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MickHead
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04.12.2024 - 10:51 Uhr
Der US Alternative Artist "Cameron Winter" aus New York, Member der US Indie-Rock/Post-Punk Band "Geese", veröffentlicht am 06.12. sein Debütalbum "Heavy Metal".
"Heavy Metal" bei Bandcamp:
https://cameronwinter.bandcamp.com/album/heavy-metal
In der Flaute der Musikindustrie im Dezember wird normalerweise nur sehr wenig Interessantes veröffentlicht. Presseagenten haben sich für das Jahr ordentlich zurückgezogen, Publikationen prahlen mit der Überlegenheit ihrer Jahresendlisten, und wenn viel Wertvolles veröffentlicht wird, möchte man es fast lieber nicht bemerken, damit die Jahresendlisten nicht verdorben werden. Aber dieses Jahr hat Geese-Frontmann Cameron Winter eine schiefe Perle in diese riesige Lücke geworfen – eine, die aufgrund ihrer nicht ganz perfekten Form wackelt und schwankt, aber in ihren vielen herausragenden Momenten einen schwachen Glanz über die dunkleren Tage der Saison wirft.
Maximum Volume Music gibt 8.5/10
Cameron Winter ist der Frontmann der Indie-Rock-, Art-/Post-Punk-Band Geese, der diesen Monat sein Soloalbum „Heavy Metal“ veröffentlicht. Winter hat mitgeteilt, dass „Heavy Metal“ seine eklektischen Einflüsse in ein surreales Mosaik modernen Songwritings auflöst. Es wird angenommen, dass er es in verlassenen Kellern, auf Taxi-Rücksitzen und bei improvisierten Jam-Sessions in der Öffentlichkeit komponiert hat und sowohl das Chaos der Straße als auch Winters größeres Gefühl existenzieller Angst widerspiegelt.
Das Album beginnt mit „The Rolling Stones“, einer Art entspanntem Bewusstseinsstrom, der über einer sanften, eklektischen Hintergrundmusik mit Texten geteilt wird, in denen Brian Jones, Gründungsmitglied der Rolling Stones, und möglicherweise John Hinkley Jr. erwähnt werden, der versucht hat, den US-Präsidenten Ronald Reagan zu ermorden. Wir haben eine Nummer zur Bewunderung von Nausicaä in „Nausicaä (Love Will be Revealed)“, die sich möglicherweise auf eine Figur aus Homers Odyssee bezieht, die Tochter von König Alkinoos und Königin Arete von Phaiacia, die als jung, schön und der Göttin Artemis ähnlich beschrieben wird. Eine ziemlich hypnotische, gefühlvolle Nummer mit einigen ergänzenden Harmonien und herrlichen Klavier- und Orgelklängen.
„Love Takes Miles“ ist schneller und hat eine Art erhebende spirituelle Stimmung, die ein Loblied darauf zu sein scheint, sich für die Liebe ins Zeug zu legen. „Drinking Age“ hat eine gewisse Kraft, die mit Klavier, Gesang und Blechbläsertönen durch diese Geschichte von harter Selbstprüfung und Introspektion rollt.
Eine leise gezupfte Akustikgitarre und Maultrommel führen uns in und durch „Cancer of the Skull“, einen weiteren surrealen inneren Monolog, der manchmal gefühlvolle Passagen mit vielen Klavier-, Klarinetten- und Blechbläsertönen enthält. Er hat im Verlauf gelegentlich eine walzerartige Struktur. „Try as I May“ hat eine ansprechende, wiederkehrende hypnotische hymnische Struktur, die durchaus ein leidenschaftlicher Kampf um die wahre Liebe sein könnte.
„We`re Thinking the Same Thing“ ist eine fließende Gedankenkette mit einer Vielzahl unterstützender Musikinstrumente. „Nina + Field of Cops“ hat eine eher nicht feindselige, sondern temperamentvolle Note, deren Text ich nicht sinnvoll analysieren konnte, in dessen Herzen aber jemand namens Nina zu stehen scheint.
