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Wolfgang Petry

User Beitrag
Buttergeist
23.07.2005 - 22:14 Uhr
Mein Assi-Nachbar feiert gerade eine Fete und dudelt zum ca. 58ten mal Wolfgang Petri, während sein Pack-Party-Volk lauthals mitgröhlt.
Aber wehe ich mach mal nach 22.00 auf Zimmerlautstärke ne CD an. Da wird direkt die Polizei gerufen wegen Ruhestörung.

Ich krieg schon wieder zuviel.
arrrrr, ich bin so'n richtiger stinkstiefel
24.07.2005 - 00:35 Uhr
dann ruf doch auch mal die polypen.
Obrac
24.07.2005 - 00:39 Uhr
Petry hat mit Abstand die besten deutschen Texte. "Nur ein kleines Stück Papier" beispielsweise ist ein wunderschönes Kleinod, wie es kaum ein deutscher Songwriter hinbekommt. Der Mann hats einfach drauf. Natürlich wird er immer auf seine vermeintlichen Hits reduziert. Dabei ist er einer der besten Singer/Songwriter der Welt.
Buttergeist
24.07.2005 - 00:41 Uhr
dann ruf doch auch mal die polypen.

Und mich auf das Niveau begeben? Nein danke!

@Obrac:
Fake oder Ironie? :-)
Obrac
24.07.2005 - 00:44 Uhr
Würde ein Fake so gewissenhaft Satzzeichen setzen? ;)
Buttergeist
24.07.2005 - 00:48 Uhr
@Obrac:
Stimmt, aber nach ca. 3 Stunden "HÖLLE HÖLLE HÖLLE" ist mein Urteilsvermögen etwas getrübt. ;-)
Obrac
24.07.2005 - 00:50 Uhr
Das schlimmste ist, wenn Wolfgang Petry bei uns in Remscheid auf der Alle-Straße Weihnachtslieder singt. Das ist der Tiefpunkt des Jahres.
arrrrr, ich bin so'n richtiger stinkstiefel
24.07.2005 - 04:07 Uhr
hey, ich komm aus nem nachbarort von remscheid
Kai-Ollie
24.07.2005 - 19:39 Uhr
Dabei war das doch vor Jahren, als er noch "in" war, noch viel schlimmer!
Einfach selbst deine Mucke laut aufdrehen.
dreamp3
24.07.2005 - 19:41 Uhr
Einfach nur geile Musik
Sandra
15.03.2006 - 15:36 Uhr
Wolfgang Petry ist cool!!!!
Meine Schwester hält mich für verrückt weil
ich die Musik höre.Aber der macht einfach nur geile Musik!!!!
Le-nnon
15.03.2006 - 15:37 Uhr
wenn ich den sehe und höre krieg ich einen hals.

anders konnte ich es nicht ausdrücken
Heino
15.03.2006 - 21:10 Uhr
Wie, den gibt's immer noch ? Ich dachte der hätte sich schon lange unbeabsichtigt an seinen Freundschaftsbändern erhängt ?
Sandra
12.08.2006 - 19:29 Uhr
du weiist aber schon dass der seine freundschaftsbänder schon längst nicht mehr hat,aber einer der sich heino nennt hat von musik gerade mal soviel ahnung dass er weiss wie man es schreibt
Oliver Ding
12.08.2006 - 20:12 Uhr
Madsen könnten auch ganz tolle Wolfgang-Petry-Musik machen. Sie müßten nur die Gitarre durch ein Keyboard und den Schlagzeuger durch eine MIDI-fähige Soundkarte ersetzen.
jcd
12.08.2006 - 20:16 Uhr
lol, ich würde wolle madsen dennoch vorziehen. ich musste die jungs letztes jahr auf dem novarock erleben. ich fühlte mich vom lyrischen anspruch her in die gymnasium unterstufe versetzt.
Obrac
12.08.2006 - 20:17 Uhr
Ersetze Madsen mit Virginia Jetzt! und schon stimmts. Ach nee, die müssen noch nichtmal was ersetzen.
cds23
12.08.2006 - 20:26 Uhr

