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Taylor Swift - The Life of a Showgirl

User Beitrag

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

23.10.2025 - 23:35 Uhr
Mal ein aktuelles Video von ihm geguckt, er hat sich zum positiven verändert, etwas lockerer, selbstironisch und nicht mehr so verkrampft, ist schon okay. Aber warum er so abgefeiert aber Pitchfork gehatet wird erschließt sich mir nicht.

Kojiro

Postings: 5067

Registriert seit 26.12.2018

24.10.2025 - 05:06 Uhr
"Weiß ja nicht, was ihr sonst so lest, aber woran macht ihr fest, dass es ihm an Substanz in seinen Reviews mangelt?"

Schlichtweg am Faktor Zeit. Er deckt quasi alle denkbaren Genres ab und selbstverständlich kann man hier nicht alles im Detail kennen. Das merkt man vielen seiner Reviews am Ende des Tages auch an. Dennoch sehe ich ihn ganz gerne, würde seine Reviews jedoch nicht überbewerten, da oft recht willkürlich.

Muss man wissen

Postings: 510

Registriert seit 27.10.2025

27.10.2025 - 20:09 Uhr
Wäre mal ein Versuch wert, es mit einer Produzentin zu versuchen. Frauen gehen oft lockerer an die Regler, sind aber sehr unterrepräsentiert. Da merkt man halt, wie misogyn doch die Musikindustrie ist.

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 20:12 Uhr
Z4, mal wieder ein neuer Nickname?

nörtz

User und News-Scout

Postings: 18012

Registriert seit 13.06.2013

27.10.2025 - 20:14 Uhr
Krass, wie sehr Swifts 08/15-Pop-Nümmerchen gegen den aktuellen Track von Rosalía abstinken. Gibt halt doch U und E.

Muss man wissen

Postings: 510

Registriert seit 27.10.2025

27.10.2025 - 20:25 Uhr
Ist typisches Mensplaining wenn alte weiße Männer Musik von starken Frauen in U und E unterteilen.

Huhnmeister

Postings: 4609

Registriert seit 22.08.2022

27.10.2025 - 20:26 Uhr
Da muss ich Z4 rechtgeben.

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

27.10.2025 - 20:28 Uhr
Ich bin das zwar nicht aber kann die Postings, die man wissen muss, unterschreiben wenn nötig.

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

27.10.2025 - 20:31 Uhr
Glaub sie kann mit Frauen nicht so gut, sie hat’s geschafft sich mit Charli xcx zu verkrachen, über die man sonst kein negatives Wort hört.

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 20:36 Uhr
"Glaub sie kann mit Frauen nicht so gut"

Glaub ich allerdings auch... Hayley Williams wohl die Ausnahme

Huhnmeister

Postings: 4609

Registriert seit 22.08.2022

27.10.2025 - 20:44 Uhr
Könnte mir vorstellen, dass sie insgeheim selber 1 Mann ist. Welche Frau heißt schon Schneider mit Vornamen?!?

Muss man wissen

Postings: 510

Registriert seit 27.10.2025

27.10.2025 - 20:44 Uhr
Der Beef mit Charli xcx ist fake, glaub ich.
Im Pariser Bing Sutt haben sie sich gut zusammen amüsiert. Gehört zum Marketing, Frauen öffentlich auszuspielen, vermute ich.

Klaus

Postings: 12780

Registriert seit 22.08.2019

27.10.2025 - 20:49 Uhr
" Glaub ich allerdings auch... Hayley Williams wohl die Ausnahme "

Oder Sabrina Carpenter. Oder Sofia Isella. Oder Gracie Abrams. Oder Girl in Red. Oder Holly Humberstone. Oder Beabadoobee. Oder Phoebe Bridgers. Oder ihr wollt einfach nur irgendeinen Quatsch erzählen, der das alte "Frauen bekämpfen Frauen" - Klischee weiterspinnt.

