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Klaus
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06.02.2026 - 11:41 Uhr
Ich habe wohl so 3 Alben von Puscifer gehört. Die letzte fand ich ganz gut, lief mehrfach, davor war es aber auch immer eine sehr mäßige Erfahrung. Werde mit dieser band nicht warm, wäre nicht Maynard der Sänger, würden die (bei mir) komplett untergehen. |
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The MACHINA of God
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06.02.2026 - 12:14 Uhr
Ich hatte dich ehrlich gesagt auch nicht als Tool- oder APC-Fan abgespeichert, aber da scheine ich dann wohl zu irren. Interessant dann, dass dir ausgerechnet das gleichförmigste Puscifer-Album am besten gefällt, während genau das dein Kritikpunkt ist. :)
Nun ja, ich werde sicherlich wieder happy aus der ganzen Sache rausgehen. Hoffe sie kommen nochmal auf Tour. Würde auch wieder wie letzte Tour fanboyig hinterherreisen. |
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Klaus
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06.02.2026 - 12:16 Uhr
"Ich hatte dich ehrlich gesagt auch nicht als Tool- oder APC-Fan abgespeichert, aber da scheine ich dann wohl zu irren. "
Absolut! Lateralus ist das wohl wichtigste Album meiner gesamten musikalischen Entwicklung und daher auch in jedem Poll auf der 1. Die erste APC kommt nur knapp dahinter. Was die beiden Bands angeht, bin ich absoluter Fanboy (FI und die letzte APC ausgenommen). Aber mit Puscifer noch nie warm geworden, hatte das auch lange als Quatschprojekt abgetan und Maynards Humor ist komplett nicht meiner.
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The MACHINA of God
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06.02.2026 - 12:17 Uhr
Empfehle dann aber trotzdem nochmal in "Conditions of my parole" reinzuhören. Schon sehr abwechslungsreich und im Konsens wohl ihr bestes Album. Und da klingt Maynard auch am ehesten noch (manchmal) nach Tool/APC. Ansonsten hat er hier ja einen sehr anderen Gesangsstil. |
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The MACHINA of God
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06.02.2026 - 12:20 Uhr
Absolut! Lateralus ist das wohl wichtigste Album meiner gesamten musikalischen Entwicklung und daher auch in jedem Poll auf der 1. Die erste APC kommt nur knapp dahinter. Was die beiden Bands angeht, bin ich absoluter Fanboy (FI und die letzte APC ausgenommen).
Ah ok, dann hat wohl deine Überallanwesenheit dazu geführt, dass das bei mir mental untergegangen ist. :)
Aber mit Puscifer noch nie warm geworden, hatte das auch lange als Quatschprojekt abgetan und Maynards Humor ist komplett nicht meiner.
So ging es mir auch bis vor ein paar Jahren. Und dann hat es zoom gemacht. :D Bei mir war das Livevideo "What is...Puscifer?" der Auslöser, schlicht gigantisch. Aber jut, man kann es nicht erzwingen. |
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The MACHINA of God
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07.02.2026 - 00:23 Uhr
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08.02.2026 - 13:40 Uhr
Der Ersteindruck ist ein wenig positiver als der arg lethargische Vorgänger, aber Die haben auch nur ein Tempo, oder? ist auch mein Hauptkritikpunkt. Diesmal ist zwar wieder mehr Intensität und (in Maßen) Abwechslung drin, aber es fühlt sich alles so statisch an.
Mal sehen, kann mir aber aktuell kaum vorstellen dass ich da auch bei einer 8/10 landen werde, selbst wenn der Ersteindruck insgesamt schon OK geht. |
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09.02.2026 - 19:12 Uhr
Schönes Interview mit ein paar Infos zum Album:
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09.02.2026 - 19:26 Uhr
Gar nicht mitbekommen:
https://consequence.net/2026/02/puscifer-cover-low-congregation/
Puscifer have recorded a cover of Low’s “Congregation,” with singer Maynard James Keenan calling it a response to “all the madness going on in Minneapolis.”
Keenan posted the cover on Instagram, including video of him and his bandmates Carina Round and Mat Mitchell recording the song in the studio. The video is accompanied by the following written message from Keenan:
“All the madness going on in Minneapolis sent me down a @lowtheband rabbit hole. Missing Mimi Parker. Carina suggested maybe we cover a song in her and their honor. Merchants of Emotion is in our job description. ‘Discovering New and Awful Ways to Treat Each Other’ wasn’t on my Bingo card for 2026, but here we are. #worldwartres #civilwardeux #smalldickenergy.”
Low were an indie-rock band from Minnesota that existed from 1993 through the 2022 death of singer-drummer Mimi Parker from ovarian cancer. Upon Parker’s passing, Keenan called Low a “huge influence” on his music.
The lyrics to “Congregation” contain such relevant lines as, “The congregation can’t make up its mind/ Incarceration creeps up from behind/ The implication is its own device/ In the middle of a salient fight.” |
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afromme
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09.02.2026 - 23:58 Uhr
Danke für den Hinweis - eins der gefühlt seltenen direkten und wenig verklausulierten Statements zum Thema Politik von Keenan.
Hast du den Interview-Link noch einmal? Der ist irgendwie nicht durchgekommen.
Erster Durchgang gerade.. äh.. durch. Japp, sehr humorlose Platte, aber das ist vielleicht auch mal nötig.
