Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

nörtz

User und News-Scout

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Registriert seit 13.06.2013

13.05.2020 - 14:59 Uhr
Uff
mM Unsinn^10 :)
find beides nach wie vor super


Allein schon die Einbindung des Soundtracks in Garden State; da stellen sich mir alle Nackenhaare auf. Damals fuhren die Indiefans hier im Forum ja voll auf den Film ab.

Ne ne, das geht gar nicht.

fuzzmyass

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13.05.2020 - 15:13 Uhr
Finde Garden State auch gnadenlos überbewertet... netter Film, aber mehr nicht... vielleicht kann ich mit Zach Braff aber auch einfach nichts anfangen...

SussexRoyal

Postings: 390

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13.05.2020 - 15:30 Uhr
Garden State war ein Film für die 16-jährigen von 2004-2010, bei mir hat er damals voll eingeschlagen, ein perfekter Coming-Of-Age-Film für Leute im Coming-of-age-Alter. Heute finde ich ihn aber auch "nur" noch gut.

Analog Kid

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13.05.2020 - 16:13 Uhr
Die Unfassbaren

3/10

Fing ja noch ganz passabel an, zwar schon am Anfang total übertrieben aber noch unterhaltsam, aber dieser völlig unlogische und super aufgesetzte Twist zum war ja wohl das Hirnverbrannteste, was ich seit Ewigkeiten in nem Film sehen musste. Schade um die guten Darsteller. Und dieser Schund hat noch 2 Fortsetzungen bekommen? Bestimmt auch wieder mit total überraschenden "Auflösungen" zum Schluss.
Müsste man eigentlich echt mal gucken, ob die das hinkriegen, das in Sachen Sinnlosigkeit noch zu toppen :)

Analog Kid

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13.05.2020 - 16:18 Uhr
Ach damn, "zum Schluss" soll das da oben heissen.

Vive

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13.05.2020 - 16:37 Uhr
Garden State fand ich, als ich ihn vor einigen Jahren zum zweiten Mal gesehen habe, auch nicht mehr so toll.
Der Zeitgeist ist einfach ein anderer. Damals war noch echte Sentimentalität möglich, heute macht die Postmoderne Hackfleisch daraus.
Wobei der film sogar für damalige Verhältnisse ziemlich kitschig war..

sweet nothing

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14.05.2020 - 09:23 Uhr
Puh der ist ewig her bei mir. Hab den damals bei einem DVD-Abend mit Freunden geguckt, und es sind absolut keine Erinnerungen mehr vorhanden. Macht eigentlich in Zeiten von Netflix & Co. noch jemand Filmabende mit Freunden? Oh Mann da fallen mir die legendären Big Lebowsky Sessions ein. Zuerst Bowling und danach zuhause den Film mit Literweise White Russian. Shit, ich werde alt. ;.;

Underground

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14.05.2020 - 10:41 Uhr
Howard The Duck 7/10

sweet nothing

Postings: 209

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14.05.2020 - 12:13 Uhr
Hab jetzt noch schnell Holy Motors nachgeholt. Alter, das ist ja mal Mindfuck erster Güte, danke für den Tipp! Mir ist übrigens aufgefallen, dass der Regisseur ein Sparks Fan sein dürfte. Da lief ne Sparks Nummer in dem roten Peugeot und ich hab gelesen, dass Leos Carax’s nächster Film eine Art Rock Oper mit Adam Driver und der Musik von Ron und Russell Mael (Sparks) werden soll. Von letztgenannten stammt übrigens auch das Drehbuch. Ich denke man darf gespannt sein. :D

sizeofanocean

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14.05.2020 - 16:53 Uhr
Garden State für 16-jährige?! Wo geht's denn da um Teen-Probleme? Wenn der Film nicht für die Zielgruppe 20-25 war, welcher dann?

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17.05.2020 - 14:19 Uhr
Star Wars Episode 9 8/10 (enthält Spoiler!)
Ja, man kann einiges kritisieren. Ich kann beim Schauen aber gut über ein oder zwei Logiklöcher hinwegsehen, aber selbst der im Trailer dämliche Ritt über den Sternenzerstörer ist erstaunlich gut motiviert. Man könnte sogar argumentieren, dass die Schiffe noch so oberflächennah sind, dass tatsächlich keine Raumanzüge benötigt werden. So war es einfach ein farbenfrohes Weltraummärchen und sogar meine Freundin schwärmt von Reys Armmuskulatur.

