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Clueso - Deja Vu 1/2

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

31.07.2023 - 19:02 Uhr - Newsbeitrag
CLUESO
veröffentlicht seine neue Single "Du und L.A.".
Der potenzielle Sommerhit ist ein Déjà-vu-artiges
Assoziationsgewitter mit einer Spur Wehmut.
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Mit offenem Verdeck über verschlungene Küstenstraßen, Arm aus dem Fenster, die Finger klopfen den Beat, die flirrende Hitze trübt die Sinne – das sind die ersten Assoziationen beim Hören der neuen Clueso-Single, »Du und L.A.«.




Und sind nicht allein diese Keyboards bereits musikgewordenes Hitzeflimmern, die verhallten Chöre wabernde Luft, die Gitarre ein Sonnenstrahl direkt ins Herz? »Und ich lauf durch Venice Beach, und es killt mich«, singt Clueso, »weil mich das Bild trifft, wie du da stehst.«



Ein Déjà-vu-artiges Assoziationsgewitter, in dem gleich mehrere Geschichten verschmelzen, Erinnerungen an Südafrika und Los Angeles, an die scharfen Schatten von Venice Beach, an Sehnsucht und Fernweh, eine verronnene Liebe.


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Singlecover "Du und L.A."



Clueso war auf Mallorca, als er den Song gemeinsam mit Mathias Grosch und Daniel Flamm geschrieben hat. In Deutschland war es noch kalt, totaler Kontrast: »Die Sonne hat schon morgens durchs Fenster geballert«, erinnert sich Clueso. »Ich sah beim Aufwachen eine Palme und musste spontan an Venice Beach denken. So ging es los.«



Die Euphorie, von der der Songschreiber bei der Arbeit an »Du und L.A.« gepackt wurde, durchströmt den Song mit derartig überwältigendem Sommerhit-Potenzial, dass man die Spur Wehmut zunächst beinahe überhört, die sich mit Clueso-typischer Smartness langsam einschleicht.



Der Protagonist läuft durch Los Angeles und wird überwältigt von der Erinnerung an seine vergangene Liebe. Auf dem Riesenrad in Santa Monica, beim Eisessen, in den Straßen von Venice Beach wird ihm klar: »Für mich untrennbar, du und L.A.«.

Erinnerungen können einen Ort vergiften, man kennt das. »Werd‘ die Stadt nie mehr betreten können, ohne an dich zu denken«, singt Clueso, und plötzlich wird klar, dass dieser hypnotische Song von denselben Gegensätzen lebt, die traditionell den Reiz von Los Angeles ausmachen: »Hollywood rückt in die Ferne/Statt der Engel und Sterne, Kälte und Wärme.«



Am Ende war alles nur ein Sommernachtstraum. Also schnell auf Repeat.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

23.06.2025 - 12:21 Uhr - Newsbeitrag


Über „Deja-Vu“

Mit seiner neuen, am 20. Juni 2025 erscheinenden Single »Deja-Vu« ist Clueso eine wahrhaft wirkmächtige Liebeskummerballade gelungen.



Selten wurden Sehnsucht und die sich daraus ergebende emotionale Krise derart ergreifend in Musik gegossen.



Die alte Frage, ob die Kunst nun das Leben imitiert oder umgekehrt, bleibt seit der Antike unbeantwortet. Wer will das schon entscheiden, Clueso jedenfalls weiß es auch nicht so genau. Auf dem Cover seiner neuen Single, »Deja Vu« sitzt der

Künstler auf einem Barhocker, eine Hand im Nacken, die andere unterm Pullover, der Blick geht grübelnd nach unten, jemand tritt aus dem Bild. In diesem Motiv steckt alles, was »Deja Vu« ausmacht, das Gestern und das Heute, die Liebe und deren Verlust, all die kostbaren, unwiederbringlichen Momente.



Bei der Arbeit an dem Song ist Clueso ausschließlich seinem künstlerischen Instinkt gefolgt und hat die sich daraus ergebende kreative Freiheit eins zu eins in »Deja Vu« überführt. Die initiale Idee zu seiner neuen Single hatte er bereits vor längerer Zeit.

»Ich wollte nichts erzwingen, sondern dem Song geben, was er braucht«, sagt Clueso, »so ist er wie ein kleines Pflänzchen gereift, das ich über drei Jahre immer wieder gegossen habe.«



»Deja Vu« ist eine irrsinnig intensive emotionale Achterbahnfahrt von einer mächtigen Klavierballade mit einem unwiderstehlich dringlichen Refrain, die man in jeder Note mitfühlt. Clueso heult den Mond an, es geht um diese ganz bestimmte, vom Trennungsschmerz durchwirkte Phase, in der einen bereits eine klitzekleine Erinnerung, ein winziges »Deja Vu« wieder zurückkatapultieren kann in die absolute Ultra-Vermissung.



