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100 Alben der 60er für die Ewigkeit

User Beitrag

ijb

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26.05.2026 - 22:00 Uhr
wäre bei mir allerdings erst auf platz 5 oder 6 innerhalb ihrer 60er Alben. Geschmackssache.

bei mir wahrscheinlich auch

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

26.05.2026 - 22:02 Uhr
Ich konnte mich nach einiger Zeit mit Dylans Gesangsstil anfreunden.

Immerhin hat er ja doch auch recht unterschiedliche Phasen; der Gesang klingt schon innerhalb der frühen, mittleren und späten 60er-Alben sehr unterschiedlich.

kingsuede

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Registriert seit 15.05.2013

26.05.2026 - 22:34 Uhr
Dylan bei mir nur auf der 2.

dreckskerl

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26.05.2026 - 23:24 Uhr
Das Niveau der Nina Alben vom Debut an ist extrem hoch.
Die "Suzanne " Variante fällt schon auf- im positiven - ich mag den Song nicht so besonders und wurde zu Tode gecovert.

Zustimmung: Dylans Stimme klingt in den verschiedenen Phasen zeitlich, wie mindset und Produktion schon sehr unterschiedlich.

Extrem auffällig bei Nashville Skyline.

Dylan wird bei mir auch nicht die Eins bekommen...danach noch alles möglich und selbst bei seinen Alben an sich bin ich noch bei keiner entschiedenen Reihenfolge.

Aber sowohl Dylan als auch Beatles machen für mich die max 3 Alben Regel unmöglich, bzw wäre verzerrend.
Insgesamt finde ich es doch schwieriger als gedacht, mich allein auf eine Top Ten zu einigen, dauert noch.

Es ist schon ein sehr spannendes Jahrzehnt und nicht nur die "Klassiker", was ja auch schon viele sind.
Es kommt wie immer auf den persönlichen Geschmack an, wer mit "Retro Sound" und Soul, Blues, Jazz, Rock und Folk nicht soviel anfangen kann, kann mit den 60ern auch nicht so viel Freude haben. :-)

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

26.05.2026 - 23:33 Uhr
Extrem positiv Überrascht, da bislang nicht in meiner Sammlung und als ganzes mir so noch nicht bekannt:

Das Debut von Crosby, Stills & Nash und vor allem:

Die Byrds Alben zwischen 66 und 68: 5th Dimension/Younger Than Yesterday/The Notorious Byrd Brothers.
Ich hab von denen eine Compilation, aber nie genauer die Alben angehört. Donnerwetter, das ist zum Teil nicht weit weg von den Beatles, was Kreativität anbelangt.
Und so manches Gitarrensolo klingt nach Nels Cline.
Echt saustark, wer die Alben auch nicht kennt, unbedingt testen.

Shadow Talk

Postings: 530

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26.05.2026 - 23:50 Uhr
Vieles von der Insel, aber auch erstaunlich vieles aus L.A., genauer gesagt aus dem Laurel Canyon. Empfehle immer gerne das Buch „ Laurel Canyon - im legendären Tal des Rock `n`Roll“ von Michael Walker. Beach Boys, Byrds, Zappa, Buffalo Springfield, Joni Mitchell, John Mayall, CSNY, Mamas & Papas, aber auch einzelne Songs wie „Blue Jay Way“, geschrieben von diesem von diesem George aus Liverpool. Eine gute Lektüre für den Sommer.

Mann 50 Wampe

Postings: 4987

Registriert seit 28.08.2019

27.05.2026 - 06:35 Uhr
Stört dich sein Gesang? Wäre verständlich. Ich konnte mich nach einiger Zeit mit Dylans Gesangsstil anfreunden.

