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Neytiri
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23.03.2026 - 17:29 Uhr
Dann wäre deiner Meinung jedes Lexikon schon zum Zeitpunkt seines Erscheinens unbrauchbar, jedes medizinische Nachschlagewerk für die Tonne. Überhaupt jede Information nutzlos, weil man nie sicher sein, ob es nicht schon eine aktualisierte Info gibt, die die vorherige obsolet macht.
Bleibt nur mehr der Satz des Pythagoras und die Anzahl der Folgen der ersten 5 Staffeln von Gilmore Girls. Das bleibt unverändert. |
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Spinnefink
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24.03.2026 - 08:57 Uhr
"Dann wäre deiner Meinung jedes Lexikon schon zum Zeitpunkt seines Erscheinens unbrauchbar, jedes medizinische Nachschlagewerk für die Tonne. Überhaupt jede Information nutzlos, weil man nie sicher sein, ob es nicht schon eine aktualisierte Info gibt, die die vorherige obsolet macht."
Ja und nein. In Zeiten der Digitalisierung würde ich Lexika in der klassischen Form durchaus ihren zeitgemäßen Nutzen absprechen wollen. Und auch bei medizinischen Nachschlagewerken kann man unmöglich den Fakt ignorieren, dass sie kontinuierlich veralten und immer wieder mit Updates neu aufgelegt werden müssen.
Vor allem aber übertragen auf eine digitale Technologie wie KI bzw. ein LLM kann das unmöglich ein Argument sein. Da beraubt man sich ja schon im Ansatz eines der größten Vorteile des digitalen Zeitalters. Abgesehen davon, dass sich das für mich nach einem ziemlich unrealistischen Szenario anhört. Wer betreibt denn ein LLM auf einem Gerät, das nicht mit dem Internet verbunden ist?
"Bleibt nur mehr der Satz des Pythagoras und die Anzahl der Folgen der ersten 5 Staffeln von Gilmore Girls. Das bleibt unverändert."
Ja gut, wer das ohne KI nicht mehr hinbekommt, dem ist vermutlich eh nicht mehr zu helfen.
Blöde Antworten geben und einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema ausweichen, kann ich auch.
"Aber gut, ich verstehe die Aufgeregtheit, denn einigen dämmert es doch langsam, dass sie schon demnächst viel Freizeit haben werden."
Achja, da ist sie ja wieder, diese naive Überheblichkeit der KI-Bros, die überall so viel positive Empfänglichkeit für dieses Thema hervorruft, lovely.
Mehr Freizeit, ja genau, das ist es, was all den Entwicklern und Förderern dieser Technologie im Sinn steht. Wir nehmen euch die Arbeit weg mit seelenlosen Substituten und verkaufen es als großen Gewinn für die Menschheit. Und in Wirklichkeit werden mal wieder nur die obersten 0,1 Prozent profitieren.
Aber klar, mehr Freizeit. Ein Wort, das in dem Zusammenhang ja immer häufiger eher als Code-Wort für Bedeutungslosigkeit zu verstehen ist.
Warnungen werden ignoriert, Forderungen nach besserer Regulierung weggewischt und irgendwann steht man dann mit zuckenden Achseln da, wenn mal wieder eine technische Neuerung für die Allgemeinheit nicht mehr zu beherrschen ist. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal damit, wenn man sich mit den ethischen und sozialen Aspekten einer Technologie auseinandersetzt, BEVOR man sie flächendeckend ausrollt? |
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Felix H
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24.03.2026 - 10:13 Uhr
Die Diskussion bezüglich Aktualität ist halt hinfällig, weil das schon lange nicht mehr Stand der Dinge bei den gängigen LLMs und den darauf basierenden Anwendungen ist. Dass ich bei der Frage nach dem deutschen Fußballmeister den von der Saison 22/23 präsentiert bekomme, ist schon ewig nicht mehr so, man bekommt stattdessen tagesaktuelle Tabellenstände. |
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Neytiri
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24.03.2026 - 10:30 Uhr
Nur weil ein LLM die aktuellen Fußballtabellen wiedergeben kann, heißt das nicht, dass es das Internet bei jeder wissenschaftlichen Anfrage nach den tagesaktuellsten wissenschaftlichen Studien zu einem Thema durchforstet. Es ist auch eine völlige Fehleinschätzung, dass sich Grundlagenwissen ständig ändert. |
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Shadow Talk
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24.03.2026 - 10:38 Uhr
Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass es sich bei den künftigen „marktführenden“ KIs um äußerst repressive, manipulative und bösartige Systeme handeln wird, wenn man sich vor Augen führt, wer die führenden Player sind, die hinter der Entwicklung dieser Technologien stecken. Ich wäre daher äußerst vorsichtig damit, was ich in diese Eingabefelder hineinprompte. |
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Felix H
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24.03.2026 - 10:52 Uhr
Nur weil ein LLM die aktuellen Fußballtabellen wiedergeben kann, heißt das nicht, dass es das Internet bei jeder wissenschaftlichen Anfrage nach den tagesaktuellsten wissenschaftlichen Studien zu einem Thema durchforstet.
