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Pearl Jam - Rearviewmirror (Greatest hits 1991-2003)

User Beitrag
tom
06.09.2004 - 20:25 Uhr
Pearl Jam ist ja eine Band, von der man sowas nicht unbedingt erwarten würde.
Da aber mit dem Release von Riot Act der Vertrag mit dem Label ausgelaufen ist und Sony/Epic die Rechte an allen veröffentlichten Songs besitzt, wird noch dieses Jahr ein Greatest-Hits Album erscheinen. Die Band hat damit nicht allzu viel zu tun.

Meiner Meinung nach gar keine schlechte Idee..PJ ist ja in den letzten Jahren ziemlich untergetaucht und eine Greatest Hits ist eine gute Möglichkeit, neue Fans zu gewinnen.

Weiß jemand, wann die CD erscheinen wird? In mehreren Onlineshops steht der 27.9 als Erscheinungstermin (das wäre in 3 Wochen!).
Mike
07.09.2004 - 08:03 Uhr
Pearl Jam - Greatest Hits? Mann, das wären ja alle Alben + B-Seiten in einem Paket...
trax
07.09.2004 - 11:37 Uhr
Pearl Jam / Vinyl Classics
Dies ist die neuste.
tom
22.09.2004 - 19:02 Uhr
falsl es jemanden interessiert:

das GH Album wird "Rearviewmirror" heißen und erscheint in den USA am 16.11 (in Europa also am 15.)

die Tracklist sieht folgendermaßen aus:

Rearviewmirror (Greatest Hits 1991-2003)

Up Side:

1. Once
2. Alive
3. Even Flow
4. Jeremy
5. State of Love and Trust
6. Animal
7. Go
8. Dissident
9. Rearviewmirror
10. Spin the Black Circle
11. Corduroy
12. Not for You
13. I Got ID
14. Hail Hail
15. Do the Evolution
16. Save You

Down Side:

1. Black
2. Yellow Ledbetter
3. Breathe
4. Daughter
5. Crazy Mary
6. Elderly Woman Behind the Counter in a Small Town
7. Immortality
8. Betterman
9. Nothingman
10. Who You Are
11. Off He Goes
12. Given to Fly
13. Wishlist
14. Last Kiss
15. Nothing As It Seems
16. Light Years
17. I Am Mine
Demon Cleaner
22.09.2004 - 19:29 Uhr
"Love Boat Captain" fehlt. Aber ziemlich.
tom
22.09.2004 - 19:36 Uhr
grievance, insignificance und long road auch....

aber sie haben bei den neueren alben nur die singles draufgegeben
tom
22.09.2004 - 19:38 Uhr
bei = von :-)

insgesamt ist die auswahl aber durchaus gelungen. sind ja auch ein paar 'ratitäten' drauf ( i got shit, crazy mary!!, state of love and trust)
Demon Cleaner
22.09.2004 - 20:50 Uhr
@tom:

"Love Boat Captain" war Single...

Naja, irgendwie bekomme ich immer mehr Abneigungen gegen solche Compilations. Schon die "Lost Dogs" hatte tolle Songs, aber keinen wirklichen Albumzusammnehang.
tom
22.09.2004 - 20:53 Uhr
LBC wurde nur in Europa und Australien als Single veröffentlicht (in den USA war Save You die 2. Single).

ich werde mir die GH auch nur kaufen, wenn entweder das Artwork umwerfend ist oder eine interessante bonus-disc (cd oder dvd) dabei ist(mtv unplugged auf dvd wäre z.b. genial!)
electrolite aus USA
30.09.2004 - 07:00 Uhr
Traurig: eine der letzten großen Bands die ihren Status als komme-ohne-verschissene-best-of-compilation-aus-Band verliert.

Sehr traurig.
peschl
30.09.2004 - 08:23 Uhr
@electrolite:

was kann die band denn dafür, wenn sony jetzt noch so eine compilation raushaut?
die rechte an den songs liegen nun mal beim konzern, und wenn die lust haben, dann gibts von nun an jedes jahr eine zusammenstellung für den weihnachtsbaum... traurig aber wahr....
Mike
01.10.2004 - 22:59 Uhr
Tja, braucht kein Mensch sowas. Hat doch eh jeder alles...
Armin
16.10.2004 - 00:42 Uhr
Es erscheint doch noch dieses Jahr in Deutschland, als "Rearviewmirror (Greatest hits 1991-2003)" am 15.11.
tom
16.10.2004 - 12:38 Uhr
und hier die endgültige Tracklist (laut billboard.com)

sehr schöne Auswahl - mir gefällt besonders, dass Man Of The Hour drauf ist..für mich eines der besten Lieder des letzten Jahres