Das hiesse ja fast, dass Wolfgang Petry hier mit 6/10 (wahlweise 5/10) davonkommen würde. :-P
Obrac
12.08.2006 - 20:41 Uhr
Da würde sich der Wolle aber ärgern, wenn er dieselbe Bewertung wie Revolverheld kriegen würde.
cds23
12.08.2006 - 20:52 Uhr

Nein, eine solche Gleichstellung hat Wolle nun wahrlich nicht verdient. ;-)
Sandra
18.09.2006 - 14:50 Uhr
wusstet ihr schon das wolle aufhört mit der musik,er bringt jetzt noch sein best-of album raus und das wars dann:-(
Mein Dödel
18.09.2006 - 15:25 Uhr
best of? hab ich was verpasst ?
Konsum
18.09.2006 - 17:55 Uhr
Rispäggd - er tritt ab, bevor es peinlich wird. Find ich klasse.
Norman Bates
18.09.2006 - 17:57 Uhr
Der war schon immer peinlich und hätte gar nicht erst anfangen sollen.
Konsum
18.09.2006 - 18:00 Uhr
Hehe, die Reaktion musste ja kommen. ;-)

Ich denke mal, niemand hat es fertig gebracht solch peinliche Musik dermassen unpeinlich rüberzubringen.
Pole
19.09.2006 - 23:56 Uhr
Richtig.
Kai-Ollie
20.09.2006 - 10:29 Uhr
Am Sonntag hat er bei Dieter Thomas Hecks Goldener Stimmgabel seinen letzten Auftritt. Da bekommt er mit Roger Whittaker die platine Stimmgabel für sein Lebenswerk.
Mit dabei am Sonntag sind auch Tokio Hotel als erfolgreichste Gruppe und LaFee als erfolgreichste Solokünstlerin. Ich glaube, so viel Spaß auf einen Haufen verdient schon wieder mein Einschalten. Tokio Hotel beim Heck, das MUSS doch lustig werden.
MaynardJK
20.09.2006 - 10:35 Uhr
Da simmmer dabeiii, dat wird priiiiima....
Dissa
20.09.2006 - 11:59 Uhr
Mal ganz ehrlich...: Ich habe selten so einen Schrott gehört, wie das, was Wolle Petry von sich gibt!
Armin
20.09.2006 - 16:35 Uhr
Ganz oder gar nicht! So hieß einer seiner größten Hits. Seit er gemerkt hat, dass er seinen Job nicht mehr ganz machen kann und will, hat er sich fürs gar nicht entschieden. Wolfgang Petry hört auf! Der Kölsche Jung mit Schnauzbart und Millionenhits, der bis zu einem Auftritt in der "Goldenen Stimmgabel" 2004 seine Freundschaftsbänder in riesigen Büscheln ums Handgelenk trug, tritt von der Bühne ab. Apropos "Goldene Stimmgabel": Die kriegt er am Sonntag, den 24.09. im ZDF wieder verliehen. Es wird sein letzter TV-Auftritt sein. Genau genommen bekommt er aber keine Goldene, sondern den Platinum Award für sein Lebenswerk - ein Lebenswerk, das alleine über 10 Millionen verkaufte Platten umfasst und vom kleinen Diskotheken-Gig bis zur ausverkauften Stadien-Tournee alles beinhaltet.

