Betterov - Große Kunst
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
09.06.2023 - 17:22 Uhr - Newsbeitrag
Künstler wie er sind selten. Unangepasst, keinem Trend folgend und dennoch ein guter Indikator für Zeitgeist und die Lebenswirklichkeit seiner Generation. Feine Schwingungen, die Betterov in seinem roughen Signature-Style zwischen Indierock, Post Punk und Pop Noir einfängt. Für Tracks wie „Dussmann“, „Böller aus Polen“ oder „Die Leute und ich“ wurde er mit dem Preis für Popkultur ausgezeichnet. Und auch sein im letzten Herbst erschienenes Top 5-Debütalbum „Olympia“ fand sich gegen Jahresende in allen wichtigen Hotlists wieder. Ausverkaufte Headliner-Touren, Reeperbahn Festival, soweit erstmal. Mit „Jil Sunder Sun“ veröffentlicht Betterov am kommenden Freitag (09. Juni) nun seinen ersten neuen Song seit des Debütalbums: Die Geschichte einer Nacht und ihre Spätfolgen.Der tristen Weltvergessenheit seiner ehemaligen Heimat irgendwo in der Thüringer Pampa ist Betterov längst entflohen. Stattdessen erzählt der Wahl-Berliner heute in seinen Songs vom Durchbrechen der inneren Barrikaden, bei denen er sich allen Ängsten und Selbstzweifeln entgegenstellt, um negative Emotionen in positive Energie zu transformieren. Bespiegelung, Analyse und Selbstverortung. Seine wachsende Fanbase folgt ihm textsicher und verewigt seine Songzeilen in ihren Tattoos. Auf seiner neuen Single stellt sich der Sänger und Musiker nun einem lange verdrängten Phantom aus der Vergangenheit: „Jil Sunder Sun“. Manchmal ist es eine bestimmte Melodie, ein Kleidungsstück oder ein Duft, der uns zurückversetzt in vergangene Zeiten und an andere Orte. Vergessene Erinnerungen an schöne Tage, die flüchtig und irgendwie nicht richtig greifbar nachhallen. Oder lange unterdrückte Traumata, die wieder erwachen und in voller Wucht über uns herfallen. Situationen, in denen man wieder alles ganz genau vor Augen hat. Jedes noch so kleine Detail, das die Zeit über die Jahre langsam mit anderen Eindrücken überschrieben und in die hinterste Ecke unseres Denkens verschoben hat. „Jil Sunder Sun“ handelt von genau diesem Triggermoment, ausgelöst durch einen ganz bestimmten Duft. Auf „Jil Sunder Sun“ erzählt Betterov die Geschichte einer Nacht, in der es aus völlig heiterem Himmel zu einer brutalen Schlägerei kommt. Eine Nacht, deren Bilder für immer hängen bleiben, die untrennbar mit dem gleichnamigen Parfüm verknüpft sind und die sofort wieder auftauchen, sobald man diesem markanten Duft im Alltag begegnet. Ein Lied über Gruppenzwang, das Nachtleben und blanke Gewalt, für immer festgehalten im blumigen Bouquet von Jasmin und Narzissen. In diesem Sommer ist Betterov live auf diversen Festivals wie dem Hurricane & Southside, dem Wave Gotik Treffen, dem Taubertal Festival sowie vielen anderen Open Airs zu erleben. Im Herbst geht der Sänger und Musiker auf seine nächste Headliner-Tour durch deutsche Clubs. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
12.06.2023 - 19:03 Uhr - Newsbeitrag
Betterov kündigt neue Tour und Deluxe Edition von Olympia an Nach einer mit über 15.000 Tickets ausverkauften Tour 2022/23 und einem großen Festivalsommer geht Betterov im Winter 2023 erneut mit Tourneeveranstalter Gastspielreisen auf Tour. Betterov, der mit seiner einzigartigen und konsequenten Note begeistert, hat seit 2015 die Bühnen der Clubs und Kneipen Berlins erobert. Seine zwischen Indierock und Post-Punk angesiedelten Songs behandeln die großen Themen seiner Generation. Das Aufwachsen, das Gefühl der Entfremdung von zuhause und den Druck zur Selbstoptimierung. Bereits mit seiner Debüt-EP „Viertel vor Irgendwas“ zeigte Betterov sein nahezu unverschämtes Talent. Jeder Song, den er allein zuhause schrieb, offenbarte seine künstlerische Stärke. Mit befreundeten Musikern im Studio gelang es, einen dichten und kompromisslosen Sound zu kreieren, der eher nach einer Band als nach einem Singer/Songwriter klingt. Sein Song „Angst“ wurde Ende 2020 zum Hit und erreichte Platz 1 der FluxFM Hörer-Jahrescharts. Mit seiner Single „Dussmann“ im Jahr 2021 eroberte Betterov die Herzen der Fans und sicherte sich einen Platz auf den Jahreslisten renommierter Kollegen wie Casper oder Kraftklub. Die Singles „Bring mich nach Hause“, „Platz am Fenster“ und „Berlin ist keine Stadt“ unterstreichen weiterhin Betterovs Ausnahmestatus und zeigen, dass die Begeisterung für ihn nicht unbegründet ist. Dies wurde auch von den Juror*innen der renommierten Preisverleihung für Popkultur im Jahr 2022 erkannt, bei der Betterov in den Kategorien „Hoffnungsvollster Newcomer“ sowie „Beeindruckendste