Oder eine Begegnung: Die Zeit heilt ja angeblich alle Wunden, aber dann trifft man sich plötzlich zufällig irgendwo wieder – wie ein Deja Vu eben – und das ganze sorgsam aufgebaute Normalitätskorsett kracht schallend zusammen. Clueso wünscht sich im Song, dass seine Ex »wenn du mit ihm geschlafen hast, aus Versehen meinen Namen sagst«, wie er singt. »Ich weiß, das ist gemein, ich will selber nicht so sein«, bricht es schließlich aus ihm heraus – und »Deja Vu« hebt ab in die Unendlichkeit.



Der Song hat verschiedene Ebenen, die bittere Realität mischt sich mit tatsächlichen Deja Vu Momenten und verschiedenen Szenen einer einmaligen Karriere. 2026 kehrt Clueso mit seiner Deja Vu Tour in die Mega-Arenen zurück und spielt seine bislang wohl größte Tournee überhaupt. Mit wie viel neuer Musik er diese Konzerte bestreiten wird, steht aktuell noch in den Sternen. »Ich habe Lust, völlig loszulassen und einfach zu schreiben, was in mir ist«, sagt er.

Kiezgrün

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Registriert seit 29.05.2023

12.12.2025 - 11:07 Uhr
„Am 27. Februar 2026 erscheint das neue Studioalbum von Clueso, gleichzeitig Teil eins eines Werkzyklus aus insgesamt zwei Alben. »Deja Vu 1/2« ist eine Feier des Lebens, der Liebe und der Freundschaft in unsicheren Zeiten: 14 tiefgründig-emotionale Clueso-Songs, die von einer Sehnsucht nach analogen Welten durchdrungen sind, nach realen Begegnungen, echten Gefühlen, Wahrhaftigkeit. »Deja Vu 1/2« ist das zehnte Studioalbum des Erfurter Ausnahmekünstlers. Es folgt auf »Album« (2022) und die bereits erschienenen Vorabsingles »Jedes Jahr«, »Minimum« und »Deja Vu«.“

Thread bitte entsprechend umbenennen.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

12.12.2025 - 18:31 Uhr - Newsbeitrag

Clueso hat Deja Vu
Neues Album »Deja Vu 1/2« erscheint am 27.02.26


Liebe Medienpartner:innen,

am 27.02. und somit pünktlich zur großen Tour erscheint »Deja Vu 1/2«, das erste von zwei Clueso Alben im Jahre 2026. Der erste Teil, größtenteils auf dem sonnigen Mallorca entstand, ist eine Feier des Lebens, der Liebe und der Freundschaft in unsicheren Zeiten und präsentiert 14 tiefgründig-emotionale Clueso-Songs.

Hört „Deja-Vu“ hier:
Hört „Minimum“ hier:


Über „»Deja Vu 1/2«“
Am 27. Februar 2026 erscheint das neue Studioalbum von Clueso, gleichzeitig Teil eins eines Werkzyklus aus insgesamt zwei Alben. »Deja Vu 1/2« ist eine Feier des Lebens, der Liebe und der Freundschaft in unsicheren Zeiten: 14 tiefgründig-emotionale Clueso-Songs, die von einer Sehnsucht nach analogen Welten durchdrungen sind, nach realen Begegnungen, echten Gefühlen, Wahrhaftigkeit.



»Deja Vu 1/2« ist das zehnte Studioalbum des Erfurter Ausnahmekünstlers. Es folgt auf »Album« (2022) und die bereits erschienenen Vorabsingles »Jedes Jahr«, »Minimum« und »Deja Vu«.



Seit jeher ist Clueso ein Musiker in Bewegung, immer auf der Suche nach Antworten und irgendeinem Sinn. Werke wie »Weit weg« (2002), »Handgepäck« (2018) oder der Song »Flugmodus« (2022) erzählen von seiner rastlosen Energie.



Auch »Deja Vu« knüpft hier an, wenn Clueso uns mit dem überwältigenden Opener »Gib mir was Echtes« auf eine besondere musikalische Reise mitnimmt. Anklänge an Bruce Springsteen, The War On Drugs und Sam Fender blitzen auf, bereits mit den ersten Akkorden ist man ganz woanders als zuvor. Auch bei der Produktion des Albums hat Clueso seinem künstlerischen Instinkt und eben dieser rastlosen Energie vertraut: »Ich hatte Lust, völlig loszulassen und einfach zu schreiben, was in mir ist«, sagt er.



