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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

DerMeister

Postings: 2736

Registriert seit 22.06.2013

09.07.2026 - 18:55 Uhr
Hab lange nichts mehr von Ang Lee gesehen, aber der Film den ich als seinen besten in Erinnerung habe ist "Eat Drink Man Woman" (1994).

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 4280

Registriert seit 14.03.2017

09.07.2026 - 18:59 Uhr
Hab nun auch endlich Project Hail Mary nachgeholt und bin froh,dass ich dafür nicht noch extra Geld außer dem Abo reingesteckt hab.
Im Grunde wurde hier im Thread dazu alles schon gesagt und ich schließe mich insbesondere der Meinung an,die von disney-like und locker flockiger Unterhaltung sprach.
Ich würde dafür allen voran die Musik verantwortlich machen,die bis auf kleine Ausnahmen jedem Anflug von Spannung oder gar Intensität die Luft zum Atmen nimmt.
Was hätte man aus der Handlung und vor allem der Einsamkeit für einen intensiven Streifen machen können. Dabei finde ich ja gut,dass der Film gewaltlos daherkommt und keine x-beliebige Alien-Invasion veranstaltet. Aber man hätte daraus halt ein Drama machen können oder einen Thriller und entscheidet sich lieber für schlechte Comedy und über weite Strecken seichte Unterhaltung mit ein paar Phasen des Dahinplätscherns. Hätte man daher gerne eine Stunde kürzer machen können. Schade
Aber für Sandra Hüller freut es mich,dass der Film kein Flop ist. Die Gesangsszene war auch ein bzw das Highlight,hätte hier die Kirsche auf der Sahnetorte sein können, stattdessen gab es nur trockenen Marmorkuchen :)

Naja,versteh jedenfalls die imdb 8,2 nicht und bin so bei ner 5/10

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

09.07.2026 - 20:51 Uhr
Hab da auch noch mal drüber nachgedacht und ich kann auf jeden Fall das Design des Außerirdischen wertschätzen. Klar liegt's auch an der Buchvorlage, aber ist sicher nicht immer leicht, komplett außerweltlich zu designen und nicht in so humanoide Muster zu verfallen.

fitzkrawallo

Postings: 2035

Registriert seit 13.06.2013

09.07.2026 - 21:15 Uhr
Weiter oben schließt sich der Kreis: Ang Lee hat ja auch mal einen “Hulk-Film gemacht (“Don’t make me Ang Lee, you wouldn’t like me when I’m Ang Lee.”)

Los Delincuentes (8/10)

Hat mir sehr gefallen, der Film schlägt einige überraschende Haken, nachdem er als ohnehin schon eigenwillige Bankraubstory eines Bankmitarbeiters anfängt. Inklusive wunderschöner argentinischer Landschaftsaufnahmen. Und einem Spiel mit Dopplungen, dem ich mal noch ein paar Gedanken widmen muss.

sizeofanocean

Postings: 2127

Registriert seit 27.01.2020

09.07.2026 - 22:34 Uhr
Obsession | 8/10

hält dem Hype stand und wird von Minute zu Minute unangenehmer, bevor es zum Ende hin ein paar heftige Gewaltspitzen und ein bitterböses Finale gibt.

sizeofanocean

Postings: 2127

Registriert seit 27.01.2020

09.07.2026 - 22:42 Uhr
Aber man hätte daraus halt ein Drama machen können oder einen Thriller...

das Buch ist weder das eine noch das andere, warum also sollte der Film so sein?! außerdem wird allerorten schon mehr als genug Drama verbreitet...

Spinnefink

Postings: 2183

Registriert seit 25.05.2022

10.07.2026 - 10:03 Uhr
Daraus einen Thriller zu machen ist wirklich das Absurdeste, was ich bisher zu diesem Film gelesen habe. :P

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

10.07.2026 - 10:27 Uhr
The Devil and Daniel Johnston (2005) Jeff Feuerzeig

Hab den Film gestern endlich mal rewatcht und zwar gestern auch einige negative Stimmen zum Dokumentarfilm über Daniel Johnston gelesen, die sagen, die Leute, die zu Wort kommen, wären für seine Ausbeutung verantwortlich und sowas. Aber die Person, seine Kunst und vor allem, dass das bestens dokumentiert ist, macht den Film für mich mehr als sehenswert. 8/10

Talibunny2

Postings: 928

Registriert seit 28.07.2025

10.07.2026 - 13:48 Uhr
Seit ein paar Tagen neuer TV, dazu jetzt auch mit Soundbar (Ja, ich komme langsam im 21. Jahrhundert an ;) ).
Da machen Filme, die visuell was zu bieten haben und auch mal wummsen, deutlich mehr Spaß und vermitteln etwas von diesem "Heimkino", von dem ich häufiger mal gelesen habe.
So auch The creator.
Visuell (und akustisch) ein Heidenspaß, bei dem die Story nicht ganz mithalten. Insgesamt dennoch sehr unterhaltsam.
7/10

Rollmops

Postings: 220

Registriert seit 14.12.2020

10.07.2026 - 16:37 Uhr
Zuletzt gekiekt:

Obsession
The Furious
FUZE

Alle nicht übel.

