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Dream Theater - Octavarium

User Beitrag
Armin
03.06.2005 - 15:16 Uhr
Octavarium ist nicht nur ihr achtes Studioalbum, es ist auch das Album zum 20. Geburtstag einer der erstaunlichsten ProgRockbands der Gegenwart: DREAM THEATER. "Man kann es kaum glauben," so Drummer Mike Portnoy. "Besonders, wenn man überlegt, welche Musik wir machen. Ich glaube, dass Geheimnis des stabilen Erfolgs, den wir haben, liegt in der Tatsache, dass wir nirgendwo wirklich hineinpassen. Aber es ist völlig unglaublich, dass wir nach 20 Jahren immer noch da sind, und dass wir keine jener Bands sind, die sich weigern abzutreten, sondern dass wir immer noch wachsen. Mit jeder Tour und jedem Album."

DREAM THEATER konnten sich nicht nur gegen den Wechsel der Modeströmungen und die Schwankungen im Fangeschmack durchsetzen, sie haben es auch geschafft, bis heute ihren Sound stetig zu verbessern und immer mehr Power zu entwickeln. Produziert von den langjährigen Verschworenen Portnoy und Gitarrist John Petrucci, gemixt von Michael Bauer, ist Octavarium zudem das letzte Album, das je in der legendären New Yorker Hit Factory aufgenommen wurde, bevor das traditionsreiche Studio im März 2005 für immer seine Pforten schloss.

Octavarium weist genau jene Vielfalt von Heavyness, epischer Breite und komplexem Rock auf, die im Laufe der Jahre Hunderttausende von Fans anzog. Zugleich sorgte dies Rezept für einen packenden Katalog an kraftvollen Alben und Marathons von dynamischen Live-Shows.
"Wir hatten diesmal zwei Ziele," erklärt Portnoy zu Octavarium. "Zum einen wollten wir eine Gegenbewegung zu unserem letzten Album Train Of Thought (2003) markieren, das wie beabsichtigt von vorn bis hinten sehr, sehr dunkel und schwer war. Definitv das heavieste Album, das wir je gemacht haben. Als nun die Zeit kam, das aktuelle Album anzugehen, wollten wir etwas anderes machen. Wir wollten uns wieder mehr unserem ursprünglichen Dream Theater-Stil anpassen, der mehr eine Mischung aus allem ist. Wir haben also wieder einige dunklere Songs im Repertoire, aber auch eine ganze Menge leichtfüßigere und epische, progressive Nummern. Alles ist diesmal sehr ausbalanciert."

Im Herbst 2005 wird sich die Band auch ihren deutschen Fans stellen:

Rock Hard, laut.de und gaesteliste.de präsentieren:
an evening with DREAM THEATER - Octavarium World Tour 2005
02.10.2005 Hamburg Docks
03.10.2005 Berlin Columbiahalle
07.10.2005 Düsseldorf Philipshalle
08.10.2005 Hannover Capitol

Jet
03.06.2005 - 15:56 Uhr
Bereits auf Platz 2 der Amazon-Verkaufscharts.

Wird eigentlich ne Single ausgekoppelt?
blu3m4x
03.06.2005 - 15:58 Uhr
vielleicht octavarium :)
jemand
03.06.2005 - 16:29 Uhr
interessante Frage: wie würde sich der Radio-Edit eines 24-Minüters anhören?

