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Dream Theater - Octavarium

User Beitrag
mm
06.06.2005 - 22:54 Uhr
Muss die Voraussetzung zum Kritikenschreiben jetzt schon eine eigene Musikkarriere sein?

haha. Also, der Küblböck dürfte dann Kritiken schreiben, weil der war ja schon mal im Studio
Octa
06.06.2005 - 22:56 Uhr
...weil es nicht stimmt, dass die Platte "schlecht" produziert oder gemixt ist. Es kommt immer auf die Absicht der Band an, und vielleicht lag die ja gerade darin, die Gitarren mal etwas zurückzunehmen. In vielen anderen Fanmeinungen konnte man lesen, die Platte sei "gut" produziert. Ich wäre also mit solchen pauschalen Behauptungen etwas vorsichtiger...
Markus Bellmann
06.06.2005 - 23:08 Uhr
@Octa:
Wer hat denn gesagt, daß "Octavarium" schlecht produziert sei? Hier jedenfalls niemand.
tool
06.06.2005 - 23:36 Uhr
wahrscheinlich sehe ich nicht so oft die sonne. ich habe die platte jetzt mehrfach durchgehört. sie wird immer besser. zu dukel für den sommer? gut, dream theater können ja mal dj ötzi covern.

mein einziges problem, da ich nicht vom fach bin, ich kann nicht einschätzen, ob dieses album immer noch auf einem hohen musikalischem, instrumentalen niveau ist. ich glaube, da gibt es keinen rückschritt. richtig fetzige passagen gibt es sicherlich, aber nicht so oft wie auf andere dt-werken.

vielleicht klingt die platte deswegen für viele so "untypisch"..
metalhos
06.06.2005 - 23:38 Uhr
@mm:

falls die bemerkung auf meinen beitrag zielen sollte - ich finde plattenkritiken selbst klasse, interessant und häufig verdammt hilfreich um musik nach seinem geschmack zu finden. der in der rezension verfasste text ist aber bereits ausreichend, um diesen sinn zu erfüllen. es braucht meiner meinung dann keine einstufung in ein punkteraster. gerade aus der benotung und seltener aus dem eigentlichen rezensionstext ergeben sich doch am ende diese ganzen streitereien und erbsenzählereien...

diese noten haben nunmal etwas oberlehrerhaftes an sich und ich denke, wir sind uns darin einig, dass ein lehrer, der noten geben möchte, das fach studiert haben sollte.
metalhos
06.06.2005 - 23:41 Uhr
ups.. smiley vergessen. bitteschön:

;-)
Octa
07.06.2005 - 07:39 Uhr
Musik muss nicht schnell, fetzig und kompliziert sein, um gut zu sein. Weniger ist oft mehr. Ein guter Gitarrist kann mit einem einzigen Ton mehr sagen als ein anderer mit einer Tapping-Orgie. Es kommt darauf an, dass man mit seiner Musik etwas aussagt und nicht auf Aspekte wie Geschwindigkeit oder Komplexität von Strukturen.
Kino
07.06.2005 - 16:44 Uhr
So, nach 3 Durchgängen muss ich sagen, dass mir das Album definitiv mehr als 5 Punkt wert gewesen wäre. Zwar finde ich (bisher - das kann sich gerade bei solchen Mammutsongs noch ändern) gerade den Titeltrack nicht so überragend (etwas wenig Abwechslung für eine Gesamtlänge von 24 Minuten, Vergleich: "A change of seasons" - was da alles drinsteckt), aber bis auf "The answer lies within" ist das trotzdem alles auf gewohnt hohem Niveau. Ausgerechnet den kürzesten und eingängigsten Titel finde ich bisher am besten.
Headspace
07.06.2005 - 17:58 Uhr
Endlich habe ich's auch! XD

Zu den Songs werde ich mich später (genauer) äussern, da ich bis jetzt die ersten 6 Tracks sowie "Sacrificed sons" nur so halb gehört habe.

Erfreulich aus dem Booklet zu entnehmen war, dass Dream Theater als ganzes Team die Songs geschrieben haben (zumindest vom Instrumentellen her bzw. die Gesangsmelodien). Schön vor allem für James LaBrie *g* Andererseits könnte ich es mir nicht anders vorstellen.. Wie hätte man sonst solch einen geilen Refrain wie von "These walls" schreiben können? ;) Auch schön, dass er textlich etwas mehr beigetragen hat (auf ToT war es ja nur "Vacant", wenn ich mich nicht täusche o.O).
So, jetzt nur noch den John Myung einmal einen Text schreiben lassen, und für mich ist's perfekt...