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

10.07.2026 - 16:48 Uhr
@Talibunny2 Ich sag dir ehrlich: Ich hab auch immer gedacht: Wie groß soll der Unterschied schon sein, aber der richtige Film oder das richtige Spiel macht schon echt was her auf einem schönen, großen, modernen Fernseher! Viel Spaß damit!

Talibunny2

Postings: 928

Registriert seit 28.07.2025

10.07.2026 - 17:04 Uhr
Danke :)

Aber soo groß ist der gar nicht. Musste die zuerst gewählte Größe wieder retournieren, da meine Gutemine damit Probleme hatte.

Hier stand Ihre Werbung

Postings: 2583

Registriert seit 25.09.2014

11.07.2026 - 11:41 Uhr
Das ist ok, denn es war sicher das erste Mal, dass ihr das Ding zu groß war. *badummtss*

ToRNOuTLaW

Postings: 1211

Registriert seit 19.06.2013

13.07.2026 - 10:53 Uhr
R.i.P. Sam Neill!

Deaf

Postings: 3912

Registriert seit 14.06.2013

13.07.2026 - 11:11 Uhr
Challengers 4/10

Etwas vom schlechteren, was ich in letzter Zeit gesehen habe. Ob Charaktere oder Story, irgendwie alles unausgereift. Auch die Musik von Reznor hier ziemlich eintönig, lief häufig auch recht laut während Unterhaltungen, was ich besonders nervig finde.

Da fand ich kürlich "A Bigger Splash" einiges besser, auch wenn die Grundgeschichte natürlich grösstenteils vom noch deutlich stärkeren "La Piscine" inspiriert ist.

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

13.07.2026 - 22:07 Uhr
@ToRNOuTLaW Bin tatsächlich ziemlich traurig wegen Sam Neill. Hatte meiner Familie beim letzten Treffen noch groß und breit erzählt, dass er wohl den Krebs besiegt hat und deshalb hat es mich heute umso mehr erwischt.

Schaue auf jeden Fall auch gleich mal in die Filmografie, was es dann heute Abend gibt, auch wenn's bestimmt nur noch wehmütiger macht.

ToRNOuTLaW

Postings: 1211

Registriert seit 19.06.2013

14.07.2026 - 10:18 Uhr
Ich hatte seine Erkrankung gar nicht mitbekommen. Er war kein Schauspieler, über den ich viel nachgedacht habe, aber er war vor allem während meiner Kindheit und Jugend immer präsent. Jurassic Park, Jagd auf roter Oktober, Event Horizon, Possession, Das Piano, der Merlin Zweiteiler und unzählige Nebenrollen.

Falls Du Dir was aussucht, was ich hier nicht aufgezählt habe und das danach empfehlen magst, würde ich mich freuen!

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

14.07.2026 - 11:11 Uhr
Neill hat vor allem während COVID ein bisschen Hoffnung und gute Laune mit kleinen quatschigen und warmherzigen Videos auf Social Media versprüht. Auch mit geretteten Tieren auf seiner nachhaltigen Farm. Deshalb war er bei mir noch präsenter und jetzt im Nachhinein bestätigen viele Inhalte meinen Eindruck, dass er ein ziemlich guter Typ war, auch wenn er nie zur allerersten Garde oder Superstars gehört hat.

Ich hab letzte Nacht "In the Mouth of Madness" von Carpenter rewatcht und würde den empfehlen, wenn man grundsätzlich was mit Neill, Carpenter oder Lovecraft-Elementen anfangen kann. Ist kein besonders gruseliger Film, aber ein auf seine wirre Art sehr spaßiger Film mit coolen Effekten. Bin da bei 8/10 sogar.

ToRNOuTLaW

Postings: 1211

Registriert seit 19.06.2013

14.07.2026 - 12:32 Uhr
Klingt wirklich nach einem guten Typ! Den Film kenne ich tatsächlich noch gar nicht, danke für den Tipp!
Lovecraft geht immer, die Bücher sind ja auch mehr Vibe als Grusel.

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

16.07.2026 - 08:07 Uhr
Friday the 13th (1980) Sean S. Cunningham 7/10
The History of Sound (2025) Oliver Hermanus 7/10
Citizen Kane (1941) Orson Welles
Under the Skin (2013) Jonathan Glazer 8/10
Backrooms (2026) Kane Parsons 9/10

Shadow Talk

Postings: 601

Registriert seit 05.02.2024

16.07.2026 - 08:52 Uhr
Project Hail Mary 7,5/10

War nach den eher verhaltenen Kritiken dann doch positiv überrascht. Gosling schafft es, den Film beinahe alleine zu tragen.