Im Gesamtkontext ist es aber wirklich schade, dass diese Trilogie nicht vorher durchgeplant war. Zu viele Schauplätz aufgemacht (Snoke, Rose, jetzt Palpatine?), die viel zu kurz angerissen wurden. Ein minimaler Hinweis auf den Imperator wäre z.B. nett gewesen und Leia ist auf einmal Jedimeister? Hmpf. Deshalb unter dem Aspekt vielleicht auch nur 6-7/10, weil man einfach viel mehr hätte machen können! Episode 9 hat nach 8 aber doch noch einiges gerettet.

MopedTobias

Postings: 14781

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17.05.2020 - 15:03 Uhr
Für mich hat Episode 9 überhaupt nichts "gerettet", sondern entscheidend zur Inkohärenz der ganzen Trilogie beigetragen, indem Abrams wie ein bockiges Kind auf den Ansätzen des Vorgänger-Films herumgetreten ist. Für sich stehend war Ep. 9 auch der schlechteste und am wenigsten unterhaltsame Film der Sequels imo. Wurde aber alles im Star-Wars-Thread schon erschöpfend diskutiert und zumindest ich hab wenig Lust, das Fass hier noch weiter zu öffnen.

SussexRoyal

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17.05.2020 - 18:14 Uhr
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es weder 1-3 noch 7-8 gebraucht hätte, aus künstlerischer Sicht.

SussexRoyal

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17.05.2020 - 18:14 Uhr
*7-9 natürlich

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Registriert seit 25.09.2014

17.05.2020 - 18:14 Uhr
@Moped: Hab da mal kurz reingelesen. Ja, als Trilogie hauen die Filme nicht so wirklich hin. Alleinstehend hat mich Episode 9 aber gut unterhalten und die Schnitzeljagd bzw. irgendwelche Artefakte (es gibt genau 2(!) Wegweister?!) fand ich für Fantasy vollkommen in Ordnung. Es gibt sicherlich Probleme, aber Frodo und Sam hätten ja auch mit den Adlern nach Mordor fliegen können ;)

SussexRoyal

Postings: 390

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17.05.2020 - 18:15 Uhr
Die Serie ist aber super gut, allein die ist mir die miesen Pre- und Sequels wert.

SussexRoyal

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Registriert seit 10.04.2020

17.05.2020 - 18:17 Uhr
"aber Frodo und Sam hätten ja auch mit den Adlern nach Mordor fliegen können"

Die Nazguls können auch fliegen, wäre extrem risikoreich gewesen.

MopedTobias

Postings: 14781

Registriert seit 10.09.2013

17.05.2020 - 18:35 Uhr
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es weder 1-3 noch 7-8 gebraucht hätte, aus künstlerischer Sicht."

Ja, wobei die Stärken der beiden kombiniert lustigerweise etwas Gehaltvolles ergeben hätten. Die Prequels sind als Trilogie rund und hatten Interessantes zum Universum und der Politik zu erzählen. Sie sind nur als Filme überhaupt kein Genuss mit teilweise furchtbaren Einzelszenen und Dialogen + einem nervigen Anakin. Bei den Sequels das genaue Gegenteil: Unterhaltsam als Filme mit einem interessanten (aber nicht voll ausgeschöpften) Protagonisten-Pärchen, aber kein roter Faden und inhaltlich völlig belanglos.

sweet nothing

Postings: 209

Registriert seit 04.11.2014

18.05.2020 - 09:08 Uhr
Buzzard

Und schon wieder so ein Film, der leider nicht die Beachtung bekommen hat, die er verdient hätte. Im Feuilleton wurden Vergleiche mit Korine und Jarmusch gezogen. Ich sehe aber eher Gemeinsamkeiten mit Solondz und Gallo. Buzzard von Joel Potrykus ist in höchstem Maße einnehmend, super sick, und selbst dann noch unterhaltsam, wenn der Protagonist in einer 5-minütigen Einstellung einen Teller Pasta Bolognese verspachtelt und dabei fernsieht. Joshua Burges ist einfach großartig und lässt mit seiner Fresse sogar Steve Buscemi alt aussehen. Schade, dass aus solchen Stoffen keine Serien gemacht werden. Die anderthalb Stunden waren viel zu kurz.

