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Glen Hansard - All That Was East Is West Of Me Now

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

26.07.2023 - 19:30 Uhr - Newsbeitrag

GLEN HANSARD - NEUES ALBUM "ALL THAT WAS EAST IS WEST OF ME NOW"
- AM 20. OKTOBER (ANTI- Records/Indigo)

MUSIKVIDEO FÜR "THE FEAST OF ST. JOHN" JETZT ANSEHEN

EUROPA-TOUR DIESEN HERBST

Glen Hansard veröffentlicht "The Feast of St. John" und kündigt damit sein erstes Soloalbum seit 5 Jahren an. Der rootsige, gefühlvolle Track demonstriert die einzigartige Fähigkeit des Oscar-prämierten Singer-Songwriters, irischen Folk mit modernem Rock und der Wucht seiner geschichtsträchtigen Live-Shows zu verbinden, über die The Guardian sagt: "Hansards kraftvolle Stimme, ob rau vor Leidenschaft oder zart vor Bedauern, glänzt über Arrangements, die vor Schwung nur so strotzen." Über 50.000 verkaufte Tickets für die kommende internationale Tournee, einschließlich einer US-Tournee mit The Swell Season.



Glen Hansard wird am 20. Oktober sein fünftes Soloalbum "All That Was East Is West Of Me Now" veröffentlichen. Es ist das erste Album des Singer-Songwriters seit über vier Jahren und folgt auf eine Zeit, in der Hansard zwischen der Zusammenarbeit mit Eddie Vedder und Cat Power und Live-Auftritten mit The Frames und Markéta Irglová/The Swell Season pendelte. 'All That Was East Is West Of Me Now', ein Album, das abwechselnd laut und meditativ, ausladend und hypnotisch ist, ist Hansards rockigstes Album seit der Burn the Maps-Ära von The Frames.

Die Platte beginnt mit einem Aufruf zu den Waffen in dem kraftvollen und stattlichen "The Feast Of St. John". Der Song, der an "On the Beach" von Neil Young und "Magnolia"-Ära Songs:Ohia erinnert, wird von Warren Ellis (The Dirty Three/The Bad Seeds) an der Violine begleitet und fühlt sich an wie ein raues Stück apotropäischer Magie vom westlichsten Rand Irlands. Hört und seht euch unten das düstere, direkt vor der Kamera aufgenommene Performance-Video des Songs an.

"All That Was East Is West Of Me Now" entstand durch eine Reihe von fünf Mundpropaganda-Konzerten, die Hansard im November 2022 in seiner kleinen örtlichen Kneipe organisierte. "Ein Song wird erst durch Zeugen zu dem, was er ist", sagt Hansard, und in der Gegenwart eines Publikums "findet der Song einen anderen Weg". Am Ende des Aufenthalts nahm die Platte Gestalt an und die Aufnahmen begannen mit dem langjährigen Mitstreiter David Odlum in dessen Heimstudio am Stadtrand von Dublin.

Hansard erklärt weiter: "Ich habe es niemandem erzählt. Wir richteten uns in einer Ecke ein und spielten den Einheimischen vor, von denen einige nur halb zuhörten. Eine Ansammlung von Bauern und Arbeitern, Dartspielern und Billardhaien. Ich spielte jede Woche zwei Stunden lang neue Songs, einige davon fertig, andere unfertig. Durch diesen Prozess erkannte ich, was ich hatte und woran ich weiter arbeiten musste - welche Songs ankamen und welche nur in meiner Vorstellung gut waren. Das hat meine Entscheidungen sofort gefestigt. Es war, als ob das Album in dieser Bar entstanden wäre. Und nicht vorher."

Der Titel, der laut Hansard aus der "plötzlichen Erkenntnis stammt, dass mehr dahinter als davor liegt", suggeriert einen Überblick aus großer Höhe, der sowohl das bereits bereiste als auch das noch zu entdeckende Terrain erfasst. Obwohl das Vergehen der Zeit ein zentrales Thema sein mag, konzentrieren sich diese acht Tracks mehr auf das Versprechen für die Zukunft als auf Gedanken des Bedauerns oder der Nostalgie.

Nächsten Monat beginnt Hansard eine Reihe von The Swell Season-Shows in den USA, bei denen er als Headliner an der Seite von Marketa Irglova an so berühmten Orten wie dem Ryman Auditorium und der Radio City Music Hall auftritt. Im Herbst folgt eine Europatournee, die ihn unter anderem nach Großbritannien, Deutschland, Benelux, Italien und in seine Heimat Irland führen wird. Alle anstehenden Termine sind unten aufgeführt. Tickets gibt es HIER zu kaufen.

