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Modest Mouse

User Beitrag
Fiep
27.03.2014 - 16:51 Uhr
TM&A ist toll. Nur hör ichs beiw eitem nicht so oft wie die anderen. weniger universell. Weniger in sich geschlossen. Nicht das ich ihm die qualität absprechen will, die hat es, definitiv, tolles album.

Jup, No One's First.
Klingt für mich streckenweise sogar schwächer als die We Were Dead.

Aber The Whale Song ist ein highlight, und PPM ist auch nett. King rat war auch einer der guten. Und I've got it almost ist auch ein guter song.

Der rest ist nicht schlecht perse, nur bereits dagewesenes schwächer neu aufgewärmt.
Modest Chris
27.03.2014 - 20:26 Uhr
Hatte auch schonmal den Gedanken, dass das neue Album eher ein Solowerk von Isaac wird.
Aber in den ersten Jahren waren die ja auch nur zu dritt und da Jeremiah und Tom ja auf jeden Fall dabei sind, denke ich kann man wohl schon von einem Modest Mouse Album sprechen.

Mein Ranking übrigens:

1. Moon & Antarctica
2. Lonesome Crowded West
3. Good News
4. We Were Dead
5. Building Nothing
6. No One´s First
7. This Is A Long Drive

....wobei die 1 und 2 eigentlich ständig wechseln...

@ Fiep:
Der Whale Song ist definitiv ein Highlight der Band überhaupt!
Konnte nie verstehen wieso der es nicht auf die We Were Dead geschafft hatte.
Auch King Rat, ganz klar ein Wahnsinnssong!

modestmarc

Postings: 39

Registriert seit 14.06.2013

28.03.2014 - 11:48 Uhr
Meine Ranking:

1. Lonesome Crowded West
2. Moon & Antarctica
3. Building Nothing out of Something
4. This Is A Long Drive...
5. Interstate 8 EP
6. Good News for people who love bad News
7. Eveywhere and his nasty parlour tricks EP
8. We Were Dead Before the Ship Even Sank
9. No One´s First and You are Next EP
10. The Fruit that ate itself EP
11. Sad Sappy Sucker
und übrigens
28.03.2014 - 12:09 Uhr
Ein Ei pro Tag ist durchaus gesund.
Modest Chris
28.03.2014 - 13:02 Uhr
Also ich finde es ja schon ein wenig verwunderlich, dass die We Were Dead bei vielen immer eher schlecht wegkommt.
Schwache oder schwächere Alben sehen ganz bestimmt anders aus.
Für solche Dinger wie Parting Of The Sensory oder vor allem Spitting Venom würden andere Bands töten. Echt jetzt!
Und obwohl die Good News bei mir einen höheren Stellenwert besitzt, finde ich, kommt die We Were Dead vom Gesamtbild, diesem maritimen Thema, geschlossener daher.
Die Good News fängt unwahrscheinlich stark an mit den "Großen Drei" (World At Large, Float On, Ocean Breathes Salty), geht auch ziemlich stark weiter, fängt dann aber zum Ende hin an zu schwächeln.
Tetons und One Chance sind so Dinger, die mir echt zu nichtssagend, ich will nicht sagen langweilig, rüberkommen.
Und auch der Abschluss Good Times ist jetzt nicht gerade ein Hammersong.
Außerdem gibts da noch diesen Song namens Devils Workday. Damit komme ich selbst heute nach 10 Jahren noch nicht klar, irgendwie ein nervender Track.
Die We Were Dead hingegen fängt stark an, hat ebenfalls einen starken Mittelteil und hört stark auf.
Adhoc fällt mir da auch nur Missed The Boat ein, welches doch ein wenig zu massentauglich und poppig rüberkommt, evtl. noch Florida. Aber der Rest?
Klar, alles nichts im Vergleich zu den ersten Alben der Band bis einschließlich der Moon & Antarctica. Ist ja auch irgendwie ne ganz andere Baustelle.
Aber dass die We Were Dead bei sovielen so nen schlechten Stellenwert hat, kann und konnte ich noch nie nachvollziehen.

