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Tool - 10,000 days

User Beitrag
k.
03.01.2009 - 12:10 Uhr
sowohl was artwork als auch musik angeht ein lauer "lateralus"-aufguss mit ganz geringem willen zur eigenen identität. viel zu wenig für tool. allerdings aus dem kontext gerissen natürlich ein gutes album.
cds23
03.01.2009 - 13:09 Uhr
Mir gefällt der Bonustrack der limitierten japanischen Albumversion mit am besten.

Ist das 'ne Verarsche oder hab ich was verpasst?
Confusius
03.01.2009 - 14:20 Uhr
Mich stören an "10.000 days" ebenfalls die vielen tool'schen Selbstzitate. Für die CD spricht, dass fast alle Songs über die letzten zweieinhalb Jahre nichts an ihrem Reiz verloren haben. "Aenima", "Laterals" und die sehr unterschätzte "Undertow" gefallen mir aber besser.
Julián Carax
03.01.2009 - 15:50 Uhr
Die vielen Selbstzitate sind tatsächlich zweifellos vorhanden, aber mich stören sie überhaupt nicht. Gerade in Sachen Atmosphäre und Stimmung bietet mir "10,000 Days" mehr als die anderen Tool-Alben und hat sich daher nach langen Anlaufschwierigkeiten zu meinem Lieblings-Tool-Album gemausert.
90ty
03.01.2009 - 16:40 Uhr
Der Schritt von Aenima zu Lateralus war schon größer was den Sound angeht. An die beiden kommt 10.000 Days bei mir nicht ran. Finde die Platte schon ziemlich cool, aber von der Atmosphäre finde ich alle anderen Tool Alben irgendwie düsterer und schwermütiger. Es fehlt ein wenig das "gewisse Etwas" finde ich. Vielleicht ein wenig mehr Dirtyness, weniger berechnendes... Keenan an sich hat ja auch etwas an seinem Image gewechselt, ist irgendwie politischer direkter. Diese Direktheit ist nicht mein liebster Tool Aspekt. 10.000 Days klingt dick, mehr nach Metal find ich, als Tool bisher. Auch die Undertow ist da eher rock'n'rollig im Kontext zu sehen.
Also ich hätte mir nach dem Wegweiser Undertow, dem völlig abgedrifteten Aenima und der perfekten Symbiose aller Tool'schen Elemente auf Lateralus eine Neuentdeckung des langsamen, schweren, leisen gewünscht. Anstatt dessen könnte man (mit einiger Übertreibung) von einem Lateralus 2 sprechen. Vielleicht nächstes Mal?!

Trotz allem ein schönes Album und auch eine verdiente 8/10. Kann auch verstehen, dieses Album besser zu finden. Jaja, der berühmte Funke...
The MACHINA of God
03.01.2009 - 17:47 Uhr
Parallel zum Hören:

1.) Vicarious
Irgendwie schon ne Art "Hit" für Tool-Verhältnisse. Knallt auch ganz gut, zum Ende hin wird es ziemlich gut. 7,5-8/10

2.) Jambi
Da geh ich mit dr. zoolo. Das sich langam verschiebende Riff ist toll. Und das "Breathe in union"-Finale ist für mich wohl das Album-Highlight überhaupt. Wie sich diese Wand da auf einmal reinschiebt... 8,5/10

3.) Wings for marie (Part 1)
Hmmm... ist halt nicht so wirklich das, was ich von Tool will. Atmosphäre ist schon ziemlich gut, der Ausbruch mir etwas zu... naja... hölzern. Für mich wohl eher ne Intro zum richtigen Titeltrack. 6,5/10