Ja auch das. Aber ich konnte mich irgendwie auch noch nie mit seinem Gesamtwerk anfreunden. Finde seine Musik völlig überschätzt.

carpi

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Registriert seit 26.06.2013

27.05.2026 - 12:11 Uhr
Derzeit bin ich bei einer Top 63, die aber bis August noch auf ca. 67-68 anwachsen dürfte.
29 verschiedene Interpreten. Vielleicht füge ich noch 2-3 Compilations von Songs hinzu, die alle in den 60ern veröffentlicht wurden. Hier wären z.B. The Chocolate Watchband und Cream mit dabei, von denen ich kein reguläres Album besitze.
Bei The Mamas and the Papas, Frank Sinatra, Serge Gainsbourg sind wahrscheinlich noch Tracks aus späteren Zeiten dabei. Mein einziges Bob Dylan Album ist auch eine Compilation, einige Songs gefallen mir durchaus, aber es hat nie so wirklich gefunkt, sodass ich nie das Bedürfnis hatte, mich intensiver mit ihm zu beschäftigen.
Dafür kam letzte Woche Simon and Garfunkel's Parsley, Sage, Rosemary and Thyme an - wirklich wieder ein gelungenes Werk, wenn auch nicht Topposition. Scarborough Fair / Canticle kannte ich natürlich schon, aber immer noch ein wunderbarer Track wie auch Cloudy, Homeward Bound oder For Emily whenever I will find her. Bookends wird natürlich auch dabei sein.
Bei der Beatles-Krone werde ich mich sehr wahrscheinlich für Sgt. Pepper's... entscheiden, nachdem ich es neulich mal wieder gehört habe, bei dem Poll zu den besten Alben aller Zeiten hatte ich noch Revolver vorne, aber die Dichte an grandiosen Songs ist hier enorm, z.B. die üblichen Verdächtigen: Lucy..., A Day in the Life, With a little help.., She's leaving home. Wie auf jedem Album gibts auch "schwächere" Tracks, aber von den nicht ganz so bekannten gibts auch Überwältigendes, z.B. fand ich immer Being For the Benefit of Mr. Kite!, Fixing a hole und Within you Without you großartig. Aber die anderen Alben, Revolver, Magical Mystery Tour, Abbey Road sind da natürlich nicht weit weg bzw. auch 10er Material.

Huhn vom Hof

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27.05.2026 - 12:20 Uhr
Meine Nummer 1 steht bereits fest (es ist nicht meine absolute Lieblingsband).
Freu mich schon jetzt auf die Präsentation.

Huhn vom Hof

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27.05.2026 - 13:33 Uhr
Magical Mystery Tour

Das einzige US-Album der Beatles, das ich kenne. "Blue Jay Way" ist einer ihrer besten Songs, schöne düstere Psychedelic.

rheiton

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28.05.2026 - 09:25 Uhr
Hier wird es wieder eine Liste mit Frauenanteil >90 % geben.

Enrico Palazzo

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28.05.2026 - 09:40 Uhr
Männerhasser? ;P

rheiton

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Registriert seit 26.03.2025

28.05.2026 - 09:43 Uhr
Nein! ;P

kingsuede

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Registriert seit 15.05.2013

28.05.2026 - 22:23 Uhr
Gibt es eine Datenbank, in der man nachschauen kann, wann ein Album exakt erstveröffentlicht worden ist?

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

28.05.2026 - 22:50 Uhr
@kingsuede

Ich schaue meistens zuerst auf https://www.allmusic.com/
Die sind vor allem für die "klassischen" Veröffentlichungen aus der altmodischen Tonträgerzeit sehr zuverlässig, auch stehen dort oft auch die "Recording Dates" (ist manchmal sehr spannend zu sehen, wie nah früher Recording Dates und Release Dates beieinander lagen, nicht wie heute, wo oft Alben sechs, neun oder zwölf Monate vor dem Veröffentlichungstermin angekündigt werden und entsprechen ewig lange fertig rumliegen) – allerdings liegt der Fokus bei allmusic erstmal auf Nordamerika.
Im Zweifelsfall ist Wikipedia (englische) Ausgabe auch sehr zuverlässig da.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

28.05.2026 - 22:57 Uhr
Aber sowohl Dylan als auch Beatles machen für mich die max 3 Alben Regel unmöglich, bzw wäre verzerrend.
Insgesamt finde ich es doch schwieriger als gedacht, mich allein auf eine Top Ten zu einigen, dauert noch.


Geht mir ganz genau so. Ich hab ein vages Gefühl für die oberen 20, aber das kann sich noch stark ändern.
Ich hab die letzten Tage mal wieder die 60er-Alben von Herbie Hancock und (angefangen) Miles Davis durchzuhören. Da hab ich jeweils auch erstmal fünf Alben dabei. Bei anderen Jazz-Klassikern sinds dann schon weniger.

