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Benjamin Biolay - A l'origine

User Beitrag
locusnuß
29.05.2005 - 09:15 Uhr

Weil es noch kein Thema zu dieser Platte im Forum gibt:

Die Rezension auf plattentests.de ist dem Album meiner Meinung nach nicht angemessen. Abgesehen davon, daß 2/3 des Textes nicht das Album behandeln, sondern sich Allgemeinheiten verlieren, wird nichts über den ungewöhnlichen Sound des Albums, die Verwendung von experimentellen Chorgesängen (ähnlich wie Björk auf "Medulla") und die Klasse der Songs geschrieben. Stattdessen seien die Gitarren "deplaziert" - das kritisierte Stück "Ma Chair est tendre" z.B. ist eine Abwandlung des Henri Salvador-Liedes "Ma chère et tendre" und so z.B. auch musikalisch zu "erklären"). Und am Ende wird dann ein eher nichtssagendes Urteil gefällt ("Auch das ist l'amour"). Ich habe keine Ahnung, wie es um die Kenntnisse der französischen Sprache des Rezensenten bestellt ist, aber klassische "Liebeslieder" sind auch die Texte nicht, sondern dunkle und assioziative, abstrakte Atmosphäre.

Hiermit möchte ich dann doch vielleicht den einen oder die andere dazu aufrufen, sich "A l´Origine" genau anzuhören, denn nach einem Durchlauf (mehr hat der Rezensent eventuell nicht hinter sich gebracht) erfasst man noch nicht die Komplexität der Musik und es wäre wirklich schade drum. Die bestehende Rezi ist ja nicht übermäßig negativ, aber macht nicht gerade Lust aufs Hören, was ich ein bißchen schwach finde, denn "A l´Origine" ist alles andere als gleichgültig oder langweilig. Eher im Gegenteil.

Aber um mal in der Sprache dieses Forums zu sprechen: für mich eine 9/10.
Dargelos
29.05.2005 - 10:31 Uhr
Ich finde du hast vollkommen recht, so richtig trifft die Kritik nicht ins Schwarze, auch wenn ich zugegebnermaßen schon allein deswegen dieser Meinung bin, weil ich die Platte sehr viel höher von der Qualität einschätze.
Die Gitarren empfand ich als sehr willkommene Abwechslung und sie passten meiner Meinung nach prima zu der eher dunkleren Atmosphäre des Albums.

Mir fällt auch manchmal auf, dass sich hinter so mancher hübschen Phrase einfach nur die heiße Nadel mit der das ganze gestrickt wurde, verbirgt. Einige der Reviews haben streckenweise inhaltsleere Passagen oder es sind sogar richtige Fehler zu entdecken (siehe Foetus mit den 60er Jahre Film Noirs). In der Gesamtheit gesehen finde ich es allerdings auch nicht so tragisch.

locusnuß
29.05.2005 - 17:48 Uhr

joa, der post war zwar nicht als allgemeine kritik gemeint, aber das passiert tatsächlich öfter, daß ich nicht verstehen kann, wie wenig inhalt so eine plattenkritik hat.

in diesem fall liegt mir jedoch besonders das album am herzen, deshalb der versuch einer korrektur... .
locusnuß
05.08.2005 - 00:56 Uhr

sorry für´s hochschieben.

ich höre diese großartige platte gerade wieder und will einen letzten anstoß geben, dasselbe zu tun, falls die platte noch nicht bekannt sein sollte. die langweilige + gleichgültige besprechung auf plattentests.de verleitet ja nicht gerade zum reinhören...

vielleicht hört´s ja einer.
Nagasaki
27.09.2007 - 23:53 Uhr
Ja und wie ist der jetzt so? Hat das Album jemand gehört? Lohnts sich? :-/
Sadcaper
11.01.2013 - 00:16 Uhr
Die neue Platte eine 5/10? Oh man es wird hier immer schlimmer.
Es ist doch so:
11.01.2013 - 12:27 Uhr
Die meisten stehen hier halt nicht auf schwülstige Mucke für romantische Gay-Abende.
Sadcaper
12.01.2013 - 23:52 Uhr
Ein Geistreicher Eintrag mit übelst Beleidigungen. Ich sage es ja, Niveau ist hier nicht mehr vorhanden. Feiert eure Kinderbands.

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