Nicht nur hier fällt wieder auf, worin die große Kunst dieses Mannes besteht: Clueso macht auf diesem Album Musik, die sich anfühlt, als würde er sie nur für einen selbst singen, so nah, intim und aufrichtig klingen diese neuen Lieder. Die bereits veröffentlichten Singles »Jedes Jahr« (mit Chapo102) und »Minimum« machen klar: In vielerlei Hinsicht ist »Deja Vu« ganz klassischer Clueso, weil er hier so wahnsinnig nahe bei sich und seinen Themen ist. Weil »Deja Vu« alles vereint, was man an diesem Künstler liebt – die Weite, die Wehmut, die großen Melodien.



Gleichzeitig schwebt eine Sehnsucht nach analogen Welten durch diese gitarrengetriebenen Songs: nach realen Begegnungen, echten Gefühlen, Wahrhaftigkeit – und das passt wiederum sehr gut in unsere orientierungslose Gegenwart.



Clueso hat über 3 Millionen Alben verkauft, erreichte dreimal Platz 1 der Albumcharts und wurde mit Gold, Platin und vielen weiteren Awards ausgezeichnet. Er hat mit Udo Lindenberg, Capital Bra, Elif, Lotte, Deichkind und zahlreichen anderen Stars gearbeitet und ist mit über 800 Millionen Streams auf Spotify und plattformübergreifend mehreren Millionen Social-Media-Followern seit über zwei Jahrzehnten einer der vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Künstler.



2026 kehrt Clueso mit seiner »Deja Vu«-Tour in die Arenen zurück und spielt seine bislang größte Tournee überhaupt.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 30212

Registriert seit 08.01.2012

21.02.2026 - 21:02 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Ituri

Postings: 584

Registriert seit 13.06.2013

22.02.2026 - 14:03 Uhr
Rezension liest sich besser als eine 5/10.

Ich bin gespannt, da ich Clueso seit Beginn eigentlich verfolge und da auch sehr kritisch bin, was z.B. "Album" und "Stadtrandlichter" angeht.

Aber von den neu ausgekoppelten wissen vor allem "Ballon" und "Minimum" (Da muss ich mit meiner Tochter durch die Wohnung tanzen!) durchaus zu gefallen.

Earl Grey

Postings: 583

Registriert seit 14.06.2013

24.02.2026 - 21:33 Uhr
Clueso hat es hier schon immer schwer gehabt. Minimum ist sehr -Sam Fender- und macht Spaß.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 11218

Registriert seit 26.02.2016

24.02.2026 - 23:22 Uhr
Es ist schon eine 5/10 mit Tendenz nach oben, aber für mich trotz allem wohl mit sein schwächstes Album.
"Album" würde ich heute einen Punkt mehr geben. Klar, der Sound war echt sehr anbiedernd, aber ich hab das Ding wirklich so oft wieder hören wollen, weil einige Songs richtig gut sind. Und "Handgepäck" bleibt weiterhin das beste, was er je gemacht hat, und das ist ja gerade mal das vorletzte Album.

musie

Postings: 4245

Registriert seit 14.06.2013

25.02.2026 - 08:04 Uhr
...ich habe ja immer noch die Hoffnung nicht aufgegeben für Handgepäck II.

Handgepäck heisst ja Handgepäck I

MickHead

Postings: 10150

Registriert seit 21.01.2024

27.02.2026 - 08:30 Uhr
Komplette Playlist bei YouTube:

https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_klweGiPRUMGCIGmiFEWkzDyLp_L5yVrws&si=5OTtbvLlWjVgEHus

Musikexpress 3.5/6

https://www.musikexpress.de/reviews/clueso-deja-vu-12/

Rolling Stone 4/5

https://www.rollingstone.de/reviews/clueso-deja-vu-12-warmherzig/

musie

Postings: 4245

Registriert seit 14.06.2013

28.02.2026 - 16:02 Uhr
für mich wieder zu viel unterschiedliche Früchte im Handgepäck. ein ganzer Laden voll. hab einzwei Songs die ich sehr mag und solche die ich furchtbar finde...

Earl Grey

Postings: 583

Registriert seit 14.06.2013

28.02.2026 - 18:00 Uhr
Geht mir eigentlich auch meist so…

BunteKuh

Postings: 573

Registriert seit 17.07.2022

28.02.2026 - 20:55 Uhr
Fand den Vorgänger auch viel stärker.

Hier fehlt irgendwie eine Linie. Es gibt hier auch starke Songs aber auch sehr viel Durchschnitt.
Bin bei der 5/10 auch dabei - leider

Kiezgrün

Postings: 118

Registriert seit 29.05.2023

01.03.2026 - 02:02 Uhr
„Album“ war ein starkes Pop-Album und das erste von ihm, das für mich mehr als 1-2 O’Kane Singles geboten hat.

Jetzt ist er wieder auf sein Normalmaß zurückgefallen.

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