4.) 10.000 days (Wings part 2)
Ein richtiger Epos. Der Gewitter-Sound ist Hammer. Lässt sich zwar Zeit, bleibt aber trotzdem spannend. Und der subtile Ausbruch bei "Give me my wings" ist göttlich. Herzstück der Platte (in beiderlei Bedeutung) 8,5-9/10
The MACHINA of God
03.01.2009 - 18:06 Uhr
5.) The pot
Geiler Einstieg (nennt man das dann Pre-Pre-Delay?). Groovt auch an sich ganz gut. Hätte man durch etwas gut dosierte Härte noch besser machen können. Trotzdem aber ein durchweg ordentlicher Song. Und zwischen 4 und 5 Minuten nochmal ein Rhythmus-Leckerbissen. 8/10

6.) Lipan conjuring
Süß. -/10

7.) Lost keys (Blame Hofmann)
Wunderbar psychotisch. Nicht ganz so beängstigent wie damals "Faaip de Oiad". Trozdem: Die ewig schwebende Gitarre (ist das ein E-Bow), die Stimmen, das näherkommende Unheil. 8/10

Und dann...

8.) Rosetta stoned
WUMMS! Die erste Minute ist defintiv mit das größte, was Tool je abgeliefert haben. Als ich das das erste Mal hörte war ich sowas von - nun man kann es nicht anders sagen - geflasht. Das Stimmenmassaker! Danach wartet nochmal ein Riesenklotz von einem Lied. Immer wieder großartige Eruptionen. Ein paar kleine Längen gibt es sicherlich auch, aber die kann man verzeihen. Genial auch das "Shit the bed"-Gekeife. 8,5/10
Pelo
03.01.2009 - 18:10 Uhr
Schnapszahl! Du mußt einen ausgeben!
The MACHINA of God
03.01.2009 - 18:33 Uhr
9.) Intension
Nun ja.... Tabla-Tool waren schon bei "Disposition" nicht so meins. Irgendwie mummelig-schön, irgendwie öde. Dazwischen schwankt das bei mir immer. Ganz nette Elektronik. 6,5/10

10.) Right in two
Die Begeisterung für diesen Track bei so einigen will sich mir nicht so recht erschließen. Ist schon toll irgendwie, braucht mir aber erst zu lang und bricht dann auch nciht so wirklich aus. Dann kommt ein Klöppel-Solo, dem zumindest ein nochmal ziemlich großartiger Schlusshackepeter folgt. Dadurch 7,5/10

11.) Viginiti tres
Joa, hat was. Ein nettes Soundexperiment. Besonders ab 2.30, wenn dann wieder mal Raumschiffe starten. Und die gruselige Stimme mit dem Endlos-Delay.... geil. 8/10


Insgesamt würde ich schon die 8 geben. Aber irgendwie schon schwächer als "Lateralus". Der Aha-Effekt ist halt auch weg. Und es gibt massig Selbstzitate.
Patte
03.01.2009 - 21:04 Uhr
Dann kommt ein Klöppel-Solo

Aus Lampukistan? :-)

Es fehlt meiner Ansicht nach auch das "gewisse Etwas" (das entschwebende Lost keys zählt da nicht ganz, weil das dies mal kein bedrohliches Sample ist, wie ich finde), wie 90ty bemerkte, vielleicht will man Tool auch gar nicht vollständig "entschlüsselt" und "entknäuelt" wissen, sondern eher so wie "Pi" auf sich wirken lassen, mit einer Restportion Fragezeichensuppe, weil das so schön geheimnisvoll war/ist. Andererseits kann es natürlich auch sein, dass diese Einsprengsel von animalischen Opfermessen (Undertow), Mafia-Drohungen (Aenima) und Alien-Paranoia (Lateralus) in Sachen Verstörungspotential ohnehin nicht mehr zu toppen (gewesen) sind, komme was wolle.
Nowe75
04.01.2009 - 01:32 Uhr
Das schwächste Album der Band, ohne wenn und aber!
Undertow 8/10
Aenima 13/10
Lateralus 9/10
10,000 days 7/10

Manus
04.01.2009 - 02:30 Uhr
Tabla-Tool waren schon bei "Disposition" nicht so meins

Disposition kann einiges und ist imho viel toller!!