Ah, und das Booklet allgemein - finde ich sehr schön gestaltet, ein paar wundervolle Bilder (jenes mit den Dominosteinen gefällt mir sehr gut *g*) mit dem allwährenden Zusammenhang zu einer 8. Gefällt mir :)

Noch etwas zu "Never enough": Hat mich sehr stark verwundert, wie man die Muse-Einflüsse auf's Gesicht geklatscht bekommt. Hier ein bisschen etwas von "Bliss", da eine kleine Melodie aus "Space dementia", ein grosses ganzes aus "Stockholme syndrome" und noch weiteren Stücken.. Aber es soll nicht negativ gemeint sein, mir persönlich hat dieses "Ratespeilchen" irgendwie Spass gemacht *g*
Besonders hervorzuheben ist, dass mich auch die beiden Balladen positiv überrascht haben.

Mya, wollte nur meine ersten Eindrücke niederschreiben X3
Octa
07.06.2005 - 20:15 Uhr
Ich habe jetzt schon häufiger gelesen, dass die ersten Minuten des Titeltracks "langweilig" seien. Ich sehe das gar nicht so. Wenn man die ersten vier Minuten hört, fragt man sich beim ersten Hören, was da wohl gleich kommt. Es wäre doch blöd, wenn der Song einfach so plötzlich beginnen würde.
Pyrus
08.06.2005 - 13:13 Uhr
Überhaupt nicht mein Geschmack. Der Sänger und die Melodien klingen nach allerschlimmstem Power Metal. Dem gesamten Album haftet eine Stimmung an, die ich schon X mal gehört habe und die nur noch Brechreize auslöst.
Natürlich steckt da auch sehr viel Raffinesse und musikalisches Können drin, das will ich DT gar nicht absprechen. Aber sie sollten sich von diesem klischeehaften Sound lösen und was richtig Innovatives machen. So muss ich dauernd an Bands des musikalischen Stillstandes wie Hammerfall oder Stratovarius oder Rhapsody denken.
Und sie sollten diesen grässlichen Sänger rausschmeissen oder ihm andere Saiten aufziehen.
RD
08.06.2005 - 13:36 Uhr
@Pyrus:
Ein Glück, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind!
Möge Dich die harte Strafe der Prog-Fans treffen!

Welche Musik gefällt Dir denn?
Pyrus
08.06.2005 - 13:58 Uhr
TMV ist genial. Frances the Mute noch um Welten besser als de-loused in the Comatorium.

Ich habe nichts gegen Prog doch DT trifft anscheinend (wie im ersten Satz oben) überhaupt nicht meinen Geschmack.

Achja, jetzt über Frances herziehen macht Octavarium nicht besser ;).
RD
08.06.2005 - 14:19 Uhr
Nein nein, ich ziehe nicht über FTM her.
Finde die Scheibe auch recht gut (mit unter meinen Top2005!), allerdings fehlt mir die durchgängige Linie bei dem Konzeptwerk, zu konfus das Ganze (moderner Prog)!
Da gefallen mir die Harmonien und die Vocals bei Octavarium besser.

Paul Paul
08.06.2005 - 15:32 Uhr
Laut sagt 5/5, Plattentests sagt 5/10 - was sagt ihr?
RD
08.06.2005 - 15:39 Uhr
Punktewertung erst nach mindestens 5 Durchläufen!
Bin gerade 2mal durch.
Nur kurz, bei Plattentests unterbewertet, bei laut überbewertet!
Kino
08.06.2005 - 16:32 Uhr
Ich stimme mit der Kritik überein:

http://www.cdstarts.de/kritiken/Dream%20Theater%20-%20Octavarium.html

7 - 8 Punkte sind eine faire Wertung für ein sehr gutes, aber nicht außergewöhnliches Dream Theater - Album.
schweizerländer
08.06.2005 - 16:34 Uhr
Das Problem ist doch gerade, dass von DT immer ein aussergewöhnliches Album erwartet wird. Sind doch auch nur Menschen.
schweizerländer
08.06.2005 - 19:39 Uhr
Hab die Platte noch nicht mal ganz durch gehört und kann jetzt schon sagen, dass ich begeistert bin. Dabei sollen die Höhepunkte doch erst am Schluss kommen... 5/10? Dass ich nicht lache!

