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Placebo - Placebo RE:CREATED

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 30854

Registriert seit 08.01.2012

18.03.2026 - 13:39 Uhr - Newsbeitrag
Drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung ihres wegweisenden Debütalbums feiern Placebo einen bedeutenden Meilenstein. Die legendäre Alternative-Rock-Band kündigt mit „Placebo RE:CREATED“ eine kraftvolle Neuinterpretation jenes Albums an, das sie 1996 erstmals der Welt vorstellte. Die Veröffentlichung ist für den 19. Juni 2026 geplant und erscheint über Elevator Lady Ltd in Zusammenarbeit mit AWAL.


Als das Debüt mitten in der Hochphase des Britpop erschien, standen Placebo im deutlichen Kontrast zum damaligen Zeitgeist. Während große Teile der britischen Gitarrenmusik von kumpelhafter Nostalgie und nationaler Selbstvergewisserung geprägt waren, setzten Placebo auf Provokation und Konfrontation. Themen wie Sexualität, Androgynität, Sucht und Entfremdung wurden mit einer Offenheit verhandelt, die im Mainstream-Rock jener Zeit kaum zu hören war. Damit etablierte sich die Band früh als eine der markantesten Stimmen ihrer Generation.


Dreißig Jahre später kehren Placebo mit „Placebo RE:CREATED“ zu diesem entscheidenden Album zurück, diesmal mit frischem Blick und gewachsener Erfahrung. Die neue Version enthält überarbeitete und erweiterte Fassungen aller zehn Songs des Originals sowie zwei Bonus-Songs aus der damaligen Veröffentlichung. Das Ergebnis spiegelt wider, wie sich diese Songs über Jahrzehnte hinweg auf der Bühne entwickelt haben, ohne den rohen Geist zu verlieren, der sie einst auszeichnete.


Zu den Stücken zählen auch die prägenden Singles „Nancy Boy“ und „36 Degrees“, Songs, die Placebos Ruf für kompromisslose Texte und einen genreübergreifenden Sound festigten. Die neuen Aufnahmen verstärken die Dringlichkeit und Haltung der Originale, während sie zugleich die künstlerische Entwicklung der Band seit ihrem Debüt hörbar machen.


Placebo:
„Wir betrachten diese Platte als eine Art Director’s Cut. Wir haben sie nicht komplett neu erschaffen. Stattdessen sind wir zu den ursprünglichen Masterbändern zurückgekehrt und haben dreißig Jahre Liveerfahrung mit diesen Songs wieder in die Aufnahmen einfließen lassen.

Für uns ging es darum, das Album endlich zu vollenden, es klanglich ins 21. Jahrhundert zu holen und gleichzeitig Integrität und Geist des Originals zu bewahren. Es geht nicht darum, es zu verbessern. Mit der Platte stimmt nichts nicht. Es geht darum, sie zu vervollständigen.

Als wir das erste Album aufnahmen, fehlten uns noch Erfahrung und Studiowissen, um das, was wir im Kopf hatten, vollständig umzusetzen. Über die Jahre haben die Songs auf der Bühne ein Eigenleben entwickelt. Sie sind gewachsen, haben sich verändert und sich auf gewisse Weise selbst vollendet.

Dieses Projekt ist eine Feier unseres Anfangs und zugleich ein Treffpunkt zwischen dem, was wir damals waren und dem, was wir heute sind. Eine Möglichkeit, diese Unschuld zu ehren und den Songs gleichzeitig die Größe, das Selbstvertrauen und die Energie zu geben, die unsere Band heute auszeichnen.“



Als Placebo 1996 erstmals auf der Bildfläche erschienen, stellte die Band mit ihrer Ästhetik und lyrischen Perspektive vieles infrage, was im britischen Rock als selbstverständlich galt. Ihre visuelle Identität, bewusst ambivalent, glamourös und konfrontativ, stellte tradierte Vorstellungen von Geschlecht und Männlichkeit auf den Kopf, zu einer Zeit, in der solche Themen im Mainstream kaum diskutiert wurden. Damit schufen Placebo Raum für eine andere Art alternativer Stimme, eine, die besonders bei jenen Resonanz fand, die sich außerhalb des kulturellen Mainstreams fühlten, und auf die sich bis heute viele ihrer Zeitgenossen beziehen.