Nein, aber es (bzw. seine Hersteller) werden zusehen, dass es sich in passenden Intervallen auch zu solchen Themen neu trainiert. Es bleibt dabei: Die Aussage "LLMs können nicht aufs Internet zugreifen" ist irreführend. |
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Neytiri
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24.03.2026 - 11:27 Uhr
Dass KIs immer auf den tagesaktuellsten Wissensstand aller Bereiche zugreifen, dürfte laut ChatGPT nur mehr wenige Jahre dauern.
Ein Problem vor allem in der Medizin wird der Vergleich und das Abwiegen von komplizierten sich widersprechenden Papers sein.
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JanSpe
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24.03.2026 - 11:44 Uhr
Laut dem Nvidia-Ceo (Jensen Huang) wurde Allgemeine Künstliche Intelligenz erreicht. Demnach wäre KI jetzt schon in der Lage, jedes intellektuelle Problem zu verstehen und zu lösen. |
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Bonzo
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24.03.2026 - 12:09 Uhr
Schon wieder? :D
Jensen Huangs Auftrag ist den Wert von NVIDIA zu steigern. Das macht er mit solchen Äußerungen. |
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Neytiri
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24.03.2026 - 12:23 Uhr
AGI meint ja auch nur, dass die KI in der Lage ist, jedes intellektuelle Problem zu verstehen und zu lösen, das auch der Mensch lösen kann. Wenn man den Begriff noch ein wenig aufweicht, wird Jensen Huang gar nicht so unrecht haben.
Deshalb rückt auch die neue Bezeichnung ASI (Artificial Superintelligence) immer mehr in den Mittelpunkt, die ein Systeme bezeichnet, das in allen relevanten Bereichen besser ist als der Mensch. |
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Spinnefink
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24.03.2026 - 12:48 Uhr
"(...), das in allen relevanten Bereichen besser ist als der Mensch."
Das kann man sich gar nicht oft genug auf der Zunge zergehen lassen.
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Spinnefink
Postings: 2014
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24.03.2026 - 12:50 Uhr
#accidentaldystopia |
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The MACHINA of God
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24.03.2026 - 13:18 Uhr
Dass KIs immer auf den tagesaktuellsten Wissensstand aller Bereiche zugreifen, dürfte laut ChatGPT nur mehr wenige Jahre dauern.
?
