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The Fiery Furnaces - Rehearsing my choir

User Beitrag
Paul Paul
28.07.2005 - 14:13 Uhr
The Fiery Furnaces Preparing Two LPs for Release

Rob Kleckner reports:
Months ago, the Fiery Furnaces were busy working away on a double album with the title Garfield El, which was due out this summer. It was pushed back. They were also supposed to tour over the summer. Cancelled. Then nobody heard from them for a long time. Now, seems like Rough Trade has been able to round up the siblings Friedberger and pull some info out of them.

There will now no longer be a 2xCD Fiery Furnaces album, but two separate records that will be released within several months of each other. First up is Rehearsing My Choir, due October 25. This is the album that features assistance from Matt and Eleanor's grandmother, Olga Sarantos. Following that, tentatively scheduled for release in early 2006, will be Bitter Tea. TheFieryFurnaces.net reports that "while Bitter Tea is fully finished, the delay is due to the band still working on Rehearsing My Choir." So...uh...why don't they release the finished album now and the other one later? As always, expanded details are forthcoming.

Now, to prove they still exist: The Fiery Furnaces are already confirmed to play Austin City Limits in September, and Iceland's Airwaves Festival in October. Rough Trade says "the band will be announcing a U.S. tour during September and October shortly for those without passports or unlimited credit."


Zwei Nachfolger zum grandiosen "Blueberry Boat". Das sind doch echt mal tolle Nachrichten. Und es dauert nicht mal so lange. Hoffentlich macht die Oma nichts kaputt, ich hab' da so meine Befürchtungen... Threadname musste ein wenig gekürzt werden, weil kein Platz mehr in der Reihe war. Muss wohl ein Admin ändern!
regular john
28.07.2005 - 19:08 Uhr
Endlich.
Dän
29.07.2005 - 15:54 Uhr
Ich bin noch gar nicht bereit, glaube ich. "Blueberry boat" klingt ja immernoch bei jedem Durchgang, als hätte ich es noch nie gehört. :) Was für eine großartige Band.
electrolite
29.07.2005 - 16:05 Uhr
@Dän
Yeah!
Paul Paul
01.08.2005 - 22:54 Uhr
Gleich zwei Alben auf einmal wollen die Fiery Furnaces in nächster Zeit veröffentlichen. "Rehearsing My Choir" soll der Homepage zufolge im Oktober, und "Bitter Tea" Anfang 2006 erscheinen. Kurioserweise ist die erstgenannte Platte noch nicht vollständig fertig gestellt, während der Nachfolger schon komplett ist.

Quelle: VISIONS


"Blueberry Boat" bin ich immernoch nicht Leid, obwohl ich's schon zich mal gehört habe. Hat die 9/10 voll verdient. Beim Radeln hör' ich sie am liebsten.
Uh huh him
03.08.2005 - 11:40 Uhr
Rehearsing My Choir tracklist:

01 Garfield El
02 The Wayward Granddaughter
03 Candymakers Knife in My Handbag
04 We Wrote Letters Everyday
05 4823 22nd St
06 Guns Under the Counter
07 Seven Silver Curses
08 Though Let's Be Fair
09 Slavin' Away
10 Rehearsing My Choir
11 Does It Remind You of When?
Paul Paul
01.09.2005 - 00:24 Uhr
Fiery Furnaces: "Seven Silver Curses"
genre: indie rock/radio drama/wtf

"Often, memories are better off sung," says Furnaces grandmother Olga Sarantos, and there's the premise for this whole album: Matt and Eleanor Friedberger pull a Studs Turkel on their grandmother and set her oral history to music, grandma's hoarse voice pitching in, too. "Seven Silver Curses" weaves together memories of her married life, from the bright-eyed day of her wedding ("I felt like I was dancing on air-- but not very far off the ground"), to a later date where the marriage is over and kids call her "Spinny Spinny the Spinster!" In the middle is the story about the time that she feared her man was cheating on her, and turned to Madame Maria the psychic on S. Halsted for the crazy potion that could bring him back.