Heute sind Debatten über Identität, Gender-Ausdruck und Individualität sichtbarer als je zuvor, gleichzeitig aber auch stärker umkämpft. Vor diesem Hintergrund wirkt die Entstehung von Placebos Debütalbum heute bemerkenswert aktuell. „Placebo RE:CREATED“ feiert nicht nur das Vermächtnis der ursprünglichen Platte, sondern unterstreicht auch ihre anhaltende kulturelle Bedeutung und macht deutlich, wie visionär das Album schon bei seiner Veröffentlichung war.


Neu erschaffen wurde das Album von Brian Molko und Rob Kirwan, die auf die originalen Masterbänder zurückgriffen. Den finalen Mix übernahm Adam Noble. Das Ergebnis ist eine Sammlung, die die Unmittelbarkeit und den Trotz des Originals bewahrt und den Sound gleichzeitig in neue klangliche Räume führt. Ein Spiegel sowohl der langen Beziehung der Band zu diesen Songs als auch ihrer fortwährenden künstlerischen Entwicklung.


Im Laufe des Jahres gehen Placebo zudem auf eine umfangreiche Arena-Tour durch Großbritannien und Europa, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Auf dem Programm stehen Songs aus den ersten beiden Alben „Placebo“ und „Without You I’m Nothing“, darunter auch Stücke, die seit über 20 Jahren nicht mehr live gespielt wurden. Die Tour startet in Portugal, führt quer durch Europa und endet schließlich im Vereinigten Königreich. Insgesamt stehen 36 Termine an, bei denen die Band vor Hunderttausenden Fans auftreten wird.


Bereits am 28. März werden Placebo außerdem auf Einladung von Robert Smith von The Cure gemeinsam mit ihren Freunden von Garbage bei der Konzertreihe Teenage Cancer Trust in der legendären Royal Albert Hall auftreten. Die jährlich stattfindende Serie zählt zu den renommiertesten Charity-Musikevents Großbritanniens und bringt große Künstler zusammen, um Spenden für junge Menschen zu sammeln, die an Krebs erkrankt sind. Tickets sind hier erhältlich: https://placebo.ffm.to/live


PLACEBO RE:CREATED TRACKLISTING

Come Home
Teenage Angst
Bionic
36 Degrees
Hang On To Your IQ
Nancy Boy
I Know
Bruise Pristine
Lady oft he Flowers
Shallow
Drowning By Numbers
H.K. Farewell


TOURDATEN


Im Rahmen der „Placebo 30th Anniversary Tour“ wird die Band im späten Herbst auch für Konzerte nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommen:


12.10. Leipzig – Quarterback Immobilien Arena
26.10. Hamburg – Barclays Arena
29.10. Frankfurt – Festhalle
02.11. Köln – Lanxess Arena
04.11. Zürich – Hallenstadion
09.11. München – Olympiahalle
10.11. Wien – Stadthalle
16.11. Berlin – Uber Arena
21.11. Stuttgart – Hans-Martin-Schleyer-Halle

The Libertine

Postings: 471

Registriert seit 29.08.2022

18.03.2026 - 14:27 Uhr
Ein Debütalbum neu aufnehmen?? Hallo?? Wer sagt es Ihnen?...

Francois

Postings: 1650

Registriert seit 26.11.2019

18.03.2026 - 14:29 Uhr
"Placebo - Brian´s Version"

Stulle

Postings: 20

Registriert seit 12.01.2023

18.03.2026 - 21:41 Uhr
Ach nöö! Warum machen die das kaputt? Jeder kann sich denken, was dabei rumkommt, nur der Brian halt nicht...

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12101

Registriert seit 23.07.2014

18.03.2026 - 21:51 Uhr
Das Debüt ist großartig wie es ist, hab da auch gar kein Interesse an einer Neuinterpretation.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 11672

Registriert seit 26.02.2016

18.03.2026 - 22:16 Uhr
Die Produktion ist etwas dünner als auf den Nachfolgern, aber irgendwas sagt mir im Bauchgefühl, dass diese Version keinesfalls besser wird.

Watchful_Eye

User

Postings: 3309

Registriert seit 13.06.2013

18.03.2026 - 23:08 Uhr
Das Debüt ist mein klarer Favorit von Ihnen und das einzige aus ihrem Katalog, was ich auf die sprichwörtliche einsame Insel nehmen würde.

