Nina Chuba - Ich lieb mich, ich lieb mich nicht
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sagittarius Postings: 39 Registriert seit 20.12.2023 |
31.05.2025 - 01:39 Uhr
Mal wieder ein ziemlicher Hit, gefällt mir |
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Filip Postings: 388 Registriert seit 29.09.2024 |
31.05.2025 - 22:18 Uhr
Die Frage ist nur noch: Wie viele Songwriter*innen brauchte sie dafür?Oder ist das ein Cover von Glashaus? |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 29658 Registriert seit 08.01.2012 |
27.06.2025 - 18:48 Uhr - Newsbeitrag
Nina Chuba ist wütend!Neue Single „Rage Girl“ mit Badmomzjay, Eli Preiss, Marie Bothmer, Rua, Kauta, Layla, Kayla Shyx und Esther Graf out now! Nina Chuba ist wütend! Aber nicht nur Nina: auch Badmomzjay, Eli Preiss, Marie Bothmer, Rua, Kauta, Layla, Kayla Shyx und Esther Graf haben die Schnauze voll – und greifen zusammen das Patriachat an. Einmal aggressiv sein wie ein Mann. Einmal wütend sein wie ein Mann. Einmal provozieren, sich alles rausnehmen wie ein Mann. Ohne für irgendwas davon belangt zu werden. Genau darauf zielen Nina und ihre Female Force in ihrer neuen Single „Rage Girl“, wenn sie im dazugehörigen Video impulsiv ein Auto karpern, mit quietschenden Reifen Donuts fahren und mit Flammenwerfern zündeln. Das Musikvideo könnt Ihr Euch hier anschauen: „Ich bin ein riesen Problemkind / Ich hab heut ‘Streit mit jedem / Adrenalin, Adrenalin / Ich will die ganze Stadt übernehmen“, heißt es im Song. Die Gang aus acht Frauen ballert mit Blicken, großen Bewegungen, Fun und Nina Chuba mit ihren Punchlines, die alle sagen: Ich hab die Schnauze voll vom System. |
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Kiezgrün Postings: 103 Registriert seit 29.05.2023 |
21.07.2025 - 18:27 Uhr
Das neue Album heißt „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ und erscheint am 19. September. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 29658 Registriert seit 08.01.2012 |
27.07.2025 - 17:49 Uhr - Newsbeitrag
Nina Chuba kündigt ihr zweites Album an!„Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ erscheint am 19. September Liebe Medienpartner:innen, wer vergangenen Freitag (18.07.) bei Nina Chubas Open-Air-Show in der Berliner Wuhlheide mit dabei war, hörte es exklusiv zum allerersten Mal: Ninas neues Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ erscheint am 19. September und folgt damit auf Ihr #1-Debüt „Glas“ (2023) und ihre „Farbenblind-EP“ (2024). Hier könnt Ihr Euch den offiziellen Album-Trailer anschauen: Nina Chuba zupft keine Blätter, sie reißt am Stil. Wieso sollte sie auf irgendwas warten, wenn sie sich nehmen kann, was sie wirklich happy macht? Eine Liebe, keine Liebe, sie entscheidet. Genauso entschieden fühlt sich ihr neues Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ an, in Sound und Text, auch wenn – oder gerade weil – sie hier gleich mehrere rote Fäden durch einen wilden, aber symbiotischen Genre-Mix aus Pop und Rock, Bossa Nova und Hip Hop legt. Was das heißt? Vielleicht dass Nina Chuba weiß, was sie will – aber vor allem auch, was sie nicht will. Und dass sie zu sich selbst steht, egal in welchem Zustand. „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ kann hier vorbestellt werden: ninachuba.bio.to/ILMILMN Mit Songs wie „Wenn das Liebe ist“, „Unsicher“ oder „Rage Girl“ hat Nina in den vergangenen Monaten schon bewiesen, wie anders und vielseitig Ihr neues Album werden wird. Und schon jetzt ist klar: Genauso vielseitig wird es in den kommenden Monaten weitergehen. Über „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ (offizieller Pressetext): Nina Chuba zupft keine Blätter, sie reißt am Stil. Wieso sollte sie auf irgendwas warten, wenn sie sich nehmen kann, was sie wirklich happy macht? Eine Liebe, keine Liebe, sie entscheidet. Genauso