The Friedbergers dig out the details of a girlish treasure hunt across Chicago, and the men that Sarantos met at a dance: The local frat boys clad in distasteful maroon and the corn-fed boys from the barracks. These lyrics beat the usual Fiery Furnaces pitter patter, because every placename has a strong, straight story to anchor it. But the real tale-- of the painful gap between youth and wisdom-- stays in the music. Matt juxtaposes old-timey upright piano with wheezy keyboards and electric guitar, just as Eleanor's voice is the empty vessel beside Sarantos's experience, and they handle it with such a light touch that you actually hear Sarantos's innocence evaporate. [Chris Dahlen] 5/5


(schreibt Pitchfork)

Die Tracklist wäre mit Zeiten spannender.
Uh huh him
03.09.2005 - 09:39 Uhr
The Fiery Furnaces - Seven Silver Curses

Endlich ein Song vom Label zur Verfügung gestellt worden. Der kommt in die Audiothek, Paul! ;-)
Uh huh him
03.09.2005 - 09:44 Uhr
9 Minuten 20 Sekunden

sehr erfrischend der Song!
Paul Paul
03.09.2005 - 11:20 Uhr
Done.
Dän
03.09.2005 - 11:29 Uhr
Werden immer verrückter. Ausgezeichnet.
Paul Paul
03.09.2005 - 11:31 Uhr
Naja, ich persönlich bin eher enttäuscht. Mir fehlen ein bisschen die vielen Tempo- und vor allem Musikstilwechsel während des Songs. Schlecht ist er aber nie im Leben.

Zuerst dachte ich die Oma wäre der Typ mit kaputter Stimme. ;-)
Dän
03.09.2005 - 11:47 Uhr
Mir fehlen ein bisschen die vielen Tempo- und vor allem Musikstilwechsel während des Songs.
Hm? Das hält doch keine zehn Sekunden am Stück Kurs. :)
Paul Paul
03.09.2005 - 11:53 Uhr
Aber so richtig spektakuläre Tempo-/Soundwechsel wie beispielsweise in "Quay Cur" gibt's nicht. Vielleicht habe ich aber auch nicht genug hingehört, war ja weiter vorm PC beschäftigt. Ich höre mir den Song dann wahrscheinlich das nächste Mal erst an, wenn's Album da ist.
feLix
04.09.2005 - 18:08 Uhr
Werden immer verrückter. Ausgezeichnet.
Stimmt.

Aber so richtig spektakuläre Tempo-/Soundwechsel wie beispielsweise in "Quay Cur" gibt's nicht.
Stimm auch ;-)

Und zwar nicht nur für "Seven silver curses", sondern fürs das gesamte Album. Eben ähnlich abgedreht wie der Vorgänger, aber doch ganz anders. Es ist einfach wunderbar zu hören, wie verschiedenste Geschichten erzählt werden, untermalt von immer wieder hereinstürzender Musik und anderen Sound-Collagen.

Eigentlich hatte ich in "Rehearsing my choir" gar nicht so viele Hoffnungen gesetzt (eben *wegen* dieses Konzeptes) - aber jetzt scheint es für mich doch eines der Highlights dieses Jahres zu werden.
Paul Paul
04.09.2005 - 20:12 Uhr
Bald hab' ich's auch! ;-)
Paul Paul
05.09.2005 - 13:26 Uhr
So, heute gibt's die Premiere, Uh huh him!
Uh huh him
05.09.2005 - 13:50 Uhr
Ja. In wenigen Sekunden schalte ich den Computer aus und mache mich mit "Quay Cur" auf den Ohren auf den Weg zu dir. "Straight Street" dürfte auch noch drin sein. Vielleicht hör ich auch was anderes. Die Neutral Milk Hotel z.B. oder überraschenderweise Iron & Wine.
Paul Paul
05.09.2005 - 18:41 Uhr
Naja, klang nicht wirklich schlecht, agnz lustig zum Teil, aber lange keine so gute Platte wie der Vorgänger. Zum Glück bringen sie bald noch eins raus. Obwohl, so schlecht ist's doch nicht. Die Lieder außer dem schon vorher bekannten sind alle so kurz (für Fiery Furnaces).
feLix
05.09.2005 - 19:21 Uhr
Klar, an Blueberry boat kommt es nicht ran. Kommt aber wahrscheinlich doch unter die ersten zehn bis 15 meiner Jahreswertung. Für's erste: 8.4/10.
Uh huh him
05.09.2005 - 21:16 Uhr
Es ist einfach wunderbar zu hören, wie verschiedenste Geschichten erzählt werden, untermalt von immer wieder hereinstürzender Musik und anderen Sound-Collagen.