Leider fehlen Tremor Christ, In Hiding und Crazy Mary

Upside:
"Once"
"Alive"
"Even Flow"
"Jeremy"
"State of Love and Trust"
"Animal"
"Go"
"Dissident"
"Rearviewmirror"
"Spin the Black Circle"
"Corduroy"
"Not for You"
"I Got ID"
"Hail Hail"
"Do the Evolution"
"Save You"

Downside:
"Black"
"Breath"
"Daughter"
"Elderly Woman Behind the Counter in a Small Town"
"Immortality"
"Betterman"
"Nothingman"
"Who You Are"
"Off He Goes"
"Given to Fly"
"Wishlist"
"Last Kiss"
"Nothing As It Seems"
"Light Years"
"I Am Mine"
"Man of the Hour"
"Yellow Ledbetter"

Armin
16.10.2004 - 12:51 Uhr
Eine Einzel-CD mit dem besten aus den erste dreiAlben plus "Breathe" und "State of love and trust" hätte mir besser zugesagt.

Wobei viele neuere Tracks auch nicht ohne sind... aber für mich eben einfach nicht an die Frühphase herankommen.
Mike
19.10.2004 - 08:35 Uhr
Ging mir auch so, die ersten drei Alben plus B-Seiten fand ich phänomeal, dann wurde alles sperriger. Aber wenn man sich Zeit nimmt und die Sachen öfter hört und sich damit beschäftigt wird das anders. Also mal Zeit genommen und in Pearl Jams Gesamtwerk eintauchen, aber dalli... ;-)
Dabei Sachen entdecken wie z.B.: Present Tense (No Code) oder die letzte tolle Single Man Of The Hour...
Oliver Ding
19.10.2004 - 17:23 Uhr
"State of love and trust" *und* "Crazy Mary" dabei. Hat da jemand bei meiner Rezi zur "Lost dogs" gespinkst? :-)
tom
19.10.2004 - 18:54 Uhr
crazy mary ist wohl doch nicht drauf (siehe aktualisierte tracklist)

:-/
Armin
29.10.2004 - 17:19 Uhr
Pearl Jam 'Rearviewmirror'
Nach der im vergangenen Jahr veröffentlichen B-Seiten- und
Rarities-Compilation "Lost Dogs" erscheint nun mit "Rearviewmirror
(Greatest Hits 1991-2003)" endlich das langerwartete Best-Of-Album von
Pearl Jam. Das Doppelalbum enthält Hitsingles, rare B-Seiten und
Sampler-Beiträge der Band. Das Album erscheint im schicken Doppel-Digi-Pack
und als limitiertes Vinyl. Die insgesamt 33 Stuecke sind thematisch in "Up
Side" und "Down Side" unterteilt. Erstere enthält die bekanntesten und
grössten Hitsingles der Band (u.a. "Once", "Spin The Black Circle",
"Alive", "Jeremy" und "Do The Evolution"), zweitere zeigt die Band von
ihrer eher ruhigeren Seite (u.a. "Black", "Nothingman" und "Wishlist").
Konf. Album
VÖ 22.11.04
Armin
05.11.2004 - 18:23 Uhr
PEARL JAM
Nach der im vergangenen Jahr veroeffentlichen B-Seiten- und Rarities-
Compilation *Lost Dogs* erscheint mit *Rearviewmirror (Greatest Hits
1991-2003)* am 29. November endlich das langerwartete Best-Of-
Album von Pearl Jam. Das Doppel-Package enthaelt Hitsingles, rare
B-Seiten und Sampler-Beitraege der Band und erscheint im schicken
Doppel-Digi-Pack und als limitiertes Vinyl. Die insgesamt 33 Stuecke
sind thematisch in *Up Side* und *Down Side* unterteilt. Erstere enthaelt
die bekanntesten und groessten Hitsingles der Band (u.a. *Once*,
*Spin The Black Circle*, *Alive*, *Jeremy* und *Do The Evolution*),
zweitere zeigt die Band von ihrer eher nachdenklicheren Seite (u.a.
*Black*, *Nothingman* und *Wishlist*). In ihrer Karriere verkaufte die
Band mehr als fuenfzig Millionen Alben weltweit.
killgro
08.11.2004 - 21:49 Uhr
komisch aber irgendwie glaub ich das die jungs nicht mehr als ne best of zustande bringen, weil die letzten scheiben der band fand ich einfach nur enttäuschend und schlecht.wobei die ersten scheiben wirklich gut waren.
tom
08.11.2004 - 23:12 Uhr
bei mir ist es genau umgekehrt. ich kann mit ten und vs. nicht allzuviel anfangen - binaural und riot act zählen aber zu meinen absoluten lieblingsplatten.

