The Who

User Beitrag
Kurti Cobain
13.08.2012 - 01:09 Uhr
i hope i die before i turn into pete townshend
hakinasi
13.08.2012 - 01:41 Uhr
Mal ehrlich: Pete Townshend ist doch der hässlichste Musiker aller Zeiten, so ein unfassbar hässlicher Vogel.
jens
13.08.2012 - 06:20 Uhr
cooler gig in london

VelvetCell

Postings: 970

Registriert seit 14.06.2013

16.09.2014 - 16:55 Uhr
Ich mag ja ein paar Songs von The Who sehr gerne und habe der Band deshalb immer wieder mal Aufmerksamkeit geschenkt. Doch heute ist es soweit:
Nachdem ich zum wiederholten Male einen Who-Song in meiner Spotify-Zufallswiedergabe geskippt habe, ist die Band nun aus der Liste rausgeflogen.
Ich mag The Who nicht.

mispel

Postings: 2407

Registriert seit 15.05.2013

14.07.2016 - 10:12 Uhr
Will mir mal ein Bild von der Band machen. Welches Album würdet ihr zum Einstieg empfehlen?
Wer
14.07.2016 - 10:25 Uhr
* Tommy
* Who's Next
Speediconzal
19.08.2017 - 13:12 Uhr
The Who – Live At Leads

Die Mutter meines besten Freundes war da und ich …...(hier fehlt ein Textbaustein) sie dafür.

Mit 16 Jahren auf irgend einer Party im Keller meines besten Freundes, reichte mir ein Schulfreund eine Platte hinter die Stereoanlage und sagte: Spiel mal „Magic Bus“! Dem leistete ich auch Folge.

„Magic Bus“ ist ein Stück auf der „Live At Leads“ von 8:39 Spielzeit und ihre damalige Hitsingel (26 UK / 25 USA). Ein Monotoner (Latin Percussion Instrument Claves) Rhythmus von Entwistles legendären Basslauf getragen, etwa 4 min lang, dann Explodiert der Bus. Eingeleitet durch die Gitarre (Windmühle) von Townshend spielt Moon sich die Seele aus dem Leib. Da die E - Gitarre damals schon mein Lieblingsinstrument war, neben dem Rockklavier (Freddie), drehte ich den Regler der Anlage auf Anschlag. Kaum 1 min später stand die Mutter meines besten Freundes unten im Keller und schrie: Das ist doch „The Who“ oder Speedi? Nein das ist ein Zauberbus, antwortete ich. Mach lauter, rief sie quer durch den Keller und begann zu tanzen. Erst als ich zwei Mal in voller Länge „Live At Leads“ aufgelegt hatte, ging die Mutter meines besten Freundes, Schweiß gebadet und glücklich in ihr Bett. Sie hatte gut abgerockt, dagegen ist Wacken heute Ringelpitz mit anfassen. Hinter meiner Stereoanlage (Man waren die Kompaktanlagen damals Teile), versteckte ich mich zwischen ungläubigem Staunen und Gänsehaut in Frostbeulengröße. Am nächsten Tag fragte ich sie nach der Schule, woher sie „The Who“ kenne und sie erzählte mir das sie „The Who“ ein Jahr vor der Geburt meines besten Freundes in Leads gesehen hätte. Sie hatte dort eine Studienfreundin die sie dazu eingeladen hatte. Gott las mich gut 20 Jahre älter werden auf der Stelle und sofort, dachte ich. Nun gut, die Platte hab ich einfach behalten und so wurde sie ein Fetenhit meiner Zeit. Die Zeit, der Mutter meines besten Freundes, muss aber wirklich großartig gewesen sein.

„Live At Leads“ ist ein Livealbum wo man sich wünscht dabei gewesen zu sein. Alle Mitglieder von „The Who“ waren im vollen Saft, so klingt die Platte auch heute noch. Sie hat ja auch mehrere Restaurationen und Erweiterungen hinter sich, hier bespreche ich das Stream Album von Amazon Prime (Live At Leads 25th Anniversary Edition). Das Publikum geht gut mit und The Who bindet es wunderbar in ihre Show ein. So nah wie dort, kann man nur in Wirklichkeit einem seiner Stars sein. Deutlich wird das bei der Minioper „A Quick One, While He’s Away“. Daltrey überlässt die Rollenverteilung fast den Leuten, als ein Bandmitglied (vermutlich Thownsend) einen Einwand hat, unterbindet Daltrey seine Worte. Buhs, Ahs, Ohs, Klatschen, Stampfen sind die Folge. Das muss sich sehr gut angefühlt haben. Die Luftgitarre die ich jedes mal heute noch aufführe will keiner sehen. Wie eine Band live die Zuschauer mit einbinden muss, dafür ist „Live At Leeds“ quasi eine Schablone. Dafür braucht es auch kein Video.