Hatte letztes Jahr das Buch gelesen - das war mir tatsächlich einen Ticken zu wissenschaftlich und hatte dadurch für mich seine deutlichen Längen. Kritikpunkt ist vielleicht dass der Film das zu stark abkürzt und manch einer, vor allem am Ende, ggf. ohne die Hintergrundinfos aus dem Buch, z.B. zu den Taumöben, mit ein paar Fragezeichen zurückgelassen wird.

Trotzdem insgesamt gut umgesetzt und für mich auch die richtige Balance aus humorigen und ernsten Elementen.

Nummer Neun

Postings: 1449

Registriert seit 14.06.2013

16.07.2026 - 09:36 Uhr
Dachte, die verhaltenen Kritiken gab es eher hier oder bei Kritikern aus dem Elfenbeinturm. In der breiten Masse wird der Film Project Hail Mary ja sehr gut bewertet, bei IMDb sind >75% der Bewertungen im Bereich 8-10 Punkte.

Shadow Talk

Postings: 601

Registriert seit 05.02.2024

16.07.2026 - 09:44 Uhr
Da ist was dran, ich habe mich tatsächlich auf die Kritiken hier und in den Elfenbeintürmen bezogen. :)

boneless

Postings: 7352

Registriert seit 13.05.2014

16.07.2026 - 10:49 Uhr
Backrooms (2026) Kane Parsons 9/10

Den hab ich die Woche auch gesehen und ich fand ihn sehr gut, war aber trotzdem etwas ernüchtert. Irgendwie hätte ich mir noch mehr Wahnsinn in den Räumen gewünscht. Und etwas zu viel Dialog gabs auch. Aber ansonsten gerade vom Setdesign her richtig erfrischend und die 100 Minuten vergingen wie im Flug. Und dann kommt noch der absolut perfekte Song im Abspann. Großartig.

Nummer Neun

Postings: 1449

Registriert seit 14.06.2013

16.07.2026 - 10:56 Uhr
Ich war am Montag im Kino und musste mich zwischen Obsession und Backrooms entscheiden. Habe mir dann Obsession angeschaut und die Entscheidung nicht bereut. Spannender Film, der mir einige Male Gänsehaut bereitet hatte. Sicherlich nicht perfekt, aber für seine Mittel lieferte der ein Top-Ergebnis.

boneless

Postings: 7352

Registriert seit 13.05.2014

16.07.2026 - 10:59 Uhr
Haha, ich hätte am Montag ein Doppelfeature machen können, weil Obsession direkt im Anschluss lief. Dann fehlte mir aber doch die Motivation. Mein letztes FFF ist halt auch schon wieder paar Jahre her...

ijb

Postings: 8653

Registriert seit 30.12.2018

16.07.2026 - 14:35 Uhr
Project Hail Mary 7,5/10

War nach den eher verhaltenen Kritiken dann doch positiv überrascht.


Ich war nach den weithin eher begeisterten Kritiken dann doch etwas enttäuscht ... und landete dann aber quasi bei der gleichen Wertung.

Hier im Forum hatten die meisten ja so 7/10 geschrieben, mancher vielleicht 8, ein anderer vielleicht 6. Insofern bist du da doch auf der gleichen Wellenlänge wie das Forum und die meisten von denen, die ihr "Elfenbeinturm" nennt, die ja auch immer so 3,5 bis Sterne vergeben haben.

ijb

Postings: 8653

Registriert seit 30.12.2018

16.07.2026 - 14:36 Uhr
"3,5 bis 4 Sterne" sollte das heißen

Shadow Talk

Postings: 601

Registriert seit 05.02.2024

16.07.2026 - 14:42 Uhr
„Gefühlt“ hab ich viel Kritisches hier und anderswo beim Querlesen wahrgenommen, soll aber natürlich nicht heißen dass das auf wissenschaftlicher Evidenz basiert. Will meinen, da kann ich auch falsch liegen. ;-)

Bzgl. der Bewertung hat jeder eben seine Maßstäbe. Ich merke bei mir dass ich da oft ein wenig streng bin.

ijb

Postings: 8653

Registriert seit 30.12.2018

16.07.2026 - 14:53 Uhr
@Shadow Talk

Vielleicht die Kritik kurz zusammengefasst:
Für mich war vor allem die eigentliche zentrale Handlung total interessant und auch ungewöhnlich, weil ungewohnt leise erzählt; die ganzen Rückblenden fand ich leider erzählerisch fast alle überflüssig, weil viel zu erklärend (aber das braucht man wohl fürs Mainstreampublikum, ich hätte den Fokus auf die eigentliche Haupthandlung viel besser, weil interessanter, spannender und unkonventioneller, gefunden - da bin ich halt einfach nicht Mainstreampublikum genug).