mir gefällt die richtung, in die sich die band entwickelt hat, ausgesprochen gut
Goat of Thunder
12.11.2004 - 21:09 Uhr
Bin auch eher ein Fan der Frühphase - Riot act find ich sogar regelrecht scheiße. Werde mir die Platte wohl nicht zulegen, außer Man of the hour (den Song kenn ich nicht mal) und den "Remixen" (Jeff Ament hat mal in einem Interview gesagt, er würde TEN gerne komplett neu abmischen...) hab ich die Songs eh schon alle. An sich ist Rearviewmirror ja dann eh nur die übliche Weihnachtsabzocke, so wie letztes Jahr Lost dogs, wo außer den B-Seiten, die ich über die Jahre hinweg mühsam einzeln zusammengekauft hatte, nur DRECK drauf war...
fm4
12.11.2004 - 22:59 Uhr
die remixes klingen verdammt gut (vorallem black)
Mike
13.11.2004 - 15:41 Uhr
"so wie letztes Jahr Lost dogs, wo außer den B-Seiten, die ich über die Jahre hinweg mühsam einzeln zusammengekauft hatte, nur DRECK drauf war..."

Ganz klar Quatsch (oder eher Dreck?) mit Soße!
Wohl beleidigt das die ehemals elitäre B-Seiten Sammlung ein bißchen entwertet wurde. Tststs...
electrolite
14.11.2004 - 14:12 Uhr
Was für remixe?
Jamhead
16.11.2004 - 12:27 Uhr
So um mal meinen besten Dijon-Senf dazuzugeben:

Lost Dogs war alles andere als Scheiße. Allein das tolle Artwork war den kauf wert.Und Songs wie Hold On hatte man noch nie gehört. Es war genug drauf das den kauf rehctfertigte

Bei der RVM ist weit mehr unterschiedlich zu den Albumversionen. Erstmal wurde ALLES neu abgemischt, Black Alive und Once wurden sogar remixed. Who You Are ist in einer anderen Version mit geändertem Text drauf, I Got Shit hat auch kleinere Änderungen, Animal ist ein anderer Take, etcetcetc. Ob das jetzt Kaufgründe sind muß jeder für sich entscheiden.
Armin
16.11.2004 - 17:35 Uhr
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+++ Pearl Jam "Rearviewmirror (Greatest Hits 1991-2003)" am 29.11.04 +++
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PEARL JAM
Nach der im vergangenen Jahr veröffentlichten B-Seiten- und
Rarities-Compilation
"Lost Dogs" erscheint mit "Rearviewmirror (Greatest Hits 1991-2003)" am 29.
November
endlich Album von Pearl Jam. Das Doppel-Package enthält Hitsingles, rare
B-Seiten und
Sampler-Beiträge der Band und erscheint im schicken Doppel-Digi-Pack und
als limitiertes Vinyl.
Die insgesamt 33 Stücke sind thematisch in *Up Side* und *Down Side*
unterteilt.
Erstere enthält die bekanntesten und größten Hitsingles der Band (u.a.
*Once*,
*Spin The Black Circle*, *Alive*, *Jeremy* und *Do The Evolution*),
zweitere zeigt die Band von ihrer
eher nachdenklicheren Seite (u.a. *Black*, *Nothingman* und *Wishlist*). In
ihrer Karriere verkaufte die
Band mehr als fuenfzig Millionen Alben weltweit.

Internet: http://www.hardplace.de/pearljam;


Up Side:

1. Once (Ten 1991)
2. Alive (Ten 1991)
3. Even Flow (Ten 1991)
4. Jeremy (Ten 1991)
5. State of Love and Trust (Singles Original Soundtrack 1992)
6. Animal (Vs. 1993)
7. Go (Vs. 1993)
8. Dissident (Vs. 1993)
9. Rearviewmirror (Vs. 1993)
10. Spin the Black Circle (Vitalogy 1994)
11. Corduroy (Vitalogy 1994)
12. Not for You (Vitalogy 1994)
13. I Got ID (von der Single "Merkin Ball" 1995)
14. Hail Hail (No Code 1996)
15. Do the Evolution (Yield 1998)
16. Save You (von der Single "Save You" 2003)

Down Side:

