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Zola Jesus - Arkhon

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Armin

Plattentests.de-Chef

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23.03.2022 - 19:23 Uhr - Newsbeitrag
ZOLA JESUS
kündigt für den 20. Mai neues Album „ARKHON" bei Sacred Bones an!
Video zur ersten Single „Lost" jetzt online



Endlich ist es wieder soweit: Mit „ARKHON“ kündigt ZOLA JESUS heute ihr sechstes Album an, das am 20. Mai über Sacred Bones erscheint. Als Vorgeschmack veröffentlicht sie den kraftvollen Eröffnungstrack „Lost" und das dazugehörige Video unter der Regie von Mu Tunç, das in der türkischen Region Kappadokien gedreht wurde.

Nika Roza Danilova, die Sängerin, Songwriterin und Produzentin, die seit 2009 unter ihrem Künstlernamen ZOLA JESUS veröffentlicht, hat eine Stimme, die die Faszien der Realität durchschneidet und den rohen Nerv der Erfahrung trifft. Nie war dies präsenter als in der ersten Single „Lost". Der Text des Liedes, die dichte, ineinandergreifende Perkussion und die Samples eines slowenischen Volkschors treiben die Erzählungen von kollektiver Verzweiflung und gegenseitigem Trost in gleicher Weise voran.

Danilova über den Track: „It’s true. Everyone I know is lost. Lost hope, lost future, lost present, lost planet. There is a collective disillusionment of our burning potential. As we stray further from nature, we drift from ourselves. ‚Lost’ is a sigil to re-discover our coordinates and claim a new path.” Of the video she states, “I wanted to shoot the video in a place that carried a lot of energy, with someone that I felt understood the spiritual backbone of the song. It was a surprisingly natural process to make this video with Mu Tunc in Turkey. I put my faith in him and in Cappadocia, a labyrinthine city built within 60 million-year-old caves. Throughout human history these caves have served as a citadel for so many different groups of people who went there to get lost. It is a testament to the resilience of humanity, and the durability of our earth.“

Regisseurin Mu Tunç fügt hinzu: „The story of ‚Lost’ is a visual litany of devotion. Reflects the exodus of the true self through the mystical environments of Cappadocia. Zola Jesus is for me like an outcast philosopher of today’s confused society.’’


Albumbio:
Auf früheren Alben hat Nika Roza Danilova alias ZOLA JESUS weitgehend die Rolle der Autorin und Alleinherrscherin gespielt und jeden Aspekt des Sounds und des Aussehens ihres Projekts akribisch für sich ausgearbeitet. Diesmal erkannte sie jedoch, dass ihr gewohntes Bedürfnis nach Kontrolle sie von ihrer Kunst abschnitt. Als die Frustration darüber, dass sie nicht in der Lage war, etwas zu erschaffen, unerträglich wurde, bot sie zum ersten Mal in der Geschichte von ZOLA JESUS um externen Input. „At some point, I had to work with other people. I needed new blood. I needed somebody else.“

Danilova schickte ihre Demos an den Produzenten Randall Dunn, der für seine Arbeit mit Sunn O))) und an Jóhann Jóhannssons Filmmusik für „Mandy“ bekannt geworden ist. Außerdem begann sie, mit dem Schlagzeuger und Perkussionisten Matt Chamberlain zusammenzuarbeiten, der bereits an Alben von FIONA APPLE, BOB DYLAN und DAVID BOWIE mitgewirkt hat. „When I look back at my work, I see there's a theme where I fixate on my fear of the unknown," sagt Danilova. „That really came into fruition for this record, because I had to let go of so much control. I had to surrender to whatever the outcome would be. That used to be really hard for me, and now I had no other choice."

In ihrem kreativen Prozess begann Danilova stattdessen, eine Beziehung mit dem Unbekannten aufzubauen. Anstatt zu versuchen, „ARKHON“ in jedem Moment seiner Entstehung in seiner Gesamtheit festzuhalten, konzentrierte sie sich auf die unmittelbare Erfahrung, mit anderen zusammenzuarbeiten, und ließ spontane Momente des unbefangenen Spiels zu. Nach über einem Jahrzehnt klassischer Gesangsausbildung stellte sie fest, dass diese Veränderung es ihr ermöglichte, ihre Gesangsstimme auf eine neue Art und Weise zu nutzen, die sie zu größerer Flexibilität und Beweglichkeit führte. „I had gone through a deeply transformational process of inner growth. That annihilated a lot of tension in my voice, because my whole attachment to things changed“.

