Globalisierung

User Beitrag
mövio
16.03.2005 - 21:22 Uhr
Nun ja, Globalisierung ist in aller Munde ... es hat Vor- und Nachteile. Produktionsstandorte werden teilweise ins Ausland versetzt, da die Lohnkosten dort um einiges weniger sind als hier. Gewerkschaften haben immer weniger Macht, Politiker laufen den Chefs der Großunternehmen hinterher, Demokratie wird zum "Fremdwort" etc. Ja Demokratie und Globalisierung liegen ganz nah beieinander. ;)

So was ist eure Meinung zur Globalisierung?
Wo führt das am Ende noch hin ?
Welchen Stellenrang hat die Demokratie in der Globalisierung denn überhaupt noch?
lukin
16.03.2005 - 21:26 Uhr
globalisierung wird irgendwann mal zu mehr gerechtigkeit führen. aber das erlebt von uns keiner mehr...
mövio
16.03.2005 - 21:32 Uhr
lukin, könntest du das bitte ein wenig näher erklären?

Also meinst du, dass die Lohnnebenkosten irgendwann in den Entwicklungsländern logischerweise auch steigen werden und die in den heutigen Industrieländern sinken, sodass es irgendwann zu einem Ausgleich kommt und alle gleich viel verdienen?

TobyBo
16.03.2005 - 22:01 Uhr
Globalisierung wird nur dort angewendet, wo es zum Vorteil der Mächtigen ist oder wie sollte man sich sonst die hohen Zölle für Importe in die EU/USA sonst erklären?
Von der Verlagerung von Produktionsstätten von Deutschland in Billiglohnländer, profitieren in erster Linie die Unternehmen und nicht die Billiglohnländer selbst. Somit führt die Globalisierung nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern nur zu höheren Profiten einzelner Unternehmen. Allerdings wird die Strategie - In Billiglohnländer produzieren - in Ländern mit hohen Löhnen verkaufen - auf die Dauer nicht aufgehen, weil die Arbeitsplatzverlagerungen und erzwungenen Lohnsenkungen dazu führen, das sich niemand mehr die Produkte leisten kann.
mövio
16.03.2005 - 22:11 Uhr
und wie kommt lukin dann zu dieser Meinung?

Eine Art Weltregierung könnte doch alle Probleme lösen ?! Eine Regierung, die sagt, dass jedes Land so und soviele Mindestlöhne einführen muss, die dies und jenes machen muss..
Gleicht wohl einer Art Diktatur, allerdings einfach eine Art Regierung die alles regelt, sodass es zu keiner Ungerechtigkeit mehr führen kann.
Fabi
16.03.2005 - 22:11 Uhr
Also zum Wohlstand führt die Globalisierung wirklich nicht. Es gibt immer ein Gebiet in dem viele große Firmen kleine Firmen anheuern Produkte für sie herzustellen. Dadurch kommt meist zu Wohlstand in diesem Gebiet. Da die Löhne für die billigen Arbeiter im Wohlstand höher werden, zieht die große Firma in ein Gebiet/Land, in dem sie noch billiger Produzieren können.
So kann kein armer Mensch auf Dauer von der Globalisierung profitieren.
___
16.03.2005 - 22:15 Uhr
lukin geht vermutlich von ökonomischen theorien aus, die besagen, dass globalisierung die wohlfahrt maximiert. zuerst hat sie zwar negative effekte (arbeitslosigkeit etc.), aber "on the long run" geht es allen besser. und wie schon keynes sagte: "on the long run, we are all dead".
Stefan
16.03.2005 - 22:16 Uhr
Der Thread könnte laaaaang werden....
Fabi
16.03.2005 - 22:18 Uhr
Die Reichen sind die einzigen die von der Globalisierung profitieren!!
Und das bis wir alle tot sind wie Lukin schon gesagt
hat!! =)
TobyBo
16.03.2005 - 22:18 Uhr
@mövio
Eine Weltregierung, die alle gerecht behandelt ist wohl ziemlich träumerisch-utopisch

Diese ganze "liberalisierung" der Märkte im Zuge der Globalisierung führt langfristig genau zum gegenteiligen Resultat. Anstatt einen freien Markt zu schaffen, werden sich mit der Zeit einzelne Großkonzerne durchsetzen, die den Markt beherrschen und steuern können.