Insofern bin ich gespannt, aber habe auch ein bisschen Angst. ;)

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

27.03.2026 - 19:28 Uhr - Newsbeitrag
*** PLACEBO veröffentlichen neu interpretierte Version von „Bruise Pristine“ ***

*** Neues Album „PLACEBO RE:CREATED“ erscheint am 19. Juni ***



*** 30 JAHRE PLACEBO – ANNIVERSARY TOUR im Oktober & November
Heute veröffentlichen Placebo mit „Bruise Pristine (Re:Created Version)“ die erste Auskopplung aus ihrem kommenden Album „Placebo Re:Created“, das am 19. Juni 2026 über Elevator Lady Ltd via AWAL erscheint.

Die neue Version, basierend auf den Original-Tapes und von der Band selbst überarbeitet, haucht dem 30 Jahre alten Song neues Leben ein. Schwerer, dynamischer: „Bruise Pristine“ zeigt sich in einem völlig neuen Licht. Drei Jahrzehnte Live-Erfahrung haben ihre Spuren hinterlassen, hörbar in jeder Nuance dieser Neuinterpretation.

Als Placebo Mitte der 90er auf der Bildfläche erschienen, standen sie im krassen Gegensatz zur vorherrschenden Britpop-Euphorie. Während vielerorts nostalgischer Gitarrenpop dominierte, setzten sie auf Provokation statt Patriotismus. Themen wie Sexualität, Androgynität, Sucht und Entfremdung fanden bei ihnen einen Platz, roh, direkt und kompromisslos. Ein Statement, das sie zu einer der markantesten Stimmen ihrer Generation machte.

Zum neuen Album sagt die Band:

„Wir sehen dieses Album als eine Art Director’s Cut. Wir haben nichts neu erfunden, sondern sind zu den Original-Masterbändern zurückgekehrt und haben 30 Jahre Live-Erfahrung in die Songs einfließen lassen.

Es ging darum, das Album endlich zu vollenden, es klanglich ins 21. Jahrhundert zu holen, ohne seinen Geist zu verlieren. Nicht verbessern, sondern abschließen.

Damals fehlte uns noch die Erfahrung, um genau das umzusetzen, was wir im Kopf hatten. Über die Jahre sind die Songs gewachsen, haben sich entwickelt, sich gewissermaßen selbst vollendet.

Dieses Projekt ist eine Feier unserer Anfänge, ein Treffpunkt zwischen dem, was wir waren, und dem, was wir heute sind.“

Mit Placebo Re:Created blicken Placebo nicht nur zurück, sondern schlagen die Brücke in die Gegenwart. Und auch live wird gefeiert: Zum 30-jährigen Jubiläum geht die Band auf große UK- und Europa-Tour. Auf dem Programm stehen Songs aus ihren ersten beiden Alben, darunter auch Stücke, die seit über 20 Jahren nicht mehr live gespielt wurden.

Ein besonderes Highlight: Auf Einladung von Robert Smith treten Placebo dieses Wochenende beim renommierten Teenage Cancer Trust-Konzert im legendären Royal Albert Hall auf, gemeinsam mit ihren langjährigen Weggefährten Garbage.

36 Shows, hunderttausende Fans, ein Jubiläum, das größer kaum sein könnte.

Tourdaten:



12.10. Leipzig – Quarterback Immobilien Arena

26.10. Hamburg – Barclays Arena

29.10. Frankfurt – Festhalle

02.11. Köln – Lanxess Arena

04.11. Zürich – Hallenstadion

09.11. München – Olympiahalle

10.11. Wien – Stadthalle

16.11. Berlin – Uber Arena

21.11. Stuttgart – Hans-Martin-Schleyer-Halle

(Präsentiert von VISIONS; RADIO BOB, STAR FM, ROCKANTENNE)


Ralph mit F

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion (Ralf Hoff)

Postings: 899

Registriert seit 10.03.2021

27.03.2026 - 19:42 Uhr
Joa, knallt. Das "Encore, plus fort, encore" am Ende so weit vorn zu hören, ist sehr, sehr seltsam.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12101

Registriert seit 23.07.2014

27.03.2026 - 19:52 Uhr
Jo, interessante neue Version, bisschen wie das Original auf Steroiden. Deutlich fetterer, mächtigerer Sound. Nicht schlecht, bin mal auf den Rest gespannt.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12101

Registriert seit 23.07.2014

27.03.2026 - 19:54 Uhr
Erinnert mich damit vom Ansatz ein wenig an die neue Version von „Origin of Synmetry“, bei welcher der Sound ebenfalls drückender wurde.