Das ist doch im Prinzip schon jetzt möglich, braucht halt einfach paar APIs und mehr als die Gratisversion. Eine KI muss ja auch nicht gleichzeitig auf ALLE Bereiche zugreifen, sondern immer nur auf den, den es gerade in dem Moment braucht. Mit KI-Agents und paar APIs schon längst möglich. Macht es übrigens weiterhin eher zu einer gehobeneren Suchmaschine als zu einem menschlichen Gehirn. :)
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Vennart
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24.03.2026 - 13:25 Uhr
DLSS 5 Off
Jim Carrey in den 90ern/2000ern
DLLS 5 On
Jim Carrey 2026 bei den César Awards
Reaktion der AI Fanboys:
„Da wurde nur die Beleuchtung verändert, sieht jetzt viel realistischer und echter aus! Jensen Huang hat wieder die Welt gerettet.“ |
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Neytiri
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24.03.2026 - 14:03 Uhr
@The MACHINA of God
Die KIs können das, worauf sie tagesaktuell zugreifen können, nicht zuverlässig bewerten. Deshalb machen sie es in der Regel auch noch nicht. Die Antwort gewinnt bei komplexen Fragen mit tagesaktuellen aber ungefilterten Infos auch nicht an Wert, eher leidet sie darunter, weil die Evidenz fehlt. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
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24.03.2026 - 15:52 Uhr
@Neytiri:
Was soll das bedeuten, "bewerten"? Was können sie jetzt nicht bewerten, was sie dann in ein paar Jahren können? |
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Neytiri
Postings: 1795
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24.03.2026 - 16:35 Uhr
@Machina
Das musst du mit ChatGPT ausdiskutieren. In Anbetracht der zunehmenden Fake-News auf allen Gebieten kann ich mir sowieso nicht vorstellen, wie das bei heiklen Themen so funktionieren soll, dass es auch der Wahrheit entspricht, zumindest im Moment der Antwort. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
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24.03.2026 - 17:39 Uhr
ChatGPT kann mir schlecht erklären, wovon du überhaupt redest. Was meinst DU mit "bewerten" und wieso kann das die KI heute nicht bzw. wird es in ein paar Jahren können. Du wirfst mit Worten um dich, musst die aber im KI-Kontext erklären, weil sie da recht schnell alles und nichts bedeuten können. |
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Neytiri
Postings: 1795
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24.03.2026 - 18:04 Uhr
Bewerten, also etwa einen tagesaktuellen Artikel zu einem Thema oder eine wissenschaftliche Studie dem Wert nach einschätzen, auf Richtigkeit überprüfen. Das wird in Zukunft aufgrund zu erwartender höherer Rechenleistung und größerer Trainingsdaten wahrscheinlich immer schneller gehen.
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
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24.03.2026 - 18:11 Uhr
Hmm... aber um zu bewerten, ob wissenschaftliche Studien oder Artikel richtig sind, braucht es keine Rechenleistungen oder Trainingsdaten, die nicht jetzt schon abrufbar sind. Ich verstehe nicht so recht, was du meinst. Am Ende hängt es doch eher vom Zugriff zur "Wahrheit" ab (z.B. Masse an Studien) bzw. davon, ob man Studien wirklich komplett einordnen bzw. bewerten kann, ob eine KI da wirklich helfen kann oder nicht. Aber das geht auch jetzt schon mit den richtigen Zugängen. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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25.03.2026 - 13:42 Uhr
https://www.zeit.de/digital/2026-03/waymo-dmitri-dolgov-selbstfahrende-autos-san-francisco
Ein sehr interessantes Interview zu autonomen Waymo-Cars, die offenbar ganz normal im Stadtbild von Los Angeles und anderen Städten zu finden sind. Finde ich mit meinem kleinen Hirn ja totla abgefahren, wie weit das mittlerweile gediehen ist. Da brauchen wir wohl bald wirklich keinen Führerschein mehr. |
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JanSpe
Postings: 141
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25.03.2026 - 14:27 Uhr
Siehe auch "Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren" von Mario Herger.
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Spinnefink
Postings: 2014
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25.03.2026 - 15:09 Uhr
In einem Land, in dem im Jahr 2026 wegen Autofahrgeilheit weiter auf den Verbrenner gesetzt und gegen das Tempolimit lobbyiert wird? Das will ich sehen. :) |
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Socko
Postings: 2915
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25.03.2026 - 15:27 Uhr
In l.a. sind das bislang 0,01% aller Autos,die autonom fahren und das auch nur in wenigen Gebieten.
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Spinnefink
Postings: 2014
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25.03.2026 - 15:50 Uhr
"Waymo rides are generally 13%–25% more expensive than UberX in cities like San Francisco, averaging around $20 for a 3-4 mile trip, whereas comparable Uber rides often cost $15–$17."