Kritikpunkt war bei mir (und auch ein paar anderen hier) wohl vor allem die zu dominante und bevormundende Musik. Auch da hätte ich eine weniger einnehmende und in den Kitsch abdriftende Musik, die mir mehr Raum gibt, selbst eine Haltung und Emotionalität zum Erzählten zu entwickeln, besser gefallen und das ganze feiner und reizvoller gemacht. Aber auch hier: Recht klar ist das die Große-Studio-Herangehensweise, so eine Musik, um dem Publikum eher die Richtung zu setzen, wie man die Szenen und die Figuren interpretieren muss. Daher war's für mich persönlich an dem Punkt nicht das richtige, musikalisch, aber für manche andere grade doch. Daher vielleicht die Strenge bei meiner Wertung.

Vieles andere, Positive wurde im Thread dann aber auch genannt.

Shadow Talk

Postings: 601

Registriert seit 05.02.2024

16.07.2026 - 15:11 Uhr
Gehe bei ein paar Punkten mit. Bzgl. der Musik bieten Filme im Weltall eigentlich eine Steilvorlage für einen atmosphärischen Soundtrack, der die Gefühlsebene unterstreicht, ohne abzulenken bzw. zu dominieren.

Die Rückblenden kamen auch im Buch vor bzw. hab ich hier den Aufbau recht ähnlich in Erinnerung. Werd ihn aber sicherlich im Herbst/Winter nochmal anschauen um mir ein umfänglicheres Urteil bilden zu können.

ijb

Postings: 8653

Registriert seit 30.12.2018

16.07.2026 - 16:01 Uhr
@Shadow Talk

Es leuchtet natürlich schon ein, dass die ganze Vorgeschichte auch erzählt werden will/soll/muss (Publikumserwartung), nur habe ich das Buch nicht gelesen und funktionieren Buch und Film natürlich auch nach anderen Regelungen der Publikumswahrnehmung. Im Film sieht man vieles, was man sich im Buch im Kopf herstellt; daher bekommen die Rückblenden im Film noch zusätzlich eine Art Erklärbär-Funktion, die dem Publikum etwas von der Imagination und dem eigenen Mitdenken nimmt. Am Ende wird dann alles auf der Erzählebene so fein säuberlich zu Ende erklärt. Ich hab mich beim Schauen auch gefragt, ob es dann nicht die weit elegantere und unmittelbarere Erzählweise gewesen wäre, die Geschichte chronologisch zu erzählen... der Autor war ja auch einer der Produzenten, was oft nicht so die ideale Wahl ist, um die romaneigenen Qualitäten in filmeigene zu übersetzen.

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 1200

Registriert seit 03.03.2019

16.07.2026 - 19:29 Uhr
Auf imusic gibt es aktuell den Arrow Summer Sale. @Arne, da auf deiner Watchlist, es gibt Romero‘s The Crazies für 12,49

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

16.07.2026 - 22:08 Uhr
@Lateralis Vielen Dank für den Hinweis! Ich kauf tatsächlich regelmäßig bei Arrow und folg denen auch überall, aber doppelt hält besser und vielleicht animiert es ja auch jemand anderen, mal reinzuschauen! Physical media forever! :D

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

18.07.2026 - 16:04 Uhr
Rebel Without a Cause (1955) Nicholas Ray 9/10

Mal was anderes: Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, jeweils mindestens einen Film aus jedem der letzten 100 Jahre zu gucken. Kurzfilme und Dokumentarfilmen zählen für die Liste nicht. Momentan hab ich 73 von 100 Jahren abgedeckt. Ich forciere das jetzt nicht bewusst, aber vielleicht fällt einem ja zu den verbleibenden Jahren ein Must-see ein und er möchte mir eine Empfehlung geben. Mir fehlen noch:

1926
1927
1928
1929

1930
1933
1934
1935
1936
1937
1938
1939

1942
1943
1946
1947
1948
1949

1951
1952
1954
1957

1984
1985
1987
1988

2005

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12155

Registriert seit 23.07.2014

18.07.2026 - 17:02 Uhr
Lustige Idee mit den Jahren. Hier mal ein paar meiner Favoriten:

1949: Late Spring (Yasujirō Ozu)

Klassischer Ozu mit seinen typischen Themen: Generationskonflikte, Ehe, Familie etc. Ich liebe einfach alle seine Filme und werde immer wieder in diese Welten gezogen.

1952: Ikiru (Akira Kurosawa)

Einer meiner liebsten Filme von ihm, sehr emotional. Ein Geschäftsmann, der im Angesicht des Todes noch einmal sein Leben überdenkt und neue Wege sucht. Sehr toll.