Mann 50 Wampe

Postings: 4987

Registriert seit 28.08.2019

29.05.2026 - 06:18 Uhr
Gibt es eine Datenbank, in der man nachschauen kann, wann ein Album exakt erstveröffentlicht worden ist?

Discogs, man findet so ziemlich jeden Künstler mit allen Veröffentlichengen in chronologischer Reihenfolge.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

29.05.2026 - 09:18 Uhr
Discogs kann teils hilfreich sein, für einige sicherlich aber auch erschlagend, da dort das Ziel ist, ALLE Versionen von jeder Veröffentlichung zu listen.
Bei "Let it be" beispielsweise 800 verschiedene Versionen: https://www.discogs.com/de/master/24212-The-Beatles-Let-It-Be
Wenn man Glück hat, steht bei Alben (bei Klassikern wird man wahrscheinlich eher mehr Glück haben) eine gute Zusammenfassung der Aufnahme- und Veröffentlichungsdaten, aber die Übermenge an Daten und Versionen kann auch erschlagend sein.
Mein Tipp wäre daher, bei der Suche aufs dort sogenannte "Master Release" zu gehen.

Hierkannmanparken

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30.05.2026 - 21:35 Uhr
Nick Drake - Five Leaves Left ist schon echt gut, wenn auch etwas pompös

dreckskerl

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30.05.2026 - 22:38 Uhr
Pompös :-)...
Ich weiß was du meinst, für mich stimmt die Menge an Pompösität aber durchaus.

Dann ist dir "Bryter Later" zu pompös?

Hierkannmanparken

Postings: 3136

Registriert seit 22.10.2021

31.05.2026 - 10:56 Uhr
Aber auch nur im Vergleich zu Pink Moon. Ist jetzt für mich nicht "Disturbed covert Sound of Silence"-pompös. :D

Bryter Later kenn ich noch nicht so gut. Ich glaube, für den 70s-Poll hab ich mal kurz reingehört.

Das erinnert mich, dass du mir ja auch noch die British Folk-Doku empfohlen hast...

Gerade genieße ich das wunderschöne Gitarrengezupfe von Elizabeth Cotten. Take Me Back to Baltimore ist so ein kurzes schönes Instrumental. Übrigens die bisher am frühesten geborene Musikerin in meiner Liste, 1893.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

31.05.2026 - 12:52 Uhr
@HKMP
Ich denke Bryter Later ist insgesamt das beste Album, auch wenn ich letztes Jahr noch Pink Moon vorne hatte.
Five leaves left ist aber nicht weit dahinter.

Stimmt, Cotten auch eine Folklegende.
Aber auch in GB gab es in den 60ern Akustic Guitar Innovatoren, zum Beispiel Davy Graham.
Aber schau dir die Doku an, da erspar ich mir weitere Tipps, Teil 2 ist quasi komplett 60er.

Aber noch ein Hinweis auf einen amerikanischen Gitarrist und Singer Songwriter, der hier zwar schon erwähnt wurde, aber m.E. zu wenig bekannt:
Jackson C. Frank




Luc

Postings: 4834

Registriert seit 28.05.2015

31.05.2026 - 16:54 Uhr
Vor allem kann man dessen Diskographie recht schnell nachhören :-)
(Blues Runs The Game ist allerdings eines meiner absoluten Lieblingslieder)

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

31.05.2026 - 17:28 Uhr
Das ist wohl wahr.
Stimmt auch...

ganz aktuell steh ich auf ein Album von Sam Grassie "Where two hawks fly" wunderschöner (scotch) Folk

in dem Video spielt er wohl auf Jackson C. Franks Gitarre einige vom Album.

https://www.youtube.com/watch?v=LamnBfoqoHo

Blues run the game mit Sam Grassie und Josh Turner (amerikanischer Gitarrist, 2024 mit Partnerin als "The Bygones" in meinen Top Ten.

https://www.youtube.com/watch?v=02YdzDfjhBA

sooo schön.

Luc

Postings: 4834

Registriert seit 28.05.2015

31.05.2026 - 17:42 Uhr
Merci, ich hab es schon im anderen Thread gesehen und verfolgt

dreckskerl

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31.05.2026 - 19:05 Uhr
Und?