Witzig jedoch bei never enough, dass man am Anfang die Muse-Ähnlichkeit nicht überhören kann. Was solls? Damit beweisen sie höchstens, dass sie die besseren Muse wären :)
Pyrus
08.06.2005 - 20:04 Uhr
Also einen roten Faden erkenne ich in dem Album nicht. Der Titeltrack klingt in einem Moment nach dämlich nerviger Mario-Musik und im nächsten, als würden sie alle sterben. Die Atmosphäre bleibt dabei irgendwo auf der Strecke.

Vielleicht 4/10 wegen der brillianten Technik, die schonmal verblüffen kann.
Kino
08.06.2005 - 20:32 Uhr
Sag mal Pyrus, kann es sein, dass du nicht wirklich Ahnung von Musik hast, schon gar nicht von Prog-Metal? Ich möchte dir nicht deine Meinung über das Album absprechen, dass du durchaus schlecht finden darfst, aber dein vorletzter Kommentar gibt mir schon sehr zu denken. Power Metal ist was gänzlich anderes. Helloween machen zum Beispiel Powermetal. Und was Hammerfall, Stratovarius und Rhapsody in einem Thread über Dream Theater zu suchen haben, musst du mir auch mal erklären.
Pyrus
08.06.2005 - 20:48 Uhr
Parallelen zu Power Metal sehe ich beim Gesang nunmal. Mit Melodien meinte ich eigentlich nur die Gesangsmelodien, hätte ich präzisieren müssen.

Und dass meine Abneigung nichts mit der musikalischen Qualität sondern mit Klang, Atmosphäre und Stimmung des Albums zu tun, sollte eigentlich klar geworden sein.
Paul Paul
08.06.2005 - 20:51 Uhr
Jetzt streitet doch nicht...
Pyrus
08.06.2005 - 20:51 Uhr
Ich streite doch nicht!
Headspace
08.06.2005 - 20:59 Uhr
Und dabei Hammerfall und Rhapsody in einem Satz zu erwähnen kommt einer Lästerung nahe ;)

Diese "dämliche Mariomusik" kam auf diese Art und Weise schon öfters vor. Besonders auf Awake, "6:00" oder "Caught in a web", eines der beiden ist es... Mir kommt dabei ständig der Mariokart64-Soundtrack in den Sinn *g*

Ich konnte bis dato den Titeltrack ganze drei Mal durchhören (bei der Prüfungsflut dieser Tage eine persönliche Meisterleistung *g*). Nun... Wow. Ich glaube, ich hatte selten so viele "Chills" während eines einzigen Stückes. Wunderschön, sag ich da nur ^_^

Der "rote Faden" höre ich auch, ist während den Songs (als Überleitung) rel. gut erkennbar. Zudem endet das Album/der Titeltrack so, wie es angefangen hat ;)

Bis jetzt ein gutes bis sehr gutes Album. Benötigt aber noch ein paar Durchläufe, insbesondere wegen "Never enough". Ich muss mir selber in den Schädel reinhauen, dass es sich hierbei um einen DT-Song handelt *g* Jedes Mal wenn ich den Song höre komme ich nicht dabei herum, die Museeinflüsse aufzuzählen... Was dazu führt, dass vom Stück an sich nicht viel hängen bleibt X3''
schweizerländer
08.06.2005 - 21:19 Uhr
:) < Museeinflüsse
Kritiker
09.06.2005 - 19:15 Uhr
John Petrucci hat "The Answer Lies Within" für eines seiner Kinder geschrieben. Deshalb finde ich, dass weder Text noch Musik schwach sind. Im Gegenteil! Er hat ein Kommunikationsmaxime (vgl. Kommunikationsmaxime von Grice, Germanistische Linguistik) genau befolgt: "Schreibe angemessen!" Würdet Ihr für euer Kind einen Song wie "Voices", der lyrisch so komplex ist, dass ihn wohl niemand außer John selbst komplett versteht, oder einen Kracher wie "This Dying Soul" schreiben? Wohl nicht!