1954: Rear Window (Alfred Hitchcock)

Sehr cooler Take auf das Genre, der Ansatz mit den Fenstern wird herrlich umgesetzt.

1957: Tokyo Twilight (Yasujirō Ozu)

Recht düster für seine Verhältnisse, aber wie gewohnt hervorragend.

1984: This is Spinal Tap! (Rob Reiner)

Fantastische und kultige Mockentary, die ich immer noch extrem lustig finde.

1985: Come and See (Elem Klimov)

Extrem intensives und verstörendes Antikriegsdrama. Schwere Kost, aber sehr lohnenswert.

1988: Die Hard (John McTiernan)

Actionklassiker, der auch heute noch hervorragend funktioniert.





mare

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Registriert seit 13.04.2026

18.07.2026 - 17:11 Uhr
„A Cure for Wellness“ (2016) — Gore Verbinski

Hatte große Lust auf eine Mischung aus Mystery und Horror. Tatsächlich fängt er auch ziemlich gut und stimmungsvoll an, verliert dann allerdings schnell die Luft und sich in Klischees — und wir hinten raus sogar unfreiwillig komisch/dumm. Dennoch eine ganz schön anzuschauende Mischung aus „Shutter Island“ und „Die purpurnen Flüsse“. Hätte ihn gerne mehr gemocht …

@Arne: Sollen es Filme sein, die du noch nicht kennst? Ansonsten fallen mir (bzw. Letterboxd) da z.B. „Capote“, „Caché“ und „A History of Violence“ ein.

mare

Postings: 21

Registriert seit 13.04.2026

18.07.2026 - 17:12 Uhr
Ah, meine Wertung zu „A Cure for Wellness“ noch: 6/10

DerMeister

Postings: 2736

Registriert seit 22.06.2013

18.07.2026 - 23:43 Uhr
Ja, gute Idee von Arne. Hier mal meine Top 5 für jedes Jahr das dir noch fehlt (ohne Kurz- und Dokumentarfilme)


1926:
1. A Page of Madness (Teinosuke Kinugasa)
2. Faust: Eine deutsche Volkssage (F. W. Murnau)
3. The General (Buster Keaton/Clyde Bruckman)
4. By the Law (Lev Kulesho)
5. Mother (Vsevolod Pudovkin)

1927:
1. Napoleon (Abel Gance)
2. Sunrise (F. W. Murnau)
3. Metropolis (Fritz Lang)
4. Hindle Wakes (Maurice Elvey)
5. Six and a Half by Eleven (Jean Epstein)

1928:
1. The Fall of the House of Usher (Jean Epstein)
2. The Passion of Joan of Arc (Carl Th. Dreyer)
3. Lonesome (Pal Fejos)
3=A Woman Passed By (Rene Jayet)
5. The Wind (Victor Sjöström)

1929:
1. The General Line (Sergei Eisenstein/Grigory Aleksandrov)
2. Finis Terrae (Jean Epstein)
3. Arsenal (Oleksandr Dovzhenko)
4. Brüder (Werner Hochbaum)
5. Peachskin (Marie Epstein/Jean Benoit-Levy)

1930:
1. Earth (Oleksandr Dovzhenko)
2. Das Lied ist aus (Geza von Bolvary)
3. Menschen am Sonntag (Robert Siodmak/Edgar G. Ulmer)
4. Der Herr auf Bestellung (Geza von Bolvary)
5. The Golden Age (Luis Bunuel)

1933:
1. Police Officer (Tomu Uchida)
2. Duck Soup (Leo McCarey)
2=Morgen beginnt das Leben (Werner Hochbaum)
4. Das Testament des Dr. Mabuse (Fritz Lang)
5. Sonnenstrahl (Pal Fejos)

1934:
1. L' Atalante (Jean Vigo)
2. Les miserables (Raymond Bernard)
3. Everybody's Woman (Max Ophüls)
4. Maskerade (Willi Forst)
5. A Story of Floating Weeds (Yasujiro Ozu)

1935:
1. The Informer (John Ford)
2. Okoto and Sasuke (Yasujiro Shimazu)
3. The 39 Steps (Alfred Hitchcock)
3=Sazen Tange and the Pot Worth a Million Ryo (Sadao Yamanaka)
5. Toni (Jean Renoir)

1936:
1. Modern Times (Charlie Chaplin)
2. Life on the Hortobagy (George Hoellering)
3. The Only Son (Yasujiro Ozu)
3=The Lower Depths (Jean Renoir)
5. Sisters of the Gion (Kenji Mizoguchi)

1937:
1. The Tale of the Fox (Ladislas Starevich)
2. Grand Illusion (Jean Renoir)
3. Humanity and Paper Balloons (Sadao Yamanaka)
4. History Is Made at Night (Frank Borzage)
5. Make Way for Tomorrow (Leo McCarey)