MickHead

Postings: 13348

Registriert seit 21.01.2024

03.05.2026 - 11:22 Uhr
2. Song "Lady Of The Flowers"

https://youtu.be/9Umei4U_9D8?si=RohgAbazrqmjc5ZV

Unangemeldeter

Postings: 2692

Registriert seit 15.06.2014

04.05.2026 - 14:02 Uhr
Es gibt eine neue Version von Origin of Symmetry? Das klingt doch schon im Original total fett?

MickHead

Postings: 13348

Registriert seit 21.01.2024

19.06.2026 - 08:27 Uhr
Komplette Playlist bei YouTube:

https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nUmARBTeiA1TU3Bmo-hCUUhXSKoPgEmdU&si=Ebz9BXMiXsoxDz7y

Musikexpress 4.5/6

https://www.musikexpress.de/reviews/placebo-recreated-review/

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 30854

Registriert seit 08.01.2012

19.06.2026 - 11:26 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Watchful_Eye

User

Postings: 3309

Registriert seit 13.06.2013

19.06.2026 - 13:33 Uhr
Obwohl ich es erst vergleichsweise spät entdeckt habe, ist das Placebo-Debüt eines meiner Lieblings-Rockalben überhaupt. Ich finde es auch deutlich stärker als alle darauffolgenden Alben von Placebo,..

..oder genauer gesagt, es spielt in einer eigenen Liga. Es ist für mich zwar einerseits besser als die späteren Alben, aber vor allem ist es auch einfach anders. So wie ein Nebenprojekt der Band, was nur ein Album herausgebracht hat.

Meinem bisherigen Eindruck nach ist das Album eine erfolgreiche Variation, die für sich stehen kann, aber auch kein Homerun, der das Original quasi überflüssig macht. Interessant ist für mich, wie ich das Gefühl habe, dass das Original und die neue Version unterschiedliche Highlights haben. Da merkt man, welche Rolle Produktion spielt.

Obwohl das Original-Album schon keine auch nur ansatzweise schwachen Tracks hat, waren die Singles "36 Degrees" und insbesondere "Teenage Angst", den ich bestimmt über 100x gehört habe, die Highlights. In einem 90er-Song-Poll wäre "Teenage Angst" bei mir weit oben.

Gerade die beiden Songs kommen im neuen Mastering m.E. vergleichsweise unvorteilhaft weg. Der Gitarrensound war einfach so geil auf dem Debüt. Diese leichte Shoegaze-artige Note, dieses zerbrechliche. Placebo sind ja gerade nicht Bon Jovi. Wenn es eine Kindersendung gewesen wäre, wäre es "Doug", falls das noch jemand kennt.

Die neue Version dieser Songs ist mir zu breitwandig. Und, was mir bei "Teenage Angst" vor allem fehlt, ist der Bass. Der war mir gerade bei dem Song immer sehr wichtig. Ich hab selbst mal ein bisschen Bass gespielt und mag es nicht, wenn der Bass im Mix stiefmütterlich behandelt wird.

Besser wegkommen tun schonmal die breitwändigeren Rocker "Come Home", "Bruise Pristin" und nicht zuletzt "Nancy Boy". Zwar fehlt mir auch hier etwas das rauhe, aber die schiere hinzugewonnene Mächtigkeit der Gitarren macht hier schon viel Spaß.

Am meisten profitieren die atmosphärischeren "Deep Cuts". "I Know" und "Lady of the Flowers" funktionieren extrem gut in diesem Mix.

Insgesamt fühlt sich das Album jetzt konsistenter an als früher. Vielleicht liegt auch einfach an dem gleichmäßigeren Aufwand, die man in die Produktion gesteckt hat. Als junge Band der 90er wollte man vermutlich vor allem mit den Singles punkten und bei MTV etwas reißen. Jetzt konnte man sich in Ruhe um alle Songs gleichberechtigt kümmern.

Wie würde ich das nun bewerten?

Das Album als solches ist in beiden Versionen großartig. Wenn man allerdings bewertet, ob die neue Version "nötig war" und eine klare Verbesserung darstellt, muss ich - wie so oft bei solchen Reworks sagen - kommt drauf an.

Wo die neue Version auf jeden Fall besser klingen wird, sind Autoradios, billige JBL-Kopfhörer, Handylautsprecher usw. Aber einige Nuancen sind eben auch verloren gegangen.