entschieden fühlt sich ihr neues Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ an, in Sound und Text, auch wenn – oder gerade weil – sie hier gleich mehrere rote Fäden durch einen wilden, aber symbiotischen Genre-Mix aus Pop und Rock, Bossa Nova und Hip Hop legt. Was das heißt? Vielleicht dass Nina Chuba weiß, was sie will – aber vor allem auch, was sie nicht will. Und dass sie zu sich selbst steht, egal in welchem Zustand. So zeigt sie auf ihrem zweiten Studioalbum, was es bedeuten kann, die volle Range zwischen Rage Girl und Overthinker durchzuspielen, ohne sich für irgendwas davon zu schämen. Nina ist Nina! Jedem einzelnen Gefühl folgt ein Ausrufezeichen. So fest wie die steht auch der Hunger der Musikerin, der für immer bleibt. Sie hat Bock auf alles, was das Leben so zu bieten hat. Zwischen einer absoluten Selbstliebe und dem Hin-Und-Wieder-Geständnis, auch nicht immer ganz genau zu wissen, wie ein Leben geht, steht sie breitbeinig und singt über Beziehungen, Freundschaften, Männer. Ein Vibe. Und überall der Versuch, bei sich zu bleiben, sich zu nehmen, was man braucht, weil man ja immerhin aus Gold ist. Es ist, als wäre Nina Chuba sich musikalisch nie näher gewesen als in den 19 Songs auf „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“, erschienen bei Jive Germany. Während es auf ihrer EP „Farbenblind“ von 2024 um Verlust und Verletzlichkeit ging, schlägt das Pendel nun in die Gegenrichtung: laut, kraftvoll, bold. Und es klingt nach extrem viel Spaß, auch weil manch ein Schmerz, den sie in ihren Lyrics verwebt, schon verdaut ist. Hier: Aufbruch, kopflos, Tempo, und so slided man mit Nina Chuba durch eine Welt, in der sie sich nicht mehr beweisen muss, weil sie längst weiß, was sie kann, aber trotzdem mit Energie ballert, sogar die manchmal leisen Töne. Meteoritenhagel gleich mit dem ersten Song „Nina“, ein Intro, ein Statement. Mit größter Selbstsicherheit und einer Stimme auf der Zielgeraden singt sie: „Backe ziemlich große Brötchen, hab’ mich bisher nie verbrannt / In meinem Kopf ist alles möglich / Nina weiß, dass Nina kann“. Sie markiert, heizt ein, macht neugierig auf die Ladung, die man hier erwarten kann. Dass sie etabliert ist, dazugehört, gibt musikalische Freiheiten. Kurz dachte sie noch, sich einschränken zu wollen. Erwartungen gerecht werden müssen. Vielleicht Chanson, Bläser, Reggae Samples. Doch dann versteht sie, dass sie vor allem eins will: sich austoben. Und so mixt sie nicht nur Sounds – plötzlich sind da rockige Gitarren, die ihr mal so gar nicht passen wollten – sondern setzt auch kein Überthema, das sie lyrisch einschränken würde. Auf „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ zeigt die Musikerin, wie es sich anfühlen kann, integer zu bleiben und trotzdem immer weiter zu wachsen. Rastlos, selbstwirksam und immer lebendig. In gewohnt erzählerischer Dichte – weil: jede Zeile muss aus einem Grund da sein! – erzählen die Songs von den 20ern; Nina Chuba mittendrin, die alles fühlt. Zwischen dem Wunsch zu verstehen, wer man ist, noch werden kann und der Realisierung, dass man vielleicht nie wissen wird, was Erwachsensein überhaupt bedeutet. Weil es ein Ankommen gar nicht gibt? Viel mehr ist da ein Weg, den man geht, und Nina Chuba pflastert mit ihren Songs hier und da die Steine. Manchmal stehen da Fragezeichen, aber furchtlose, weil Nina Chuba auch keine Angst davor hat, mal klein zu sein. Und so wird „Unsicher“ schon im Frühjahr zur generationsübergreifenden Hymne: „Ich stolper durch die große, weite Welt, ich bin so unsicher / Ich bin noch nicht so gut dadrin / Ich leb gerade zum ersten Mal“, singt sie da im Refrain, der in einem Synthie aufgeht, mit Echo im Hintergrund, das in 80ies-Manier wummert. Beim Schreiben der Lyrics denkt sie an ihre Eltern, an ihre ersten Male. Wie sollte sie da noch böse sein auf sie? Verbindung