^^
Konsum
03.06.2005 - 16:32 Uhr
Kürzer.
jemand
03.06.2005 - 16:37 Uhr
...danke Konsum für deine Erleuchtung! ;)
Konsum
03.06.2005 - 16:38 Uhr
bitte.
evil
03.06.2005 - 17:47 Uhr
(ZITAT)Ein bisschen von U2, etwas Muse, Nickelback und dann auch eine gehörige Portion Dream Theater selbst.
Ich werd mir das Album noch ein paarmal anhören und dann am Montag früh im Laden stehen und mir das Teil kaufen.(ZITATENDE)

what?
Das ist typischer dream theater einfluss und am allerwenigsten nickelback ..

könnte sein das das erste lied eine weiterführung von THIS DYING SOUL (glass prison) ist? da kommt ganz deutlich der refrain von this dying soul vor und zitate ...
Headspace
03.06.2005 - 18:21 Uhr
Exakt, "The roots of all evil" führt den AA-Zyklus - dessen erste 5 Schritte/Movements durch "The glass prison" und "This dying soul" dargestellt wurden - fort. Fragt sich nur, wieviele Schritte Portnoy dieses Mal eingebettet hat, hoffentlich mindestens zwei. Denn so sind uns noch gute zwei Alben sicher *g*
(Der AA-Zyklus wird voraussichtlich aus 12 Schritten/Movements bestehen)

Nur noch dieses Wochenende, und dann ist es soweit *lechz* o_o (Montag nicht mitgerechnet, da Sportstag) Ich hoffe stark, dass dann "Octavarium" auch geliefert wird.
schweizerländer
03.06.2005 - 19:23 Uhr
3x schlafen! ouuuuu. spannend, hier mitzulesen. hör mir vor der Veröffentlichung aus Prinzip nix an, da das Album als ganzes verdaut werden muss.
Kino
06.06.2005 - 00:13 Uhr
Tjo, leider nur ne 5 von Plattentests. Durchschnittswertung für diese Band! Die Welt geht unter. *g*

Aber ich hatte irgendwie damit gerechnet. Die Promotracks waren eher dürftig und die Vorabrewies zurückhaltend.

Deswegen ist die Scheibe aber nicht weniger gekauft. Ich meine, man muss das auch so sehen: Auch wenns nur 2 Songs sind, ist ca. die Hälfte der Spielzeit nach Aussage der Rezension hochklassig, was immer noch ein guter Gegenwert fürs Geld ist.
schweizerländer
06.06.2005 - 08:38 Uhr
seh ich auch so ;)
Octa
06.06.2005 - 13:19 Uhr
Diese Rezension zu "Octavarium" ist ja wohl einfach lächerlich!!!!
hank
06.06.2005 - 13:21 Uhr
Heul doch.
varium
06.06.2005 - 13:28 Uhr
warum?
Jet
06.06.2005 - 13:33 Uhr
http://www.plattentests.de/forum.php?topic=12553&seite=1
Octa
06.06.2005 - 13:38 Uhr
Das Review von plattentests.de ist lächerlich! Ich habe es an anderer Stelle schon gesagt und wiederhole es hier gerne. Octavarium ist ein Meisterwerk. Natürlich gibt es diese Autoren, die alles schlecht reden müssen. Ich schließe mich da JLB an, der über solche Leute in seinem Forum sagte: "Fuck Off! Who cares!"
René
06.06.2005 - 13:52 Uhr
Über die Bewertung von plattentests.de bin ich schon etwas verwundert.
Fast alle, die das Album bisher gehört haben, ordnen Octavarium nach IAW und SFAM ein - zumindest besser als die letzten beiden Studioarbeiten.
Da TOT hier 8/10 bekommen hat, müsste zumindest wieder eine 8/10 stehen, keinesfalls aber 5/10!

Aber was solls, ich hole mir die Scheibe heute und werde dann (nach mehrmaligem Hören) mein Urteil fällen!

