Pornostars gegen Rassismus

User Beitrag
andreas willy
15.01.2005 - 02:25 Uhr
wie findet ihr die neuste aktion? also ich finde es gut, dass sich gegen rassismus ausgesprochen wird! dies ist (und bleibt hoffentlich nicht) ein großes übel unserer Zeit. deswegen empfehle ich uns allen, diesen zu bekämpfen wo immer es geht.
ich finde die aktion grossartig!
best,
andreas
natas
15.01.2005 - 13:34 Uhr
axisofjustice.de oder .org informieren auf die straße gehen und dem rassismus den kampf ansagen

wer wegschaut stimmt zu
Cana
15.01.2005 - 13:37 Uhr
Nicht direkt .. denen isses' einfach nur scheißegal. Diese Denkweise kotzt mich sowas von an.

Warum ausgerechnet Pornostars? Ich kenne mich in der Szene da nicht so aus .. was machen die so und wie machen die es (also gegen Rassismus)?
gogo
15.01.2005 - 17:15 Uhr
Ich hab da mal ne Frage. Vorweg mal, ich bin garantiert kein Rassist. Ich habe aber noch nie Probleme mit Rassisten gehabt, allerdings schon paarmal mit Ausländern, die mich angepöbelt und schon mal verprügelt haben ohne Grund. Ich kenne auch eigentlich keine Rassisten, jedenfalls keine gefährlichen. Ich meine, logisch sind die völlig dämlich, aber die kann man doch nicht ernst nehmen! Es kommt mir manchmal so vor als würden Leute gegen nichts kämpfen, und würden eigentliche Gefahren nicht bemerken.
So jetz kommt die Masterfrage: Wo hattet ihr denn Probleme mit Rassisten?
Guardi
15.01.2005 - 18:15 Uhr
@gogo:

Bist du ein Deuscher? Wenn ja ist die Frage damit beantwortet...

Ohne Worte...
Roy
15.01.2005 - 18:19 Uhr
Das er von Ausländern verprügelt wird?
pur pudel
15.01.2005 - 18:24 Uhr
menschenrechtler bitte erstmal gleich hinsetzen...

wie wäre es mit folgender these

vorurteil 1: rassisten sind meist einfach gestricktere, etwas "dümmere" menschen (natürlich gibt es ausnahmen)

vorurteil 2: ein kumpel von mir arbeitet in einer videothek. der erzählte mir letztens, daß man genau erkennt, wer gleich in die erwachsenen-abteilung rennt...großteils leute jedenfalls, denen man gleich anmerkt, daß sie keine genies sind.

vorurteil 3: wenn rassisten dumm sind, und vorrangig dumme menschen pornos kaufen - dann könnte das dem rechtsorientiertem pöbel durchaus da treffen, wo´s ihm weht tut...

oder denen ist das scheißegal, geht ja eh nur um´s wichsen...?
Guardi
15.01.2005 - 18:53 Uhr
@Roy:

Wie kann man in seinem eigenen Land Probleme mit Rassisten haben, wenn man selbst aus diesem Land stammt. Ich meine der Begriff Rassist impliziert doch schon dass wir wohl kaum selbst Probleme damit haben werden. Welchen Standpunkt vertreten wohl Rassisten?
Deswegen ist die Chance ein Problem mit Rassisten zu haben, aus dem Standpunkt des Rassismus, eher gering. Ich meine wenn der Rassist als Mensch selbst ein Problem mit jemanden hat und deswegen Ärger anfängt, also nicht aus rassistischen Gründen, kann man theortisch auch ein Problem mit einem Rassisten haben, welches dann in dem Sinne allerdings kein Problem rassistischer Natur ist.
gogo
15.01.2005 - 20:09 Uhr
@ Guardi. nö ich komme aus der Schweiz. Schön, dass du auf meine Frage eingegangen bist. Hier in der Schweiz sehe ich so gut wie nie eine Glatze mit Bomberjacke rumlaufen. Und ich habe auch nichts direkt davon gehört dass Nazis Ausländer grundlos verprügeln, dass Ausländer Schweizer dagegen verprügeln sehr häufig. Wenn du willst kann ich dir da einige Geschichten erzählen. Es geht mir nicht darum, Nazis zu verteidigen, mich wundert nur, dass Rassisten so bekämpft werden sollen, obwohl ich keinen einzigen Rassisten kenne, bzw. von einem Fall gehört habe, und habe deswegen die Frage gestellt, was ihr für Probleme mit ihnen hattet. Und dass sie dumm sind ist so oder so klar, das weiss einfach jeder, deshalb sind sie auch keine Gefahr. Ausser wenn sie Schlägereien anzetteln und aggressiv sind. Von solchen Fällen höre ich aber extrem selten bis nie. Ausserdem wäre es dann sehr wahrscheinlich, dass sie nicht nur mit Ausländern Schlägereien hätten. Und jetzt hätte ich gerne eine richtige Antwort.

