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MickHead
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03.02.2026 - 16:01 Uhr
Die kanadische Indie-Rock Band "Broken Social Scene" aus Toronto, Ontario, kündigt für den 08.05. das 6 . Studioalbum "Remember The Humans" an. Es folgt auf "Hug Of Thunder" von 2017.
Erster Song "Not Around Anymore"
https://youtu.be/fJoqT8LPe04?si=OhooO-yDzYx0aK6j
"Remember The Humans" bei Bandcamp:
https://brokensocialscene.bandcamp.com/album/remember-the-humans |
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saihttam
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03.02.2026 - 17:23 Uhr
Klasse Neuigkeiten! :D |
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Spinnefink
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03.02.2026 - 17:27 Uhr
Whoa, das sind ja fantastische Neuigkeiten! |
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The MACHINA of God
User und Moderator
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03.02.2026 - 17:29 Uhr
Oha. Schön. |
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kingsuede
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03.02.2026 - 17:35 Uhr
Freu |
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Spinnefink
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03.02.2026 - 17:36 Uhr
Hoffentlich gibt’s dann auch eine Europa-Tour. :) |
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Armin
Plattentests.de-Chef
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03.02.2026 - 18:58 Uhr - Newsbeitrag
BROKEN SOCIAL SCENE - REMEMBER THE HUMANS
NEUES ALBUM AM 08.05.2026 VIA CITY SLANG
Featuring Feist, Lisa Lobsinger, Hannah Georgas und andere
Erste Singleauskopplung „Not Around Anymore“ hier hören / hier sehen
Features von und mit Feist, Lisa Lobsinger, Hannah Georgas & more
North American Summer Tour “All That Feelings” w/ Metric und Stars
Liebe Musiclovers,
Broken Social Scene haben für den 8. Mai 2026 die Veröffentlichung ihres neuen Albums “Remember The Humans“ über Arts & Crafts (Nordamerika) und City Slang angekündigt. Es ist das erste Studioalbum der Band seit fast einem Jahrzehnt und vereint das Kollektiv aus Toronto erneut mit dem Produzenten David Newfeld, der bereits für ihren Durchbruch mit „You Forgot It in People“ (2002) und ihr selbstbetiteltes 2005er Album verantwortlich war. Die Arrangements der 12 Tracks sind dicht und fesselnd – ein Gewebe aus Bläsern, Gitarren, Stimmen und Elektronik –, und doch stehen die Melodien stets souverän über dem Sound. Wann immer sich die Musik in Richtung Abstraktion neigt, sorgt etwa eine grundierende Basslinie dafür, dass wir Hörer*innen nicht den Anschluss verlieren - und erinnert uns daran, dass hier immer noch Menschen am Steuer sitzen, und dass es sich, so kunstvoll der Sound auch sein mag, immer noch um Rock ’n’ Roll handelt.
Dieser Eindruck kristallisiert sich bereits im ersten Song - der ersten Single - des Albums, „Not Around Anymore“, in dem Kevin Drew, Mitbegründer von Broken Social Scene, über das Verschwinden von Perspektiven in einer Welt singt, in der „it's all gone away“. Die Nostalgie aber, die hier im Text mitschwingt, wird durch die Musik sanft hintertrieben: Indem der Song eine verschwundene Vergangenheit heraufbeschwört, taucht er die Gegenwart unerwartet in ein Leuchten, das den beklagten Verlust konterkariert.
Das begleitende Video wurde von Jordan D Allen, Rachel McLean und Kevin Drew gedreht. „Not Around Anymore“ ist hier zu hören. Das Video hier zu sehen:
Album-Vorbestellungen sind hier möglich: https://brokensocialscene.lnk.to/rememberthehumansPR
Neben der Albumankündigung haben Broken Social Scene just eine große Nordamerika-Tournee mit ihren Freunden Metric und Stars bekanntgegeben. Die „All The Feelings Tour” beginnt am 8. Juni in Austin, Texas, und endet am 7. August in ihrer Heimatstadt Toronto. Unterwegs macht die Tournee am 16. Juni in Los Angeles Halt für eine Show im Greek Theatre und am 30. Juli im Brooklyn Paramount in Brooklyn. Metric ist bei allen Terminen als Co-Headliner dabei, die Abende werden von Stars eröffnet. Termine siehe unten. Der Ticketverkauf beginnt am Freitag, dem 06. Februar, um 10 Uhr Ortszeit und ist hier verfügbar. Europäische Tourdaten sollen folgen.