Im Falle von "The Answer Lies Within" passen Text und Musik perfekt zusammen. Wenn jemand bemängelt, dass die Texte von "Octavarium" flach seien, dann hat er von Literaturkritik und Sprache offenbar nicht die geringste Ahnung.

Es ist wichtig, dass man als Künstler mit seinen Kunstwerken die Herzen der Hörer und derjenigen, denen man ein Kunstwerk widmet, erreicht. Wenn das besser mit einem einfachen Text und einer nachvollziehbaren Melodie anstelle einer komplexen Komposition gelingt, dann ist die erste Variante der zweiten vorzuziehen. Es ist ein fataler Irrglaube, dass nur komplexe Texte gut sein können. Komplexität ist kein Selbstzweck. In bestimmten Fällen kann Komplkexität ein angemessenes Mittel sein. Einen guten Dichter erkennt man besonders daran, dass er weiß, wann er sich zurücknehmen sollte.

Ich finde es schon erbärmlich, wie gehässig einige (nicht speziell hier, sondern übers Internet verteilt) über die Texte und die Kompositionen von "Octavarium" schimpfen. Sie haben nichts begriffen. Diese Leute sind gehässig, geistig arm und arrogant.
Kino
09.06.2005 - 19:24 Uhr
Immer diese feingeistigen Rechtfertigungenen. Wenn John Petrucci den Song für seine Kinder geschrieben hat, dann erklärt das zwar, warum der Text so banal ist, aber das macht das Lied nicht besser. Im Gegensatz haben die meisten DT-Hörer schon Volljährigkeit erreicht. Im Übrigen finde ich ja solche pseudowissenschaftlichen Abhandlungen gerade im Bezug auf Musik immer wieder lustig. Warum sollte man jemandem die Fähigkeit absprechen, über die Lyrics zu urteilen, nur weil kein Literaturstudium absolviert hat? Das ist doch Blödsinn. Jeder bewertet sowas wie es ihm gefällt. Schon weil sich gerade Musik nicht objektivieren lässt.
Pyrus
09.06.2005 - 19:33 Uhr
Ich wette ein gebildeter Mensch kann besser geniessen, was ihm gefällt, als ein ungebildeter!

Und irgendwie finde ich es seltsam das Geschenk für seine Kinder hunderttausendfach zu verkaufen.
Kritiker
09.06.2005 - 20:05 Uhr
Er hat den Song nicht nur ÜBER sondern auch FÜR sein Kind geschrieben. Es wäre doch unglaubwürdig, wenn er sein Kind unangemessen anspräche.
Pyrus
09.06.2005 - 20:11 Uhr
Sagte hier wer "über"?
Pat
10.06.2005 - 00:38 Uhr
Soviele verschiedene Meinungen, man weiss gar nicht mehr was man glauben soll! Das heisst wohl, dass ich mir mein eignes Bild bilden muss und mir das Album zulegen werde... Ich hab zwar nicht die Erwartung, dass es an meine bisherigen Faves Scenes From A Memory und Images and Words ranreichen wird, hoff aber dass es mir (v.a. auf lange Sicht) besser gefällt als die letzten 2 Alben... Kann ich diesbezüglich auf so etwas hoffen???
Kino
10.06.2005 - 00:52 Uhr
Aber definitv. Ich muss sagen, trotz anfänglicher Skepsis hat mich das Album mittlerweile voll überzeugt und die Plattentests-Wertung finde ich keinster Weise zutreffend. Ok, nach 3 Hördurchgängen (wie Markus Bellmann) hätte ich vielleicht auch noch 5 von 10 gegeben, aber das Album weist eine Nachhaltigkeit auf, wie ich sie seit "Scenes from a Memory" nicht mehr erleben durfte. Und das obwohl es natürlich nicht an diesen Geniestreich heranreicht und vordergündig wesentlich leichter verdaulicher ist, als die meisten DT-Songs. Ich kann gar nicht so genau beschreiben, auf was sich diese Nachhaltigkeit gründet. Es ist nicht unbedingt so, dass man immerzu was Neues in den Songs entdeckt, aber sie werden von Mal zu Mal besser. Ist einfach so. Gerade auch die eingängigeren Stücke (bis auf "The answer lies within") wissen von Durchgang zu Durchgang mehr zu gefallen.
Also an "Images and Words" und "Scenes from a Memory" wird es vermutlich auch nach dem 100. Mal noch nicht annährend ranreichen. Aber ich sehe das Album bisher auf einer Stufe mit "Awake". Oder in Zahlen ausgedrückt: sehr gute 8 von 10. Ein gelungenes Kompromissalbum. Weist Melodien der Marke I&W als auch ein paar härtere und orchestralere Klänge der letzten beiden Alben auf.
Das Album lässt sich schwer einordnen. Schon gar nicht in Schubladen. Nicht mal in welche, auf denen "Dream Theater" draufsteht. Es ist recht vielseitig. Also entweder du bildest dir wirklich eine eigene Meinung und/oder holst vorher gegebenenfalls noch mehr ein. Dafür würde ich zum Beispiel www.progarchives.com empfehlen. Die Leute dort haben, wen wunderts, ziemlich viel Ahnung von Prog und haben das Album bisher überraschenderweise sehr gut aufgenommen.