8/10

sizeofanocean

Postings: 131

Registriert seit 27.01.2020

18.05.2020 - 20:00 Uhr
ES Kapitel 2

deutlich zu lang, deutlich zu rührselig, deutlich zu viel CGI-Gedöns, einiges davon leider auch unfreiwillig komisch, kein Totalausfall aber richtig gruselig ist hier auch nix

Rainer

Postings: 424

Registriert seit 22.03.2020

19.05.2020 - 00:17 Uhr
Doch das ist ein Totalausfall.
Allein für den CGI-Einsatz gehört der Film ausgelacht und verspottet. Meine Fresse. Und dann natürlich auch noch todernst der Film. Plus Überlänge. Verschenkter Cast. Kompletter Versager von einem Machwerk.
1/10

Zappyesque

Postings: 371

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19.05.2020 - 01:05 Uhr
Before the Devil knows you‘re dead heute nach längerem mal wieder gesehen. Toll. Grandios tragisch und düster. Schade nur, dass Marisa Tomeis Rolle nicht mehr Tiefgang zugeschrieben bekommen hat. Dann und wann ist das schon eine ziemlich auffällige Schwachstelle. Davon abgesehen aber ein überragendes Drama mit einer, gewohnt, außerordentlichen darstellerischen Leistung Philip Seymour Hoffmans. 8,5-9/10

Talibunny

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22.05.2020 - 17:50 Uhr
Es Kapitel 2

Kagge³

kiste

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23.05.2020 - 09:16 Uhr
Ich habe mal „Imperium“ mit Daniel Radcliffe angeguckt, da ich den Schauspieler sehr mag und auch solche „Infiltrationsgeschichten“. Der ganze Film ist recht solide in Szene gesetzt, doch kommt er bei weitem nicht an die Intensität von „Departed“ heran.

peppermint patty

Postings: 1906

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23.05.2020 - 09:34 Uhr
Die beiden letzten Filme, die hier angesprochen wurden, habe ich auch gesehen. "Kagge" war Es 2 nun nicht grade, die erste Hälfte fand ich sehr gelungen, gegen Ende wurde es dann leider zum CGI-Blickbuster-Überwältigungskino, 6,5/10. Imperium auch so um den Dreh, in dem Genre wird American History X wohl die ewige Referenz bleiben.

Mr. Orange

User und News-Scout

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23.05.2020 - 22:39 Uhr
Honig im Kopf (2014) 2/10

Ein einziges großes Ärgernis, dieser Film. Man könnte so viele Sachen aufzählen, die an diesem Film misslungen sind. Ich beschränke mich nur auf die offensichtlichsten:

1. Der Humor des Films beschränkt sich im ausschließlich auf drei Facetten: a) Zotige Pipi-Kacka-Ficki-Herrenwitzchen, die schon Siebtklässlern zu banal sein dürften und die in ihrer Dauerpräsenz nur lästig sind, b) irgendwas wird kaputtgemacht oder jemand wird schmerzhaft verletzt (Fans von „Ups! Die Pannenshow“ und ähnlichen Formaten kommen hier voll auf ihre Kosten), c) der alzheimergeplagte Opi bringt irgendwelche peinlichen Aktionen. Diese drei Hunorfacetten wechseln sich In rasanter Reihenfolge ab, weitere finden nicht statt.

2. Es gibt eine ungeschriebene Grundregel, dass maximal 50 % eines Films mit Musik untermalt sein sollten. Das hat diverse dramaturgische, wahrnehmungs- und emotionspsychologische Gründe und hat sich (vielleicht mit Ausnahme mancher sehr experimenteller Filme) über 100 Jahre bewährt. Schweiger setzt sich darüber seit Jahren hinweg und kleistert konsequent ca. 80 % der Filmlänge seiner biederen Komödien mit ganz furchtbar schleimiger Indie-Gitarrenpop-Bitburger-Werbungs-Soße zu, unpassenderweise auch während der Dialoge. Er selbst hält das vermutlich für eine Art Alleinstellungsmerkmal und Markenzeichen.

3. Das an und für sich ernste und gesellschaftlich relevante Thema wird komplett verflacht dargestellt und nur dessen (vermeintlich) lustigen Seiten exponiert. Die eigentlich interessanten Aspekte der Thematik, wie Verlust, Endlichkeit und Abschied werden nur völlig verkitscht und übersentimentalisiert in den Fokus gerückt.