Der Abschied kommt übrigens ziemlich genau 30 Jahre nach seinem Anfang, im Jahre 1976 in der legendären ZDF-Hitparade. Dort war er mit dem Titel "Sommer in der Stadt" bei Dieter Thomas Heck zu Gast. Nun schließt sich nach all den Jahren der Kreis mit seinem letzten Auftritt, ebenfalls bei Heck. Und pünktlich dazu lässt er die Jahre seiner Karriere noch einmal Revue passieren. Das Album "30" verbindet seine größten Hits ("Verlieben, Verloren, Vergessen, Verzeih'n", "Wahnsinn", "Der Himmel brennt", "Bronze, Silber und Gold", "Augen zu und durch", "Weiber", "Denn eines Tags vielleicht", "Nichts von alledem") und bringt außerdem seinen Abschiedssong mit: "Die Jahre mit euch". Eine Liebeserklärung an seine Fans und die Freunde seiner Musik. Es ist mal wieder ein typischer Petry in bester Manier. Was auch sonst. Sollte dieser Star, der nie einer sein wollte, etwa mit Druck auf die Tränendrüse abgehen!?!


Ab 22.09. im Handel:

Wolfgang Petry - 30
CD 82876827132 - VÖ am 22.09.2006








Wolfgang Petry nimmt Abschied

Am 22. September wird Wolfgang Petry 55 Jahre alt. Zwei Tage darauf, am 24. September ist „Wolle“, wie ihn seine Fans nennen, zum letzten Mal im Fernsehen zu sehen. Ein großer Star tritt ab. Mit mehr als 10 Millionen verkauften Schallplatten und CDs ist Wolfgang Petry der erfolgreichste deutsche Schlagersänger überhaupt. Sein Album „Alles“ war 150 Wochen in den Charts, seine Konzerte stets ausverkauft. Zuletzt spielte er vor mehr als 500.000 Fans in den größten Fußballstadien Deutschlands.

Wir sprachen mit dem Star, der nie ein Star sein wollte.

Dieses ist Dein letztes Interview?

Ja! So ist es.

Du machst Dich also aus dem Staub?

Nein. Nur weil ich meine musikalische Karriere beende, mache ich mich doch nicht aus dem Staub. In erster Linie bin ich Mensch und nicht als Musikant auf die Welt gekommen. Es ist ein Abschnitt, der jetzt zu Ende geht.


Warum ausgerechnet jetzt?

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich schon fünf Jahre früher aufgehört, aber ich habe mich von meinen engsten Freunden und Beratern und von der Plattenfirma sanft überreden lassen, dass es noch ein bisschen weitergeht. Jetzt bin ich 30 Jahre lang auf der Bühne, 55 Jahre alt und sage mir, das ist ein guter Zeitpunkt für den Abschied. Der Auftritt bei Dieter Thomas Heck in der Goldenen Stimmgabel ist der letzte meiner Karriere. Ich habe bei Heck in der ZDF-Hitparade angefangen, jetzt höre ich bei Heck auf. Der Kreis schließt sich.


55 Jahre ist doch für heutige Verhältnisse kein Alter...

Es hat auch nicht in erster Linie etwas mit dem Alter zu tun. Es ist alles sehr vielfältig. Es sind mehrere Dinge, die ineinander greifen. Es gibt keine Antwort in drei Sätzen.


Dann schauen wir mal erst noch einmal zurück.

Gerne!

Welches war der schönste Tag in Deiner Karriere?

Ich hatte viele schöne Tage. Ich erinnere mich gerne an die Diskothekenjahre. Ich fuhr Hunderte von Kilometern, habe mit einem Freund zusammen meine Anlage aufgebaut und versucht, ein kleines Publikum für mich zu gewinnen.

In den Diskotheken wurde noch gekämpft. Ich konnte den Leuten in die Augen sehen, es waren ja meistens kleine überschaubare Diskotheken. Dieser Kampf um die Gunst des Publikums, der hat Spaß gemacht!!! Da hat niemand bereits geklatscht, wenn ich auf die Bühne kam. Da musste ich erst einmal was bieten. Zunächst musste hart gearbeitet werden, erst dann gab es Applaus. Das war schön. Nach dem Auftritt habe ich an der Bar gesessen und wer mit mir reden wollte, konnte das machen. Es war alles so überschaubar und damit bin ich gut klar gekommen.