Aber zurück zum Album: Die Aufnahmen zu "Remember the Humans" wurden gleichermaßen von freudiger Wiederzusammenkunft wie von Verlusten geprägt. Als Drew und David Newfeld sich nach fast 20 Jahren wiederfanden, wurde ihr Wiedersehen unversehens zu etwas, das sie als "a hurricane of fun" bezeichnen; die Wiedersehensfreude jedoch schnell durch den Tod ihrer beiden Mütter durchkreuzt, die in kurzer Abfolge während der Recording Sessions verstarben. Ein gemeinsamer Schmerz, der sie einander näherbrachte und sicher auch seine Spuren in der Musik hinterlassen hat. Newfeld erinnert sich: “Our moms would have wanted us to do this, and get it right after 20 years of not working together."
Das haben sie - und was sonst noch bleibt, ist, dass Broken Social Scene auch im Jahr 2026 weniger als Band operieren, denn als Gemeinschaft, ihre Songs entwickeln sich organisch, indem die Kontrolle an jene Person abgegeben wird, die sie in einem bestimmten Moment am besten voranbringen kann. Drew mag zwar der „designierte Fahrer“ sein, doch treten die Mitwirkenden auf "Remember the Humans", darunter Hannah Georgas, Lisa Lobsinger und Feist, im Laufe des Albums immer mehr in den Vordergrund und prägen die Songs mit einem Gefühl kollektiver Urheberschaft, das schon immer das Ethos der Band ausgemacht hat.
Man könnte sagen: Die Songs funktionieren, weil niemand sie vollständig beherrscht. Genau hier kommt Newfeld ins Spiel. Oder, wie BSS-Multiinstrumentalist und Mitbegründer Charles Spearin es ausdrückt: "His production suits the chaos of our songwriting so well...he's got a childlike energy that is really contagious, when you get a piece of music that he loves, Oh my God, he's bouncing like a little boy."
Sicher, die gleiche unbändige Energie, die eine Band jung hält, kann sie auch in ihrer eigenen Vergangenheit gefangen halten. Doch auf „Remember the Humans“ haben sich Broken Social Scene mit einem klaren Ziel weiterentwickelt. Wir hören den Sound einer Band, der sich eher verdichtet als neu erfindet und die emotionale Bedeutung der Formen erforscht, die sie seit zwanzig Jahren prägen. "There's a different kind of honesty in this record", sagt Spearin: "We've had success, we've lost friends, we've lost parents, we're at this 'what happens next?' stage in life."
Und so wird “Remember the Humans" unversehens zu Musik für Erwachsene im besten Sinne: widersprüchlich, verletzt und verletzlich, mitteilsam - hoffnungsvoll auf eine Art, die sich eher verdient als erklärt anfühlt. Und durch ihre Ablehnung von Kontrolle - oder besser: der Akzeptanz ihrer Unkontrollierbarkeit auch Zeugnis von etwas ablegt, das immer seltener wird: Kunst, die nicht optimiert, nicht rationalisiert, nicht strategisch ist und es auch nicht sein will.
Und doch bleibt die Hoffnung, das die Entwicklung von BSS etwas widerspiegelt, das auch da draußen in der Welt geschehen möge. Dass nach Jahren der Übersättigung und des Lärms die Kultur selbst zu einer Sehnsucht nach dem Ungeformten, dem Gemeinschaftlichen und dem Ungeschützten zurückfinde. Die Umstände jedenfalls, die „You Forgot It in People“ im Jahr 2002 notwendig zu machen schien, scheinen in veränderter Form im Jahr 2026 zurückgekehrt. Sagt Drew: "In 2026, you're going to see a lot of resurgence of people going back to the roots of who they are, because things in their lifetime have gotten quite lost. I think we've let each other down, and I think it's art that always tries to prevail, and tries to get us back on track."