Kapitalismus - Eine sich selbst zerstörende Produktsionsweise
...da hatte Marx gar nicht so unrecht
mövio
16.03.2005 - 22:24 Uhr
Marx hat(te) sowas von recht. ;)

aber nochmal zum ersten Beitrag ...

Welchen Stellenrang hat die Demokratie in der Globalisierung denn überhaupt noch?
Fabi
16.03.2005 - 22:27 Uhr
Marx hatte tolle Theorien nur die Umsetzung hat bis jetzt noch nie geklappt. Schade!
TobyBo
16.03.2005 - 22:29 Uhr
In der total freien Marktwirtschaft, die durch die Globalisierung erreicht werden soll, spielt der Staat (und damit die Politik) ja eh kaum noch eine Rolle. Wenn die Politiker, die Volksvertreter, kaum noch Einfluß nehmen können siehts auch nicht gut für die Demokratie aus. Vordergründig bleibt die Demokratie als Staatsform bestehen, aber de facto leben wir immer mehr in einer Plutokratie.
mövio
16.03.2005 - 22:30 Uhr
schade eigentlich, dass Marx heute nicht mehr lebt. naja, vllt ist es auch besser so, so muss er das alles nicht mehr miterleben.
TobyBo
16.03.2005 - 22:31 Uhr
Marx wird in seiner These des scheiternden Kapitalismus recht behalten, allerdings ist der Kommunismus nicht die richtige Alternative, da er nicht umzusetzen ist.
TobyBo
16.03.2005 - 22:33 Uhr
Wenn er heute noch leben würde, hätte er ja auch miterleben müssen wie unter seinem Namen halb Europa unterdrückt wurde und das hätte der arme Mann nun wirklich nicht verdient.
mövio
16.03.2005 - 22:38 Uhr
lukin (16.03.2005 - 21:26 Uhr):
>

--->

___ (16.03.2005 - 22:15 Uhr):
>

Nun gut, aber auf welchem "...long run" ? Mir fehlt da gerade leider der Zusammenhang .. Warum sollte es sich denn verbessern?
___
16.03.2005 - 22:39 Uhr
Und das bis wir alle tot sind wie Lukin schon gesagt
hat!! =)


das hat keynes aber vor lukin gesagt ;)
mövio
16.03.2005 - 22:40 Uhr
warum wurde nicht der ganze Beitrag gezeigt, aber naja gut.

"lukin geht vermutlich von ökonomischen theorien aus, die besagen, dass globalisierung die wohlfahrt maximiert. zuerst hat sie zwar negative effekte (arbeitslosigkeit etc.), aber "on the long run" geht es allen besser. und wie schon keynes sagte: "on the long run, we are all dead"."
Seiltänzer
16.03.2005 - 22:42 Uhr
Ich wäre immer etwas vorsichtig mit der "inschutznahme" von marx. Auch er hatte schon diverse Forderungen gestellt, die zwar nicht den Radikalismus des Stalinismus propagierten, sich allerdings auch für eine starke "Partei" bzw. "Führungselite" aussprachen. Auch in seiner Utopie wurde schon einiges vorweggenommen, was dann später die repressive Seite des "Sozialismus" der osteuropäischen Staaten ausmachte.

Da gab es imho im 19. jahrhundert weitaus klügere Köpfe der "linken Seite", die allerdings in der allgemeinen Marx-Hysterie der Kommunisten und Sozialdemokraten in Vegessenheit gerieten.
mövio
16.03.2005 - 22:45 Uhr
ahhh ..

aber "on the long run" geht es allen besser. und wie schon keynes sagte: "on the long run, we are all dead"."

ja, das letzte "on the long run, we are all dead" habe ich wohl irgendwie nicht richtig gelesen.

Nun gut, kann man dann sagen, dass Globalisierung auf längere Sicht betrachtet auch nichts bringen wird? oder wird sich die Wirtschaft irgendwann auch wieder dem Menschen anpassen und nicht andersrum, so wie es momentan der Fall ist .. ?!?
___
16.03.2005 - 22:45 Uhr
@mövio
schnapp dir mal ein vwl-buch oder such im internet nach begriffen wie "konsumentenrente", "produzentenrenze" und "gesamtrente"
TobyBo
16.03.2005 - 22:54 Uhr
Ich kann mir kaum vorstellen, das langfristig ALLE (die ganze Menschheit?) von der Globalisierung profitieren können. Der Reichtum, der Industrienationen beruht doch auf der Ausbeutung der Armen. Durch die Begrenztheit der Ressourcen können nicht alle in Wohlstand leben.