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

27.10.2025 - 20:57 Uhr
Arme Taylor, wenn das stimmt, denn mit Männer lief es ja auch nicht immer so glatt, wie man hört :-).
Aber angeblich ist sie doch ganz dick mit Selena Gomez und womöglich immer noch mit Blake Lively. (Der Übersong CANCELLED! wird ja gerne so interpretiert, dass es um die Freundschaft zwischen TS und BL gar nicht so schlecht steht, wie oft behauptet wird.) Und dann ist da ja noch die mysteriöse Abigail aus dem Song "Fifteen", die es angeblich wirklich gibt und mit der sie angeblich noch aus Schulzeiten befreundet ist. Naja und andere Promifreudschaften kommen und gehen...

rheiton

Postings: 371

Registriert seit 26.03.2025

27.10.2025 - 21:06 Uhr
"Krass, wie sehr Swifts 08/15-Pop-Nümmerchen gegen den aktuellen Track von Rosalía abstinken. Gibt halt doch U und E."

Kommst du mit dem Quatsch wider an...

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 21:38 Uhr
"Oder Sabrina Carpenter. Oder Sofia Isella. Oder Gracie Abrams. Oder Girl in Red. Oder Holly Humberstone. Oder Beabadoobee. Oder Phoebe Bridgers. Oder ihr wollt einfach nur irgendeinen Quatsch erzählen, der das alte "Frauen bekämpfen Frauen" - Klischee weiterspinnt."

Lölchen, wie er bei einem harmlosen Witz an die Decke geht.... als würde ich dem Quatsch von Z4 jemals zustimmen... naja, mit paar Frauen kann sie, bis sie dann in nem Song mit ihnen als Ex-BFF abrechnet oder ihre neue Albumversion am gleichen VÖ Datum herausbringt :D

"das alte "Frauen bekämpfen Frauen" - Klischee"

Nie gehört von diesem Klischee... ging ja hier auch um Swift und nicht um Frauen... :D

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 21:39 Uhr
*und nicht um Frauen generell

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 21:40 Uhr
"Aber angeblich ist sie doch ganz dick mit Selena Gomez und womöglich immer noch mit Blake Lively. (Der Übersong CANCELLED! wird ja gerne so interpretiert, dass es um die Freundschaft zwischen TS und BL gar nicht so schlecht steht, wie oft behauptet wird.)"

Puh, Glück gehabt.. ich drücke alle Daumen, dass das wahr ist... was ein Kindergarten hier :)

Huhnmeister

Postings: 4609

Registriert seit 22.08.2022

27.10.2025 - 21:40 Uhr
Frauen haben auch ihr Gutes.

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

27.10.2025 - 21:41 Uhr
"Frauen haben auch ihr Gutes."

:D

Ich mag nur alte weiße Männer, mit denen man in bierseliger Nostalgie schwelgen kann

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

27.10.2025 - 21:52 Uhr
Wahrscheinlich verbuddelt sie mit ihren Besties gerade wieder irgendwelche Leichen im Keller. Wobei attic heißt glaube ich Dachboden, oder? Da ist es schlecht mit buddeln...

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 4369

Registriert seit 12.12.2013

29.10.2025 - 23:07 Uhr
Todd hat ein Video zu "The fate of Ophelia" gemacht und es ist wieder einmal sehr gut:

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 11387

Registriert seit 26.02.2016

30.10.2025 - 08:41 Uhr
Ich mag Todd sehr und das Video hat wenig überraschend wieder gute Punkte, aber hier hängt er sich wirklich seeehr lange an einer einzigen Metapher auf und sagt kaum was zur Musik. Irgendwie zog sich das, das kann er sonst besser.

zolk

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Registriert seit 15.01.2024

30.10.2025 - 09:37 Uhr
Ein weiteres Video, von jemandem, der von Taylor die Schnauze gestrichen voll hat für Leute, die von Taylor die Schnauze gestrichten voll haben, damit sie das tun können, was sie am allerwenigsten tun wollen, nämlich sich mit Taylor zu beschäftigen :-)