1. Black (Ten 1991)
2. Breath (Singles Original Soundtrack 1992)
3. Daughter (Vs. 1993)
4. Elderly Woman Behind the Counter in a Small Town (Vs. 1993)
5. Immortality (Vitalogy 1994)
6. Betterman (Vitalogy 1994)
7. Nothingman (Vitalogy 1994)
8. Who You Are (No Code 1996)
9. Off He Goes (No Code 1996)
10. Given to Fly (Yield 1998)
11. Wishlist (Yield 1998)
12. Last Kiss (No Boundaries - A Tribute For The Kosovar Refugees 1999)
13. Nothing As It Seems (Binaural 2000)
14. Light Years (Binaural 2000)
15. I Am Mine (Riot Act 2002)
16. Man Of The Hour (OST Big Fish 2003)
17. Yellow Ledbetter (??? war ne B-Seite der Single "Jeremy" 1992)
Goat of Thunder
16.11.2004 - 17:45 Uhr
"Ganz klar Quatsch (oder eher Dreck?) mit Soße!
Wohl beleidigt das die ehemals elitäre B-Seiten Sammlung ein bißchen entwertet wurde. Tststs..."

Ja, ein bißchen schon... Andererseits sauer, dass nach mehrmaligem Durchhören einer 35 Euro teuren Dreifach-LP kein einziger guter Song dabei war, den ich vorher noch nicht gehört hatte. Grütze wie "Don´t gimme no lip" wäre einfach besser in den Archiven vergammelt als um der lieben Kohle wegen auf den Markt geworfen zu werden.
fm4
16.11.2004 - 18:42 Uhr
all night
sad
education
hold on
fatal
hard to imagine
strangest tribe

großartige songs, die keine b-seiten waren

es sind auch einige wirklich grottenschlechte lieder drauf, aber das kann man den jungs wohl nicht übelnehmen...es ist nunmal eine raritätensammlung
marcuse
17.11.2004 - 00:51 Uhr
Wie überflüssig, dabei erscheinen mit den ganzen offiziellen Bootlegs jährlich mindestens 10 Best-of Alben von Pearl Jam, wo genau die gleichen Songs drauf sind.
Goat of Thunder
17.11.2004 - 02:35 Uhr
Noch so´n Punkt: Wer braucht diese ganzen Bootlegs? Habe mir von der ersten Reihe noch vier Stück gekauft und dann festgestellt, dass Pearl Jam lahme alte Pfeifen geworden sind (bei Rock Im Park war ich selber - war ganz okay, hatte mir mehr erwartet). Wenn man sich alte nicht-offizielle Live-Mitschnitte anhört, hat man zumindest noch das Vergnügen, Improvisationen zu hören, Eddie Vedder krächzt noch nicht wie ein alter Mann und man hat meistens auch ein richtiges Cover.
Zurück zu Lost Dogs:
"es sind auch einige wirklich grottenschlechte lieder drauf, aber das kann man den jungs wohl nicht übelnehmen" - doch, die schlechten Lieder hätte man weglassen können (dann wäre das Ding vielleicht auch billiger gewesen). Und auf Binaural und Riot act war ja auch schon jede Menge Schrott. Aber wem erzähl ich das, Ihr seid hier wahrscheinlich alle immer noch beinharte PJ-Fans, die jeden Scheiß toll finden, den Eddie & Co fabrizieren, und für mich ist die Zeit, in der Pearl Jam Alben gemacht haben, die man sich ohne Ausfall von vorne bis hinten durchhören konnte, schon seit der VÖ von Yield vorbei.
birds
17.11.2004 - 08:07 Uhr
binaural und riot act wurden hier nicht zu unrecht mit 9 bze. 8 punkten bewertet...

sehr unterschätzte alben
Mike
17.11.2004 - 08:07 Uhr
"Ihr seid hier wahrscheinlich alle immer noch beinharte PJ-Fans, die jeden Scheiß toll finden, ... ohne Ausfall von vorne bis hinten durchhören konnte, schon seit der VÖ von Yield vorbei."