Das Album hat aber unendlich mehr zu bieten. „The Who“ hatten ihr Hitalbum „My Generation“ 5 Jahre hinter sich, „Tommy“ (1969) wurde fast gleichzeitig zu „Live At Leads“ (1970) heraus gebracht. „The Who“ hatten neben den beiden anderen Großen (Beatles, Stones) der auslaufenden sechziger Jahre ihren Platz eingenommen. Alle vier damaligen Bandmitglieder waren auf der Spitze ihres Könnens angekommen, sie waren auch zwischen menschlich damals eine Macht. Die Rollenverteilung innerhalb der Band war klar akzeptiert. Thownsend schrieb hauptsächlich die Songs und mit seiner Gitarre, die den Punkrock und Wave voraus nahm, bestimmte er wohin die Reise geht. Daltrey seine Stimme beschreibe ich als passend zum Who Sound und keiner stellte das in Frage. Auf der Scheibe hört man wie sie ihren Auftritt genossen, Daltrey redet sehr viel und die Bandmitglieder lachen, scherzen mit ihm und untereinander. Auch ist „The Who“ noch nicht so laut (später bespielten sie Hallen mit 130 Dezibel), ich würde die Lautstärke als beschwingt beschreiben, genau richtig. Dem Schlagzeugspiel von Moon hört man seine Jazzschule (Gene Krupa) noch an. Entwistle (The Ox) sein Bassspiel zeichnet sich durch die Coolnes aus und die Ruhe die er seiner Band damit gab. Das alles zusammen hat selbst heute noch eine tolle Energie bzw. Power. Die mich zu diesem Review inspirierte.

Ausgerechnet das Live Album von The Who als Meilenstein? Im Laufe dieses Reviews hat sich die Frage eigentlich beantwortet. Natürlich werden nun einige sich fragen warum nicht „Tommy“, „Quadrophenia“ oder „Who's Next", also Studioalben von „The Who“. Viele werden mit „The Who“ ähnliches verbinden wie mein Erlebnis mit der Mutter meines besten Freundes. Etwas was man live erlebt hat, wo man dabei war. Was einen ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das ist „The Who“, „The Who“ waren die ersten die man nicht kennen musste als Band bzw. ihre Musik. Man hörte sie und die Situationen die sie provozierten sorgten für diesen Aha – Effekt. Worauf anders bei „The Who“ als wie auf einem Live Album, wird man das besser empfinden können? Dazu leise gedacht, als jemand der mittlerweile alles von „The Who“ kennt. Die Fülle an Material, die Hit-dichte ihrer Studioalben ist so groß, das es nur ungerecht wirkt wenn man da ein Album raus nimmt und zum Meilenstein kürt.

Auch wenn The Who erst 6 Jahre bis zum Erscheinen von „Live At Leads“ als Band existierten, es kennzeichnet ihre künstlerische Mitte. Den Einfluss den sie durch spätere Alben „Quadrophenia“ bzw. durch „Tommy“ auf Künstler (Konzeptalben, Bowie, Pink Floyd) nahmen, zeichnete sich ab mit diesem Live Album. Was die Veröffentlichung von anderen Live Alben anderer Künstler betrifft, war „Live At Leads“ eine Musterschablone, die heute für aktuelle Künstler noch inspirierend wirken kann. Als Anspieltipp würde ich alle verfügbaren Restaurationen, Orginale, remastered/remixed Versionen die man bekommen kann empfehlen, egal ob mit oder ohne Tommy, ob Leads oder Hull. Die Alben werdend dich ohne Fragen staunend u. Glücklich umhauen, so wie mich die Mutter meines Freundes umgehauen hat.

Gruß Speedi
el duce
19.08.2017 - 17:45 Uhr
im vergleich zu anderen live-alben ist LAL ihr magnus opus...die band war war in bestform, das musste man festhalten ;)
entwhistle und moon sind ehe die brillianteste rhythm-section ever!
Don
13.01.2019 - 19:09 Uhr
2019: neue Tour und neues Album der Who!!!

El Duce

Postings: 113

Registriert seit 07.09.2018

14.01.2019 - 04:38 Uhr
Owei! Ich erwarte noch weniger als nichts von der Platte...
Don
10.02.2019 - 17:00 Uhr
https://www.thewho.com/pete-day-one-drums-drip-drip-drip-torture/

https://www.thewho.com/pete-day-2-who-studio-session/

https://www.thewho.com/pete-day-3-who-studio-session/

https://www.thewho.com/pete-day-4-who-studio-session/

https://www.thewho.com/pete-day-5-who-studio-session/

https://www.thewho.com/pete-day-7-who-studio-session/

Don
10.02.2019 - 17:03 Uhr
Video Log und einige nette Kommentare von P. Townshend zu den Aufnahmen des neuen Who Albums 2019.

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