OliverDing

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 68

Registriert seit 13.06.2013

19.06.2026 - 15:27 Uhr
"Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke."

Verschenkt. "Fragen Sie Ihre Ärztin, vernaschen Sie Ihren Arzt und futtern Sie die Apotheke leer" hätte besser zu Placebo 1996 gepasst. ;-)

Blanket_Skies

Postings: 700

Registriert seit 21.09.2013

20.06.2026 - 16:56 Uhr
Das erste Remaster, das mir gut gefällt. In Teilen dachte ich, dass das schon früher so klang (- tat es nicht), an anderen Stellen ist es mega, endlich mehr vom Schlagzeug zu hören. Bisher gefällt mir nur Nancy Boy auf dem Original besser vom Sound her, aber insgesamt ein überraschend sinnvoller Re-Release.

kingsuede

Postings: 5559

Registriert seit 15.05.2013

20.06.2026 - 17:38 Uhr
Das Ranking im Link aus der Rezension ist auch eher wild. Das Remaster geht durchaus in Ordnung, vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Placebo hin zu einer Blockbuster-/Breitwand-Band entwickelt hat. Die letzten Alben haben mir aber nicht mehr all zu viel gegeben. Mein Favorit bleibt weiterhin Black Market Music.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12101

Registriert seit 23.07.2014

20.06.2026 - 17:45 Uhr
Hier mal ein korrigiertes Ranking ;):

1. Without You I'm Nothing
2. Placebo
3. Sleeping with Ghosts
4. Black Market Music
5. Never Let Me Go
6. Meds
7. Loud Like Love
8. Battle for the Sun

Aber ja, die Reihenfolge von Molko ist echt schräg. Gerade das Unplugged auf 1? :D Ne, da passt gar nichts für mich.

kingsuede

Postings: 5559

Registriert seit 15.05.2013

20.06.2026 - 17:49 Uhr
1. Black Market Music
2. Sleeping With Ghosts
3. Without You I‘m Nothing
4. S/t
5. Meds
6. Never Let Me Go
7. Loud Like Love
8. Battle for the Sun

Bonzo

Postings: 4131

Registriert seit 13.06.2013

20.06.2026 - 18:18 Uhr
Erstaunlich wie frisch Molko und die Songs noch klingen. Da kriege ich vielleicht doch noch Bock auf ein routiniert runtergespieltes Set im Herbst.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37465

Registriert seit 07.06.2013

20.06.2026 - 20:18 Uhr
Bin mal gespannt, ob ich mir dem Album ünber die neue Version etwas mehr nähern kann. Obwohl ich seit 1998 Fan bin, hat das Debut bei mir nie so reingehauen (bis auf ein paar Songs). Mal schauen was die Version kann.

Schöne Rezension auch. Nur eins versteh ich nicht: Wieso Boomer-Publikum? Placebo dürften größtenteils Gen X und Millenials als Fans haben (und inzwischen paar Gen Z).

embele09

Postings: 283

Registriert seit 06.11.2024

20.06.2026 - 20:23 Uhr
Ich finde, die neue Re:created Variante sehr stark. Aus meiner Sicht profitieren die ohnehin schon guten Songs nun auch vom gut produzierten Sound. Daumen hoch.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37465

Registriert seit 07.06.2013

22.06.2026 - 13:44 Uhr
Bin richtig angetan. Mag den volleren Sound sehr. Wie schön die Gitarre hintenraus in “Bionic” ist.

Dumbsick

Postings: 563

Registriert seit 31.07.2017

22.06.2026 - 15:38 Uhr
finde auch die "neue" version von h.k. Farewell sehr schön. mein absoluter Liebling vom Debüt

Talibunny2

Postings: 902

Registriert seit 28.07.2025

22.06.2026 - 22:41 Uhr
https://superdeluxeedition.com/reviews/reviewed-placebo-recreated/

Dennis R.

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 43

Registriert seit 06.01.2025

23.06.2026 - 20:43 Uhr
Ich war bei der Ankündigung sehr skeptisch. Den Lo-Fi-Klang des Originals hatte ich immer als wichtigen Bestandteil empfunden.

