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Armin
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18.03.2026 - 13:39 Uhr - Newsbeitrag
Drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung ihres wegweisenden Debütalbums feiern Placebo einen bedeutenden Meilenstein. Die legendäre Alternative-Rock-Band kündigt mit „Placebo RE:CREATED“ eine kraftvolle Neuinterpretation jenes Albums an, das sie 1996 erstmals der Welt vorstellte. Die Veröffentlichung ist für den 19. Juni 2026 geplant und erscheint über Elevator Lady Ltd in Zusammenarbeit mit AWAL.
Als das Debüt mitten in der Hochphase des Britpop erschien, standen Placebo im deutlichen Kontrast zum damaligen Zeitgeist. Während große Teile der britischen Gitarrenmusik von kumpelhafter Nostalgie und nationaler Selbstvergewisserung geprägt waren, setzten Placebo auf Provokation und Konfrontation. Themen wie Sexualität, Androgynität, Sucht und Entfremdung wurden mit einer Offenheit verhandelt, die im Mainstream-Rock jener Zeit kaum zu hören war. Damit etablierte sich die Band früh als eine der markantesten Stimmen ihrer Generation.
Dreißig Jahre später kehren Placebo mit „Placebo RE:CREATED“ zu diesem entscheidenden Album zurück, diesmal mit frischem Blick und gewachsener Erfahrung. Die neue Version enthält überarbeitete und erweiterte Fassungen aller zehn Songs des Originals sowie zwei Bonus-Songs aus der damaligen Veröffentlichung. Das Ergebnis spiegelt wider, wie sich diese Songs über Jahrzehnte hinweg auf der Bühne entwickelt haben, ohne den rohen Geist zu verlieren, der sie einst auszeichnete.
Zu den Stücken zählen auch die prägenden Singles „Nancy Boy“ und „36 Degrees“, Songs, die Placebos Ruf für kompromisslose Texte und einen genreübergreifenden Sound festigten. Die neuen Aufnahmen verstärken die Dringlichkeit und Haltung der Originale, während sie zugleich die künstlerische Entwicklung der Band seit ihrem Debüt hörbar machen.
Placebo:
„Wir betrachten diese Platte als eine Art Director’s Cut. Wir haben sie nicht komplett neu erschaffen. Stattdessen sind wir zu den ursprünglichen Masterbändern zurückgekehrt und haben dreißig Jahre Liveerfahrung mit diesen Songs wieder in die Aufnahmen einfließen lassen.
Für uns ging es darum, das Album endlich zu vollenden, es klanglich ins 21. Jahrhundert zu holen und gleichzeitig Integrität und Geist des Originals zu bewahren. Es geht nicht darum, es zu verbessern. Mit der Platte stimmt nichts nicht. Es geht darum, sie zu vervollständigen.
Als wir das erste Album aufnahmen, fehlten uns noch Erfahrung und Studiowissen, um das, was wir im Kopf hatten, vollständig umzusetzen. Über die Jahre haben die Songs auf der Bühne ein Eigenleben entwickelt. Sie sind gewachsen, haben sich verändert und sich auf gewisse Weise selbst vollendet.
Dieses Projekt ist eine Feier unseres Anfangs und zugleich ein Treffpunkt zwischen dem, was wir damals waren und dem, was wir heute sind. Eine Möglichkeit, diese Unschuld zu ehren und den Songs gleichzeitig die Größe, das Selbstvertrauen und die Energie zu geben, die unsere Band heute auszeichnen.“
Als Placebo 1996 erstmals auf der Bildfläche erschienen, stellte die Band mit ihrer Ästhetik und lyrischen Perspektive vieles infrage, was im britischen Rock als selbstverständlich galt. Ihre visuelle Identität, bewusst ambivalent, glamourös und konfrontativ, stellte tradierte Vorstellungen von Geschlecht und Männlichkeit auf den Kopf, zu einer Zeit, in der solche Themen im Mainstream kaum diskutiert wurden. Damit schufen Placebo Raum für eine andere Art alternativer Stimme, eine, die besonders bei jenen Resonanz fand, die sich außerhalb des kulturellen Mainstreams fühlten, und auf die sich bis heute viele ihrer Zeitgenossen beziehen.
Heute sind Debatten über Identität, Gender-Ausdruck und Individualität sichtbarer als je zuvor, gleichzeitig aber auch stärker umkämpft. Vor diesem Hintergrund wirkt die Entstehung von Placebos Debütalbum heute bemerkenswert aktuell. „Placebo RE:CREATED“ feiert nicht nur das Vermächtnis der ursprünglichen Platte, sondern unterstreicht auch ihre anhaltende kulturelle Bedeutung und macht deutlich, wie visionär das Album schon bei seiner Veröffentlichung war.