http://www.progarchives.com/Progressive_rock_discography_CD.asp?cd_id=7515
Pat
10.06.2005 - 01:41 Uhr
Danke für Deine ausführliche Meinung und Einschätzung, das gibt Mut... Auch die empfohlene Seite scheint ja ein wahrer Leckerbissen für Prog-Liebhaber zu sein (wie ich einer bin), kannte sie bisher nicht, sogar mit Forum ;-) Hörst Du sonst auch Prog? Was sind denn Deine Favoriten der letzten Monate?
Kino
10.06.2005 - 01:55 Uhr
Ich höre vorrangig Prog, aber nicht nur. Bis auf Techno, House und sowas höre ich so gut wie alles. Mittlerweile so gar ein wenig HipHop, obwohl ich dagegen mal richtig allergisch war.

Meine Lieblingsalben des bisherigen Jahres sind:

01. ...And you will know us by the trail of dead - Worlds apart (10/10)
02. System of a down - Mezmerize (10/10)
[03. Dredg - Catch without arms (10/10)]
04. Porcupine Tree - Deadwing (9.5/10)
05. Porcupine Tree - Up the downstair (Re-Release) (9/10)
06. Mando Diao - Hurricane Bar (8.5/10)
07. Dream Theater - Octavarium (8/10)
08. Kamelot - The black halo (8/10)
09. The Arcade Fire - Funeral (8/10)
10. James LaBrie - Elements of Persuasion (7.5/10)
Pat
10.06.2005 - 02:14 Uhr
Davon kann ich auch das meist unterschreiben (manches kenn ich nicht)... Porcupine Tree ist auch einer meiner Lieblingsgruppen. Die Lightbulb Sun und Stupid Dream sind auch ganz groß falls Du die noch nicht kennst.
Außerdem hab ich Ayreon schätzen und lieben gelernt (nach Human Equotation u.a. mit James LaBrie fast alle Alben nachgekauft). Daduch hab ich auch weitere geniale Gruppen kennengelernt, die bei den Projekten mitgearbeitet haben. Z.B. Opeth, Saviour Machine, Shadow Gallery...
Kino
10.06.2005 - 02:20 Uhr
Ayreon ist der Hammer. "The human equation" ist DAS Prog-Album des vergangenen Jahres. Dadurch hab ich ebenfalls andere Gruppen/Künstler schätzen gelernt. Allerdings andere: z.B. Mostly Autumn, Devin Townsend, Dead Soul Tribe..
Von Porcupine Tree kenn ich so gut wie alles. :)
Pat
10.06.2005 - 02:30 Uhr
Es gibt also doch noch Leute mit gutem Musikgeschmack.... Die Human Equotation hätt ich mal gern live aufgeführt gesehn! Am besten als kleines Festival angelegt, zuerst die Mitglieder des Projekts mit ihrer Hauptgruppe und als krönender Abschluss das Album live eingespielt! Naja, Wunschträume ;-)
RD
10.06.2005 - 08:17 Uhr
Wie ich sehe, scheint es hier mehreren so zu gehen wie mir!
Auch ich bin über Ayreon's The Human Equation zu den anderen Ayreon-Scheiben (habe noch Universal Migrator und Electric Castle), Devin Townsend und Dead Soul Tribe gekommen.

Und die Octavarium liegt bei mir mittlerweile bei 8/10 Punkten. Manche Melodiebögen machen einfach süchtig! Schön auch, dass sie jedes Album musikalisch anders gestalten.

btw: gehört hier zwar nicht hin, aber wie empfehlenswert ist Ayreon's Final Experiment?