Watchful_Eye

User

Postings: 2688

Registriert seit 13.06.2013

28.03.2014 - 13:15 Uhr
"Der Whale Song ist definitiv ein Highlight der Band überhaupt!
Konnte nie verstehen wieso der es nicht auf die We Were Dead geschafft hatte.
Auch King Rat, ganz klar ein Wahnsinnssong!"

Sieht die Band selbst diese EP denn als Resteverwertung an? Ansonsten würde ich davon erstmal gar nicht ausgehen. Ich höre darin auch eine etwas andere Ausrichtung, etwas rotziger und jamlastiger. Für mich persönlich ist die "No One's First.." mittlerweile definitiv besser als das vorangegangene Album. :>
Fiep
28.03.2014 - 13:42 Uhr
@Modest Chris:
Das schwächer bezieht sich natürlich auf den Modest Mouse rahmen, immer noch eins ehr gutes album. Und ja, top songs von anfang bis ende.
Aber genau bei dem punkt scheidet sichs, den dua ufführst: es wirkt in sich geschlossener, ode rauch "gleichartiger".

Die "Good Times" wirkt einfach abwechslungsreicher, pfiffiger, und von der produktion gefällt sie mir nen tick besser
(klingt offener)

Good times hat bei mir auch ne weile gebraucht, sonst fand ich alle anderen top.


@Watchful_Eye :
Naja, b seiten von 2 alben. Besser als das album davor würd ich sie nicht bezeichnen. ( Trotz des Whale songs...man ist der gut =X )

Sie klingt für mich eher wie ideen die für die alben waren, aber nicht zu ende entwickelt wurden, und dan doch nochmal zusammengefasst wurden, deswegen vl auch das eher etwas rotzige und jamlastige.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

28.03.2014 - 16:22 Uhr
Es waren doch nur 2 der Songs B-Seiten der Alben, der Rest komplett neu (vorher nur jeweils als Single veröffentlicht).

1. The Moon & Antarctica
2. Good News For People Who Love Bad News
3. The Lonesome Crowded West
4. Building Nothing Out Of Something
5. Everywhere And His Nasty Parlour Tricks EP
6. We Were Dead Before The Ship Even Sank
7. No One's First And You're Next EP
8. This Is A Long Drive For Someone With Nothing To Think About
9. The Fruit That Ate Itself EP
10. Sad Sappy Sucker

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 8538

Registriert seit 26.02.2016

15.11.2019 - 15:32 Uhr - Newsbeitrag
Vielleicht ein guter Zeitpunkt mal die drei dieses Jahr veröffentlichten Songs zu sammeln? (Ja, "News" ist da bei den ersten beiden übertrieben... egal. ^^)





slowmo

Postings: 1020

Registriert seit 15.06.2013

18.02.2022 - 19:13 Uhr
So... nachdem ich die letzten Wochen mich durch die komplette Discographie von MM gehört habe, hier mal mein persönliches Fazit:


1. The Lonesome Crowded West 10/10

Ein unglaubliches Brett, ein Meilenstein des 90er Indierocks und für mich im erweiterten Kreis der besten Platten aller Zeiten. Der ideale Begleiter durch den Weltschmerz und das Album wo sie am authentischsten, energetischsten und herzzerreißendsten klingen. Dazu gespickt mit zahlreichen Highlights wie „Teeth Like God`s Shoeshine“, dem Klassiker „Trailer Trash“, „Doin‘ the Cockroach“ oder „Styrofoam Boots/It´s All On Ice“.


2. The Moon & Antarctica 9/10

Im Vergleich zu den Vorgängern ein ganzes Stück professioneller. Für mich das bestproduzierteste Album, was auch auf Gesamtlänge am besten funktioniert. Eher ein Grower, der sich mit der Zeit steigert. Durch die Funkelemente in einigen Songs bekommt es auch eine ganz eigene Note. Highlights: „3rd Planet“, „Tiny Citis Made Of Ashes“, „The Stars Are Projectors“


3. Good News For People Who Loves Bad News 8,5/10

Ein Stilbruch, aber ohne dass an Leidenschaft eingebüßt wird. Hier klingen sie am Abwechslungsreichsten. Nachdem tollen Intro folgt gleich das emotionale „The World At Large“. Dann das funkige „Float On“, später geht es mit „Bury me with it“ wieder mehr Richtung Pixies. Es folgen weitere Highlights wie „The View“.