4. Zu Til Schweigers stark begrenzten Schauspielfähigkeiten muss man nicht mehr viel sagen, sie fallen hier noch nicht mal besonders auf, wahrscheinlich, weil man sich längst dran gewöhnt hat. Wirklich verstörend ist aber in diesem Film die vollkommen unterirdische Leistung seiner Tochter Emma. Darf man die Schauspielleistung eines Kindes kritisieren? Die ist ja erst 11, hat nie eine Schauspielschule besucht etc. Meine Meinung: Natürlich darf man das kritisieren. Es gibt ja so unzählige Beispiele, wie Kinder in diesem Alter absolut grandiose Leistungen hinlegen. Man denke nur an „Systemsprenger“, um mal nur ein aktuelles Beispiel zu nennen. Aber das hölzerne, verkrampfte und unnatürliche Schauspiel von Emma Schweiger macht diesen Film nochmal deutlich schlechter, als er eh schon ist.

Der einzige, aber dafür große, Lichtblick des Films ist natürlich der fantastisch spielende Didi Hallervorden, der seiner Rolle wirklich große Wärme verleiht. Wenn auch oft ins sentimentale und kitschige gleitend, aber da kann er nicht so viel dafür, er macht als einziger im Ensemble einen wirklich guten Job. Fast hat man manchmal Mitleid mit ihm, dass er sein mimisches Talent für solch einen unglaublichen Mist verschwendet. Aber im Gegensatz zu seiner Filmrolle war Didi damals (2014) vermutlich noch einigermaßen entscheidungs- und urteilsfähig:

Peacetrail

Postings: 813

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23.05.2020 - 23:01 Uhr
Das klingt plausibel, und ich bin froh, dass ich den Film nicht gesehen habe. Schweigers Filme sind ja gar nicht per se schlecht, aber seit Hot Dog habe ich den Glauben an ihn verloren.

PS: Emma war doch früher das süße kleine Mädchen! Ich finde ja Luna von Schutzengel durch alle Tatorts megahölzern. Kann man kaum angucken.

Peacetrail

Postings: 813

Registriert seit 21.07.2019

23.05.2020 - 23:24 Uhr
Didi hingegen hatte nur große Lichtblicke, gerade in seiner Kino-Hochphase.

1985: Didi und die Rache der Enterbten
Typische Mehrfachrollen-Nummer, unvergessen ist Didi als Kongo-Otto. Alec Guiness lässt grüßen, Adel verpflichtet 2.0.
9/10

1986: Didi auf vollen Touren
Didi 1) im Geringverdiener-Milieu und 2) an vorderster Front bei ersten grünen Themen. Gesellschaftskritik gepaart mit tiefgründigem Humor 10/10

1988: Didi – Der Experte
Didi persifliert die Kohl-Ära mit einer ganz klassischen Doppelrollen-Revue 10/10

1990: Bei mir liegen Sie richtig
Gesundheitswesen meets Wendezeit. Didi nimmt sich des maroden Gesundheitssystems an, muss 1990 aber etwas plakativ im Berliner-Bär-Kostüm rumlaufen. Ein Punkt Abzug, 9/10

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 1558

Registriert seit 04.02.2015

24.05.2020 - 00:05 Uhr
Schweigers Filme sind ja gar nicht per se schlecht

Stimmt. Den Film „Der Eisbär“ (1998) hab ich auf imdb immerhin mit 4/10 bewertet. Also keine so richtig schlechte Bewertung. Ist allerdings schon einige Jahre her, dass ich ihn gesehen und bewertet hab. Müsste ich mal wieder schauen, aber ich bezweifle mal, dass sich an der Bewertung viel ändern wird.

Weitere (damalige) Schweiger-imdb-Bewertungen von mir, deren Treffsicherheit ich heute nur noch retrospektiv beurteilen kann.

Keinohrhasen (2007) 4/10
Weiß nicht mehr, wie diese Wertung zustande kam. Vielleicht war der Film nicht ganz so schlimm wie seine späteren Machwerke. Oder ich hab damals noch milder bewertet. Oder weil der schreckliche Schweighöfer noch nicht dabei war, was ja allein schon mindestens 2 Bonuspunkte gibt. Keine Ahnung, zu lang her.
EDIT: Ach du scheiße, sehe grad, dass selbst damals schon der beschissene Schweighöfer dabei war. Echt keine Ahnung, wie ich damals auf 4/10 kam.