Nö, ich find nicht jeden Scheiß toll, aber Riot Act lief bei mir immer rauf und runter, ohne Ausfälle. Auch mir waren Yield, Binaural und vielleicht auch No Node zu sperrig. Am Anfang. Mittlerweile merke ich doch wie gut die Platten eigentlich sind. Nur halt nicht so leicht zugängig. Muß man sich mit beschäftigen...
Tja, die ganzen Live-CDs sind wohl mehr was für Besucher der Konzerte, obwohl es auch hier starke Highlights gibt wie z.B. von der letzten Tour die beiden Konzerte in New York. Hier ist von "lahmen Ärschen" weit und breit nix zu sehen.
Zu Lost Dogs: Also ich finds geil Songs wie z.B. "Drifting" und "Strangest Tribe" endlich auf CD in ansprechender Qualität zu haben.
Aber "Don´t gimme no lip" hätte wirklich nicht sein müssen...
Jamhead
17.11.2004 - 13:17 Uhr
Also live "rocken" Pearl jam wie kaum eine andere Band. Im Augenblick ist PJ wohl unter den 3 besten Liveacts der Welt zu finden. Eddie´s Stimm ist IMO sogar besser geworden weil er jetzt viel mehr "Singt" und nicht mehr nur schreit wie ers teilweise früher getan hat.
Und jeden Scheiß von PJ finde ich nicht toll. Trotzdem gefallen mir die Riot Act und auch die Binaural. Da ist nirgends ein Scheiß-Song drauf. Allerdings gibt es auch da gute und eben bessere Songs. Cropduster z.b gefällt mir nicht so gut, ist aber immernoch besser als 90 % der Musik die von anderen aktuellen bands kommt.
Und die Ausfälle bei Lost Dogs find ich einfach nur lustig und die zeigen das PJ eben doch Humor haben. Allein schon der Text zu Don´t gimme no Lip zeigt doch das es eindeutig ein Fun-Song ist. Gremmie out of Control ist ja nur ein Cover mit nem Spaßigen Hintergrud. Und Stücke wie Sad, Fatal, Hold On und Education sind einfach klasse Songs. und wieso sich jeder über den Preis aufregt weiß ich echt nicht. Ich hatte mir in Amerika ein Bundle bestellt wo ich für die Lost Dogs UND die Live at The Garden DVD zusamen nur 19.99 $ (16 €) gezahlt hab. Versand war inklusive. Das ganze kam offiziell von der PJ Website. Wer sich die Sachen überteuert kauft ist selbst schuld.
Und wer hier mit Weihnachtsgeldmacherei kommt sollte mal überlegen was PJ mit dieser Compilation wirklich zu tun haben ? Relativ wenig! Der Vertrag lief letztes jahr aus und Sony macht mit den Rechten eben nochmal Kohle mit nem guten Namen
marcuse
17.11.2004 - 21:19 Uhr
Also da muss ich ganz klar widersprechen. Dass Pearl Jam ein super Live-Act ist is seit Jahren nicht mehr als ein hartnäckiges Gerücht.
Natürlich sind sie eine gute, eingespielte Band. Aber tatsächlich sind sie kaum zur Innovation und Fortentwicklung ihrer Live-Show in der Lage.
Immer die gleichen Versionen der SOngs, fast nachgespielt wie auf den Studio-Aufnahmen.
Ewig die gleichen Zugaben, wie Yellow Ledbetter, Black.... Immer die alten Liebesschnulzen und immer noch das politisch korrekte Getue a la Gilbert Grape von ANfang der Neunziger. Nur das Flanellhemd gibt es nicht mehr. Aber auch ansonsten ist das Outfit der Band nicht in eine Bühnenshow-Konzept eingepasst, die Bühnenshow hat kein anständiges Artwork und Deign und im Prinzip kann man von einer Bühnenshow gar nicht reden. Es steht nur die Musik im Vordergrund und die ist seit Jahren immer die gleiche.
Ein Riesenunterschied z.B. zu einer Band wie den Smashing Pumokins, die immer verucht haben sich und ihre SOngs neu zu erfinden und die in allen Bereichen (Musik, Alben-Artwork, Outfit, Bühnenshow...) sich immer weiter entwickelt haben und am Ende ein umfassendes Konzept auf allen Ebenen vorzeigen konnten.
Davon ist Pearl Jam meilenweit entfernt, einfach weil sie nicht innovativ sind und ihr Kunstbegriff viel zu eng gefasst ist.
Wenn ihr mich fragt ist Eddie Vedder zwar ein beduetender Musiker der Neunziger, aber (ähnlich wie Marc Knopfler) auch ein totaler Langweiler.
jamhead
17.11.2004 - 22:58 Uhr
Hier redet jemand ohne wirklich ahnung zu haben. Fast jedes konzert werden improvs gespielt (hochklassige improvs teilweise). Außerdem gab es in 14 jahren bandgeschichte noch NIE die selbe Setlist. Keine andere Band spielt soviele unterschiedliche Songs live. Dann die vielen Jams zwsichen den Songs wie bei RVM oder Crazy Mary...oder die tags bei z.b Daughter. Oder unterschiedliche Versionen von Songs wie das neue In My Tree oder das neue Jeremy....die Akkustikversion von Corduroy. Tatsache ist doch das PJ keine große Bühnenschow bracuhen um zu unterhalten. Das machen sie mit ihren Livekünsten shcon selber. Und ich kann das beurteilen, habe shcon fast jede große Liveband gesehen. Ansich wie immer alles subjektiv aber Innovqationsfreude kannst du Pearl jam auch objektiv nicht absprechen. Du verfolgst da bloß nicht ganz so gut
marcuse
18.11.2004 - 00:05 Uhr
Meines Erachtens gehört nun mal ein bischen mehr zu einer guten Live-Show, als die Setlist zu verändern. Das können sie sich ohnehin nur erlauben, weil sie keine Bühnenshow haben.
Wenn sie den Mut zur Innovation hätten, dann würden sie sich mal ein Gesamtkonzept ausdenken, sich einen anständigen Bühnendesigner, einen Lichtkünstler u.s.w. engagieren und ihre angebliche Kreativität nicht immer nur darauf beschränken, ob sie jetzt Corduroy anstelle von Black spielen, oder Daughter anstelle von Yellow Ledbetter.
Um eine der besten Live-Bands der Welt zu sein gehört viel mehr dazu, als nur auf der Bühne zu stehen und ab und zu mal eine kleine Improvisation zu spielen.
Es gibt viele Bereiche eines Live-Konzerts, in denen Pearl-Jam nicht mal zweitklassig ist und worüber sie sich wahrscheinlich nicht mal Gedanken gemacht haben, weil sie diesen Dingen gegenüber keine künstlerische Offenheit besitzen.
Jamhead
18.11.2004 - 00:47 Uhr
Also ich finde das du da nicht so "offen" bist wie du denkst. PJ variieren doch weit mehr als du sagst. Hast meinen Text wohl nicht besonders gut durchgelesen. Aber deine Meinung ist mir eigentlich egal. Dank meines fast biblischen Alters hab ich fast alle großen Rockbands durch. Led Zeppelin, The Who, Gratefull Dead, R.E.M, U2, Queen, etc etc. und ich muß sagen das ich an beidem gefalen finde, ob riesen Bühnenschow wie bei Queen oder Pink Floyd oder einfach "nur" Livemukke mit ein paar Lichteffekten. PJ transportieren ne menge energie live und das kommt bei mir sehr gut an. Behalt du einfach deine meinung oder schau dir mal die Live-DVD´s an die IMo ihre eigene Sprache sprechen
Mike
18.11.2004 - 08:04 Uhr
Wer braucht schon eine Bühnen- und Lightshow, wenn die Songs geil und die Musiker fantastisch sind?
van matheus
18.11.2004 - 17:05 Uhr
also um mich hier mal einzumischen:
ich gehe da fast vollkommen (eingentlich nicht nur fast) konform mit jamhead.
deine aussagen, marcuse, erwecken bei mir den eindruck, du hättest nur dehr wenig ahnung von PJ.
ich denke dass jeder musikliebhaber (zumindest in dieser sparte hier) objektiv anerkennen wird, dass pj eine der kreativsten live acts sind!

