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Neil Diamond - 12 songs

User Beitrag
Oliver Ding
23.06.2005 - 23:55 Uhr
Es klingt eigentlich nach einem bekannten Konzept: Der angesehene Produzent Rick Rubin (Slayer, Beastie Boys et al.) wird von einem ehemals sehr renommierten Sänger und Songwriter engagiert, dem Spätwerk zur Frische der frühen Platten zu verhelfen. Bei Johnny Cash war dieses Rezept äußerst erfolgreich. Es entstanden für großartige Alben (plus Box-Set), die den Country-Star einer völlig neuen Hörerschaft zugänglich machten. Eines der Alben hieß 'Solitary Man', nach dem Song, den ursprünglich Neil Diamond schrieb.

Und dessen anfängliche Skepsis gegenüber dieser Konstellation scheint mittlerweile wie verflogen. Seine Freunde hatten ihn überzeugt, Rubin zu engagieren und Rubin hatte ihn überzeugen können, die Essenz in der Musik zu suchen, die ihn begeistert. Auch in der Umsetzung stützt sich Rubin mit Mike Campbell von den Heartbreakers und Smokey Hormel (er spielte auf Alben von Beck und Tom Waits) wieder auf die gleichen Studio-Musiker wie bei den 'American Recordings' von Cash. Wie billboard.com schreibt, soll das fertige Album noch dieses Jahr erscheinen.

(Quelle: http://www.intro.de/musik/news/1119441637)
4u
27.06.2005 - 20:48 Uhr
Kontrastprogramm, Oli? ND war jahrelang so ziemlich der beste Songwriter überhaupt. Leider konnte keines seiner letzten Alben mich wirklich überzeugen...
Rudi Mertens
22.09.2005 - 10:24 Uhr
In den 60ern und 70ern waren Diamond`s Alben immerwieder etwas ganz besonderes. Seit den 80ern ist es ruhiger geworden. Zusammen mit Babara Streisand feierte Diamond noch eine Nr. 1. Etliche Interpreten coverten seine Titel , erfogreich. Diamond selber bekam ein Image verpasst was wenig zum ERfolg beitrug.
Dabei brachte er durchaus beachtliche Alben auf den Markt , Z. B. Under a Tennesee Moon , zusammen mit Countrygrößen wie Chat Atkins zaubertze er ein tolles Hörerlebnis.
Es liegt dann doch wohl eher an der Vermarktung , dass man heute sowenig von dem Singer/Songwriter hört. Schade.
Ich freue mich auf das neue Album.
/
Oliver Ding
22.09.2005 - 19:30 Uhr
Die Siebziger sind eben vorbei. Und die damalige Zielgruppe geht nur noch seltenst zu Konzerten (und wenn, dann zu den ganz großen aus der Stones-Kategorie). Mit Rick Rubin *könnte* sich daran etwas ändern.

np: The Bates - Beautiful noise
cole
06.10.2005 - 10:53 Uhr
Am 08. November erscheint das von Rick Rubin produzierte Album "12 Songs". Es würde mich mal interessieren, ob irgendeine/r dieses Album schon gehört hat? Falls ja, bitte mit Meinung.
Lennon
06.10.2005 - 12:02 Uhr
ich habs bei media markt gesehen. also soweit ich das verstanden habe ist das ein best of. sind lieder wie forever in blue jeans usw drauf.

hoffe mal das ist die selbe und das ich helfen konnte
cole
06.10.2005 - 12:18 Uhr
@Lennon: Danke für den Tipp. Aber das kann es nicht gewesen sein. denn wie gesagt, das Album erscheint am 08.11. und Tracklist lautet wie folgt:
1. Oh Mary
2. Hell Yeah
3. Captain of a Shipwreck
4. Evermore
5. Save Me A Saturday Night
6. Delirious Love
7. I'm On To You
8. What's It Gonna Be
9. Man of God
10. Create Me
11. Face Me
12. We
13. Men Are So Easy

Eventuell stoßen noch andere auf diesen Thread und können mich/uns mit neuen Informationen versorgen.
Lennon
06.10.2005 - 13:21 Uhr
wieso sind denn 13 lieder drauf. passt ja der titel gar nicht lol
Mark
22.10.2005 - 15:48 Uhr
Mehr Infos über Neil Diamond und das neue Album findet ihr auf http://www.neildiamondfans.de/