1938:
1. The Lady Vanishes (Alfred Hitchcock)
2. Fallen Blossoms (Tamizo Ishida)
3. Spawn of the North (Henry Hathaway)
4. Bringing Up Baby (Howard Hawks)
5. The Adventures of Robin Hood ( Michael Curtiz/William Keighley)

1939:
1. The Story of the Last Chrysanthemum (Kenji Mizoguchi)
2. The Rules of the Game (Jean Renoir)
3. Only Angels Have Wings (Howard Hawks)
4. Four Seasons of Children (Hiroshi Shimizu)
5. Stagecoach (John Ford) oder The Wizard of Oz (Victor Fleming)

1942:
1. There Was a Father (Yasujiro Ozu)
2. Casablanca (Michael Curtiz)
3. Bambi (David D. Hand)
4. To Be or Not to Be (Ernst Lubitsch)
5. The Magnificent Ambersons (Orson Welles)

1943:
1. Day of Wrath (Carl Th. Dreyer)
2. Heaven Can Wait (Ernst Lubitsch)
3. I Walked With a Zombie (Jacques Tourneur)
4. The Life and Death of Colonel Blimp (Michael Powell/Emeric Pressburger)
5. The Seventh Victim (Mark Robson)

1946:
1. My Darling Clementine (John Ford)
2. Notorious (Alfred Hitchcock)
3. Unter den Brücken (Helmut Käutner)
4. The Big Sleep (Howard Hawks)
5. It's a Wonderful Life (Frank Capra)

1947:
1. The Lady From Shanghai (Orson Welles)
2. Daisy Kenyon (Otto Preminger)
3. Monsieur Verdoux (Charlie Chaplin)
4. Odd Man Out (Carol Reed)
5. Out of the Past (Jacques Tourneur)

1948:
1. Bicycle Thieves (Vittorio De Sica)
2. Rope (Alfred Hitchcock)
3. The Treasure of the Sierra Madre (John Huston)
4. The Red Shoes (Michael Powell/Emeric Pressburger)
5. Fort Apache (John Ford) oder Red River (Howard Hawks)

1949:
1. Late Spring (Yasujiro Ozu)
2. The Third Man (Carol Reed)
3. The Set-Up (Robert Wise)
4. Stray Dog (Akira Kurosawa)
5. Kind Hearts and Coronets (Robert Hamer)

1951:
1. Early Summer (Yasujiro Ozu)
2. The River (Jean Renoir)
3. Diary of a Country Priest (Robert Bresson)
4. Alice in Wonderland (Clyde Geronimi/Wilfred Jackson/Hamilton Luske)
5. Miss Oyu (Kenji Mizoguchi)

1952:
1. Ikiru (Akira Kurosawa)
2. The Life of Oharu (Kenji Mizoguchi)
3. The Flavor of Green Tea Over Rice (Yasujiro Ozu)
4. Casque d’Or (Jacques Becker)
5. The Narrow Margin (Richard Fleischer) oder The Big Sky (Howard Hawks)

1954:
1. Seven Samurai (Akira Kurosawa)
2. The Crucified Lovers (Kenji Mizoguchi)
3. Sanshi the Bailiff (Kenji Mizoguchi)
4. Rear Window (Alfred Hitchcock)
5. Dial M for Murder (Alfred Hitchcock)

1957:
1. Tokyo Twilight (Yasujiro Ozu)
2. Nights of Cabiria (Federico Fellini)
2=12 Angry Men (Sidney Lumet)
4. Throne of Blood (Akira Kurosawa)
5. The Seventh Seal (Ingmar Bergman)

1984:
1. Once Upon a Time in America (Sergio Leone)
2. Paris, Texas (Wim Wenders)
3. Nausicaä of the Valley of the Wind (Hayao Miyazaki)
4. Orinoko, New World (Diego Risquez)
5. Love Streams (John Cassavetes)

1985:
1. Come and See (Elem Klimov)
2. Ran (Akira Kurosawa)
3. Angel's Egg (Mamoru Oshii)
4. She Spent So Many Hours Under the Sun Lamps (Philippe Garrel)
5. Hail Mary (Jean-Luc Godard)

1987:
1. Full Metal Jacket (Stanley Kubrick)
2. The Last of England (Derek Jarman)
3. The Belly of an Architect (Peter Greenaway)
4. Where Is the Friend's House? (Abbas Kiarostami)
5. Robocop (Paul Verhoeven) oder The Blind Owl (Raul Ruiz)

1988:
1. AKIRA (Katsuhiro Otomo)
2. My Neighbor Totoro (Hayao Miyazaki)
3. Grave of the Fireflies (Isao Takahata)
4. Damnation (Bela Tarr)
5. Noisy Requiem (Yoshihiko Matsui)