Ich will nicht sagen, dass die späteren Jahre schlechter waren, große Auftritte haben natürlich auch ihren Reiz. Das erste Stadionkonzert im Parkstadion Gelsenkirchen war ein großes Erlebnis für mich, das ich niemals vergessen werde.

Hast Du Momente gehabt, in denen Du gedacht hast: „Mein Gott Wolfgang, was hast Du für einen schönen Beruf, was hast Du für ein Schwein?“

Musikant ist kein Beruf! Das ist eine Berufung. Wenn man damit auch noch Geld verdienen kann, ist das mehr als Schwein! Ja, da habe ich wirklich Schwein gehabt. Und der liebe Gott hat mir 30 Jahre geholfen. Es ist schön, ein Musikant zu sein, aber es ist grausam, ein Star zu sein.


Warum?

Ich bin nun mal nicht dafür geboren, ein Star zu sein...
Ich hab´ mich damit immer schwer getan, darum war meine Diskothekenzeit, als ich noch ein relativ unwichtiger Mensch war, eine sehr glückliche Zeit.

Heute wird den jungen Leuten vorgegaukelt, „es ist geil ein Star zu sein“. So hieß es in einer TV-Show. Das ist gefährlich, denn die Jugendlichen denken: `Super. In drei Monaten kennt mich jeder, ich bin die Nummer 1. Dass in weiteren drei Monaten aller Wahrscheinlichkeit nach der Traum zu Ende ist, das sagt denen keiner. Die Jugendlichen werden benutzt, sind Teil einer gigantischen Unterhaltungsindustrie, die sich einen Dreck um den Einzelnen schert und was aus ihm wird.

Mich hat die zunehmende Bekanntheit nachdenklich und verschlossen gemacht. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, die Leute mustern mich auf der Straße, sie gucken mir ins Essen, sie starren mich an, wenn ich an der Ampel auf „grün“ warte. Mich hat das mehr und mehr belastet. Mit den Menschen in den Konzerten und dieser Form von Öffentlichkeit hatte ich kein Problem, aber vor und nach den Auftritten hat es nur noch genervt. Du kommst ins Hotel, drei Uhr nachts, total kaputt und willst sofort ins Bett. Da steht der Hoteldirektor plötzlich vor Dir und schwingt eine Rede. Das ist furchtbar! Das hat mich getötet. Später bin ich 100 Kilometer weiter in die nächste Stadt gefahren, damit ich Ruhe hatte. Ich will mich nicht unerkannt in ein Hotel `reinschleichen, ich möchte offen durchs Leben gehen können und das hat gar nicht mehr stattgefunden. Vielleicht habe ich mich auch `rein gesteigert. Aber für mich war das irgendwann eine Form von Freiheitsberaubung.

Ich kann zum Beispiel nicht verstehen, dass mich jemand auf der Straße anspricht und um ein Autogramm bittet. Ich hab nix gemacht, keine Leistung erbracht, null. Und der will von mir ein Autogramm ?? Warum?

Weil Du bekannt bist.

Ja, aber nur weil ich bekannt bin, das ist mir zu wenig. Habe ich ein Konzert gegeben und die Leute waren zufrieden mit mir und meiner Leistung, dann habe ich auch gerne hinterher Autogramme gegeben. Ich habe auch gerne Tausende geschrieben, überhaupt kein Problem. Aber sobald ich die Bühne verlassen habe, bitte kein Autogramm, das ist grausam.

Also ist der Starrummel der Grund für Deinen Rückzug aus der Musik?