In einer Kultur, die von Abstraktion und Abstand geprägt ist, haben Broken Social Scene nun jedenfalls ein Album aufgenommen, das auf der analogen Tatsache der menschlichen Präsenz besteht. Es fordert uns sanft, aber eindringlich auf, uns aneinander zu erinnern, uns an das Menschliche zu erinnern.
Tourdaten:
08.06. Moody Amphitheater – Austin, TX
09.06. South Side Ballroom – Dallas, TX
11.06. Fillmore Auditorium – Denver, CO
13.06. Sandy Amphitheater – Sandy, UT
16.06. The Greek Theatre – Los Angeles, CA
17.06. Arizona Financial Theatre – Phoenix, AZ
19.06. Cal Coast Credit Union Open Air Theatre – San Diego, CA
21.06. The Masonic – San Francisco, CA
24.06. Hayden Homes Amphitheater – Bend, OR
25.06. Chateau Ste. Michelle – Woodinville, WA
24.07. Byline Bank Aragon Ballroom – Chicago, IL
25.07. Fox Theatre – Detroit, MI
27.07. MGM Music Hall at Fenway – Boston, MA
28.07. The Met – Philadelphia, PA
30.07. Brooklyn Paramount – Brooklyn, NY
01.08. The Anthem – Washington, DC
03.08. Tabernacle – Atlanta, GA
04.08. Ryman Auditorium – Nashville, TN
07.08. RBC Amphitheatre – Toronto, ON
Tracklisting:
01. Not Around Anymore
02. Only The Good I Keep
03. Mission Accomplished (Kingfisher)
04. The Call
05. Relief
06. And I Think Of You
07. This Briefest Kiss
08. Life Within The Ground
09. Hey Amanda
10. Paying For Your Love
11. What Happens Now
12. Parking Lot Dreams
Web:
https://brokensocialscene.ca/
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"Remember The Humans" eescheint am 08.05.2026 bei City Slang auf LP/CD/Digital.
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dreckskerl
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12.03.2026 - 17:42 Uhr
Das ist der erste Song, der 2. Song heißt "Hey Amanda"
https://www.youtube.com/watch?v=nloGD5WBOqs
Nicht so spektatkulär gut, wie "Not Around Anymore", immer noch sehr gut. Sehr große Vorfreude aufs Album. |
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MickHead
Postings: 10799
Registriert seit 21.01.2024
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12.03.2026 - 18:10 Uhr
War nicht mein Fehler. Stereogum hatte das falsche Video verlinkt! |
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dreckskerl
Postings: 11916
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12.03.2026 - 19:45 Uhr
War auch kein Vorwurf, wie findest du die Songs denn? |
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Grizzly Adams
Postings: 6652
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12.03.2026 - 20:00 Uhr
Finde beide Singles auf ihre Art ziemlich gut. Auch wenn „Not around anymore“ mich spontan eher anspricht. BSS waren für mich immer eine Band, die meinen Geschmack zwar trifft, aber mehr so kometenhaft bleiben darf. Ein bisschen wie Familienmitglieder, bei denen man sich freut, wenn man sie wiedersieht und auch viel zu erzählen und zuzuhören hat, aber es auch völlig ok ist, wenn wieder eine gewisse Zeit vergeht, bevor man sich wiedersieht. Werde aber latürnich trotzdem in das neue Album reinhören. |
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saihttam
Postings: 2927
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13.03.2026 - 00:35 Uhr
Lustiger Vergleich! Verstehe aber, was du meinst. Geht mir bei den frühen Alben von BSS ähnlich. Vom Letzten war ich dann aber doch sehr abhängig, eher wie bei einer heftigen Sommerliebschaft. |
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Spinnefink
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16.03.2026 - 18:04 Uhr
19.09.2026 Berlin, Columbiahalle
Support: Metric und Stars
Was für eine grandiose Kombi! Presale ist bereits morgen. |
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Armin
Plattentests.de-Chef
Postings: 30437
Registriert seit 08.01.2012
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16.03.2026 - 18:51 Uhr - Newsbeitrag
BROKEN SOCIAL SCENE - HEY AMANDA
Neue Single aus dem kommenden Album
REMEMBER THE HUMANS
VÖ: 08.05.2026
(City Slang)
Featuring Feist, Lisa Lobsinger, Hannah Georgas und andere
Vorab-Auskopplung „Not Around Anymore“ hier hören / hier sehen
“All That Feelings” w/ Metric und Stars - in Nordamerika und Europa inkl. Berlin (19.09. Columbiahalle), Dublin, London und Paris.