SgtKabukiman
06.06.2005 - 14:53 Uhr
ich kann mich der rezension hier echt nur anschliessen, als langjähriger DT-fanat (jede deutschland-tour seit waking up the world gesehen) hat mich das album wahnsinnig enttäuscht. ich mochte die richtung die sie seit six degrees eingeschlagen haben schon nicht sonderlich, train fand ich auch recht banal. und dieses album ist einfach uninspiriert, dabei sind alle momentan mit richtig guten solo-alben am start...schade.
evil
06.06.2005 - 15:19 Uhr
haben die hier einen arsch offen?
so beschissene rezessionen ...
erst the mars volta, dann turbonegro und jetzt noch dream theater ... nur verisse für so großartige musik?
mir fehlen die worte!
Markus Bellmann
06.06.2005 - 15:25 Uhr
Also zunächst mal ist 5/10 alles andere als ein Verriss. Ich kenne, verfolge und schätze DT seit dem Debüt-Album, aber dieses Album hat mich so kalt gelassen wie kein anderes. Irgendwie... unnahbar. Uninspiriert.

Wenn "Octavarium" nach dem 574. Durchlauf zünden sollte, wäre ich der Letze, der den Eindruck nicht revidieren würde, aber im Moment überwiegt trotz des fulminanten Titeltracks die Enttäuschung.
SgtKabukiman
06.06.2005 - 15:29 Uhr
@evil
naja. wenn man train of thought als bahnbrechendes prog-album definiert, kann octavarium ja was taugen.
andererseits zündet das album einfach zu keinem augenblick. instrumental gesehen kein vergleich zu früher, und was das schlimmste ist - die songs sing schlicht und einfach lau.
von DT ist man besseres gewöhnt.
Jet
06.06.2005 - 15:29 Uhr
Wie oft hast du es denn gehört, bis du die Rezension geschrieben hast?
Markus Bellmann
06.06.2005 - 16:29 Uhr
@Jet:
Mindestens 5 Durchläufe waren's. Wobei mir in der Vergangenheit bei Dream Theater maximal 3 Durchläufe reichten. Hinzu kommen noch ein paar Schnelldurchläufe durch den Backkatalog, um Relationen zu erarbeiten. So viel zum Thema "Aus der Arbeit eines Hobby-schreiberlings" ;-)

Und bevor Anmerkungen kommen im Stil von "Du hast das Album ja gar nicht intensiv genug gehört": Bei den großen Magazinen wie Visions oder Rock Hard ist oftmals deutlich weniger Zeit zum Anhören.

metalhos
06.06.2005 - 17:00 Uhr
#1: @rezensent: wie kann man das neue album bloss schwächer bewerten als das letzte? das ist ja wirklich unfassbar.

#2: die muse einflüsse in never enough als auch in panic attack (wenngleich hier nicht so extrem) kann man eigentlich nicht überhören. es sei denn, man kennt muse nicht.

#3: der letzte track ist eine wunderbare retrokomposition, wie man sie besser nicht zusammenklauen könnte. grundlage ein neil-morse-gedächtnis-arrangement, welches mit anteilen aus pink floyd, alan parsons, kansas, spock's beard und vor allem genesis zusammengebacken wurde. der progfan fühlt sich sofort wie zu hause, muss erst garnicht den song in mehreren durchläufen auseinandernehmen, um ihn zu verstehen. der eigentliche progreiz fehlt also fällig.

#4: trotzdem: auch wenn die ballade "the answer lies with in" furchtbar cheesy daherkommt und labrie wieder auf seinen verweichten tonlagen, die ich persönlich überhaupt nicht mehr ertrage, tuntigst abstöhnt - das neue album besitzt endlich mal wieder so etwas wie charme und hörbares, spürbares feeling. gottseidank hat sich jeder einzelne musiker mit unpassenden ego-einlagen zurückgehalten. und das ist nach den letzten alben wirklich als erfrischend zu bezeichnen.

Rrakli
06.06.2005 - 17:14 Uhr
5/10 ?
Da muss ich dann anscheinend doch mal zum Ohrenarzt.
Solch eine Bewertung hätte ich von jedem anderen hier erwartet, aber nicht von meinem sehr geschätzten Markus Bellmann.
Persönlich für Dich hoffe ich, dass Du dem Album noch ein paar mehr Durchläufe zugestehst. Lohnt sich.
Ist nämlich imho wirklich ein geiles Album geworden.
tool
06.06.2005 - 17:19 Uhr
Ich habe einen Fehler gemacht.