@Seiltänzer
Sprach Marx nicht von einem "Absterben des Staates" im Kommunismus, was in Kontrast zum allgegenwärtigen Staat(in Form der kommunistischen Partei) in der Realität steht?
Seiltänzer
16.03.2005 - 22:56 Uhr
Jepp, aber Marx folgte auch der Devise: "Der Zweck heiligt die MIttel", und so stand vor dem anarchistischen Utopia ein System, dass die von ihm geforderte Gleichheit umsetzen sollte: Sprich Enteignung wenn nötig mit Gewalt und ähnliches...
TobyBo
16.03.2005 - 23:05 Uhr
Stimmt, in dieser Übergangsform (Sozialismus) sollte ja der klassenlose Kommunismus vorbereitet werden. Nur dumm, dass in der Realität kein Staat jemals diese Übergangsform verlassen hat...
Seiltänzer
16.03.2005 - 23:09 Uhr
Das liegt wahrscheinlich v.a. daran, dass all diese Staaten eher monströse, riesige Gebilde waren. Im kleinen gab es ja durchaus erfolgreiche Versuche anarchistische und sozialistische Gemeindschaften durchzusetzen.

Das Problem ist eben, dass diese Utopien in kleinen, regional begrenzten Gebieten wunderbar funktionieren können, sobald aber ein Staat mit mehreren millionen Einwohnern einen solchen Wandel erzwingen will, muss es zwangsläufig in die Hose gehen.
mövio
17.03.2005 - 09:06 Uhr
und was haltet ihr persönlich von der Weltbank ???

Also die Weltbank ist ja in dem Sinne keine richtige Bank, mehr eine Art "Fassadenbank", die für vers. Entwicklungsländer Kredite von anderen Banken aufnimmt, um sie dann den E.L. zu geben (mit geringen Zinsen), bei normalen Bank könnten die E.L. nur mit sehr hohen Zinsen Kredite bekommen. Die Weltbank besteht aus 184 Länder, wobei hier die Industrieländer die meiste Macht haben, vor allem die Amis.
Die Weltbank war in letzter Zeit auch sehr oft in der Kritik gewesen, da sie zwar den E.L. Kredite gibt, aber die jeweiligen Regierungen der E.L. meist sehr korrupte Menschen sind, und das meiste Geld bei ihnen bleibt und nicht unters Volk geht, also in dem Sinne, dass dort Projekte durchgeführt werden können aus Geldmangel. So hat die Weltbank dann beschlossen (sagen wir eher durch genügend öffentlicher Kritik), sogenannten SAP's (Strukturanpassungsprogramme) in den E.L. durchzuführen, die dazu dienten die Wirtschaft langfristig wieder in Gang zu bekommen.
Die Weltbank besteht jedoch weiterhin darauf, dass die E.L. als erstes ihre Schulden zurückzahlen, und sich erst dann um die eigene Wirtschaft kümmern, doch wird meistens so der Binnenmarkt vernachlässigt. Also die Schulden sollen sie aus dem Grund als erstes zurückzahlen, da die Industrieländer in der Weltbank sonst für die Kosten aufkommen müssten.
Das Dumme ist alllerdings nur, dass die E.L. ja gezwungen sind zu exportieren, und sie können ja auch sehr günstig produzieren und verkaufen, doch wären da die nicht überteuerten Zölle, die sie bezahlen müssen, wenn sie in Industrieländer exportieren möchten. Da die Industrieländer z.B. ihre Bauern meistens subventioniert (vor allem die Amis), und das bei den E.L. nicht der Fall ist, haben die E.L. gar nicht die Möglichkeit ihre Schulden zurückzuhalen und des Weiteren auch keine Wirtschaft aufbauen, wenn die Zölle so überteuert sind.

Und wo jetzt wohl auch der Vize Verteidigunsminister von Amerika (Wolfowitz) wohl neuer Weltbank-Chef wird, der übrigens keine Erfahrung mit Banken hat, wird es den E.L. best. nicht sehr freuen. Da Wolfowitz ja auch maßgeblich für den Irak-Krieg verantwortlich war, wird es vor allem den islamischen Ländern, darunter ja viele E.L. sind überhaupt nicht gefallen.

