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Pink Floyd - A foot in the door - The best of Pink Floyd

Pink Floyd - A foot in the door  - The best of Pink Floyd

EMI
VÖ: 04.11.2011

Unsere Bewertung: 8/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Nur das Nötigste

War es nun eine Nachwirkung des gemeinsamen Auftritts beim "Live 8"-Benefizfestival 2005 oder doch so etwas wie Altersmilde? Wie dem auch sei, nachdem quasi für Dekaden die Stimmung zwischen Roger Waters und dem Rest von Pink Floyd mit "Funkstille" noch beschönigend ausgedrückt war, teilten David Gilmour, Nick Mason und eben Waters im vergangenen Jahr erneut die Bühne, um gemeinsam ein, zwei Songs zu spielen. Und ganz geschäftstüchtige Künstler, die sie nun einmal schon immer waren, bestand plötzlich wieder Einigkeit über die Verwertung des nicht unbeträchtlichen Backkatalogs. Ergebnis dieser Verhandlungen ist ein Sammelsurium an remasterten Alben und Boxsets, allen voran die so genannten "Immersion Editions" - edelste Boxsets der wichtigsten Alben für die wahlweise solvente oder wahnsinnige Kundschaft. So weit, so Sammlertrieb.

Wie gut, dass die Herren dann auch noch an die drei Menschen auf diesem Planeten denken, an denen eine Rockband mit jahrzehntelanger Karriere vorbeigegangen sein muss. Das relevanteste vom besten des wichtigsten Materials sozusagen, frei nach dem Motto "Pink Floyd für Newbies" auf einer einzigen CD. Unmöglich, sagt der Kenner - und behält Recht. Dass die Göttergabe "The dark side of the moon" - bekanntermaßen mit unfassbaren 741 Wochen am Stück das Album mit dem längsten Chartaufenthalt der Geschichte - mit gleich fünf Songs gewürdigt ist, passt durchaus. Wobei der verantwortliche Produzent für das Wegschneiden des Uhren-Intros von "Time" in der Hölle brennen möge.

Dass aber Meilensteine wie "Echoes" fehlen oder die Anfänge der Band mit dem "Crazy Diamond" Syd Barrett nur bei "See Emily play" gewürdigt werden, ist schlicht ein Skandal. "Astronomy dominé"? "Set the controls for the heart of the sun"? Fehlanzeige. Sogar das großartige Instrumental "One of these days" erschien dieser Zusammenstellung offenbar nicht würdig - stattdesseh wird erneut "The Fletcher memorial home" vom unsäglichen "The final cut" verbraten.

Pink Floyd haben sich mit "A foot in the door" in ein Dilemma manövriert, welches jede Menge Glaubwürdigkeit kosten dürfte. Auf der einen Seite sind die Songs, die es tatsächlich in die Auswahl geschafft haben, natürlich bis auf kleine Ausnahmen Großtaten, bisweilen Meilensteine des Progressive Rock. Auf der anderen Seite ist das Fehlen unsterblicher Klassiker absolut unverzeihlich, zumal die optische Aufmachung bis auf einige sehenswerte Fotos des Artwork-Veterans Storm Thorgerson ebenso zu wünschen übrig lässt. Einen Fuß in die Tür des Plattenladens dürften dafür wohl nur hemmungslose Komplettisten stellen.

(Markus Bellmann)

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Highlights

  • See Emily play
  • Money
  • Comfortably numb
  • Shine on you crazy diamond (Parts 1-5)

Tracklist

  1. Hey you
  2. See Emily play
  3. The happiest days of our lives
  4. Another brick in the wall part 2
  5. Have a cigar
  6. Wish you were here
  7. Time
  8. The great gig in the sky
  9. Money
  10. Comfortably numb
  11. High hopes
  12. Learning to fly
  13. The Fletcher memorial home
  14. Shine on you crazy diamond (Parts 1-5)
  15. Brain damage
  16. Eclipse

Gesamtspielzeit: 79:29 min.

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