Wäre "I know", dem imho durch das jetzt fehlende Didgeridoo viel von seiner Atmosphäre genommen wurde, zuerst ausgekoppelt worden, hätte ich das Album wohl gar nicht gehört. Aber ja, alle anderen Songs profitieren vom neuen Mix, haben erwartungsgemäß mehr Punch, aber (für mich) überraschenderweise auch mehr Atmosphäre. Der Unterschied bei "Bionic" oder auch "Lady of the flowers" ist enorm. Hervorragende Arbeit! Die dürfen sie auch gerne mit einer Neuauflage vom Nachfolger fortsetzen.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37465

Registriert seit 07.06.2013

23.06.2026 - 22:33 Uhr
Die dürfen sie auch gerne mit einer Neuauflage vom Nachfolger fortsetzen.

Hmm, weiss nicht. Bei dem hier, finde ich, hat man immer gehört, dass das Album durch "technische" Begrenzungen irgendwie nicht komplett realisiert ist.. bei "Without you I'm nothing" hört man schon ein deutlich vollkommeneres Album, meiner Meinung nach. Also von mir aus können sie machen, aber ich finde es nicht so nötig.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 12101

Registriert seit 23.07.2014

24.06.2026 - 16:31 Uhr
Immer schön, wenn man positiv überrascht wird. Ich habe rein gar nichts erwartet, aber das ist eine echt tolle alternative Version zum Original, die nochmal andere Akzente hervorhebt und so das Durchhören echt frisch macht. Schön!

oldschool

Postings: 1209

Registriert seit 27.04.2015

24.06.2026 - 17:05 Uhr
"Natürlich bedient das Album auch die Nostalgie eines Boomer-Publikums"
Denke eher GenX oder? Die Boomer waren damals schon etwas zu alt. Diemeisten Leute die das damals toll fanden waren Anfang 20.

Aber ja, das Album bedient die Nostalgie vieler Hörer - auch meine. Und es ist echt gelungen. Sogar besser als erwartet. Denke dennoch nicht, dass ich das Album deshalb öfters hören werde als vorher.

7th Seeker

Postings: 663

Registriert seit 13.06.2013

24.06.2026 - 17:20 Uhr
"Natürlich bedient das Album auch die Nostalgie eines Boomer-Publikums"
Denke eher GenX oder? Die Boomer waren damals schon etwas zu alt. Diemeisten Leute die das damals toll fanden waren Anfang 20.


Genau das dachte ich mir auch, Placebo ist in der Zielgruppe halt wirklich bei jüngerer Gen X und Millenials, die auch noch die erste Banddekade als Teenager miterlebt haben.
Weiß nicht einmal warum, aber ich kriege auch immer ein Störgefühl wenn man es sich liest als würde man Boomer als Synonym für gestrig verwenden...

Robert G. Blume

Postings: 998

Registriert seit 07.06.2015

24.06.2026 - 17:23 Uhr
Ich bin überzeugt. Ich muss sagen, dass ich solche Neubearbeitungen von Klassikern schon öfters sehr gelungen fand.

Pearl Jam - Ten REDUX: Ganz klar besser gemischt, viel präsenter und druckvoller

Muse - Origin Of Symmetry XX: Höre ich auch lieber als das Original.

Thrice - The Artist In The Ambulance Revisited: Da ich erst mit Vheissu Fan geworden bin, fügt sich die Neuinterpretation viel besser in die Riege meiner liebsten Thrice-Platten ein.

Und nun Placebo RE:CREATED, das ich durch seinen fetteren Sound wesentlich runder finde. Einzig allein bei Nancy Boy kickt mich das unglaublich geil gespielte Schlagzeug im original etwas mehr.

Robert G. Blume

Postings: 998

Registriert seit 07.06.2015

24.06.2026 - 17:28 Uhr
Ich glaube, das liegt daran, dass ich großer Fan von Snaredrums bin, die viel Attack haben und einen scharfen, hohen Klang (Helmet, Therapy?, frühe Slipknot). Der neue Mix holt den Kessel nach vorn, wodurch der neue Nancy Boy insgesamt voller klingt, aber diese geilen Wirbel peitschen nicht mehr so.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37465

Registriert seit 07.06.2013

25.06.2026 - 01:08 Uhr
Genau das dachte ich mir auch, Placebo ist in der Zielgruppe halt wirklich bei jüngerer Gen X und Millenials, die auch noch die erste Banddekade als Teenager miterlebt haben.


Jo, schrieb ich auch schon. Gerade für uns als frühe Millenials extrem prägend.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 37465

Registriert seit 07.06.2013

02.07.2026 - 01:12 Uhr
"H.K. Farewell" ist echt zum Reinlegen.

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