Aber Ernst beiseite. Sicher hat er einige gute Punkte, über die man diskutieren kann. Eins will mir jedoch nicht in den Kopf, was man so oder so ähnlich immer wieder liest oder sieht, nämlich die Sache mit dem "tower" oder anderen Unschärfen im Ophelia-Song. Es ist doch nicht so, als hätte er selbst nicht längst verstanden, dass das ein Song über Taylor und Travis und nicht über Hamlet und Ophelia ist. Ich frage mich, ob er in den letzten 50 Jahren schon mal im Theater war und gesehen hat, welche künstlerischen Freiheiten Regisseure sich bei der Inszenierung von Shakespeare und anderen Autoren herausnehmen und das völlig zu Recht, selbst wen das Stück komplett auf links gedreht und am Ende meinetwegen Ophelia triumphiert und alle anderen to sind. (Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo so eine Inszenierung.) Und hier handelt es sich nicht mal um eine Inszenierung sondern nur um einen Pop-Song und zwar um ihren. Da kann sie doch verdammt noch mal machen was sie will und die Geschichte erzählen, wie es ihr gefällt. Der Seitenhieb, dass sie vielleicht Hamlet mit Rapunzel verwechselt hat, ist natürlich ein Punkt für Todd :-).

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 11387

Registriert seit 26.02.2016

30.10.2025 - 10:13 Uhr
Man kann Todd aber nicht unterstellen, dass er sich nicht mit Taylor Swift beschäftigen will, wenn man seine Videos schon jahrelang schaut. :)
Seine andere Beiträge zu ihr sind aber deutlich besser, "Blank Space", "Look What..." oder "Me", die mir einfallen, waren alle on point. Das hier ist für seine Verhältnisse eher schwach, wirkt etwas, als ob er letztlich nicht genug Material hatte.

joseon

Postings: 1621

Registriert seit 04.09.2023

30.10.2025 - 10:15 Uhr
"I'm not sure my "English teacher" has done the reading"

:D

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

30.10.2025 - 10:38 Uhr
Ich kenne bisher nur diesen einen Clip von Todd und unstelle ihm erst mal gar nichts, konnte mir den Kommentar aber trotzdem nicht verkneifen. Ich hatte mich allerdings zunächst gewundert, warum er überhaupt solche Gurkensongs wie "Me" oder "Look what..." unter die Lupe nimmt, aber dann fiel mir natürlich ein, dass das Singles waren. Ich werde mir aber bestimmt noch ein paar von seinen Clips anschauen, wobei ich jetzt schon vermute, dass es schade um die schöne Zeit ist, sich mit "Me" zu beschäftigen, bei der hohen Dichte an wirlich hörenswerten Songs auf der "Lover", wie z.B. "Cornelia Street", "Death by..", "The archer", "Lover", "Daylight", uva.. Was in ihrem Kopf vorgeht, so eine Nummer wie "Me" als Single rauszuhauen, kann ich mir auch nicht erklären. Vielleicht eine "good will" Aktion, damit ihre Kritiker es besonders einfach haben, sie zu verreißen :-).

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

30.10.2025 - 10:45 Uhr
War gerade extrem genervt davon, dass ein deutscher YouTuber Text von einem Computer einsprechen lässt, was für ein beschissenes Stilmittel. Dann erst gemerkt, dass es die elendige automatische YT-Übersetzung ist. Wer will diesen Mist eigentlich.

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

30.10.2025 - 10:49 Uhr
Man kann Taylor ja für fast jedes Übel auf dieser Welt verantwortlich machen, aber dafür kann sie nun wirklich nichts :-)

Socko

Postings: 2912

Registriert seit 06.02.2022

30.10.2025 - 11:06 Uhr
"Me"ist einer der besten Songs von Swift.Doller Kaugummipop

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 4369

Registriert seit 12.12.2013

30.10.2025 - 19:41 Uhr
Zum Todd-Video: Über die Musik kann man halt auch nur recht wenig sagen. Sie ist im Falle von "The fate of Ophelia" gut gemacht, super catchy, aber auch ziemlich banal.

Ich fand seine Aussage, dass Taylor im Prinzip schon immer extrem "basic" war, sehr treffend. Denn genau darin liegt mMn ihr Erfolgsgeheimnis: Sie ist so ne Art Projektionsfläche, gerade interessant genug, dass man jedes Mal hinschaut, aber nicht so wagemutig, dass Leute komplett abgestoßen sind. Selbst ihre "Experimente" sind ja immer noch äußerst zugängliche Popmusik.