Im Songsthread schon das epische floydinspiring "Load me a Dime" angepriesen, hier dann das Album dazu
Boz Scaggs" s/t von 1969 mit der Muscle Shoals Band und Duane Allman, sehr stark auch neben dem Übertrack.

Neben Mickey Newbury - Looks Like Rain meine stärkste totale Neuentdeckung.

dreckskerl

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31.05.2026 - 19:33 Uhr
@Luc und alle Floyd Fans

Load me a dime ist schon deutlich eins der "Vorbilder" zu Shine on your crazy diamond, gibts da offizielle Meinungen zu, Dokus, Bücher?

dogs on tape

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Registriert seit 14.06.2013

31.05.2026 - 19:36 Uhr
Scott 1,2,3,4

Huhn vom Hof

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Registriert seit 14.06.2013

31.05.2026 - 19:53 Uhr
@dreckskerl
Da bin ich überfragt. Zumindest beim englischen Wiki zum Pink-Floyd-Song steht nichts von Boz Scaggs:

https://en.wikipedia.org/wiki/Shine_On_You_Crazy_Diamond

dreckskerl

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31.05.2026 - 19:58 Uhr
Nun die gesamte Dramaturgie (Hammond solo dann solo gitarre drüber und die Rhythmuswechsel, aöso ich bin sicher David und co kannten die Aufnahme sehr gut.

Aber stimmt außér bei reddit hab ich auch nicht viel gefunden...ich finde es aber schon auffällig.

Sneedlewoods

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01.06.2026 - 10:43 Uhr
Hatten wir die schon?
Yardbirds-Roger the Engineer

kingsuede

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01.06.2026 - 19:59 Uhr
Yardbirds, stimmt!

Huhn vom Hof

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Registriert seit 14.06.2013

06.06.2026 - 19:27 Uhr
Ich höre derzeit am liebsten Nina Simone. Die Dame hatte wirklich eine hinreißende Stimme! Und wie ich gerade herausfand, wurde sie im mMn sehr schönen US-Bundestaat North Carolina geboren.
https://en.wikipedia.org/wiki/Nina_Simone

Sneedlewoods

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07.06.2026 - 09:37 Uhr
Can-Monster Movie
Die beste "unverstandene" Band die fälschlicherweise oder weil es so einfach war, dem Krautrock zugerechnet wurde. Spätere Alben waren vielleicht "zugänglicher", aber mit dieses Album dokumentiert am besten die Frühphase der Band.

dreckskerl

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07.06.2026 - 11:02 Uhr
ja klar dokumentiert das Album die Frühphase, weil es eben die Frühphase war :-) und es ist ein Albumm was damals klang wie kein anderes weltweit, aber danach wurden sie noch deutlich besser- dennoch klar, es muss auf die Liste.

Sie gehören m.E. völlig zu recht zum Krautrock, wenn man es als hohes Gütesiegel definiert, was ich tue.


dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

07.06.2026 - 12:36 Uhr
Von den Yardbirds bin ich zu Jeff Becks Soloalbum "Beck-ola" mit Rod Stewart als lead vocal gekommen...recht geil.

Sneedlewoods

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07.06.2026 - 14:50 Uhr

Rod Stewart-An Old Raincoat Won't Ever Let You Down

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

07.06.2026 - 15:19 Uhr
Ja, das kam danach.
Superknapp, US in 1969, in Europe 1970, hatte ijb schon gedropt und in rym steht 1970.

Schönes Album, stimmt.

Kennt jemand Roger Chapman?

Die ersten beiden Family Alben von 68/69 sind auch ziemlich besonders.

MickHead

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Registriert seit 21.01.2024

07.06.2026 - 22:57 Uhr
Wurde die Psychedelic Soul Band "The Chambers Brothers" schon genannt?

Das Album "The Time Has Come" von 1967, mit dem Closer "Time Has Come Today" (11:06)

Playlist bei YouTube:

https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lipyr4lo4wahBA6ClkYbG7JYOjumMv9TY&si=7v7CrTWRbe_R1_bt

Sneedlewoods

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Registriert seit 07.05.2023

08.06.2026 - 09:26 Uhr
@MickHead
die waren in meiner gedanklichen Pipeline. Gehören auf alle Fälle in die Liste.
Der Godfather of British Blues darf natürlich auch nicht fehlen
John Mayall-Blues from Laurel Canyon

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 10:40 Uhr
Ja, das kam danach.
Superknapp, US in 1969, in Europe 1970, hatte ijb schon gedropt und in rym steht 1970.


