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Fucked Up - One Day

User Beitrag

fakeboy

Postings: 4987

Registriert seit 21.08.2019

26.10.2022 - 10:44 Uhr
Neues Album "One Day" erscheint im Januar (Merge Records).

Hier gibt's das Video zum Titelsong

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 26836

Registriert seit 08.01.2012

26.10.2022 - 19:01 Uhr - Newsbeitrag
F*CKED UP

kündigen neues Album via Merge Records an!

„One Day“ erscheint am 27.01.2023!
Video zum Titeltrack „One Day“ bereits online!

Die kanadischen Hardcore-Legenden F*CKED UP haben bereits gestern Abend ihr neues Album „One Day“ angekündigt, das am 27. Januar 2023 über Merge Records erscheinen soll. Dazu präsentierten sie zudem den Titelsong samt zugehörigem Video.

„One Day“ ist eines der energiegeladensten und komplexesten Alben ihrer gesamten Karriere, obwohl es nur 10 Songs enthält. F*CKED UP waren in der Vergangenheit eher für ihre epischen Auswüchse bekannt, von gewaltigen Konzept-Alben bis hin zu 12-stündigen Konzerten - es mag also überraschen, dass ihr sechstes Studio-Album ihr bisher kürzestes ist, geschrieben und aufgenommen innerhalb eines einzigen Tages - was dem Album auch den Titel gab. Man sollte nun aber nicht Größe mit Substanz verwechseln: Der Sound der Band ist nur noch größer geworden, noch härter, mit noch dichterem Melodie-Dickicht. Wenn etwas nach einer Studie der Kontraste klingt, dann ist das F*CKED UP - und man sollte nichts anderes erwarten.

Auch wenn die Arbeit an „One Day“ aus der Ferne erledigt wurde, hielten sich F*CKED UP während des kreativen Prozesses an die 24-Stunden-Regel. „I got this email from Mike saying, 'I made this record in one day, and I want you to record drums on it—but you can’t listen to it before you get into the studio'“, erinnert sich Schlagzeuger Jonah Falco zu den Plänen von FU-Gitarrist Mike Haliechuk. „I saw layers upon layers of guitar loops, and I dove in head-first and came out of it with a finished record.“ Ursprünglich sollte auch F*CKED UP-Sänger Damian Abraham seine Vocals auf ähnliche Weise aufnehmen - das heißt, bevor die Lockdowns 2020 stattfanden und „One Day“ für zwei Jahre auf Eis gelegt wurde, da die Band das gigantische Projekt „Year Of The Horse“ fertigstellte, welches die Band letztes Jahr in Eigenregie veröffentlichte.

Wie sich herausstellte, machte die Isolation nur noch kreativer, da Abraham zum ersten Mal seit „Glass Boys“ (2014) auch wieder Texte beisteuerte. „It almost felt like it might be the last time I’d ever get to record vocals for anything“, sagt Abraham über sein Gefühl, seinen Part aufzunehmen, und fügte zum Schreibprozess hinzu: „What do I want to say to friends who aren’t here anymore? What do I want to say to myself? There was a lot of inner reflection going on, and after retreating into the fantasy world with „Year Of The Horse“, this record is like we’re returning to real life.“

Schaut euch hier das Video zum Titeltrack „One Day“ an!


Das Ergebnis ist ein Album, das vollmundig und unmittelbar klingt, mit Musik, die brutal und leidenschaftlich rüberkommt, so wie sie nur F*CKED UP machen können. Die Gitarren klingen gigantisch und die musikalische Abenteuerlust, die das epische, üppige „Dose Your Dreams“ von 2018 kennzeichnete, ist auch hier sehr präsent.