Mein Senf:
Undertow 7/10
Aenima 9/10
Lateralus 10/10
10,000 Days 7/10
dumbsick
04.01.2009 - 12:15 Uhr
finde 10000 days auch nicht soo toll. ich kann mit diesen langen zwischenstücken nichts anfangen, atmosphäre hin oder her, aber viginti tres finde ich z.b. total überflüssig
embele
04.01.2009 - 14:12 Uhr
Das muß ich auch entschieden bestätigen ! "Viginti Tres" hätten sie sich echt sparen können... nur damit die CD über 70 Minuten lang ist ???
Greylight
04.01.2009 - 16:58 Uhr
9/10

Nach anfänglicher Enttäuschung aufgrund astrononomischer Erwartungen, ist es gewachsen und hat für mich seither nichts von seinem Reiz verloren. Und da sind viele Momente und Höhepunkte, die genialer nicht sein könnten. Außerdem kein einziger schwacher Song. Im Gegensatz zur Lateralus kochen die nicht mehr ganz so jungen Männer hier halt wieder mit Wasser, das aber außerordentlich gut. Man kann froh sein, wenn sie nochmal ein ähnlich tolles Album zustande bringen.


@MACHINA

Also wirklich, welche Songs auf dieser Welt haben überhaupt die 10/10 verdient, wenn nicht "10000 Days" (Wings Part 2) und "Rosetta Stoned"? Und an "Right in Two" sind das Beste die Strophen ("angels on the sideline..."). Den Ausbruch halte ich auch für eher mittelmäßig. Sowas haben sie schon spannender hinbekommen.
Requiem
04.01.2009 - 17:42 Uhr
Das Album ist ganz ok, hat vieleicht etwas zu viele Längen, vieleicht nicht mehr die originelsten Songideen und ist weniger wahnwitzig als noch Lateralus über weite Strecken, aber dennoch ein wirklich gutes Album. Habe aber beide noch nicht "totgehört". Mein Lieblingslied ist hier "The Pot". Trotz, für Toolverhältnisse, relativ simplem Songaufbau hat es alles was ich mir verspreche, einen sehr starken Gesangsauftritt von Keenan, starke Bass- und Gitarrenarbeit, eine gewisse Vertracktheit und eine stark und nachhaltig vertonte Wut. Groove ohne Ende. Steckt so viel Scheisse die man in Heavydiskos vorgesetzt bekommt meilenweit in den Schatten, das ist immer wieder eine Wohltat. Wird mir nie langweilig. Meine Höchstnote auf dem Album.
The MACHINA of God
04.01.2009 - 17:49 Uhr
Trotz, für Toolverhältnisse, relativ simplem Songaufbau hat es alles was ich mir verspreche, einen sehr starken Gesangsauftritt von Keenan, starke Bass- und Gitarrenarbeit, eine gewisse Vertracktheit und eine stark und nachhaltig vertonte Wut. Groove ohne Ende

Jepp. "The pot" ist grad durch seine Straightheit (für Tool-Verhältnisse) so gut.
Greylight
04.01.2009 - 19:22 Uhr
Groove ohne Ende.

Der (meist äußerst komplexe, aber immer vorhandene) Groove ist sowieso etwas, was Tool so groß macht. Daran zeigt sich evtl. warum sie schon Meshuggah als Einfluss genannt haben.
90ty
04.01.2009 - 19:58 Uhr
Steht nicht vor allem Danny Carey auf solchen Kram? Meshuggah, Mastodon usw...
keenan
08.02.2009 - 11:20 Uhr
http://www.fourtheye.net/2009/02/the-pot-video-coming-soon/
sKid
08.02.2009 - 20:20 Uhr
Find Tool geil, hoffe aber derzeit auf ein 2. Puscifer-Erlebnis.
Heini, der denkt, seine Meinung interessiert irgendwen
05.05.2009 - 00:08 Uhr
Habe vorhin meine "Notizen" zu diesem Album wiedergefunden und denke jetzt, meine Meinung interessiert irgendwen.