Liveshow“ nominiert wurde und den Preis für das „Lieblingsvideo“ gewann. Mit seinem mutigen Album „Olympia“ aus dem Jahr 2022, das sich neben unterschiedlichen persönlichen Themen und besonderen Beobachtungen unter anderem mit dem Thema mentale Gesundheit auseinandersetzt, hat Betterov schwierige Zeiten beschrieben, nach Gründen gesucht und gleichzeitig Hoffnung gespendet. Das Album behandelt Themen wie Liebe, verlorene Liebe, die Suche nach der eigenen Identität und den Wunsch, dazuzugehören. Es zeigt, dass gerade die Unangepasstheit die größte Stärke sein kann. Präsentiert wird die Tour von kulturnews und DIFFUS. Betterov Olympia Tour 2023 23.11.2023 Bremen - Modernes 24.11.2023 Münster - Skaters Palace 26.11.2023 Köln - Carlswerk Victoria 27.11.2023 Oberhausen - Ebertbad 28.11.2023 Hannover - Capitol 29.11.2023 Hamburg - Grosse Freiheit 36 01.12.2023 Erlangen - E-Werk 02.12.2023 Leipzig - Felsenkeller 04.12.2023 Rostock - MAU Club 05.12.2023 Berlin - Columbiahalle 06.12.2023 Erfurt - Central Club 08.12.2023 CH-Zürich - Plaza 09.12.2023 Tübingen - Sudhaus 10.12.2023 München - Muffathalle 11.12.2023 Wiesbaden - Schlachthof Tourveranstalter: Gastspielreisen A division of FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH Für Neues von Gastspielreisen abonniert hier den Newsletter. Tickets gibt es ab Mittwoch, den 14. Juni, 12 Uhr exklusiv via eventim.de. Ab Samstag, den 17. Juni, 12 Uhr gibt es die Tickets ab 30,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS-VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 570070 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf gastspielreisen.com und eventim.de. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
01.09.2023 - 19:31 Uhr - Newsbeitrag
BETTEROV veröffentlicht seine neue Single "Mein Leben ist monoton" feat. PROVINZStell dir vor, dass du eines morgens aus deinem Haus kommst und feststellen musst, dass genau vor deiner Haustür ein Blindgänger unter der Erde liegt. Jetzt graben sie die Bombe aus und plötzlich wird dir klar: Du hättest jeden Tag deines bisherigen Lebens in die Luft gehen können. Ein obskures Gedankenspiel, das Betterov auf seiner heute erscheinenden Single gemeinsam mit den Musikerkollegen von Provinz betreibt. Nachdem der Sänger und Songwriter für sein vor gut einem Jahr veröffentlichtes Top 5-Debüt „Olympia“ als einer der aufregendsten Newcomer innerhalb des deutschsprachigen Alternative-Pop gefeiert wurde, legt er nun mit „Mein Leben ist monoton (feat. Provinz)“ einen weiteren Vorboten aus der Mitte Oktober folgenden Deluxe-Edition seines Longplay-Erstlings vor - und meldet sich nun gewohnt energetisch und textlich raffiniert zurück! Schon lange hatte man sich fest vorgenommen, zusammen einen Song aufzunehmen. Ein Plan, den Betterov und Provinz nun in Form der von Tim Tautorat produzierten Single „Mein Leben ist monoton“ umgesetzt haben. Zu seinem Signature-Sound aus Indierock, Post Punk, Pop Noir und Shoegaze-Elementen fliegt das beschriebene Szenario geradezu vor dem inneren Auge vorbei: Der ständige Tanz auf der Schwelle zur Endlichkeit, der jeden Augenblick mit einer falschen Bewegung enden kann. Oder mit dem falschen Schritt auf das, was nach Jahrzehnten noch unter der Erdoberfläche verborgen liegt. Besonders in Berlin. Schaut euch den Visualizer zur Single hier an: Betterov, Provinz - Mein Leben ist monoton (Visualizer) Für Tracks wie „Dussmann“, „Böller aus Polen“ oder „Die Leute und ich“ wurde Betterov mit dem Preis für Popkultur ausgezeichnet und auch sein im Oktober 2022 erschienenes Debütalbum „Olympia“ fand sich auf Platz 5 der Charts sowie in allen wichtigen Hotlists wieder. Nach ausverkauften Headliner-Touren und einem euphorisch gefeierten Auftritt auf dem Reeperbahn Festival heißt es nun: Bahn frei zur „Ehrenrunde“! Auf der insgesamt 21 Tracks starken Special-Edition „Olympia (Ehrenrunde)“ wird Betterov von vier Acts aus seinem engsten Friends & Family-Umfeld unterstützt – mit der brandneuen Single „Mein Leben ist monoton“ schickt er nun einen weiteren Teaser voraus, auf dem der Wahl-Berliner gemeinsam mit der süddeutschen Deutsch-Pop-Formation Provinz zu hören ist. „Mein Leben ist monoton (feat. Provinz)“ ist nach der Single „Jil Sander Sun“ der zweite Vorbote zu Betterovs Deluxe-Edition „Olympia (Ehrenrunde)“, auf der neben den dreizehn Songs der Originalversion acht größtenteils unveröffentlichte Bonustracks enthalten sind. Auf vier Stücken wird der Musiker zusätzlich von ausgewählten Acts aus seinem Friends & Family-Umfeld unterstützt, darunter die bisher bekanntgegebenen Provinz und Blumengarten. „Olympia (Ehrenrunde)“ erscheint am 13.10.2023 als 2 LP in weißem Vinyl, sowie als Bundle mit einer exklusiven Neuauflage der „Viertel vor Irgendwas“-EP in transparentem Vinyl, sowie digital als Download/ Stream. Außerdem ist Betterov ab November wieder live auf großer „Olympia“-Tournee zu erleben. |
