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MickHead
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28.02.2026 - 13:56 Uhr
Die isländische Cellistin, Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin "Gyda Valtysdottir" aus Reykjavík, Member der Experimental Band "Múm", kündigt für den 20.03. das 4. Studioalbum "Mother Pearl" an. Es folgt auf "Ox" von 2021.
Genre: Neo Classic, Avant-Garde, Ambient, Experimental
Gyda begann ihre musikalische Karriere bereits als Teenagerin, als sie Ende der 1990er-Jahre zusammen mit Örvar Smárason, Gunnar Tynes und ihrer Zwillingsschwester Kristín Anna die experimentelle Popgruppe Múm gründete. Nach der Veröffentlichung von „Finally We Are No One“ (2002) verließ sie die Band. 2004 schloss sie ihr Bachelorstudium der Instrumentalmusik an der Kunsthochschule Islands ab, wo der Cellist Gunnar Kvaran ihr Hauptlehrer war. Von 2004 bis 2005 studierte sie klassische Musik am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg und erwarb 2010 einen Doppelmaster an der Musikakademie Basel in der Schweiz. Ihre wichtigsten Lehrer waren der Cellist und Komponist Thomas Demenga sowie der Bratschist, Komponist und Improvisator Walter Fähndrich.
Gyda komponiert Musik für Filme, Installationen und Tanz. Zu ihrer langen Liste von Mitarbeitern gehören Josephine Foster, Dustin O'Halloran, Jónsi (von Sigur Rós), Damien Rice, Kronos Quartet, Kjartan Sveinsson, Skúli Sverrisson, Ólöf Arnalds, Colin Stetson, Úlfur Hansson, Ben Frost, Shahzad Ismaily, Julian Sartorius [de], Winged Victory for the Sullen, Aaron Dessner & Bryce Dessner (von The National), der bildende Künstler Ragnar Kjartansson und der Filmregisseur Guy Maddin, um nur einige zu nennen.
Gydas erstes Soloalbum „Epicycle“ erschien 2017 weltweit und wurde bei den Iceland Music Awards und dem Kraumur Music Award als Album des Jahres ausgezeichnet. Das Album vereint Stücke von Komponisten wie Schubert, Schumann und Messiaen sowie von experimentelleren Komponisten wie Harry Partch und George Crumb. Zu den Mitwirkenden zählen Shahzad Ismaily, Hilmar Jensson, Michael York, Julian Sartorius und Danny Tunick.
Gydas erstes Album mit eigenen Kompositionen, „Evolution“, erschien im Herbst 2018 bei figureight records und wurde von Alex Somers mitproduziert. Weitere Mitwirkende sind Shahzad Ismaily, Albert Finnbogason, Aaron Roche, Julian Sartorius und Úlfur Hansson. Das Album wurde 2019 für den Nordischen Musikpreis nominiert und 2018 beim Isländischen Musikpreis als Album des Jahres in der offenen Kategorie ausgezeichnet.
2020 veröffentlichte sie ihr Album „Epicycle II“ mit eigens für Gyda komponierten Stücken der isländischen Musiker Skúli Sverrisson, Ólöf Arnalds, María Huld Markan Sigfúsdóttir, Kjartan Sveinsson, Úlfur Hansson, Jónsi, Daníel Bjarnason und Anna Thorvaldsdottir.
2019 erhielt Gyda den renommierten Musikpreis des Nordischen Rates für ihre Musik und ihre Darbietung. Die Jury bezeichnete ihren unverwechselbaren Gesang und ihre instrumentale Kreativität als „höchst einzigartig und fesselnd“.
4 Songs bisher geteilt:
"Mother Pearl (With Kjartan Sveinsson)"
https://youtu.be/k-wBzQowwP8?si=PBIWwo44qHgG5VWf
"Checking In"
https://gyda.bandcamp.com/track/checking-in
"Mirror"
https://gyda.bandcamp.com/track/mirror
"White Noise"
https://gyda.bandcamp.com/track/white-noise
"Ox" (2021) bei Bandcamp:
https://gyda.bandcamp.com/album/ox |