@ pur pudel: Hat was.
@ Roy: Die ( ich rede nur von den aggressiven, klar gibts jede Menge tolle) Ausländer, die hier rumprügeln, verprügeln sich auch gerne unter sich.
lena
15.01.2005 - 21:39 Uhr
@gogo
man sollte nicht den fehler begehen rassisten als dumm zu bezeichnen und nur weil man keine kennt oder kaum von ihnen hört sind sie trotzdem eine gefahr.
gogo
15.01.2005 - 21:47 Uhr
Ich glaube nicht, dass es ein Fehler ist, Rassisten als dumm zu bezeichnen, ich halte es vielmehr für eine Tatsache, dass sie es sind. Wer denkt, nur aufgrund seiner Nationalität bzw. seiner "Rasse" etwas besseres zu sein ist einfach nur dumm.

Bis jetzt habe ich nur gehört, dass sie eine Gefahr *sind*. Weshalb hat noch niemand gesagt, obwohl das doch meine Frage war. Ich meine es nicht böse und ich mag vielleicht dumm erscheinen, aber gerade deshalb wäre ich froh, wenn jemand meine Antwort vernünftig beantworten könnte.
simon
15.01.2005 - 23:07 Uhr
Sehr gut, dass du die Frage mal stellst gogo!!

Ich glaub wir begehen hier alle einen Fehler, wenn wir meinen Rassismus bestünde nur aus Menschen, die sich öffentlich dazu bekennen was gegen Ausländer zu haben, und sich aufgrund ihrer Herkunft besser zu fühlen. Nein, ich denk mal Rassismus ist da viel subtiler, viel unauffälliger. Natürlich, wenn du die Leute fragst, bist du rassistisch? Wer würde denn da ja sagen! Jeder bekennt sich öffentlich gegen Rassismus, natürlich! Sowas spielt sich doch im kleinen ab, in kleinen Randbemerkungen, dumpfen Gefühlen, kleinen Vorurteilen, all sowas. Und da vorzugehen, ist soviel schwieriger, als sich ein durchgestrichenes Hakenkreuz auf die Jacke zu nähen.
Rheumakay
16.01.2005 - 00:47 Uhr
Das Problem an "Hardcore-Rassisten" ist mal ganz banal gesehen, dass sie Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, vorzugsweise verprügeln oder anzünden. Das Riesenproblem, das dahintersteht, ist eine relativ breite Masse der Bevölkerung, die dahintersteht und das fördert (weil sie sich selbst nicht trauen oder sich nicht die Hände schmutzig machen wollen), und Politikern, die Menschen immer wieder damit aufhetzten. Letztendlich besteht das Problem wohl darin, dass Menschen sich nicht informieren wollen und komplexe Problemlösungen wohl generell ablehnen...