Pat
10.06.2005 - 11:18 Uhr
Mit der Final Experiment kann man nichts falsch machen! Gewohnt gute Ayreon Qualität mit den wie üblich süchtig machenden (Synthie-,Keyboard- und Gitarren-) Melodien. Vielleicht nicht ganz so stark wie die HE (vielleicht auch da mir die Sänger nicht bekannt sind, aber trotzdem einen sehr guten Job tun), aber für mich in etwa auf einer Stufe mit der Electric Castle (9,5/10)...
Auch die 2. dieser Doppel-CD ist sehr schön gestaltet: Hier werden einige Songs der Haupt-CD akustisch eingespielt und diesmal u.a. mit Sängern von der HE unterlegt (Marcela Bovio, Irene Jansen)! Erneut eine klasse CD einer klasse Band!
Hat vielleicht jemand die Actual Fantasy und kann mir sagen ob sie sich lohnt? Is die einzigste die ich noch nicht besitze...
Markus Bellmann
10.06.2005 - 16:21 Uhr
Also, ich besitze alle Ayreon-Alben, und die "Actual Fantasy" ist das schwächste davon. Für geeignete Werte von schwach... Arjen Lucassen selbst würde heute bei diesem Album einiges anders machen.

@Pat:
Das "Star One"-Album solltest Du auch dringend mal antesten. Ebenso lohnenswert ist das "Ambeon"-Projekt.
schweizerländer
10.06.2005 - 16:43 Uhr
Plattentest scheint mit seiner Benotung alleine dazustehen.

- progarchives
- laut
- babyblaue Seiten
Kino
10.06.2005 - 19:36 Uhr
Markus sagte ja bzw. gab zu, dass die Bewertung nach nur 3 Hördurchgängen erfolgte. Auch wenn ich mich wiederhole, nach 3 Durchgängen hätte ich möglicherweise noch genauso viel bzw. wenig gegeben. Aber die Plätte wächst von Mal zu Mal (siehe mein Beitrag von 00:52 Uhr).
Da zeigt sich eben wieder mal die Schwierigkeit bei der Bewertung von typischen Prog-Platten, die Zeit brauchen.
Würde gerne mal wissen, ob der Rezensent das Album jetzt, nachdem er es mittlerweile sicherlich viel öfter gehört hat, immer noch mittelmäßig sieht.... !??
qwe
10.06.2005 - 21:55 Uhr
@schweizerländer:
Ganz alleine steht plattentests nicht: Alternativenation
Markus Bellmann
10.06.2005 - 23:00 Uhr
@Kino:
Da zeigt sich eben wieder mal die Schwierigkeit bei der Bewertung von typischen Prog-Platten, die Zeit brauchen.
Eben. Und oftmals muß halt ein Kompromiss gemacht werden zwischen VÖ-naher Rezi und intensiven, mehrfachen Durchläufen. Ist halt so, wenn man zwischendurch auch noch irgendwie Geld verdienen muß...

Würde gerne mal wissen, ob der Rezensent das Album jetzt, nachdem er es mittlerweile sicherlich viel öfter gehört hat, immer noch mittelmäßig sieht.
Hat er noch nicht. Grund siehe oben ;-)
Paul Paul
11.06.2005 - 00:15 Uhr
@Kino

Mezmerize 10/10?
Kino
11.06.2005 - 00:17 Uhr
Ja. Hat mich umgehauen das Ding. Vielleicht weils mein erster richtiger Kontakt mit der Band war/ist.
Headspace
11.06.2005 - 11:21 Uhr
Die Ratings auf Progarchives sind nicht gerade ausschlaggebend, denn es befinden sich massenhaft DTfanboys darunter. Wirklich hilfreiche Rezis sind dort nahezu Mangelware. Nichtsdestotrotz eine sehr gute Page, besonders wegen dem Künstlersortiment :)
Einfach vom Forum Abstand halten... *hust*

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11.06.2005 - 11:45 Uhr
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Kino
11.06.2005 - 16:32 Uhr
Die Wahrheit zwischen Fanboyjubeleien und Verrissen liegt wie immer irgendwo dazwischen. Gemessen an den Durchschnittswertungen stimme ich mit den meisten Bewertungen überein.

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