Liebe Musiclovers,
Broken Social Scene haben für den 8. Mai 2026 die Veröffentlichung ihres neuen Albums “Remember The Humans“ über Arts & Crafts (Nordamerika) und City Slang (Rest of the world) angekündigt. Es ist das erste Studioalbum der Band seit fast einem Jahrzehnt und vereint das Kollektiv aus Toronto erneut mit dem Produzenten David Newfeld, der bereits für ihren Durchbruch mit „You Forgot It in People“ (2002) und ihr selbstbetiteltes 2005er Album verantwortlich war. Die Arrangements der 12 Tracks sind dicht und fesselnd – ein Gewebe aus Bläsern, Gitarren, Stimmen und Elektronik –, und doch stehen die Melodien stets souverän über dem Sound. Wann immer sich die Musik in Richtung Abstraktion neigt, sorgt etwa eine grundierende Basslinie dafür, dass wir Hörer*innen nicht den Anschluss verlieren - und erinnert uns daran, dass hier immer noch Menschen am Steuer sitzen, und dass es sich, so kunstvoll der Sound auch sein mag, immer noch um Rock ’n’ Roll handelt.
Heute veröffentlichen BSS einen weiteren Vorgeschmack auf das Album mit der mitreißenden zweiten Single „Hey Amanda“, einer vielstimmigen Hymne jugendlicher Rebellion. Dabei veranschaulicht das Stück geradezu beispielhaft die Entwicklung von Broken Social Scene: eine Band, die sich eher in die Tiefe hinein entwickelt als neu erfindet - und die tieferen emotionalen Facetten jener Formen ergründet, die sie seit 25 Jahren prägen.
Sagt die Band: Band sagt: „This is a song about being yourself, and how people will always question that.“
Hier ist das Stück zu hören: https://brokensocialscene.lnk.to/heyamanda
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Armin
Plattentests.de-Chef
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Registriert seit 08.01.2012
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16.03.2026 - 18:51 Uhr - Newsbeitrag
BROKEN SOCIAL SCENE - HEY AMANDA
Neue Single aus dem kommenden Album
REMEMBER THE HUMANS
VÖ: 08.05.2026
(City Slang)
Featuring Feist, Lisa Lobsinger, Hannah Georgas und andere
Vorab-Auskopplung „Not Around Anymore“ hier hören / hier sehen
“All That Feelings” w/ Metric und Stars - in Nordamerika und Europa inkl. Berlin (19.09. Columbiahalle), Dublin, London und Paris.
Liebe Musiclovers,
Broken Social Scene haben für den 8. Mai 2026 die Veröffentlichung ihres neuen Albums “Remember The Humans“ über Arts & Crafts (Nordamerika) und City Slang (Rest of the world) angekündigt. Es ist das erste Studioalbum der Band seit fast einem Jahrzehnt und vereint das Kollektiv aus Toronto erneut mit dem Produzenten David Newfeld, der bereits für ihren Durchbruch mit „You Forgot It in People“ (2002) und ihr selbstbetiteltes 2005er Album verantwortlich war. Die Arrangements der 12 Tracks sind dicht und fesselnd – ein Gewebe aus Bläsern, Gitarren, Stimmen und Elektronik –, und doch stehen die Melodien stets souverän über dem Sound. Wann immer sich die Musik in Richtung Abstraktion neigt, sorgt etwa eine grundierende Basslinie dafür, dass wir Hörer*innen nicht den Anschluss verlieren - und erinnert uns daran, dass hier immer noch Menschen am Steuer sitzen, und dass es sich, so kunstvoll der Sound auch sein mag, immer noch um Rock ’n’ Roll handelt.