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

30.10.2025 - 21:00 Uhr
Mehr als äußerst zugängliche Popmusik zu machen ist vermutlich auch gar nicht ihre Absicht. Und da sie das meist auch noch auf ziemlich hohem Niveau macht, ist sie halt extrem erfolgreich damit, zumal sie es in der Regel auch noch versteht, ihren Fans mit ihren Texten aus der Seele zu sprechen. Ok, mal mehr mal weniger :-) Warum sollte sie ohne Not so wagemutig sein, dass Leute komplett abgestoßen sind? Ist das ein Selbstzweck, der erstrebenswert ist?
Das neue Album mag enttäuschend sein, gemessen an anderen Alben von ihr. Obwohl die Erwartungen bei mir eigentlich gar nicht besonders hoch waren. Ich erwische mich jedoch dabei, es trotzdem öfter zu hören, als mir lieb ist. Dass Todd und viele andere es völlig sch**** finden, ist ihr gutes Recht und auch den Text von "Ophelia" muss man nicht mögen. Lediglich den Vorwurf, dass sie "Hamlet" nicht verstanden oder gar nicht gelesen hat, weil sie die Referenzen so in ihren Song einbaut, wie es ihr in den Kram passt, halte ich für völlig haltlos.
Ich habe mir ein paar von seinen anderen Besprechungen angesehen und fand die auch durchaus sehenswert. Lediglich das zu "Fifteen" fand ich etwas daneben.

Ochsensemmel

Postings: 457

Registriert seit 22.09.2025

30.10.2025 - 21:52 Uhr
Ich erwische mich jedoch dabei, es trotzdem öfter zu hören, als mir lieb ist. </I>

Wie wird man so? Von welchem fucking Planeten kommen diese Typen???

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

30.10.2025 - 22:11 Uhr
Planet Claire :-)

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 11387

Registriert seit 26.02.2016

30.10.2025 - 22:28 Uhr
Denn genau darin liegt mMn ihr Erfolgsgeheimnis: Sie ist so ne Art Projektionsfläche, gerade interessant genug, dass man jedes Mal hinschaut, aber nicht so wagemutig, dass Leute komplett abgestoßen sind. Selbst ihre "Experimente" sind ja immer noch äußerst zugängliche Popmusik.

Hm-hm. Ich sehe es auch so, dass es einen guten Teil der Faszination der Fans ausmacht, aber das allein kann es nicht sein. Es wäre zu einfach zu imitieren. Sie muss das zumindest als erste auf eine große Fläche gehoben haben und das geht nicht mit nur "Ich schreibe über mich, ich bin eine von euch". Ich weiß aber auch nicht genau, wo der Knackpunkt zu dem Mega-Status liegt.

Huhnmeister

Postings: 4609

Registriert seit 22.08.2022

30.10.2025 - 22:36 Uhr
Die (vereinfachte) Grundformel:

In Zeiten, in denen die Leute, die einen im Alltag umgaben, alle Normalbürger waren, sehnte man sich nach schillernden Stars (Prince, Freddie, MJ…) als Projektionsfläche.

In Zeiten, in denen die Leute, die einen auf Instagram umgeben, alle schillernde Stars sind, sehnt man sich nach Normalbürgern (Taylor) als Projektionsfläche.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 4369

Registriert seit 12.12.2013

31.10.2025 - 00:27 Uhr
Das ist zu verkürzt. Taylor wirkt normal, aber ihr gelingt es, Alltägliches zu extrem eingängigen Popsongs zu destillieren. Bei ihr kommt viel zusammen: Die Frühphase als Country-Girlie gab ihr dieses fast schon obszön unschuldige Image, was auch erstmal nur typisch für das Genre ist, siehe z.B. LeAnn Rimes.

Der Move zum Pop war insofern wenig überraschend - wenn man in den USA wirklich Superstar sein will, muss man den Crossover wagen. Dies galt damals noch mehr als heute, wo die Richtung eher umgekehrt verläuft, und sich sogar Rapper von Nashville vereinnahmen lassen.

"Red" und v.a. "1989" hätten gut und gerne auch so Quark wie dieses Pop-Album von Jewel werden können (hierzu gibts ne gute Trainwreckords-Folge von Todd), aber sie wurden es eben nicht - weil Taylor zwar deutlich mehr auf Sex-Appeal setzte, dabei aber immer noch authentisch rüberkam. Hier kommt auch die oft zitierte Dünnhäutigkeit ins Spiel: Ich glaube, dass sie mit Songs wie "We are never ever getting back together" und "Bad blood" einfach einen Nerv beim damals überwiegend weiblichen jungen Publikum traf. Die Songs bieten massives Identifikationspotenzial.