Zum Punkt mit den unterstützden Bevölkerungsmengen (sowie unterstützenden Staatsorganen):
http://de.wikipedia.org/wiki/Pogrom_von_Rostock-Lichtenhagen
untitled
16.01.2005 - 01:54 Uhr
hat niemand hier american history x gesehen?
Stefan
16.01.2005 - 04:55 Uhr
Doch. Der ist schlecht.
weird-O
16.01.2005 - 07:01 Uhr
neee, was du meinst ist: Mary-Anne´s fiststory xxx - cum together against racism!
Stefan
16.01.2005 - 12:00 Uhr
Der ist klasse!
Peter Orno
16.01.2005 - 17:37 Uhr
Ich finde es sehr human, daß Pornostars sich auf diese Art und Weise gegen Rassismus bekennen. Das Phänomen der Hardcorestreifen wurde in letzter Zeit von üblen Nachreden, insbesondere vom Admin des Forums www.bergfex.at, in Verruf gebracht.
Pornostars sollten sich vehemt für eine besser Welt einsetzen, in der nur noch Streifen mit Doro Domina und Peter Porno gezeigt werden.

Mfg
Der Peter
natas
16.01.2005 - 17:59 Uhr
ich will jetzt niemanden in schutz nehmen der ohne grund leute anpöbelt aber man muss sich die vergangenheit von manchen ausländern in deutschland einfach ma genauer betrachten die kommen aus ihren ländern warscheinlich von dort vertrieben und suchen zuflucht hier und ham auch nix zu verlieren und kennen kein freundliches zusammenleben
die scheiss nazischweine hingegen sind einfach nur zu blöd auf einem niveau zu leben das in deutschland auch wegen den pol. verhältnissen herrscht schickt man die ma nach kenia oder sonst wo hin sähen die ganzschön alt aus
natürlich regt es mich auch auf wenn ich ohne grund angemacht werde aber sowas sollte man einfach ignorieren

fuck nazi sympathy
gogo
16.01.2005 - 23:26 Uhr
@ natas: Klar hatten die meisten dieser Schläger eine brutale Kindheit, viele kamen aus dem Krieg. Noch ein Argument mehr, Krieg zu hassen. Trotzdem ist das keine Entschuldigung dafür, dass sie sinnlos Leute verprügeln. Neonazis hatten evt. auch eine harte Kindheit...

"aber sowas sollte man einfach ignorieren"

Ignorier mal einen, der dir die Fresse poliert.

"fuck nazi sympathy"

Falls das auf mich bezogen war, hast du mich missverstanden. Ich verabscheue Gewalt, sei es von Nazis oder von Ausländern, wie auch Rassismus in jeder Form.

@ simon: Gut gesagt. Du meinst hier zwar eine andere Gruppe als ich, aber die könnten tatsächlich gefährlich sein. Nur glaube ich nicht, dass diejenigen, die Rassismus (Fuck Nazis) "bekämpfen", die meint, oder schon? Und wen meinst du? Politiker?
natas
17.01.2005 - 14:06 Uhr
@gogo
ich bin auch gegen gewalt fast schon parzifist ich versteh dich auch wenn du sagst das es schwer is jemanden zu ignorieren wenn man von dem auf die fresse kriegt so sehe ich das eigentlich auch aber man muss auch ganz klar unterscheiden im endeffekt hast du recht ich kenne auch genug ausländer die mich angemacht ham aber in der grundschule kam mein bester freund aus bangladesch und nazimistgeburten sind in der regel noch gewalttätiger und aggressiver ohne irgendeinen grund ich wurde zumindest noch nicht in eine u-bahn station gehetzt um dort gnadenlos totgeschlagen zu werden mit baseballschlägern mit nägeln dran! ausländer ham mich bis jez noch nich durch die straßen gejagt die lassen dann gut sein
gruß an alle anti nazis in diesem "sozialstaat"
Michael Schaffrath
17.01.2005 - 15:52 Uhr
What's next?