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MickHead Postings: 13268 Registriert seit 21.01.2024 |
21.06.2025 - 22:01 Uhr
Aktueller neuer Song "So High"https://youtu.be/eIcCkrn5ZRw?si=UjFAGyxUS786fmpV |
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Immermusik Postings: 1818 Registriert seit 04.11.2021 |
17.07.2025 - 16:40 Uhr
Uff. Starker Song. Betterov - 17.Juli 1989„Der Rest ist Geschichte…“ https://www.youtube.com/watch?v=dYyQK-ydt08 |
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Kontermutter Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel) Postings: 809 Registriert seit 04.03.2023 |
17.07.2025 - 16:57 Uhr
Bei "So high" war ich noch skeptisch, aber das hier ist ja locker wieder auf dem Level des letzten Albums. Schön schön. |
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Andreas Postings: 251 Registriert seit 29.12.2013 |
17.07.2025 - 19:43 Uhr
Geht mir ähnlich. Erster Somg sehr stark, zweiter eher mau, jetz wieder vielversprechend. Macht mir Lust, den mal wieder live zu sehen ! Und Lust auf's Album auch. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
27.07.2025 - 15:32 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Medienpartner:innen,mit der Doppel-Single »17. Juli 1989« und »18. Juli 1989« veröffentlicht Betterov heute und morgen, genau 26 Jahre nachdem sich die Ereignisse ursprünglich abgespielt haben, seine wahrscheinlich persönlichsten Songs und gibt tiefe Einblicke in seine Familiengeschichte. ++ Bitte beachtet: Der Song "18. Juli 1989" wurde bisher noch nicht offiziell von Betterov angekündigt und wird am morgigen Freitag als Überraschung veröffentlicht. Bitte behandelt den Release bis dahin vertraulich. ++ Am »17. Juli 1989« - also knapp fünf Jahre vor Betterovs Geburt - wurde schlagartig alles anders, im Hause seiner bis heute in Thüringen ansässigen Kernfamilie. Während der Rest des Dorfes noch schlief, verabschiedete sich Vater Betterov Hals über Kopf und unter akutem Risiko von der DDR-Grenzpolizei verhaftet zu werden, in eine fremde Welt. Als er im grellen Licht der Suchscheinwerfer den letzten Zaun überquerte, konnte sich seine in den Fluchtplan eingeweihte Frau zuhause auf einen maximal einschüchternden Besuch der staatlichen Repressionsorgane gefasst machen. Und der kam prompt - direkt am »18. Juli 1989«. Noch bevor die Tränen des Abschieds getrocknet waren, zeigte ein Fernglas auf Betterovs Mutter; »Und aus Begegnungen in der Nachbarschaft wurden Vermutungen, schriftlich zusammengefasst«. Obwohl der selbsternannte Friedensstaat keine fünfzehn Monate später Geschichte war, hat Betterovs Familie bis heute an der Generationen-übergreifenden Erschütterung »17. Juli 1989« und den Folgen jenes Tages zu knabbern. Hört euch »17. Juli 1989« hier an: Die Single "18. Juli 1989" könnt ihr euch vorab hier anhören Betterov hat sich beschriebenem Familientrauma musikalisch genähert: Das von vollen Orchestersounds und hektischen Drums angespornte »17. Juli 1989« handelt - trügerisch träumerisch klingend - die spektakuläre Republikflucht des Vaters in die BRD ab: »Und wenn sie dich holen, musst du sagen, du weißt nicht, wo ich bin«. Das als bleischwere, Streicher-verzierte Tragödie startende und in einer wolkenlosen Hook gipfelnde »18. Juli 1989« ist nicht vom Vorgänger zu trennen - weil es sein zweiter Akt ist, sein folgenreiches Nachspiel beschreibt: Bellende Hunde an kurzen Leinen, Drohungen, Spitzeleien, Verhöre in fensterlosen Räumen, Namensbeschmutzung. Selbst der erst Jahre später geborene Betterov meint den »18. Juli 1989« bis heute riechen zu können, wenn er durch das Dorf seiner Eltern spaziert und auf der Straße angesprochen wird: »Neulich warst du doch im Fernsehen, da ham‘ wir dich geseh’n und jetzt vergiss’ nicht, wo du herkommst’ / Und ich frag mich: ‚Wie soll das geh’n?‘«. Posting kommt mit deutlicher Verspätung, nachdem ich die Sache mit der Sommerpause jetzt mit großer Konsequenz durchgezogen habe und mich gerade durch die Mails von eineinhalb Wochen wühle. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
31.07.2025 - 18:40 Uhr - Newsbeitrag