Im Streitfall, gerade in solchen Fällen, würd ich eh dem Aufnahmedatum Vorrang geben, wenn ich die „beste Musik des Jahrzehnts" zusammenstelle.
Man könnte mit einigem Fug und Recht auch sagen, dass die „Sechziger“ musikalisch mit dem offiziellen Ende der Beatles und der Veröffentlichung von Let it be endeten.

rym kenn ich nicht wirklich, verstehe das auch eher als „rating“-Website. Als neutrales Nachschlageverzeichnis für Daten, Ausgaben und Detailinfos bevorzuge ich Discogs - da sieht man z.B. bei Rods Erstling, dass die Platte 1969 in Kanada, Frankreich, Australien, Neuseeland, USA und sogar Japan rauskam:
https://www.discogs.com/de/master/119946-Rod-Stewart-The-Rod-Stewart-Album

Entscheidend ist hier vermutlich nicht „Europa gegen Rest der Welt“, sondern Mercury/Fontana gegen Vertigo. Rod Stewart war von Mercury-A&R-Mann Lou Reizner für ein Soloalbum verpflichtet worden; nach Vertragsverzögerungen konnte er 1969 aufnehmen, und die US-Veröffentlichung lief zuerst über Mercury. Im UK wurde das Album dagegen in das junge Vertigo-Programm eingeordnet. Vertigo war 1969 gerade erst als progressives Philips/Phonogram-Imprint aufgebaut worden; die ersten Vertigo-Veröffentlichungen starteten im November 1969, und Rod Stewarts LP war dort als frühe Katalognummer VO4 Teil der Anfangsphase dieses neuen Labels.

Dass Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich oder Japan teils mit 1969 geführt werden, hängt sehr wahrscheinlich damit zusammen, dass dort nicht dieselbe britische Vertigo-Veröffentlichungslogik galt. Wenn irgendwo steht, das Album sei „in Europe“ erst 1970 erschienen, ist damit meistens nicht gemeint, dass in keinem europäischen Land 1969 eine Ausgabe existierte. Gemeint ist oft die reguläre britische beziehungsweise kontinentale Vertigo-Ausgabe oder eine später katalogisierte europäische Standardausgabe. Einzelne Länder, etwa Frankreich, konnten schon vorher Pressungen über Fontana oder Mercury bekommen.

_

Und Jeff Becks Alben aus den 60ern sind super, ja. :-)
Von den Yardbirds hab ich dummerweise wohl nie ein ganzes Album gehabt oder gehört.
Das Debüt von „Can-Monster“ fehlt mir peinlicherweise auch noch immer. Guter Anlass, diese Bildungslücke mal zu schließen.

Huhn vom Hof

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Registriert seit 14.06.2013

08.06.2026 - 11:00 Uhr
Und Jeff Becks Alben aus den 60ern sind super, ja.

Jeff Beck kenne ich bislang nur vom Namen. Welches Album eignet sich denn zum Einstieg?

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 11:07 Uhr
Da wir grad über die 60er kommunizieren, würd ich natürlich empfehlen, mit dem ersten, "Truth" einzusteigen.
https://www.allmusic.com/album/truth-mw0000262744
Der Nachfolger, "Beck-Ola", ist aber fast genauso gut.

Wenn du dann noch Bock hast, mal zu hören, wohin sich sein Stil später verändert hat, als er mit elektronischen Elementen einen ganz eigenen zeitgemäßen Sound weiterentwickelt hat, empfehle ich "You Had It Coming" (2001) und den Nachfolger "Jeff" (2003). Da geht's auch spannend zur Sache.

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 11:08 Uhr
Despite being the premiere of heavy metal, Jeff Beck's Truth has never quite carried its reputation the way the early albums by Led Zeppelin did, or even Cream's two most popular LPs, mostly as a result of the erratic nature of the guitarist's subsequent work. Time has muted some of its daring, radical nature, elements of which were appropriated by practically every metal band (and most arena rock bands) that followed. Truth was almost as groundbreaking and influential a record as the first Beatles, Rolling Stones, or Who albums. Its attributes weren't all new -- Cream and Jimi Hendrix had been moving in similar directions -- but the combination was: the wailing, heart-stoppingly dramatic vocalizing by Rod Stewart, the thunderous rhythm section of Ron Wood's bass and Mickey Waller's drums, and Beck's blistering lead guitar, which sounds like his amp is turned up to 13 and ready to short out.

