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MickHead
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28.01.2026 - 12:32 Uhr
Erfreuliche News aus dem UK!
Die britische Indie-Rock/Post-Britpop Band "Embrace" aus Bailiff Bridge, West Yorkshire, kündigt für den 12.06. das 9. Studioalbum "Avalanche" an. Es folgt auf "How To Be A Person Like Other People" von 2022.
Sänger Danny McNamara sagt, die Songs des Albums fühlten sich ehrlicher, offener und unverfälschter an als alles, was die Band bisher gemacht hat. Er erläutert die zentralen Themen:
„Wir sind mit einer ganz einfachen Idee an dieses Album herangegangen: Wahre, tiefe, ehrliche Freude findet sich nicht in den großen, dramatischen Momenten, denen wir alle nachjagen sollen. Sie findet sich nicht in riesigen, unerreichbaren Zielen oder beeindruckenden, lebensverändernden Leistungen. Sie findet sich in den kleinen, fast unsichtbaren Momenten der Magie, die entstehen, wenn man zur Ruhe kommt und den Augenblick genießt. Textlich habe ich versucht, genau diese kleinen magischen Momente einzufangen. Ironischerweise habe ich sie die meiste Zeit meines Lebens nicht wahrgenommen, und als ich sie endlich bemerkte, kamen sie alle auf einmal – es war ziemlich überwältigend. Ich denke, deshalb fühlte sich der Titel AVALANCHE so passend an.“
Das ganze Album ist von einer tiefen Akzeptanz durchzogen – der Erkenntnis, dass das Leben zerbrechlich, absurd, schön, beängstigend und kurz zugleich ist. Wenn man sich darauf einlässt, verschwindet viel Druck. Wir wollten nichts Definitives schreiben, nicht alles zusammenfassen oder eine große Aussage treffen. Wir wollten einfach, dass sich die Songs in dem Moment, als sie entstanden, ehrlich anfühlen. Ironischerweise sagt man umso mehr, je weniger man bewusst versucht, etwas auszusagen. Ich habe mich selbst nicht im Weg gestanden. Vielleicht so sehr wie seit dem ersten Album nicht mehr.
Musikalisch bedeutete das, Gefühl der Perfektion vorzuziehen. Wir wollten, dass die Musik menschlich klingt – ungeschliffen –, denn die kleinen magischen Momente lassen sich nie polieren. Man kann sie nicht erzwingen, sie entstehen einfach. Und wenn man aufmerksam ist, fängt man vielleicht etwas Echtes ein. Mit etwas Glück. Textlich interessierten mich Distanz und Ironie nicht. Ich wollte aus dem Inneren des Gefühls heraus schreiben – sei es Liebe, Panik, Trauer, Besessenheit oder Hoffnung – und lange genug darin verweilen, um die Wahrheit zu erzählen. Viele der Lieder leben von Widersprüchen, aber diese Spannung fühlte sich ehrlich an.
Im Kern entstand dieses Album aus der Erkenntnis, dass das Leben nicht wartet, bis man bereit ist. Es passiert einfach immer weiter – und man ist entweder dabei oder nicht. Die größte Veränderung bei „Avalanche“ ist, dass wir aufgehört haben, alles durchschauen zu wollen. Dieses Album wirft wahrscheinlich mehr Fragen auf, als es beantwortet. Wir haben die Songs bewusst unbequem bleiben lassen. Wir haben sie sagen lassen: „Ich weiß es nicht“, „Ich habe Angst“ oder „Das wird vielleicht nie genug sein“. Das fühlte sich ehrlicher, offener und unverfälschter an als alles, was wir zuvor gemacht haben.
Erster Song "Road To Nowhere"
https://youtu.be/XRmXanR3Z20?si=Ymzc3n-uG6EkluYN
Tracklist:
1. Stop
2. Road To Nowhere
3. Get Out Of My Own Way
4. Coming Home
5. Emily
6. Up In Your Feelings
7. Pure O
8. Deny
9. Funny
10. The Power |
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28.01.2026 - 13:32 Uhr
"Sänger Danny McNamara sagt, die Songs des Albums fühlten sich ehrlicher, offener und unverfälschter an als alles, was die Band bisher gemacht hat."
Was für ein Geschwurbel! Ich mag die Band ja, auch wenn die letzten Alben mich nicht wirklich begeisterten. Dennoch ist das gefühlt das 50.000 mal, dass ich so was lese. Fast zum fremdschämen, als ob das noch jemand glauben würde.... |