Auch hier geht die Demokratie immer weiter verloren. Für uns Industrieländer ist diese Weltbank-Politik ja für den "Moment" ja sicherlich gut, aber im Prinzip verarschen wir die Entwicklungsländer ja, und verhindern, dass sie aus ihrem Teufelskreis rauskommen. Es ist unabdingbar, dass alle Länder irgendwann auf dem gleichen Lebensstandart sein werden. Man sollte nicht dagegen ankämpfen..

Haltet ihr die Politik der Weltbank für richtig?
Toby-Bo
17.03.2005 - 09:44 Uhr
"Es ist unabdingbar, dass alle Länder irgendwann auf dem gleichen Lebensstandart sein werden"

warum sollte das so sein?

Die Politik der Weltbank halte ich für ziemlich verlogen. Eigentlich war sie als Einrichtung gedacht, die den Entwicklungsländern helfen soll. In Wirklichkeit ist sie aber doch nur ein Instrument der Industrienationen. Durch die Weltbank geraten die EL in noch größere Abhängigkeit von den IL.

Norman Bates
17.03.2005 - 10:47 Uhr
"Es ist unabdingbar, dass alle Länder irgendwann auf dem gleichen Lebensstandart sein werden"

Niemals.
mövio
17.03.2005 - 10:50 Uhr
wenn man die Zölle für E.L. und die Subventionen seitens der Industrienationen entfernen würde, hätten auch sie die Möglichkeit ihre Wirtschaft aufzubauen. Der Lebensstandart in den E.L. würde steigen und die in den Industrienationen würde sinken, was natürlich nicht zum Vorteil unsererseits wäre, allerdings würden so alle mehr oder weniger auf den gleichen Stand kommen. Das ganze habe ich oben wohl etwas falsch dargestellt, es ist doch eher utopisch, dass das passieren würde.

Aber wenn man den E.L. nicht auf längere Zeit betracht helfen will, dann macht die Weltbank doch gar keinen Sinn.

TobyBo
17.03.2005 - 15:15 Uhr
Das die Industrienationen die Zölle und Subventionen gerade NICHT streichen ist ja das verlogene an der ganzen Globalisierung. Von Entwicklungs-/Schwellenländern wird verlängt, dass sie ihre Märkte öffnen, aber die Industrienationen tuen es nicht. Was dabei rauskommt, wenn man in einem Globalisierungshype die Wirtschaft völlig liberalisiert, sieht man ja in Südamerika...
mövio
17.03.2005 - 15:39 Uhr
.. tobyBo, kannst du mir bitte sagen, was in Südamerkia denn momentan passiert?
TobyBo
17.03.2005 - 16:22 Uhr
Viele Staaten in Südamerika (wie Argentintien oder Venezuela) haben durch die Liberalisierung ihrer Märkte ihre Wirtschaft total ruiniert. In diesen Ländern ist vor ca 2 Jahren die Wirtschaft völlig zusammengebrochen und die Bevölkerung verarmt. (Durch Handelsliberalisierung, Privatisierungen, Zerschlagung des Sozialsystems)
TobyBo
17.03.2005 - 16:27 Uhr
Da kannst du alles genau nachlesen:

http://www.weltpolitik.net/Regionen/Nord-%20und%20Lateinamerika/Argentinien/Grundlagen/Die%20Finanzkrise%20in%20Argentinien.html
Fabi
17.03.2005 - 17:05 Uhr
@ mövio
Ich find den Thread sehr interessant, da ich morgen ein Geschichtsarbeit schreiben werde, in der auch einige Fragen über die Globalisierung und ihre Folgen vorkommen werden.

Danke für diesen Thread ;)
mövio
17.03.2005 - 17:12 Uhr
@ Fabi,

ich schreibe mein Abi darüber ;) über Globalisierung, Demokratie, Weltbank und Adam Smith. Aber interessiere mich auch sonst dafür ... jetzt net' extra wegen dem Abitur.