Eine Art Stöhnen, Seufzen oder Trauern führt uns zu „$0“, wo Nina in dieser seltsamen, fast traumhaften Unterwerfung wieder auftaucht, die auf einen möglichen religiösen Glauben und Glauben hindeutet. Das Album endet mit dem hypnotischen, fast göttlichen „Can`t Keep Anything“, das man als Interpretation der Sterblichkeit lesen könnte.
„Heavy Metal“ ist, muss ich sagen, nicht leicht anzuhören, aber wenn man erst einmal die seltsame Natur des Gemeinsamen akzeptiert hat, wird es bizarr schön und verlockend, und ich wurde davon angezogen wie eine Motte vom Licht.
Ein Album, dessen Text ich nicht ganz verstand, das mich aber völlig gefesselt hat, und Sie werden es sicher auch sein.
"Singles" (Single 22.10.)
https://cameronwinter.bandcamp.com/album/singles
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Lucas mit K
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03.01.2025 - 14:43 Uhr
Gerade mal reingehört. Musikalisch eigentlich genau mein Ding, aber die Stimme ist schon speziell. |
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Rhyton
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18.01.2025 - 18:37 Uhr
BNM P4 |
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Hubble
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05.02.2025 - 19:53 Uhr
Ok, dieses Album ist richtig richtig gut.
Wer hat sich nur diesen Veröffentlichungstermin zum Jahresende ausgedacht? |
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Peacetrail
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10.02.2025 - 20:20 Uhr
Das Album ist richtig geil. |
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MickHead
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29.04.2025 - 06:03 Uhr
Neuer Song "LSD" ( Heavy Metal Outtake)
https://youtu.be/px1Bm8H-K0A?si=Ck-grhBlEX2SPBz1 |
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KeesPopinga
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03.10.2025 - 20:58 Uhr
Gerade wieder darauf gekommen, weil Geese grandios veröffentlicht haben. Wirklich sehr stark das Album! |
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joseon
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12.12.2025 - 20:30 Uhr
Sein Konzert gestern in New York wurde von Paul Thomas Anderson gefilmt. Bin gespannt, wann es das zu sehen gibt. |
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Ochsensemmel
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12.12.2025 - 20:47 Uhr
Ui! |
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Wwwam
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15.03.2026 - 10:30 Uhr
Krass, wie wenig Resonanz das hier hat. Läuft bei mir immernoch immer wieder, finde es so toll! Dieses Kammermusikartige, das Eigenwillige, die Stimme, diesen ganz eigenen Sound, keine Niete drin. I love it. |
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The MACHINA of God
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08.04.2026 - 15:17 Uhr
Ich höre mich langsam rein, hab es leider erst vor 2 Wochen entdeckt. Und wie auch die Geese-Sachen brauch ich da bisschen... |
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fuzzmyass
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08.04.2026 - 16:06 Uhr
Es ist etwas weniger eingängig als Geese, finde ich... aber es funkelt und schimmert dennoch recht zauberhaft... |
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KeesPopinga
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08.04.2026 - 22:37 Uhr
Ich finde es ganz großartig. Etwas verschrobener als Geese, aber für mich noch etwas besser. Lauter Highlights: „Drinking Age“, „Try As I May“, „Love Takes Miles“, „Nina+Field Of Cops“, „0$“. Ich liebe dieses Album! |
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Felix H
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08.04.2026 - 22:41 Uhr
"Drinking Age" ist so toll. Das Album als solches aber auch, hat allerdings bei mir ebenfalls länger gedauert als die Geese-Alben.
Leider für die Perlen verpennt, mit Dezember im Vorjahr hätte man das noch reinnehmen können. |
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Quirm
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09.04.2026 - 19:55 Uhr
Ein Meisterstück. Von vorne bis hinten. Reißt mich immer und immer wieder von neuem mit. |