mich würde sehr interessieren an was du denkst, wenn du von einer kreativen bühnenshow sprichst. (konkret an welche band)

und britney spears ist für mich nicht kreativ oder begabt oder was auch immer, weil sie eine hammer show abzieht. das lenkt doch eher vom eigentlichen ab. man kann da schön ein paar schwächen vertuschen...
electrolite
18.11.2004 - 19:32 Uhr
Ob man pompöse Stadienshows a la U2 oder Queen bevorzugt oder die eher schlichtere Art von Pearl Jam oder R.E.M. ist Geschmackssache.
Wobei ich bei den erstgenannten nicht von Vertuschung der Schwächen sprechen würde.
Das Fehlen der Showeffekte aber als totale Abwertung der Live-Qualitäten einer Band zu nehmen, führt mich schon zu der Vermutung daß da jemand ein schönes Stück entfernt vom Kern: von der Musik.

Übrigens kann ich nach einigen mitgelesenen Jahren in diesem Forum berichten, daß fast jeder der sich mitunter für etwas lautere Rockmusik interessiert, Pearl Jam mit zu den größten Live-Bands aller Zeiten zählt.
marcuse
18.11.2004 - 21:28 Uhr
Das Argument, dass eine kreative Bühnenshow nur vertuscht, dass die Band schlecht ist zieht ja wohl nicht. Es ist genau so dämlich wie wenn hässliche Menschen ständig auf die inneren Werte pochen, dabei ist völlig unbewiesen, dass ihre inneren Werte besser sind, als die von hübschen Menschen.