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The MACHINA of God
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10.02.2026 - 11:01 Uhr
Hast du den Interview-Link noch einmal? Der ist irgendwie nicht durchgekommen.
Das liegt an deinem Umgang mit Keksen. :) |
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13.02.2026 - 19:01 Uhr
Und bei "Seven One" klöppelt Danny Darey oder wie? Album wächst und wächst wie erwartet. Mal guggn bis wohin. :) |
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Unangemeldeter
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13.02.2026 - 21:11 Uhr
Tatsächlich, steht im Booklet der CD. Aber auch nur bei Seven One.
Ansonsten noch interessant: "I would like to dedicate this album to my late father, coach, and mentor, Michael Keenan. Gone too soon - MJK" |
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keenan
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14.02.2026 - 08:23 Uhr
Ehrlich? als bei den Gastspielern Danny gelistet war und ich das Album erstmals gehört habe, sofortige gedanke dass es bei seven one ist 🤪
Finde das hört man direkt raus |
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embele09
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16.02.2026 - 12:59 Uhr
Habe mir das Album heute erstmals angehört und ich bin überrascht gelangweilt gewesen. Es gibt schon ein paar ganz gute Ansätze, aber insgesamt bin ich schon enttäuscht...hatte ich doch nach der hiesigen Album der Woche-Wahl etwas unterhaltsameres Album erwartet.
Ich bin da dich sehr froh, dass ich mich mehr mit der Karnivool beschäftigt hatte...diese hätte ich auf den Thron gesetzt. |
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The MACHINA of God
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16.02.2026 - 14:04 Uhr
Habe mir das Album heute erstmals angehört und ich bin überrascht gelangweilt gewesen.
Kann schon mal sagen, dass das so eher schwer wird mit der Band. Instantly begeisternd ist das wohl bei keinem (denke ich). |
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embele09
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16.02.2026 - 14:09 Uhr
Ich bin von Conditions und Money Shot sehr begeistert. V is for Vagina hat bei mir auch gedauert. Das jetzige Vorgängeralbum fand ich total nichtssagend. Und aktuelle Platte hatte bei mir schon gespannte Vorfreude erzeugt...da Pendulum kein schlechter Vorbote war. Aber in Gänze finde ich die Platte eher so unspektakulär, das die Überwindung zum nächsten Durchlauf ein Angang wird. Quasi das Gegenteil von Vorfreude... |
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embele09
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16.02.2026 - 14:12 Uhr
Früher habe ich alles aufgesogen, woran Maynard beteiligt war, seine Stimme ist absolut außergewöhnlich. Das ist sie auch immer noch, daran habe ich bei der neuen Platte gar nichts auszusetzen. Auch inhaltlich sind wieder feine und fiese Details dabei...verbuche ich ebenfalls. Aber musikalisch ist das echt zäh. |
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terranova
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01.03.2026 - 11:40 Uhr
Nach einigen Durchläufen, die es, wie immer bei Puscifer als Growerband, braucht, eine Momentaufnahme.
Relativ fader, ambivalenter Beginn, steigert sich zum Ende hin doch merklich.
1. Thrust
Langsamer, fast schon zu unspektakulärer Beginn, zieht zum Ende ein wenig an.
6,5/10
2. Normal Isn't
Riffs und Aufbau hat man schon mal gehört von Puscifer, ähnlich wie der Opener eher mau.
6/10
3. Bad Wolf
Platte nimmt Fahrt auf, stimmig
7/10
4. Self Evident
Lyrics und Sound bzw. Gesang mit Carina harmonieren hier hervorragend, dazu ein paar interessante Ideen in der Songstruktur.
8,5/10
5. A Public Stoning
Gewöhnungsbedürftig, nach mehreren Durchläufen besser
Vor allem der Chorus
"Tunnel Vision Paranoia
Baking in our Echo Chamber"
7,5/10
6. The Quiet Parts
Klassischer Puscifer Song und Beginn der besten Phase des Albums. Hätte auch auf einem der Vorgänger Alben drauf sein können.
Langsam, schön, aber trotzdem intensiv.
Eingänglicher, treibender Song und erstes Highlight des Albums
9/10
7. Mantastic
Interessant in vielerlei Hinsicht.
8/10
8. Pendulum
Minimalistisch. Treffsicher. Entwickelt sich bis zur klassischen Mat Mitchell Klimax. Passt.
9/10
9. Impetuous
Führt die Klimax von Pendulum weiter und fügt alle Puscifer Elemente harmonisch ineinander.
Dazu ein paar elektronische Effekte. Weiteres Highlight.
9,5/10
10. Seven One
Wirkt irgendwie an falscher Stelle im Album. Wäre eventuell der bessere Opener gewesen.
Sieben als Zahl der spirituellen Erkenntnis, Verbindung zu Tool und anderen befreundeten Bands (Danny Carey/Drums, Tony Levin/Bass, Ian Ross (Vater von Atticus Ross / NIN) als Erzähler.
7,5/10
11. The Algorithm (Sessanta Live Mix)
Funktioniert als Closer nicht wirklich, warum eine Nummer gerade als Live Version hier unbedingt rauf musste, keine Ahnung. Auch zu kurz.Hätte man sich sparen können.
6/10
Nicht Ihr bestes Werk, obwohl es natürlich wie immer Spass macht.
7,5/10
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