VICARIOUS. Nanu? Das ist doch "Schism"! Naja, nicht ganz, aber das Intro des Openers erinnert schon sehr an den Mittelteil des wohl bekanntesten Tool-Songs. Allerdings nicht lange, danach bricht ein Gewitter von Bass, Gitarre und Schlagzeug los, dass man sich erstmal orientieren muss.
Wo bin ich? Was ist das? Und warum ist das so genial?!
Wenn dann Maynard einsetzt und mit gepresster Stimme "I own a TV, 'cause tragedy thrills me" singt, ist man vollends im Bann von Tool. Bei jeder anderen Band würde man den Text vielleicht ganz lustig finden und als Ironie abtun. Nicht so bei Tool. Natürlich ist es ironisch gemeint, aber man wird von Text regelrecht angesteckt, versetzt sich in die Perspektive eines sensationsgeilen, gewaltfanatischen Fernsehzuschauer, sieht was er sieht, fühlt was er fühlt... es ist einfach unbeschreiblich, man kommt von diesem Song nicht mehr los.

JAMBI. Ein Maschinengewehr. Ein Maschinengewehr, und zwar mit einem gehörigen Wackelkontakt. Das denkt man, wenn man die ersten Takte von "Jambi" hört. Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug spielen völlig aneinander vorbei, bilden dabei aber trotzdem eine Einheit, wie vier Naturgewalten, die nicht ohneeinander existieren können, sich aber gleichzeitig abstoßen und nicht zueinander passen. Irgendwann kommt allerdings ein Punkt, wo alles passt, und dann geht es erst richtig los.
Bis zur vierten Minute steigert sich dieser Song unaufhörlich, dann. MOSHPART! Es folgt das irrste Solo, das ich jemals gehört habe. Kein Gitarrensolo, kein Basssolo, kein Schlagzeugsolo, sondern ein Stimmsolo! Das, was Maynard mit seinem Vocoder fabriziert, klingt nach gequälten Schreien, gemischt mit Tiergeräuschen, man kann es nicht beschreiben, wie so oft bei Tool.
Nach einer kurzen Verschnaufpause fängt dieses unglaubliche Songmonster schon wieder an, sich ins Unermessliche zu steigern, und gerade als der Kopf des geneigten (im wahrsten Sinne des Wortes) Zuhörers zu explodieren droht, ist Stille. Absolute Stille.

WINGS FOR MARIE. Glockenklänge wehen von irgendwoher, ein Geräusch, das von einer Gitarre zu kommen scheint, blendet sich langsam selbst ein. Gitarrenklänge schweben durchs Universum wie ein überdimensionales Gummiband, das sich immer wieder ausdehnt und zurückzuckt. HALT! Ist das eine Stimme? Ja, das ist Maynard. Ganz anders als in den beiden Vorgängern. Ruhig. Beschwörend. Sanft, fast einschläfernd, aber die Bedrohung schwingt immer mit. Wann wird das schlafende Tier namens "Wings for Marie" aufwachen? Welches Chaos wird es verursachen?
4:12. Ein kurzes Hochschrecken, dann versinkt es wieder in seinen wirren Träumen. Der Himmel verdunkelt sich noch mehr. Difficult to see you in this light.
BUMM!
Ruhe.

10.000 DAYS. Es regnet. Ein Gewitter, wie es noch nie eins gegeben hat. Die Grenze zwischen Leben und Tod wird überschritten. Aber nur langsam. Ein wabernder Bass. Ab und zu ein Schlag. Wieder diese beschwörende Stimme. Leise Geräusche. Langsam baut sich der Song auf.
Wieder die Melodie aus dem Vorgängersong. Klingt anders, eindringlicher. Ein unglaublicher Spannungsaufbau, der sich zum ersten Mal nach fünfeinhalb Minuten etwas entlädt. Ein Solo. Wieder diese gequälten Schreie.
Es geht erst richtig los. Die Acht-Minuten-Marke ist überschritten, erst jetzt erreicht der Song eine Art Höhepunkt. Bein neun Minuten noch einer, tausendmal stärker als der letzte. Dann klingt der Song langsam aus. It's time for us to bring you home.