Kokowääh (2011) 3/10
Ich erinnere mich, dass mich schon damals das unterirdische Schauspiel der meisten Beteiligten (allen voran auch hier die extrem untalentierte Emma Schweiger) angewidert hat, neben dem Indie-Gitarrenpop-Werbejingle-Zugekleistere, den ekelhaften Werbespot-Instagram-Weichzeichnern und der ganzen verkleideten Spießigkeit. Auch hier keine Ahnung, warum ich dann doch relativ milde 3/10 vergeben habe.

fuzzmyass

Postings: 1973

Registriert seit 21.08.2019

24.05.2020 - 02:27 Uhr
Wie kann man sich freiwillig so viele Schweiger Filme ansehen und dann noch on top Zeit investieren für entsprechende Rezensionen???? Einfach wow...

Deaf

Postings: 553

Registriert seit 14.06.2013

24.05.2020 - 07:10 Uhr
Versteh ich auch nicht. Ich stelle gerade fest, dass ich noch keinen Schweiger-Film gesehen habe. Und das wird auch so bleiben.

Peacetrail

Postings: 813

Registriert seit 21.07.2019

24.05.2020 - 07:15 Uhr
Filme mit Schweiger, die, zumindest in ihrer Erscheinungszeit, nicht schlecht waren:
Der bewegte Mann
Knocking on Heavens Door
Inglorious Basterds
Wo ist Fred?

Und, da gibt es keine zwei Meinungen: seine Rolle als Brown in Bang Boom Bang.

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 1558

Registriert seit 04.02.2015

24.05.2020 - 10:14 Uhr
@fuzzmyass:
Ganz einfach, schlechte Filme gucken und zerreißen macht ab und zu auch mal Spaß. Dann weiß man die guten Filme erst zu schätzen.

MopedTobias

Postings: 14781

Registriert seit 10.09.2013

24.05.2020 - 10:33 Uhr
Da es um Filme von und nicht mit Schweiger ging, ist Peacetrail leider raus.

Marküs

Postings: 580

Registriert seit 08.02.2018

24.05.2020 - 10:45 Uhr
The broken circle (8/10): GANZ harter emotionaler Tobak, hat mich ziemlich umgehauen, nochmal kann ich mir das sicherlich nicht ansehen

Peacetrail

Postings: 813

Registriert seit 21.07.2019

24.05.2020 - 12:05 Uhr
Mist. )-:

Felix Klaus

Postings: 89

Registriert seit 30.12.2019

24.05.2020 - 14:48 Uhr
Also "Inglorious basterds" als Schweiger-Film zu werten, ist schon fast frech:) Gefühlte Screentime 3 Minuten oder so..

MopedTobias

Postings: 14781

Registriert seit 10.09.2013

24.05.2020 - 16:07 Uhr
Aus seiner Sicht ist es aber gnädig, es wäre nämlich sein bester Film :)

Underground

Postings: 1522

Registriert seit 11.03.2015

24.05.2020 - 16:12 Uhr
The Square 9/10

sweet nothing

Postings: 209

Registriert seit 04.11.2014

24.05.2020 - 16:41 Uhr
Ich stelle gerade fest, dass ich noch keinen Schweiger-Film gesehen habe. Und das wird auch so bleiben.

Dito

sweet nothing

Postings: 209

Registriert seit 04.11.2014

24.05.2020 - 16:45 Uhr
Zuletzt gesehen? Ziemlich viel Mischmasch.

Hable con ella 9/10
Mystery Train 8/10
Soul Kitchen 8/10
Spring Breakers 6/10

Und die Dokus

Let‘s Get Lost 8,5/10
Joe Strummer - The Future is Unwritten 8/10

Lustiger Zufall: In beiden Filmen ist Flea zu sehen. Unglaublich wo der Typ überall mitmischt.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 21560

Registriert seit 07.06.2013

24.05.2020 - 17:40 Uhr
"Inland Empire" 9/10

Kurz nach dem Abspann hätte ich einen Essay schreiben können, soviele Gedanken hatte ich im Kopf. Mit etwas Abstand will man den Film eigetlich unkommentiert, weil er einfach erlebt werden muss. Im Prinzip wohl der konsequenteste Lynch, was Struktur(losigkeit) und Bildsprache. Schon Wahnsinn, wieviele Bilder sich mir damals schon eingebrannt hatten, ohne dass ich der Story ansatzweise folgen kann. Ich find es schön, dass Lynch als letzten Film dieses "back to the roots"-Approach gebracht hat, der in gewissen Weise den Kreis zu "Eraserhead" schliesst.