Tourdaten:
02.08. Jena, DE - Kulturarena
03.08. Aug Rees, DE - Haldern Pop Festival
04.08. Hamburg, DE - Statpark Open Air
05.11. Köln, E-Werk
06.11. Frankfurt, Jahrhunderthalle
08.11. München, Circus Krone
17.11. Berlin, Verti Music Hall



Tracklisting:
1. The Feast Of St. John
2. Down On Our Knees
3. There’s No Mountain
4. Sure As The Rain
5. Between Us There Is Music
6. Ghost
7. Bearing Witness
8. Short Life
9. Reprise

Armin

Plattentests.de-Chef

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16.08.2023 - 19:23 Uhr - Newsbeitrag

Grizzly Adams

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Registriert seit 22.08.2019

16.08.2023 - 20:35 Uhr
Wird definitiv komplett gehört. Bin Glen Hansards Schaffen schon seit The Frames sehr zugetan. Sehr charakteristische Stimme uns schöne Songs. Inzwischen auch schon grau geworden der Gute. Im ersten Video sieht er dafür aufm Kopf wieder so aus wie damals bei den Commitments, diesem grundsympathischen Film von 1990 oder über eine verhinderte irische Soulband.

keeeyt

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Registriert seit 17.08.2023

18.08.2023 - 12:35 Uhr
Habe gerade gesehen, er spielt im E-Werk in Köln.. 61,50 €. Ouch.

Grizzly Adams

Postings: 4793

Registriert seit 22.08.2019

21.08.2023 - 19:48 Uhr
Ein bisschen versucht auch er sich bei diesem Song auf Leonard Cohen Sprechgesang. Bin dafür ja sowas von empfänglich. :-) Schönes Lied, da stört auch die hölzerne Aussprache des Französischen nicht. Guter Mann, der Glen. Immer wieder gerne gehört. Freu mich auf jedes seiner Alben.

Mr Oh so

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Registriert seit 13.06.2013

21.08.2023 - 21:52 Uhr
Das Rockige steht ihm ja gut. Vielleicht höre ich da mal rein. Ansonsten nehme ich ihm ja schon lange nix mehr ab.

Armin

Plattentests.de-Chef

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18.10.2023 - 20:37 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

cargo

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Registriert seit 07.06.2016

20.10.2023 - 10:56 Uhr
Habs nur 5 Songs reingeschafft. Das ist mir echt zu biederer Altherrenrock.

Enrico Palazzo

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Registriert seit 22.08.2019

21.10.2023 - 16:25 Uhr
Ich finds überraschend toll - war der schon immer so düster und teilweise kräftig im Sound? Hier und da schoss mir auch Tom Waits durch den Kopf.

Kamm

Postings: 560

Registriert seit 17.06.2013

21.10.2023 - 19:21 Uhr
Ich fand die paar (wenigen) Songs, die ich vorab gehört habe, leider auch ein bisschen bieder. :/ Dabei mag ich den Kerl echt richtig gerne.

@Enrico
Das macht mir Hoffnung. :)
Düster & kräftig im Sound passt schon, gerade bei den The Frames-Sachen. Da ist schon gut noisiges dabei, und seine Stimme kippt manchmal fast Richtung Post-Hardcore G'schrei. Sowas hier:

The Frames - Underglass

Grizzly Adams

Postings: 4793

Registriert seit 22.08.2019

23.10.2023 - 18:16 Uhr
Mir gefällt es gut. Und wie Torben richtig schreibt, gibt er sich bei „Sure as the Rain“ als der große Leonard Cohen. Ein Mü mehr Gesang als der Meister des in Musik gegossenen Poems selbst. Die französischen Zeilen geben dem Song etwas sehr Intimes und Charmantes. Der heimliche Hit auf dem Album.
Alle anderen Stücke sind mehr oder weniger GL selbst, teilweise mit Referenzen zu seiner ehemaligen Band The Frames. Vor allem „Down on the knees“ ist hier zu nennen, weil da die elektrische wirbeln darf wie auf keinem anderen seiner bisherigen Soloalben.
Schönes Album. Die ruhigen als auch die lauten Töne sind hier sehr symbiotisch zusammengefügt. Gehe mit der Wertung aufs erste Ohr mit. 8/10 ist Ok. Den achten Punkt gibts von mir aus Sympathie für den irischen Rotschopf. ;-)

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