Gangbang against Taxation of spekulative stock gains?
weird-O
17.01.2005 - 17:10 Uhr
Klar hatten die meisten dieser Schläger eine brutale Kindheit, viele kamen aus dem Krieg. Noch ein Argument mehr, Krieg zu hassen. Trotzdem ist das keine Entschuldigung dafür, dass sie sinnlos Leute verprügeln. Neonazis hatten evt. auch eine harte Kindheit...

ich glaube, hiermit kommen wir der sache schon etwas näher. gewalt wird nicht schlimmer dadurch, dass sie von Ausländern, Nazispinnern oder sonstwem verübt wird. und der ursrung für diese agression, ist auch meist nicht der rassismus - er steht hier "lediglich" für eine ideologie, dessen radikale (falsche) inhalte als grund verwendet werden, weil man die eigentlichen ursachen nicht erkennt oder in den griff bekommt. viele leute, die probleme haben, mit denen sie nicht klarkommen, denken einfach nicht darüber nach, weil es viel einfacher ist, mit dem finger auf jemanden zu zeigen. dieser jemand wird dann zur zielscheibe, obwohl er gar nichts dafür kann. aber das ist dann nicht mehr relevant - hirn aus, fäuste raus.

erschreckend viele leute äussern solche dinge wie: "ja, das sind die ausländer schuld.", "die sind doch alle kriminell" etc. wahrscheinlich wissen sie noch nicht einmal, was sie da tatsächlich von sich geben. genau das ist es auch, was rassismus mitunter so gefährlich (--> problematisch) macht. er schleicht sich in die köpfe der leute und verbreitet sich einfach und schnell - warum weiss plötzlich keiner mehr, aber das ist ja auch egal, weil man irgendwie glaubt, festgestellt zu haben (bzw, das ist einem so gesagt worden und klingt wunderbar einfach und logisch), dass bspw alle ausländer schlechte menschen sind, die eine gefahr für das land darstellen.

darum ist es auch so wichtig, immer wieder auf die problematik hinzuweisen und klar zu machen, dass da was so nicht sein kann/darf. und genau darum, ist und bleibt rassismus immer ein akutes problem. auch wenn man es nicht direkt bemerkt!

(btw: ich erhebe KEINEN anspruch auf die richtigkeit meiner ausführung, es ist nur ein aspekt der hier besprochenen problematik, so wie ICH darüber denke. irgendwie blöd, das extra zu betonen, aber ich habe kein interesse an wütendem geplärre darüber, was mir denn wohl einfallen würde, solche behauptungen aufzustellen. danke.)

weird-O
18.01.2005 - 16:06 Uhr
na also. im Mooshammerthread finden wir auch gleich ein paar gelungene beispiele, zur deutlichmachung.

-unglaublich dumme schein"argumente"
-null plan
-asozial
-einfach zum reinhauen

wenn er nicht so ein arsch wäre, würde ich mich glatt bei ihm bedanken. eigentlich müsste man schon mitleid haben.


Ach ja, wenn die Argumente ausgehen ist es doch einfach, jemanden einfach in die rechte Ecke zu stellen?!
Ich höre weder Onkelz noch bin ich ein Fascho. Ich habe nur kein Brett vor dem Kopf.

Ausländer sollen sich gefälligst hier - damit meine ich Europa - uns anpassen. Mach mal das selbe in der Türkei oder im Irak!?!?
Die Abschiebung wäre für den Mörder die grösste Strafe, hier in Mitteleuropa werden solche Täter sowieso verwöhnt.
Soviel noch zum Thema.

1999 hatten wir in der Schweiz einen Lehrermord, verübt durch einen Serben.
Der Lehrer wurde in der Schule erschossen.
Danach flüchtete der Mörder nach Serbien und wurde bis heute nicht an die Schweiz ausgeliefert.
Soviel noch zu gewalttätigen Ausländern aus andern Kulturen.....




da braucht wohl nicht mehr viel gesagt werden. "sogar pornostars" zeigen, entgegen aller vorurteile, ein vielfaches mehr an niveau und verstand, indem sie so eine aktion anleiern.
natas
19.01.2005 - 12:47 Uhr
...ohne worte
ClashCityRocker
19.01.2005 - 13:00 Uhr
Fantastisch!!!!!!!!!