spüren, die zueinander und die zu sich selbst, alles freilegen – Nina Chuba gräbt sich durch mit feinen Antennen. Was auch bedeuten kann, manchmal Entscheidungen gegen jemanden zu treffen, und damit eine für sich. So steht sie in „Wenn das Liebe ist“ für sich ein, erzählt auf versöhnliche, aber glühende Weise davon, einen Schmerz hinter sich zu lassen. Oder „3 Uhr nachts“, geraderaus, darunter aber die Erkenntnis, dass es eine Freundschaft nicht geschafft hat, die mal alles für sie war – was wirklich okay ist, aber manchmal eben auch traurig. Und im titelgebenden Song „ILMILMN (Skit)“, also: „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“, betont sie zum minimalistischen Piano ihre Zerrissenheit zu sich selbst, weilsie manchmal das Glück sieht, es aber nicht immer fühlen kann. Dabei weiß sie, wie heilsam es wäre, mit sich Frieden zu schließen, sich lieb zu haben, immerhin: „Bleib ’bei dir bis zum Schluss“ . Nein, sich selbst entkommt man nicht. Das Album erzählt immer wieder von dieser Gleichzeitigkeit der Gefühle, vom Leichtsein, von Beziehungen und Liebe – Songs, die sich doch alle auf sehr verschiedene Art beim Thema Grenzen treffen. Grenzen sprengen mit „Rage Girl“, sich als Female Force aus patriarchalen Schlingen befreien, freidrehen, wütend sein wie ein Mann – na und?! Grenzen übertreten mit „Jung, dumm und frei“, jugendlicher Leichtsinn und Sorglosigkeit, die man irgendwann nie wieder spüren wird. Oder mit „Malediven“, wenn sich Frau nimmt, worauf sie Lust hat und verschwindet, wenn die vergeht. Grenzen neu setzen mit „Rückspiegel“, vorwärts, Zukunft, und das Alte wird kleiner, rückt Stück für Stück in die Bedeutungslosigkeit. Grenzen weich werden lassen mit „Kilimanjaro“ auf Wolke 7. Grenzen überhaupt erst realisieren mit „Mama Shoot“, ein Appell an Frauen, unsere Mütter, die sich in Alltag und Alter begrenzen, und Nina Chuba, die ihnen Mut macht, für immer nach Träumen zu greifen. Grenzen in der Liebe, in Freundschaft, bei sich selbst. Und damit endet das Album mit einem Song, der wie ein kleiner Moment klingen könnte, aber vielleicht sogar der größte ist, wenn die Musikerin in „So lange her“ mit Melancholie in der Stimme erinnert, was war, als Nina noch nicht Nina Chuba war, Zuhause, in der Provinz. Wenn sie die Menschen erinnert, die sie nicht erst seit gestern kennen. Und so beendet sie das Album mit der Zeile: „Ich glaub, ich muss nach Hause, ich war viel zu lange weg“ . Sie, die ständig in Bewegung ist, schreibt, raushaut und die großen Bühnen mit einer krassen Energie bespielt, die ansteckt, zeigt ihren Fans mit jedem weiteren Stück Momentaufnahme auf dem neuen Album, wer sie gerade ist und was sie wirklich umtreibt. Von Tiefgang und Neugier angetrieben bohrt sich Nina Chuba durchs Leben und leitet uns mit lyrischen Punchlines, die sitzen. |
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Matjes_taet Postings: 2512 Registriert seit 18.10.2017 |
08.08.2025 - 11:49 Uhr
"Rage Girl" ist eine ziemlich freche 1:1 Kopie von "Kill vs. Maim" (Grimes) Sowohl was den Song als auch die Videoästhetik angeht. Könnte glatt als Cover durchgehen. |
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qwertz Postings: 1166 Registriert seit 15.05.2013 |
08.08.2025 - 12:10 Uhr
Oh ja, das stimmt. |
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Francois Postings: 1473 Registriert seit 26.11.2019 |
08.08.2025 - 13:00 Uhr
hab mir schon beim ersten Hören gedacht, dass mir das schwer bekannt vorkommt... |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
08.08.2025 - 13:11 Uhr
Hab jetzt zehn Minuten hin- und hergewechselt und glaube, ich sehe, was ihr meint, aber find die Songs doch sehr unterschiedlich. Ninas Song ist ja noch deutlich schneller, der Beat ganz anders und ihr Rap wesentlich aggressiver. Find's nicht sonderlich nah beieinander. Das sind halt so E-Girl-Asthetics wie's das reihenweise gibt 2025, deshalb find ich's auch nicht besonders interessant, aber kann mir kaum vorstellen, dass sich das Producer Duo da an einem fast zehn Jahre alten Grimes-Albumsong bedient hat. |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