Genau so ging es mir auch, beim zweiten Hören allerdings. Das erste war, wie Paul Paul schon sagte, eher amüsant. Sympathisch sind die beiden (und ihre Oma ;-) jedenfalls ohne Ende!
Uh huh him
05.09.2005 - 23:06 Uhr
das Cover wird wohl die Oma zeigen, wenn ich das richtig erkenne:



eine neue(?), stressige(!) Website haben die Fiery Furnaces übrigens auch noch:

http://www.thefieryfurnaces.com/
Dän
06.09.2005 - 00:57 Uhr
Wo habt ihr die eigentlich schon her?
Uh huh him
06.09.2005 - 15:16 Uhr
keine Ahnung. macht jedenfalls süchtig!
Paul Paul
06.09.2005 - 15:46 Uhr
Die Seite gibt's schon länger.
Armin
01.10.2005 - 00:32 Uhr
Das Geschwisterpaar Friedberger alias FIERY FURNACES ist zurück! Und wie
sollte es bei Matt und Eleanor anders sein, ist "Rehearsing My Choir" (VÖ:
28. 10.) wieder ein überraschendes Album mit ungewöhnlicher Thematik
geworden. Hier treffen sich Frank Zappa, Kurt Weill und die Decemberists, um
gemeinsam im alten Zirkuszelt ein Indie-Musical im Progrock-Gewand
aufzuführen. Nach dem intensiv-verspielten Gesamtkunstwerk "Blueberry Boat"
(2004) und dem Pop-Appeal der 40-minütigen (!) "EP" Anfang dieses Jahres
haben sich die New Yorker wieder einmal eines Themas angenommen, das in
keinem Handbuch für Rock'n'Roll Texte zu finden ist: Auf "Rehearsing My
Choir" vertonen Fiery Furnaces das ereignisreiche Leben ihrer Großmutter
Olga Sanatos und ihre Erlebnisse als Chorleiterin, Organistin, Ehefrau, und
Zeitzeugin des Chicagoer Alltags der letzten siebzig Jahre. Und wieder sind
dem Ideenreichtum der "Glühenden Hochöfen" keine Grenzen gesetzt. Jedes
einzelne Stück entwickelt durch unerwartete Wendungen eine eigene
Dramaturgie, und kann sowohl für sich genommen als auch als Kapitel der
Story seine Wirkung entfalten.
electrolite
12.10.2005 - 20:29 Uhr


Mein Eindruck verstärk sich beim öfter hören. Das Gesamtkonzept ist schon extrem cool, die Musik ist aber etwas ruhiger, noch verquerter, und melancholischer/düsterer. Sodaß alles noch schwerer zugänglich wirkt..
Dän
14.10.2005 - 11:55 Uhr
Geht mir genauso. Matthew nimmt sich diesmal ziemlich zurück, aber dafür macht mich die Oma platt. In jeder Hinsicht ihre emotionalste Platte bisher.
feLix
14.10.2005 - 15:36 Uhr
Manchmal frage ich mich, ob die Oma da freiwillig mitgemacht hat. An einigen Stellen male ich mir nämlich immer aus, wie sie auf einem Stuhl gefesselt gezwungen wird, ihren Text zu sprechen. Herrlich *g*
Paul Paul
18.10.2005 - 18:36 Uhr
Ich will euch wirklich nicht den Mut nehmen, aber bei mir war es alles andere als ein Grower. Anfangs fand ich sei nett und interessant, aber dabei blieb's. Zum Glück kommt Anfang 2006 noch ein richtiges Album!
feLix
24.10.2005 - 19:21 Uhr
@Paul Paul: Bist du der Autor der Pitchfork-Rezi? ;-)
Paul Paul
24.10.2005 - 20:43 Uhr
Nee, aber ich teile die Meinung in etwa:

Die Rezi mit 4.0
Uh huh him
27.10.2005 - 15:26 Uhr
Tiny Mix Tapes geht steil:

http://www.tinymixtapes.com/musicreviews/f/fiery_furnaces.htm

sieht ein bisschen nach einer rosaroten Brille aus.
Paul Paul
27.10.2005 - 15:48 Uhr
Das einzige, was wahre Worte spricht ist Metacritic. Und die können froh sein, gäbe es Tiny Mix Tapes nicht, wäre es wohl der schlechteste Schnitt des Jahres.
Dän
27.10.2005 - 16:01 Uhr
Wenn das wahre Worte sind, bin ich gerne ein Lügner. Für mich eine der besten Platten des Jahres, ganz einfach.

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