Für mich ist eine Band dann eine gute Band, wenn sie in allen Bereichen gut ist. Natürlich zählt dort in erster Linie die Musik. Dort spreche ich Pearl Jam weder das Können noch die Kreativität ab. Ebensowenig im textlichen Bereich.

Allerdings will ich nochmal die Smashing Pumpkins zum Vergleich heran ziehen, da sie in wtwa zur gleichen Zeit begonnen haben wie Pearl Jam. Als sie im Jahr 2000 aufgehört haben waren sie in allen Bereichen Spitze. Sie haben ein Album vorgelegt, das auf einer mehrteiligen Geschichte beruhte. Sie haben dazu eien New Yorker Künstler engagiert, der ein herausragendes Artwork dazu geschaffen hat. Dieser Künstler hat auch die Bühnenbilder zur folgenden Tour gestaltet. Dazu wurde eine professionelle Lichtshow kreiert und man hat Modedesigner gehabt die dazu passende Kostüme geschaffen haben. Und keiner kann sagen, dass die Pumpkins musikalisch schlechter wären als Pearl Jam.
Währenddessen steht Pearl Jam 2004 immernoch in Schlabberklamotten auf der Bühne und spielt Black. Das ist der Unterschied. Sie sind nicht brereit sich in anderen Bereichen künstlerisch zu entwickeln. Und das liegt vor allem auch daran, dass sie sich in ein gewissermassen ideologisches Indie-Polit-Image mannöveriert haben, indem sie gefangen sind und wo es als Verrat gelten würde, wenn sie sich mal eine Bühnenshow, oder halbwegs ansehnliche Klamotten zulegen würden.
Deshalb sind sie in ihrer Entwicklungsfähigkeit super eingeschränkt und man darf auch für die nächsten 20 Jahre keinerlei Fortentwicklung erwarten.
van matheus
18.11.2004 - 21:40 Uhr
ok.
"Sie haben dazu eien New Yorker Künstler engagiert, der ein herausragendes Artwork dazu geschaffen hat. Dieser Künstler hat auch die Bühnenbilder zur folgenden Tour gestaltet. Dazu wurde eine professionelle Lichtshow kreiert und man hat Modedesigner gehabt die dazu passende Kostüme geschaffen haben. Und keiner kann sagen, dass die Pumpkins musikalisch schlechter wären als Pearl Jam."

siehst du das meinte ich mit es geht um musik...was du hier vorholst ist ja sozusagen nicht mal auf deren eigenem mist gewachsen...aber gut.
andererseits muss ich sagen dass du mit den schlabberklamotten usw recht hast. für den einen stillstand, für den anderen der spezielle charme.
musikalisch jedoch ist sehr wohl viel passiert...und da lass ich mir auch nix erzählen.



Goat of Thunder
18.11.2004 - 23:08 Uhr
Ich werde jetzt zum Thema Pearl Jam in diesem Thread zum letzten Mal meinen Senf abgeben:
Fand die ersten vier LPs und auch Merkinball irre toll, Yield noch okay und die letzten beiden zum Abbrechen öde. Nicht "sperrig" oder so, einfach nur laaaangweilig... So viel zu den Studio-LPs.
Dass keiner diese sinnlose Weihnachtsgeschäft-Greatest Hits-Platte sowie 150 oder inzwischen noch mehr Livealben von ein und derselben Band braucht, von denen keines ein richtiges Cover hat, will ich gar nicht ausdiskutieren. Punkt.