Wichtig ist sicher auch die ganze Kanye-Storyline. In Zeiten, in denen Viralität alles ist, war das unfassbar gutes Marketing, selbst wenn es größtenteils nicht auf Taylors Mist gewachsen war. In diesem Zusammenhang muss man dann auch so Unfug wie "Look what you made me do" sehen.

Irgendwann war Taylor dann "too big to fail". Ich denke, dass sie noch eine ganze Weile auf der Welle reiten kann, auch wenn sich erste Ermüdungserscheinungen abzeichnen.

Imitieren kann man sie nicht, weil nur sie dieses perfekte Paket ist. Katy Perry war immer zu stumpf, zu fake. Miley Cyrus fehlten letzten Endes die Hits und auch das Charisma. All die Taylor-Klone, die schon längst vergessen sind, braucht man gar nicht zu erwähnen. Mittlerweile ist Taylor auch nicht mehr hip beim ganz jungen Publikum, aber durch ihre Langlebigkeit hat sie trotzdem eine sehr heterogene Fangemeinde, die nun mit ihr alt wird. Solange sie halbwegs passable Alben rausbringt und v.a. live überzeugt, läuft die Maschine weiter.

Ich weiß echt nicht, warum ich diesen Wall of Text verfasst habe.

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

31.10.2025 - 07:25 Uhr
Guter Beitrag von Christopher, ich würde aber noch ergänzen, dass sie eine wahnsinnig gute Songwriterin ist, und über Jahre gleichbleibend gute Alben gemacht hat. Selbst Showgirl ist als Album okay (7/10). In den letzten 20 Jahren fallen mir nur die Arctic Monkeys, Lana del Rey und Pete Doherty (inkl. seine Bands) ein, die kein schlechtes Album dabei hatten, aber viel veröffentlicht haben. Ich finde das extrem beeindruckend, gerade im Radiopopbereich, da geht vielen anderen sehr schnell die Luft aus.

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

31.10.2025 - 07:59 Uhr
Bei "wahnsinnig gut" verdrehen vermutlich die meisten hier wieder die Augen, aber so schlecht kann ihr Output nicht gewesen sein, dass sie ihrer Fans über so eine lange Zeit bei der Stange hält und dabei stetig neue hinzu gewinnt. Für mich war etwas überraschend, dass sie ausgerechnent nach ihrem im Vergleich zu den anderen etwas schwächeren "Reputation"-Album mit der dazugehörigen Stadion-Tour so richtig durchstartet.
Und dass sie auch abseits vom künstlerischen einiges richtig, um nicht zu sagen verdammt clever gemacht hat, wurde ja auch schon hier und da erwähnt.

Was die gleichbleibend guten Alben betrifft, ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Album von Olivia Rodrigo, wenn denn eins kommt. Ihr würde ich es am ehesten zutrauen und auch wünschen, dass sie den Staffelstab von Taylor übernimmt, falls die jetzt doch mal etwas kürzer tritt, was ja von vielen vermutet (und einige herbei gesehnt) wird.

Socko

Postings: 2912

Registriert seit 06.02.2022

31.10.2025 - 08:02 Uhr
Wie oft muss man eigentlich sagen,dass ein Massengeschmack kein Indikator für Qualität ist?
Taylor Swift ist schon ok,hat einige gute Songs.Aber auch mir ist diese Popularität bis heute ein Rätsel

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

31.10.2025 - 08:09 Uhr
Schon klar, der Qualitätsbegriff den Du meinst, ist natürlich ein anderer aber irgendwie schwer messbar. Den Massengeschmack über viele Jahre punktgenau zu treffen und zu dominieren ist aber m.E. unbestreibar auch eine Qualität für sich, die rar gesäht ist und dadurch auf ihrer Art bemerkenswert.

Muss man wissen

Postings: 510

Registriert seit 27.10.2025

31.10.2025 - 08:41 Uhr
So rar ist das doch nicht. Die ganze Schlagerbranche verdient sich eine goldene Nase an Musikern, die permanent Alben raushauen.
Auch im Pop-Bereich gibt es da mehrere Beispiele, PSB zum Beispiel.