08.08.2025 - 13:19 Uhr
Aber vielleicht bin ich auch einfach naiv, das mag auch sein. |
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Mr. Fritte Postings: 863 Registriert seit 14.06.2013 |
08.08.2025 - 13:34 Uhr
Wieso sollten sie den nicht kennen? Ist doch einer der bekanntesten Grimes-Songs. Das Original ist aber mal wesentlich besser als dieser Abklatsch, ein Cover wäre vielleicht die bessere Idee gewesen. |
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Affengitarre User und News-Scout Postings: 11586 Registriert seit 23.07.2014 |
08.08.2025 - 15:39 Uhr
Ich finds jetzt auch nicht so ähnlich. |
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coco2 Postings: 164 Registriert seit 17.06.2025 |
08.08.2025 - 21:29 Uhr
zehn MinutenRespekt, Respekt. So viel Zeit nimmt man sich heutzutage für eine Analsye. 10 Minuten. Das ist ein extrem frecher 1:1-Abklatsch, freilich grausam umgesetzt. 10 Jahre sind btw gar nichts, zumal "Kill vs. Maim" samt zugehörigem Album legendär sind und jedem Producer selbstverständlich noch heute ein Begriff sind. Nina Chuba und ihre Fans wissen davon natürlich nicht. Herzliche Grüße, in der Hoffnung, dass so unterirdische Musik irgendwann mal wieder verschwindet und die Youngster wieder bessere hören. |
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Affengitarre User und News-Scout Postings: 11586 Registriert seit 23.07.2014 |
08.08.2025 - 21:49 Uhr
Okay. :D |
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coco2 Postings: 164 Registriert seit 17.06.2025 |
08.08.2025 - 23:15 Uhr
No offense, mein lieber Affengitarre. |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
05.09.2025 - 11:13 Uhr
Neues Video zu "3 Uhr Nachts":https://youtu.be/Lmu0axDd4EA?si=mMc0xMdsfTjDm3-c |
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Klaus Postings: 12219 Registriert seit 22.08.2019 |
21.09.2025 - 13:11 Uhr
https://www.n-tv.de/leute/Nina-Chuba-bricht-mit-Teil-ihrer-ostdeutschen-Familie-article26045752.htmlFühle ich. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 29658 Registriert seit 08.01.2012 |
24.09.2025 - 21:03 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert. Meinungen? |
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Huhnmeister Postings: 4174 Registriert seit 22.08.2022 |
24.09.2025 - 22:05 Uhr
(Pseudo-)echauffierter Kommentar von 7€4/Z4/Gilgamesch in 3, 2, 1… |
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AliBlaBla Postings: 10378 Registriert seit 28.06.2020 |
24.09.2025 - 22:12 Uhr
@Huhnmeister Har har, perfekt, you made my day.... Hervorragend. Ja, wird so kommen. Wir sind vermutlich "misogyn", nicht modern genug, und checken es einfach nich ;) |
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Huhnmeister Postings: 4174 Registriert seit 22.08.2022 |
24.09.2025 - 22:15 Uhr
@Ali: Alle unwoke und vor sich hinschimmelnde alte, weiße Männer. Nur 7€4 natürlich nicht. Denn der bleibt als einziger am Zahn der Zeit. Fühle ich. |
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peter73 Postings: 3770 Registriert seit 14.09.2020 |
25.09.2025 - 07:52 Uhr
müsste der albumtitel nicht eher "isch lib misch, isch lib mich nicht" lauten? :D |
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der andere Postings: 10 Registriert seit 16.01.2023 |
27.09.2025 - 19:00 Uhr