hideout

Postings: 779

Registriert seit 07.06.2019

24.05.2020 - 22:55 Uhr
Nocturnal Animals

Der im Film titelgebende "verfilmte" Roman ist mit das beste und spannendste, nicht nur wegen der perfekt inszenierten nächtlichen "Auto-Szene", was ich zuletzt gesehen habe und allein deshalb schon fast ein must-see. Leider harmoniert das Kernstück nicht mit der bedrückenden Rahmenhandlung bzw. hat man bei all dem Spannungsaufbau am Ende doch ein bisschen mehr erwartet. 8/10

KingAdRock

Postings: 38

Registriert seit 17.06.2013

25.05.2020 - 12:31 Uhr
Inland Empire ist für mich Lynchs bester Film auch wenn andere ebenso die Höchstnote bekommen). Das finde ich absolut erstaunlich, dass er - in Anbetracht seiner langen Karriere - mit seinem bis dato letzten Film noch einmal so einen Kracher rausgehauen hat.
Alles richtig, was Machina schreibt. Darüber hinaus ist er einer der gruseligsten Filme, die ich kenne (z.B. Kamerafahrt auf Laura Derns Gesicht).
Ist es gesetzt, dass dies sein letzter Film ist? :(

Deaf

Postings: 553

Registriert seit 14.06.2013

25.05.2020 - 13:07 Uhr
Ich habe "Inland Empire" kürzlich wieder geschaut. Selbst als Fanboy kann ich dem fast nichts abgewinnen, ab ca. einer Stunde ist mir das alles zu wirr und beliebig. So etwas wie eine Story erkenne ich da nicht mehr. Somit für mich der schwächste von ihm, bewerten könnte ich das aber nicht.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 21560

Registriert seit 07.06.2013

25.05.2020 - 15:39 Uhr
Ist es gesetzt, dass dies sein letzter Film ist? :(

Ich denke irgendwie schon. Er macht keine Anstalten derzeit.

@Deaf:
Bei dem Film geht es ja auch nicht um Story, wie an sich selten bei Lynch.

Talibunny

Postings: 189

Registriert seit 14.01.2020

25.05.2020 - 15:45 Uhr
The square 8/10

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 21560

Registriert seit 07.06.2013

25.05.2020 - 16:24 Uhr
The square 8/10

Kannst du mehr dazu sagen? Der wird mir grad oft empfohlen.

Deaf

Postings: 553

Registriert seit 14.06.2013

25.05.2020 - 16:38 Uhr
"Bei dem Film geht es ja auch nicht um Story, wie an sich selten bei Lynch."

Bis zu einem gewissen Grad stimmt das natürlich, auch wenn alle vorherigen Filme deutlich mehr Story hatten. Zusätzlich ist es aber ganz einfach der hässlichste Lynch-Film, was der Handkamera geschuldet ist. Die Bildsprache war ja anhin etwas vom herausragendsten bei Lynch.

Talibunny

Postings: 189

Registriert seit 14.01.2020

25.05.2020 - 17:51 Uhr
Ganz kurz zusammengefasst :
Satire über die (blasierte) Kunstszene und gesellschaftlichen Zusammenhalt (konkret : Schweden).
Kurator des Stockholmer Museums möchte ein neues Kunstwerk/Installation vorstellen, "The Square". Ein 4x4 m Quadrat, das ein geschützter Raum sein soll, wo jeder innerhalb dieses Vierecks die gleichen Rechte und Pflichte haben soll und um Hilfe bitten kann bzw. Gehör findet.
Auf dem Weg zur Arbeit wird diesem Kurator die Brieftasche und Smartphone gestohlen, was zu einem Downward Spiral führt, der den selbstgesteckten Moralvorstellungen (hier durch "The Square" verkörpert)nicht gerecht wird.

Musste mir von meiner besseren Hälfte gestern zwar anhören, was ich denn da wieder für einen seltsamen Film ausgesucht hätte (wahrscheinlich auch wegen Hanekes Happy End oder High-Rise vor ein paar Tagen), aber ich habe mich 2,5 Std. gut unterhalten gefühlt.

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