Ich habe noch, bevor ich die Platte in meinen Händen hielt, die Bewertung auf plattentests.de gelesen und meine Erwartungen wurden gedrückt, erschlagen. Ein mittelmäßiges Album? Warum das?

11:30 Uhr. Der Postbote bringt ein Paket von amazon.de. Angst die CD einzulegen, Angst davon, enttäuscht zu werden.

Der erste Durchlauf fiel mir schwer. Ich fand Parallelen zu dem, was hier auf plattentests.de geschrieben wurde. "Schade, wieder 1.5 Jahre warten, bis das nächste Album rauskommt. Hoffentlich wird es besser als Octavarium!"

15:00 Uhr. Erkenntnis.
Dieses Album ist anders - es ist nicht so wie frühere Alben vom Traumtheater. Es ist leichter, ruhiger. Moment? War das nicht genau das, was auch vorher versprochen wurde? Sagten denn nicht Mike Portnoy, Herr LaBrie etc, dass dieses Album anders wird. Anders als ToT, anders als alles andere?

Dream Theater sind eine progressive Band, die progressive Musik macht. Live At Budokan wurde oft als der Höhepunkt dieser Band zitiert. Und auf dem Höhepunkt vollziehen Dream Theater ein Wendemanöver. Sie hätten so weitermachen können, taten es nicht. Sie sind sich treu geblieben.

Dream Theater war nie eine Band, die Alben komponiert, die in Konkurrenz zu ihren früheren Werken stehen. Ein Vergleich zwischen zwei Alben dieser Band ist nicht möglich. Zu unterschiedlich sind die Ideen dahinter, die musikalische Umsetzung.
Octavarium ist ein mutiger Schritt nach vorne. Man hat bewusst die Erwartungen der Fans komplett über den Haufen geworfen. Und das ist doch, was Dream Theater so auszeichnet. Die Fähigkeit durch die Weiterentwicklung der eigenen Musik Menschen zu begeistern, Fans in den Bann zu ziehen und die eigenen Grenzen zu suchen. Dream Theater – das ist ein ständiger Prozess. Das nächste Album wird wahrscheinlich wieder komplett anders.

Fazit: Dream Theater haben sich wieder selbst erfunden – dieses Mal ohne die gewohnt komplexen, sehr langen Songs, verteilt über das gesamte Album. Octavarium ist ein Progressive-Album, das eher die Entwicklung der Band Dream Theater beschreibt. Dieser Band sind keine Grenzen gesetzt. Experimentierfreude ohne Ende und der Mut, neues Territorium zu betreten.

Meine Meinung dazu - Basta! ^^
stativision
06.06.2005 - 17:22 Uhr
hat bestimmt schon einer geschrieben. aber trotzdem: schlimmstes cover des jahres!
Kino
06.06.2005 - 17:33 Uhr
Schöner Text, Tool. Im Endeffekt kommt es aber auf die Qualität der Musik an und nicht darauf, wieviel Mut zu Experimentierfreudigkeit und Stilumschwüngen eine Band mitbringt.

Das Cover finde ich übrigens klasse.
tool
06.06.2005 - 17:43 Uhr
...und über qualität lässt sich streiten. ^^

ich denke nur, dass viele menschen diesem album keine chance geben, weil es eben so untypisch ist.

hab gerade wieder eine "bewertung" auf amazon.de gelesen. da spricht doch tatsächlich jmd. davon, er wäre ab jetzt kein DT-Fan mehr. oO

gerade bei einer band wie dream theater, sollte man meiner meinung nach alles in einem größeren rahmen betrachten. welche band macht da musik? wieso klingt sie jetzt so anders? warum nicht so wie vorher?