Volkes Stimme in gnadenloser Eindringlichkeit und selbstverblödender Simplifizierung.

Wenn's komplizierter wird, sind alle Ausländer Drogenhändlerund Vergewaltiger und demnach auch - im Sinne stringenter Kausalität - alle Schweizer potenzielle Befürworter und Unterstützer von Massenmördern und totalitären Regimen weltweit, da es definitiv keinen südamerikanischen und afrikanischen völkermodernden selbsternannten Volkstribun gibt (Konten werden erst dann freigegeben, wenn amerikansiche Hilfssheriffs Länder überfallen und den amtierenden meuchelnden Volstribun durch einen eigenen ebensolchigen Stadthalter territorialer- und totalitärerweise ersetzen), der unter dem Deckmantel des Bankgeheimnisses Blutgeld gewinnbringend verwalten lässt - also Kameraden in der Schweiz: wer das Vermögen von Genozidverbrechern aus dem ehemaligen Jugoslawien verwaltet und gutes Geld damit verdient, der darf sich über nichts wundern: höchstens über die eigene Borniertheit!

Wenn wir schon mal gerade dabei sind, alles in eine wirren Topf zu packen..
keiner da?
20.01.2005 - 14:23 Uhr
Ich habe ja auch nichts gegen Ausländer, aber wie oben gesagt bin ich dafür, dass sie sich in unsere Kultur eingliedern und anpassen. Zum Beispiel Religion. Kennt ihr so genannte Hassprediger oder den "Kalifen von Köln"?
sonic
20.01.2005 - 14:30 Uhr
was ist denn z.b. unsere religion?
unsere im grundgesetz festgelegte religion ist die religionsfreiheit!
kennst du nachdenken?
Felix
20.01.2005 - 14:39 Uhr
Ich habe ja auch nichts gegen Ausländer, aber wie oben gesagt bin ich dafür, dass sie sich in unsere Kultur eingliedern und anpassen. Zum Beispiel Religion.

Eingliedern, ja. Aber Religion? Solange sich der Glaube sich nicht auf allzu faschistische, weltfremde Art und Weise gegen die westliche Mentalität stellt, sehe ich da kein großes Problem. An dieser Stelle können wir mal zeigen, wie es um unsere Toleranz steht. Und außerdem: Was ist gegen eine multikulturelle Gesellschaft einzusetzen? Stört eine Moschee etwa in deutschen Städten? Vielmehr, finde ich, ist die Debatte um das Erlernen der deutschen Sprache für eingewanderte Ausländer durchaus sehr vertretbar.
weird-O
20.01.2005 - 15:03 Uhr
warum denn immer so negativ bei der ausländerdebatte?
wie wärs denn mal mit BEREICHERN, statt EINGLIEDERN?
ja, genau. macht aus eingliedern zwei glieder und werdet pornostar.
floro
20.01.2005 - 18:18 Uhr
@ keiner da?

wie meinst du das mit der religion: sollten sich die moslems etwa alle zum christentum bekennen, um bei uns leben zu dürfen? solange sie in der ausführung ihrer kultur niemanden ernsthaft auf den sack gehen (wie z.B. der kalif von köln), sollen sie doch weiterleben wie bisher. natürlich sollen sie unserer kultur respekt zollen, wie auch wir ihre respektieren sollten.
in gewissen sachen sollte man sich schon anpassen:
wenn ich in ein fremdes land reisen würde, z.B. in den iran, würd ich dort keinen alkohol trinken, weil es verboten ist
hätte ich vor dort länger zu verweilen, müsste ich mir auch die sprache aneignen

@ weird-o

schön gesagt

wo ich herkomme gibts sehr wenig ausländer, ich weiß nicht ob man die situation mit deutschland vergleichen kann. der erste ausländerschub, es waren albaner (flüchtlinge), kam vor ungefähr 10 Jahren.