Neu erschaffen wurde das Album von Brian Molko und Rob Kirwan, die auf die originalen Masterbänder zurückgriffen. Den finalen Mix übernahm Adam Noble. Das Ergebnis ist eine Sammlung, die die Unmittelbarkeit und den Trotz des Originals bewahrt und den Sound gleichzeitig in neue klangliche Räume führt. Ein Spiegel sowohl der langen Beziehung der Band zu diesen Songs als auch ihrer fortwährenden künstlerischen Entwicklung.
Im Laufe des Jahres gehen Placebo zudem auf eine umfangreiche Arena-Tour durch Großbritannien und Europa, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Auf dem Programm stehen Songs aus den ersten beiden Alben „Placebo“ und „Without You I’m Nothing“, darunter auch Stücke, die seit über 20 Jahren nicht mehr live gespielt wurden. Die Tour startet in Portugal, führt quer durch Europa und endet schließlich im Vereinigten Königreich. Insgesamt stehen 36 Termine an, bei denen die Band vor Hunderttausenden Fans auftreten wird.
Bereits am 28. März werden Placebo außerdem auf Einladung von Robert Smith von The Cure gemeinsam mit ihren Freunden von Garbage bei der Konzertreihe Teenage Cancer Trust in der legendären Royal Albert Hall auftreten. Die jährlich stattfindende Serie zählt zu den renommiertesten Charity-Musikevents Großbritanniens und bringt große Künstler zusammen, um Spenden für junge Menschen zu sammeln, die an Krebs erkrankt sind. Tickets sind hier erhältlich: https://placebo.ffm.to/live
PLACEBO RE:CREATED TRACKLISTING
Come Home
Teenage Angst
Bionic
36 Degrees
Hang On To Your IQ
Nancy Boy
I Know
Bruise Pristine
Lady oft he Flowers
Shallow
Drowning By Numbers
H.K. Farewell
TOURDATEN
Im Rahmen der „Placebo 30th Anniversary Tour“ wird die Band im späten Herbst auch für Konzerte nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommen:
12.10. Leipzig – Quarterback Immobilien Arena
26.10. Hamburg – Barclays Arena
29.10. Frankfurt – Festhalle
02.11. Köln – Lanxess Arena
04.11. Zürich – Hallenstadion
09.11. München – Olympiahalle
10.11. Wien – Stadthalle
16.11. Berlin – Uber Arena
21.11. Stuttgart – Hans-Martin-Schleyer-Halle
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The Libertine
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Registriert seit 29.08.2022
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18.03.2026 - 14:27 Uhr
Ein Debütalbum neu aufnehmen?? Hallo?? Wer sagt es Ihnen?... |
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Francois
Postings: 1591
Registriert seit 26.11.2019
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18.03.2026 - 14:29 Uhr
"Placebo - Brian´s Version" |
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Stulle
Postings: 20
Registriert seit 12.01.2023
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18.03.2026 - 21:41 Uhr
Ach nöö! Warum machen die das kaputt? Jeder kann sich denken, was dabei rumkommt, nur der Brian halt nicht... |
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Affengitarre
User und News-Scout
Postings: 11875
Registriert seit 23.07.2014
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18.03.2026 - 21:51 Uhr
Das Debüt ist großartig wie es ist, hab da auch gar kein Interesse an einer Neuinterpretation. |
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Felix H
Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion
Postings: 11448
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18.03.2026 - 22:16 Uhr
Die Produktion ist etwas dünner als auf den Nachfolgern, aber irgendwas sagt mir im Bauchgefühl, dass diese Version keinesfalls besser wird. |
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Watchful_Eye
User
Postings: 3287
Registriert seit 13.06.2013
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18.03.2026 - 23:08 Uhr
Das Debüt ist mein klarer Favorit von Ihnen und das einzige aus ihrem Katalog, was ich auf die sprichwörtliche einsame Insel nehmen würde.
Insofern bin ich gespannt, aber habe auch ein bisschen Angst. ;) |
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Armin
Plattentests.de-Chef
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Registriert seit 08.01.2012
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27.03.2026 - 19:28 Uhr - Newsbeitrag
*** PLACEBO veröffentlichen neu interpretierte Version von „Bruise Pristine“ ***
*** Neues Album „PLACEBO RE:CREATED“ erscheint am 19. Juni ***
*** 30 JAHRE PLACEBO – ANNIVERSARY TOUR im Oktober & November
Heute veröffentlichen Placebo mit „Bruise Pristine (Re:Created Version)“ die erste Auskopplung aus ihrem kommenden Album „Placebo Re:Created“, das am 19. Juni 2026 über Elevator Lady Ltd via AWAL erscheint.