und es mag haarspalterei sein. aber die qualität der musik ist großartig. geht man jedoch davon aus, dass das songwriting ein großer bestandteil der eigentlichen musik ist und wenn man nur diesen aspekt betrachtet, dann kommt man sicherlich auch mal zu einer negativen beurteilung. aber bitte. dream theater machen keine bro'sis-musik.
Konsum
06.06.2005 - 17:46 Uhr
Mmmh, so unterschiedliche Meinungen hat man selten. Was mach ich bloss? Train of thought war ja die erste Studio-CD, die ich mir nicht mehr gekauft habe, weil mir die Entwicklung von DT hin zu immer mehr Gefrickel und technischem Show-Off nicht gefallen hat (Für mich ist ja auch Scenes from a memory ihr schlechtestes Album). Mmmh, vielleicht ist grade deshalb die neue gut. Aber die Muse-Anklänge, die ich gehört habe, gefielen mir auch nicht gerade. Mmmh, Fragen über Fragen ...
metalhos
06.06.2005 - 17:50 Uhr
@tool: schön geschrieben, aber auch ganz schön übertrieben. genausowenig wie das album eine billige durchschnittswertung verdient, genausowenig verdient es eine vergötterung.
tool
06.06.2005 - 17:51 Uhr
wie gesagt.....meine meinung, basta.
metalhos
06.06.2005 - 17:54 Uhr
klar. "basta" macht es natürlich wahr ;)
blu3m4x
06.06.2005 - 17:54 Uhr
wo hört ihr da eigentlich immer muse?
metalhos
06.06.2005 - 17:57 Uhr
@bluemax: (alter c-64-veteran?)

bei "never enough" sollte einem wirklich nicht entgehen können, dass melodieführung und gesangslinien ARG an muse erinnern.
tool
06.06.2005 - 18:33 Uhr
basta war darauf bezogen, dass ich in dem album eher dream theater sehe und nicht die gespielte musik

ich bin niemand, der in fünf jahren sagt.....dream theater? achso, das waren die mit den guten alben am anfang und dann kam octavarium

in fünf jahren werde ich immer noch sagen......dream theater? achso, diese großartige band, die hingegen aller meinungen immer wieder neue versuche gestartet haben.

ich sehe schon die anfangszeilen der nächsten standart-dream-theater-bewertung: "nach ihrem persönlichen tiefpunkt, ist es dream theater nun gelungen............."
Markus Bellmann
06.06.2005 - 19:57 Uhr
So, jetzt 'ne Sammelantwort ;-)

@metalhos:
wie kann man das neue album bloss schwächer bewerten als das letzte?
Ganz einfach: Weil ich es für schwächer halte als TOT.
es sei denn, man kennt muse nicht.
Erraten.
der letzte track ist eine wunderbare retrokomposition, wie man sie besser nicht zusammenklauen könnte.
Den Titeltrack finde ich auch extrem gelungen. Hab ich auch so geschrieben, Du erinnerst Dich? ;-)
genausowenig wie das album eine billige durchschnittswertung verdient
Billig ist die Wertung mit Sicherheit nicht. Mein erster Höreindruck war "Oh Gott, bitte sag, daß das nicht die neue Dream Theater ist...". Glaubt mir eh keiner, aber diesmal hab ich echt mit mir gekämpft. Aber im Unterschied zu Euch muß ich die Fanbrille auch mal absetzen, so leid es mir manchmal tut...

@Rrakli:
Persönlich für Dich hoffe ich, dass Du dem Album noch ein paar mehr Durchläufe zugestehst.
In den Giftschrank zu Vollpfosten wie Negative kommt das Album nicht, keine Sorge.