THE POT. Ein relativ eingängiger Song. Trotzdem genial, zum Beispiel das Bassspiel am Anfang. Wütend fragt Maynard hier: Who are you to raise your finger?! You mustabeen... HIIIGHH!!! HIIIGHH!!! Ja, ich bin high. Von dieser Musik. Ich könnte jetzt die unglaublichen Wendungen beschreiben, die Aus- und Einbrüche, aber das würde zuviel Zeit brauchen, und außerdem könnte ich dem mit Worten sowieso nicht gerecht werden.

LIPAN CONJURING. Ein kurzes Zwischenstück mit indianischen Gesängen.

LOST KEYS (BLAME HOFMANN). Ein Ton. Ein einziger, langgezogener Ton, gelegentlich unterlegt mit Bass- und Gitarrenschnipseln, aber nie unterbrochen. Immer weiter frisst sich der Ton rücksichtslos in die Eingeweide. Mal etwas höher, mal etwas tiefer. Mal geradlinig, mal zitternd, zappelnd. Ein Gespräch zwischen Arzt und Krankenschwester.
What's happened?
Tell me everything.
Aber gerne.

ROSETTA STONED. Fade-in. Ein brutaler, immer wiederkehrender Rhytmus. Dam-da-dam, da-da-da-da-da. Dam-da-dam, da-da-da-da-da. Eine Stimme, die nicht von einem Menschen kommen kann. Wirres Zeug scheint sie zu erzählen. Immer noch dieser Rhytmus, der alles niederwalzt.
Plötzlich... ist das eine Melodie? Ja, und was für eine! Wieder eine dieser unglaublichen Steigerungen, für die ich Tool so liebe. Einen ganzen Roman könnte man über diesen Song schreiben. GOD DAMN. SHIT THE BED.
Das sitzt.

INTENSION. Leise Geräusche. Wind im Hintergrund. Ab und zu ein herüberwehender Synthesizerton. Tribal-Percussions. Entspannt. Dieses Lied fühlt sich blaulila an. Man liegt auf Asphalt, mitten zwischen Millionen von Glasscherben, entstanden durch das Ende des vorherigen Songs. Man friert. Aber es ist einem auch warm. Erschöpft holt man Luft, immer auf ein Ereignis gefasst, aber es passiert nichts. Absolut nichts. Nur Tool haben die Fähigkeit, ein Lied, in dem fast acht Minuten lang überhaupt nichts passiert, so spannend zu halten. Über die ganze Spielzeit.
Move by will alone. Aber gerne, der Körper ist schon zerschlagen. Man schwebt zum Ausgang. Oder Eingang, das ist Ansichtssache.
Ein Unwetter bahnt sich an.

RIGHT IN TWO. Noch klingt die Gitarre beruhigend. Leiser Gesang, wieder die Tribal-Drums. Eine Steigerung. Mal wieder. Wieder besser als alle davor. Als die Spannung nicht mehr auszuhalten scheint, bricht alles in sich zusammen. Keine Spannungskurve, gar nichts mehr. Jedenfalls eine Minute lang nicht mehr, dann erschient am Horizont ein kleiner, dunkler Punkt. Noch sieht er harmlos aus, aber er kommt näher. Es ist ein Sturm. Ein Sturm von nie gekannten Ausmaßen. Die Windböen kommen von allen Seiten. Hagelkörner, groß wie Autos, bohren sich in die dampfende Erde. Wenn man den Rhytmus nicht gewohnt ist, erschrickt ma mindestens einmal pro Sekunde. Es scheint unregelmäßig zu sein, aber Tool haben alles fest im Griff. Zerquetschen den Hörer förmlich. Bringen ihn aber nicht bis ganz ans Ende. Es hört auf, der Sturm zieht sich zurück. Right in two. Ja, man ist gespalten. Mitten durch, ein Riss, der nie mehr verheilen wird.