Auch. Wie gesagt, die Gründe sind vielschichtig. Ein weiterer Grund ist, dass ich meine Stimme im Laufe von 30 Jahren überbeansprucht habe. Vielleicht kann man es mit einem Leistungssportler vergleichen. Irgendwann streiken die Körperteile, die man Tag für Tag bis an die Grenze belastet. Bei mir kommt hinzu, dass ich sehr anfällig für Erkältungskrankheiten geworden bin. Niemand kann sich vorstellen, wie zugig Hallen sein können, wie nasskalt die Stadien mitten in der Nacht. Nach jedem Auftritt haben Autogrammstunden stattgefunden, von zweieinhalb, manchmal drei Stunden, die mir eine Menge Freude gemacht haben, die mich aber umgebracht haben, die meine Stimme umgebracht haben. Andererseits wollte ich darauf nicht verzichten, denn die Begegnung mit den Menschen, für die ich singe, war mir ungeheuer wichtig.

Die Erkältungen kamen in immer kürzeren Abständen und schlugen voll auf meine Stimme. Die Menge Antibiotika, die ich geschluckt habe, um abends singen zu können, wurde von Jahr zu Jahr mehr. Ich wußte, das kann ich nicht noch 20 Jahre so weiter machen. Wenn Dich die Hoteldirektoren und die Gaffer an der Ampel nicht umbringen, dann tun es die Pillen.

Vor sechs Jahren war mir klar: Es reicht. Es ist genug.
Bei der Stadiontournee in der Hamburger Arena wurde mir beim dritten Lied schwarz vor Augen. Ich hatte nachts wegen der fiebrigen Erkältung wenig geschlafen und tagsüber jede Menge Antibiotika eingeworfen. Trotz der Medikamente traf ich die hohen Töne nicht. Ich habe versucht, das Letzte aus der Stimme heraus zu holen. Aber es ging einfach nicht. Dann wurde mir für Sekunden schwarz vor Augen. Ich dachte: „Jetzt ist Ende. Deine Karriere ist hier und heute beendet.“

Ich konnte fortan keine 100% mehr geben. Das hat mich unzufrieden gemacht. In meinem Leben habe ich es immer gehalten, wie es in einem meiner Titel heißt: Ganz oder gar nicht! Und wenn es nicht ganz geht, dann geht es eben gar nicht.

Wenn Du jetzt mal zurück blickst auf 30 Jahre, wem bist Du besonders dankbar?

Den Menschen die meine Platten oder CDs gekauft haben. Den Menschen, die vor der Bühne gestanden haben, die teilweise weite Wege auf sich genommen haben, um ein Konzert zu besuchen. Den Menschen, die mir viele, viele Jahre die Treue gehalten haben.

Von welchem Deiner Lieder wirst Du niemals den Text vergessen?

Von „Verlieben, verloren...“ Es sind immer die großen Nummern, bei denen der Text ohne zu lernen immer präsent ist.


Welches Deiner Lieder bedeutet Dir am meisten?

Es gibt ein Lied, das heißt: „Mit offenen Armen“. Es bedeutet mir nach wie vor unheimlich viel. „Mit offenen Armen stehe ich hier“, das hat schon was.


Ist auf Deinem letzten Album „30“ ein Abschiedslied?

Ja.

Wie heißt es?

„Die Jahre mit Euch“. Ich wollte kein peinliches Abschiedslied haben, so mit Tränendrüse. Das findet bei mir nicht statt. In dem Lied sind viele Zeilen aus meinen vorherigen Liedern neu verarbeitet.

Hast Du einen Wunsch für die Zukunft?

Ja, ich möchte auf dem Kölner Weihnachtsmarkt in der Schlange vor der Glühweinbude stehen, bis mir die Füße einfrieren. Aber niemand soll sagen: `Mensch Wolle, geh´ doch vor. Du brauchst Dich doch nicht hinten anstellen.´ Ich m ö c h t e mich hinten anstellen! Das ist mein Wunsch.


Wenn Du von vorne anfangen könntest, die Zeit 30 Jahre zurückdrehen könntest, was würdest Du anders machen?

Nichts!

Aber dann wärest Du wieder in dem Teufelskreis...