2005:
1. Cache (Michael Haneke)
2. Tale of Cinema (Hong Sang-soo)
3. Lady Vengeance (Park Chan-wook)
3=The New World (Terrence Malick)
5. The Wayward Cloud (Tsai Ming-liang) oder Celestial Subway Lines/Salvaging Noise (Ken Jacobs)

DerMeister

Postings: 2736

Registriert seit 22.06.2013

19.07.2026 - 00:02 Uhr
*Sansho

Oh und wenn ich Miniserien mitzähle die oft als Film gewertet werde, würde es noch "Heimat" von Edgar Reitz in die 1984 und "Manoel on the Island of Marvels/Wonders" von Raul Ruiz in die 1985 Top 5 schaffen.

revilo

Postings: 255

Registriert seit 18.06.2013

19.07.2026 - 00:23 Uhr
Die Odyssee 8,5/10
Für mich der Beste Nolan seit Inception. Sehr unterhaltsam ohne Längen, sehr guter Cast Nur Travis Scott war fehl am Platze.

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

19.07.2026 - 01:56 Uhr
Vielen lieben Dank für euren Input, das hat mich wirklich sehr gefreut und ich nehme da auch definitiv was mit!

@mare Ich schließe da Rewatches gar nicht aus, weil tatsächlich hab ich deine drei genannten alle schon gesehen, aber teilweise ist das ewig her und alle drei waren sehr gut. Grundsätzlich schau ich schon lieber neue Dinge, als erneut zu gucken, aber die Beispiele sind wirklich gute Filme, die ich noch mal schauen möchte.

@DerMeister Speziellen Dank hier auch für die Mühen, da hab ich auch ein paar schon gesehen oder hab sie physisch rumliegen und noch nicht geschafft, aber es hilft mir sehr!

retyp

Postings: 64

Registriert seit 31.05.2026

19.07.2026 - 11:40 Uhr
Mord im Orient Express 8/10
(2017)
Eigentlich war alles gut. Nur fand ich den aufgesetzten französischen Akzent nervig, da Poirot ja am meisten und eben auch sehr viel spricht, was in einem Krimi ja normal ist.
Ich musste 2 Mal zurückspulen, weil ich was nicht verstanden hatte. Irgendwann hab ichs aufgegeben. Branagh konnte ja auch einen weißen Charakter durch einen farbigen ersetzen sowie die aufkommende Judenverfolgung einbauen, obwohl sie im Buch keine Rolle spielt, dann hätte er den Quatsch mit dem Akzent doch auch gleich weglassen können. Isch findö das nischt güt.

Arne L.

Postings: 3884

Registriert seit 27.09.2021

19.07.2026 - 15:48 Uhr
@DerMeister Boah echt danke noch mal, ich sortiere deine Liste gerade und da ist Gold dabei, das ich noch absolut nicht auf dem Schirm hatte!

Unangemeldeter

Postings: 2750

Registriert seit 15.06.2014

20.07.2026 - 11:28 Uhr
Die Odyssee 8,5/10
Für mich der Beste Nolan seit Inception. Sehr unterhaltsam ohne Längen, sehr guter Cast Nur Travis Scott war fehl am Platze.


Den hab ich mir jetzt gestern Abend auch angeschaut, bin aber deutlich weniger angetan. Erstmal verrückt dass es wirklich einfach eine straighte Verfilmung der Odyssee ist ohne große Twists oder Abänderungen; das hat meine Nolan-Erwartungen erstmal unterwandert, was ja auch positiv sein kann. Aber die Story ist dann halt auch einfach altbekannt und fühlt sich über die 3 Stunden schon immer wieder wie ein Abarbeiten der Storypunkte an.

Die Musik war größtenteils toll und effektiv und natürlich sieht das meistens total fett und gut aus. Aber gerade da, wo Nolan bei der Monstergestaltung kreativen Spielraum hatte (Zyklop, Scylla) war ich vom Design eher enttäuscht, auch sahen ein paar der Schiffszenen im Sturm überraschend underwhelming aus, und das sage ich als jemand mit ausgeprägter Thalassophobie.

Den Cast fand ich großteils eine Katastrophe. Der Film ist bis in die Nebenrollen mit bekannten Hollywoodgesichtern bestückt, die aber alle nicht hinter ihren Rollen verschwunden sind (und dafür sicher teils auch viel zu wenig Screentime hatten, siehe Zendaya als Athene); ständig dachte ich mir "ach guck, der/die spielt auch mit" - das hatte eher was von LA Kostümparty, goodbye Immersion. Lowlights sicher Matt Damons moderner haarloser&dehydrierter Superheldenbody und Tom Holland mit der einzigen Rolle die er spielen kann. Robert Pattinson (den ich eigentlich mag) auch mit schlimmem Overacting. Die einzige aus der Reihe die wenigstens schauspielerisch richtig geliefert hat, war Anne Hathaway.

