Die Bild-Zeitung

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Hinweisservice

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Registriert seit 15.06.2013

02.02.2019 - 15:46 Uhr
Ich denke, edegeiler hat zur Bild prinzipiell in vielem Recht. Aber das trifft mehr auf die Bild zur Zeit von Diekmann und dann auch noch Koch zu.

Die Reichelt-Bild kennt bei Schmutz ja mittlerweile kaum noch Berührungsängste und ist in ihrer Hysterie und Einseitigkeit auf die rechten Social-Media-Deppen zugeschnitten. Dass das ganz gut klappt, sieht man ja an der Rezeption hier im Forum.
Wenn man Reichelts eigene Einlassungen zu seinem Medienkonsum betrachtet (v.a. Twitter und dort die rechte Blase), dann wundert man sich natürlich nicht mehr großartig. Während zum Beispiel Diekmann eine Ausrichtung für sein Blatt im Kopf hatte, denkt man bei Reichelt, dass er bei S-M gesetzten Nachrichtentrends/Meinungen nachrennt.

Tim.

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02.02.2019 - 15:58 Uhr
nur am rande: niggemeier hat schon lange nichts mehr mit dem bildblog zu tun. das merkt man letzterem leider auch an.

Der Wanderjunge Fridolin

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02.02.2019 - 16:35 Uhr
Es gab schon immer wichtigere Gegner als die Bild. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie zum Freund haben muss.

edegeiler

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02.02.2019 - 16:47 Uhr
Freund und Gegner sind ziemliche Kampfbegriffe. Bereue auch schon, dass ich das selber gesagt habe. Die Verwendung ist natürlich vollkommen legitim, wenn man seit Jahren im Untergrund am Sturz des Systems feilt. Sonst sind diese Kategorien eher deplatziert.

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

02.02.2019 - 17:20 Uhr
Da gebe ich dir sogar ein bisschen recht, zumindest was den Begriff des Gegners angeht, denn mein Freund ist die Bild auf keinen Fall und dafür muss ich kein Untergrundkämpfer sein. Ist sie deswegen auch mein Gegner? Vermutlich nicht. Aber eine gehörige Portion Verachtung für diese eklige Schlagzeilenmachine habe ich dann doch noch übrig.

nörtz

User und Moderator

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02.02.2019 - 18:04 Uhr
Ich sehe keinen Grund dafür, warum Journalisten ihr Gehalt offenlegen sollten.
Dein Argument ist, er darf sich nicht beschweren, weil "seine" Zeitung ja auch Gehälter von anderen Personen publik macht? Ist das nicht Whataboutism?


Du hast überhaupt nicht erfasst, worum es bei dem Gehälterding geht. Vergiss es einfach. Mir ist das zu anstrengend. Ich habe das nun drei verdammten Personen im real life erklärt und die konnten meine Position und mein Argument nachvollziehen. Reichelt ist in der Gehälterdiskussion ein Heuchler, weil er das, was er für sich einfordert, bei anderen nicht gelten lassen will. Mehr sage ich dazu nicht.


Und wenn das die FAZ das selbe mit Aufsichtsratsgehältern tut, dürfen die Redakteure sich dann auch nicht beschweren? Kein Whataboutism übrigens, sondern deine Argumentation zu Ende gedacht.


Das hier ist übrigens ein astreiner Strohmann. Ich habe keinen Bock mehr auf solche rhetorischen Spielchen.

Ich denke, edegeiler hat zur Bild prinzipiell in vielem Recht. Aber das trifft mehr auf die Bild zur Zeit von Diekmann und dann auch noch Koch zu.

Unter Diekmanns Herrschaft fällt unter anderem die Schmutzkampagne gegen Sibel Kekilli und weiterhin:

Das Berliner Landgericht verfügte zwar eine Unterlassung, verneinte jedoch einen Anspruch auf Schadensersatz, da Diekmann als Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht“ und daher „weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird“. Er müsse „davon ausgehen, dass diejenigen Maßstäbe, die er anderen gegenüber anlegt, auch für ihn selbst von Belang sind“

Unter Diekmann war sicherlich nichts besser.


edegeiler

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02.02.2019 - 20:12 Uhr
Okay also ich hab es offensichtlich nicht verstanden und betreibe rhethorische Strohmann-Spielchen, was auch immer das sein soll. Übrigens ist nicht jeder Vergleich böswilliges Ablenkungsmanöver. Aber nun gut, will dir keine Diskussion aufzwingen.

Hinweisservice

Postings: 595

Registriert seit 15.06.2013

02.02.2019 - 20:30 Uhr
Unter Diekmanns Herrschaft fällt unter anderem die Schmutzkampagne gegen Sibel Kekilli und weiterhin: [...]

Unter Diekmann war sicherlich nichts besser.


Alles unterste Schublade, da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Auch unter Diekmann war die Bild ein übles Boulevardblatt. In der Rückschau aus heutiger Warte fand ich Diekmann dennoch wesentlich ungefährlicher als Reichelt heute.

Und Diekmann ist die Type, die den Bundespräsident quasi abgesägt hat. Reichelt wollte ja zwischenzeitlich offenbar der sein, der Merkel absägt.

nörtz

User und Moderator

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03.02.2019 - 00:17 Uhr
@edegeiler

Klang vielleicht schärfer, als es beabsichtigt war.

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

03.02.2019 - 10:51 Uhr
Kein Problem, kann passieren. Aber lassen wir das Thema erstmal auf sich beruhen.

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