Ja schon, aber ich kann mir doch nicht wünschen, dass es bei einem mittleren, überschaubaren Erfolg bleibt. Es hat sich ohne mein Zutun verselbständigt. Ich bin mir keiner Schuld bewusst und ich wüsste nicht, wie ich den Verlauf hätte beeinflussen können.



Angenommen, es wäre nie diese ganz große Karriere gekommen, sondern es wäre eine Diskothekenkarriere geblieben, ist es denkbar, dass Du noch viel länger Musik gemacht hättest?

Ich wäre jetzt noch jedes Wochenende unterwegs!


Tobias
21.09.2006 - 16:00 Uhr
Ich finde das Interview sehr, sehr gut. Und: Mutig!!! Es könnte von den Fans auch als Schlag vor den Bug verstanden werden, wenn ihr Star sagt: Star sein ist die Hölle (, Hölle, Hölle)! Aber Fakt ist: ich glaube diesem Mann alles, was ich je aus seinem Mund gehört habe. Er ist nicht schön und für einen Künstler eigentlich viel zu uneitel, aber er ist authentisch bis aufs Blut. Dafür mag ich ihn. Und auch wenn viele Lieder nerven, hat er ein paar gemacht, die echte Juwelen sind, z. B. "Nichts von alledem" oder "Mit offenen Armen".
Kai-Ollie
21.09.2006 - 16:19 Uhr
@Tobias
Ich habe seine Ergüsse die letzten Jahre kaum noch ertragen können. Aber du hast Recht, die Single "Nichts von alledem" ziert auch meine CD-Sammlung.
Wolle
21.09.2006 - 16:49 Uhr

hab irgendwie immer das Gefühl gehabt, daß das alles nur Show ist bei Petry.

Perücke und Schnäuzer runter, Anzügle ran und mitm Porsche ab ins Plattenstudio.

Ihr seid alle meine Freunde, trag eure Freundschaftsbänder bis sie am Arm abfaulen und ich will mich hinten anstellen und dieses Ganze Gesülze und das noch als Wunsch für die Zukunft!!

Ich bezweifle nicht, daß er ein normaler Kerl ist und bleiben möchte, eben "einer von uns", aber er übertreibt seine Rolle manchmal wohl ein bisschen, um sich noch glaubhafter zu machen.
Wolles Arm
22.09.2006 - 19:48 Uhr
Wolle hört auf weil kein Platz mehr war für neue Freundschaftsbänder
sandra
24.09.2006 - 20:02 Uhr
der hatte seine freundschaftsbänder schon ewig nicht mehr um blitzmerker,wie doof bist du eigentlich?
Sandra
01.07.2007 - 21:20 Uhr
Bald gibt es wieder die alten Hits von Wolfgang Petry auf grossen Bühnen zu hören.Sein Sohn macht jetzt mit den alten Hits von Wolle Karriere.Am 9.September startet die Tour
Klobürstenhalter
01.07.2007 - 21:43 Uhr
pfui!
Rz
01.07.2007 - 21:57 Uhr
Hab n Bericht in BAmS über ihn gelesen und ihn auf den Fotos kaum wiedererkannt.Dass sein Sohn seine Lieder singt finde ich billig, warum macht er nicht was eigenes und singt vielleicht nur ein oder zwei Songs von ihm?!...
ticket
27.04.2010 - 20:07 Uhr
Also ruhrgebiet ist ja wohl ein richtiger kracher.
geheimer Stasi-Mann
08.01.2011 - 14:32 Uhr
Wie hat es der Thread-Eröffner geschafft den Smiley da in den Post zu schmuggeln, obwohl hier keine Bilder veröffentlich werden können?^^
@geheimer Stasi-Mann
08.01.2011 - 14:46 Uhr
Damals war die Welt halt noch in Ordnung. Dann fiel die (Troll-)Mauer.
PT-Verwaltungsdirektor
08.01.2011 - 14:49 Uhr
Kann ich bestätigen. Im Zuge der sog. Äußeren Revolution - nach der blauen Phase von Plattentests - hat die Regierung von Plattentests mit dem 104.-Linder´schen-Dekret vom Juli 2009, das Anzeigen von Bildern untersagt. Der relevante Code hierfür wurde entfernt.
Billigschlager
08.01.2011 - 17:44 Uhr
Irgendwie sympathischer Typ, die Musik ist für die Tonne.
Abraxas
08.01.2011 - 17:55 Uhr
Ist ja jetzt anscheinend auch im Dschungelcamp mit dabei.
Scrobbling für elitäre Musiksäcke! ;-)
08.01.2011 - 18:04 Uhr
fake
Kassenschlager
08.01.2011 - 18:15 Uhr
@ Abraxas
Als was denn, als Kakerlake?
Hundefreund
10.01.2011 - 07:20 Uhr
Als Riesenschnauzer!
Wolle ist toll
27.01.2011 - 23:57 Uhr
Als Dorfmensch gehört Wolle einfach dazu. Ob man sich danach für Deathcore oder Techno entscheidet,die Liebe zum Wolfgang bleibt!
Dodo
28.01.2011 - 02:27 Uhr
Ist ja auch musikalisch die perfekte Mischung aus beidem.
Brummelfliege
20.02.2014 - 03:30 Uhr
Das überraschenste Comeback des Jahres!