T.G.
03.11.2005 - 00:14 Uhr
Kurze Anmerkung zu dem Beitrag von Oliver (22.9.05).
Lt. Billboard "Boxscore" (weltweite Datenerhebung) war N.D. der erfolgreichste Solo-Performer in den 90ern. Die Tourneen in den letzten Jahren, bzw. die lfd. World-Tour ist nicht weniger erfolgreich.
Auf N.D. Konzerte sind Besucher jeglichen Alters zu sehen.
Armin
03.11.2005 - 00:37 Uhr
Gibt's leider vorerst nur als Import. Mal schauen, ob und wann sich ein deutsches Label rantraut.

Bei Amazon.de findet sich schonmal eine vernichtende Rezension:

Gnade!, 28. Oktober 2005
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Zwiesel/Oberbayern
Ein unglaublicher Schwachsinn. Der Mann jault und knödelt zum Gotterbarmen. Das wird der Hund in der Pfanne verrückt, und die Katze auch. Rick Rubin hat als Produzent ansich bisher immer ein sicheres Händchen gehabt, siehe Slayer, Danzig, Mars Volta oder die wunderbare Entstaubung der Goombay Dance Band, greift hier jedoch voll ins Klo. Diamonds voluminöse Stimme wird hier einfach durch den Wolf gedreht, heraus kommt ein dünnes Honeckerstimmchen, bei der man glauben könnte, der Crooner hätte eine ordentliche Ladung Helium geatmet. Ich hätte gedacht, hier ehrt jemand (nämlich Rubin) das Gesamtwerk Diamonds (übrigens der Vater von Adam Yauch von den Beastie Boys), so wie er es ja auch schon sehr erfolgreich mit dem von Johnny Cash getan hat, aber offenbar wollte er sich in irgedeiner perfiden Weise an Diamond rächen, ihm eins auswischen, und sowas gehört sich nicht, das ist ehrabschneidend für einen Greis wie Diamond, den Rubin vorführt wie einen Tanzbären oder einen Dummen August.
Schade und Gnade.
foena
03.11.2005 - 01:41 Uhr
auf http://www.myspace.com/neildiamond kann man ins album reinhören.
Lennon
03.11.2005 - 10:09 Uhr
also das hört sich ja schon furchtbar an
cole
03.11.2005 - 11:02 Uhr
Oh je, Herr im Himmel! Rick Rubin ist dich sonst immer ein Garant für großartige Produktionen. Wie konnte das nur passieren?
Die deutsche Musikindustrie versteh´ ich schon seit längerer Zeit nicht mehr. Kann mir irgendjemand mal deren Veröffentlichungspolitik erklären? Ich komm da nicht mehr mit; VÖs teilweise mit mehrjähriger Verspätung von wahrlich nicht unbekannten Interpreten. Wollen oder können die nicht anders?
neilfan
04.11.2005 - 07:40 Uhr
und was bitte schön ist so furchtbar daran? Könntet ihr das mal genauer erläutern? Ich habe das Album durchgehört und finde es einfach nur phantastisch. Wunderbare tiefgehende Texte und eingängige Melodien. Dazu Neil Diamond's Stimme, kraftvoll und präsent wie eh und je.

Wie kann dieser Typ eigentlich eine Rezension bei amazon abgeben, wenn er am 28.10. überhaupt noch keine Gelegenheit hatte, die Platte zu hören? Dem ist wohl die Weisswurst zu Kopf gestiegen. Schmarrn!