Cool, also genau das, was zu erwarten war: Menschen werden aus ihren Tätigkeiten vertrieben und niemand profitiert davon, außer die Unternehmen, die diese selbtfahrenden Autos betreiben. Die Fahrten werden nicht günstiger, obwohl auf eine menschliche Arbeitskraft verzichtet wird. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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25.03.2026 - 15:51 Uhr
Ich für mich hoffe, dass ich sowas perspektivisch eher als Ersatz für das private Auto sehe. Also dass man selber gar keines mehr braucht, weil irgendwie immer ein autonomes Leih-Auto irgendwoher bestellt werden kann, wenn man eines braucht. Mal gucken. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
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25.03.2026 - 16:01 Uhr
Cool, also genau das, was zu erwarten war: Menschen werden aus ihren Tätigkeiten vertrieben und niemand profitiert davon, außer die Unternehmen, die diese selbtfahrenden Autos betreiben. Die Fahrten werden nicht günstiger, obwohl auf eine menschliche Arbeitskraft verzichtet wird.
Ja, so erwartbar wie traurig. Das wird so ziemlich in allen Branchen so laufen, denke ich. |
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Spinnefink
Postings: 2014
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25.03.2026 - 16:02 Uhr
Ist ehrlich ne schöne Utopie, die ich mir auch angenehm vorstelle. Vor allem wenn es dann gar keine privaten Autos und dementsprechend keine Verkehrsdeppen mehr geben würde.
Ein Blick auf das bereits verfügbare Carsharing holt einen dann schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Solche Konzepte sind einfach zu teuer, als dass sie sich flächendeckend durchsetzen könnten. Also könnte es schon, aber das funktioniert nicht mit Unternehmen, die nur auf Gewinn und Expansion ausgerichtet sind.
Alternativ könntest du dir auch heute schon einfach ein Uber/Taxi bestellen. Preislich nimmt sich das ja anscheinend nichts. |
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JanSpe
Postings: 141
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25.03.2026 - 16:15 Uhr
Es scheint mitunter eine Erwartungshaltung zu geben, dass neue Technik/Technologien sofort hundertprozentig funktioniert, ausgereift ist, sich wirtschaftlich rechnet und in Windeseile weit verbreitet. Und wenn nicht, dann muss wohl was mit der Technologie nicht stimmen (Hype, Blase etc.). So war es historisch aber nie. Es gibt immer etliche Hürden und Herausforderungen zu überwinden, so dass es in der Regel deutlich länger dauert, als ursprünglich gedacht. Und das gilt insbesondere für so etwas komplexes wie autonomes Fahren. Aber die Entwicklung ist (wie bei KI) glücklicherweise nicht aufzuhalten. Es wird immer noch viele Jahre dauern, bis verbreitet autonome Autos unterwegs sein werden, aber wir werden es erleben. Persönlich kann ich es kaum erwarten.
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Spinnefink
Postings: 2014
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25.03.2026 - 16:49 Uhr
"Es scheint mitunter eine Erwartungshaltung zu geben, dass neue Technik/Technologien sofort hundertprozentig funktioniert, ausgereift ist, sich wirtschaftlich rechnet und in Windeseile weit verbreitet."
Nein, nichts davon ist der Punkt, oder zumindest nicht mein Punkt. Ich zweifle nicht an der Umsetzbarkeit. Ich zweifle an dem Nutzen oder dem Vorteil, der dann tatsächlich am Ende beim Ottonormalo ankommt.
"So war es historisch aber nie."
Sorry, aber das ist einfach Quatsch. Allein die Geschichte rund um die E-Scooter ist ein Beleg dafür, dass man diese Aussage mit der Eindeutigkeit so nicht stehenlassen kann. Es gibt Unmengen von Technologien, die anfangs als große Revolution angepriesen wurden und am Ende krachend gescheitert sind.
"Aber die Entwicklung ist (wie bei KI) glücklicherweise nicht aufzuhalten."
Woher nimmst du diese Gewissheit, die dir ein "glücklicherweise" entlockt? Wei kannst du dir bei so einem gealtigen Umwälzungsprozess so sicher sein, dass der Mensch am Ende davon profitieren wird? Bei allem Verständnis für Optimismus, aber dieser Grad an Naivität irritiert mich wirklich sehr. Vor allem angesichts der Tatsache, wie sehr der Mensch bereits jetzt nicht mehr hinterherkommt mit der Anpassung an die zunehmend digitalisierte Welt.