VIGINTI TRES. U-Bahn-Schacht.

The End.
The MACHINA of God
05.05.2009 - 01:16 Uhr
:)


Confusius
05.05.2009 - 01:36 Uhr
Notizen wiedergefunden?
An dem langen Sermon hast Du doch seit 2006 ununterbrochen geschrieben.
Habe es nicht geschafft, dieses Blabla von Anfang bis Ende zu lesen. Geht allen anderen vermutlich ebenso.
Tipp: Such' Dir eine Freundin, einen Hund oder ein Hobby. Gute Nacht.
@Heini
05.05.2009 - 08:22 Uhr
Endlich bringt es mal jemand auf den Punkt.
Tim
05.05.2009 - 08:37 Uhr
@Confusius: Idiot!

@Heine: Toll geschrieben, an einigen Stellen wurde ich an meine ersten Reaktionen erinnert.
Zickenpeter
30.05.2009 - 23:32 Uhr
Lateralus ist das beste Album von Tool.

10,000 Days ist nicht so gut.
unwissender
21.07.2009 - 12:16 Uhr
warum wird die 10 000 days eigentlich immer mit 10k abgekürzt? wofür soll das k denn stehen?
wissender
21.07.2009 - 12:19 Uhr
k steht für kilo = faktor 1000
keenan
12.11.2009 - 11:19 Uhr
1. vicarious 11/10
2. jambi 10/10
3./4. wings for marie/10 000days 11/10
5. the pot 9,5/10
6. lipan conjuring -/10
7./8. lost keys/rosetta stoned 11/10
9. intension 9/10
10. right in two 11/10
11. viginti tres -/10

12.11.2009 - 13:21 Uhr
interessant. das mit den 11/10en.

in wahrheit:

Vicarious 7/10
Jambi 5/10 (langweiligster Hard Rock zu Beginn, der "Shine On" part ist dafür gut)
Wings/10,000 Days 7/10
The Pot 7/10
Lipan ConjuringRosetta Stoned 8/10
Intension/Right in Two 9/10

kein Vergleich zu Lateralus

12.11.2009 - 13:22 Uhr
sollte heißen Lipan Conjuring-Rosetta Stoned...
keenan
12.11.2009 - 14:53 Uhr
@ der nicht sagen will wie er heißt

jedem natürlich seine meinung, aber jambi anfang langweilig? wohl mit der beste von tool überhaupt!

und doch natürlich kann man es mit der lateralus vergleichen. beide gleich gut ;-)

auf der 10 000 days die mit abstand beste arbeit von justin, auch die drums von carey sind mindestens gleich genial!

maynard bricht zwar gesanglich nicht mehr so brachial aus wie auf den vorgängern ist hier aber deutlich emotionaler.
cds23
12.11.2009 - 15:31 Uhr
17/10

NIcht ganz so genial böse wie Lateralus (19/10), aber Maynard musste ja so einiges verarbeiten... aiaiai, das ist schon ein wenig... na ja.

12.11.2009 - 17:35 Uhr
umblätter
caballero
18.06.2010 - 12:44 Uhr
tool bestenliste


1.lateralus 10/10
2.aenima 10/10
3.10000 days 9/10
4.undertow/opiate nöööh,will ich nicht!
the chosen one
09.05.2011 - 12:23 Uhr
Rosetta Stone ist ein PC-Lernprogramm für Fremdsprachen

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,761364,00.html

so, wusste ich bisher nicht.
Achim
28.07.2011 - 20:04 Uhr
Warum hat dieses Meisterwerk hier nur 9/10 bekommen?
Shyntaru
28.07.2011 - 20:20 Uhr
Weil es nicht mehr verdient!
Lateralus war Gott, Aenima sein kleiner Bote und 10000 Days das Bodenpersonal, so einfach ist das :)
The MACHINA of God
28.07.2011 - 21:07 Uhr
Hör in letzter Zeit am häufigsten und muss sagen: zur Zeit finde ich es am besten von den dreien. Besonders die Produktion. ABer auch sonst.
Watchful_Eye
28.07.2011 - 22:26 Uhr
Die Produktion vielleicht.