Betterov hat sein neues Album »Große Kunst« angekündigt, den Nachfolger seines 2022 veröffentlichten Top 5-Debüts »OLYMPIA«. Das zweite Album von Betterov kann ab sofort hier vorbestellt werden. Betterov ist die personengewordene Kreuzung zweier Welten. Um sich die eigene Zerrissenheit zu vergegenwärtigen, braucht er höchstens vier Autostunden. Vier Autostunden - das ist die Distanz zwischen der Dreieinhalbmillionenstadt Berlin, in die Betterov vor knapp zehn Jahren entlaufen ist und dem Neunhundert-Seelen-Dorf im thüringischen Hinterland, das ihn gemacht hat. Gewissermaßen ist jener Fleck Erde sogar seine Heimat; zumindest, wenn Heimat einen Ort meint, der dir bei jedem Besuch ein barsches »Vergiss nicht, wo du herkommst« entgegenspuckt und dein Leben so essenziell geprägt hat, dass du ihn - selbst wenn du wolltest - nie und nimmer vergessen wirst. Weil er tiefe Narben hinterlassen und deine Familiengeschichte bis weit in die Zukunft geschrieben hat; weil er einen Großteil deiner Reflexionsprozesse angestoßen, dich zum Außerirdischen gemacht und letztendlich zur Emanzipation gezwungen hat; weil er der Grundstein des gewichtigen Dilemmas deines Lebens ist. Betterovs zweites, am 7. November 2025 bei Universal Music erscheinendes Studioalbum »Große Kunst« ist eine multiperspektivische Bespiegelung eben dieses Dilemmas. An einem strukturschwachen Fleckchen Erde am südwestlichen Rand der ehemaligen DDR, das 1994 einen gewissen Manuel Bittorf aka Betterov ausgespuckt hat - spielt ein Gros der Szenen in »Große Kunst«. Hier, wo den Leuten Beschwertheit anzusehen ist, selten ein Bus hält und jeder Schritt von irgendwem gesehen wird. Hier, wo selbst jene, die nach der sogenannten Wende geboren wurden, ein Diktaturtrauma haben und der Politik misstrauen. Hier, wo einst Grenzpolizisten patrouillierten, weil hessische Wälder nur einen Steinwurf entfernt sind. Hier, wo heute Nachbarn mit dir am Grill stehen, die dich früher bespitzelt haben; wo zähnefletschende Rottweiler auf »Hier wache ich«-Schildern an Hoftoren alles Unbekannte fortscheuchen sollen. Dass sein Herkunftsort herzlich wenig mit Betterovs Leben in der Kreativblase gemein hat, wird im hymnenhaften Schlüsselsong »Große Kunst« deutlich. Kirmes statt Lesekreis, Echter Nordhäuser statt Dom Perignon, Kreisliga-Fußball statt Theaterparkett, Schweigen statt Dichten - in Ostdeutschland ticken die Uhren anders. »Große Kunst« beschreibt ein Phänomen, das bislang selten derart plastisch verdichtet wurde: Durch die Gesellschaft zieht sich ein Äquator, der die selbsternannte Kulturklasse von der Pragmatiker*innen-Kaste trennt. Erstgenannte bevölkern hippe Szeneviertel, entstauben im Monatsrhythmus die eigene Plattensammlung, sind stolz auf ihre Dauerkarte im Arthouse-Kino - und ganz besonders darauf, dass sie Van Gogh, Donatello, von Lowtzow und Wilde zu verstehen meinen. Sie blicken auf jene herab, die - zumindest vermeintlich - weniger eloquent, belesen und gutmenschlich vor sich hin existieren. Auf der anderen Seite wird mit bockiger Verachtung und hämischem bis aggressivem Blick auf das süffisante Gehabe der bequemen Matcha-Latte-Akademiker*innen geblickt - in fester Überzeugung, dass »all die großen Namen« ohne jeden Zweifel »nur für die anderen gemalt« haben. Auch wenn die Zeile »du interessierst dich doch für Goethe, hier ist meine Faust« seine realen Erfahrungen fiktiv überspitzt, hat Betterov beide Flanken jenseits des Hochkultur-Äquators kennengelernt - und gewissermaßen die Seiten gewechselt. Der familiengeschichtlich einschneidendste Tag seines Lebens hat sich rund fünf Jahre vor Betterovs Geburt ereignet - am »17. Juli 1989«. In den Morgenstunden jenes Tages verabschiedete sich sein Vater in eine fremde Welt und riskierte - während der Rest des Dorfes schlief - mehrere Jahre in Haft. Im trügerisch träumerischen Stück »17. Juli 1989« zeichnet Betterov jene spektakuläre Republikflucht in die BRD nach. »18. Juli 1989« und »Sag nicht deinen Namen« kreisen anschließend um die haarsträubenden Konsequenzen, die jene Flucht für die gesamte Familie gehabt hat. »Aus Begegnungen in der Nachbarschaft wurden Vermutungen, schriftlich zusammengefasst«; gleichzeitig verursachten Vernehmungen, in denen die Stasi seine Mutter einzuschüchtern versuchte, ein Generationen-übergreifendes Trauma. Es übertrug sich Jahre später unter anderem in Gestalt des Ratschlags seiner Eltern auf Betterov, draußen auf offener Straße lieber nicht zu viel Identität preiszugeben - »unser Name stand in Akten, das wirst auch du nicht los«. Harter Tobak, das alles; aber eben schlichtweg das Fundament der Künstler-Persona Betterov, die nur wegen beschriebener Lebensgeschichte - der Provinzjugend in der Post-DDR, dem Erfahrungsschatz seines Elternpaars - klingt wie sie klingt