Heute veröffentlichen BSS einen weiteren Vorgeschmack auf das Album mit der mitreißenden zweiten Single „Hey Amanda“, einer vielstimmigen Hymne jugendlicher Rebellion. Dabei veranschaulicht das Stück geradezu beispielhaft die Entwicklung von Broken Social Scene: eine Band, die sich eher in die Tiefe hinein entwickelt als neu erfindet - und die tieferen emotionalen Facetten jener Formen ergründet, die sie seit 25 Jahren prägen.
Sagt die Band: Band sagt: „This is a song about being yourself, and how people will always question that.“
Hier ist das Stück zu hören: https://brokensocialscene.lnk.to/heyamanda
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MickHead
Postings: 10799
Registriert seit 21.01.2024
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16.04.2026 - 16:27 Uhr
3. Song "The Call"
https://youtu.be/9zGiGYp9C6g?si=vBBLDDSk9ESOiD3X |
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Armin
Plattentests.de-Chef
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16.04.2026 - 19:08 Uhr - Newsbeitrag
BROKEN SOCIAL SCENE – THE CALL
Neue Single hier hören / hier sehen
Neues Album „REMEMBER THE HUMANS”
VÖ: 08.05.2026 CITY SLANG / ARTS & CRAFTS
Featuring Feist, Lisa Lobsinger, Hannah Georgas u.a.
“All The Feelings” World-Wide Tour With Metric & Stars
Berlin-Konzert im September / Rough Trade Instore im Mai
"Remember the Humans is a bonus lap from one of Canada’s most venerated institutions, even all these years later." Pitchfork - The 64 Most Anticipated Albums of Spring 2026
"(The album is) going to deliver plenty of the woozy affirmation and shambolic joy that Broken Social Scene do better than anyone." Rolling Stone
"A version of 2003 nostalgia I can get behind." Stereogum
"A lovely interplay of guitar, horns, and strings" Flood
"('Hey Amanda') leans fully into Broken Social Scene’s signature indie-weirdo charm" Consequence
Nach fast einem Jahrzehnt kehren Broken Social Scene mit einem neuen Album zurück: „Remember The Humans“ erscheint am 08.05. über City Slang bzw. Arts & Crafts in Nordamerika. Für das neue Album arbeitete die Band aus Toronto erneut mit dem Produzenten David Newfeld zusammen, der bereits bei ihren Durchbruchsalben „You Forgot It in People“ (2002) und dem selbstbetitelten 2005er-Werk die Fäden in der Hand hielt. Heute veröffentlicht die Band „The Call“, die letzte Single vor Veröffentlichung des Albums, ein weitläufiges Zusammenspiel von Stimmen und Instrumenten. Auch der Text bleibt fragmentarisch – sich überlappende Zeilen, gemeinsam gesungene Refrains –, die zu doch zu einem einzigen Imperativ zusammenlaufen: „Let me hear the call/‚We’re going‘/Either restless or reborn/ We’re going.“ Geleitet von Andrew Whitemans rätselhafter Handschrift fordert der Track eine Bewegung vorwärts, auch wenn es keine Gewissheiten geben mag, ein Handeln, das auf dem Instinkt basiert, das Richtige zu tun.
In seiner kollektiven Dynamik vermittelt das Stück das Gefühl, sich etwas Größerem als dem fragemtierten EInzelnen anzuverwandeln, eine von Broken Social Scene seit langem perfektionierte Alchemie. Doch im Gegensatz zu den eher intellektuellen Stücken auf „Remember The Humans“ ist „The Call“ körperlich, es strahlt eine urwüchsige Dringlichkeit aus, ist Atem und Puls, Schweiß und Spannung. Hier ist das begleitende Video zu sehen:
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