 23:28 Uhr
@kiste:
"The House That Jack Built" ist für mich eventuell von Triers bester Film und so eine schauspielerische Leistung habe ich Matt Dillon nicht zugetraut.
Der Film ist ziemlich meta, manchmal kaum zu ertragen skurril brutal aber erstaunlicherweise immer interessant und auf verstörende Art faszinierend.
Ich denke, entweder man hält den Film für ein Meisterwerk oder findet ihn richtig schlecht, der polarisiert definitiv.
Es hilft außerdem, wenn du mit der "Göttlichen Komödie" von Dante vertraut bist.

@topic:
Naked Lunch
Davon erhole ich mich immer noch. Wer seine Filme gerne mit zahlreichen "WTF?!"-Momenten garniert kriegt und wer "Eraserhead" für ein heiter-entspannendes Filmpicknick für die ganze Familie hält, sollte den unbedingt sehen oder hat das eh schon längst getan.
Und das Buch will ich jetzt auch lesen.

Ich gebe 7,5/10 tropfende Schreibmaschinenalienkäfer.

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 304

Registriert seit 03.03.2019

09.04.2021 - 10:43 Uhr
Naked Lunch nagt auch noch nach 10 Jahren

Alice

Postings: 244

Registriert seit 27.10.2019

09.04.2021 - 11:37 Uhr
Ich habe absolut nichts verstanden bei naked lunch (Buch)

Outrun

Postings: 18

Registriert seit 31.12.2020

09.04.2021 - 12:19 Uhr
Der Film war für mich wie ein schlechter, Übelkeit erregender Drogentrip.

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