und singt wie sie singt. Mit »Große Kunst« ist Betterov ein Meisterwerk gelungen; und ein Siebenmeilenschritt aus dem sicheren Kokon. Seine verzweifelte Suche nach einem wie auch immer gearteten Happy End scheint in den letzten Akten des Albums endlich Früchte zu tragen. Im Zuge des schmiegsamen Liebeslieds »Immer die Musik« bedankt sich Betterov bei der Retterin seines Lebens - »Wenn ich dachte, ich bin besiegt, jetzt sink’ ich durch bis in das Nichts‘, war da immer die Musik«. In diesem Moment scheint sich auch der Heimatdiskurs wie selbstverständlich in Wohlgefallen aufzulösen; die Gitarre, das Klavier, der Textblock, der Reim, die Bühne, die Band, der Nightliner - das ist heute Betterovs Zuhause und hoffentlich die Lösung des Dilemmas seines Lebens. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
31.07.2025 - 18:43 Uhr
Und:Betterov 04.03. - 29.03.2026 2022 hat Betterov mit „OLYMPIA“ ein allseits beklatschtes Top-5-Album veröffentlicht, die im Oktober 2023 nachgeschobene Erweiterung „OLYMPIA (Ehrenrunde Deluxe)“ samt neuer Stücke und Gastbeiträgen von Paula Hartmann, Blumengarten und Provinz, haben Betterov über die deutsche Indie-Pop-Szene hinaus bekannt gemacht. Am 07. November 2025 erscheint nun ein neues, zweites Album, „Große Kunst“, das sich deutlich konzentrierter anfühlt als sein Vorgänger. Noch vor Release geht es für den Musiker im Herbst auf „Solo am Klavier“-Tour, die bereits innerhalb weniger Tage ausverkauft war. Im März 2026 wird es Betterov dann mit seinem neuen Album auch endlich wieder auf großen Bühnen zu hören geben – eine umfangreiche Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz steht auf dem Spielplan. Image Label Präsentiert wird die Tour von diffus.de und Bedroomdisco. Betterov Große Kunst - Tour 04.03.2026 Dresden - Tante Ju 05.03.2026 AT-Wien - WUK 06.03.2026 AT-Linz - Posthof 07.03.2026 München - Muffathalle 09.03.2026 Stuttgart - Im Wizemann 10.03.2026 Freiburg - Jazzhaus 12.03.2026 CH-Bern - Gaskessel 13.03.2026 CH-Zürich - Plaza 14.03.2026 AT-Dornbirn - Conrad Sohm 16.03.2026 Nürnberg - Z-Bau 18.03.2026 Köln - Carlswerk Victoria 20.03.2026 Dortmund - JunkYard 21.03.2026 Osnabrück - Botschaft Osnabrück 22.03.2026 Bremen - Schlachthof 23.03.2026 Hannover - Pavillon 24.03.2026 Jena - Kassablanca 26.03.2026 Leipzig - Felsenkeller 27.03.2026 Magdeburg - Factory 28.03.2026 Hamburg - Docks 29.03.2026 Berlin - Huxleys Neue Welt Tourveranstalter Gastspielreisen A division of FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH Für Neues von Gastspielreisen abonniert hier den Newsletter. |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
05.09.2025 - 18:25 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Medienpartner:innen,mit „Du hast in mein Herz gemalt" veröffentlicht Betterov heute die fünfte Single aus seinem kommenden zweiten Album "Große Kunst", das am 07. November 2025 erscheinen wird. „Du hast in mein Herz gemalt" verarbeitet den emotionalen Nachhall einer intensiven, vergangenen Liebe und erzählt dabei von Schmerz und bleibenden Narben. Es ist ein Lied über das Zurückbleiben mit Gefühlen, die nicht mehr erwidert werden, aber deren Erfahrung man nicht missen möchte - musikalisch begleitet von treibenden Dark-Wave-Elementen und Streichern. |
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MickHead Postings: 13268 Registriert seit 21.01.2024 |
03.11.2025 - 18:08 Uhr
MusikBloghttps://www.musikblog.de/2025/11/betterov-grosse-kunst/ |
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Armin Plattentests.de-Chef Postings: 30849 Registriert seit 08.01.2012 |
05.11.2025 - 20:58 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert. Meinungen? |
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andygoestohollywood Postings: 953 Registriert seit 27.11.2023 |
07.11.2025 - 09:04 Uhr
Betterov eben im Morgenmagazin, Songwriterkunst begleitet von Saxophon und Kontrabass. Gleich mal Gänshaut gehabt, was mir bei Betroffenheitsmusikern mit viel Gefühl in der Stimme nicht passiert. |
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andygoestohollywood Postings: 953 Registriert seit 27.11.2023 |
07.11.2025 - 09:08 Uhr
äh Cello statt Kontrabass pfff |
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MickHead Postings: 13268 Registriert seit 21.01.2024 |
07.11.2025 - 09:10 Uhr
Komplette Playlist bei YouTube:https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_kUrk7EJotlJ9HFCufS8jjqrFTkuHYdY_I&si=gAevLZ9uN2CK267x Rolling Stone 4.5/5 https://www.rollingstone.de/reviews/betterov-grosse-kunst/ |