Der Titeltrack „One Day“ türmt Gitarren-Noten auf, die an einen THIN LIZZY-esken Power-Pop-Song erinnern. Das dazugehörige Video wurde von Colin Medley gedreht: „When I first heard „One Day“, it sounded to me like a song about two people overcoming all odds to find love and happiness with each other. Right away I knew that I wanted to tell the story through two dancers. I decided to shoot at the Great Hall in Toronto the day F*CKED UP were scheduled to play a show there. Knowing that the building would be mostly quiet during the day leading up the the concert, I plotted out the basic structure of the video, deciding that it would end with the two characters searching for each other in the crowd as F*CKED UP performed on stage.“ Die Choreographien wurden von Lauren Runions inszeniert, die die Tänzerinnen Amanda Pye und Tavia Christina castete.

„This record is about how we see time passing in our lives“, fährt Falco fort, während er darüber spricht, wie die emotionale und die technische Herangehensweise von „One Day“ aufeinandertrafen. „It represents the realisation of what F*CKED UP’s songwriting process has always been, which is the genesis of an idea from one person spread to other members. All of the development happened spontaneously with this album, which meant no time to second-guess. You had to be confident.“

Und „One Day“ ist ein unbestreitbares Werk der Zuversicht von einer Band, die weiterhin auf höchstem Niveau agiert und Musik macht, die garantiert ein Leben lang, und darüber hinaus, hält.



Tracklist:
Found
I Think I Might Be Weird
Huge New Her
Lords of Kensington
Broken Little Boys
Nothing's Immortal
Falling Right Under
One Day
Cicada
Roar




dancingdays

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26.10.2022 - 19:05 Uhr
Mit Sternchen? Wollen die uns natzen?

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

26.10.2022 - 19:16 Uhr
Song haut nicht gerade vom Hocker, ist solide... Dose Your Dreams war großartig, der Gig vor Paar Monaten in München auch... wird schon gut werden

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

16.11.2022 - 19:47 Uhr - Newsbeitrag
Heute veröffentlichen die kanadischen Hardcore-Helden F*CKED UP mit „Found“ die zweite Single aus ihrem kommenden Album „One Day“, das am 27. Januar über Merge Records erscheint. „Found“ folgt auf die erste Single, den Titelsong des Albums, über den Consequence folgendes schrieb: „[It] challenges listeners to open up to the possibilities for love.“ Gitarrist und Songwriter Mike Haliechuk sagte zu „Found“ Folgendes:

„I used to live on Davenport Road, which is one of the oldest streets in North America, and has been a First Nations trail for thousands of years, running along the north shore of Lake Iroquois, which receded after the last ice age. Just to the east was Taddle Creek, which was buried underground during the 19th century to build the streets I walk on. I thought about gentrification a lot, watching little stores get swallowed up by big buildings until I realised I am one of those big buildings. The name of the song comes from the Shadi Bartsch translation of The Aeneid, where she points out that the words „Found“ and „stab“ open and close the book, which are two meanings for the same Greek verb. That discovery is actually conquest, and that settlement is always violence. And that any story I try to tell myself about the place I found to live can only be a story to justify the expansion of one people across the world of another."

Hört euch hier die neue Single „Found“ an!



Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

11.01.2023 - 17:20 Uhr - Newsbeitrag
„Fucked Up are one of the best hardcore crews around right now.” - Uproxx

Die Harcoreband F*CKED UP aus Toronto präsentieren ihre neue Single „I Think I Might Be Weird” mit zugehörigem Video aus ihrem kommenden Album „One Day”, welches am 27. Januar bei Merge erscheinen wird.

Nach den Singles „Found" und dem titelgebenden Track „One Day“, vermischt die Band in „I Think I Might Be Weird” Hardcore-Elemente mit melodiösem Classic Rock und trillernden Geigen. Das surreal wirkende Musikvideo, dass als Ode an die psychische Zwangsstörung fungiert, wurde von Maxwell McCabe-Loko gedreht und gemeinsam mit Gitarrist Mike Haliechuk geschrieben.





Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

23.01.2023 - 21:02 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?


fakeboy

Postings: 4987

Registriert seit 21.08.2019

23.01.2023 - 21:41 Uhr
Der erste Song ist ja so unglaublich mies. Diese Gitarren und Chöre nerven wie blöd. Sowas verdirbt mir grad die Lust darauf, mich eingehender mit dem Album zu beschäftigen….

fakeboy

Postings: 4987

Registriert seit 21.08.2019

23.01.2023 - 21:59 Uhr
Äh, ich meine I Think I Might Be Weird, nicht den Opener.

Hierkannmanparken

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Registriert seit 22.10.2021

24.01.2023 - 07:18 Uhr
Beim Entstehungsprozess dachte ich gleich, das sind ja King Gizzard-Methoden!

Hierkannmanparken

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Registriert seit 22.10.2021

30.01.2023 - 18:31 Uhr
Ich werde mit dem Sänger nicht warm. Oder mit der Kombination aus Sänger und Rest. Der wäre gut in einer Piraten-Meddl-Band aufgehoben.

Glufke

Postings: 578

Registriert seit 15.08.2017

30.01.2023 - 18:51 Uhr
Ich versuche auch immer wieder mit der Band warm zu werden, aber es will einfach nicht werden. Müsste genau mein Ding sein und auch mit dieser Art von "Gesang" habe ich für gewöhnlich kein Problem, aber hier...keine Ahnung. Bei "Dose Your Dream" hatten sie mich zur Mitte hin fast, aber dann franste es wieder nach hinten hin aus.
Ich werde es aber nicht aufgeben, dafür hat das neue Album auch wieder zu interessante musikalische Ansätze.

fuzzmyass

Postings: 15687

Registriert seit 21.08.2019

30.01.2023 - 19:01 Uhr
Dose Your Dreams ist ihr Meisterwerk IMO... letztens erst wieder aufgelegt - grandios...

fakeboy

Postings: 4987

Registriert seit 21.08.2019

30.01.2023 - 19:29 Uhr
Dose Your Dreams ist gut, zuweilen sehr gut (Normal People, Titelsong) - hat aber schon einige Längen und nervige Passagen (etwa Accelerate, Love is an Island).

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 20033

Registriert seit 10.09.2013

30.01.2023 - 19:32 Uhr
Ne, ich find das auch auf die Länge durchweg grandios. "Love is an island", ok, aber das sind halt nur zwei Minuten von über 80.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1395

Registriert seit 31.10.2013

30.01.2023 - 19:35 Uhr
Bin bei fuzzmyass, "Dose Your Dreams" ist ihr bestes Album.

fakeboy

Postings: 4987

Registriert seit 21.08.2019

30.01.2023 - 19:39 Uhr
Zurück zu One Day - bietet auch nach wiederholtem Hören zu wenig, um mich zu begeistern. Und die Gitarrenharmonien nerven ziemlich oft. Man merkt dem Album den Schnellschuss auch bei der Produktion an.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1395

Registriert seit 31.10.2013

30.01.2023 - 20:44 Uhr
Nach den mauen Vorabsongs machst du mich damit nicht unbedingt neugierig aufs Album..

Autotomate

Postings: 6174

Registriert seit 25.10.2014

31.01.2023 - 10:34 Uhr
Gefällt mir auf Anhieb auch nicht sonderlich, die häufigen Clash-Referenzen sind sicher ganz fein, aber die Chöre und Gitarren dann doch oft eine Spur zu süßlich für mein zartes Gemüt. Spätestens bei "Nothing's Immortal", wo Damian Abrahams Pressgesang fast schon in benzuckerhafte Gefilde vorstößt, krieg ich eine unangenehme Gänsehaut auf den Ohren.

