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Danzig - Circle of snakes

User Beitrag
stephan ruetz
17.09.2004 - 16:15 Uhr
sehr geehrter rezensent dieses albums (namen hab ich vergessen aber idiot wäre eine passende anrede),
den witz mit 'samt schlagzeug die treppe runterfallen' find ich ja noch ganz witzig aber der rest ihres artikels ist schon recht übertrieben einseitig.
mag sein dass glenn danzig nie die komplexesten songs der welt komponiert hat, mag auch sein dass er kein guter produzent ist oder dass lucifuge klar besser war als circle of snakes, aber trotz all dieser tatsachen ist das neue werk nicht schlecht. zugegeben das intro ist äusserst unnötig, aber danach schraubt sich das niveau langsam nach oben. skin carver und das titelstück sind durchaus hörbar aber noch nichts besonderes.mit 1ooo devils reign kommt allerdings ein erster kracher aus den boxen dessen hymnenhafter refrain durchaus interesse weckt.hohe qualität erreicht die platte aber erst mit dem ersten chorus von skull forrest.die strophen noch eher langweilig, glänzt danzig danach mit einem gewaltigen gesangsloop welcher den hörer sofort an die wand nagelt.gegen ende des tracks zusätzlich mit einer simplen aber eingängigen leadgitarre unterlegt.und entgegen den behauptungen des rezensenten '4 männer grölen dissonant vor sich hin' ist hier nur glenn danzig auf mehreren spuren zu hören,und er singt! zwar nicht so gut wie vor 10 jahren, aber die stimmung die er kreiert ist gewaltig.weiter gehts mit dem absoluten über up-tempo song hellmask.das wohl komplexeste riff das danzig je geschrieben hat.
when we were dead ist ebenfalls äusserst interessant, nur die strophe fällt wiedermal etwas ab. night besodom, der nächste track gehört dann allerdings wie die ersten 3 klar zur gattung lückenbüsser. my darkness erinnert von arrangement und stimmung her stark an lucifuge- gelungener song. danach wartet netherbound wieder mal mit einer berührenden gesangslinie zu passablen riffs auf.bis hierher zwar keine höchstleistung aber zumindest sowohl für neue als auch alte danzig fans ein echter leckerbissen. bis hierher, und als man es kaum mehr erwartet kommt doch noch der eine song, der eine song der alle schwächen des albums nebensächlich erscheinen lässt.neben mother und ein paar anderen wohl einer der besten danzig songs ever, könnte sogar auf mtv und im radio rauf und runter laufen.black angel, white angel heisst das meisterwerk......ein göttliches riff...ein gesangsthema das seinesgleichen sehr sehr lange sucht, und gerade hier passt auch danzigs eigenwillige produktion perfekt ins bild. einzig das solo hätte etwas ausgefallener sein können.
böse zungen können natürlich behaupten glenns stimme wäre zu schwach und er müsse deshalb mehrere spuren dafür verwenden, aber mal ehrlich, selbst wenn es so ist zählt eigentlich nur das ergebnis und das ist stellenweise atemberaubend.
mit 50 jahren darf man auch etwas abbauen und zur meinung glenn konnte nie wirklich singen gibt es von mir nur folgenden kommentar: lieber herr rezensent, sie haben wohl entweder noch nie danzig 1, lucifuge oder in the doorway und andere von den misfits gehört oder sie sind taub.
aber nichts für ungut über 'samt schlagzeug die treppe runterfallen' muss ich immer noch grinsen und werde das wohl auch morgen noch tun.
isnichwitzig
17.09.2004 - 16:31 Uhr
@stephan nur leider ist "mitsamt schlagzeug die treppe runterfallen" gar nicht mal die erfindung des rezensenten, daß ist uuuuuralt! ich sage nur: venom!

stimme dir zu, die platte ist total unterbewertet worden - tausendmal besser als 5 und 6, endlich wieder weg von diesem zu danzig extrem unpassenden industrial-schmarrn. ich finde "circle of snakes" zwar doch schlechter als 1 - 4, aber deutlich besser als die zwei nachfolger (5&6) ...es ist noch nicht wieder die frühe genialität, aber die richtung stimmt schonmal wieder! mal sehen, vielleicht kriegt danzig die kurve ja doch noch... aber die produktion ist echt scheiße - warum, wenn er selbst an den reglern stand, ist der gesang eigentlich so schlecht ins klangbild gefügt und superleise? ab danzig 4 scheint das glen´s neuer stil zu sein...whatever: Danzig ist nach wie vor einer der innovativsten und besten sänger/songwriter der harten-gitarren-szene. so.
Oliver Ding
17.09.2004 - 17:26 Uhr
Danzig? Innovativ? Bruhahaha. :-D
Stefan
17.09.2004 - 17:54 Uhr
isnichwitzig (17.09.2004 - 16:31 Uhr):
@stephan nur leider ist "mitsamt schlagzeug die treppe runterfallen" gar nicht mal die erfindung des rezensenten, daß ist uuuuuralt! ich sage nur: venom!

STRIKE!


@stephan: du hast zuviel Zeit ...
Markus Bellmann
17.09.2004 - 18:46 Uhr
Also, daß ich den Spruch mit "Treppe runterfallen" geklaut habe, dürfte aus der Rezi ersichtlich sein. Soviel zunächst dazu.

Stephan, Deine Meinung in allen Ehren, aber mit Innovation hat das Geschrappel, was Glenn hier vorsetzt, nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Hier rödelt jemand vor sich hin, der verzweifelt auf der Suche nach einem gescheiten Song ist. Ich hatte ja gedacht, daß "I luciferi" schon weit unten ist, aber das war noch schlimmer. Du darfst das gerne anders sehen, den "Idioten" überlese ich gerne mal...
Du schriebst, daß Glenn seine Vocals gedoppelt hat, um den "Chor" zu erzeugen. Dann soll er's bitte richtig machen, z.B. mal bei Herrn Kilmister reinhören, wie sowas funktioniert.

Und ja, ich kenne (und schätze!) Danzigs frühe Alben sowie die Misfits- und die Samhain-Werke. "5" und "6" hätten übrigens von mir bestenfalls 2/10 bekommen. Die Relation paßt doch ;-)
stephan ruetz
20.09.2004 - 18:06 Uhr
ich hab durchaus verstanden dass der spruch geklaut war , hab ihn aber das erste mal gehört.
eine 2/10 ist für 5 durchaus ok aber 6 hat doch ein wenig mehr verdient, und mit ausnahme vom skull forrest refrain und black angel white angel muss ichmarkus durchaus recht geben.aber eben diese beispiele sind genial- auch wenn ihm die stimme gelegentlich abreisst-das macht meiner meinung nach zum teil den charme des ganzen aus.
live on the black hand side-disc 2....auch so ein beispiel....auch wenn nicht alles passt gefällt m ir das ganze recht gut, es ist halt einfach danzig.
ich verstehe aber auch kritiker, welche wirklich fundierte argumente bringen und nicht maßlos übertreiben.
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03.03.2007 - 02:21 Uhr
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