Aber ansonsten finde ich die anderen Alben vom Songwriting her kompakter und von der Gesamtatmosphäre her "runder".

Trotzdem würde ich gerade auf Songs wie "Jambi" oder den Titeltrack natürlich niemals verzichten wollen.

Generell hab ich aber sämtliche Tool-Alben mehr totgenudelt als sämtliche Alben anderer Bands. Die müssen dringend mal was neues bringen! ;-)
Greylight
29.07.2011 - 01:22 Uhr
Keine Ahnung, kann mich da inzwischen auch nicht mehr dazu äußern. Lateralus ist wohl am stringentesten. Also da tauchen am meisten Enten in Strings auf, will ich damit sagen. Selbst mit die genialsten Alben der Menschheitsgeschichte kann man für alle Ewigkeit hören. Sollen mal ein neues Album bringen und gut ist. Ansonsten ist Lateralus sicherlich das bedeutendste Werk. Die machen das Gleiche was Thomas D. macht sozusagen im Metalbereich. Es klingt halt nur besser.
Demon Cleaner
29.07.2011 - 09:41 Uhr
@Greylight:
Voll gewesen? :-)

Die Produktion von der "Lateralus" finde ich am besten. Ein derartiges Gewitter ("Ticks & Leeches"!) habe ich davor und danach nie wieder gehört.
Generell haben Tool von der Produktion her aber einen hohen Standard.

Die "10,000 Days" ist für mich so auf einer Stufe mit der "Ænima". Besonders der "Wings"-Zweiteiler und das Doppel "Lost Keys" und "Rosetta Stoned" sind absolut göttlich.
CerfectPircle
02.08.2011 - 20:32 Uhr
Das neue Tool Album erscheint erst 2012 und wird "Overtow" heißen.
Greylight
02.08.2011 - 21:52 Uhr
Voll gewesen? :-)

Ja, ich glaub, man kann das nicht nur zwischen den Zeilen rauslesen. ;-) Selbst wenn ich dann dennoch meistens wenig Schreibfehler fabriziere.
Greylight
02.08.2011 - 22:26 Uhr
Ich betrink mich aber natürlich nur mit dem Wein von Maynard James Keenen. Alles andere entspricht nicht meinen Anforderungen.
größenwahnsinniger tool-armist
04.10.2011 - 19:57 Uhr
"you are the chosen one, the one who will deliver the message..."

ich bilde mir da jedes mal ein, dass maynard zu mir spricht, das pusht mich ungemein...
Das ultimate Tool-Best of-Album!
04.10.2011 - 20:04 Uhr
Tool - Faaip de Oiaad

01 Wings for Marie
02 10,000 Days
03 Eon Blue Apocalypse
04 The Patient
05 Parabol
06 Parabola
07 Message to Harry Manback
08 Schism
09 Lateralus
10 Faaip de Oiad
11 Third Eye

Eigentlich würde ich gerne noch St.inkfist mitreinnehmen, aber ich finde, das Album hat so einen sehr guten Fluss, der durch das Lied zerstört werden würde. Ich mag die Interludes.

PS: Ich bin homosex.uell/sch.wul/Bon Iver
@grössenwahnsinniger
04.10.2011 - 20:05 Uhr
was sagt er denn so?
größenwahnsinniger tool-armist
04.10.2011 - 20:07 Uhr
er sagt:

I'm the Chosen One! They chose me! And I didn't even graduate from fucking high school!

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