„ARKHON“ fördert vergrabene Werkzeuge zutage, um Trauer, Verlust und Enttäuschung zu ertragen. Der Titel des Albums bedeutet im Altgriechischen „Macht" oder „Herrscher", hat aber auch eine besondere Bedeutung im Gnostizismus. „Arkons are a Gnostic idea of power wielded through a flawed god," sagt Danilova. „They taint and tarnish humanity, keeping them corrupted instead of letting them find their harmonious selves. I do feel like we are living in an arkhonic time; these negative influences are weighing extremely heavy on all of us. We're in a time of arkhons. There's power in naming that."
Artwork + Tracklist „ARKHON“

1. Lost
2. The Fall
3. Undertow
4. Into The Wild
5. Dead and Gone
6. Sewn
7. Desire
8. Fault
9. Efemra
10. Do That Anymore

Randwer

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24.03.2022 - 19:19 Uhr
das begrüße ich sehr :)

Klaus

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24.03.2022 - 23:02 Uhr
Cool, neulich erst gefragt wann von ihr mal wieder was kommt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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20.04.2022 - 19:26 Uhr - Newsbeitrag

Randwer

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Registriert seit 14.05.2014

23.04.2022 - 19:20 Uhr
Irgendwie klingt ihre Stimme anders. Zwar ist sie noch wiedererkennbar, aber nicht mehr so unverwechselbar ohne den kehligen Klang, der bislang ihr Markenzeichen war.

peter73

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26.04.2022 - 12:42 Uhr
irgendwie klingt der song ungewohnt nach adele oder lorde. hm.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

18.05.2022 - 18:56 Uhr - Newsbeitrag
ZOLA JESUS
teilt Video zur neuen Single „The Fall"
Neuer VÖ: „ARKHON" erscheint am 24. Juni bei Sacred Bones

Nach der kraftvollen Lead-Single „Lost" und der minimalistischen Klavierballade „Desire", präsentiert ZOLA JESUS jetzt mit dem Banger „The Fall" einen weiteren Höhepunkt aus ihrem kürzlich verschobenen neuen Studioalbum „ARKHON“, das jetzt am 24. Juni via Sacred Bones erscheinen wird.

ZOLA JESUS über den Track: „I wrote The Fall for myself. It was an exercise in using music as a tool for the sake of my own inner catharsis. I had a lot of turmoil and complicated emotions that I couldn’t process in any other way. I suppose some feelings require you to write a pop song in order to fully understand them. For that reason, this song is very precious to me.“

Begleitet wird der Song von einem beeindruckenden Video von Jenni Hensler, mit der Danilova bereits mehrfach in der Vergangenheit zusammen gearbeitet hat. In dem Track geht es darum, die innere Kraft zu bündeln, um sich nach einem Sturz wieder aufzurichten. In dem Video durchläuft Danilova eine Reise, in der sie sich zunächst mit ihrem Spiegelbild selbst konfrontiert, dann ihre Maske abnimmt und in einem anschließenden choreografierten Tanz symbolisch Erlösung findet.

ZOLA JESUS über das Video: „Working with Jenni Hensler as a director was such a soul-feeding experience. She’s someone I’ve been collaborating with for ten years, and a dear friend to me. I value her own artistic perspective so much that at some point I realized there was no one else I could trust with my vision. We connected on an emotional and spiritual level regarding the intent of the song, and then I handed it over and let her make her magic. I’ve never felt so freed by a collaboration. And working with choreographer Sigrid Lauren was such an empowering experience. She was able to interpret and support my idiosyncratic movements in a way that allowed me to feel free in the moment."


peter73

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09.06.2022 - 17:46 Uhr
neuer track "into the wild":
https://www.youtube.com/watch?v=Zo_k0NQnZzI

Armin

Plattentests.de-Chef

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16.06.2022 - 20:14 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Klaus

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24.06.2022 - 14:40 Uhr
Eben erster Durchlauf. Hatte ja gehofft, dass sie irgendwann wieder mehr den Pathos-Ballerelektro auffährt. Passiert hier wenig bis gar nicht. Dafür ist es aber auf ganz anderen Ebenen spannend. Fand ihren Gesang immer etwas gleichförmig und leierhaft, hier ist das komplett anders. Richtig interessant, wird sicher noch mehr Durchgänge bekommen.

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