@tool:
ich sehe schon die anfangszeilen der nächsten standart-dream-theater-bewertung: "nach ihrem persönlichen tiefpunkt, ist es dream theater nun gelungen............."
Ein bißchen kreativer bin ich schon. Und der Tiefpunkt ist und bleibt "Falling into infinity".
qwe
06.06.2005 - 20:07 Uhr
@Markus Bellmann:
Schon alleine wegen dem Titeltrack, der immerhin 24 Minuten lang ist, hätte man imo mind. 7/10 geben müssen. Es gibt Weezer- und Linkin Park-Alben, die nicht viel länger als der besagte Track sind, aber von der Bewertung her wesentlich besser wegkommen (es ist natürlich klar, dass man die Musik nicht miteinander vergleichen kann).
Kino
06.06.2005 - 20:16 Uhr
Ich hab ja oben schon angemerkt, dass es eigentlich eine bessere Bewertung hätte geben müssen, wenn man bedenkt, dass knapp die Hälfte des Album laut der Rezension hochklassig sind (Titeltrack + Sacrificed son = ca. 35 Minuten). Vor Allem wenn man das mit anderen Alben von anderen Bands vergleicht, die die selbe Wertung bekommen, weil sich 3,4 Highlights finden, die nicht annährend diese Zeitspanne ausfüllen. Außerdem wird der Rest des Albums dann sicherlich nicht so schlecht sein, dass es die Wertung auf den Durchschnitt runterzieht.
Naja, aber das ist eigentlich Haarspalterei. :D
Markus Bellmann
06.06.2005 - 20:22 Uhr
@Kino:
Nette Rechnung :-) Ebenso könnte ich rechnen, daß 2 von 8 Songs brillant sind, also 25%. 5 weitere Songs Mittelmaß, 1 Ausfall. Macht weitere 25-30%. Das Ganze abgerundet, weil's hier keine halben Punkte gibt, macht 5 Punkte. Milchmädchen, anyone? :-))

Im Ernst: Wie schön, daß Musikgeschmack oder die individuelle Einschätzung von Alben eben gerade nicht mathematischen Gesetzen folgen...
stativision
06.06.2005 - 20:28 Uhr
das war aber jetzt irgendwie eine falsche rechnung... sollte nach adam riese 6 punkte machen.
Octa
06.06.2005 - 20:40 Uhr
Auf amazon.de hat auch jemand geschrieben, die Platte sei ihm zu düster für den Sommer. Ich finde es immer lustig, wenn irgendwelche Autodidakten meinen, sich als Musikkritiker betätigen zu müssen. Das gilt für so gut wie alle Rezensionen, auch die von RockHard, MetalHammer, RollingStone, plattentest.de usw. Diese Reviews sind einfach plump und albern...
Octa
06.06.2005 - 21:23 Uhr
Offenbar sind Fans des Progressive Rock oder Metal wenig progressiv. Anders kann ich mir solche Aussagen wie "Die ersten 12 Minuten von Octavarium sind langweilig" nicht erklären. Ihr redet immer so abghoben über Soli, über Kompositionen, über Technik etc. Ich glaube, dass das bei vielen Leuten eine reine Etikett ist. In Wirklichkeit habt Ihr keinen Plan. Ich spiele selbst in einem klassischen Ensemble, u.a. Stücke von Vivaldi und von Händel (Wassermusik, Feuerwerksmusik). Um nur einmal die Feuerwerksmusik zu nehmen: Sie beginnt orchestral mit der Ouverture, glänzt mit dem mächtigen "La Rejouissance", wird aber zwischendurch gebremst, u.a. durch das sehr zurückhaltende "La Paix". Bei Vivaldi ist es das gleiche. Ein Concerto, das wir spielen, besteht aus drei Teilen, zwei flotte und einem langsamen, durchgehend leisen. Die Musik von Dream Theater hat diese klassischen Einflüsse auch. Auf amazon.de schrieb jemand, die Musik sei ihm zu düster für den Sommer. Und wie gesagt, andere schrieben, die erste Hälfte von Octavarium sei zu zurückhaltend.