Dreißig Jahre Musikgeschäft und 23 Hit-Alben machten ihn zur Schlager-Legende.

„Einmal noch!“ hat Wolfgang Petry (62) gerade ein Album veröffentlicht, „Einmal noch!“ heißt dieses Dankeschön an seine Fans. Dabei möchte Wolle gar kein Star mehr sein. Im Leben des Schlagersängers ist kein Platz mehr für Freundschaftsbändchen, Minipli und Schnauzbart. Laut Sohn Achim (39) lebt der Sänger inzwischen sehr zurückgezogen im Städtchen Hennef (NRW) oder seinem Winter-Domizil im Süden.

„Ich fühle mich nicht mehr als öffentliche Person“, sagt Wolfgang Petry. „Ich genieße es, überall unerkannt hingehen zu können, habe keine Privilegien mehr und werde wie jeder andere behandelt.“

Er will nicht mehr im Rampenlicht stehen, seine Privatsphäre ist Wolle heilig. Er lebt zurückgezogen mit seiner Frau Rosie (60) bei Köln. Petry hat kein Handy, braucht keine Kreditkarte – alltägliche Dinge, ohne die die meisten Menschen gar nicht leben könnten.

Priorität habe bei Wolfgang Petry inzwischen die Gesundheit, ein strenger Ernährungsplan und viel Sport. Sagt der Sohn.

Mit seinem Fitness-Wahn würde Wolle mitunter ganz schön übertreiben: „Wer meinen Vater trifft, darf sich mit ihm nie über Essen unterhalten. Da geht jeder grundsätzlich mit einem schlechten Gewissen nach Hause. Er isst nur noch Salat oder Fisch – und der darf auch nur biologisch sein.“

Täglich würden außerdem mindestens vier Stunden Sport auf dem Programm stehen: „Ich kenne keinen Sechzigjährigen, der einen Sixpack hat wie er“, sagt der Petry-Sohn.

Tabletten oder feste Terminpläne seien für Wolle mittlerweile „Hölle, Hölle, Hölle“, seine Zeit teile er sich lieber frei ein. Wir finden, es gibt Schlimmeres...



Endlich ist er wieder da! Das Album ist auch ganz große klasse. Gerade der Titeltrack ist sehr persönlich und gefühlvoll. Immernoch der beste Singer/Songwriter, den das Land zu bieten kann :-)

http://www.youtube.com/watch?v=PBw_wEvViLU

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