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Croefield Postings: 1793 Registriert seit 13.01.2014 |
07.11.2025 - 09:12 Uhr
An sich schöne Rezi, aber ich habe in letzter Zeit einige Interviews mit Betterov gelesen und gehört und da meine ich ein paar andere Infos aufgeschnappt zu haben:- Niemand wusste von diesem Tag X, nicht einmal seine Ehefrau. Doch, die wusste das. - Bittorf, im Nach-der-Wende-Berlin geboren Ich meine in Bad Salzungen geboren. - Doch damit nicht genug. "Sag nicht Deinen Namen" kreist anschließend um die Konsequenzen der Flucht für die gesamte Familie: "Aus Begegnungen in der Nachbarschaft wurden Vermutungen / Schriftlich zusammengefasst." Die Zeile ist allerdings aus "18. Juli 1989". Sorry, ist mir nur einfach direkt ausgefallen. Ansonsten gehe ich komplett mit (sogar bei den Highlights) und finde, dass so ein beinahe Konzeptalbum und dazu noch sehr persönlich und mit einer wirklich spannenden Perspektive eine sehr gute Idee ist. |
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Arne L. Postings: 3710 Registriert seit 27.09.2021 |
07.11.2025 - 14:38 Uhr
Geht leider heute neben Rosalia natürlich etwas unter, aber das neue Video zum sehr guten Titelsong ist auch toll:https://youtu.be/2_1CsMsQnXA?si=eMYLAY3jlhZ2PL-P |
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lars.fm Postings: 117 Registriert seit 24.05.2022 |
07.11.2025 - 14:52 Uhr
Ganz ganz starke Platte finde ich. |
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gawain Postings: 304 Registriert seit 13.06.2013 |
08.11.2025 - 09:59 Uhr
Ein wundervolles Album, das dem großartigen "Olympia" absolut ebenbürtig ist. Dichte, tolle Texte, einem Titelsong, der "Dussmann" ebenbürtig ist und ganz vielen Erinnerungsebenen. |
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BadaBing Postings: 175 Registriert seit 27.06.2013 |
08.11.2025 - 12:35 Uhr
Gerade Durchgang 1 beendet. Ich bin sehr angetan und werde gleich direkt mal Tickets für Köln ordern. |
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oldschool Postings: 1209 Registriert seit 27.04.2015 |
08.11.2025 - 21:29 Uhr
große Kunst - aber ihm ist auch etwas die Leichtigkeit und die Selbstironie des Debuts abhanden gekommen. Das Album wirkt weniger spontan, weniger frisch! Man merkt, dass daran lange und professionell gearbeitet wurde. Aber: gutes songwriting! Das hat er drauf. |
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MM13 Postings: 2528 Registriert seit 13.06.2013 |
09.11.2025 - 08:54 Uhr
super album,textlich nachdenklicher und ja nicht so locker,dafür aber extrem stark,freu mich das ich im märz in stuttgart dabei bin. |
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BadaBing Postings: 175 Registriert seit 27.06.2013 |
09.11.2025 - 11:18 Uhr
Wobei jene Leichtigkeit ja beim Mücken Song sowohl textlich als auch musikalisch in jedem einzelnen Takt mitschwingt. Überhaupt ist dieses Lied das heimliche Highlight des Albums für mich. Eine zunächst banale Situation, der dann im Refrain eine gewisse Tiefe und Bedeutung zukommt. Hat mich direkt abgeholt und gefällt mir mit den Geigen außerordentlich gut. |
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MickHead Postings: 13268 Registriert seit 21.01.2024 |
09.11.2025 - 12:06 Uhr
Laut.de mit voller Punktzahl 5/5https://laut.de/Betterov/Alben/Grosse-Kunst-125673 |
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Sick Postings: 368 Registriert seit 14.06.2013 |
09.11.2025 - 12:10 Uhr
Wunderbare Texte und ein Händchen für die passende Melodie. Kann er gut. Bei der Produktion sind mir die Streicher manchmal einen Ticken zu dick aufgetragen. Weniger wäre manchmal mehr gewesen. Aber trotzdem gutes Album. |
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Kontermutter Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel) Postings: 809 Registriert seit 04.03.2023 |
09.11.2025 - 13:00 Uhr
Ich bin jetzt der Typ: Warum genau existiert das erste Albendrittel bis zu "Papa fuhr..."? Ich empfinde das im Vergleich zum wirklich hervorragenden Rest so unpassend und störend, dass es mich leicht aufregt. |
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oldschool Postings: 1209 Registriert seit 27.04.2015 |
09.11.2025 - 15:07 Uhr
Ja die Produktion ist mir an manchen Stellen auch etwas zu dick aufgetragen. @Kontermutter: Findest du die Songs bis "Papa" fallen wirklich sooo stark ab? Im Grunde sind es eigentlich nur drei Songs (ohne Into und Intermezzo) Bei "so high" kann ich es noch etwas verstehen, aber ist "du hast mein Herz gemalt" für dich so unpassend und störend? |