In meinen Ohren eher "is lib mis, is lib mis nis"Wobei das "s" irgendwo auf halbem Weg zum "sh" angelegt ist, also vielleicht mehr noch "is(h) lib mis(h), is(h) lib mis(h) nis(h)" In Anbetracht, dass es sich m.W. um eine Schauspielerin handelt, die wohl eigentlich der deutlichen Artikulation mächtig ist, scheint das ein eher seltsamer Manierismus zu sein, der wahrscheinlich eine gewisse Straßen-Glaubwürdigkeit zum Ausdruck bringen soll (wobei ich bei Miss Chuba eher auf Hamburger Shopping-Meile tippen würde). Sei's wie's ist, ich glaube ich muss wohl einfach akzeptieren, dass ich ein alter Sack bin und nicht vorgesehen ist, dass ich es verstehe. Weder stilistisch, noch aussprachetechnisch, noch textlich. Also sollte es mir eigentlich egal sein. Wieso habe ich jetzt eigentlich so viel geschrieben ... ? |
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Werner Herzog Postings: 51 Registriert seit 27.09.2025 |
27.09.2025 - 19:51 Uhr
Harte, aber nachvollziehbare Rezension. An sie gibt es höhere Erwartungen als an Hansel wie Max Giesinger, der hier eine 5 abstaubt. Wenn man diese Erwartungen als nicht erfüllt ansieht, kann man nachvollziehbar sauer werden. Quasi eine schlechte Wertung, weil so viel mehr möglich ist bei ihr, ein Album vom Kaliber Stadtaffe ist eigentlich drin, vong Talent und Produzenten her. |
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7th Seeker Postings: 524 Registriert seit 13.06.2013 |
28.09.2025 - 23:20 Uhr
Habe mal aus Neugier das Album durchgehört und kann die Bewertung sehr gut nachvollziehen.Nina Chuba hat für mich sehr großen Wiedererkennungswert was Stimme und Style angeht, und in ihren öffentlichen Auftritten finde ich sie auch wirklich ziemlich sympathisch und authentisch, gerade auch, wenn sie vielleicht mal keinen perfekten Auftritt hingelegt hat. Und ich glaube diese Mischung aus eigenem Stil und Authenzität ist auch, was durchaus so resoniert, zumal sie auch trotz Kinderkarriere als Schauspielerin ziemlich bodenständig rüberkommt. Umso mehr ist in der Tat schade, dass das Album in weiten Teilen so kalkuliert herkommt. An sich halte ich sogar den Albumtitel für ziemlich gut, und diese Zerrissenheit, die sie durchaus auch authentisch lebt, hätte Potential für viel mehr. Aber dann wird sie in einfach zu viele Rollen gesteckt, muss hier mal das Rage Girl geben, danach ihre Unsicherheit zeigen, um dann aber wieder die kalte Frau darstellen, die einen Typen bei einem One-Night-Stand benutzt und auf ihn herabschaut, weil er bestimmt eine Hochzeit auf den Malediven plant. Das ist dann irgendwann nicht mehr authentisch, sondern einfach kalkulierte Pose. Kann sein, dass die Intention sein sollte, dass sich irgendwo jede(r) aus der jungen Hörerschaft in einen der Songs wiederfinden soll, oder dass sie etwa vorleben soll, dass es auch okay ist als junge Frau wütend zu sein, und womöglich erzeugt das auch die entsprechende Resonanz, aber dann ist zu viel Songwriting nach Schema F, das mögliche Konzept das Albums wird einfach gesprengt. Ein Lied, was für mich herausgestochen hat, ist "Unsicher", was mir im Vortrag und Message am authentischsten vorkommt, und auch ein wirklich gut gelungenes Video hat. Gleichzeitig hört sich der Songs aber auch zu sehr danach an, als hätte man einen Querschnitt aus Lordes Melodrama als Schablone draufpressen wollen. Grundsätzlich muss ein wenig Inspiration nicht schlecht sein, aber dann gehe ich auch mit, dass sich Rage Girl ein wenig zu sehr nach Kill v Maim anhört, und in der Summe bin ich wieder da, dass es mir an Eigenständigkeit und Authenzität fehlt. Wie gesagt, Stimme und Style wären vorhanden, aber ich sehe jetzt nicht das Talent im Songwriting, das sie bemächtigen würde, auch nur ansatzweise etwas vom Kaliber Stadtaffe zu produzieren. |
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Francois Postings: 1473 Registriert seit 26.11.2019 |
29.09.2025 - 08:53 Uhr
was 7th Seeker sagt!Höre es mir grad ebenfalls an und ja, es ist nicht schlecht, sie hat zweifelsohne Talent. Aber ich glaube, es haben auch zu viele bei der Produktion mitgesprochen, die sich gerade an allem, was sich so in den Charts befindet, bedient haben... Der Opener ist Peter Fox, Rage Girl ist Grimes, 3 Uhr Nachts erinnert irgendwie an die Yung Hurn / Crazy Horse Club Geschichte |