jedenfalls sehe als einen der hauptgründe für den ausländerhass hierzulande, dass wir den anblick nicht gewöhnt sind, bzw. wir angst vor neuem und unbekanntem haben.
z.B.: in der zeitung stehen 3 artikel, bei denen es um gewaltverbrechen oder drogendelikte geht. 2 wurden von einheimischen verübt, 1 von einem ausländer.
gesprochen wird dann nur über den einen fall, bei dem der ausländer beteiligt war, weil es in unseren augen mehr auffällt, wenn der name des täters ausländisch klingt.
die beiden anderen fälle werden ignoriert, weil es nichts neues bzw. anderes bietet, man ist daran gewöhnt.

gleiches bei discobesuchen: schlägereien, kleine und große, sind an der tagesordnung.
wenn sich zwei einheimische untereinander schlagen, macht keiner ein großes theater, weil man den anblick gewöhnt ist. wenn jedoch ein ausländer in eine schlägerei verwickelt wurde, heißt es danach: immer diese aggressiven ausländer

und meist läuft es so, dass bei etwa 10 schlägereien, bei einer schlägerei ausländer beteiligt sind, also deutlich in der unterzahl

ich persönlich bin auch schon mal in eine schlägerei mit einem ausländer verwickelt worden, aber dafür hasse ich nicht alle ausländer, sondern nur diesen einen typen

weit verbreitet ist leider auch die ansicht: "ich hab nix gegen ausländer, aber mögen tu ich sie auch nicht." das heißt nichts anderes als: "ich fürchte mich vor ihnen, deshalb ignoriere ich sie"
ehrlich gesagt, ertappe ich mich oft selbst mit diesem gedanken
sehe ich einen ausländer, macht es unterbewusst klick und ich denke mir, dass ich mit dem nichts zu tun haben will. andererseits denke ich mir das auch bei den meisten einheimischen die bei uns im dorf herumlaufen, deswegen verhält sich das in etwa gleich, nur dass es mir bei ausländern mehr auffällt.
zum glück bin ich mir dessen bewusst und kann versuchen dies zu ändern
natas
20.01.2005 - 19:28 Uhr
@keiner da?
bist du eigentlich blöd
selbstverblödendes verhalten hoch drei
warum sollen sich ausländer denn an die religion anpassen ich dachte es herrscht religionsfreiheit in diesem scheissstaat

...ohne worte
keiner da?
21.01.2005 - 21:02 Uhr
Ich kann dir bestätigen, dass ich nicht blöd bin. Und ich passe schon selbst auf, dass ich es nicht werde. Aber Religion war vielleicht ein blödes Beispiel. Und wenn dich der Staat stört wander doch aus du Pfeife ;)
natas
21.01.2005 - 21:09 Uhr
wander du doch aus du feigling warum soll man denn auswandern aus nem land wo man was ändern könnte wegen so scheiss feiglingen wie dir wird dieses so tolle land noch unter gehen
gruß du ficker
... noch mehr ohne worte als vorher
keiner da?
21.01.2005 - 21:11 Uhr
Wer sagt denn dass ich feige bin? Mal was anderes: kennst du Rangsdorf, speziell den Bahnhof? (Aber nimms nicht persönlich ok?)
natas
21.01.2005 - 21:32 Uhr
poppen?
keiner da?
21.01.2005 - 21:33 Uhr
nein aber nettes Angebot...



mal im Ernst: So'n Graffiti trägt deinen Namen und da dachte ich ... es könnte ja sein ... dass du das bist.
knöczyk
22.01.2005 - 15:31 Uhr
habe auch von der aktion gehört und finde sie grossartig!
gogo
23.01.2005 - 09:42 Uhr
*lol* solche Diskussionen enden nach gewisser Zeit immer so...

@ floro: In der Schweiz ist es einfach so, dass über 50 % der Verbrechen von Ausländern begangen werden, obwohl sie *nur* 20 % der Bevölkerung ausmachen. Ich weiss dass das gefährlich ist was ich sage, aber ich glaube es hat zuviele. Bei diesem Anteil (der grösste in Europa) Ausländern und dem Anteil, den sie an Verbrechen begingen, ist es logisch, dass da viele Leute zu schubladisieren beginnen und Angst bekommen vor ihnen.