Weißt du was es übrigens auch schon sehr häufig gegeben hat? Tolle neue Technologien, die einfach ausgerollt wurden und alle Bedenken und Hinweise zu möglichen Spätfolgen als Pessimismus und Miesmacherei beseite gewischt wurden - Fossile Treibstoffe, Atomenergie, FCKW, Asbest, usw. usf. |
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JanSpe
Postings: 141
Registriert seit 13.03.2025
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25.03.2026 - 17:02 Uhr
Die Zweifel darfst du haben. Ich zweifle nicht daran, dass KI, Automatisierung etc. zu einer dramatischen Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität führen wird. Darum auch glücklicherweise. Kommt vielleicht drauf an, ob man generell eher ein optimistischer oder pessimistischer Typ ist. Aber ja, es wird eine holprige Anpassungsphase geben, weil Gesellschaften nicht darauf vorbereitet sind und Politik kein Bewusstsein dafür hat. Den Aspekt hatten wir weiter oben schon.
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Spinnefink
Postings: 2014
Registriert seit 25.05.2022
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25.03.2026 - 17:17 Uhr
Zwischen Pessimismus und Optimismus gibt es auch noch auf Erfahrung basierenden Realismus. ;) |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
Registriert seit 07.06.2013
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25.03.2026 - 17:50 Uhr
@JanSpe:
Aber sollte grad der Waymo-Fall nicht zeigen, dass die von Spinnefink genannten Gefahren durchaus real sind? Du glaubst an keinerlei Nebeneffekte? Alles super? |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
Registriert seit 22.08.2019
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25.03.2026 - 18:23 Uhr
Mal beiseite, wie man zu ihm steht, aber ich finde den Podcast "Tech, KI und Schmetterlinge" von Sascha Lobo meistens sehr interessant. Diesmal geht es um humanoide Roboter, Chancen und Gefahren. So mal als Podcast-Tipp. |
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Vennart
Postings: 1433
Registriert seit 24.03.2014
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25.03.2026 - 22:23 Uhr
„Kommt vielleicht drauf an, ob man generell eher ein optimistischer oder pessimistischer Typ ist.“
Kommt aber auch vielleicht darauf an, wie groß oder klein man das altruistische Potential oder die Geldgier der AI-Milliardäre, die an den Hebeln sitzen und generell des Menschen im Kapitalismus einschätzt.
Sollte es für Menschen Verbesserungen geben, dann nur für die in zahlungskräftigen Ländern, Menschen in ärmeren Regionen werden wohl wieder komplett im Stich gelassen werden. So war es zumindest bisher in der Vergangenheit, täusche mich wie immer gerne.
Enrico, Lobo ist Anwärter auf größter Knecht auf Planet Erde haha. Ein Podcast von dem wäre für mich die ultimative Mutprobe :D
Ansonsten, das was Spinnefink sagt. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 06:17 Uhr
Das mit Lobo verstehe ich total. Das selbstverliebte Geseier geht mir auch auf den Keks, auch in der Folge über die Roboter :D inhaltlich finde ich es trotzdem ganz interessant. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
Registriert seit 22.08.2019
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26.03.2026 - 06:35 Uhr
Meine Vermutung ist, dass eine kapitalistische Gesellschaft, die darauf beruht, dass Leute Dinge kaufen, nicht funktionieren kann, wenn zu viele Leute kein Geld für Konsum haben. Und Wertschätzung findet ja trotzdem statt, durch KI und Roboter. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass wenn 80% der Menschen hier arbeitslos sind, es es das Grundeinkommen Plus geben wird. Keiner hat Interesse daran, dass es so viele Menschen ohne Kaufkraft gibt. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 06:36 Uhr
Wertschätzung... ich meine Wertschöpfung! |
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JanSpe
Postings: 141
Registriert seit 13.03.2025
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26.03.2026 - 06:44 Uhr
Richtig. Das ist imho völlig offensichtlich, dass ein Grundeinkommen kommen wird/muss. Nicht aus Nächstenliebe, sondern weil sonst die Wirtschaft komplett kollabiert, da die Nachfrage zusammenbricht.
Allerdings mMn nicht erst bei 80% Arbeitslosigkeit, sondern weitaus früher. Denke, spätestens bei 30% ist die Schmerzgrenze erreicht. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 06:49 Uhr
Jo, früher. Ich wollte damit auch nur verdeutlichen, dass das nicht funktioniert.