Sneedlewoods

Postings: 1956

Registriert seit 07.05.2023

08.06.2026 - 11:27 Uhr
etwas off topic
Jeff Beck war kein Freund von Stillstand. Vom Jangle-Pop(Hi ho silver lining) über das kurzlebige Power Trio(Beck Bogert Appice), Jazz-Rock(hier die Zusammenarbeit mit Jan Hammer, am besten dokumentiert mit Jeff Beck with the Jan Hammer Group Live) bis zum abschließenden "18" Album, es gibt viel zu entdecken.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

08.06.2026 - 12:50 Uhr
@ijb

Du solltest dir unbedingt RYM anschauen.
Ich finde für Recherche zu bestimmten Künstlern, Zeiträumen oder Genres gibt es nichts besseres auch wegen der sehr logischen Gestaltung und klasse Suchfunktionen.

Die Angaben zu den Veröffentlichungsdaten sind auch in Details unter "Issues" zu finden, auch bei Stewart wird vermerkt dass das Album unter dem Namen "Rod Stewart Album" in den USA november 69 erschienen ist.

https://rateyourmusic.com/release/album/rod-stewart/an-old-raincoat-wont-ever-let-you-down/

Aus meiner Sicht ist RYM, Allmusic in allen Punkten überlegen. Schau es dir mal genau an.

Alleine die Charts vor allem in letzten 2 Jahrzehnten sind leicht "verzerrt" zu Gunsten von Nischengenres und deren Topalben, werden vielleicht hier aber auch einige anders sehen.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 13:32 Uhr
@ dreckskerl

Was für mich einen entscheidender Vorteil von AllMusicGuide gegenüber Seiten wie RateYourMusic darstellt, ist die Übersichtlichkeit und Klarheit.
Wenn ich das Werk von einem Musiker oder einer Band recherchieren möchte, finde ich die einordnenden "Biography"-Seiten bei AllMusic grundlegend wertvoll, dann die Verweise und Bezüge, die da schnell und einleuchtend sichtbar werden (z.B. "influenced by" / "influence on" / "similar albums", "related bands", "related albums"), die konkreten schnellen Links innerhalb der "Biographies" und vor allem auch im Rezensionstext.
Es gibt immer eine kuratierte Rezension, die eine klare Richtung zeigt und nicht wie bei RYM den Fokus auf "ich finde dies... mir gefällt dies und das nicht so ... ich würde/hätte/empfehle/bevorzuge usw. usf." legt. Mir hilft es viel mehr, eine klare journalistisch angelegte und einordnende Albumbesprechung zu haben, die bei Bedarf um irgendwelche "reader reviews" kontrastiert wird, als wie bei RYM einen riesigen Berg an Geschmacks- und Vorliebens-Beschreibungen serviert zu bekommen, die ich mir nie alle durchlesen will und wo ich erstmal durchsuchen muss, was die fundierteren Beiträge sind – bei Jeff Becks "Truth" sind es z.B. geschlagene 113 Reviews, und da will ich nicht ewig rumsuchen und lang überlegen, was von dieser demokratischen Review-Fülle jetzt Hand und Fuß hat und was eher Blabla ist ... wenn ich einfach mal einen Einstieg oder eine Einordnung brauche.

Außerdem finde ich diese zunehmend beliebten, auf Durchschnitts-Sternchenwertungen basierenden Ratings auf Webseites meist doch ziemlich nichtssagend. Das ist ein bisschen wie bei den Oscars oder Deutschen Filmpreisen – die Quersumme von sehr vielen Mit-Abstimmenden sagt letztlich einfach wenig bis gar nichts aus, hat keine Haltung oder Position...
Wenn jetzt gerade mal bei Jeff Beck die ersten vier Alben alle irgendwo bei 3.5 landen, "Blow by Blow" dann bei 3.75 und "You had it coming" bei 3.37, dann ist das ziemlich unnütz, wenn ich mehr über Jeff Beck und sein Werk erfahren will und wie man die Alben im Werk und darüber hinaus unf in der Zeit einordnet.
Diese Demokratisierung von Musikrezensionen und Ratings ist als ein Forum für Musikfans sicher nützlich, ist aber auch umso vager, je mehr Leute ihren Senf dazugeben; für das, was ich brauche, wenn ich Empfehlungen und Informationen und Einordnungen suche, bringt mir eine klare, ggf. auch streitbare Position weit mehr. Danach kann ich mir dann immer noch anhören, was der oder die oder jene an Senf ergänzen.