Ich sage nicht man soll keine Flüchtlinge aufnehmen oder sie rausschmeissen (höchstens bei Verbrechen), aber man sollte besser verteilen.
schallo
23.01.2005 - 14:22 Uhr
Ich finde es singulär und hervorragend, dass sich die pornostars zu einem gesellschaftlichen Problem derartiger Tragweite äußern. Hier wird klar und deutlich Stellung bezogen gegen Intoleranz und Fremdenhass. Dies kann man nur bekräftigen und unterstützen.
Das öffentliche Bild lässt sich von Meinungen Prominenter, insbesondere von Pornostars, stark beeinflussen. Wenn diese Meinungen dann wohl evaluiert und elaboriert sind und in entsprechender Form geäußert werden wie hier der Fall, dann agitiert hier eine gute Bewegung!
Ich habe mich spontan entschlossen, für das Projekt 1000 € zu spenden, um die publicity zu erhöhen.
floro
24.01.2005 - 09:25 Uhr
@ gogo

du kannst dies auch anders sehen: kriminell ist meist die ärmere bevölkerungsschicht, da es für sie oft keine andere möglichkeit gibt, sich anders über wasser zu halten. und da die meisten einwanderer über wenig geld verfügen, bleibt oft nichts anderes übrig, als sich mit kriminellen mitteln zu ernähren.

ursache: viele einwanderer haben deswegen spärliche finanzen, weil sie aufgrund ihrer hautfarbe oder kultur (oder aufgrund der vorurteile der arbeitgeber) nicht diesselben jobs bekommen wie einheimische, egal ob sie für eine arbeit qualifiziert sind oder nicht.

gäbe es von vornherein eine gleichbehandlung würde sich die statistik (50% der verbrechen) sicherlich zum positiven verändern. die reichen begehen selten kleinkriminelle akte selbst(und die machen wohl den großteil der 50% aus) und hätten einwanderer diesselben finanziellen mittel bzw. gesellschaftliche stellung wie die einheimischen, so glaube ich, scheiße wie beende ich diesen satz... äh, bei diesem thema wird mein gehirn strapaziert, da wird mir übel

...so glaube ich würden wir in einer besseren welt leben, oder so ähnlich.
gogo
24.01.2005 - 11:42 Uhr
Gut, das ist sicher ein Punkt. Aber da kannst du wenig dran ändern, oder da will man wenig dran ändern. Ausländer kann man nicht ins Land lassen, Reiche, zb. Konzernbesitzer, die oft grössere Verbrechen begehen, (auch legale wie Stellenabbau) kannst du nicht einfach rausschmeissen. Die haben mindestens einen Anwalt.

Was ist aber mit den jungen Ausländern, die rumprügeln und Dinge zerstören? Damit verdienen die kein Geld. Hier wo ich lebe ist immer ein Ausländer dabei wenn so etwas geschieht. Das heisst nicht, dass alle Ausländer es tun, aber dass häufig Ausländer dabei sind. Und die fallen auf, nicht die andern. (Sonst würde man sagen: "Hast du gehört, Dragan benimmt sich gut" anstatt "Hast du gehört, Dragen hat eine Jacke angezündet".)