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Kontermutter Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel) Postings: 809 Registriert seit 04.03.2023 |
09.11.2025 - 15:35 Uhr
Zugegeben, von den dreien ist es der Beste. Aber Ich störe mich halt enorm daran, dass ein Album, das ein so klares Storytelling verfolgt dann so viel Zeit dafür herausnimmt, ohne auf eben diese Geschichte einzuzahlen. Oder dann halt in so einer Form, dass ich es einfach nicht verstehe. |
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oldschool Postings: 1209 Registriert seit 27.04.2015 |
09.11.2025 - 17:19 Uhr
okay verstehe.....wobei für mich klar immer die Musik im Vordergrund steht. Wenn das songwriting nichts taugt, ist mir das storytelling auch egal |
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Hornrabe 1 Postings: 286 Registriert seit 14.05.2018 |
09.11.2025 - 17:52 Uhr
Den Song DUSSMANN kenne ich schon länger und fand ihn irgendwie auch cool. Nun hat mich meine 17 jährige Tochter auf dieses Album aufmerksam gemacht. Ich bin hin und hergerissen. Partiell ist es mir ehrlicherweise zu viel Pathos und auch zu dick aufgetragen. Andererseits lässt es mich auch nicht mehr los. Ich höre es ständig. Es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Der Song DU HAST IN MEIN HERZ GEMALT hat mich komplett umgehauen. Auch das Video dazu ist der Hammer! Absolut intensiv. Definitiv eine großartige Platte. Auch in dem Alter so etwas abzuliefern, Chapeau. Ich lass mal weiter laufen und wirken. 7-8 von 10 ist es definitiv. |
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Francois Postings: 1649 Registriert seit 26.11.2019 |
10.11.2025 - 15:21 Uhr
"Du hast in mein Herz gemalt" ist ein toller Song!Der Anfang erinnert bisschen an "British Sea Power"... auch schöne, intensive Soundwand, gleich zu Beginn! |
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Hornrabe 1 Postings: 286 Registriert seit 14.05.2018 |
10.11.2025 - 15:26 Uhr
Sag nicht deinen Namen ist ähnlich gut. Der Rest zieht mich irgendwie runter. Auch kann ich mich mit den Storys schwer identifizieren. Musikalisch ist das wunderbar gemacht. Aber wie gesagt, im Moment zieht mich das eher runter. Ich versuche es mit dem Album mal bei düsterer Stimmung. :-) |
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Grizzly Adams Postings: 7015 Registriert seit 22.08.2019 |
10.11.2025 - 15:40 Uhr
Alltägliches und (Kindheits)Erinnerungen in unpoetischer und prätentionsloser Sprache vorgetragen. Ich mag gerade diesen Gegensatz zu den teils verspielten Arrangements und der recht üppigen Produktion. Der leicht düstere New Wave Style der 80er passt ganz hervorragend. Fand Olympia schon ein starkes Album. Dies hier ist, man verzeihe das Wortspiel, echt große Kunst. Bin sehr begeistert, sowas in deutscher Sprache hören zu dürfen. 8/10 Punkten absolut gerechtfertigt. |
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Gomes21 Postings: 6290 Registriert seit 20.06.2013 |
11.11.2025 - 08:08 Uhr
du hängst gerne in faschistischen Teestuben ab? Gähn |
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Kontermutter Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel) Postings: 809 Registriert seit 04.03.2023 |
11.11.2025 - 08:50 Uhr
Immerhin hat er höflich gefragt. Servicetip: Bei mir erst lieber gar nicht anfangen zu lesen. Wenn Dich das Level hier schon belastet, sehe ich bei mir ehrliche Gefahr für Aneurysmen. |
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Francois Postings: 1649 Registriert seit 26.11.2019 |
11.11.2025 - 08:52 Uhr
die 8/10 geht absolut in Ordnung.Super produziert, toller Faden durch das gesamte Album auch mit den Intermezzos, die eine wirklich schöne Stimmung durch das gesamte Album erzeugt und die Spannung hochhält. Der Titeltrack ist großartig und es braucht einige Durchläufe, bis das Album seine gesamte Pracht entfaltet! |
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Obrac Postings: 2923 Registriert seit 13.06.2013 |
11.11.2025 - 11:05 Uhr
@Rainbird: Verpiss dich. |
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Francois Postings: 1649 Registriert seit 26.11.2019 |
11.11.2025 - 16:21 Uhr
Im Refrain von "Immer die Musik" hats mich grad kurz gerissen, weil ich meinte, den guten alten Falco gehört zu haben :) |
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eric Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion Postings: 2981 Registriert seit 14.06.2013 |
11.11.2025 - 16:43 Uhr
Im Refrain von "Immer die Musik" hats mich grad kurz gerissen, weil ich meinte, den guten alten Falco gehört zu haben :)Hm. Vielleicht! Und der Refrain des Titelsongs? Meine ich auch in sehr ähnlich (geil) schon gehört zu haben. Und nicht gerade selten... |
