Wearemarvin - Don't panic
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OliverDing Plattentests.de-Mitarbeiter Postings: 118 Registriert seit 13.06.2013 |
29.07.2026 - 15:41 Uhr - Newsbeitrag
Artist: wearemarvinTitel: Don’t Panic VÖ: 14.08.2026 Label: La Pochette Surprise Vertrieb: OPEN / The Orchard In Zeiten von „Instant Gratification“ und jederzeit niederschwellig verfügbarer Recording-Tools für Musik ist es scheinbar ein Kinderspiel, seine Songs aufzunehmen, ohne Label in digitale Streamingdienste einzuspielen und mit ein paar witzigen Social Media Ideen als PR-Strategie im Handumdrehen eine Karriere in Gang zu setzen. Scheinbar. Denn was man dabei nur allzu gern übersieht, ist, dass der Menschentypus Musikschaffende/r eben nicht zuallererst in Marketing-Strategien denkt, sondern das Kreieren und Erschaffen von Musik vor allem dazu dient, sich die Welt mittels Songwriting begreifbar zu machen, Gefühle ausdrücken zu können, über die man ohne Instrumentenbegleitung niemals reden würde und eben auch, um dem eigenen Dasein einen Sinn zu geben. Und dabei Karrieregedanken oft gar keine Rolle spielen, wenn das künstlerische Schaffen zunächst Erfüllung genug ist, man Gleichgesinnte trifft, mit ihnen gemeinsam Musik macht und sich das gute Gefühl einstellt, weniger allein dazustehen. Gerade in Zeiten von Superstardom auf der einen und Prekariat auf der anderen schwingt das Pendel eben nicht automatisch immer in die gewünschte Richtung, sondern wirft einem gern mal das ein oder andere Hindernis in den Weg. Bandmitglieder kommen und gehen, Freundschaften zerbrechen, neue entstehen – aber die eine Idee, eine Vision, setzt sich fest und bleibt bestehen – und es erfordert viel Langmut und Durchhaltevermögen, dranzubleiben, wenn die einfachere Lösung aufgeben wäre. So ungefähr gehen viele, wenn nicht die meisten Musik-Laufbahnen – und auch „Don’t Panic“ des Hamburger Quintetts wearemarvin hat eine ähnliche Geschichte vorzuweisen. Stolze 14 Jahre hat es gedauert, dieses Album fertigzustellen, das Songwriter und Gitarrist Sven Stellmach im Sommer 2012 begonnen hat zu schreiben – und sich dabei - zum Glück - von Widrigkeiten wie wechselnden Bandbesetzungen und mehreren Recording-Anläufen, nicht beirren ließ - bis die Magie dieser elf Songs endlich eingefangen war. Elf Songs, beeinflusst vom Spirit der New Yorker Indie-Rock Renaissance der frühen 2000er, die das Kunststück fertigbringen, Verzweiflung, Depressionen und Sinnfragen in lässige Slacker-Rock-Hymnen zu verwandeln. Elf Songs, die Mut machen, Rückschläge zu akzeptieren, wieder aufzustehen und einfach weiterzumachen, auch wenn scheinbar alles dagegen spricht, genau das zu tun. Unter diesen Voraussetzungen könnte der Albumtitel „Don’t Panic“ nicht treffender gewählt sein und entfaltet so geradezu mantra-artige Wirkung. |
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OliverDing Plattentests.de-Mitarbeiter Postings: 118 Registriert seit 13.06.2013 |
29.07.2026 - 15:56 Uhr - Newsbeitrag
Kurzinfo 14 Jahre hat es gedauert das Debütalbum „Don’t Panic“ fertig zu stellen. Vom ersten Songwriting, über wechselnde Mitglieder, über mehrere Anläufe fürs Recording, verstrich eine Menge Zeit für Sven Stellmach, der wearemarvin 2012 in seiner Wohnung gründete. Getrieben von Depressionen entstanden die 11 Songs, die auf „Don’t Panic“ zu hören sind. Dabei klingt das Album retro, fast nostalgisch aber überaus erfrischend und charmant. Es scheint so als wäre das Album ein bisschen aus der Zeit gefallen zu sein. Zitat “Eine Idee kann manchmal alles ändern. 2012 war ein unheimlich geiler Sommer, die Welt vermochte mal wieder unterzugehen, wie schon so oft prophezeit lol und die Depression hat mal wieder richtig rein gekickt. Was machst du? Rausgehen war nicht so die Option. Und dann war da diese eine Song Idee. Eigentlich perfekte Voraussetzungen ein Album zu schreiben. Also machte ich mich ran und schrieb einen Sommer lang. Am Ende des Tunnels standen dann das Album und der Titel “Don't Panic”, der für mich wie ein Mantra geworden war. Letztendlich hat mir das geholfen weiterzumachen und einen Sinn zu sehen, der lange Zeit unsichtbar schien. Ich hoffe, dass dieses Album auch für andere ein kleines Licht in der Dunkelheit sein kann.” Bisher sind folgende Konzerte bestätigt: 24.10.2026 Magdeburg - TBA 12.12.2026 Hamburg - Komet Musik Bar Mehr Infos und Musik unter wearemarvin.bandcamp.com , https://www.instagram.com/wearemarvin/ und https://www.facebook.com/wearemarvin |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30942 Registriert seit 08.01.2012 |
10.08.2026 - 21:12 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.Meinungen? |
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OliverDing Plattentests.de-Mitarbeiter Postings: 118 Registriert seit 13.06.2013 |
11.08.2026 - 10:55 Uhr
Viel Spaß! |
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Unangemeldeter Postings: 2749 Registriert seit 15.06.2014 |
11.08.2026 - 11:14 Uhr
Der Song gefällt mir, aber das ist ja wirklich wie ein Cover ohne Original. Ein Strokes-Song, von anderen Leuten geschrieben und gespielt. |
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OliverDing Plattentests.de-Mitarbeiter Postings: 118 Registriert seit 13.06.2013 |
12.08.2026 - 15:15 Uhr
Aber für die, die das Autotune der Vorbilder nicht ertragen, eine gute Lösung. |
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Unangemeldeter Postings: 2749 Registriert seit 15.06.2014 |
12.08.2026 - 16:15 Uhr
Haha, ich hab ins neue Strokes-Album noch gar nicht reingehört und eben nur kurz in den Thread geschaut - da hab ich ja einiges an Drama verpasst! Aber in der Tat kann man sicher sagen dass hier glücklich wird wem die Strokes zu wenig strokesig sind inzwischen. |
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MickHead Postings: 14413 Registriert seit 21.01.2024 |
14.08.2026 - 10:32 Uhr
Jetzt komplett bei Bandcamp:https://wearemarvin.bandcamp.com/album/dont-panic Gaesteliste.de https://gaesteliste.de/2026/08/14/review/wearemarvin-dont-panic/ |
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