fuzzmyass

Postings: 15687

Registriert seit 21.08.2019

31.01.2023 - 10:44 Uhr
Hab das Album noch nicht gehört, da Vinyl noch nicht da... "benzuckerhafte Gefilde", hui :)

kusubi

Postings: 1297

Registriert seit 17.12.2019

01.02.2023 - 13:12 Uhr
Vinyl ist da. Nachdem ich mit dem mMn überambitionierten Dose your dreams nichts bis wenig anfangen konnte, hier endlich wieder ein FU Album, das mich kriegt. 😁
Momentane Highlights:
Falling right under
One day
Wechselt bestimmt noch.. Hier sind viele Sachen zu entdecken.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2817

Registriert seit 14.06.2013

01.02.2023 - 13:14 Uhr
Den Indie-Rock von "Cicada" mag ich sehr, "One day" auch. Mal eine kleinere Dosis von dieser Band muss nicht Schlechtes sein. Mal sehen, wie mein Gesamturteil ausschaut.

kusubi

Postings: 1297

Registriert seit 17.12.2019

07.02.2023 - 10:37 Uhr
Ich schon wieder, da "one day" mich mittlerweile als knackiges, melidiöses und enorm wachsendes Album begeistert, habe ich gestern alle Hauptaugenmerk durchgehört. Die "Hidden World" kenne ich jedoch nur ansatzweise, weil beim joggen das Handy abgekackt ist

kusubi

Postings: 1297

Registriert seit 17.12.2019

07.02.2023 - 10:56 Uhr
Mein handy spinnt. also noch einmal:
da "one day" mich mittlerweile als knackiges, melidiöses und enorm wachsendes Album begeistert, habe ich gestern alle Hauptwerke der band durchgehört (#fanboy). Die "Hidden World" kenne ich jedoch nur ansatzweise, weil beim joggen das Handy abgekackt ist (überraschung) alle anderen habe ich auf vinyl. Hier meine wertungen:

Dose you dreams (4/10)
Überambitioniert. Ich habe damals dem Album entgegengefiebert, und dauerhaft versucht, es mir schön zu hören. Klappte nicht. Die hardcore Songs klingen gewollt und lassen die melidiöse Raffinesse vermissen, die ich an den anderen Alben so mag. Die anderen pop songs klingen wie coverversionen von songs, die ich zwar nicht kenne, von denen ich aber wette, sie sind weit besser als die kopien. Das Konzert in Berlin war aber geil und ich dachte mir, dass der Song "Dose your dreams" echt ein ungünstiger opener ist.
Lieblingssong: normal people
Scheiss song: Living in a simulation

Glass boys (8/10)
Zusammen mit der "david comes to life" entdeckt und ich erinnere mich deutlich, dass mein Kopf von all den zuckersüß, angenehm klebrigen Melodien der David comes... so voll war, dass ich einige Zeit brauchte, um die glass boys richtig wahrzunehmen. Hat sich gelohnt. Roher als die David, aber immer noch sehr nah am Pop und j. Mascis auch dabei (ich dachte, "hey wenn j. Mascis die selben Bands wie ich geil findet, dann könnten wir wahrscheinlich beste Freunde sein")
Lieblingssong: glass boys
Stinker: sun glass

Ende Teil eins meiner Rückschau.. nur noch ein Gedanke: eine Band. Die mMn viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat.





fuzzmyass

Postings: 15687

Registriert seit 21.08.2019

07.02.2023 - 11:02 Uhr
Dose Your Dreams kratzt bei mir an der 10/10.
Glass Boys liegt bei 7/10, David Comes To Live bei 9/10...
One Day habe ich nur ein mal gehört, ich habe als Ersteindruck ein 7-8/10 Gefühl, mal sehen wie es sich entwickelt...

kusubi

Postings: 1297

Registriert seit 17.12.2019

13.10.2023 - 17:53 Uhr
https://laut.de/Fucked-Up/Konzerte

Ich machs mal hier rein. Für mich leider beide viel zu weit weg :( , aber viel Spaß allen, die hingehen!

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2817

Registriert seit 14.06.2013

13.10.2023 - 18:00 Uhr
Da werd' ich natürlich hingehen müssen. Erst mal heute Birds In Row. :)

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