Für mich ist dieses Album ist das beste, was Neil Diamond je gemacht hat.
markus
04.11.2005 - 08:41 Uhr
also ich kann auch nur sagen, daß das Album einfach nur genial ist. Habe es auch schon ein paar mal angehört, natürlich kann man da noch kein endgültiges Urteil abgeben. Aber so viel ich behaupten möchte wird es ein Klassiker werden. Manche Songs erinnern ein wenig an die letzten Johnny Cash Platten. Auch die Atmosphäre geht in die Richtung.
Cole
04.11.2005 - 17:06 Uhr
Sachte, sachte. Auch ich muss meinen ersten Eindruck revidieren. Eindrucksvolle Atmosphäre, sparsame Instrumentierung, ja, das Album "wächst", also wieder mal eine superbe Rick Rubin Produktion.
Nur Neil Diamonds "kraftvolle" Stimme, mmh, da muss ich mal genauer hinhören.
Und seid lieb zueinander...
hank
04.11.2005 - 17:20 Uhr
ich würde amazon rezis allgemein mal nicht so ernst nehmen und welche die vor veröffentlichung einer platte geschrieben sind erst recht nicht.
das adam yauch der sohn von neil diamond ist kann ich irgendwie auch nicht ganz glauben, aber das nur nebenbei.
Armin
05.01.2006 - 22:29 Uhr
Am 17.02. wird's dann auch in Deutschland veröffentlicht.
Lennon
06.01.2006 - 13:38 Uhr
weiß schon einer wie es klingt?
Rudi
06.01.2006 - 13:47 Uhr
So songwritermäßig, spartanisch. Mit Gitarre und Klavier, eigentlich so wie man es erwarten würde wenn man die von Rick Rubin produzierten Cash-Alben kennt. Ein paar richtig schöne Songs sind dabei, aber ich weiß noch nicht ob das ganze Album brauchbar ist. Es reift noch...
Lennon
06.01.2006 - 13:49 Uhr
so gings mir beim ersten american recording album von cash auch aber es klingt trozdem gut was du geschrieben hast
Armin
20.01.2006 - 17:40 Uhr
NEIL DIAMOND

Als im vergangenen Jahr die Nachricht die Runde machte, die Veröffentlichung eines Albums der Singer/Songwriter/Entertainment-Legende Neil Diamond mit Produzenten-Gott Rick Rubin (Red Hot Chili Peppers, Johnny Cash, Beastie Boys, System Of A Down etc.) stehe kurz bevor, versetzte alleine der Gedanke Fans und Fachwelt in atemlose Spannung.

Diamond, der seine größten Erfolge in den Siebziger Jahren feierte, als u.a. seine Songs "I Am - I Said" (1971), "Song Sung Blue" (1972) und "Beautiful Noise" (1976) die Charts dominierten, zählt seit mehr als vier
Jahrzehnten zu den beliebtesten Künstlern der USA. Seine Alben verkauften sich weltweit mehr als 120 Millionen Mal. Mit "12 Songs" verwirklichte sich der vielfache Grammy-Preisträger Rick Rubin nun einen Lebenstraum.

Das Dutzend Lieder des Longplayers - allesamt neue Kompositionen aus der Feder Diamonds - wurde mit Hilfe einer Schar ebenso begeisterter wie kmpetenter Musiker eingespielt: Neben der Kernbesetzung Mike Campbell (Gitarre) und Benmont Tench (Klavier, Orgel) von Tom Pettys Heartbeakers-Band und Beck-/Tom-Waits-Gitarrist Smokey Hormel waren u.a. Pianist Larry Knechtel und Billy Preston (Orgel) an den Aufnahmen beteiligt.

In den USA erschien "12 Songs", Damonds erstes Studioalbum seit vier Jahren, im November und stieß bei Musikkritikern und -liebhabern auf große Gegenliebe. Das Album konnte sich auf Platz vier der US Billboard Charts platzieren.

(Internet: http://www.neildiamond.com)
fakeboy
31.01.2006 - 10:21 Uhr
die amazon-rezension ist grösstmöglicher mist. wer neil diamonds stimme mag und sich an spärlich, aber liebevoll instrumentierten songs erfreuen kann, wird am album gefallen finden!
daclown
01.02.2006 - 13:52 Uhr
Adam Yauch ist nicht Neil Diamonds Sohn. Da wurde sogar schon das Gerücht falsch wiedergegeben. Das besagt Mike D.(Diamond) sei Neil Diamonds Sohn. Klingt auch logischer ist aber ebenso falsch.:)
Oliver Ding
01.02.2006 - 17:13 Uhr
Lustig, daß auf der mir vorliegenden Version von "12 songs" vierzehn Lieder vorzufinden sind. :-D