Und das Thema scheint ja auch schon auf dem Tisch zu sein, meinte (ich glaube) der Digitalminister? |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 06:52 Uhr
Zum Thema Taxifahrer kurz: diese sind ein ganz normales "Opfer" technischer Weiterentwicklung, wie es sie schon immer gab. Siehe die armen Grammophonbauer, nachdem Grammophone nicht mehr gebraucht wurden. Und es betrifft nicht Millionen Menschen sondern wieviele? Ich weiß gar nicht, wieviele Taxifahrer es in D gibt. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 06:53 Uhr
Claude sagt: um die 100.000 Taxifahrer. |
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Bonzo
Postings: 4009
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26.03.2026 - 07:13 Uhr
Eure Grundeinkommenszenarien setzen eine Demokratie voraus. Die Menschheit hat Jahrhunderte lang in kompletter Ungleichheit und Armut gelebt.
Repression könnte mit Technologie einfacher werden, als das Besänftigen der Armen. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 07:35 Uhr
Erstmal setzt es einen Kapitalismus voraus als Wirtschaftsform. |
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Spinnefink
Postings: 2014
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26.03.2026 - 08:53 Uhr
"dass wenn 80% der Menschen hier arbeitslos sind, es es das Grundeinkommen Plus geben wird. Keiner hat Interesse daran, dass es so viele Menschen ohne Kaufkraft gibt."
Was am Ende dann aber trotzdem auf eine extrem gespaltene Gesellschaft hinauslaufen wird, wie sie ja bereits heute im Ansatz zu spüren ist. Dieses Grundeinkommen wird sich auf einem absoluten Minimum einpendeln, während sich die wenigen Beschäftigten und vor allem die Chefetagen die Taschen voll machen werden. Wir sind bereits heute nicht in der Lage Unternehmen und dem Geldadel die Mittel für eine nachhaltige und sozialveträgliche Gesellschaft abzunehmen.
"Zum Thema Taxifahrer kurz: diese sind ein ganz normales "Opfer" technischer Weiterentwicklung, wie es sie schon immer gab. Siehe die armen Grammophonbauer, nachdem Grammophone nicht mehr gebraucht wurden. Und es betrifft nicht Millionen Menschen sondern wieviele? Ich weiß gar nicht, wieviele Taxifahrer es in D gibt."
Der Vergleich hinkt aber ein bisschen. Taxifahrer werden ja schon noch gebraucht, sie werden einfach nur durch KI ersetzt. Und auch in der Anzahl sind das gewaltige Unterschiede. Weltweit gibt es eine Armee von Taxifahrern. Und diese Tätigkeit ist bereits eine Art Auffangbecken für alle, die in ihren eigentlichen Berufen keinen Job mehr finden.
Und es gibt ja auch noch andere Blickwinkel, aus denen man das betrachten kann. Es gibt seit Jahren einen Trend dazu, dass der Kontakt zwischen Mensch und Mensch im öffentlichen Leben immer mehr vermieden wird. Bestellterminals, Automaten, Lieferservices, Paketboxen, Homeoffice - irgendwann werden die Menschen tagelang mit keinem anderen Menschen mehr interagieren müssen, der nicht Teil der eigenen kleinen Bubble ist - ob nun real oder bei Social Media.
Und das ist dann der perfekte Nährboden für Meinungsmanipulation und Extremisierung, sowohl von außen, als auch von innen heraus.
Social Media und das Internet zeigen, dass das alles bereits im vollen Gange ist (siehe Manosphere zB) und dass wir überhaupt nicht darauf vorbereitet sind. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36848
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26.03.2026 - 09:04 Uhr
@Spinnefink:
Mal wieder Zustimmung.
Eure Grundeinkommenszenarien setzen eine Demokratie voraus. Die Menschheit hat Jahrhunderte lang in kompletter Ungleichheit und Armut gelebt.
Repression könnte mit Technologie einfacher werden, als das Besänftigen der Armen.
Ja, ich sehe da leider auch viel Ausschlachtungspotenzial. Sowas wie Waymo oben wird wohl oft passieren.
Erstmal setzt es einen Kapitalismus voraus als Wirtschaftsform.