Ich finde auch die Genre-Übersichten und Empfehlungen bei AllMusic gar nicht dumm, auch wenn ich die selten nutze. Und für rein faktische Infos und Daten greife ich normalerweise immer zu Discogs.

Dennoch nehme ich deinen Anstoß mal mit und werde bei meinen nächsten Recherchen zu Alben mal parallel schauen, wie mir RYM ggf. weiterhilft.
Grad mal als Test "Blue Morpho" (Ed O'Brien) und "Spatial, No Problem." (Mouse on Mars & Lee Scratch Perry) geschaut, da das meine letzten geschätzten Neuerwerbungen sind. Da hilft mir 3.57 und 3.32 nicht viel weiter, und bei letzterem hat auch bisher niemand was dazu geschrieben. Heather Phares' 9/10-Rezension bei AllMusicGuide dagegen ist echt informativ und einladend: https://www.allmusic.com/album/spatial-no-problem-mw0004787969

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 13:36 Uhr
PS: noch ne Entdeckung via "Blue Morpho" bei RYM: Witzig, dass dort "Low" von David Bowie als das beste Album aus dem Genre "Ambient" ist – https://rateyourmusic.com/genre/ambient/

dreckskerl

Postings: 12182

Registriert seit 09.12.2014

08.06.2026 - 15:23 Uhr
Offenbar sehe ich das anders.

Nehmen wir doch Rod Stewart, da sagst du, es ist doch besser EINE kuratierte Rezension zu lesen...wenn ich dann aber doch sehr kurze Rezensionen vom selben Autor bekomme der den Stewart Alben 2-4 5 von 5 Sternen gibt ist meine Erkenntnis auch nicht die beste...in RYM sind es 3.41/3.63/3.67 mit verschiedenen Wertungen, aber die Durchschnitte passen in der Regel ziemlich zu meiner Bewertungswelt.

Bei RYM schreiben zu einem großén Teil seriöse Leser und die vorderen sind meist auch besonders gelungen...ich lese dann sowohl eine besonders hohe und eine etwas niedriger bewertete Rezi.
Wenn man öfter da ist, merkt man schon schnell ob Weiterlesen was bringt.

Ich benutze RYM auch nicht bei aktuellen Rezensionern, die finde ich woanders besser, wenn es aber um Jahre oder Jahrzehnte geht oder eben Genres,,,wobei man da auch mit der Suchfunktion erst vertraut werden muss und nicht jede Einordnung ist passgenau, dafür ist sie aber sehr differenziert.

Also ich bleibe bei RYM.

ijb

Postings: 8512

Registriert seit 30.12.2018

08.06.2026 - 17:10 Uhr
Für eine schnelle Recherche bzw. um erstmal einen guten Einstieg/Überblick zu finden, wenn ich mich erstmal z.B. von einem Interpreten chronologisch durchs Werk lesen will sind mir so kürzere Rezensionen wie die drei genannten der Rod-Stewart-Alben durchaus enorm hilfreich. Bei Rod Stewart bin ich zwar und auch mit konkret diesen Alben schon seit meiner Jugend sehr vertraut, aber mir hat das genannte Prinzip in vielen Fällen, wo das nicht der Fall war, sehr weitergeholfen.