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Werner Herzog Postings: 51 Registriert seit 27.09.2025 |
29.09.2025 - 09:13 Uhr
Rage Girl ist Charli XCX, wie vieles auf dem Album.Ich bin zufrieden, den Literaturnobelpreis gewinnt Oasis auch nicht, manchmal reicht auch die Musik. 7.1/10 |
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8hor0 Postings: 1516 Registriert seit 14.06.2013 |
29.09.2025 - 11:22 Uhr
Nur ein einziges Lied über 3 Minuten.. ist das die neue Faulheit im modernen Pop? |
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Werner Herzog Postings: 51 Registriert seit 27.09.2025 |
29.09.2025 - 11:25 Uhr
Streaming zahlt für 2 Minuten genauso viel wie für 5, Aber mit 2 Minuten schafft man mehr Durchläufe. Bei der Masse an Streams macht das einen riesigen Unterschied. |
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7th Seeker Postings: 524 Registriert seit 13.06.2013 |
29.09.2025 - 11:44 Uhr
Nicht gerade ein überzeugendes Argument gegen Vorwurf, es geht mehr um finanzielle Optimierung als um künstlerische Selbstverwirklichung |
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Werner Herzog Postings: 51 Registriert seit 27.09.2025 |
29.09.2025 - 12:14 Uhr
Ich denke von dem Vorwurf kann man sie nicht freisprechen, andererseits brauchen die Songs auch nicht mehr Zeit, insofern passt es künstlerisch einigermaßen. Was mich viel mehr stört ist die elektronische Produktion, die halt viel günstiger ist als echte Musiker und Instrumente. Bei Nina Chubas Auftritt im Neomagazin konnte man aber sehen, wie viel besser die Musik mit einem guten Orchester ist. Ich glaube Peter Fox arbeitet auch zumindest teilweise mit Musikern zusammen (kurz nachgeguckt, tatsächlich, Stadtaffe:Orchester: Deutsches Filmorchester Babelsberg Gesang, Gitarre, Keyboard: Peter Fox Schlagzeug: Roy, Kenny Martin, Based Gitarre: Dirk Berger, Olsen Olic Posaune: Jérôme „Tchamp“ Bugnon Trompete: Ritsche Koch Chor: Julian Williams, Miss Platnum, Grace Risch, Fetsum, Celina) Wenn sie wirklich etwas nachhaltig gutes schaffen möchte, sollte sie da vielleicht etwas Geld in die Hand nehmen. |
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Francois Postings: 1473 Registriert seit 26.11.2019 |
29.09.2025 - 13:03 Uhr
Es ist halt Musik für die Generation Tik Tok und Spotify-Klicks... |
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7th Seeker Postings: 524 Registriert seit 13.06.2013 |
29.09.2025 - 14:20 Uhr
Es ist halt Musik für die Generation Tik Tok und Spotify-Klicks...Gerade den Teil mit Generation Tik Tok finde ich halt doch zu platt, die Olivia Rodrigos Addison Raes und Sombr dieser Welt sind nochmal jünger, bedienen dieselbe Generation, haben dabei aber ein ganz anderes handwerkliches Niveau. Wenn sie wirklich etwas nachhaltig gutes schaffen möchte, sollte sie da vielleicht etwas Geld in die Hand nehmen. Das würde voraussetzen, dass sie erst einmal mehr als Interpretin von Songs ist, die ein Team um sie herum zusammenschreibt. Sie müsste sich mE erstmal davon emanzipieren und ihre eigene Vision eines Albums umsetzen, sonst kriegst du selbst mit Pomp und Maximalismus kein gutes Album raus. Für mich wäre dann auch zweitrangig, ob diese Vision ein Orchester oder Beats enthält. |
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Francois Postings: 1473 Registriert seit 26.11.2019 |
29.09.2025 - 15:29 Uhr
Mit Generation Tik Tok und Spotify Klicks habe ich jetzt nicht unbedingt die "jungen" gemeint... Sondern Musik einfach als schnelle Massenware, daher auch die eher einfache Produktion, kurze Tracks, wenig SubstanzRodrigo ist in jeder Hinsicht ein anderes Kaliber |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