Also: wenn man einfach die Odyssee fett verfilmt sehen mag, kann man sich das schon anschauen. Höhere Erwartungen sollte man aber nicht mitbringen. Ich bin so bei 6/10.

ijb

Postings: 8653

Registriert seit 30.12.2018

20.07.2026 - 11:43 Uhr
@ Unangemeldeter
Was ich bisher so gelesen habe, deutet den Film bemerkenswerter Weise ziemlich gegenteilig, u.a. in dem Sinn, dass es eben gerade alles andere als "eine straighte Verfilmung" sei. Ich hatte das auch so verstanden, dass Nolan deshalb keine "großen Twists oder Abänderungen" eingefügt hat, weil die ursprüngliche Geschichte schon so viel Nolan-Typisches in sich trägt, dass er das gar nicht mehr tun musste.
Was du zur Besetzung schreibst, ist interessanterweise ganz oft eine Erfahrung, die ich mit Ausstattungsfilmen mache. Ich kann da eigentlich gar nicht anders rangehen als sowas beim Anschauen eher wie eine Form von Theater anzunehmen, wo einem eben viele Schauspieler in Verkleidungen gezeigt werden, die diese Figuren sprechen und mir sozusagen sichtbar eine pseudo-historische Geschichte vermitteln - ohne dass dabei je eine quasi-naturalistische Immersion das Ziel wäre.

Nolans Film kann als überzeugende Neuinterpretation gelten, die den Odysseus-Mythos für die Gegenwart neu erschließt und dessen Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll bestätigt.
https://www.filmdienst.de/film/details/625936/die-odyssee-2026#filmkritik

Vielleicht gibt die Analyse von PopMatters einen anderen Blickwinkel?

a curiously bold, dark, and surprising take on the dangerous ways in which we create history (…) by changing how we think about stories, memory, and history itself. Almost unbelievably, Christopher Nolan mostly succeeds in this insane endeavor, which is far more complex than simply visualizing Odysseus’ epic mishaps on his 10-year journey home to Ithaca. 

(…) The narrative, however, is more scattershot than in Homer’s epic, permeated by frame stories and fragmented accounts in which everyone has their own version of events, their own idea of necessity. The Odyssey is not an examination of the myth but of truth and how our understanding of it depends on the stories we choose to tell. This, Nolan shows us, is a burden, not a blessing; the more Odysseus interprets his life, the more he sees it as a string of misfortunes, some, undoubtedly, of his own making. In the end, history’s victors are rarely its most honorable narrators.

The Odyssey is a storytelling labyrinth operating on multiple levels. The narrative swivels between the material and the symbolic, the real and the imagined, acknowledging that it’s repression and fantasies, not divine guidance, that play a crucial role in how we construct reality. 
(…)
Of course, there is infinitely more to be said about The Odyssey, its historicity within the film industry, its relationship to the literary source, and its meaning within the broader cultural and political canon. Like most other Nolan films, it demands repeat viewings and a laser-sharp focus. One could say that’s a triumph in itself. 


https://www.popmatters.com/the-odyssey-rocks-history-memory

Neytiri

Postings: 1876

Registriert seit 14.06.2013

20.07.2026 - 11:43 Uhr
LOL @ "Lowlights sicher Matt Damons moderner haarloser&dehydrierter Superheldenbody"

Vor allem, wo man doch weiß, dass Odysseus ein adipöser Affe war.

Die professionellen Kritiker sprechen nahezu durch die Bank vom Kinoereignis des Jahres. Mein Erwartungen bleiben sehr hoch.

VelvetCell

Postings: 10387

Registriert seit 14.06.2013

20.07.2026 - 12:55 Uhr
Ich habe es gestern auch gesehen und fand es ziemlich stark. Die Kritik am Cast hat sich irgendwie verselbstständigt, habe ich das Gefühl. Für mich war der Cast vollkommen in Ordnung und die Schauspielleistungen solide bis gut.
Die Reflexionen des Odysseus gaben der Figur nicht nur Tragik, sie spiegelten für mich auch viel des aktuellen Weltgeschehens. Mit dem Funken Hoffnung am Ende.
Ich bin bei 8/10.

Spinnefink

Postings: 2183

Registriert seit 25.05.2022

20.07.2026 - 12:56 Uhr
Professionelle Kritiker. :P

Spinnefink

Postings: 2183

Registriert seit 25.05.2022

20.07.2026 - 13:01 Uhr
"Of course, there is infinitely more to be said about The Odyssey, its historicity within the film industry, its relationship to the literary source, and its meaning within the broader cultural and political canon. Like most other Nolan films, it demands repeat viewings and a laser-sharp focus. One could say that’s a triumph in itself."

Eigentlich schon wieder keinen Bock mehr, mir den Film anzuschauen, wenn ich solchen Schmalz lese.

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