Für ein tieferes Einsteigen gehe ich danach meist auch weiter zu anderen Seiten bzw. Quellen. Allerdings bin ich, wenn ich ein Werk von ner Band oder nem Künstler kaum oder lückenhaft kenne und da tiefer einsteigen will, seltenst mit Fan-Rezensionen oder gar so Massen-Durchschnitts-Ratings wie 3.41, 3.63 und 3.67 weitergekommen. Also wenn ich da grad mal auf die Komplett-Diskografie von Rod Stewart schaue, würden mir diese Rating wirklich wenig weiterhelfen, und ich merke sogar, wenn ich da die Tabelle von der chronologischen Anordnung zu Anordnung nach Durchschnittswertung ändere, dass ich die Reihenfolge sogar streckenweise abwegig und abstrus finde.
Das bestätigt jetzt zwar meine Vorbehalte gegen so Massen-Durchschnittsnoten, mein oben erwähntes Vorhaben, bei meinen nächsten Recherchen zu Alben/Artists mal parallel RYM zu nutzen und zu schauen, wie mir das ggf. weiterhilft, möchte ich deshalb dennoch nicht zurücknehmen.

Ich glaube schon, dass, wenn man sich mehr Zeit nehmen möchte, so ne Rezensionen-Fülle durchaus spannend ist und sogar anregend sein kann, und ich finde auch den Gedanken, erstmal eine der positiveren und eine der negativeren Besprechungen zu lesen, einen guten Gedanken – auch wenn ich, ganz ehrlich, mittlerweile zu der Faustregel gekommen bin, dass negative Besprechungen, besonders wenn sie mehr oder weniger stark geschmäcklerisch sind, eigentlich fast immer verzichtbar sind; viel nützlicher finde ich den Gedanken, dass ein "Advokat"/Fürsprecher eines (künstlerischen) Werks es im besten Fall anstreben sollte, dem Leser oder potenziellen Hörer verständlich zu machen, warum ein Werk/Album so - und nicht anders – geworden ist und meist mit gutem Grund.
Grade z.B. bei Bowie begegnet mir das sehr oft, dass dass die kritischen Besprechungen seiner Alben fast immer an der Musik und an Bowies Anspruch vorbeireden (sei es aus Ignoranz oder aus Unverständnis oder ganz banal aus Geschmacksgründen), wo es weitaus nützlicher wäre, nachvollziehbar zu machen, was die künstlerische Idee und/oder spezifische Ambition der Künstlers dabei war. Ich freue mich immer, wenn früher mal verschmähte Alben neue Fürsprecher finden, die sich die Mühe machen, die Sache mal anders aufzurollen. Vielleicht gibt es davon ja auch einige unter den RYM-Besprechungen? Ich werde mal Ausschau danach halten.

Also wenn ich auf sowas stoße wie Rod Stewart's debut solo album, An Old Raincoat Won't Ever Let You Down, was released in the US as simply The Rod Stewart Album, which already says a lot. This is really Rod Stewart by numbers – already. Maybe surprisingly many numbers are written by Mr. Stewart himself, but the album opens with "Street Fighting Man" and closes with "Dirty Old Town" – that is quite telling, again. I kind of like the version of the latter. The title track is also quite nice, and the classic version of "Handbags & Gladrags" is OK. Nothing on this album is bad, of course, but it just doesn't shine., dann finde ich, sowas kann man sich sparen, das hilft niemandem weiter, wirkt einfach faul, und wenn ich jetzt den entsprechenden Künstler bzw. das Album nicht kennen würde, ist sowas sehr schade.

Drunter schreibt jemand anderes - und das finde ich dann sehr ähnlich überzeugend wie die Besprechung bei AMG:
It takes balls to open your debut album with a cover of The Rolling Stones 'Street Fighting Man' but Rod Stewart and his accompanied band absolutely smash it. Gritty, sloppy and alive - just how I like my rock to be. I think I'll be saying this on each of Stewart's first four albums, but people have really forgotten how good he was. There is no messing about on An Old Raincoat Won't Ever Let You Down; he blends rock, blues and folk remarkably well and with a sense of experience. A blueprint for his later and likewise brilliant works: Raunchy and groovy on the rocking tracks, heartfelt and sensitive on the folky tracks and of course that distinctive smoky voice. Instrumentally you can hear that his band understands rock better than most bands. As sloppy as the arrangements might sound they do take care with the small details. The majority of the tracks, or at least the better ones are covers but they perform these with flair and punch. 'Handbags & Gladrags' is a classic; intricately flourished with piano and Stewart's performance is sincere and full of emotion. The opening song, much like the title track is a stomping catchy number that shows that he did have skill as a songwriter.
Album Rating: 84/100

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