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

31.10.2025 - 09:11 Uhr
Es geht um viele sehr gute Alben ohne ein einziges mittelmäßiges oder schlechtes. Beyonce fällt mir noch ein. Pet Shop Boys lange nicht mehr gut.

Arne L.

Postings: 3084

Registriert seit 27.09.2021

31.10.2025 - 09:15 Uhr
Ariana Grande ist da auch auf hohem Niveau dabei.

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

31.10.2025 - 09:41 Uhr
"In den letzten 20 Jahren fallen mir nur die Arctic Monkeys, Lana del Rey und Pete Doherty (inkl. seine Bands) ein, die kein schlechtes Album dabei hatten, aber viel veröffentlicht haben. "

What???? Was für eine krude Mischung - Lana noch gut, aber der Rest zusammen mit Taylor so ziemlich das langweiligste der letzten Jahre.... hier wird von einigen so getan als wäre Taylor der einzige Popstar, dabei gibt es doch wirklich sehr sehr viele gute (IMO auch viele deutlich bessere, aber Geschmackssache) in jeglichen Größenordnungen

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

31.10.2025 - 09:44 Uhr
"aber so schlecht kann ihr Output nicht gewesen sein, dass sie ihrer Fans über so eine lange Zeit bei der Stange hält und dabei stetig neue hinzu gewinnt"

Das ist halt auch kein Argument... die Fans von Bon Jovi und Helene Fischer halten auch ewig die Stange, dabei kommt da nur Müll... Bon Jovi veröffentlichen seit locker 20 Jahren nur übelsten Müll

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

31.10.2025 - 09:50 Uhr
Nach Kritiken (auch Durchschnittswertungen) sind die genannten Künstlerinnen alle durchgehend top, nicht nur meiner Meinung nach.

zolk

Postings: 2804

Registriert seit 15.01.2024

31.10.2025 - 09:57 Uhr
Also was mich betrifft, gebe ich Dir auf jeden Fall Recht fuzzy, dass es neben Taylor in ihrem Genre natürlich jede Menge anderer sehr guter Kolleginnen gibt, die hervorragende Pop-Musik machen. In anderen Generes sowieso. Aber Du erwartest doch nicht, dass man jedes Mal, wenn man was über Taylor schreibt, dazu sagt "auch sehr gut sind übrigens...". Denk es Dir beim nächsten mal einfach dazu :-)

fuzzmyass

Postings: 21381

Registriert seit 21.08.2019

31.10.2025 - 10:35 Uhr
Ich würde sogar so weit gehen und behaupten - in den letzten ca. 5+ Jahren gibt es so viele richtig gute Popstars in allen Popularitäts-Größenordnungen und Geschlechtern wie selten bis nie zuvor...
Rein auf die Musik bezogen (ohne das Ganze Brimborium drumherum) sticht für mich Taylor da nicht heraus, als dass ihr Status wirklich gerechtfertigt wäre... ist aber wie gesagt Geschmackssache und voll fein, wenn man das anders sieht...
Was ich aber einfach immer wieder ärgerlich finde - es wird hier im Forum oft so getan als wäre sie DAS einzige weibliche Aushängeschild des Genres und wenn man sie nicht fast bedingungslos abfeiert, dann hieße das man hätte generell etwas gegen Frauen und gegen Pop...
Ja, sie ist der seit Jahren größte bzw. populärste Start der Welt, oder zumindest in den Top3 und das ist auch voll okay - aber deswegen heißt das trotzdem noch lange nicht, dass ihr Output in irgendeiner objektiv bewertbaren Weise das absolute Nonplusultra wäre und wer das anders empfindet, ist auch sicher kein Hater oder sonstwas...

Klaus

Postings: 12780

Registriert seit 22.08.2019

31.10.2025 - 10:37 Uhr
" Rein auf die Musik bezogen (ohne das Ganze Brimborium drumherum) sticht für mich Taylor da nicht heraus, als dass ihr Status wirklich gerechtfertigt wäre... ist aber wie gesagt Geschmackssache und voll fein, wenn man das anders sieht..."

Das mag sein, möchte aber zu bedenken geben - das wirst du nicht so wissen mangels Beschäftigung - dass Taylor hier auch bei einigen ihre Finger im Spiel hatte, indem sie diese gefördert/als Support mitgenommen hat etc.

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