Die neue Version, basierend auf den Original-Tapes und von der Band selbst überarbeitet, haucht dem 30 Jahre alten Song neues Leben ein. Schwerer, dynamischer: „Bruise Pristine“ zeigt sich in einem völlig neuen Licht. Drei Jahrzehnte Live-Erfahrung haben ihre Spuren hinterlassen, hörbar in jeder Nuance dieser Neuinterpretation.
Als Placebo Mitte der 90er auf der Bildfläche erschienen, standen sie im krassen Gegensatz zur vorherrschenden Britpop-Euphorie. Während vielerorts nostalgischer Gitarrenpop dominierte, setzten sie auf Provokation statt Patriotismus. Themen wie Sexualität, Androgynität, Sucht und Entfremdung fanden bei ihnen einen Platz, roh, direkt und kompromisslos. Ein Statement, das sie zu einer der markantesten Stimmen ihrer Generation machte.
Zum neuen Album sagt die Band:
„Wir sehen dieses Album als eine Art Director’s Cut. Wir haben nichts neu erfunden, sondern sind zu den Original-Masterbändern zurückgekehrt und haben 30 Jahre Live-Erfahrung in die Songs einfließen lassen.
Es ging darum, das Album endlich zu vollenden, es klanglich ins 21. Jahrhundert zu holen, ohne seinen Geist zu verlieren. Nicht verbessern, sondern abschließen.
Damals fehlte uns noch die Erfahrung, um genau das umzusetzen, was wir im Kopf hatten. Über die Jahre sind die Songs gewachsen, haben sich entwickelt, sich gewissermaßen selbst vollendet.
Dieses Projekt ist eine Feier unserer Anfänge, ein Treffpunkt zwischen dem, was wir waren, und dem, was wir heute sind.“
Mit Placebo Re:Created blicken Placebo nicht nur zurück, sondern schlagen die Brücke in die Gegenwart. Und auch live wird gefeiert: Zum 30-jährigen Jubiläum geht die Band auf große UK- und Europa-Tour. Auf dem Programm stehen Songs aus ihren ersten beiden Alben, darunter auch Stücke, die seit über 20 Jahren nicht mehr live gespielt wurden.
Ein besonderes Highlight: Auf Einladung von Robert Smith treten Placebo dieses Wochenende beim renommierten Teenage Cancer Trust-Konzert im legendären Royal Albert Hall auf, gemeinsam mit ihren langjährigen Weggefährten Garbage.
36 Shows, hunderttausende Fans, ein Jubiläum, das größer kaum sein könnte.
Tourdaten:
12.10. Leipzig – Quarterback Immobilien Arena
26.10. Hamburg – Barclays Arena
29.10. Frankfurt – Festhalle
02.11. Köln – Lanxess Arena
04.11. Zürich – Hallenstadion
09.11. München – Olympiahalle
10.11. Wien – Stadthalle
16.11. Berlin – Uber Arena
21.11. Stuttgart – Hans-Martin-Schleyer-Halle
(Präsentiert von VISIONS; RADIO BOB, STAR FM, ROCKANTENNE)
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Ralph mit F
Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion (Ralf Hoff)
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27.03.2026 - 19:42 Uhr
Joa, knallt. Das "Encore, plus fort, encore" am Ende so weit vorn zu hören, ist sehr, sehr seltsam. |
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Affengitarre
User und News-Scout
Postings: 11875
Registriert seit 23.07.2014
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27.03.2026 - 19:52 Uhr
Jo, interessante neue Version, bisschen wie das Original auf Steroiden. Deutlich fetterer, mächtigerer Sound. Nicht schlecht, bin mal auf den Rest gespannt. |
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Affengitarre
User und News-Scout
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Registriert seit 23.07.2014
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27.03.2026 - 19:54 Uhr
Erinnert mich damit vom Ansatz ein wenig an die neue Version von „Origin of Synmetry“, bei welcher der Sound ebenfalls drückender wurde. |
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MickHead
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Registriert seit 21.01.2024
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03.05.2026 - 11:22 Uhr
2. Song "Lady Of The Flowers"
https://youtu.be/9Umei4U_9D8?si=RohgAbazrqmjc5ZV |
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Unangemeldeter
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Registriert seit 15.06.2014
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04.05.2026 - 14:02 Uhr
Es gibt eine neue Version von Origin of Symmetry? Das klingt doch schon im Original total fett?
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