"Keine Ahnung" habe ich von ihren Konzerten, hat da oben jemand geschrieben. Habe sie 2000 bei Rock im Park gesehen - die einzigen Improvisationen, die sie dargeboten haben, waren das übliche Gewichse im Zwischenteil von RVM und am Schluss von Daughter. Irre. Habe drüben in meinem CD-Schrank ca. ein Dutzend PJ-Bootlegs, die vorher mitgeschnitten wurden. Alles, was ich darauf gehört habe, hat mir Hoffnung auf ein Pearl Jam-Konzert gemacht, das mir, wie gesagt, erst im Jahr 2000 vergönnt war zu sehen. Und da war ich halt ein bißchen enttäuscht - den Vergleich kann ich ja durch die "offiziellen" Bootlegs immer wieder nachhören, nein, ich habe mich nicht getäuscht, Eddie´s Stimme ist dünner geworden, es wird weniger improvisiert, und auf den vier offiziellen Mitschnitten die ich habe (Live on two legs ausgeklammert, das ist ja eh von mehreren Gigs zusammengeschnippselt) sind auch wirklich fast immer dieselben Songs drauf. Tatsache. Punkt.
Jamhead
18.11.2004 - 23:33 Uhr
Wat soll das denn jetzt bitte mit der Kleidung ? huh ? Seit wann gehts bei musik um kleidung ? Mit Verluab, es zählt um die Mukke und die ist kleidungsunabhängig. Und die ist nebenbei auch unabhängig von allen pyroeffekten und anderem gedöns.
Ich habe Pink Floyd auf der Wall-Tour gesehen und das war an Show nicht zu überbieten...mensch das war ein klasse Konzert da gehört die Show drumrum aber auch dazu. Aber genauso hab ich gefühlt als ich 2000 in Hamburg bei Pearl Jam war. Da ist das höchste der Gefühle ein Spot auf Eddie oder ein Mirrorball über der Bühne.
Mehr wird da aber auch nicht gebraucht um Energie zu produzieren. Wichtig ist was an Energie von der band abgeht und da ist Pearl jam fast einzigartig unter heutigen bands. Und ich habe die Pumpkins auch live gesehen, für mich war das kein Erlebnis obwohl ich die Platten sehr gut finde. Aber live hat da die Spannung gefehlt da konnten auch die ganzen pastelltöne und Kostüme nichts rausreisen.
Pearl Jam ist nichtmal meine Lieblingsband, ich hab nichtmal alle Alben (Spitzname wegen The Jam nicht Pearl Jam). Aber ich komme aus der kalssik-Rock Ecke...habe miterlebt wie Led zeppelin und The Who auf der Bühne standen und weiß seitdem was ne gute Show ist. Pearl Jam stehen da in genau dieser Tradition. Absolute Live-Spitzenklasse. Jede Tour kommen neue Songs, neue Cover, neue Gastauftritte etc. Und da isses mir persönlich scheißegal was die anhaben. Fakt ist doch das sie sich ganz normal kleiden. Jeans und Shirt...mensch so lauf ich auch rum.
marcuse
19.11.2004 - 05:41 Uhr
Genau da bin ich eben anderer Meinung. Bei einer Live-Show geht es nicht nur um die Musik, sondern es geht darum die Musik auch mit anderen kuenstlerischen Stilmitteln zu untermalen.
Und es hat nichts damit zu tun, dass die Musik deshalb schlechter wird, weil man sich auch ueber die Klamotten zur Show Gedanken macht.
Mir ist ein Peter Gabriel, der bei der Vorbereitung einer Tour erst mal die Physik einer Buehne in Frage stellt 10 mal lieber, als ein Bruce Springsteen, der mit 60 noch kein Deo benutzt.
Mich wundert auch ueberhaupt nicht, dass Pearl-Jam auch bei der 68-Generation super ankommt.
Genau das spricht dafuer, dass sie offenbar komplett am Ende sind. Wenn du als Rockband anfaengst deinen Eltern und Grosseltern zu gefallen gefallen, weisst du dass es hoechste Zeit ist aufzuhoeren. :)
Reini
19.11.2004 - 08:08 Uhr
Oh mann was für ein Gelaber. Meinem Onkel gefielen Anfang der 90er die Smashing Pumpkins total (Siamese Dream, 1993). Da war der schon über 50!. Man waren die da schon total am Ende. Warum haben die danach noch so schlechte Platten wie Mellon Collie And The Infinite Sadness, Adore usw. gemacht? Aber wenigstens die Klamotten haben noch gestimmt...
Mann Oh Mann...
marcuse
19.11.2004 - 09:29 Uhr
Ich finds auch voll geil! Mein Onkel, der früher mal Rockmusiker werden wollte, dann aber doch Lehrer geworden ist, spielt immer noch mit seinen Kumpels in einer Band. Und wenn dann ein 60ster Geburtstag ansteht, dann fahren sie alle mit ihren BMWs vor der Halle vor, holen ihre krokodilsledernen Gitarrenkoffer aus dem Kofferraum, wo auch die Golftasche und der Tennisschläger drin liegen und dann wird die Bude gerockt. Led Zeppelin, the Who, Stones und Pearl Jam. Dazu lange graue Haare und Jackett mit Jeans. Und der Uschi in der ersten Reihe zuzwinkern. Hoffentlich hat Mami das nicht gesehen. Yeaahhhh! Thats Rock'n Roll!
Kurt Cobai hat schon gewusst, warum er sich mit 27 erschossen hat. :)
marcuse
19.11.2004 - 09:36 Uhr
"It's better to burn out than to fade away" hieß es in seinem Abschiedsbrief und daran sollte sich vor allem mal Eddie Vedder erinnern. Vor allem weil er ja ein großer Neil-Young-Verehrer ist und von dem stammt glaube ich diese Zeile.

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