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Ed Harcourt - Strangers (Songwriter-Pop)

User Beitrag
music777
28.09.2004 - 22:16 Uhr
Kultur Spiegel schreibt über sein neues Album:

"Ed Harcourt - "Strangers"
(Heavenly/EMI)
Eigentlich hatten wir uns strikt vorgenommen, altbekannte Missstände nicht mehr zu beklagen, aber dass Ed Harcourts dritte LP "Strangers" bis auf Weiteres nur als UK-Import erhältlich ist, schmerzt in Anbetracht zahlloser erbarmungswürdiger Pfeifen mit dickem Plattenvertrag schon sehr. Für den britischen Songwriter und famosen Pianisten Ed Harcourt spricht außerdem, dass er mit "Metaphorically Yours" und "She Fell Into My Arms" schon in jungen Jahren zwei Songs für die Ewigkeit geschrieben hat, die naturgemäß eher unentdeckt blieben. Mit "Strangers" gelingt Harcourt nun der schöpferische Sprung: Er wagt den stets gefährlichen Blick in die Tiefe der eigenen Empfindungen ("The Storm Is Coming") und präsentiert in "Let Love Not Weigh Me Down" das ganz große Drama: "Let love not cause me pain/ Let it all seem like a dream/ And I won't regret what I can't forget/ Let love not cause you pain." Es bleibt, wie es immer war: Wer viel auf Richard Hawley, Nicolai Dunger oder Rufus Wainwright gibt, den wird Harcourt sicher nicht ernüchtern. Jan Wigger (7)"


Auf diesem Link kann man in das Album reinhören (30s streams)

www2.hmv.co.uk/hmvweb/displayProductDetails.do?ctx=280;-1;-1;-1&sku=225429
music777
27.03.2005 - 21:04 Uhr
Kurzbeschreibung des Albums von Glitterhouse:

2004er Meisterwerk. Schon wieder eins. Ich befürchte, man muss für Harcourt noch eine Steigerung dieses Begriffes erfinden. Und ebenso konsequent, wie Ed neue Gipfel des Voll- und Wohlklang-Verständnisses erklimmt, wird dieser Singer-Songwriter-Pop-König in Deutschland verleugnet. Strangers hat, einige Monate nach seinem Erscheinen, hierzulande immer noch keinen Vertrieb gefunden. Und dabei gibt er uns mit diesem Dutzend lupenreiner Song-Edelsteine (+ 1 Bonustrack) alle schönen Seiten des Groß-Pop auf einmal, vereinigt Coldplay-Schwärmerei, Ron Sexsmith-Wärme und –Weichheit, Fabulierkunst und Balladenkunst eines Don McLean, eine von Emotionen sich mitunter überschlagende Stimme wie bei Conor Oberst, selbst die Verbindung von Nick Drake- und Neil Young-Anklängen in einem Stück, alles in einer vollen, hallenden Produktion wie in den seligen Tagen der Lennon/Spector-Kollaboration. Ebenso reich wie die Schönheits-Quellen, aus denen Ed schöpft, ist auch sein Instrumentarium, die Songs strahlen ebenso in akustischer Schlichtheit, wie sie nach Herzenslust in der prallen Pop-Vielfalt schwelgen, und, stets passend, auf sakrale Orgel, cooles E-Piano oder Kneipen-kompatibles Standklavier setzen, den Hörer in einer Country-Ballade wiegen, Trompeten Sanft-Jazz-Linien schenken, Violinen schmachten oder das Glockenspiel wie Regen tropfen lassen. Die angenehme, mal schmeichelnd-weiche, mal ergreifend Grenzen einreissende Stimme singt die gefühlvollen Melodien mit dem Herzblut auf der Zunge, und dies Herz ist ebenso in den späten 60ern der Bacharach-Feder-Leichtigkeit wie in den emotionsüberquellenden Tagen nach Radiohead daheim. Und lebt die Essenz der vier Jahrzehnte in einer Platte. Himmel, wo soll das noch hinführen? (cpa)

Mehr Infos und Media ist auf der Webseite von Ed Harcourt:
Ed Harcourt

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