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cipo Postings: 50 Registriert seit 13.06.2013 |
11.11.2025 - 16:48 Uhr
Sehr schönes Album geworden. "Alles nur ein Film" erinnert aber so stark an "Tamer Animals", dass ich mich frage, ob es ein gewolltes Zitat war. |
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Andreas Postings: 251 Registriert seit 29.12.2013 |
11.11.2025 - 17:30 Uhr
Wie erwartet großartig. Obwohl mir die Vorabsongs, besonders "Herz" und "LKW" immer noch voam Besten gefallen. Aber ein Album aus einem Guß und große Vorfreude auf die Tour. Findet eigentlich noch jemand, dass die ersten Takte vom Mückensong an Travis - Why does it always rain on me erinnern ? |
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Hornrabe 1 Postings: 286 Registriert seit 14.05.2018 |
11.11.2025 - 20:26 Uhr
Ich tat mich Anfangs ein wenig schwer. Aber jetzt hat es auch mich vollends erwischt. Ganz großes Kino. |
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oldschool Postings: 1209 Registriert seit 27.04.2015 |
11.11.2025 - 21:18 Uhr
Herje, einer triggert und erreicht genau das, was er wollte. Mit "ignorieren" trifft man die Leute am härtesten.Zurück zum Thema: >>> Du hast in mein Herz gemalt" Auch, weil da wieder diese sphärischen, dichten "Turn on the bright lights"-Gitarren lauern, die Post-Punk-Druck aufbauen.<<< Sehe ich auch so! Und genau deshalb finde ich die Produktion an manchen Stellen etwas zu dick aufgetragen. Gerade bei diesem Song finde ich die zusätzlichen Streicher im Hintergrund ziemlich überflüssig. Anderswo mag es passen. Auch das Saxophon bei "große Kunst" wirkt wie nachträglich noch reingedrückt. Hätte nmicht sein müssen. Aber das sind nur Kleinigkeiten - unterm Strich ein tolles Album |
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Grizzly Adams Postings: 7015 Registriert seit 22.08.2019 |
11.11.2025 - 21:31 Uhr
HB Schlachthof, 22.3.26. Werde ich mir wohl anschauen und vor allem -hören. |
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BunteKuh Postings: 711 Registriert seit 17.07.2022 |
12.11.2025 - 20:51 Uhr
Ein wirklich gutes Album. Musikalisch eh über jedem Zweifel erhaben, hatte ich Anfang etwas mit dem Gesang (Art und Text) gefremdelt. Das hat sich aber veim wiederholten Hören gelegt.Ein großartiges Stück deutsche Musik! |
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Francois Postings: 1649 Registriert seit 26.11.2019 |
12.11.2025 - 22:11 Uhr
Der Anfang mit Ouvertüre, alles nur ein Film und dann Du hast in mein Herz gemalt,… kratzt an ner 10/10 |
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Ralph mit F Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion (Ralf Hoff) Postings: 899 Registriert seit 10.03.2021 |
15.11.2025 - 18:52 Uhr
Konnte auch endlich konzentriert zuhören und schließe mich dem allgemeinen Lob an. Wundervolles Album, dazu sehr eigen - auch wenn mich gerade seine Vocals oft an eine schräge Mischung aus Uhlmann und Morrissey erinnern. Gerade das Doppel aus 17. und 18. Juli mit seinem pointierten Storytelling ist absolute Weltklasse. Aber auch „In meinem Zimmer spielen sich Dramen ab“ als Mehr-oder-weniger-NNDW fand ich als Vorabsingle schon spitze. Wird in den Jahresbestenlisten definitiv eine Rolle spielen. |
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BunteKuh Postings: 711 Registriert seit 17.07.2022 |
24.11.2025 - 07:13 Uhr
Das Album hat es bei mir in die Dauerrotation geschafft. Es ist so wunderschön und hat überhaupt keine Ausfälle. Dramaturgie, Musik und Text...... Hier passt alles.Das beste deutschsprachige Album, was ich seit langer Zeit gehört habe. Da kann man sogar mehr als "nur 8/10" geben. Große Kunst! |
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Obrac Postings: 2923 Registriert seit 13.06.2013 |
08.12.2025 - 13:36 Uhr
Ja, tatsächlich. Irgendwie hatte ich gar keine große Lust auf das Album, da ich den Vorgänger schnell leid war. Ich finde aber, Betterov hat sich hier noch mal deutlich gesteigert und reihenweise tolle Songs abgeliefert. Textlich hat er auch immer viel (oft Berührendes) zu erzählen. Seine Melodien sind auch immer irgendwie originell. Die Platte liefert einfach deutsche Rockmusik auf hohem Niveau. Mehr braucht es halt manchmal einfach nicht, um gut zu sein.Cooles Interview im Morgenmagazin: https://www.ardmediathek.de/video/morgenmagazin/talk-betterov/wdr/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vMDM1Zjk3ZDgtNzlmMy00YzQwLTg4NDItYTNlMDBiZjQ4ZWE2 |
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