Ich denke dass ein Grossteil Frust ist, Frust von der schlechten Stellung hier, aber nochmehr Frust von der schlechteren Stellung (Krieg?) dort wo sie herkommen.
floro
24.01.2005 - 13:08 Uhr
@ gogo

kann sein dass ich das missverstanden habe, aber du sagst, wo du lebst ist z.b. bei einer prügelei immer ein ausländer dabei und wenn 20 % in der schweiz einwanderer sind, ist das nicht so viel.

ein beispiel:
wenn bei einer schlägerei von 10 personen 2 ausländer beteiligt sind, sind das genau 20 %.
im endeffekt bedeutet dies, das die restlichen 80% einheimischen dieselben idioten sind.

das würde eigentlich nur beweisen, dass es idioten in jeder bevölkerungsgruppe gibt. und wie ich oben in einem posting schon nannte, stechen eben die ausländer in unseren augen hervor und das begründet unsere angst vor ihnen.

bei dem argument mit dem frust gebe ich dir recht. einwanderer müssen mit einer komplett anderen lebenssituation fertig werden. dabei musst du dich aber fragen, ob du nicht selbst ähnlich reagieren würdest, z.B. mit gewalt.
für mich hängt der charakter eines menschen weniger mit hautfarbe oder mit kultur sondern mehr mit den erfahrungen die man im leben sammelte zusammen. zu viele negative erfahrungen führen in vielen fällen zu einem negativen charakter.
man muss sich halt vor augen halten, wie man sich selber entwickelt hätte, wenn man dieselben erfahrungen machen muss, die ein aggressiver oder krimineller mensch machen musste.

ansonsten respekt, dass du die dinge hinterfrägst und nicht wie viele behaupten sie seien nicht rassistisch aber trotzdem die straßenseite wechseln, kommt ihnen z.B. ein mazedonier entgegen.
zwonimir
25.01.2005 - 00:26 Uhr
was ist das denn für ein schwachsinnsthread! habe von der aktion noch nie was gehört.
schallo geht wohl im übrigen etwas an der realität vorbei

zitat schallo
"Das öffentliche Bild lässt sich von Meinungen Prominenter, insbesondere von Pornostars, stark beeinflussen."

werter Schallo, ich weiss ja nicht, wer deine vorbilder sind, aber das ist nun wirklich grober unfug.
guido soppos
25.01.2005 - 00:28 Uhr
hallo!

ich finde es spitzenklasse, daß sich pornostars so gegen rassismus einsetzen!

es kann nicht sein, daß auf der einen seite hardcore streifen gedreht werden und auf der andren nichts gegen rassismus getan wird - dagegen muss auch ich, als berühmter pornostar, vorgehen und tue dies, so oft ich kann.

pornostars bekennen farbe!!!

G.S.
schallofänn
25.01.2005 - 00:33 Uhr
schallo hat vollkommen recht! ich muss dich eindringlich bitten, herr zwonnimir, die tätlichen angriffe gegen schallo zu unterlassen!!!!!
guido soppos
25.01.2005 - 00:36 Uhr
herr zwonnimir!

ich möchte doch sehr bitten!

nehmen sie sich mal etwas mehr zusammen!!!

es kann nicht sein, daß pornostars sich für solch eine ehrenwerte sache einsetzen und sie dann alles kaputt machen wollen!

pornostars sind leute wie du und ich!

G.S.
andreas willy
25.01.2005 - 00:39 Uhr
zwonnimir lebt wohl hinter dem mond??! die aktion ist doch medial grad auf überpräsent.
auch ein unding, dann eine dezidiert geäußerte meinung wie die von schallo so ohne argumente runterzumachen!!
Jan Delay
25.01.2005 - 23:26 Uhr
ich bin auch bei dieser aktion dabei und habe ein neues lied geschrieben... "ich möchte nicht, daß ihr meine pornos dreht"

die mit dem sonnenbank-funk und dem talkshow-soul.
die mit dem kaufhaus-punk und hannoveranischen rock&roll.
ihr wählt doch sonst auch immer das falsche wenn ihr die wahl habt.
ihr steht doch sonst auch immer auf sauber, ordentlich und aalglatt!

...möchte ich nicht, daß ihr meine pornos dreht!
denn gegen und wegen euch tu ich die machen!
sie sind für die, die sich darin wiederfinden.
und die, zusammen mit mir über euch lachen!
heiner hattmann
27.01.2005 - 00:56 Uhr
rassismus und studiengebühren... die feine der modernen gesellschafT!

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