Bei einem Song macht übrigens Brian Wilson mit.
Armin
02.02.2006 - 15:37 Uhr
Als im vergangenen Jahr die Nachricht die Runde machte, die Veröffentlichung eines gemeinsamen Albums von Singer/Songwriter/Entertainment-Legende Neil Diamond mit Produzenten-Gott Rick Rubin (Red Hot Chili Peppers, Johnny Cash, Beastie Boys, Shakira, Slayer, System Of A Down etc. etc.) stehe kurz bevor, versetzte alleine der Gedanke an diese Traumkombination Fans und Fachwelt in atemlose Spannung. Diamond, der seine größten Erfolge in den Siebziger Jahren feierte, als seine Songs "I Am - I Said" (1971), "Song Sung Blue" (1972) und "Beautiful Noise" (1976) weltweit die Charts dominierten, zählt seit mehr als vier Jahrzehnten zu den beliebtesten und erfolgreichsten Künstlern der USA. Seine Alben verkauften sich weltweit mehr als 120 Millionen Mal.

Mit "12 Songs" verwirklichte sich der vielfache Grammy-Preisträger Rick Rubin nun einen Lebenstraum. Schon nach kurzer Zeit war auch Diamond (der am 24. Januar seinen 65. Geburtstag feiert) vom Erfolg des Projekts überzeugt: In den USA erschien "12 Songs", Diamonds erstes Studioalbum seit vier Jahren, bereits im vergangenen November und stieß erwartungsgemäss sowohl bei den Musikkritikern als auch -liebhabern auf große Gegenliebe. Das Album erhielt großartige Rezensionen und konnte sich auf Platz vier der US Billboard Charts platzieren. Nun stehen die "12 Songs" sogar mit zwei exklusiven Bonustiteln (davon einer im Duett mit Brian Wilson) auch in Deutschland in den Läden.


Ab 17.02. im Handel:

Neil Diamond - 12 Songs
CD 82876761312 - VÖ am 17.02.2006
Le-nnon
02.02.2006 - 15:41 Uhr
wird ja auch zeit
matiz
14.02.2006 - 19:58 Uhr
... und es lohnt sich. Die Platte ist wirklich sehr stimmungsvoll. Ich bin großer Anhänger der American Recordings-Platten von Cash. Neil Diamond ist natürlich lieblicher, aber seine Stimme ist nicht minder fragil. Bin wirklich positiv überrascht von dieser Produktion. Nach der "Solitary Man"-Version von Cash war es irgendwie klar, dass Neil Diamond sich auch mal reduzierter präsentieren sollte. Gut gelungen.
Hölzern van Bölzken
14.02.2006 - 20:01 Uhr
Noch nicht ganz reingehört, aber bis jetzt echt gut.
seltsam
14.02.2006 - 21:06 Uhr
und immer noch kein eintrag von captain kidd in diesem thread.
Ursus
15.02.2006 - 08:40 Uhr
Eigentlich recht ansprechend, ich weiß gar nicht warum das Teil 3 Monate auf meinem Regal rumlag und einstaubte.
Hat mit "I'm On To You" und "What's It Gonna Be" zwei ganz tolle Songs im Angebot. Bleibt abzuwarten wie sich die anderen Songs, die nicht direkt hängenbleiben entwickeln. Wohl eher positiv denke ich.
Wie schreibt der Wigger? Rick Rubin wär ein Magier. Recht hat er wohl.
Satan
09.03.2006 - 19:47 Uhr
Das Album ist großartig. Punkt. Ausrufezeichen. In einer Liga mit den letzten Alben von Johnny Cash. Großes Kino!
Le-nnon
21.03.2006 - 16:39 Uhr
Ich finde, er hat einen eigenen Thread verdient.

Jetzt wo es danach aussieht, als hätte der bärtige fette Mann einen neuen Johnny Cash gefunden.
cole
24.03.2006 - 15:23 Uhr
Das Fazit nach 4 Monaten "12 Songs": Phantastisches Album mit einigen all-time-classics ("Save Me A Saturday Night", "I´m On To You" etc.). Nur mit "Evermore" hab´ich immer noch meine liebe Mühe.
Nun denn, weiß jemand, ob irgendwelche Live-Shows in Europa geplant sind?
bee
09.06.2008 - 15:14 Uhr
neues Album namens Home before dark - wieder ein echter Rick Rubin Rubin (oder so ...) - stark!
virginia
01.04.2010 - 00:11 Uhr
Oh mary oh mary oh mary

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