4. This Is A Long Drive For Someone with… 8/10

Sehr starkes Debüt und mit „Dramamine“ ein großartiger Opener. Leider verliert es sich im Verlauf zu sehr in etwas unnötig in die Länge gezogene Frickeleien und wirkt so an manchen Stellen etwas zu zäh.


5. We Were Dead Before The Ship Even Sank 7/10

Nochmal eine deutliche Spur poppiger als schon auf der „Good News…“ und mit keinen geringeren als Johnny Marr als Gitarristen. Auch wenn „March into the Sea“ wieder ein tolles Intro ist und mit „Little Motel“ oder „Spitting Venom“ großartige Songs auf dem Album sind, ist es mir doch eine Spur zu eingängig. „Dashboard“ catcht mich eher wenig, wenn sicherlich auch ein respektabler Radiosong. Dennoch ein solides bis gutes Album.


6. Strangers To Ourselves 6/10

So richtig warm werden konnte ich hiermit nicht mehr. Ein paar ganz nette Songs noch, aber irgendwie bleiben wenig richtig hängen. Am ehesten vllt. noch „Shit in Your Cut“.


7. The Golden Casket 4/10

Die neueste Platte ist für mich auch ihre mit Abstand schwächste. Es ist ja schön, wenn man versucht sich immer mal neu zu erfinden, aber hier ging das echt nach hinten los. Alles was MM auszeichnen ist hier nicht wiederzuerkennen. Das plätschert so daher und nachdem man es gehört hat, hat man es auch schon wieder vergessen.





Ugly Casanova – Sharpen Your Teeth 8,5/10

Ein großartiges Nebenprojekt von Isaac Brock, was ich hier nicht außen vor lassen möchte. „Barnacles“, „Parasites“, „Things I Don’t Remember“ oder auch „Hotcha Girls“ zählen für mich mit zu seinen besten Songs. An manchen Stellen hat es mir aber zu viel Session Charakter. Sonst aber auf dem Niveau wie „The Moon & Antarctica“.

fakeboy

Postings: 3363

Registriert seit 21.08.2019

18.02.2022 - 19:25 Uhr
Good News... ist für mich der ganz klare Favorit. 11/10. Liebe das Album vom ersten bis zum letzten Ton. Fantastisch wie sie zwischen Pixies und Tom Waits mäandrieren, mit verschiedensten stilistischen Einwürfen jonglieren und ein Album mit geradezu perfekter Dramaturgie abliefern. Für mich deshalb klar an der Spitze. Ansonsten bin ich sehr einverstanden mit deiner Einordnung.

slowmo

Postings: 1020

Registriert seit 15.06.2013

18.02.2022 - 19:34 Uhr
Finde die "Good News..." ja auch ziemlich stark, aber so ganz konnte ich nicht nachvollziehen, wieso die so viele als die Beste von ihnen ansehen und die 10/10 hier hat mich auch etwas überrascht.
Das ist natürlich auch eher Geschmackssache. Mir liegt einfach mehr der 90er Indierock.

javra

Postings: 160

Registriert seit 29.07.2014

01.01.2023 - 22:11 Uhr
RIP Jeremiah Green, Lonesome Crowded West läuft schon

fakeboy

Postings: 3363

Registriert seit 21.08.2019

01.01.2023 - 23:11 Uhr
Sehr traurig. Meine liebste MM-Platte ist Good News For People Who Love Bad News. Und nebst den grandiosen Songs ist es auch das sehr vielseitige, treibende Drumming, das diese Platte so gut macht. Das Intro von Float On ist ein Drumpart für die Ewigkeit.

Gordon Fraser

Postings: 2291

Registriert seit 14.06.2013

02.01.2023 - 01:47 Uhr
Nun ja, ausgerechnet die "Good News..." ist die einzige MM-Platte, auf der Green nicht gespielt hat, da er die Band kurz davor verlassen hat.

fakeboy

Postings: 3363

Registriert seit 21.08.2019

02.01.2023 - 02:13 Uhr
Autsch. Danke für den Hinweis. (facepalm)

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