Ich verstehe den Einwurf nicht. Kapitalismus ist doch da, oder nicht? |
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Shadow Talk
Postings: 499
Registriert seit 05.02.2024
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26.03.2026 - 09:04 Uhr
Man ist ob der technikhörigen Naivlinge hier echt sprachlos. Vergleiche wie frühere technische Neuerungen oder die Industrialisierung hinken mehr als der Pirat Käptn Blaubart - hier sind nicht nur Taxifahrer betroffen sondern beinahe alle Berufszweige. Mal ganz davon abgesehen, dass es für die jungen Leute nur noch sehr wenige Perspektiven geben wird, sich z.B. kreativ zu verwirklichen, die KI mach eh alles billiger und effizienter.
Demokratie ist weltweit gesehen nur ein Nischenprodukt und der Rechtsruck in den demokratischen Ländern lässt erahnen wohin die Reise geht. Es wird in Richtung Massenelend laufen, die Leute werden schlicht und ergreifend nicht mehr gebraucht. Ein System mit einem auch nur ansatzweise ausreichenden Grundeinkommen funktioniert in dieser Gewichtung (Anteil nicht benötigter Menschen) einfach nicht. Welche Perspektiven haben diese Menschen dann noch? Warum sollte man Kinder in die Welt setzen, wenn man nichts erreichen kann außer auf Sparflamme dahinzuvegetieren? |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 09:05 Uhr
Der Vergleich hinkt aber ein bisschen. Taxifahrer werden ja schon noch gebraucht, sie werden einfach nur durch KI ersetzt.
Nichts anderes sage ich :) Die 100.000 Taxifahrer, werden sich nen neuen Job suchen müssen. Dazu kommt, dass "Taxifahrer" weder Ausbildungsberuf noch sonderlich spezialisiert in der Tätigkeit ist. Dementsprechend ists auch nicht verwunderlich, dass dieses Arbeitsfeld relativ leicht zu ersetzen ist durch entsprechende Automatisierung.
Was ich damit meine, ohne kaltherzig sein zu wollen, einfach nur analytisch: Es wird noch einen Unterschied machen, ob im ersten Schritt und absehbar 100.00 Taxifahrer was neues brauchen - vielleicht analog zu Pferdekutschenfahrern mit Aufkommen des Autos? - oder ob es einen größeren Einschnitt gibt irgendwann, der eine viel größere Anzahl an Menschen mit Ausbildungsberufen und spezialisierteren Arbeiten treffen wird. Da bricht dann eben nicht nur ein kleiner Arbeitszweig weg, weil es ne bessere Automatisierung gibt wie bei den Kutschenfahrern/Taxifahrern. Das ist dann viel umfassender und eine Gefahr für das kapitalistische Wirtschaftssystem, wenn die Menschen nicht mehr konsumieren können. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8946
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26.03.2026 - 09:08 Uhr
Ich verstehe den Einwurf nicht. Kapitalismus ist doch da, oder nicht?
Es setzt erstmal keine Demokratie voraus, siehe China. Sondern die Wirtschaftsform "Kapitalismus" - und ja, die haben wir. Deswegen wird es auch nicht dazu kommen, dass nicht konsumiert werden kann, weil dann gibt es keinen Kapitalismus mehr.
Ich wollte auf den Unterschied hinweisen zwischen Gesellschaftsform "Demokratie" und Wirtschaftsform "Kapitalismus". Das ist nichts, was sich bedingt. |
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Spinnefink
Postings: 2014
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26.03.2026 - 09:09 Uhr
"Die 100.000 Taxifahrer, werden sich nen neuen Job suchen müssen."
Wie bereits geschrieben, Taxifahrer sind in der Regel Leute, die anderswo keinen Job mehr gefunden haben. Man kann nicht endlos Leuten die Jobs wegnehmen und sich auf die Ansage beschränken, sie sollen sich halt was anderes suchen. Das geht nicht endlos. Dafür brauch man Konzepte. Diese Konzepte müssen die Leute liefern, die diese Technik ausrollen. Das macht aber keiner. Im übertragenen Sinne ist das eine feindliche Übernahme, eine gesteuerte Aushöhlung von Gesellschaften. |