05.10.2025 - 11:22 Uhr
Ich hab's jetzt auch mal gehört und pendle mich bei einer 5/10 ein. Finde auch, dass das dem offensichtlichen Potenzial von Nina Chuba nicht gerecht wird. Fand da Singles vorm Album deutlich besser. Vor allem finde ich, man hätte die Tracklist deutlich ausdünnen können. Hab während des Hörens zweimal aufs Handy geschaut und gedacht: Huch, da sind ja immer noch so viele Songs. Und dafür sind viele einfach nicht interessant genug. So richtig negativ ist mir allerdings auch nichts aufgefallen. Hoffe, nächstes Mal sind es vielleicht weniger Songs und in die wird dann etwas mehr Zeit und Sorgfalt invenstiert. |
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Unangemeldeter Postings: 2157 Registriert seit 15.06.2014 |
05.10.2025 - 19:24 Uhr
Reihe mich ein: schon okay, aber unter den Möglichkeiten. |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
07.10.2025 - 12:10 Uhr
Schreib's mal in beide Threads: Wir hatten heute was zu Sabrina Carpenter und Nina Chuba im Programm, was ich interessant fand und mit den Akkorden zu tun hat. Vielleicht findet's ja noch jemand spannend.https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/dr_pop/der-ungewoehnliche-akkord.html |
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sagittarius Postings: 39 Registriert seit 20.12.2023 |
07.10.2025 - 12:47 Uhr
"Wenn das Liebe ist" mag ich ja immer noch sehr, aber die restlichen Singles haben mich nicht gerade dazu motiviert, mir das Album mal anzuhören |
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Francois Postings: 1473 Registriert seit 26.11.2019 |
07.10.2025 - 15:51 Uhr
die erste Hälfte des Albums ist ja tatsächlich in Ordnung, die Singles kann man sich ebenfalls mehrmals anhören |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
11.10.2025 - 14:09 Uhr
Wie zerfressen der (Nicht-)Diskurs ist, zeigt gerade Rezos Reaktion auf die Rezension von Juliane Liebert in Die Zeit. Der Text ist zwar für meinen Geschmack auch sehr hart, aber wie wenig Verständnis für Kunstkritik mittlerweile noch in den Köpfen der Menschen vorhanden ist, find ich doch krass irritierend.https://www.instagram.com/reel/DPjLCGPDJXc/ |
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Rochen Postings: 607 Registriert seit 15.10.2022 |
11.10.2025 - 18:35 Uhr
Wolfgang M. Schmitt dafür on point, haha |
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Ochsensemmel Postings: 322 Registriert seit 22.09.2025 |
11.10.2025 - 19:48 Uhr
Als ob ich mir irgend n Instagram Reel mit dem Denglisch-Blaukopf anschaue lol |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
15.10.2025 - 17:55 Uhr
Hab das Album gerade noch mal durchgehört und find's doch besser als nach dem ersten Eindruck. Vieles macht Spaß, ist süß und bei manchen Zeilen muss ich schmunzeln. Wäre wohl doch eher bei einer 6/10. |
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Mr Oh so Postings: 3405 Registriert seit 13.06.2013 |
16.10.2025 - 02:50 Uhr
Der Titel wurde ja in der Rezi kritisiert. Ich muss sagen, ich finde den richtig stark. |
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Ochsensemmel Postings: 322 Registriert seit 22.09.2025 |
16.10.2025 - 02:54 Uhr
Ist süß? Was ist das denn? |
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Arne L. Postings: 2483 Registriert seit 27.09.2021 |
23.10.2025 - 11:57 Uhr
Hier sind auch noch mal ein paar Gedanken zum Thema Pop-Kritik von Jens Balzer, da kommen Juliane Liebert und Nina Chuba auch vor:https://www.zeit.de/2025/45/kritik-taylor-swift-pop-rezension-journalismus?freebie=7f2a7347 |
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KarlLiebknecht420 Postings: 4 Registriert seit 04.11.2025 |
04.11.2025 - 09:49 Uhr
Sehr gute Kritik von meinem Lieblingsautor hier! |
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