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doept
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Registriert seit 09.12.2018
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28.06.2026 - 20:46 Uhr
Wer sagt denn dass man bei der aktuellen Hitze nichts erreichen kann? Und ja, wird etwas nerdig jetzt ;-)
Ich finde die Band-Referenzen zu Rezensionen bei Plattentests sehr sinnvoll, da man einen schnellen Eindruck bekommt in welche Richtung das Album geht.
Das Problem: Immer 30-70 Referenzen durchzusehen macht keinen Spaß, und bei vielen Alben (vor allem wenn man den Künstler nicht kennt) schaut man gar nicht rein.
Das muss doch besser gehen - und da ich letztens beruflich eine ganz ähnliche Aufgabenstellung gesehen habe weiß ich jetzt: Geht besser. Viel besser!
Was habe ich gemacht:
Das ganze lies sich mit Microsoft PowerBi sehr gut umsetzen, hat mich etwa eine Stunde gekostet.
Per Webscraping die letzten ca. 500 Rezensionen runtergeladen: Künstler, Album, VÖ, Bewertung und dazu alle Referenzen (18 Tausend).
Eine Liste mit meinen Lieblingsbands (ca. 200) und deren Genre ergänzt.
Dann die Tabellen verknüpft, und die Referenzen auf Treffer bei meinen Favoriten untersucht.
Das Ergebnis: Wow!
Eine Liste mit allen Veröffentlichungen mit der Anzahl der Treffer, schön sortierbar nach Trefferzahl oder Veröffentlichungsdatum. Filterbar nach Genre oder einzelnen Bands (in den Referenzen) oder der Bewertung.
Dazu noch eine Auswertung in der man mehrere Referenzen filtern kann, also: Zeige mir Alben die als Referenz The Cure UND Deafheaven UND Alice in Chains haben (Auflösung: Warning - Rituals of Shame).
Natürlich war da etliches dabei dass ich schon hatte (weil ich die Bands halt kenne), aber ich habe innerhalb von einer Stunde mehr als 15 interessante Bands gefunden die ich jetzt mal näher anhören werde.
Bei Francis of Delirium z.B. habe ich sofort zugeschlagen und bin sehr begeistert von den beiden Alben, dort hatte ich 10 Treffer in den Referenzen aber hätte mir vermutlich nie die Rezension durchgelesen.
Weiss nicht ob es eine Option wäre sowas auf der Website zu implementieren - letztlich müsste man angemeldeten Nutzern ja nur die Möglichkeit geben ihre Lieblingsbands zu hinterlegen und gegen die Referenzen zu vergleichen.
Falls Interesse besteht kann ich auch mal schauen ob ich die Datei teilbar machen kann.
Ich werde sie jedenfalls in Zukunft viel nutzen! |
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Postings: 2534
Registriert seit 25.09.2014
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29.06.2026 - 02:29 Uhr
Sehr coole Idee! Das sollte doch auch als webapp relativ einfach realisierbar sein, oder? Bin da nicht versiert, aber Streamlit faellt mir als erstes ein, und mit ein bisschen VibeCoding duerfte das ja machbar sein. |
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Kontermutter
Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel)
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Registriert seit 04.03.2023
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29.06.2026 - 15:35 Uhr
Ich hätte neben einem Lob noch einen Vorschlag zur Vereinfachung:
Wenn man eine Band über die Suchleiste einfügt, dann erhält man einen eigenen Block, wo sie aus Referenz in Alben-Besprechungen auftaucht.
Wäre es somit nicht leichter, diese Blöcke der Interpreten-Seiten zu sammeln und dort die Mehrfachnennungen zu zählen? Das wäre m.A. ein schlankeres Datenmodell, weil auch Vieles, was definitiv nicht im eigenen Bereich liegt, direkt nicht berücksichtigt. |
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doept
Postings: 961
Registriert seit 09.12.2018
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30.06.2026 - 22:08 Uhr
Danke für die Rückmeldungen, ich bin kein Programmierer und komme eher von der Datenauswertung, daher kann ich zu Umsetzungen auf der Website nichts sagen.
Aber mittlerweile ist meine Erfahrung schon dass man solche Anwendungen auch auf Websites hinbekommt.
Kontermutter muss ich vielleicht etwas bremsen, da es auf Plattentests (zumindest für die Nutzer) keine Bandsichten gibt - wenn du nach Muse suchst bekommst du halt auch "Throwing Muse" und andere. Daher halt die ID der Rezension als Basis, die wurde bei 1 gestartet und einfach hochgezählt, das ist einfach auszuwerten.
Für mich funktioniert die Power Bi Lösung jedenfalls super, habe das mal anhand der aktuellsten Rezensionen aktualisiert und da waren wieder interesaante Treffer dabei. |
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Kontermutter
Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel)
Postings: 802
Registriert seit 04.03.2023
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30.06.2026 - 22:57 Uhr
Ja, das'n guter Punkt. Aber das ließe sich mit einem unique match wohl lösen oder mit einer Tag-Eingabe. Aber mutmaßlich hat Du Recht mit Deinem Ansatz, wenn man es für "Nicht nur sich selbst" denkt.
Beim Einbinden als Webservice sehe ich eher das Hindernis, dass die Kosten von einem lokalen Skript auf Deinem Rechner quasi egal und die RAM auf dem Hosting-Server, den der Webservice dann in Beschlag nehmen muss und entsprechend auch was kostet, halt nicht egal ist. Single-User vs. Multi-User ist halt ein Thema. ^^
Aber... So ein Service der das extrahiert, woanders rein kippt und dort seine Magic macht. Das sähe ich schon eher.
Vor allem die Ausbaustufe, aus den jeweiligen Anspieltipps der Alben dann Playlists zu bauen... ^^* |