Wenn jemand nur auf schnelle Sachen steht, ist das o.k. Dann soll er meinetwegen Iron Maiden hören. (-: Wenn jemand sagt, dass ihn das störe, ist das völlig in Ordnung, denn es ist eine subjektive Empfindung. Wenn sich aber jemand als Musikexperte präsentiert und dann so unsachlich herummeckert, ist das abzulehnen. Das gleiche gilt für Sätze wie "Die Produktion ist mies" etc.! Ich vermute, dass diejenigen, die so etwas schreiben, diese typischen Nörgler sind, die den ganzen Tag vor ihrem Computer sitzen, die Sonne so gut wie nicht sehen, geschweige denn jemals in einem Tonstudio gesessen haben. Bei Octavarium gehört der langsame Teil ins Konzept. Wenn jemand schreibt, dass die das nur machten, um Zeit zu schinden, belegt das die Begrenztheit des musikalischen Horizontes.

ICH SAGE VÖLLIG SUBJEKTIV, DASS MIR DIE PLATTE SEHR GEFÄLLT. ICH BEGRÜNDE DIESES GEFALLEN ABER NICHT MIT IRGENDWELCHEN PSEUDO-KLUGEN WEISHEITEN...Sie ist einfach klasse. Außerdem benutze ich Argumente nicht, wie sie mir gerade passen. Wenn LaBrie soft singt, dann wird gemeckert, es sei zu weich. Wenn er härter singt, dann fängt dieses blöde Gelaber an à la "Oh der LaBrie macht jetzt einen auf Trash, das kann er aber gar nicht..."
Kino
06.06.2005 - 21:35 Uhr
Professionelle Kritiken müssen nun mal Begründungen enthalten. Ob man diesen Begründungen zustimmt oder nicht, ist eine andere Frage. Jedenfalls steht es keinem zu, die Meinung eines anderen (ja, auch Kritiken wie beispielsweise bei Plattentests sind rein subjektive Meinungen, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hegen) in Frage zu stellen - völlig unabhängig von seiner musikalischen Kompetenz. Wenn jemanden der Gesangsstil LaBries nicht gefällt, ja dann ist das eben so. Und wenn die Platte mies produziert klingt, wieso sollte das der Rezensent nicht schreiben dürfen? Nur weil er vielleicht noch kein Studio von innen gesehen hat? Muss die Voraussetzung zum Kritikenschreiben jetzt schon eine eigene Musikkarriere sein? Jeder Mensch hat Ohren und wenn die die Klänge nicht mögen, die sie hören, steht es jedem Ohrenträger zu, das auch so zu schreiben, wie er es empfindet.
metalhos
06.06.2005 - 21:37 Uhr
@markus: soll die bewertung innerhalb des "bellmann-kosmos", innerhalb des "dream theater kosmos", innerhalb des "prog(metal) - kosmos" oder innerhalb des "musik - kosmos" gültigkeit besitzen?

*grins*

metalhos
06.06.2005 - 21:40 Uhr
by the way finde ich zwar rezensionen sinnvoll und interessant - die bewertungen am ende aber grundsätzlich anmassend, völlig gleich, ob ich als leser dieser bewertung zustimmen könnte oder nicht.

solange man selbst nicht in der lage ist, es besser zu machen, sollte man einfach keine schulnoten geben, sondern einfach nur erzählen, wie es einem gefällt oder nicht gefällt. das hat summasummarum irgendwo mehr stil.
metalhos
06.06.2005 - 21:41 Uhr
ups.. falscher thread. :D
Markus Bellmann
06.06.2005 - 21:45 Uhr
@metalhos:
Die Bewertung hat Gültigkeit im "Bellmann und seine persönliche Einschätzung dieses und aller anderen Dream-Theater-Alben"-Kosmos. Oder hast Du jetzt ernsthaft 'ne andere Antwort erwartet? ;-)
metalhos
06.06.2005 - 21:46 Uhr
nee. war nur ein musikpolizistentest ;-)

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