Hat jemand zufällig kritische Gesichtspunkte zu Adam Smith? Und in welcher Hinsicht Adam Smith und die Weltbank zueinander stehen?

mövio
17.03.2005 - 17:21 Uhr
@ tobyBo,

thx für den Link. Dort steht auch irgendwo was zu Entwicklungshilfe, dass die sich im Laufe der Zeit sehr verändert hat. Auf die Dauer betrachtet, müssen die Industrieländer den Entwicklungsländern ja entgegenkommen, da sie mehr und mehr auf ihren Markt angewiesen sein werden.
mövio
18.03.2005 - 15:16 Uhr
wollte den Thread nochmal etwas nach vorne schieben ;)

Hat jemand zufällig kritische Gesichtspunkte zu Adam Smith? Und in welcher Hinsicht Adam Smith und die Weltbank zueinander stehen?
Fabi
18.03.2005 - 16:22 Uhr
http://www.zeit.de/2005/11/Braun-Rasierer?term=Lohndr%FCcken
Lest euch das mal durch
mövio
13.04.2005 - 10:39 Uhr
Warum hat der Islam nie den Anschluss zur Industrialisierung geschafft ??

Habt ihr Ideen? Wäre sehr wichtig.


......

....

..

.
mövio
13.04.2005 - 18:36 Uhr
keiner eine Idee, warum die islamischen staaten nie den Anschluss zur Industrialisierung geschafft haben?
Fabi
13.04.2005 - 18:53 Uhr
Ich denke, dass dies Sache der Großfirmen ist. Sie bestimmen, wo sie produzieren wollen. Viele Firmen haben Fabriken in Afrika, in Asien und in Osteuropa.
Warum sie nicht in den islamischen Staaten produzieren kann ich dir leider auch nicht sagen!! :-(
Mich verwundert es aber auch, dass in den armen Islamischen Ländern niemand seine Waren herstellen lässt!!
mövio
13.04.2005 - 19:14 Uhr
danke für deinen Beitrag erstmal, aber ich glaube, du bist die Frage von einer anderen Seite angegangen. Es ging mir mehr darum, warum der Islam als Religion im Zusammenhang mit Kapitalismus schwer vorstellbar ist und es bisher auch nie so richtig geklappt hat, bis auf die Länder, mit den großen Öl-Reserven.

Also, Europa ist doch viel industrialisierter als islamische Staaten. Woran liegt das? Wieviel Einfluß hat die Religion daran?
cogito
13.04.2005 - 20:24 Uhr
@mövio
ich glaube deine Theorie lässt sich überhaupt nicht begründen ...
1. es macht keinen Sinn alle islamischen Staaten in einen Topf zu werfen (darunter höchste Pro-Kopfeinkommen am Golf, südostasiatische Tigersaaten und unterste Einkommen wie im Sudan, Jemen)
2. gibt es unter den islamischen Ländern genauso Schwellenländer und Entwicklungsländer wie z.B. im christlichen Südamerika - letztendlich alle Produkt der europäischen Kolonial-Epoche (die ja nicht ganz zufällig mit der industriellen Revolution in Europa weitgehend zusammen viel)
3. damit hast du auch die Antwort wo der Vorsprung Europas herkommt ...
Fabi
13.04.2005 - 22:45 Uhr
Ja sorry ich habs falsch verstanden!! ;) aber ich versteh deine Theorie auch nich ganz...
fisch
17.04.2005 - 19:41 Uhr
wisst ihr was tee mit globalisierung zu tun hat?
don
17.04.2005 - 19:58 Uhr
@mövio esel brauchen kein diesel
Fabi
17.04.2005 - 22:48 Uhr
@ don was willste uns damit sagen?
@ mövio Wo biste denn?
Tipp
17.04.2005 - 23:05 Uhr
@ mövio (13.04.2005 - 10:39 Uhr):
Warum hat der Islam nie den Anschluss zur Industrialisierung geschafft ??
Habt ihr Ideen?

Informier Dich mal über die Theorien von u.a. Max Weber zur "Protestant Work Ethic" und dem Geist des Kapitalismus. Dann über die Einstellung des Islam zu den Themen Sozialverfassung, Politik, Wirtschaft. Vielleicht kommst Du so weiter...
Nick
17.04.2005 - 23:17 Uhr
Mhh ich kann mich ja schwer täuschen, aber die Lehren Jesus Christus sind auch sehr schwer mit dem "bösen" Kapitalismus vereinbar. Aber unsere Christenheit hat das doch auch ganz gut auf die Reihe gekriegt.

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